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Hypospadie - Erfahrungen

31. Mai 2012 um 15:07

Suche Mamis/Tanten/Freundinnen von Mamis mit Jungs die eine Hypospadie haben.

Ich bin langsam total verwirrt. Nach der Geburt im KH sagten sie, dass sei eine so leichte Form, da müsse man nichts machen, aber zu sicherheit sollte eine Urologe mal gucken. Der meinte auch, da müsse man nichts machen, nur die Vorhaut richten (sprich: beschneiden) im Laufe des ersten Jahres, da es da für die Kinder am wenigsten aus macht. Unser Kinderarzt meint, er würde bis zur Pubertät warten und gucken, ob es probleme gibt und dann einen Experten in Süddeutschland ranlassen. Ich möchte meinem Pubertierenden Sohn in einigen Jahren aber eigentlich nicht diesem Psychostress aussetzten.

Deshalb wüsste ich ganz gerne, was ihr so für Erfahrungen gemacht habt.

Überlege schon, einen zweiten Kinderarzt mal um seine Meinung zu bitten.

LG,
Neelacat mit Till (14 Wochen)

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31. Mai 2012 um 15:59

Hypospadie-Erfahrung
Mein Sohn wurde auch mit Hypospadie geboren. Wir waren beim Kinderurologen, beim Kinderärzten und zum Schluß in der Sprechstunden LMU München. Mann soll das je frühe, desto besser opereiren, damit das Kind kein OP-Trauma erlitten kann. Mit 9 Mon. wurde er , als Privatpatien, LMU München, in der Abteilung für Kinderchirurgie operiert und zwar von Hr. Prof. Dr. med. Dietz persönlich. Leider ist es zu Komplikationen gekommen, am nächsten Tag nach der Stententfernung hat mein Kleiner wieder aus der Stelle gepinkelt, wie vor Operation. Es war ein Schock für die ganze Familie. Nun Mut haben und Nerven nicht verlieren kann ich nur zuraten. Mit 1Jahr und 6 Mon. wurde das Kind wieder, LMU München-Kinderchirurgie, operiert, dieses Mal von Prof. Dr. med. Stein. Bis jetzt ist es alles gut. Der kleine Mann macht es prima. Viel Glück wünsche ich euch und euren kleinen Männer.

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4. Juni 2012 um 20:44

Prof. Hadidi
Hallo Neelacat,

mein Sohn ist jetzt 5 Jahre alt und wurde vor 4 Jahren bei Prof. Hadidi in Seligenstadt operiert und ich kann Dir nur raten, sich bei ihm vorzustellen. Mein Sohn hatte eine schwere Form der Hypospadie. Wir haben uns letztendlich für Prof. Hadidi entschieden, da er eigentlich nichts anderes macht, als Hypospadie-OPs durchzuführen. Er hat unglaublich viel Erfahrung und die Kinder werden bei ihm nicht ans Bett fixiert, man darf 2 Stunden nach der OP direkt wieder aufstehen. Viele Krankenhäuser fixieren die Kinder 5 Tage ans Bett, geht meines Erachtens gar nicht. Die haben ja anschließend einen psychischen Schaden. Auf jeden Fall habe ich im KH viele verzweifelte Eltern aus der ganzen Welt kennengelernt (kein Scherz, da waren welche aus der Schweiz, als Italien, aus Griechenland), deren Kinder schon 3 oder 4 Mal operiert worden sind ohne Erfolg. Nach der OP bei Prof. Hadidi war es dann endlich gut. Die waren alle so froh.
Ich kann dir nur raten, stell ihn bei Prof. Hadidi vor. Er weiß was er tut. Die Kinderärzte tun oft so, als wäre das eine Lapalie, die OP. Ist es aber nicht, es muss gut operiert sein, sonst wird es nicht gut für den kleinen Mann. Seligenstadt ist bei Frankfurt und glaub mir, der Weg lohnt sich, egal wie weit. Ich wünsch Euch eine gute Zeit und lass es bloß nicht irgendwo machen. Das ist eine schwierige OP, die viel Erfahrung braucht und die hat Prof. Hadidi.

LG
Andrea

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6. Juni 2012 um 20:49

Hi du,
unser Sohn wurde am Samstag das zweite mal von Herrn Prof. Hadidi in Seligenstadt operiert!!!
Wir wurden nach 2 Tagen entlassen!
Er ist der Beste den es gibt, was Hypospadie anbelangt! Wir sind auch damals 300km gefahren nur um unsern Sohn da vorzustellen.
Ich kann ihn wärmestens weiterempfehlen!

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27. August 2012 um 14:52

Hallo
Hallo Neelacat,

mein Sohn hat auch eine Hypospadie 2. Grade mit krümmung und wird jetzt am Freitag operiert. er ist jetzt 28 Wochen alt
wir lassen ihn in Offenbach von Prof. Hadidi operieren.
du kannst dich ja mal unter www.hypospadie-zentrum.de informieren.

Gruß Stephie mit Finn

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28. August 2012 um 8:55

Vielen Dank
Für eure Erfahrungen. Bei meinem Sohn handelt es sich um eine Hypospadie ersten Grades. Hätte er nicht eine Vorhautverkurzung hätte ich niemals gemerkt, dass das Loch nicht exakt auf der Spitze der Eichel ist. Der Urologe.hier im Kh meinte, die Hypospadie müsse man nicht operieren, da es eine sehr leichte Form ist.Er würde nur die Vorhaut richten. Der Kinderarzt empfiehlt im.Jugendlichenalter eine HypospadieOP bei einem Experten. In 3 Wochen ist die nächste U-Untersuchung. Da werde ich ihn nochmal gezielt interviewen. Momentan spiele ich mit dem Gedanken nochmal nach Kiel in die Kinderurologie zu fahren und dort eine Meinung einzuholen. Sollten wir ihn operieren lassen dann fahren wir natürlich auch die 800km. Aber ich hoffe, dass eine OP nicht wirklich Not tut.

Nochmal Danke für Eure Erfahrungen. Ich berichte, wie es bei uns weiter geht.

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4. Februar 2014 um 22:03

Hypospadie - Prof. Hadidi
Hallo,
ich möchte hier auch gerne meine Erfahrungen austauschen.

Unser Sohn wurde heimatnah mit 3 Jahren operiert. Wir verbrachten bei der ersten OP 12 Tage im Krankenhaus, mit Katheter, liegend. Der kleine Mann hatte ein richtiges Trauma. Erzählte dann zu Hause, auf dem Spielplatz ständig den anderen Kindern er würde ihnen einen Katheder und Kanülen legen. Was voll peinlich war, da mich die Mütter immer sehr von der Seite anschauten. Jeder Gang zur Kontrolle war eine Qual. Er lies sich nicht untersuchen und weinte viel. Nach der OP hatte er starke Schmerzen beim Pipimachen, bis 6 Wochen nach der OP. Ich dachte ich würde das seelisch nicht schaffen, den Kleinen so leiden zu sehen.
Es stellten sich dann folgende Komplikationen ein: Harnleiterverengung, Fistelbildung.....
Also sollten wir wieder operieren lassen. Mit dem gleichen Prozedere, 12 Tage, liegend, Katheder usw.
Ich dachte, dass stünde ich nervlich nicht noch einmal durch. (und glaubt mir die erste OP war total Grauenvoll). Also googelte ich nächtelang und traf immer wieder auf den Namen Prof. Hadidi - unser Licht am Horizont -
Wir waren erst etwas verunsichert durch die Handynr. auf der Internetseite. Beim ersten Vorstellungstermin war ich schon völlig verblüfft, wie unser Kleiner auf ihn reagierte. Er machte nicht die üblichen Untersuchungen und trara Drumherum, sondern schaute sich den kleinen Pipimann nur kurz, aber super professionell an und meinte, dass er das wieder hin bekäme mit einer Erfolgsausicht von 90 Prozent. (die andere Methode gab uns eine 70-prozentige Chance). Er gab uns Eltern so viel Vertrauen mit, durch seine Autorität und Ausstrahlung, dass wir uns für die OP bei ihm entschieden.

Und nun, dass obertollste:
Bei Aufnahme in der Sana Klinik Offenbach:
1. Tag - Spielen, spielen, Prof. Hadidi persönlich kommt und nimmt den Kleinen Patienten auf, dann wieder spielen (die Pflegekräfte sind der Hammer, tooooootal nett und zuvorkommend, zu den kleinen Patienten, wie auch zu den Großen )
2. Tag - OP - ca. 45 min., danach können die Kinder ausschlafen, und wenn sie wollen gleich wieder aufstehen
3. Tag - Spielen, Lachen, Spaß haben

versprochen, kein Kind auf der Station hat vor Schmerzen geweint, geschweige denn welche gehabt, alle Kinder spielen gemeinsam auf dem Flur miteinander, da sie dass gleiche Schicksal teilen und dieses auch so wahrnehmen - hatte ich das Gefühl - die großen passen auf die Kleinen auf und die Kleinen finden es toll, dass die Großen mit Ihnen spielen -
Auf den Kathederbeuteln sind Katzen drauf, die Schwestern sagen immer, wenn die Katze bis zum Hals in der Pipi steht, dann sollen sie zum ausleeren kommen, damit sie nicht ertrinken. Was die kleinen Patienten sehr verantwortungsbewusst wahrnehmen und sehr stolz sind, wenn sie immer fleißig gelobt werden von den Schwestern.

4. Tag - Spielen, Lachen, Spaß haben und gespanntes Warten auf den Herrn Prof., der nun den Katheter zieht - nach einem kurzen Ruck ist alles vorbei und die Kinder haben es beim Spielen danach schnell vergessen, nun können sie wieder alleine Pipi machen und das klappt hervorragend.

5. Tag - Heehen



Wir haben uns zur Sicherheit noch eine Ferienwohnung genommen und sind eine Woche in Bad Vilbel gewesen, falls doch noch was sein sollte, da wir über 5 Stunden fahrt nach Hause hatten. Die Idee mit der Wohnung war übrigens sehr klasse, da wir uns nun auf den kleinen Sonnenschein konzentrieren konnten und keine nervigen Hausbesucher hatten, die den Kleinen ständig angesprochen haben, wie es denn war und ob es weht tat usw.
Wir haben einfach die Zeit zusammen genossen und konnten uns ganz auf ihn konzentrieren. Unser Sohn war bereits trocken und hatte zum Schutz noch 2 Windeln an, allerdings ging er ganz normal auf die Toilette und dann wieder die Windel über... ging super..

So nun 3 Monate später war die Nachkontrolle, alles super, der Kleine Mann hat sich ganz freiwillig Untersuchungen lassen und hat keine schlechten Erfahrungen mitgenommen, er hat auch nie über Kanülen usw. mehr gesprochen....
Ich würde sofort wieder zu Herrn Prof. Hadidi fahren, sein Können und seine Menschlichkeit sind wirklich einzigartig....

Nun auch noch mal zu der Sana-Klinik in Offenbach.
Die Pflege ist wirklich beeindruckend, es werden fast täglich 4-5 Kinder mit Hypospadie aufgenommen (am Folgetag ist die OP), trotzdem strahlen sie alle eine große Ruhe aus, selbst wenn die Kinder alle wieder aus dem Op zurück kommen. Unser Sohn hatte eine furchtbare Angst vor Blutdruckmessen, wegen dem Schlauch - sicherlich aus der ersten OP -, das Pflegepersonal hat den Kleinen gleich beruhigt und den Puls mit der Hand gemessen und dann wurde es in der Akte vermerkt, keine Folgeschwester hat mehr mit dem Blutdruckmessgerät vor ihm rumgefuchtelt, sondern durch den Vermerk hat jede Schwester bei dem Kleinen mit der Hand Puls gemessen.
Einfach klasse....
So nun liebe Grüße und bitte keine Angst mehr haben, bei ihm ist man sicher aufgehoben...
Liebe Grüße



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5. Februar 2014 um 6:34

Erfahrung
Mein Mann, heute 28, kam mit der Diagnose Hypospadie auf die Welt.

Er wurde recht zeitnah operiert, da sein Harnweg am Penis-Schaft austrat.

Damals wurde ihm Gewebe aus dem Hoden entnommen um eine Harnröhre zu plastisch nachzubilden.

Bis er 12 Jahre alt war, gab es keine Probleme.

Dann musste er erneut operiert werden (in Marburg)
Da sich Harnstein an den Feinen Härchen in der Künstlichen Harnröhre gebildet hatten.

die Op und das alles danach macht ihn mehr zu schaffen als das letztendliche Ergebnis.

Ich als Frau kann dazu sagen, das es mich nicht stört, also man sieht das der Penis mehrfach operiert ist, Narben inklusive.

Da bei deinem Sohn aber eine eher weniger starke Form vorhanden ist, denke ich das alles gut läuft ohne Komplikationen!

Alles gute!

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5. Februar 2014 um 7:39

Meine
Beiden sôhne haben es beide.
Es ist bei uns so,dass wenn sie pieseln.und der Strahl gerade ist und der Penis im errigierten zustand auch nicht abknickt,ist es nicht notwendig zu operieren.
Mein großen fast 6 passt das alles,beim kleinen 1jahr ist es bis jetzt auch ok

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14. Februar 2014 um 11:36
In Antwort auf sternenschnuppe11

Hypospadie - Prof. Hadidi
Hallo,
ich möchte hier auch gerne meine Erfahrungen austauschen.

Unser Sohn wurde heimatnah mit 3 Jahren operiert. Wir verbrachten bei der ersten OP 12 Tage im Krankenhaus, mit Katheter, liegend. Der kleine Mann hatte ein richtiges Trauma. Erzählte dann zu Hause, auf dem Spielplatz ständig den anderen Kindern er würde ihnen einen Katheder und Kanülen legen. Was voll peinlich war, da mich die Mütter immer sehr von der Seite anschauten. Jeder Gang zur Kontrolle war eine Qual. Er lies sich nicht untersuchen und weinte viel. Nach der OP hatte er starke Schmerzen beim Pipimachen, bis 6 Wochen nach der OP. Ich dachte ich würde das seelisch nicht schaffen, den Kleinen so leiden zu sehen.
Es stellten sich dann folgende Komplikationen ein: Harnleiterverengung, Fistelbildung.....
Also sollten wir wieder operieren lassen. Mit dem gleichen Prozedere, 12 Tage, liegend, Katheder usw.
Ich dachte, dass stünde ich nervlich nicht noch einmal durch. (und glaubt mir die erste OP war total Grauenvoll). Also googelte ich nächtelang und traf immer wieder auf den Namen Prof. Hadidi - unser Licht am Horizont -
Wir waren erst etwas verunsichert durch die Handynr. auf der Internetseite. Beim ersten Vorstellungstermin war ich schon völlig verblüfft, wie unser Kleiner auf ihn reagierte. Er machte nicht die üblichen Untersuchungen und trara Drumherum, sondern schaute sich den kleinen Pipimann nur kurz, aber super professionell an und meinte, dass er das wieder hin bekäme mit einer Erfolgsausicht von 90 Prozent. (die andere Methode gab uns eine 70-prozentige Chance). Er gab uns Eltern so viel Vertrauen mit, durch seine Autorität und Ausstrahlung, dass wir uns für die OP bei ihm entschieden.

Und nun, dass obertollste:
Bei Aufnahme in der Sana Klinik Offenbach:
1. Tag - Spielen, spielen, Prof. Hadidi persönlich kommt und nimmt den Kleinen Patienten auf, dann wieder spielen (die Pflegekräfte sind der Hammer, tooooootal nett und zuvorkommend, zu den kleinen Patienten, wie auch zu den Großen )
2. Tag - OP - ca. 45 min., danach können die Kinder ausschlafen, und wenn sie wollen gleich wieder aufstehen
3. Tag - Spielen, Lachen, Spaß haben

versprochen, kein Kind auf der Station hat vor Schmerzen geweint, geschweige denn welche gehabt, alle Kinder spielen gemeinsam auf dem Flur miteinander, da sie dass gleiche Schicksal teilen und dieses auch so wahrnehmen - hatte ich das Gefühl - die großen passen auf die Kleinen auf und die Kleinen finden es toll, dass die Großen mit Ihnen spielen -
Auf den Kathederbeuteln sind Katzen drauf, die Schwestern sagen immer, wenn die Katze bis zum Hals in der Pipi steht, dann sollen sie zum ausleeren kommen, damit sie nicht ertrinken. Was die kleinen Patienten sehr verantwortungsbewusst wahrnehmen und sehr stolz sind, wenn sie immer fleißig gelobt werden von den Schwestern.

4. Tag - Spielen, Lachen, Spaß haben und gespanntes Warten auf den Herrn Prof., der nun den Katheter zieht - nach einem kurzen Ruck ist alles vorbei und die Kinder haben es beim Spielen danach schnell vergessen, nun können sie wieder alleine Pipi machen und das klappt hervorragend.

5. Tag - Heehen



Wir haben uns zur Sicherheit noch eine Ferienwohnung genommen und sind eine Woche in Bad Vilbel gewesen, falls doch noch was sein sollte, da wir über 5 Stunden fahrt nach Hause hatten. Die Idee mit der Wohnung war übrigens sehr klasse, da wir uns nun auf den kleinen Sonnenschein konzentrieren konnten und keine nervigen Hausbesucher hatten, die den Kleinen ständig angesprochen haben, wie es denn war und ob es weht tat usw.
Wir haben einfach die Zeit zusammen genossen und konnten uns ganz auf ihn konzentrieren. Unser Sohn war bereits trocken und hatte zum Schutz noch 2 Windeln an, allerdings ging er ganz normal auf die Toilette und dann wieder die Windel über... ging super..

So nun 3 Monate später war die Nachkontrolle, alles super, der Kleine Mann hat sich ganz freiwillig Untersuchungen lassen und hat keine schlechten Erfahrungen mitgenommen, er hat auch nie über Kanülen usw. mehr gesprochen....
Ich würde sofort wieder zu Herrn Prof. Hadidi fahren, sein Können und seine Menschlichkeit sind wirklich einzigartig....

Nun auch noch mal zu der Sana-Klinik in Offenbach.
Die Pflege ist wirklich beeindruckend, es werden fast täglich 4-5 Kinder mit Hypospadie aufgenommen (am Folgetag ist die OP), trotzdem strahlen sie alle eine große Ruhe aus, selbst wenn die Kinder alle wieder aus dem Op zurück kommen. Unser Sohn hatte eine furchtbare Angst vor Blutdruckmessen, wegen dem Schlauch - sicherlich aus der ersten OP -, das Pflegepersonal hat den Kleinen gleich beruhigt und den Puls mit der Hand gemessen und dann wurde es in der Akte vermerkt, keine Folgeschwester hat mehr mit dem Blutdruckmessgerät vor ihm rumgefuchtelt, sondern durch den Vermerk hat jede Schwester bei dem Kleinen mit der Hand Puls gemessen.
Einfach klasse....
So nun liebe Grüße und bitte keine Angst mehr haben, bei ihm ist man sicher aufgehoben...
Liebe Grüße



Frage bzgl. Versicherung
Hallo, unser Kleiner (2,5 Jahre) hat eine leichte Form der Hypospadie und soll in Berlin operiert werden. Wir überlegen jedoch, zum Spezialisten Prof. Hadidi zu gehen; wie ist es mit der Kostenübernahme, ist Dein Sohn privatversichert? Wir sind bei der Techniker Krankenkasse. Danke!

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7. Februar 2017 um 22:41

Auch hier sind die Beiträge etwas älter, aber vielleicht ist mein Erfahrungsbericht hilfreich für Eltern, die jetzt gerade nach Antworten suchen.

Die beste Entscheidung...
... war es, Prof. Dr. Hadidi vor knapp zwei Jahren in Seligenstadt aufzusuchen. Unser dreijaehrige Sohn lebt heute wie ein normaler Junge - die Hypospadie zweiten Grades gehoert der Vergangenheit an und er hat keinerlei Erinnerungen mehr an den zweimaligen Krankenhausaufenthalt, Narkose oder Katheter. Wir moechten an dieser Stelle an alle Eltern appellieren: Wenn Ihr Sohn Hypospadie hat, suchen Sie Prof. Hadidi auf. Wir haben bei unserem zweimaligen Besuch im Klinikum Offenbach so viele Eltern gesprochen, deren Soehne in anderen Kliniken wegen Hypospadie operiert wurden und nun in Offenbach/Seligenstadt von Herr Professor Hadidi erneut opertiert werden mussten, weil beim ersten Mal gepfuscht wurde. Wir appellieren auch an alle Kinderaerzte: Schicken Sie Ihre kleinen Patienten so frueh wie moeglich zu einem Spezialisten, nicht erst ab einem Jahr oder gar im Vorschulalter. Unser Sohn war ein halbes Jahr alt bei der ersten OP und ein Jahr bei der zweiten OP. Hierzu ist zu erklaeren, dass Professor Hadidi die OPs in zwei Schritten macht. Das ist fuer die Eltern zuerst ein kleiner Schock. Zweimal muessen die Kleinen unter Narkose operiert werden und zweimal brauchen sie einen Katheter - hierzu gleich mehr. Aber rueckblickend ist es eine sehr sinnvolle Methode. Prof. Hadidi operiert zuerst die Hypospadie - laesst dem Ganzen Zeit zu heilen und wenn es keine Komplikationen gibt, kommt im zweiten Schritt die Vorhaut dran. Wir haben unendlich viele Faelle getroffen, bei denen die OP in einem Schritt durchgefuehrt wurde, Komplikationen auftraten und Gewebe dann aus dem Oberschenkel beispielsweise entnommen werden musste - eine schreckliche Tortur fuer die kleinen Patienten. Wie bereits erwaehnt ist unsere Sohn mit Hypospadie zweiten Grades geboren worden. Die Aerzte sagten uns, wir sollen zuwarten bevor wir etwas unternehmen - warum, weiss ich nicht. Ich wollte dann doch wissen, was eigentlich dahinter steckt und wie wir unserem Sohn am besten helfen koennen, sodass er spaeter keine Probleme bekommt. Im Internet bin ich schnell auf Prof. Hadidi gestossen - zum Glueck. Normalerweise scheuen wir Foren, weil doch sehr viel drin steht, was Angst machen kann - in diesem Fall war es genau das Richtige. Wir sind dann schon mit unserem kleinen Wurm nach Seligenstadt und er wurde baldmoeglichst operiert. Wir haben viele Familien im Krankenhaus kennengelernt, deren Kinder meist schon aelter waren. Es war schrecklich zu sehen, wie sie leideten. Nicht, weil es so weh tat, aber sie wollten das Antibiotikum nicht einnehmen, sie wollten nicht im Krankenhaus sein, sie hatten Angst - einfach, weil sie schon so reif waren, dass sie alles verstanden haben. Unser Sohn war zu klein, er hat alles einfach brav mitgemacht - der Zeitpunkt war super. Die zweite Op war mit einem Jahr. Da hat er schon mehr verstanden und er wollte weniger alles so einfach akzeptieren, aber er war besser zu lenken, als ein beispielsweise Vierjaehriger. Sobald Sie die Diagnose bekommen, informieren Sie sich. Wir haben wie gesagt unzaehlige Schicksale kennengelernt - die Kinder taten uns wirklich leid. Entzuendungen, Infektionen, Schmerzen, Angst.... und nur, weil ein Arzt irgendwo glaubt, er koenne Hypospadie mal schnell operieren. Es mag Aerzte da draussen geben, die es auch koennen. Ich kann nur fuer uns sprechen und fuer uns war es die beste Entscheidung, dass wir Prof. Hadidi gefunden und aufgesucht haben. Ich denke, wir muessen in dieser kleinen Hymne auf den Professor nicht ins Detail gehen, wie erwaehnt arbeitet er in zwei Schritten. Zuerst wird die Harnroehre verlaengert. Dies geschieht unter Vollnarkose. Danach tragen die Kleinen einen Katheter. Wie gesagt, die ganz Kleinen scheinen diesen kaum zu spueren oder akzeptieren es schneller. Danach folgt die zweite OP nachdem alles verheilt ist. Jetzt kommt die Vorhaut dran. Auch diesemal: Vollnarkose und Katheter. Dann ist der Spuk vorbei. Seither haben wir keine Probleme. Wir werden Professor Hadidi noch bis zum 14. Lebensjahr unseres Sohnes sehen, weil er die Kinder so lange weiterhin beobachtetn - das ist ein gutes Gefuehl, dass wir wissen, unser Sohn ist weiterhin in guten Haenden. Wir danken Herr Professor Hadidi von ganzem Herzen und sprechen vor allem fuer unseren Sohn. Danke.

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16. April um 9:05

Bei unserem 8 jährigen Sohn wurde jetzt auch eine milde Form festegestellt. Es kam bei der Untersuchung in Seligenstadt heraus, da sein Penis auch eine leichte Krümmung hat und eine Vorhautschürze. Prof Hadidi rät zur OP. Ich ärgere mich dass kein Kinderarzt zuvor etwas gesehen hat. Dann hätten wir die OP ja schon viel eher gemacht. Hat jemand Erfahrungen bei einer OP mit "älteren" Jungs? Wie verkraften sie das?

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