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Hin und Hergerissen stillen/pumpen/pre Nahrung

4. April um 18:57

Hallo, wie ist eure Erfahrung, oder was würdet ihr machen?
Meine Tochter kam 5 Wochen zu früh. Ihr ging es gut, hat nach 2 Tagen gleich aus der Flasche getrunken. Sie war ca 10 Tage auf der Kinderintensiv. Nun ist sie fast 4 Wochen alt. Ich pumpe von Anfang an ab und gebe es ihr in der Flasche. Stillen probiere ich immer mal wieder. Allerdings trinkt sie daraus keine 10 ml in 25 Minuten. Wir wiegen sie vorher und nachher, daher weiß ich es.
Aus der Flasche trinkt sie ca 80 ml. Ich möchte einfach nur das sie zunimmt und nicht abnimmt. Das ist mir das wichtigste. Tut sie zum Glück mit Flasche.
ich habe noch eine Dreijährige und mir fehlt leider die Zeit und die Nerven 6 mal am Tag zu pumpen. 
Sollte ich die Stillversuche lieber ganz lassen? Heute wollte sie die Flasche danach nicht. Habe Angst, dass sie die Flasche verweigert und somit viel zu wenig trinkt. 
Meine Idee wäre pre und Muttermilch zu kombinieren, damit ich nicht so viel Zeit mit pumpen verbringe. 
Mache mir soooo einen Kopf, was das richtige ist.  

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4. April um 20:00

Das Richtige wäre ein Umstieg auf normales Vollstillen in meinen Augen. Ohne Stillberaterin und/oder etwas Aufwand wird es aber nicht gehen. Der Aufwand wäre aber sicher nicht höher als Abpumpen.
Unser Baby war 9 Wochen zu früh und ich habe nach Entlassung eben immer öfter gestillt und weniger Flasche gegeben. Während der Flasche wurde abgepumpt, das habe ich generell alle 3h gemacht, auch nachts. Pre gab es nie. Irgendwann war jede 2. Mahlzeit gestillt und da habe ich radikal im nächsten Schritt auf Vollstillen umgestellt. Nach ca. 4 Wochen. Dauergepumpe nervt. 1h hat er anfangs für eine Mahlzeit an zwei Brüsten gebraucht. Das ist ganz normal bei so Kleinen.
Stillproben sind Blödsinn. Wiege deine Tochter jeden Tag morgens nach der ersten Mahlzeit nackt.

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4. April um 21:34

Ich würde mich da nicht stressen. Natürlich wird immer schnell die Umstellung auf das Vollstillen empfohlen, aber was nicht ist, ist nicht. Ich habe das mit beiden Kindern hinter mir. Beim ersten hab ich mich total verrückt gemacht, beim zweiten hab ich es genommen wie es kam. Ich habe ihm die Flasche gegeben und zwischendrin oder vor der Flasche gestillt oder wenn er rießigen hunger hatte danach. Nachts habe ich die ersten Monate durchgestillt, weil er an der Brust dann immer schön wieder eingeschlafen ist. Ihm war es zu anstrengend, da ich auch nicht viel Milch hatte. Das Abpumpen war für mich eine Qual, tat höllisch weh und kam nix bei rum und ich hatte nicht die Zeit mich stundenlang an die Pumpe zu hängen.
Ich denke sie wollte dann die Flasche nicht, weil sie einfach zu müde nach der Brust war.
Mein Vorschlag, biete ihr immer wieder die Brust an und gebe ihr Pre-Nahrung dazu. So tust du ihr was gutes und beruhigst dein Gewissen. Bei Frühschen sollte man nicht so viele experimente machen und dein Gefühl, was du tun solltest, ist schon das richtige.
Viel Glück und alles gute

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5. April um 7:11
In Antwort auf kati838

Hallo, wie ist eure Erfahrung, oder was würdet ihr machen?
Meine Tochter kam 5 Wochen zu früh. Ihr ging es gut, hat nach 2 Tagen gleich aus der Flasche getrunken. Sie war ca 10 Tage auf der Kinderintensiv. Nun ist sie fast 4 Wochen alt. Ich pumpe von Anfang an ab und gebe es ihr in der Flasche. Stillen probiere ich immer mal wieder. Allerdings trinkt sie daraus keine 10 ml in 25 Minuten. Wir wiegen sie vorher und nachher, daher weiß ich es.
Aus der Flasche trinkt sie ca 80 ml. Ich möchte einfach nur das sie zunimmt und nicht abnimmt. Das ist mir das wichtigste. Tut sie zum Glück mit Flasche.
ich habe noch eine Dreijährige und mir fehlt leider die Zeit und die Nerven 6 mal am Tag zu pumpen. 
Sollte ich die Stillversuche lieber ganz lassen? Heute wollte sie die Flasche danach nicht. Habe Angst, dass sie die Flasche verweigert und somit viel zu wenig trinkt. 
Meine Idee wäre pre und Muttermilch zu kombinieren, damit ich nicht so viel Zeit mit pumpen verbringe. 
Mache mir soooo einen Kopf, was das richtige ist.  

Ich würde an deiner Stelle aufhören zu pumpen! Du könntest dir ein Brusternährungset kaufen und dann gibst du immer erst die Brust und wenn er da unzufrieden wird, kannst du ganz leicht noch etwas premilch über die Brust geben. So lernt dein Baby richtig an der Brust zu trinken und durch das häufige anlegen wirst du auch bald mehr Milch haben. 

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5. April um 7:20

Ich habe eine Hebamme, die sagt natürlich auch nur Brust. ICh muss dazu sagen, dass ich bei meiner großen Tochter nur 4 Monate voll gestillt habe. Das war aber so gewollt. BIN nicht so die Stillmama..
Hätte ich wieder so gemacht. 

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5. April um 9:27

Mach es so, wie du dich am besten fühlst. 
Mein großer wollte von Stillen gar nichts wissen.
Wieso anstrengen, wenn es so aus der Flasche läuft. 

Pumpen brachte nur minimale Mengen, also habe ich nach ca 3 Monaten komplett auf Flasche umgestellt.
Das Kind ist auch groß geworden, hat keine Allergien, spricht drei Sprachen und spielt Schach.
Vllt hätte er mit Muttermilch jetzt schon nen Bachelor. 

Wenn das Baby auch die Brust nimmt, biete sie an, wenn du stillen möchtest. 
Wenn du eh nicht stillen magst, geh auf Pre. 

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5. April um 10:04
In Antwort auf adenin

Mach es so, wie du dich am besten fühlst. 
Mein großer wollte von Stillen gar nichts wissen.
Wieso anstrengen, wenn es so aus der Flasche läuft. 

Pumpen brachte nur minimale Mengen, also habe ich nach ca 3 Monaten komplett auf Flasche umgestellt.
Das Kind ist auch groß geworden, hat keine Allergien, spricht drei Sprachen und spielt Schach.
Vllt hätte er mit Muttermilch jetzt schon nen Bachelor. 

Wenn das Baby auch die Brust nimmt, biete sie an, wenn du stillen möchtest. 
Wenn du eh nicht stillen magst, geh auf Pre. 

Da bin ich total bei dir.
Ich war das einzige von drei Kindern das voll gestillt wurde, ein halbes Jahr lang, alle anderen bekamen die Flasche. Bei meinem großen Bruder, weil man früher gesagt, hat die Flasche ist bsser (so ändert sich alles) und bei meinem kleinen, weil meine Mama direkt ne schlimme Brustentzündung bekam. Und was soll ich sagen, ich bin die einzige die Neurodermitits als Kind hatte und extrem unter Allergien leidet.
Meinen großen hab ich mit ach und krach drei Monate voll gestillt und ich hatte das unzufriedenste Kind auf der ganzen Welt, weil er immer hunger hatte (hat auch groß kaum zugenommen) und schon geweint hat, wenn er nur meine Brust gesehen hat, und, er hat keine allergien, ist top in Form, wenn auch immer etwas zu dünn und ein überflieger in der Schule.
Den kleinen hab ich 6 Monate mit unterstützung Pre gestillt und er hat wie ich diese Art der Neurodermitits. - allergien weiß ich jetzt noch nicht.
Man steckt da nicht drin. Es kommt wie es kommt und nur weil du stillst heißt das nicht, das deine Kinder gesünder sind als andere. Das stillen unterstützt, nährt dein Kind auf eine gesunde weiße, kann aber die genetische Kompenente nicht auslöschen. Und heute ist die Flaschennahrung echt gut.
Also, alles gaaaanz entspannt

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5. April um 13:57

Ich hatte auch ein trinkschwaches Frühchen, der Weg bis zum Vollstillen war alles andere als einfach, wollte unter keinen Umständen, dass er stagniert oder gar abnimmt und ich hatte kein zweites Kind zu versorgen. Du könntest es mal mit Power Pumpen probieren, da wird ein- bis zweimal am Tag für etwa eine Stunde mit Pausen abgepumpt. Das lässt sich in deinen Alltag eventuell besser integrieren und du sparst dir einiges an Reinigungsaufwand. 

Wenn du stillen möchtest, würde ich dir auch zu einer Stillberaterin raten. Die könnte dir z.B. auch beim weiter oben erwähnten Brusternährungsset helfen. Wobei sich die Frage stellt, ob sich der Aufwand lohnt, wenn du ohnehin nach vier Monaten abstillen möchtest. Dann würde ich wohl eher MuMi über die Flasche geben und bei Bedarf Pre zufüttern.
 

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7. April um 17:05

Für mich spricht fürs Stillen eher die Vorbeugung von Kiefer- und Zahnproblemen. Ich wurde 6 Monate gestillt, meine Schwester 4 und mein Bruder fast gar nicht. Wir haben ein besseres und schöneres Profil, bei meinem Bruder mussten sogar Zähne gezogen werden beim Kieferorthopäden.
Allergisch sind wir alle. Aber bei zwei betroffenen Elternteilen war das nicht anders zu erwarten.

Aber wenn du eh nicht so erpicht aufs Stillen bist, dann würde ich mich nicht reinsteigern. Da musst du entscheiden, was für dich passt und wo deine Prioritäten liegen.

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