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Ich bin total am Ende

4. April um 15:29

Mein Sohn (10Monate) ist schon ein "Sonderexemplar" was sein Essverhalten anbetrifft, was ich hier ja schon mehrmals Thematisiert habe, aber ich will - oder eher gesagt, ich muss mich jetzt mal auskotzen ...
Ich will nicht gestresst sein, oder so viel beachtung darauf legen, aber wirklich, auch wenn manche genervt sind (wie mein Mann) es macht mich Wahnsinnig.
Heute will er seine Flasche nicht mehr, morgen keinen Brei, dann kein Obst, dann wieder alles und dann gar nichts und wenn er krank ist, ist noch mal alles anders. Daran, und das er einfach auch kaum zu nimmt, durch sein Essverhalten und den mini Portionen die er immer nur isst, hab ich mich fast schon gewöhnt. Aber das er bei dem kleineste, wirklich kleinsten Stückchen, direkt erbricht, ohne wirklich zu würgen, verunsichert mich schon, da er gerade mal etwas über 8kg wiegt, bei 74cm und ich einfach erleichtet bin für alles was in diesem Kind landet und dort bleibt. Und wenn er dann, wegen irgendetwas erbrechen musste, brauch ich ihm das für Tage - oder sogar Wochen gar nicht mehr anbieten. Was ich schon an essen weggeschmissen hab. Ich hab auch das Gefühl, das er immer schlechter isst. Zur Zeit ist er krank. Er ist verschnupft und hustet und auch die Lunge ist leicht belegt, also eine beginnende Bronchitis, die mit Salbu Bronch behandelt wird. Er verweigert seit dem Zeitpunkt seinen Morgenbrei - Griesbrei von Aptamil. Seinen Karotten-Kartoffel-Brei (die einzige Sorte die er isst) will er nicht mehr, seitdem er sich übergeben hat - wegen eines Stückchen. Dann wurde Obst nur noch Löffelchenweise gegessen und er wollte nur noch Flasche. Über den Tag trinkt er vielleicht 350-450ml und das wars und heute sind wir bisher bei gerade mal be 260ml - das kann doch nicht reichen. Ab und zu trinkt er noch etwas Wasser. Er ist nicht ausgetrocknet, hat aber schon wieder 300g abgenommen und pinkelt max 2 Windeln am Tag voll und macht einmal Groß. Ich bekomm immer wieder gesagt, das er doch gut aussieht, das er nicht zu dünn ist, das ich mir keine sorgen machen muss/brauch, das dass schon wieder alles kommt oder wird, das ich entspannter werden muss usw usw usw ... Aber versteht denn keiner, das mich das stresst, ich mir sorgen mache weil ich einfach gerade in einer Soitaution bin, in der ich, egal was ich tue, nicht bewirke, das er mir unter der Hand verhungert, oder irgendwer mir das Jugendamt auf den Hals schickt weil er dann auf einmal doch untergwichtig ist????? Er ist unglaublich quengelig, unausgeglichen und einfach nur total anstrengend. Er hat 6 Zähne auf einmal bekommen, da fing die Misere an, kurz bevor er krank wurde, aber die sind jetzt durch und bis auf den Husten und den schnupfen, ist er fit und spielt rege - bis auf diese hysterischen Launanfälle.
Ich biete ihm Obst, trockenes Brot, Babykekse usw immer wieder an, aber das schmeißt er direkt weg. Bausteine und Spielzeug landet immer alles direkt in seinem Mund, aber essen fliegt durch den Raum, oder wird vom Hochstuhl gekickt. Es ist schon zum verzweifeln. Ich weiß ich jammere, aber ich könnt an manchen Tagen echt heulen. So wie heute gerade. Vielleicht liegt es an den schlaflosen Nächten, an den Rippen die ich fühle wenn ich ihn hoch hebe, an dem Essen das er verweigert und ich weg kippen muss. Vielleicht liegt es auch einfach nur daran, das ich mich nicht ernst genommen fühle. Das ich manchmal das Gefühl habe, die Welt denkt, warum ist die nur so hysterisch .... Keine Ahnung. Ich weiß nur, das ich mit meinem Latein am Ende bin und gerade unglaublich dünn wie Papier. Pickst mich einer, kommt wahrscheinlich kein Blut. Ich dachte immer, mit dem 2. wird es einfacher, aber irgendwie ist es um einiges schwerer.
 

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Top 3 Antworten

4. April um 18:43

hey, mensch du Arme, man liest quasi, wie es dir damit geht. 
Ihr habt euch in einen schlimmen Teufelskreis begeben...

Ich geh jetzt mal davon aus, dass dein Sohn sonst ein "gesundes" Kind ist und keine Erkrankung oder Sonstwas hat.

Kein Kind will verhungern. Sogar ein frischgeboreres Baby weiss, wann es Hunger hat und wann es satt ist. Vertraue bitte deinem Sohn, dass er das kann. 
Er wird sicher nicht das essen oder trinken, was du meinst, was er soll. Sondern nur das, was er meint, was er will. Daran wirst du nichts ändern können. Dieser Tatsache musst du dich "ergeben".

Ich habe auch etwas länger gebraucht, bis ich das Essensthema zwischen mir und meiner Tochter normalisieren konnte. Ich hab auch lange ein Riiiiiesenthema draus gemacht, meine Tochter hat noch gut weniger gewogen. Sie hat auch erst mit 8/9 Moanten angefangen zu essen. Nachdem im 5. Monat ich den Beikoststart wieder abbrechen musste, weil nix so lief wie ich "wollte". Ab dem 9. hab ich sie einfach machen lassen, sie kam am Tisch an alles ran, aber ich hab ihr keinen Teller fertiggemacht mit dem Gedanken, dass sie das jetzt essen muss oder braucht. Die hat dann halt getrunken. Und wenn sie nicht wollte, wollte sie halt nicht. Ich hab mir 100 Szenarien ausgedacht wie "heute nacht wird sie bestimmt vor lauter Hunger wach", "sie wird krank", und so weiter. Was war? Nicht davon war.

Meine Tochter ist heute 7, wiegt nur gaaanz knapp 19kilo, eine totale Bohnenstange. Heute hat sie EINEN Minihamburger (Durchmesser 5,6cm) gegessen zum Mittag. Sonst nichts. Ein normales Mittagessen ist ne handvoll Nudeln. Und weisst du was? 
Sie ist das aktivste und gesundeste Kind der ganzen Klasse! 2017 nur 1x kurz krank. Seitdem nichts. Ja, man kann ihre Rippen zählen und sie trägt UNterhöschen in gr 98, aber sie ist superfit, rennt, macht Sport, und strotzt vor Gesundheit.

Sie ist halt einfach so. UNd obwohl ich mich lange angestrengt hab, habe ich ihr ESsverhslten nie ändern können. Für mich war das immer ganz schwer, besonders weil ich wirklich drauf angesprochen wurde, hier in Spanien ist es an der Tagesordnung, dass je dicker die Babies, desto glücklicher die Omas, Kekse, Essen rund um die Uhr. Da passt meine Kleine echt nicht gut rein. 

Nimm diesen Druck von dir, lass dein Kind, du bedrängst es sicher schon unterbewusst, das kann so nichts werden. Das tut euch beiden nicht gut so. Du siehst ja, dass du keinen Erfolg hast. Ich weiss, ich hab jetzt leicht Reden, weil ich es hinter mir habe, aber ich wünschte, mir hätte das jemand damals so gesagt. 

Wenn du isst, setz ihn einfach an den Tisch u dir und lass ihn zusehen und lass Sachen da, wo er sie greifen kann, aber biete ihm nichts an. Wirklich nciht. Der wird total irritiert sein, dass du ihm kein ESsen reinschieben willst. Stell auch ne Flasche hin, die er sich nehmen kann. 
ER WIRD SICH ESSEN NEHMEN WENN ER ES WILL.
versuchs mal 

 

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4. April um 18:23

und was sagt der Arzt?

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4. April um 18:26

Na solange er überhaupt isst und sonst fit ist  und das er gut aussieht... das übliche. Ich weiß auch, das dass logisch ist, aber emotiononal bin ich durch und fühle mich total hilflos. Ich finde halt, das es nicht reicht, auch für seine Entwicklung. Hysterisch, ich weiß

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4. April um 18:43

hey, mensch du Arme, man liest quasi, wie es dir damit geht. 
Ihr habt euch in einen schlimmen Teufelskreis begeben...

Ich geh jetzt mal davon aus, dass dein Sohn sonst ein "gesundes" Kind ist und keine Erkrankung oder Sonstwas hat.

Kein Kind will verhungern. Sogar ein frischgeboreres Baby weiss, wann es Hunger hat und wann es satt ist. Vertraue bitte deinem Sohn, dass er das kann. 
Er wird sicher nicht das essen oder trinken, was du meinst, was er soll. Sondern nur das, was er meint, was er will. Daran wirst du nichts ändern können. Dieser Tatsache musst du dich "ergeben".

Ich habe auch etwas länger gebraucht, bis ich das Essensthema zwischen mir und meiner Tochter normalisieren konnte. Ich hab auch lange ein Riiiiiesenthema draus gemacht, meine Tochter hat noch gut weniger gewogen. Sie hat auch erst mit 8/9 Moanten angefangen zu essen. Nachdem im 5. Monat ich den Beikoststart wieder abbrechen musste, weil nix so lief wie ich "wollte". Ab dem 9. hab ich sie einfach machen lassen, sie kam am Tisch an alles ran, aber ich hab ihr keinen Teller fertiggemacht mit dem Gedanken, dass sie das jetzt essen muss oder braucht. Die hat dann halt getrunken. Und wenn sie nicht wollte, wollte sie halt nicht. Ich hab mir 100 Szenarien ausgedacht wie "heute nacht wird sie bestimmt vor lauter Hunger wach", "sie wird krank", und so weiter. Was war? Nicht davon war.

Meine Tochter ist heute 7, wiegt nur gaaanz knapp 19kilo, eine totale Bohnenstange. Heute hat sie EINEN Minihamburger (Durchmesser 5,6cm) gegessen zum Mittag. Sonst nichts. Ein normales Mittagessen ist ne handvoll Nudeln. Und weisst du was? 
Sie ist das aktivste und gesundeste Kind der ganzen Klasse! 2017 nur 1x kurz krank. Seitdem nichts. Ja, man kann ihre Rippen zählen und sie trägt UNterhöschen in gr 98, aber sie ist superfit, rennt, macht Sport, und strotzt vor Gesundheit.

Sie ist halt einfach so. UNd obwohl ich mich lange angestrengt hab, habe ich ihr ESsverhslten nie ändern können. Für mich war das immer ganz schwer, besonders weil ich wirklich drauf angesprochen wurde, hier in Spanien ist es an der Tagesordnung, dass je dicker die Babies, desto glücklicher die Omas, Kekse, Essen rund um die Uhr. Da passt meine Kleine echt nicht gut rein. 

Nimm diesen Druck von dir, lass dein Kind, du bedrängst es sicher schon unterbewusst, das kann so nichts werden. Das tut euch beiden nicht gut so. Du siehst ja, dass du keinen Erfolg hast. Ich weiss, ich hab jetzt leicht Reden, weil ich es hinter mir habe, aber ich wünschte, mir hätte das jemand damals so gesagt. 

Wenn du isst, setz ihn einfach an den Tisch u dir und lass ihn zusehen und lass Sachen da, wo er sie greifen kann, aber biete ihm nichts an. Wirklich nciht. Der wird total irritiert sein, dass du ihm kein ESsen reinschieben willst. Stell auch ne Flasche hin, die er sich nehmen kann. 
ER WIRD SICH ESSEN NEHMEN WENN ER ES WILL.
versuchs mal 

 

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4. April um 19:43
In Antwort auf vanessaworth

hey, mensch du Arme, man liest quasi, wie es dir damit geht. 
Ihr habt euch in einen schlimmen Teufelskreis begeben...

Ich geh jetzt mal davon aus, dass dein Sohn sonst ein "gesundes" Kind ist und keine Erkrankung oder Sonstwas hat.

Kein Kind will verhungern. Sogar ein frischgeboreres Baby weiss, wann es Hunger hat und wann es satt ist. Vertraue bitte deinem Sohn, dass er das kann. 
Er wird sicher nicht das essen oder trinken, was du meinst, was er soll. Sondern nur das, was er meint, was er will. Daran wirst du nichts ändern können. Dieser Tatsache musst du dich "ergeben".

Ich habe auch etwas länger gebraucht, bis ich das Essensthema zwischen mir und meiner Tochter normalisieren konnte. Ich hab auch lange ein Riiiiiesenthema draus gemacht, meine Tochter hat noch gut weniger gewogen. Sie hat auch erst mit 8/9 Moanten angefangen zu essen. Nachdem im 5. Monat ich den Beikoststart wieder abbrechen musste, weil nix so lief wie ich "wollte". Ab dem 9. hab ich sie einfach machen lassen, sie kam am Tisch an alles ran, aber ich hab ihr keinen Teller fertiggemacht mit dem Gedanken, dass sie das jetzt essen muss oder braucht. Die hat dann halt getrunken. Und wenn sie nicht wollte, wollte sie halt nicht. Ich hab mir 100 Szenarien ausgedacht wie "heute nacht wird sie bestimmt vor lauter Hunger wach", "sie wird krank", und so weiter. Was war? Nicht davon war.

Meine Tochter ist heute 7, wiegt nur gaaanz knapp 19kilo, eine totale Bohnenstange. Heute hat sie EINEN Minihamburger (Durchmesser 5,6cm) gegessen zum Mittag. Sonst nichts. Ein normales Mittagessen ist ne handvoll Nudeln. Und weisst du was? 
Sie ist das aktivste und gesundeste Kind der ganzen Klasse! 2017 nur 1x kurz krank. Seitdem nichts. Ja, man kann ihre Rippen zählen und sie trägt UNterhöschen in gr 98, aber sie ist superfit, rennt, macht Sport, und strotzt vor Gesundheit.

Sie ist halt einfach so. UNd obwohl ich mich lange angestrengt hab, habe ich ihr ESsverhslten nie ändern können. Für mich war das immer ganz schwer, besonders weil ich wirklich drauf angesprochen wurde, hier in Spanien ist es an der Tagesordnung, dass je dicker die Babies, desto glücklicher die Omas, Kekse, Essen rund um die Uhr. Da passt meine Kleine echt nicht gut rein. 

Nimm diesen Druck von dir, lass dein Kind, du bedrängst es sicher schon unterbewusst, das kann so nichts werden. Das tut euch beiden nicht gut so. Du siehst ja, dass du keinen Erfolg hast. Ich weiss, ich hab jetzt leicht Reden, weil ich es hinter mir habe, aber ich wünschte, mir hätte das jemand damals so gesagt. 

Wenn du isst, setz ihn einfach an den Tisch u dir und lass ihn zusehen und lass Sachen da, wo er sie greifen kann, aber biete ihm nichts an. Wirklich nciht. Der wird total irritiert sein, dass du ihm kein ESsen reinschieben willst. Stell auch ne Flasche hin, die er sich nehmen kann. 
ER WIRD SICH ESSEN NEHMEN WENN ER ES WILL.
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Super beitrag!!!

Te: ich hab dir schon im letzten thread geschrieben....ich mach(t)e das gleiche durch mit meinem grossen....er war und ist ein absolut schlechter esser. Ich hab mich damit abgefunden und nehme es so hin..aber ich weiss wie es dir geht, was hab ich mir darüber schon den kopf zerbrochen.......er ist jetzt 3 und wiegt etwa 12. Er hat untergewicht, aber ist topfit....er ist fast nie krank. Auch der kinderarzt meinte, ich solle mich und ihn nicht so stressen, er ist einfach so......

Wie vanessa schon schrieb, nimm den druck raus. Kein kind verhungert am vollen tisch und er nimmt sich schon was er braucht....

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4. April um 20:15

Ich sehe es auch so, wie Vanessa.
Nimm den Druck für ihn und dich raus.

Zusätzlich muss ich sagen, dass ich bei einem 10 Monate alten Kind auch absolut noch nicht die Notwendigkeit sehe, dass es schon richtiges Essen, also mehr als Milch, so unbedingt braucht.

ich würde auch nur anbieten übers hinlegen und wenn er was nimmt, ist gut. Wenn nicht auch gut. Milch wird er früher oder später auf jeden Fall verlangen.

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4. April um 20:19
In Antwort auf vanessaworth

hey, mensch du Arme, man liest quasi, wie es dir damit geht. 
Ihr habt euch in einen schlimmen Teufelskreis begeben...

Ich geh jetzt mal davon aus, dass dein Sohn sonst ein "gesundes" Kind ist und keine Erkrankung oder Sonstwas hat.

Kein Kind will verhungern. Sogar ein frischgeboreres Baby weiss, wann es Hunger hat und wann es satt ist. Vertraue bitte deinem Sohn, dass er das kann. 
Er wird sicher nicht das essen oder trinken, was du meinst, was er soll. Sondern nur das, was er meint, was er will. Daran wirst du nichts ändern können. Dieser Tatsache musst du dich "ergeben".

Ich habe auch etwas länger gebraucht, bis ich das Essensthema zwischen mir und meiner Tochter normalisieren konnte. Ich hab auch lange ein Riiiiiesenthema draus gemacht, meine Tochter hat noch gut weniger gewogen. Sie hat auch erst mit 8/9 Moanten angefangen zu essen. Nachdem im 5. Monat ich den Beikoststart wieder abbrechen musste, weil nix so lief wie ich "wollte". Ab dem 9. hab ich sie einfach machen lassen, sie kam am Tisch an alles ran, aber ich hab ihr keinen Teller fertiggemacht mit dem Gedanken, dass sie das jetzt essen muss oder braucht. Die hat dann halt getrunken. Und wenn sie nicht wollte, wollte sie halt nicht. Ich hab mir 100 Szenarien ausgedacht wie "heute nacht wird sie bestimmt vor lauter Hunger wach", "sie wird krank", und so weiter. Was war? Nicht davon war.

Meine Tochter ist heute 7, wiegt nur gaaanz knapp 19kilo, eine totale Bohnenstange. Heute hat sie EINEN Minihamburger (Durchmesser 5,6cm) gegessen zum Mittag. Sonst nichts. Ein normales Mittagessen ist ne handvoll Nudeln. Und weisst du was? 
Sie ist das aktivste und gesundeste Kind der ganzen Klasse! 2017 nur 1x kurz krank. Seitdem nichts. Ja, man kann ihre Rippen zählen und sie trägt UNterhöschen in gr 98, aber sie ist superfit, rennt, macht Sport, und strotzt vor Gesundheit.

Sie ist halt einfach so. UNd obwohl ich mich lange angestrengt hab, habe ich ihr ESsverhslten nie ändern können. Für mich war das immer ganz schwer, besonders weil ich wirklich drauf angesprochen wurde, hier in Spanien ist es an der Tagesordnung, dass je dicker die Babies, desto glücklicher die Omas, Kekse, Essen rund um die Uhr. Da passt meine Kleine echt nicht gut rein. 

Nimm diesen Druck von dir, lass dein Kind, du bedrängst es sicher schon unterbewusst, das kann so nichts werden. Das tut euch beiden nicht gut so. Du siehst ja, dass du keinen Erfolg hast. Ich weiss, ich hab jetzt leicht Reden, weil ich es hinter mir habe, aber ich wünschte, mir hätte das jemand damals so gesagt. 

Wenn du isst, setz ihn einfach an den Tisch u dir und lass ihn zusehen und lass Sachen da, wo er sie greifen kann, aber biete ihm nichts an. Wirklich nciht. Der wird total irritiert sein, dass du ihm kein ESsen reinschieben willst. Stell auch ne Flasche hin, die er sich nehmen kann. 
ER WIRD SICH ESSEN NEHMEN WENN ER ES WILL.
versuchs mal 

 

So war und ist es bei meinen Kindern auch, sie waren schon immer schlechte Esser und sind es bis heute (wobei es bei meinem Großen immer besser wird, je älter er ist. Neulich aß er sogar mal etwas anderes Gemüse als sein gewohntes und Kartoffeln statt Nudeln ). Dennoch sind beide aktiv, schlau, gesund und gut entwickelt. Irgendwann wird der Knoten schon platzen...

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4. April um 21:25

Vielen Dank für eure lieben Antworten, das hilft, auch wenn ich es eigentlich ja weiß. Ich will keinen Druck machen und in der Regel klappt das schon, aber es gibt immer wieder so Momente, wo ich an meine Grenzen stoße.
Er sitzt immer mit am Tisch wenn wir essen und ich lege ihm immer mal was hin, ohne groß viel aufsehen, aber er schmeißt es direkt von seinem Platz auf den Boden. Ich will mal versuchen ihn so am Tisch zu positionieren, das er nicht an seinem eigenen Tisch sitzt, mit seinem Hochstuhl.
Das Problem ist eigentlich, wir hatten das alles ja schon. Er hat irgendwann gegessen und alles probiert, bis er sich daran verschluckt und dann ist es rum. Seit neustem übergiebt er sich dann auch direkt. Das stresst mich. Da probiert er und isst und dann kommt wg eines Krümmels alles wieder raus und es ist vorbei. Er scheint diese Momente auch sehr schwer zu vergessen, denn es dauert ewig, bis er mal wieder etwas in den Mund steckt was nicht sein Spielzeig ist.
Aber vorhiend, beim Einkaufen, hab ich ihm ein Stück Laugenstange gegeben und er hat darauf rum geltutscht. Ein Anfang. Er hat zwar alles wieder ausgespuckt, aber Mama war damit schon äußerst zufrieden. Dennoch hat er bis jetzt nur 380 ml getrunken und sonst nichts weiter gegessen. Wenn er ja wenigstens eine ausreichende Menge an Flaschennahrung trinken würde, würde es mir ausreichen, das er eben nur das will. Hauptsache er trinkt, aber das tut er ja auch nicht wirklich. Brrrrrrrrrrrrrrr
Ich weiß echt nicht warum ich in dem Fall so bin. Ich bin keine ängstliche Mutter und ich lasse meinen Kindern die Möglichkeit sich frei zu entfalten, aber das, das ist für mich etwas was ich nicht beschreiben kann. Keine Ahnung warum.

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5. April um 7:40
In Antwort auf elisabethlilly

Mein Sohn (10Monate) ist schon ein "Sonderexemplar" was sein Essverhalten anbetrifft, was ich hier ja schon mehrmals Thematisiert habe, aber ich will - oder eher gesagt, ich muss mich jetzt mal auskotzen ...
Ich will nicht gestresst sein, oder so viel beachtung darauf legen, aber wirklich, auch wenn manche genervt sind (wie mein Mann) es macht mich Wahnsinnig.
Heute will er seine Flasche nicht mehr, morgen keinen Brei, dann kein Obst, dann wieder alles und dann gar nichts und wenn er krank ist, ist noch mal alles anders. Daran, und das er einfach auch kaum zu nimmt, durch sein Essverhalten und den mini Portionen die er immer nur isst, hab ich mich fast schon gewöhnt. Aber das er bei dem kleineste, wirklich kleinsten Stückchen, direkt erbricht, ohne wirklich zu würgen, verunsichert mich schon, da er gerade mal etwas über 8kg wiegt, bei 74cm und ich einfach erleichtet bin für alles was in diesem Kind landet und dort bleibt. Und wenn er dann, wegen irgendetwas erbrechen musste, brauch ich ihm das für Tage - oder sogar Wochen gar nicht mehr anbieten. Was ich schon an essen weggeschmissen hab. Ich hab auch das Gefühl, das er immer schlechter isst. Zur Zeit ist er krank. Er ist verschnupft und hustet und auch die Lunge ist leicht belegt, also eine beginnende Bronchitis, die mit Salbu Bronch behandelt wird. Er verweigert seit dem Zeitpunkt seinen Morgenbrei - Griesbrei von Aptamil. Seinen Karotten-Kartoffel-Brei (die einzige Sorte die er isst) will er nicht mehr, seitdem er sich übergeben hat - wegen eines Stückchen. Dann wurde Obst nur noch Löffelchenweise gegessen und er wollte nur noch Flasche. Über den Tag trinkt er vielleicht 350-450ml und das wars und heute sind wir bisher bei gerade mal be 260ml - das kann doch nicht reichen. Ab und zu trinkt er noch etwas Wasser. Er ist nicht ausgetrocknet, hat aber schon wieder 300g abgenommen und pinkelt max 2 Windeln am Tag voll und macht einmal Groß. Ich bekomm immer wieder gesagt, das er doch gut aussieht, das er nicht zu dünn ist, das ich mir keine sorgen machen muss/brauch, das dass schon wieder alles kommt oder wird, das ich entspannter werden muss usw usw usw ... Aber versteht denn keiner, das mich das stresst, ich mir sorgen mache weil ich einfach gerade in einer Soitaution bin, in der ich, egal was ich tue, nicht bewirke, das er mir unter der Hand verhungert, oder irgendwer mir das Jugendamt auf den Hals schickt weil er dann auf einmal doch untergwichtig ist????? Er ist unglaublich quengelig, unausgeglichen und einfach nur total anstrengend. Er hat 6 Zähne auf einmal bekommen, da fing die Misere an, kurz bevor er krank wurde, aber die sind jetzt durch und bis auf den Husten und den schnupfen, ist er fit und spielt rege - bis auf diese hysterischen Launanfälle.
Ich biete ihm Obst, trockenes Brot, Babykekse usw immer wieder an, aber das schmeißt er direkt weg. Bausteine und Spielzeug landet immer alles direkt in seinem Mund, aber essen fliegt durch den Raum, oder wird vom Hochstuhl gekickt. Es ist schon zum verzweifeln. Ich weiß ich jammere, aber ich könnt an manchen Tagen echt heulen. So wie heute gerade. Vielleicht liegt es an den schlaflosen Nächten, an den Rippen die ich fühle wenn ich ihn hoch hebe, an dem Essen das er verweigert und ich weg kippen muss. Vielleicht liegt es auch einfach nur daran, das ich mich nicht ernst genommen fühle. Das ich manchmal das Gefühl habe, die Welt denkt, warum ist die nur so hysterisch .... Keine Ahnung. Ich weiß nur, das ich mit meinem Latein am Ende bin und gerade unglaublich dünn wie Papier. Pickst mich einer, kommt wahrscheinlich kein Blut. Ich dachte immer, mit dem 2. wird es einfacher, aber irgendwie ist es um einiges schwerer.
 

Hi du,

es ist schon schlimm, wenn man merkt, dass es nicht so läuft, wie man es erwartet hat.
Ich habe deinen Beirag gelesen und musste daran denken, ob dein Kind vielleicht einen gaströsophageralen Reflux hat (Magensäure/ Nahrung steigt in der Speiseröhre auf, muss aber nicht wie bei einem Speikind ausgespuckt werden- es gibt auch einen sogenannten "stillen Reflux).
Typische Symptome können sein: viel weinen/schreien/unzufrieden sein vor allem wenn das Kind liegt, Nahrungsverweigerung, häufig Husten/Bronchitis/Mittelohrentzündung/Krupp etc. 

Ich bin in der Hinsicht etwas sensibel, da mein Sohn das hatte, allerdings sehr untypisch aber heftig. Er war normal schwer, hat Beikost gegessen (war danach sogar "glücklicher", war nicht krank. Er hat aber so viel geweint und geschrien und war super unglücklich. Ich war ständig beim Kinderarzt, der mir erzählte, er weine halt gern (WTF???). Zufällig waren wir bei einem anderen Arzt, der den Verdacht äußerte. er bekam dann Säureblocker (bei ihm schwappte die Säure ob mit oder ohne Essen alle 10-15 min die Speiseröhre hoch) und danach hatte ich ein neues Kind. 

Was ich damit sagen möchte, manchmal ist es halt einfach so und dein Sohn hat keine Lust auf essen und es pendelt sich für ihn genau richtig ein. Oder es steckt vielleicht doch etwas dahinter und man könnte nochmal nachsehen lassen. 

Du kannst dich ja, wenn es dir nicht völlig abwegig erscheint mal auf der Seite refluxkinder.de erkundigen. 

Euch alles Gute!

Pixi

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5. April um 12:36
In Antwort auf pixidust82

Hi du,

es ist schon schlimm, wenn man merkt, dass es nicht so läuft, wie man es erwartet hat.
Ich habe deinen Beirag gelesen und musste daran denken, ob dein Kind vielleicht einen gaströsophageralen Reflux hat (Magensäure/ Nahrung steigt in der Speiseröhre auf, muss aber nicht wie bei einem Speikind ausgespuckt werden- es gibt auch einen sogenannten "stillen Reflux).
Typische Symptome können sein: viel weinen/schreien/unzufrieden sein vor allem wenn das Kind liegt, Nahrungsverweigerung, häufig Husten/Bronchitis/Mittelohrentzündung/Krupp etc. 

Ich bin in der Hinsicht etwas sensibel, da mein Sohn das hatte, allerdings sehr untypisch aber heftig. Er war normal schwer, hat Beikost gegessen (war danach sogar "glücklicher", war nicht krank. Er hat aber so viel geweint und geschrien und war super unglücklich. Ich war ständig beim Kinderarzt, der mir erzählte, er weine halt gern (WTF???). Zufällig waren wir bei einem anderen Arzt, der den Verdacht äußerte. er bekam dann Säureblocker (bei ihm schwappte die Säure ob mit oder ohne Essen alle 10-15 min die Speiseröhre hoch) und danach hatte ich ein neues Kind. 

Was ich damit sagen möchte, manchmal ist es halt einfach so und dein Sohn hat keine Lust auf essen und es pendelt sich für ihn genau richtig ein. Oder es steckt vielleicht doch etwas dahinter und man könnte nochmal nachsehen lassen. 

Du kannst dich ja, wenn es dir nicht völlig abwegig erscheint mal auf der Seite refluxkinder.de erkundigen. 

Euch alles Gute!

Pixi

Oh je du Arme das klingt nach sehr viel Stress bei euch!
wenn ich lese "er hat 300g abgenommen " hört sich das so an als würdest du ihn oft wiegen. Würde ich nicht machen das macht einen so verrückt und ist auch oft nicht aussagekräftig da das Gewicht ja immer mal schwankt. Mein Zwerg isst teilweise auch total wenig aber: ein gesundes Kind verhungert nicht vorm essen. Versuch dir das bewusst zu machen vielleicht entspannt er sich dann auch und isst etwas mehr 
Alles Gute!

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5. April um 12:39
In Antwort auf pixidust82

Hi du,

es ist schon schlimm, wenn man merkt, dass es nicht so läuft, wie man es erwartet hat.
Ich habe deinen Beirag gelesen und musste daran denken, ob dein Kind vielleicht einen gaströsophageralen Reflux hat (Magensäure/ Nahrung steigt in der Speiseröhre auf, muss aber nicht wie bei einem Speikind ausgespuckt werden- es gibt auch einen sogenannten "stillen Reflux).
Typische Symptome können sein: viel weinen/schreien/unzufrieden sein vor allem wenn das Kind liegt, Nahrungsverweigerung, häufig Husten/Bronchitis/Mittelohrentzündung/Krupp etc. 

Ich bin in der Hinsicht etwas sensibel, da mein Sohn das hatte, allerdings sehr untypisch aber heftig. Er war normal schwer, hat Beikost gegessen (war danach sogar "glücklicher", war nicht krank. Er hat aber so viel geweint und geschrien und war super unglücklich. Ich war ständig beim Kinderarzt, der mir erzählte, er weine halt gern (WTF???). Zufällig waren wir bei einem anderen Arzt, der den Verdacht äußerte. er bekam dann Säureblocker (bei ihm schwappte die Säure ob mit oder ohne Essen alle 10-15 min die Speiseröhre hoch) und danach hatte ich ein neues Kind. 

Was ich damit sagen möchte, manchmal ist es halt einfach so und dein Sohn hat keine Lust auf essen und es pendelt sich für ihn genau richtig ein. Oder es steckt vielleicht doch etwas dahinter und man könnte nochmal nachsehen lassen. 

Du kannst dich ja, wenn es dir nicht völlig abwegig erscheint mal auf der Seite refluxkinder.de erkundigen. 

Euch alles Gute!

Pixi

Der Kinderarzt hat gesagt das Kind  weint halt einfach gern?! Nicht dein Ernst?!

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5. April um 20:48

oh doch... dann hat er mir noch geraten, ihn in ein Zimmer zu legen 
, wo ich ihn nicht hören kann und soll mich dann mal entspannen.

du errätst, warum ich den Arzt gewechselt habe? Furchtbar... 

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5. April um 23:05
In Antwort auf pixidust82

oh doch... dann hat er mir noch geraten, ihn in ein Zimmer zu legen 
, wo ich ihn nicht hören kann und soll mich dann mal entspannen.

du errätst, warum ich den Arzt gewechselt habe? Furchtbar... 

Klasse Tipp ! Also echt manche spinnen ja total... da fragt man sich wieso die den Beruf ergriffen haben 
unserer ist ein ähnlicher Spezialist 

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