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Beste Freundin seit Geburt total verändert

13. Februar um 19:33

Huhu, 

ich habe ein Problem mit einer meiner besten Freundinnen. Wir kennen uns seit über 15 Jahren, haben vieles gemeinsam erlebt und durchgemacht. Wir haben zeitgleich unsere Männer kennengelernt und waren zur selben Zeit schwanger. Erst habe ich mich sehr darüber gefreut, aber habe festgestellt, dass sie als Mutter total anders ist. Mein Mann und ich machen viel unabhängig voneinander, ich arbeite wieder, seit unser Sohn ein Jahr alt ist und genieße es auch. Ich habe weiterhin mein Hobby und gehe zum Sport. Meine Freundin scheint ganz auf ihr Kind fixiert zu sein, ist zu Hause, hat ihre Hobbys aufgegeben, macht alles mit ihrem Mann zusammen. Für mich muss das jede Frau selbst entscheiden, möchte mir kein Urteil erlauben. Leider urteilt sie aber sehr stark. So wie sie das macht, ist alles richtig. Es scheint, laut ihren Aussagen, auch immer alles rund zu laufen mit dem Kind und in der Beziehung. Es ist immer alles perfekt. Ich merke aber, dass auch sie hin und wieder kämpft und an ihre Grenzen kommt. (Bei mir ist das regelmäßig der Fall, genauso, wie ich mit meinem Mann streite). Ich empfinde ihr Verhalten inzwischen als unehrlich, weil sie mir als guter Freundin anscheinend nicht sagen kann, wenn sie mal gestresst ist (und mit Verlaub, das ist jede Mutter mal!). Hinzu kommt, dass sie meinen Sohn auch immer noch nicht kennt. Er ist 1,5 Jahre alt und wir wohnen ca. 3 Stunden entfernt. Ist das zu viel verlangt von einer engen Freundin / Trauzeugin, dass sie mal vorbei kommt und mein Kind kennen lernt? Ich habe mehrfach gefragt, es kommt immer nur, dass man auf der Durchreise ja mal beieinander halten könnte. (Meine Eltern wohnen bei ihr nicht allzu weit weg, ich wohne bei ihren Eltern ca 1h entfernt). Ich habe das Gefühl, dass sie gar kein Interesse daran hat. Habe ich ihr auch schon so gesagt, aber geändert hat sich nichts. Bin echt traurig und enttäuscht. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht nach dem Kinderkriegen? 
Sorry für den langen Text... 

Top 3 Antworten

13. Februar um 22:35

Das klingt danach, dass Ihr Euch einfach in verschiedene Richtungen entwickelt habt. Ist sicherlich auch nicht einfach, die Freundschaft über die Distanz aufrecht zu erhalten. Wie oft und zu welchen Anlässen seht Ihr Euch denn, kennst Du ihr Kind? Was hält Dich ab, sie mit Deinem Kind zu besuchen? Wenn sie sagt, dass sie nicht gestresst ist, meint sie das vielleicht auch wirklich so weil sie alles in allem in sich ruht?

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15. Februar um 19:28
In Antwort auf motek7

Huhu, 

ich habe ein Problem mit einer meiner besten Freundinnen. Wir kennen uns seit über 15 Jahren, haben vieles gemeinsam erlebt und durchgemacht. Wir haben zeitgleich unsere Männer kennengelernt und waren zur selben Zeit schwanger. Erst habe ich mich sehr darüber gefreut, aber habe festgestellt, dass sie als Mutter total anders ist. Mein Mann und ich machen viel unabhängig voneinander, ich arbeite wieder, seit unser Sohn ein Jahr alt ist und genieße es auch. Ich habe weiterhin mein Hobby und gehe zum Sport. Meine Freundin scheint ganz auf ihr Kind fixiert zu sein, ist zu Hause, hat ihre Hobbys aufgegeben, macht alles mit ihrem Mann zusammen. Für mich muss das jede Frau selbst entscheiden, möchte mir kein Urteil erlauben. Leider urteilt sie aber sehr stark. So wie sie das macht, ist alles richtig. Es scheint, laut ihren Aussagen, auch immer alles rund zu laufen mit dem Kind und in der Beziehung. Es ist immer alles perfekt. Ich merke aber, dass auch sie hin und wieder kämpft und an ihre Grenzen kommt. (Bei mir ist das regelmäßig der Fall, genauso, wie ich mit meinem Mann streite). Ich empfinde ihr Verhalten inzwischen als unehrlich, weil sie mir als guter Freundin anscheinend nicht sagen kann, wenn sie mal gestresst ist (und mit Verlaub, das ist jede Mutter mal!). Hinzu kommt, dass sie meinen Sohn auch immer noch nicht kennt. Er ist 1,5 Jahre alt und wir wohnen ca. 3 Stunden entfernt. Ist das zu viel verlangt von einer engen Freundin / Trauzeugin, dass sie mal vorbei kommt und mein Kind kennen lernt? Ich habe mehrfach gefragt, es kommt immer nur, dass man auf der Durchreise ja mal beieinander halten könnte. (Meine Eltern wohnen bei ihr nicht allzu weit weg, ich wohne bei ihren Eltern ca 1h entfernt). Ich habe das Gefühl, dass sie gar kein Interesse daran hat. Habe ich ihr auch schon so gesagt, aber geändert hat sich nichts. Bin echt traurig und enttäuscht. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht nach dem Kinderkriegen? 
Sorry für den langen Text... 

Du hörst dich extrem unzufrieden an. Tut mir leid dass ich das so sage, aber ich denke die Freundschaft ist von ihrer Seite aus beendet, bzw eher im Bekannten-Status. Ich finds daneben das du von ihr hören willst das sie auch an ihre Grenzen stößt, nur weil es bei dir so der Fall ist. Vielleicht ist sie ja gestresst, will das aber nicht mit dir diskutieren. Nicht alles will man vor jedem ausbreiten, und sie mit der Nase draufzustoßen finde ich echt blöd von dir. Vielleicht bist du einfach nicht die Person mit der sie sowas bespricht? Es hört sich eher so an als würdest du die bestätigung wollen das bei dir alles normal läuft. Und du urteilst ja mindestens genauso viel. Das sie sagt das sie es so und so nicht richtig findet ist doch normal? Oder willst du nur Freunde haben die immer alles genauso tun wie du und alles ganz toll finden. Ich glaube ganz ehrlich eher das du das Problem bist, nicht sie. Und ich würde die Freudnschaft wohl auch "beenden". Tut mir leid. 

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14. Februar um 0:12

Heisst das, dass ihr euch selber auch seit 1,5 Jahren nicht mehr gesehen habt?

Und ja, leider können Frauen sich sehr verändern, wenn sie Kinder haben. Anfangs ist es schwer, das zu akzeptieren, man wünscht sich den "alten" Menschen zurück, einfach in der Gegenwart und mit Kind

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13. Februar um 22:35

Das klingt danach, dass Ihr Euch einfach in verschiedene Richtungen entwickelt habt. Ist sicherlich auch nicht einfach, die Freundschaft über die Distanz aufrecht zu erhalten. Wie oft und zu welchen Anlässen seht Ihr Euch denn, kennst Du ihr Kind? Was hält Dich ab, sie mit Deinem Kind zu besuchen? Wenn sie sagt, dass sie nicht gestresst ist, meint sie das vielleicht auch wirklich so weil sie alles in allem in sich ruht?

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14. Februar um 0:12

Heisst das, dass ihr euch selber auch seit 1,5 Jahren nicht mehr gesehen habt?

Und ja, leider können Frauen sich sehr verändern, wenn sie Kinder haben. Anfangs ist es schwer, das zu akzeptieren, man wünscht sich den "alten" Menschen zurück, einfach in der Gegenwart und mit Kind

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14. Februar um 8:48
In Antwort auf motek7

Huhu, 

ich habe ein Problem mit einer meiner besten Freundinnen. Wir kennen uns seit über 15 Jahren, haben vieles gemeinsam erlebt und durchgemacht. Wir haben zeitgleich unsere Männer kennengelernt und waren zur selben Zeit schwanger. Erst habe ich mich sehr darüber gefreut, aber habe festgestellt, dass sie als Mutter total anders ist. Mein Mann und ich machen viel unabhängig voneinander, ich arbeite wieder, seit unser Sohn ein Jahr alt ist und genieße es auch. Ich habe weiterhin mein Hobby und gehe zum Sport. Meine Freundin scheint ganz auf ihr Kind fixiert zu sein, ist zu Hause, hat ihre Hobbys aufgegeben, macht alles mit ihrem Mann zusammen. Für mich muss das jede Frau selbst entscheiden, möchte mir kein Urteil erlauben. Leider urteilt sie aber sehr stark. So wie sie das macht, ist alles richtig. Es scheint, laut ihren Aussagen, auch immer alles rund zu laufen mit dem Kind und in der Beziehung. Es ist immer alles perfekt. Ich merke aber, dass auch sie hin und wieder kämpft und an ihre Grenzen kommt. (Bei mir ist das regelmäßig der Fall, genauso, wie ich mit meinem Mann streite). Ich empfinde ihr Verhalten inzwischen als unehrlich, weil sie mir als guter Freundin anscheinend nicht sagen kann, wenn sie mal gestresst ist (und mit Verlaub, das ist jede Mutter mal!). Hinzu kommt, dass sie meinen Sohn auch immer noch nicht kennt. Er ist 1,5 Jahre alt und wir wohnen ca. 3 Stunden entfernt. Ist das zu viel verlangt von einer engen Freundin / Trauzeugin, dass sie mal vorbei kommt und mein Kind kennen lernt? Ich habe mehrfach gefragt, es kommt immer nur, dass man auf der Durchreise ja mal beieinander halten könnte. (Meine Eltern wohnen bei ihr nicht allzu weit weg, ich wohne bei ihren Eltern ca 1h entfernt). Ich habe das Gefühl, dass sie gar kein Interesse daran hat. Habe ich ihr auch schon so gesagt, aber geändert hat sich nichts. Bin echt traurig und enttäuscht. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht nach dem Kinderkriegen? 
Sorry für den langen Text... 

Ich habe einige Freundinnen, mit denen ich, obwohl wir fast gleichzeitig Kinder bekommen haben, nur noch sehr sehr wenig Kontakt habe.
Früher war man halt alleine mit ihnen unterwegs, jetzt hat jeder seine Familie und dadurch auch weniger Zeit. Für mich ist das Ok so.

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14. Februar um 9:51
In Antwort auf motek7

Huhu, 

ich habe ein Problem mit einer meiner besten Freundinnen. Wir kennen uns seit über 15 Jahren, haben vieles gemeinsam erlebt und durchgemacht. Wir haben zeitgleich unsere Männer kennengelernt und waren zur selben Zeit schwanger. Erst habe ich mich sehr darüber gefreut, aber habe festgestellt, dass sie als Mutter total anders ist. Mein Mann und ich machen viel unabhängig voneinander, ich arbeite wieder, seit unser Sohn ein Jahr alt ist und genieße es auch. Ich habe weiterhin mein Hobby und gehe zum Sport. Meine Freundin scheint ganz auf ihr Kind fixiert zu sein, ist zu Hause, hat ihre Hobbys aufgegeben, macht alles mit ihrem Mann zusammen. Für mich muss das jede Frau selbst entscheiden, möchte mir kein Urteil erlauben. Leider urteilt sie aber sehr stark. So wie sie das macht, ist alles richtig. Es scheint, laut ihren Aussagen, auch immer alles rund zu laufen mit dem Kind und in der Beziehung. Es ist immer alles perfekt. Ich merke aber, dass auch sie hin und wieder kämpft und an ihre Grenzen kommt. (Bei mir ist das regelmäßig der Fall, genauso, wie ich mit meinem Mann streite). Ich empfinde ihr Verhalten inzwischen als unehrlich, weil sie mir als guter Freundin anscheinend nicht sagen kann, wenn sie mal gestresst ist (und mit Verlaub, das ist jede Mutter mal!). Hinzu kommt, dass sie meinen Sohn auch immer noch nicht kennt. Er ist 1,5 Jahre alt und wir wohnen ca. 3 Stunden entfernt. Ist das zu viel verlangt von einer engen Freundin / Trauzeugin, dass sie mal vorbei kommt und mein Kind kennen lernt? Ich habe mehrfach gefragt, es kommt immer nur, dass man auf der Durchreise ja mal beieinander halten könnte. (Meine Eltern wohnen bei ihr nicht allzu weit weg, ich wohne bei ihren Eltern ca 1h entfernt). Ich habe das Gefühl, dass sie gar kein Interesse daran hat. Habe ich ihr auch schon so gesagt, aber geändert hat sich nichts. Bin echt traurig und enttäuscht. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht nach dem Kinderkriegen? 
Sorry für den langen Text... 

ihr unternehmt also gar nichts mehr zu zweit?
sucht sie denn den kontakt zu dir?

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14. Februar um 13:47
In Antwort auf motek7

Huhu, 

ich habe ein Problem mit einer meiner besten Freundinnen. Wir kennen uns seit über 15 Jahren, haben vieles gemeinsam erlebt und durchgemacht. Wir haben zeitgleich unsere Männer kennengelernt und waren zur selben Zeit schwanger. Erst habe ich mich sehr darüber gefreut, aber habe festgestellt, dass sie als Mutter total anders ist. Mein Mann und ich machen viel unabhängig voneinander, ich arbeite wieder, seit unser Sohn ein Jahr alt ist und genieße es auch. Ich habe weiterhin mein Hobby und gehe zum Sport. Meine Freundin scheint ganz auf ihr Kind fixiert zu sein, ist zu Hause, hat ihre Hobbys aufgegeben, macht alles mit ihrem Mann zusammen. Für mich muss das jede Frau selbst entscheiden, möchte mir kein Urteil erlauben. Leider urteilt sie aber sehr stark. So wie sie das macht, ist alles richtig. Es scheint, laut ihren Aussagen, auch immer alles rund zu laufen mit dem Kind und in der Beziehung. Es ist immer alles perfekt. Ich merke aber, dass auch sie hin und wieder kämpft und an ihre Grenzen kommt. (Bei mir ist das regelmäßig der Fall, genauso, wie ich mit meinem Mann streite). Ich empfinde ihr Verhalten inzwischen als unehrlich, weil sie mir als guter Freundin anscheinend nicht sagen kann, wenn sie mal gestresst ist (und mit Verlaub, das ist jede Mutter mal!). Hinzu kommt, dass sie meinen Sohn auch immer noch nicht kennt. Er ist 1,5 Jahre alt und wir wohnen ca. 3 Stunden entfernt. Ist das zu viel verlangt von einer engen Freundin / Trauzeugin, dass sie mal vorbei kommt und mein Kind kennen lernt? Ich habe mehrfach gefragt, es kommt immer nur, dass man auf der Durchreise ja mal beieinander halten könnte. (Meine Eltern wohnen bei ihr nicht allzu weit weg, ich wohne bei ihren Eltern ca 1h entfernt). Ich habe das Gefühl, dass sie gar kein Interesse daran hat. Habe ich ihr auch schon so gesagt, aber geändert hat sich nichts. Bin echt traurig und enttäuscht. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht nach dem Kinderkriegen? 
Sorry für den langen Text... 

Hallo,

ist natürlich immer total schwer, sowas zu beurteilen, wenn man nur eine Seite kennt. Ihr scheint aber trotz allem ja doch recht viel Kontakt zu haben (sonst würdest Du ja z. B. nicht merken, dass sie an ihre Grenzen stößt, öfter mal gestresst ist etc.) - Meldet sie sich denn auch bei Dir oder nur Du Dich bei ihr? Hast Du sie denn mal drauf angesprochen, dass Du den Eindruck hast, Ihr entfremdet Euch voneinander?

Aber vielleicht ist sie ja auch wirklich nicht gestresst und ganz zufrieden, so wie es ist. Ich selbst war die ersten zwei Jahre auch viel zuhause und im Familienmodus, da war ich auch sehr auf Mann und Kind fixiert, aber mir ging es wunderbar dabei und sonderlich stressig fand ich das auch nicht. Erst jetzt langsam hab ich wieder mehr das Bedürfnis, auch andere Sachen zu machen. Was ich sagen will, das kann sich bei Deiner Freundin auch wieder ändern. Ein Kind ist eine große Veränderung und jeder erlebt das anders und oft ist man dann auch ganz anders, als man es vorher erwartet hat (ich hätte von mir selbst z. B. niemals gedacht, dass ich mal so gluckig werden könnte, aber so ist es jetzt nun mal) - Aber sie muss ja nicht immer so bleiben.

Kennt sie denn Dein Kind? Die Kinder müssten ja dann gleich alt sein. Und hast Du ihr schon mal angeboten, sie zu besuchen, wenn sie es nicht zu Dir schafft? Ist natürlich immer schwer, wenn es eine längere Distanz ist und man eh schon weniger Zeit hat. Wie oft habt Ihr Euch denn vorher gesehen?

Was ich mir noch gedacht habe beim Lesen: Du sagst, Du hast Stress, machst wenig mit Deinem Mann zusammen und Ihr streitet oft; kann es vielleicht sein, dass Du Deine Unzufriedenheit bei Deiner Freundin ablädst, also vielleicht viel "jammerst" oder so? (Natürlich muss man auch mal jammern können, aber wenn sie selbst genug um die Ohren hat, ist ihr das vielleicht auch ein wenig zu viel?)

Das ist so das, was mir dazu einfällt. Manchmal gibt es aber auch einfach so Phasen und vielleicht erholt sich die Freundschaft ja auch wieder.

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14. Februar um 13:47
In Antwort auf motek7

Huhu, 

ich habe ein Problem mit einer meiner besten Freundinnen. Wir kennen uns seit über 15 Jahren, haben vieles gemeinsam erlebt und durchgemacht. Wir haben zeitgleich unsere Männer kennengelernt und waren zur selben Zeit schwanger. Erst habe ich mich sehr darüber gefreut, aber habe festgestellt, dass sie als Mutter total anders ist. Mein Mann und ich machen viel unabhängig voneinander, ich arbeite wieder, seit unser Sohn ein Jahr alt ist und genieße es auch. Ich habe weiterhin mein Hobby und gehe zum Sport. Meine Freundin scheint ganz auf ihr Kind fixiert zu sein, ist zu Hause, hat ihre Hobbys aufgegeben, macht alles mit ihrem Mann zusammen. Für mich muss das jede Frau selbst entscheiden, möchte mir kein Urteil erlauben. Leider urteilt sie aber sehr stark. So wie sie das macht, ist alles richtig. Es scheint, laut ihren Aussagen, auch immer alles rund zu laufen mit dem Kind und in der Beziehung. Es ist immer alles perfekt. Ich merke aber, dass auch sie hin und wieder kämpft und an ihre Grenzen kommt. (Bei mir ist das regelmäßig der Fall, genauso, wie ich mit meinem Mann streite). Ich empfinde ihr Verhalten inzwischen als unehrlich, weil sie mir als guter Freundin anscheinend nicht sagen kann, wenn sie mal gestresst ist (und mit Verlaub, das ist jede Mutter mal!). Hinzu kommt, dass sie meinen Sohn auch immer noch nicht kennt. Er ist 1,5 Jahre alt und wir wohnen ca. 3 Stunden entfernt. Ist das zu viel verlangt von einer engen Freundin / Trauzeugin, dass sie mal vorbei kommt und mein Kind kennen lernt? Ich habe mehrfach gefragt, es kommt immer nur, dass man auf der Durchreise ja mal beieinander halten könnte. (Meine Eltern wohnen bei ihr nicht allzu weit weg, ich wohne bei ihren Eltern ca 1h entfernt). Ich habe das Gefühl, dass sie gar kein Interesse daran hat. Habe ich ihr auch schon so gesagt, aber geändert hat sich nichts. Bin echt traurig und enttäuscht. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht nach dem Kinderkriegen? 
Sorry für den langen Text... 

Hallo,

ist natürlich immer total schwer, sowas zu beurteilen, wenn man nur eine Seite kennt. Ihr scheint aber trotz allem ja doch recht viel Kontakt zu haben (sonst würdest Du ja z. B. nicht merken, dass sie an ihre Grenzen stößt, öfter mal gestresst ist etc.) - Meldet sie sich denn auch bei Dir oder nur Du Dich bei ihr? Hast Du sie denn mal drauf angesprochen, dass Du den Eindruck hast, Ihr entfremdet Euch voneinander?

Aber vielleicht ist sie ja auch wirklich nicht gestresst und ganz zufrieden, so wie es ist. Ich selbst war die ersten zwei Jahre auch viel zuhause und im Familienmodus, da war ich auch sehr auf Mann und Kind fixiert, aber mir ging es wunderbar dabei und sonderlich stressig fand ich das auch nicht. Erst jetzt langsam hab ich wieder mehr das Bedürfnis, auch andere Sachen zu machen. Was ich sagen will, das kann sich bei Deiner Freundin auch wieder ändern. Ein Kind ist eine große Veränderung und jeder erlebt das anders und oft ist man dann auch ganz anders, als man es vorher erwartet hat (ich hätte von mir selbst z. B. niemals gedacht, dass ich mal so gluckig werden könnte, aber so ist es jetzt nun mal) - Aber sie muss ja nicht immer so bleiben.

Kennt sie denn Dein Kind? Die Kinder müssten ja dann gleich alt sein. Und hast Du ihr schon mal angeboten, sie zu besuchen, wenn sie es nicht zu Dir schafft? Ist natürlich immer schwer, wenn es eine längere Distanz ist und man eh schon weniger Zeit hat. Wie oft habt Ihr Euch denn vorher gesehen?

Was ich mir noch gedacht habe beim Lesen: Du sagst, Du hast Stress, machst wenig mit Deinem Mann zusammen und Ihr streitet oft; kann es vielleicht sein, dass Du Deine Unzufriedenheit bei Deiner Freundin ablädst, also vielleicht viel "jammerst" oder so? (Natürlich muss man auch mal jammern können, aber wenn sie selbst genug um die Ohren hat, ist ihr das vielleicht auch ein wenig zu viel?)

Das ist so das, was mir dazu einfällt. Manchmal gibt es aber auch einfach so Phasen und vielleicht erholt sich die Freundschaft ja auch wieder.

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14. Februar um 13:50

Sorry, ich meinte, kennst Du ihr Kind? Dass sie Deins nicht kennt, hast Du ja geschrieben.

Ich hab auch schon Freundinnen verloren, weil es sich einfach auseinander entwickelt hat. Aber unabhängig vom Kinderkriegen. Hab aber auch schon alte Freundschaften wieder neu entdeckt, weil man irgendwann dann doch wieder in einer ähnlichen Phase zusammen war.

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14. Februar um 13:51

Wir haben uns seitdem zwei mal gesehen. Einmal habe ich sie ganz kurz ohne Kind besucht und das andere mal bei einer Hochzeit, wo sie mit Mann und Kind, ich aber alleine war, da wir parallel eine andere Familie feiern hatten. Daher kenn ich ihr Kind, sie meins aber nicht. 
Telefoniert haben wir ewig nicht, dazu habe ich wenig Lust. Wir haben momentan nur Kontakt über eine WhatsApp Gruppe mit ner anderen Freundin. Das ist aber sehr oberflächlich, geht meistens nur um die Kinder und was man am Wochenende gemacht hat. Direkt nur mir schreibt sie so gut wie gar nicht mehr.
Ja, ich könnte zu ihr fahren. Aber ich bin die letzten Jahre immer diejenige gewesen, die sich bewegt hat. In den letzten drei Jahren waren mein Mann und ich mehrfach dort. Sie dagegen bei mir nie. Das stört mich dann schon irgendwann. 

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14. Februar um 14:15
In Antwort auf motek7

Huhu, 

ich habe ein Problem mit einer meiner besten Freundinnen. Wir kennen uns seit über 15 Jahren, haben vieles gemeinsam erlebt und durchgemacht. Wir haben zeitgleich unsere Männer kennengelernt und waren zur selben Zeit schwanger. Erst habe ich mich sehr darüber gefreut, aber habe festgestellt, dass sie als Mutter total anders ist. Mein Mann und ich machen viel unabhängig voneinander, ich arbeite wieder, seit unser Sohn ein Jahr alt ist und genieße es auch. Ich habe weiterhin mein Hobby und gehe zum Sport. Meine Freundin scheint ganz auf ihr Kind fixiert zu sein, ist zu Hause, hat ihre Hobbys aufgegeben, macht alles mit ihrem Mann zusammen. Für mich muss das jede Frau selbst entscheiden, möchte mir kein Urteil erlauben. Leider urteilt sie aber sehr stark. So wie sie das macht, ist alles richtig. Es scheint, laut ihren Aussagen, auch immer alles rund zu laufen mit dem Kind und in der Beziehung. Es ist immer alles perfekt. Ich merke aber, dass auch sie hin und wieder kämpft und an ihre Grenzen kommt. (Bei mir ist das regelmäßig der Fall, genauso, wie ich mit meinem Mann streite). Ich empfinde ihr Verhalten inzwischen als unehrlich, weil sie mir als guter Freundin anscheinend nicht sagen kann, wenn sie mal gestresst ist (und mit Verlaub, das ist jede Mutter mal!). Hinzu kommt, dass sie meinen Sohn auch immer noch nicht kennt. Er ist 1,5 Jahre alt und wir wohnen ca. 3 Stunden entfernt. Ist das zu viel verlangt von einer engen Freundin / Trauzeugin, dass sie mal vorbei kommt und mein Kind kennen lernt? Ich habe mehrfach gefragt, es kommt immer nur, dass man auf der Durchreise ja mal beieinander halten könnte. (Meine Eltern wohnen bei ihr nicht allzu weit weg, ich wohne bei ihren Eltern ca 1h entfernt). Ich habe das Gefühl, dass sie gar kein Interesse daran hat. Habe ich ihr auch schon so gesagt, aber geändert hat sich nichts. Bin echt traurig und enttäuscht. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht nach dem Kinderkriegen? 
Sorry für den langen Text... 

Hallo!

Inwiefern urteilt sie denn über dich? Das was man tut als richtig zu empfinden, ist ja kein urteilen über jemand anderen, sondern höchstens über sich selbst.

Woher weißt du, dass sie unehrlich ist, wenn sie sagt, dass bei ihr mit Kind und Beziehung alles rund läuft? Wenn du sie nur so selten siehst, kannst du es ja wohl kaum selbst erlebt haben. Nur weil du das vielleicht für eine Mutter als "unnormal" empfindest, heißt das doch nicht, dass es nicht so sein kann.

Menschen entwickeln sich oft in unterschiedliche Richtungen, unabhängig davon, ob sie gerade Mutter geworden sind oder nicht (wobei das Mutter werden natürlich wahnsinnig viel mit einem macht und oft große Veränderungen nach sich zieht). Klar ist das manchmal traurig, wenn man merkt, dass man sich mit einem Menschen nicht mehr so gut versteht, dem man einst sehr nahe stand. Andererseits sind Entwicklungen ganz natürlich und auch wichtig! Wer will schon immer auf der Stelle treten?

Ihr habt unterschiedliche Vorstellungen vom Muttersein und findet auch sonst gerade keine gemeinsame Basis. So ist das einfach manchmal. Vielleicht schafft ihr es euch wieder anzunähern, wenn es dir gelingt deine eigenen Vorstellungen und Erwartungen weniger auf sie zu projizieren.

lg


 

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14. Februar um 14:25
In Antwort auf motek7

Wir haben uns seitdem zwei mal gesehen. Einmal habe ich sie ganz kurz ohne Kind besucht und das andere mal bei einer Hochzeit, wo sie mit Mann und Kind, ich aber alleine war, da wir parallel eine andere Familie feiern hatten. Daher kenn ich ihr Kind, sie meins aber nicht. 
Telefoniert haben wir ewig nicht, dazu habe ich wenig Lust. Wir haben momentan nur Kontakt über eine WhatsApp Gruppe mit ner anderen Freundin. Das ist aber sehr oberflächlich, geht meistens nur um die Kinder und was man am Wochenende gemacht hat. Direkt nur mir schreibt sie so gut wie gar nicht mehr.
Ja, ich könnte zu ihr fahren. Aber ich bin die letzten Jahre immer diejenige gewesen, die sich bewegt hat. In den letzten drei Jahren waren mein Mann und ich mehrfach dort. Sie dagegen bei mir nie. Das stört mich dann schon irgendwann. 

Wenn Ihr so wenig Kontakt habt, woher weißt Du dann, dass sie gestresst ist und an ihre Grenzen kommt? Und warum fühlst Du Dich von ihr verurteilt?

 

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14. Februar um 14:33
In Antwort auf motek7

Wir haben uns seitdem zwei mal gesehen. Einmal habe ich sie ganz kurz ohne Kind besucht und das andere mal bei einer Hochzeit, wo sie mit Mann und Kind, ich aber alleine war, da wir parallel eine andere Familie feiern hatten. Daher kenn ich ihr Kind, sie meins aber nicht. 
Telefoniert haben wir ewig nicht, dazu habe ich wenig Lust. Wir haben momentan nur Kontakt über eine WhatsApp Gruppe mit ner anderen Freundin. Das ist aber sehr oberflächlich, geht meistens nur um die Kinder und was man am Wochenende gemacht hat. Direkt nur mir schreibt sie so gut wie gar nicht mehr.
Ja, ich könnte zu ihr fahren. Aber ich bin die letzten Jahre immer diejenige gewesen, die sich bewegt hat. In den letzten drei Jahren waren mein Mann und ich mehrfach dort. Sie dagegen bei mir nie. Das stört mich dann schon irgendwann. 

Ich hatte auch schon Freundschaften, die irgendwann einseitig wurden. Wenn man das Gefühl hat, dass die Freundin kaum noch Interesse hat und sich kaum noch meldet, dann fühlt sich das schon bitter an. Es kann sein, dass die Freundin, bewusst oder unbewusst, gemerkt hat, dass ihr einfach nicht mehr zusammen passt.

Es kann aber auch sein, dass sie einfach gerade andere Prioritäten hat. Vielleicht fühlt sie sich sogar von dir unter Druck gesetzt, weil eben bestimmte Erwartungen an eure Freundschaft hast. Vielleicht ist eine 3-stündige Autofahrt gerade tatsächlich schwer für sie zu managen. Vielleicht würde sie sich über lange Telefonate mit dir sehr freuen, vielleicht auch über Skype?

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14. Februar um 18:03
In Antwort auf motek7

Wir haben uns seitdem zwei mal gesehen. Einmal habe ich sie ganz kurz ohne Kind besucht und das andere mal bei einer Hochzeit, wo sie mit Mann und Kind, ich aber alleine war, da wir parallel eine andere Familie feiern hatten. Daher kenn ich ihr Kind, sie meins aber nicht. 
Telefoniert haben wir ewig nicht, dazu habe ich wenig Lust. Wir haben momentan nur Kontakt über eine WhatsApp Gruppe mit ner anderen Freundin. Das ist aber sehr oberflächlich, geht meistens nur um die Kinder und was man am Wochenende gemacht hat. Direkt nur mir schreibt sie so gut wie gar nicht mehr.
Ja, ich könnte zu ihr fahren. Aber ich bin die letzten Jahre immer diejenige gewesen, die sich bewegt hat. In den letzten drei Jahren waren mein Mann und ich mehrfach dort. Sie dagegen bei mir nie. Das stört mich dann schon irgendwann. 

in Wirklichkeit habt ihr keine Freundschaft mehr.... oder?

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14. Februar um 18:03
In Antwort auf motek7

Wir haben uns seitdem zwei mal gesehen. Einmal habe ich sie ganz kurz ohne Kind besucht und das andere mal bei einer Hochzeit, wo sie mit Mann und Kind, ich aber alleine war, da wir parallel eine andere Familie feiern hatten. Daher kenn ich ihr Kind, sie meins aber nicht. 
Telefoniert haben wir ewig nicht, dazu habe ich wenig Lust. Wir haben momentan nur Kontakt über eine WhatsApp Gruppe mit ner anderen Freundin. Das ist aber sehr oberflächlich, geht meistens nur um die Kinder und was man am Wochenende gemacht hat. Direkt nur mir schreibt sie so gut wie gar nicht mehr.
Ja, ich könnte zu ihr fahren. Aber ich bin die letzten Jahre immer diejenige gewesen, die sich bewegt hat. In den letzten drei Jahren waren mein Mann und ich mehrfach dort. Sie dagegen bei mir nie. Das stört mich dann schon irgendwann. 

in Wirklichkeit habt ihr keine Freundschaft mehr.... oder?

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14. Februar um 18:22
In Antwort auf immer84

in Wirklichkeit habt ihr keine Freundschaft mehr.... oder?

So sehe ich das auch. Und ich befürchte, sie will das auch nicht mehr. Sonst würde das sich beieinander melden auf Gegenseitigkeit beruhen. Bei euch ist das nur mehr von dir ausgehend, die Kontaktaufnahme. 

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14. Februar um 22:33
In Antwort auf motek7

Huhu, 

ich habe ein Problem mit einer meiner besten Freundinnen. Wir kennen uns seit über 15 Jahren, haben vieles gemeinsam erlebt und durchgemacht. Wir haben zeitgleich unsere Männer kennengelernt und waren zur selben Zeit schwanger. Erst habe ich mich sehr darüber gefreut, aber habe festgestellt, dass sie als Mutter total anders ist. Mein Mann und ich machen viel unabhängig voneinander, ich arbeite wieder, seit unser Sohn ein Jahr alt ist und genieße es auch. Ich habe weiterhin mein Hobby und gehe zum Sport. Meine Freundin scheint ganz auf ihr Kind fixiert zu sein, ist zu Hause, hat ihre Hobbys aufgegeben, macht alles mit ihrem Mann zusammen. Für mich muss das jede Frau selbst entscheiden, möchte mir kein Urteil erlauben. Leider urteilt sie aber sehr stark. So wie sie das macht, ist alles richtig. Es scheint, laut ihren Aussagen, auch immer alles rund zu laufen mit dem Kind und in der Beziehung. Es ist immer alles perfekt. Ich merke aber, dass auch sie hin und wieder kämpft und an ihre Grenzen kommt. (Bei mir ist das regelmäßig der Fall, genauso, wie ich mit meinem Mann streite). Ich empfinde ihr Verhalten inzwischen als unehrlich, weil sie mir als guter Freundin anscheinend nicht sagen kann, wenn sie mal gestresst ist (und mit Verlaub, das ist jede Mutter mal!). Hinzu kommt, dass sie meinen Sohn auch immer noch nicht kennt. Er ist 1,5 Jahre alt und wir wohnen ca. 3 Stunden entfernt. Ist das zu viel verlangt von einer engen Freundin / Trauzeugin, dass sie mal vorbei kommt und mein Kind kennen lernt? Ich habe mehrfach gefragt, es kommt immer nur, dass man auf der Durchreise ja mal beieinander halten könnte. (Meine Eltern wohnen bei ihr nicht allzu weit weg, ich wohne bei ihren Eltern ca 1h entfernt). Ich habe das Gefühl, dass sie gar kein Interesse daran hat. Habe ich ihr auch schon so gesagt, aber geändert hat sich nichts. Bin echt traurig und enttäuscht. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht nach dem Kinderkriegen? 
Sorry für den langen Text... 

Vielleicht ist ihr Leben auch gar nicht so perfekt wie sie dir weißmachen möchte und lädt dich auch nicht ein, weil es ihr unangenehm wäre, wenn du es siehst.
Manche Menschen halten lange eine Fassade aufrecht, damit bloß niemand merkt wie es einem eigentlich geht, mitunter merkt man es selbst nicht einmal, weil man auch vor sich nicht ehrlich ist.

Meine Mutter hatte eine Kollegin, die immer sehr stark über Frauen mit Depressionen geurteilt hat, wie faul die wären, die sollten sich nicht so anstellen.
Sie, die von früh bis spät in die Nacht für alles und jeden geackert, gekocht und getan hat.
Bis sie selbst so stark an Depressionen erkrankte,dass sie Frührentnerin wurde.
Sie hat nie wieder über solche Frauen schlecht geredet.
Sie war auch ne ganz liebe, ich glaube die Depressionen haben schon lange in ihr geschlummert, sie muss es auch geahnt haben, wollte es durch ihre Art aber nicht an sich ran lassen.

Finde es auch normal nicht nur ums Kind zu kreisen,aber da ist jeder anders gestrickt. Manchmal muss man sich auch zwangsläfig mehr um die Kinder kümmern,weil sie aus irgendeinem Grund mehr brauchen.
Nicht gleich nach einem Jahr wieder arbeiten zu gehen ist auch ganz individuel. Das kommt auf den eigenen Beruf an, auf den des Partners sofern es einen gibt, wie die Betreuungsmöglichkeiten sind....

Ob ich auch schon solche Erfahrungen gemacht habe? Na klar, aber damit lebe ich.
Leute kommen und gehen im Leben, ich habe aber Freunde zu denen ich gerne öfter Kontakt hätte,was aber durch normale Dinge wie sie der Alltag so mit sich bringt eben nicht machen lässt.
 

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15. Februar um 10:04
In Antwort auf krautundruebe

Vielleicht ist ihr Leben auch gar nicht so perfekt wie sie dir weißmachen möchte und lädt dich auch nicht ein, weil es ihr unangenehm wäre, wenn du es siehst.
Manche Menschen halten lange eine Fassade aufrecht, damit bloß niemand merkt wie es einem eigentlich geht, mitunter merkt man es selbst nicht einmal, weil man auch vor sich nicht ehrlich ist.

Meine Mutter hatte eine Kollegin, die immer sehr stark über Frauen mit Depressionen geurteilt hat, wie faul die wären, die sollten sich nicht so anstellen.
Sie, die von früh bis spät in die Nacht für alles und jeden geackert, gekocht und getan hat.
Bis sie selbst so stark an Depressionen erkrankte,dass sie Frührentnerin wurde.
Sie hat nie wieder über solche Frauen schlecht geredet.
Sie war auch ne ganz liebe, ich glaube die Depressionen haben schon lange in ihr geschlummert, sie muss es auch geahnt haben, wollte es durch ihre Art aber nicht an sich ran lassen.

Finde es auch normal nicht nur ums Kind zu kreisen,aber da ist jeder anders gestrickt. Manchmal muss man sich auch zwangsläfig mehr um die Kinder kümmern,weil sie aus irgendeinem Grund mehr brauchen.
Nicht gleich nach einem Jahr wieder arbeiten zu gehen ist auch ganz individuel. Das kommt auf den eigenen Beruf an, auf den des Partners sofern es einen gibt, wie die Betreuungsmöglichkeiten sind....

Ob ich auch schon solche Erfahrungen gemacht habe? Na klar, aber damit lebe ich.
Leute kommen und gehen im Leben, ich habe aber Freunde zu denen ich gerne öfter Kontakt hätte,was aber durch normale Dinge wie sie der Alltag so mit sich bringt eben nicht machen lässt.
 

Sie urteilt, indem sie mir ganz klar sagt, dass sie dies oder das nicht gut findet, wie ich das mache. Ich habe ja Kontakt zu ihr und bekomme einiges mit. Oder auch, was andere Freunde erzählen. Ich glaube eben auch, dass manches Fassade ist. Mit Sicherheit gibt es Mütter, die weniger gestresst sind, ganz klar, aber dass man nicht irgendwann mal gestresst/genervt ist, nehme ich schwer ab. Ich habe auch ein extrem pflegeleichtes Baby gehabt, einen Mann mit langer Elternzeit, der sich ganz viel um Kind und Haushalt kümmert. Und dennoch gibt es Situationen, in denen wir genervt sind.
Ob es meine eigene Unzufriedenheit ist, wie nikita3543, schrieb, weiß ich nicht. Ich bin immer mal wieder gestresst, aber nicht dauerhaft. Mein Mann und ich streiten nicht ständig, aber wir streiten. Wir machen viel zusammen, aber auch jeder sein Hobby für sich. Ich bin zufrieden mit meinem momentanen Leben, aber was ich sagen wollte ist, dass es nicht perfekt ist. 
Schade finde ich eben, dass sie nicht sagen kann, dass sie nicht zu Besuch kommen mag. Wenn es ihr zu anstrengend wäre, könnte sie mich doch einfach darauf ansprechen und mich bitten, zu ihr zu kommen? Ich habe sie mehrfach eingeladen, es kam nur eine Rückmeldung. Dann gäbe ich von einer anderen Freundin erfahren, dass sie sich nicht traut, alleine mit dem Kind ohne ihren Mann weg zu fahren. Warum sagt sie mir das nicht? Da habe ich doch Verständnis für, auch wenn ich öfter mal ein paar Tage mit meinem Kleinen alleine bin. Das meine ich halt mit der Unehrlichkeit. Wenn man nachhaltig, kommt ein bisschen was, aber von sich aus sagt sie nichts. Und sie sagt oft, dass Zugführer so entspannt ist und die Verbindung zu ihren Eltern einfach perfekt... Warum kommt sie dann nicht zu mir? Die Verbindung ist dir gleiche, nur ne halbe Stunde länger. Versteht ihr? Wenn doch immer alles kein Problem ist, warum macht sie es dann nicht?

Meine Hoffnung ist auch, dass wir uns vielleicht bald wieder mehr zu sagen haben. Dass es eine Phase ist, wie bei den Kindern. Man weiß ja vorher nicht, wie man als Mutter ist. Dachte selbst immer, ich wäre dann für den Rest meines Lebens Hausfrau und Mutter und das gerne. Ich habe schnell gemerkt, dass das nicht reicht, dass ich auch sehr gerne wieder arbeiten gehe und auch mein Hobby, zwar abgespeckt, brauche. 

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15. Februar um 10:04
In Antwort auf krautundruebe

Vielleicht ist ihr Leben auch gar nicht so perfekt wie sie dir weißmachen möchte und lädt dich auch nicht ein, weil es ihr unangenehm wäre, wenn du es siehst.
Manche Menschen halten lange eine Fassade aufrecht, damit bloß niemand merkt wie es einem eigentlich geht, mitunter merkt man es selbst nicht einmal, weil man auch vor sich nicht ehrlich ist.

Meine Mutter hatte eine Kollegin, die immer sehr stark über Frauen mit Depressionen geurteilt hat, wie faul die wären, die sollten sich nicht so anstellen.
Sie, die von früh bis spät in die Nacht für alles und jeden geackert, gekocht und getan hat.
Bis sie selbst so stark an Depressionen erkrankte,dass sie Frührentnerin wurde.
Sie hat nie wieder über solche Frauen schlecht geredet.
Sie war auch ne ganz liebe, ich glaube die Depressionen haben schon lange in ihr geschlummert, sie muss es auch geahnt haben, wollte es durch ihre Art aber nicht an sich ran lassen.

Finde es auch normal nicht nur ums Kind zu kreisen,aber da ist jeder anders gestrickt. Manchmal muss man sich auch zwangsläfig mehr um die Kinder kümmern,weil sie aus irgendeinem Grund mehr brauchen.
Nicht gleich nach einem Jahr wieder arbeiten zu gehen ist auch ganz individuel. Das kommt auf den eigenen Beruf an, auf den des Partners sofern es einen gibt, wie die Betreuungsmöglichkeiten sind....

Ob ich auch schon solche Erfahrungen gemacht habe? Na klar, aber damit lebe ich.
Leute kommen und gehen im Leben, ich habe aber Freunde zu denen ich gerne öfter Kontakt hätte,was aber durch normale Dinge wie sie der Alltag so mit sich bringt eben nicht machen lässt.
 

Sie urteilt, indem sie mir ganz klar sagt, dass sie dies oder das nicht gut findet, wie ich das mache. Ich habe ja Kontakt zu ihr und bekomme einiges mit. Oder auch, was andere Freunde erzählen. Ich glaube eben auch, dass manches Fassade ist. Mit Sicherheit gibt es Mütter, die weniger gestresst sind, ganz klar, aber dass man nicht irgendwann mal gestresst/genervt ist, nehme ich schwer ab. Ich habe auch ein extrem pflegeleichtes Baby gehabt, einen Mann mit langer Elternzeit, der sich ganz viel um Kind und Haushalt kümmert. Und dennoch gibt es Situationen, in denen wir genervt sind.
Ob es meine eigene Unzufriedenheit ist, wie nikita3543, schrieb, weiß ich nicht. Ich bin immer mal wieder gestresst, aber nicht dauerhaft. Mein Mann und ich streiten nicht ständig, aber wir streiten. Wir machen viel zusammen, aber auch jeder sein Hobby für sich. Ich bin zufrieden mit meinem momentanen Leben, aber was ich sagen wollte ist, dass es nicht perfekt ist. 
Schade finde ich eben, dass sie nicht sagen kann, dass sie nicht zu Besuch kommen mag. Wenn es ihr zu anstrengend wäre, könnte sie mich doch einfach darauf ansprechen und mich bitten, zu ihr zu kommen? Ich habe sie mehrfach eingeladen, es kam nur eine Rückmeldung. Dann gäbe ich von einer anderen Freundin erfahren, dass sie sich nicht traut, alleine mit dem Kind ohne ihren Mann weg zu fahren. Warum sagt sie mir das nicht? Da habe ich doch Verständnis für, auch wenn ich öfter mal ein paar Tage mit meinem Kleinen alleine bin. Das meine ich halt mit der Unehrlichkeit. Wenn man nachhaltig, kommt ein bisschen was, aber von sich aus sagt sie nichts. Und sie sagt oft, dass Zugführer so entspannt ist und die Verbindung zu ihren Eltern einfach perfekt... Warum kommt sie dann nicht zu mir? Die Verbindung ist dir gleiche, nur ne halbe Stunde länger. Versteht ihr? Wenn doch immer alles kein Problem ist, warum macht sie es dann nicht?

Meine Hoffnung ist auch, dass wir uns vielleicht bald wieder mehr zu sagen haben. Dass es eine Phase ist, wie bei den Kindern. Man weiß ja vorher nicht, wie man als Mutter ist. Dachte selbst immer, ich wäre dann für den Rest meines Lebens Hausfrau und Mutter und das gerne. Ich habe schnell gemerkt, dass das nicht reicht, dass ich auch sehr gerne wieder arbeiten gehe und auch mein Hobby, zwar abgespeckt, brauche. 

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15. Februar um 10:33
In Antwort auf motek7

Sie urteilt, indem sie mir ganz klar sagt, dass sie dies oder das nicht gut findet, wie ich das mache. Ich habe ja Kontakt zu ihr und bekomme einiges mit. Oder auch, was andere Freunde erzählen. Ich glaube eben auch, dass manches Fassade ist. Mit Sicherheit gibt es Mütter, die weniger gestresst sind, ganz klar, aber dass man nicht irgendwann mal gestresst/genervt ist, nehme ich schwer ab. Ich habe auch ein extrem pflegeleichtes Baby gehabt, einen Mann mit langer Elternzeit, der sich ganz viel um Kind und Haushalt kümmert. Und dennoch gibt es Situationen, in denen wir genervt sind.
Ob es meine eigene Unzufriedenheit ist, wie nikita3543, schrieb, weiß ich nicht. Ich bin immer mal wieder gestresst, aber nicht dauerhaft. Mein Mann und ich streiten nicht ständig, aber wir streiten. Wir machen viel zusammen, aber auch jeder sein Hobby für sich. Ich bin zufrieden mit meinem momentanen Leben, aber was ich sagen wollte ist, dass es nicht perfekt ist. 
Schade finde ich eben, dass sie nicht sagen kann, dass sie nicht zu Besuch kommen mag. Wenn es ihr zu anstrengend wäre, könnte sie mich doch einfach darauf ansprechen und mich bitten, zu ihr zu kommen? Ich habe sie mehrfach eingeladen, es kam nur eine Rückmeldung. Dann gäbe ich von einer anderen Freundin erfahren, dass sie sich nicht traut, alleine mit dem Kind ohne ihren Mann weg zu fahren. Warum sagt sie mir das nicht? Da habe ich doch Verständnis für, auch wenn ich öfter mal ein paar Tage mit meinem Kleinen alleine bin. Das meine ich halt mit der Unehrlichkeit. Wenn man nachhaltig, kommt ein bisschen was, aber von sich aus sagt sie nichts. Und sie sagt oft, dass Zugführer so entspannt ist und die Verbindung zu ihren Eltern einfach perfekt... Warum kommt sie dann nicht zu mir? Die Verbindung ist dir gleiche, nur ne halbe Stunde länger. Versteht ihr? Wenn doch immer alles kein Problem ist, warum macht sie es dann nicht?

Meine Hoffnung ist auch, dass wir uns vielleicht bald wieder mehr zu sagen haben. Dass es eine Phase ist, wie bei den Kindern. Man weiß ja vorher nicht, wie man als Mutter ist. Dachte selbst immer, ich wäre dann für den Rest meines Lebens Hausfrau und Mutter und das gerne. Ich habe schnell gemerkt, dass das nicht reicht, dass ich auch sehr gerne wieder arbeiten gehe und auch mein Hobby, zwar abgespeckt, brauche. 

Sie WILL den Kontakt zu dir nicht aufrecht erhalten!

Da hilft, nur akzeptieren und neue Freundschaften knüpfen/pflegen.

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15. Februar um 10:45

So ist das, Menschen und Freundschaften entwickeln sich auseinander, das ist eben der Lauf der Zeit... Genauso wie Kinder eine Belastungsprobe für die Bezuiehung sind, ist es das auch für Freundschaften. Mit guten Freundschaften habe ich ähnliches durch, einfach weil die Wege sich getrennt haben.
Was bei deiner Freundin auch der Knackpunkt ist, dass sie sich eine scheinbar perfekte Fassade aufgebaut hat und sich nicht dahinter schauen lassen möchte, so sind leider viele Frauen, lieber abstrampeln und den schönen Schein waren als zuzugeben, dsss es mal nicht so läuft. Ich denke deshalb auch nicht, dass du unzufrieden bist, im Gegenteil, du klingst sehr realistisch und reflektiert und viele andere sind eben nicht so bzw wollen es auch nicht und möchten auch nichts zugeben was nicht sein darf. Fassade eben. Da kann man nix machen, am besten hältst du losen Kontakt und wartest einfach ab wie es sich entwickelt.
Ich kenne das auch und empfand ähnliche Gefühle wie du. Ich war auch nie die typische Glucke, wir hatten auch so unsere Probleme und ich war immer sehr ehrlich wenn es darum ging, aber nie jammerig. es wurde sich dann aber lieber von mir abgewandt oder über mich geurteilt und weiter in höchsten Tönen geschwärmt - obwohl man gemerkt hat, dass es nicht stimmt - anstatt zu sagen, schau, ich bin derzeit auch unzufrieden, lass uns das zusammen durchstehen... Aber mit einer davon bin ich mittlerweile wieder versöhnt und wieder "zusammen" 😁

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