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Alleingeborener Zwilling (8 Jahre) fühlt sich unvollständig

18. August um 13:33

Mein sohn,8 jahre, wäre eigentlich ein zwilling gewesen. ich verlor das Baby damals in der 12.woche. seit ein paar wochen erzählt mir las.se ständig das er sich nicht komplett fühlt und ihm etwas fehle. Wenn ich genauer nachfrage kann er mir es aber nicht richtig beschreiben. Es ist ein gefühl seinerseits. Er weiß nicht von meiner damaligen zwillingsschwangerschaft. Sein Vater und ich sind getrennt, ich habe einen neuen Partner und ein gemeinsames Kind mit ihm. Der kontakt zu seinem Vater war schwierig zu beginn, ist erst seit paar monaten wieder aufrecht. verhälnis zu seinem stiefvater war bis zu diesem zeitpunkt schwierig. Hat jemand erfahrung damit? ich weiß nicht ob das mit dem ersteren zusammen hängt

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19. August um 19:04

Er hat sogar beim Vater gewohnt? Du und die geschwister aber nicht? Dann gibt es noch ein kind vom neuen partner? Der betreffende knabe ist der älteste? 

Auch wenn es etwas direkt ist - kinder brauchen stabilität! Vor allem anderen. Da ist eine scheidung unter anderem wegen  drogen, ein umzug über das halbe land und kontaktabbruch, obwohl es 3 kinder gibt und das älteste maximal 6 gewesen sein kann,  da du ja wiederverheiratet bist mit neuem kind, sicher nicht einfach. 

dann der neue partner,  an den sich der knabe gewöhnen musste. Dann musste das kind auch schon wieder beim vater wohnen - ich erinner mal an drogen und Kontaktabbruch...

dazwischfn kitawechsel und einschulung...

Du brauchst keine familientherapie, du brauchst eine erziehungsberatung, wenn dir nicht klar ist, woher die Probleme deines sohnes kommen. 

Der zweieiige zwilling ist nur eine esoterische ausrede...

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18. August um 14:48
In Antwort auf amlamafima

Mein sohn,8 jahre, wäre eigentlich ein zwilling gewesen. ich verlor das Baby damals in der 12.woche. seit ein paar wochen erzählt mir las.se ständig das er sich nicht komplett fühlt und ihm etwas fehle. Wenn ich genauer nachfrage kann er mir es aber nicht richtig beschreiben. Es ist ein gefühl seinerseits. Er weiß nicht von meiner damaligen zwillingsschwangerschaft. Sein Vater und ich sind getrennt, ich habe einen neuen Partner und ein gemeinsames Kind mit ihm. Der kontakt zu seinem Vater war schwierig zu beginn, ist erst seit paar monaten wieder aufrecht. verhälnis zu seinem stiefvater war bis zu diesem zeitpunkt schwierig. Hat jemand erfahrung damit? ich weiß nicht ob das mit dem ersteren zusammen hängt

ich würde eher auf die vaterproblematik tippn, als auf die zwillingsproblematik...

ich habe auch einen zwilling verloren. das ist sehr häufig...

ich glaube nicht, dass das eine problemursache ist. das ist mir zu esoterisch.

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18. August um 14:13

Er hat noch zwei Vollblutbrüder, sagt man das denn so? Sein Vater ist damals auf die schiefe bahn gerutscht und dadurch ist der Kontakt von heute auf morgen abgebrochen.er hatte zu der zeit zwar schon 900km weit weg gewohnt aber es bestand telefonkontakt. Bis zu unser damaligen Trennung ist allerdings auch viel zwischen meinem ex und mir passiert. Hatten aber immer versucht die Kinder raus zu halten. 
Mit meinem neuen Partner versteht sich las.se jetzt sehr gut seitdem mein ex wieder bei uns in der Stadt wohnt  das Verhältnis zwischen ihm und mir ist gerade eher betroffen. Und nun bringt er eben immer wieder solche Äußerungen. Denkst du es liegt nur daran? Sollte ich mal zum Kinderarzt mit ihm. Mir bereitet das sorgen und ich fühle mich verpflichtet ihm da zu helfen und eben auf dem grund zu gehen was er damit meint. 

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18. August um 14:27
In Antwort auf amlamafima

Er hat noch zwei Vollblutbrüder, sagt man das denn so? Sein Vater ist damals auf die schiefe bahn gerutscht und dadurch ist der Kontakt von heute auf morgen abgebrochen.er hatte zu der zeit zwar schon 900km weit weg gewohnt aber es bestand telefonkontakt. Bis zu unser damaligen Trennung ist allerdings auch viel zwischen meinem ex und mir passiert. Hatten aber immer versucht die Kinder raus zu halten. 
Mit meinem neuen Partner versteht sich las.se jetzt sehr gut seitdem mein ex wieder bei uns in der Stadt wohnt  das Verhältnis zwischen ihm und mir ist gerade eher betroffen. Und nun bringt er eben immer wieder solche Äußerungen. Denkst du es liegt nur daran? Sollte ich mal zum Kinderarzt mit ihm. Mir bereitet das sorgen und ich fühle mich verpflichtet ihm da zu helfen und eben auf dem grund zu gehen was er damit meint. 

Ich finde es gut, dass du die Sorgen vom deinem Sohn ernst nimmst und ihm helfen willst. Wir waren mal bei einem Kinderpsychologen mit unserem Grossen weil er sich recht aggressiv verhalten hat. Uns hat es damals viel gebracht!

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18. August um 14:48
In Antwort auf amlamafima

Mein sohn,8 jahre, wäre eigentlich ein zwilling gewesen. ich verlor das Baby damals in der 12.woche. seit ein paar wochen erzählt mir las.se ständig das er sich nicht komplett fühlt und ihm etwas fehle. Wenn ich genauer nachfrage kann er mir es aber nicht richtig beschreiben. Es ist ein gefühl seinerseits. Er weiß nicht von meiner damaligen zwillingsschwangerschaft. Sein Vater und ich sind getrennt, ich habe einen neuen Partner und ein gemeinsames Kind mit ihm. Der kontakt zu seinem Vater war schwierig zu beginn, ist erst seit paar monaten wieder aufrecht. verhälnis zu seinem stiefvater war bis zu diesem zeitpunkt schwierig. Hat jemand erfahrung damit? ich weiß nicht ob das mit dem ersteren zusammen hängt

ich würde eher auf die vaterproblematik tippn, als auf die zwillingsproblematik...

ich habe auch einen zwilling verloren. das ist sehr häufig...

ich glaube nicht, dass das eine problemursache ist. das ist mir zu esoterisch.

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18. August um 19:00

Die Familienberatung dann mit allen Familienmitgliedern, sein Vater, Stiefvater, Geschwister und ich? Wo kann ich mich den informieren? Wüsste gar nicht wo das angeboten wird- über Diakonie? 
Seine jüngeren Brüder kennen ihren Vater nicht. Die waren damals noch zu klein und sehen dadurch meinen jetzigen Partner als ihren Papa an. Das wird ein Hauptgrund sein

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18. August um 19:41

also zum einen werte ich auch siene allgemeinsituation als belastend. aber ob es daher kommt?

ich hab schon mal einen bericht gelesen von einer frau, die immer solche gefühle hatte und als sie erfuhr sie hatte ursprünglich einen zwilling, da ordnete sie es diesem zu.
ob man sowas merkt?

es gibt ja sehr viele urprüngliche zwillinge, hab ich mal gelesen. das ist wohl nicht selten, dass man ein baby verliert.

ich bin selbst zwilling, keine ahnung ob ich meine schwester vermissen tät, wenn ich sie nie kennengelernt hätte, oder mich nicht komplett fühlen würde.
vielleicht wäre es eher ein allgemeine gefühl von leere, das aber auch aus anderen quellen kommen kann (zum einen tatsächlich das geschwisterchen, dann der fehlende vater evt. auch kein bester freund, oder es ist eine spirituelle leere, die mit Gott gefüllt werden will)

tatsächlich würde ich ihm aber von seinem zwilling erzählen. zum einen kann er dann selbst entscheiden, ob das irgendwas an sienem gefühl ändert oder erklärt.
zum anderen gehört dein verlorenes kind für mich zu eurer familie. und schlu´ßendlich hat er auch das recht um seinen bruder, oder seine schwester zu trauern.

lg

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18. August um 20:33

Im ernst,  schnucke? Du würdest ein achtjähriges damit belasten? Warum? 

wenn man eine späte fehlgeburt hat und das kind qusste schon von der schwangerschaft, ist es ja was anderes. Aber so -warum? 

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18. August um 20:56
In Antwort auf kliopapio

Im ernst,  schnucke? Du würdest ein achtjähriges damit belasten? Warum? 

wenn man eine späte fehlgeburt hat und das kind qusste schon von der schwangerschaft, ist es ja was anderes. Aber so -warum? 

naja, "belasten". so sehe ich es nicht.
ich fände es für das kind belastend, wenn es das mitbekommt.
aber ich seh den sinn nicht, warum verstorbene kinder totgeschwiegen werden.

aber da haben andere sicher einen anderen zugang dazu, als ich es habe.
für mich ist das jetzt nicht belastender als die tatsache, dass die kinder auch mal großonkel oder urgroßmütter haben, die jetzt aber verstorben sind.

ich halte es nicht für ausgeschlossen, dass manche zwillinge eine besondere bindung zueinander haben. und das sihm deswegen durch dieses wissen geholfen werden kann.

ich hab mich einfach auch schon viel mit fehlgeburten, totgeburten udn den gefühlen der hinterbliebenen beschäftigt und dieses wissen um bürder oder schwestern, die man mal hatte, ist für viele wichtig.
aber du hast recht: ich kann nicht ausschließen dass es evtl auch leute gibt, die es lieber nicht wissen wollen.
vielleicht muss man da sein eigenes kind auch einschätzen. bei meiner tochter hätt ich da keine "skrupel" die kann mit sowas umgehen. mein sohn ist empfindsamer, da weiß ich nicht wie ich es bewerten würde, wenn er bereits 8 wäre. jetzt ist er ja erst 3,5 und ich hab zb die tage meine tochter gebeten in seiner anwesenheit nicht über unser fehlgeborenes kind zu sprechen, weil ich der meinung bin, dass er das nicht "verdauen" kann.

aber grundsätzlich bin ich der meinung, dass man mit einem 8-jährigen über das thema sprechen kann.

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18. August um 21:08

Ich hab letztens erst einen Artikel dazu gelesen-
 http://www.t-online.de/leben/familie/schwangerschaft/id_70054128/zwilling-im-mutterleib-verloren-auf-der-suche-nach-dem-zweiten-ich.html

fand ich sehr interessant.
Mmn solltest du deinem Sohn sagen, dass er einen Zwilling hatte. Ob er sich dann anders fühlt oder nicht wird sich zeigen. Aber ich finde, er hat ein Recht darauf, es zu erfahren und die Möglichkeit zu haben, zu trauern , wenn er das möchte. Dieses Kind ist tot , aber es gehört zu eurer Familie. 

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18. August um 22:03

Ich hatte schon oft überlegt mit ihm darüber zu sprechen aber mir fehlt der Antrieb, ich habe großen Respekt davor. Mit selbst fällt es noch sehr schwer darüber zu sprechen. Ich muss mir da nochma genau Gedanken machen wie ich da genau vorgehe ohne ihn zu sehr zu überrumpeln. 

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19. August um 0:00

Also ich glaube, die meisten Kinder gehen damit erstaunlich gut um. In meinem Umfeld sind es eher die Erwachsenen, die ein Problem mit Tod , Krankheit etc. haben.
Kinder gehen damit anders um, unkomplizierter, pragmatischer...

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19. August um 8:24

Naja, der Junge hat ja etwas zuviele Probleme derzeit! Der braucht nicht auch noch ein zusätzliches.

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19. August um 12:06

Naja, meinst du wirklich, dass das für ihn so traumatisch ist , es zu erfahren? Du sagst den Kindern doch sicher  auch, dass Uroma sowieso oder Großonkel x schon gestorben sind, weil sie alt waren etc. 

 

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19. August um 17:38
In Antwort auf elisabennet

Naja, meinst du wirklich, dass das für ihn so traumatisch ist , es zu erfahren? Du sagst den Kindern doch sicher  auch, dass Uroma sowieso oder Großonkel x schon gestorben sind, weil sie alt waren etc. 

 

Aber nicht,  dass ihr geschwisterkind im mutterleib verstorben ist. Schon gar nicht bei einem vor der 12. Ssw absorbierten zwilling.

für ein stabiles kind, dass gerade nichts hat, wird das sicher gehen. Aber wenn es eh schon mental zu tun hat, kann es schon traumatisch sein.

Meine kinder z.b. heulen heute noch manchmal,  wenn sie an meine vor 6 jahren verstorbene oma denken. Da war das älteste 2 und das mittlere 9 monate. 
Oder an den nachbarn,  den sie maximal 6, 7 mal gesehen haben. Und nein, ich erwähne nicht jede verstorbene großtante vor den kids. Nur die personen, die sie kannten.

dabei bin ich nicht zimperlich. Die großen waren bisher auf 4 beerdigungen, das baby auf einer.

wir gehen regelmäßig auf den friedhof.

Aber meine kinder - die sich um den tod schon gedanken machen - würde ich ohne Not nie quälen. 

 

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19. August um 18:48

Ich weiß ja nicht ob Las.ses Problem wirklich der Vater ist. Sie haben mittlerweile wieder super Kontakt und er hat zwischenzeitlich sogar wieder bei ihm gewohnt. Ich werde am Montag mal den Kinderarzt fragen, der kann mir bestimmt weiter helfen und mich dann bei Bedarf überweisen. 

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19. August um 19:04

Er hat sogar beim Vater gewohnt? Du und die geschwister aber nicht? Dann gibt es noch ein kind vom neuen partner? Der betreffende knabe ist der älteste? 

Auch wenn es etwas direkt ist - kinder brauchen stabilität! Vor allem anderen. Da ist eine scheidung unter anderem wegen  drogen, ein umzug über das halbe land und kontaktabbruch, obwohl es 3 kinder gibt und das älteste maximal 6 gewesen sein kann,  da du ja wiederverheiratet bist mit neuem kind, sicher nicht einfach. 

dann der neue partner,  an den sich der knabe gewöhnen musste. Dann musste das kind auch schon wieder beim vater wohnen - ich erinner mal an drogen und Kontaktabbruch...

dazwischfn kitawechsel und einschulung...

Du brauchst keine familientherapie, du brauchst eine erziehungsberatung, wenn dir nicht klar ist, woher die Probleme deines sohnes kommen. 

Der zweieiige zwilling ist nur eine esoterische ausrede...

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20. August um 8:00
In Antwort auf kliopapio

Er hat sogar beim Vater gewohnt? Du und die geschwister aber nicht? Dann gibt es noch ein kind vom neuen partner? Der betreffende knabe ist der älteste? 

Auch wenn es etwas direkt ist - kinder brauchen stabilität! Vor allem anderen. Da ist eine scheidung unter anderem wegen  drogen, ein umzug über das halbe land und kontaktabbruch, obwohl es 3 kinder gibt und das älteste maximal 6 gewesen sein kann,  da du ja wiederverheiratet bist mit neuem kind, sicher nicht einfach. 

dann der neue partner,  an den sich der knabe gewöhnen musste. Dann musste das kind auch schon wieder beim vater wohnen - ich erinner mal an drogen und Kontaktabbruch...

dazwischfn kitawechsel und einschulung...

Du brauchst keine familientherapie, du brauchst eine erziehungsberatung, wenn dir nicht klar ist, woher die Probleme deines sohnes kommen. 

Der zweieiige zwilling ist nur eine esoterische ausrede...

Es war sein Wunsch zu seinem Vater zuziehen und er hat dort auch nicht alleine gelebt sondern mit bei seinen Großeltern. Er gab mir damals die Schuld an der Trennung und dem Kontaktabbruch, ich bin gar nicht mehr an ihn rangekommem. Die Situation ist nun deutlich besser und er hat auch einen guten Draht zu meinem neuen Partner, mit dem ich ein Kind habe. 
Wir sind auch nicht umgezogen sondern mein EX, somit gab es keinen Kitawechsel oder sonstiges. Er hatte da ein stabiles Umfeld vom Beginn an. Ich wüsste auch ehrlich nicht was ich falsch gemacht habe, ich habe Las.se immer versucht eine gute Mama zu sein. Für die Situation mit seinem Vater kann ich nichts! 

 

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