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Mal an alle Mamas, die im Ausland wohnen...

26. Januar um 9:23

...hier gibt's ja ein paar (NY habe ich schon gelesen, Mallorca und natürlich Schweiz und Österreich) - Mich würde mal interessieren, ob Ihr in Eurem Land verglichen mit Deutschland irgendwelche großen Unterschiede feststellen könnt, was Kinder und Erziehung betrifft.

Ich wohne jetzt fast ein Jahr in Dublin und mir fallen immer wieder Sachen auf, die ich aus Deutschland so nicht kenne.

- Kinder- und Familienfreundlichkeit. Das ist hier irgendwie echt ganz anders. Wir werden überall freundlich begrüßt, noch nie hat hier jemand genervt auf mein Kind reagiert (auch wenn sie mal etwas anstrengender war) - Als wir mal einen Pipiunfall hatten und keinen Wickelraum gefunden haben, wurde uns in einem Restaurant eine Bank "freigeräumt" - Die Leute, die dort saßen, sind bereitwillig umgezogen und wir durften dort wickeln (wo alle gegessen haben) und keiner hat sich beschwert. Ähnliches ist mir in Deutschland auch schon passiert, aber da war schon Stillen im Restaurant nicht gerne gesehen...

- Was mir momentan arg auffällt ist, dass die Kinder hier ziemlich viel fernsehen dürfen. Ich kenne es von deutschen Freunden eher so, dass man sich an die empfohlenen Zeiten hält. Die meisten Kinder ab 3 (oder teilweise noch jünger) kennen hier schon alle möglichen Disneyfilme (auch welche, die erst ab 6 oder so empfohlen sind) und gucken auch regelmäßig Filme an, die scheinen es hier nicht so eng zu sehen.

- Kindergarten. In Dublin geht es, aber sonst ist es hier eher eine Ausnahme. Die meisten Mütter (vor allem auf dem Land) bleiben lange zuhause, als Alleinerziehende lebt man praktisch am Existenzminimum. Kindergärten sind auch schier unbezahlbar. Ich weiß, dass es in manchen anderen Ländern genau andersrum ist und Kinder schon sehr früh in Betreuung gehen.

Es gibt noch viel mehr, was mir auffällt, aber das ist jetzt alles zu viel und mir fällt grad auch gar nicht alles ein.

Mich würde einfach mal interessieren, wie es bei Euch ist. Wo könnt Ihr große Unterschiede zu Deutschland feststellen, gerade was das Kind und die Familie betrifft?

Top 3 Antworten

26. Januar um 13:34

Vietnam

​Was Kindergarten und Schule betrifft ist es hier zimlich breit gefächert.

​Private Schulen  (für die Reichen).
​öffentliche Schulen (für die Mittelschicht)

​Leider besuchen viele Kinder auch gar keine Schule da es sich die Eltern einfach nicht leisten können.
In der Regel dauert der Unterricht 8 Stunden. 

​Die Erziehung hier unterscheidet sich komplett von Deutschland und Österreich.
Auch hier kommt es wieder ganz darauf an wieviel Geld die Eltern haben.

​Reiche Kinder genießen hier Narrenfreiheit. 
​Ansonsten ist die Erziehung hier streng. .

​Klapse und Schläge sind hier Alltag. 
​Keiner regt sich darüber auf. 

​Was mir hier besser gefällt als in Österreich ist der Umgang zwischen den Menschen untereinander. 
Sehr freundlich, höflich und zuvorkommend, hilfsbereit und immer gut gelaunt. 
​Das einzige was mir fehlt ist die Hygiene.
​Die ist hier um einiges schlechter. 
 

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28. Januar um 15:15

Hallo

Ein sehr interessanter Thread.

Ich kann von Japan berichten. 

Den Kindergarten besuchen die Kinder ab 3 Jahren.
​Eltern die früher wieder Vollzeit arbeiten möchten können die Kinder ab 4 Monaten in den Kindergrippen unterbringen. 

​Ind die Grundschule kommen die Kinder die das 6. Lebensjahr vollenden haben. 
Sie dauert 6 Jahre. 

Mittelschule dauchert 3 Jahre. 

Die Oberschule dauert ebenfalls 3 Jahre. 
​Für ihren Besuch ist eine Aufnahmeprüfung nötig.
​Je besser der Ruf der Schule desto schwieriger die Prüfung. 

​Grundsätzlich ist in Japan Schuluniformpflicht. Es gibt aber auch Ausnahmen.
​Vergleichbar mit den Schulen in Deutschland sind die Schulen hier nicht.

​Was die Schüler hier in Japan zu bewältigen haben ist Wahnsinn. 
​8 bis 9 Stunden Unterricht sind normal. 

​Die Kinder und Jugendlichen sind sehr diszipliniert und respektvoll. 
​Nicht zu vergleichen mit Deutschland. 

Schläge und Klapse gehören jetzt hier nicht zum Alltagsbild. Aber falls es mal passiert regt sich auch keiner darüber auf.

​Die äußerst knappe Freizeit verbringen die Kids dann mit Freunden, mit dem Handy oder vor dem PC. 

​Lg. Kristin 

 

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31. Januar um 20:19
In Antwort auf nikita4534

...hier gibt's ja ein paar (NY habe ich schon gelesen, Mallorca und natürlich Schweiz und Österreich) - Mich würde mal interessieren, ob Ihr in Eurem Land verglichen mit Deutschland irgendwelche großen Unterschiede feststellen könnt, was Kinder und Erziehung betrifft.

Ich wohne jetzt fast ein Jahr in Dublin und mir fallen immer wieder Sachen auf, die ich aus Deutschland so nicht kenne.

- Kinder- und Familienfreundlichkeit. Das ist hier irgendwie echt ganz anders. Wir werden überall freundlich begrüßt, noch nie hat hier jemand genervt auf mein Kind reagiert (auch wenn sie mal etwas anstrengender war) - Als wir mal einen Pipiunfall hatten und keinen Wickelraum gefunden haben, wurde uns in einem Restaurant eine Bank "freigeräumt" - Die Leute, die dort saßen, sind bereitwillig umgezogen und wir durften dort wickeln (wo alle gegessen haben) und keiner hat sich beschwert. Ähnliches ist mir in Deutschland auch schon passiert, aber da war schon Stillen im Restaurant nicht gerne gesehen...

- Was mir momentan arg auffällt ist, dass die Kinder hier ziemlich viel fernsehen dürfen. Ich kenne es von deutschen Freunden eher so, dass man sich an die empfohlenen Zeiten hält. Die meisten Kinder ab 3 (oder teilweise noch jünger) kennen hier schon alle möglichen Disneyfilme (auch welche, die erst ab 6 oder so empfohlen sind) und gucken auch regelmäßig Filme an, die scheinen es hier nicht so eng zu sehen.

- Kindergarten. In Dublin geht es, aber sonst ist es hier eher eine Ausnahme. Die meisten Mütter (vor allem auf dem Land) bleiben lange zuhause, als Alleinerziehende lebt man praktisch am Existenzminimum. Kindergärten sind auch schier unbezahlbar. Ich weiß, dass es in manchen anderen Ländern genau andersrum ist und Kinder schon sehr früh in Betreuung gehen.

Es gibt noch viel mehr, was mir auffällt, aber das ist jetzt alles zu viel und mir fällt grad auch gar nicht alles ein.

Mich würde einfach mal interessieren, wie es bei Euch ist. Wo könnt Ihr große Unterschiede zu Deutschland feststellen, gerade was das Kind und die Familie betrifft?

Ich habe zwar keinen Erfahrungen mit Kindererziehung im Ausland, aber zum Thema Kinderfreundlichkeit möchte ich gerne meinen Senf geben. Wir haben in Deutschland Anspruch auf 188 Euro Kindergeld im Monat. Habt ihr euch mal ausgerechnet, wieviel Geld das auf die Jahre ist? Gehe ich von 25 Jahren Bezug aus, sind es über 50000 Euro. Für 1 Kind! Das nenne ich kinderfreundlich! Ebenso unsere Regelung den Mutterschutz betreffend, sowie den Rechtsanspruch auf den Arbeitsplatz nach 3 Jahren Auszeit. Ohne mich weiter informiert zu, haben, wage ich zu behaupten, dass es nicht viele Länder gibt, in denen solche familienfreundliche Gesetzte walten. Natürlich gibt es immer Verbesserungswünsche, aber wirich Deutschen klagen auf hohem Niveau. Auf der anderen Seite ist das Gras nicht unbedingt grüner PS: mein Mann hatte kein Problem damit auf der Damentoilette zu wickeln

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26. Januar um 10:19

China Kleinstadt:
So pauschal kann man das gar nicht sagen, aber das gilt sicherlich für jedes Land.
Von der Tiger-Mom, bis zum maßlos verwöhnten, kleinen Kaiser.

Was tatsächlich sehr häufig ist, ist dass die Großeltern die Betreuung übernehmen, da beide Elternteile rasch wieder vollzeit arbeiten müssen. 

Die verwöhnten kleinen Kaiser trifft man öfter. 
Da kann auch mal ein zehnjähriger im Restaurant ne Kernschmelze wie ein Kleinkind kriegen, weil die Cola nicht schnell genug kommt. 
Keine Ahnung, woher das genau kommt. 
Manche sagen, die Kinder haben einen Freifahrtschein, als Ausgleich zum sehr strengen Schulalltag, andere schieben es auf das Dasein als Einzelkind, andere auf die Großeltern, die mitunter eben auch gar nicht mehr fit genug sind, um die Kinder großzuziehen. 

Tiger-Moms kenne ich persönlich keine, gibt es aber auch genug.
Ebenso alles zwischen Kaiser und Tiger.  

Die negative Resonanz, die man in Deutschland mitunter erfährt, hat man in China so bei weitem nicht. 
Auch bei kleinen Kaisern. 

Kindergarten und Schule sind im Vergleich zu Deutschland eine ganz andere Hausnummer. 
Kindergarten (ab 3) ist schon eher vergleichbar mit mit Grundschule hier und das 8h täglich. 
Die Kinder lernen die ersten Schriftzeichen, Mathe... es wird aber auch gespielt. 
Mit der Grundschule ist der Spaß dann ganz vorbei. 
Mein Neffe sitzt seit der ersten Klasse regelmäßig bis 22 Uhr am Schreibtisch und lernt. 
Man hat halt immer starke Konkurrenz. 
Ein guter Job ist nicht so leicht zu kriegen, wenn man nicht den Konkurrenzkampf schaft. 
Und eine zweite Chance gibt es in der Regel nicht. 
Alles läuft auf die eine Gaokao raus. 
Deutsches Abitur ist dagegen ein Schei#. 

Darum sind wir auch in Deutschland. 

Babys und Kleinkinder:
Windeln sind sooo teuer. 
Die meisten Kinder haben Hosen an, die im Schritt offen sind. 
Die Erwachsenen haben auch keine Hemmungen, die Kinder überall abzuhalten, wo sie grade gehen oder stehen. 
Da kackt das Kleinkind in der Fußgängerzone hält an den Baum. 
Mir hat mal ein Kleinkind im Supermarkt auf den Schuh gepinkelt. 
OK, das war der Oma dann zumindest doch ein bisschen peinlich. 
 

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26. Januar um 10:54

Wir haben in China gewohnt.
Wir sind dann nach Deutschland, da wie gesagt die Bedingungen hier für Kinder wesentlich einfacher sind.
Mein Mann ist Chinese. 

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26. Januar um 11:00

Ja. 
Für Erwachsene auch nicht der schlechteste Ort zum Leben.
Zumindest, wenn man nicht arm ist. 

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26. Januar um 12:32

Wir leben in Griechenland. Hier ist es so, dass man mit 4 in den Kindergarten kommt und das ist dann wie eine Art Vorschule. Falls man davor die Kinder schon abgeben möchte, gibt es private Kinderkrippen, aber meistens nutzen die nur gut situierte oder ausländische Eltern. Meistens werden die Kinder zu den Großeltern bzw Verwandten gegeben, weil arbeiten muss hier fast jeder. Mit 6 beginnt dann die Grundschule.

Erziehung: es ist hier schon sehr komisch... Es wechselt bei kleinen Kindern zwischen verwöhnen bis zum Anschlag (va materiell!) und einer sehr autoritären Erziehung. Was auch sehr auffällig ist: es wird extrem zwischen den Geschlechtern unterschieden. Jungs werden meinem Empfinden nach viel weniger streng erzogen als Mädchen. Vor allem im Teeniealter dürfen Jungs fast alles und die Mädchen sollen am liebsten brav daheim bleiben und den Eltern helfen.

Was noch so auffällt:
- Klapse. Hier wird noch sehr oft geklapst, auch öffentlich. Aufschreie wie in Deutschland gibts dazu gar nicht, eher im Gegenteil.
- Kinder werden überall mithingeschleppt. Abends ins Lokal? Kein Ding.
- die Kinderfreundlichkeit ist dennoch südeuropäisch typisch sehr ausgeprägt (außer es sind die eigenen )
- beim Essen bekommen die größeren Babies sehr schnell das, was auch die Großen bekommen. 

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26. Januar um 13:34

Vietnam

​Was Kindergarten und Schule betrifft ist es hier zimlich breit gefächert.

​Private Schulen  (für die Reichen).
​öffentliche Schulen (für die Mittelschicht)

​Leider besuchen viele Kinder auch gar keine Schule da es sich die Eltern einfach nicht leisten können.
In der Regel dauert der Unterricht 8 Stunden. 

​Die Erziehung hier unterscheidet sich komplett von Deutschland und Österreich.
Auch hier kommt es wieder ganz darauf an wieviel Geld die Eltern haben.

​Reiche Kinder genießen hier Narrenfreiheit. 
​Ansonsten ist die Erziehung hier streng. .

​Klapse und Schläge sind hier Alltag. 
​Keiner regt sich darüber auf. 

​Was mir hier besser gefällt als in Österreich ist der Umgang zwischen den Menschen untereinander. 
Sehr freundlich, höflich und zuvorkommend, hilfsbereit und immer gut gelaunt. 
​Das einzige was mir fehlt ist die Hygiene.
​Die ist hier um einiges schlechter. 
 

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26. Januar um 13:49

Wow, da sind ja echt total spannende Kulturen dabei! Wahnsinn.

Ich muss echt sagen, dass mich manches in Irland auch echt überrascht, weil ich vorher halt dachte, ist ja EU und nicht weit weg, so viel anders wird es nicht sein. Aber manchmal fühlt es sich doch sehr fremdartig und ungewohnt an.

So richtig beschreiben und konkrete Beispiele hab ich grad auch nicht bei allem. Ich hab den Eindruck, die Leute sind hier lockerer, machen sich selber nicht so viel Stress, haben nicht so diesen Perfektionismus und haben auch irgendwie bessere Laune. 

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26. Januar um 14:42
In Antwort auf nikita4534

...hier gibt's ja ein paar (NY habe ich schon gelesen, Mallorca und natürlich Schweiz und Österreich) - Mich würde mal interessieren, ob Ihr in Eurem Land verglichen mit Deutschland irgendwelche großen Unterschiede feststellen könnt, was Kinder und Erziehung betrifft.

Ich wohne jetzt fast ein Jahr in Dublin und mir fallen immer wieder Sachen auf, die ich aus Deutschland so nicht kenne.

- Kinder- und Familienfreundlichkeit. Das ist hier irgendwie echt ganz anders. Wir werden überall freundlich begrüßt, noch nie hat hier jemand genervt auf mein Kind reagiert (auch wenn sie mal etwas anstrengender war) - Als wir mal einen Pipiunfall hatten und keinen Wickelraum gefunden haben, wurde uns in einem Restaurant eine Bank "freigeräumt" - Die Leute, die dort saßen, sind bereitwillig umgezogen und wir durften dort wickeln (wo alle gegessen haben) und keiner hat sich beschwert. Ähnliches ist mir in Deutschland auch schon passiert, aber da war schon Stillen im Restaurant nicht gerne gesehen...

- Was mir momentan arg auffällt ist, dass die Kinder hier ziemlich viel fernsehen dürfen. Ich kenne es von deutschen Freunden eher so, dass man sich an die empfohlenen Zeiten hält. Die meisten Kinder ab 3 (oder teilweise noch jünger) kennen hier schon alle möglichen Disneyfilme (auch welche, die erst ab 6 oder so empfohlen sind) und gucken auch regelmäßig Filme an, die scheinen es hier nicht so eng zu sehen.

- Kindergarten. In Dublin geht es, aber sonst ist es hier eher eine Ausnahme. Die meisten Mütter (vor allem auf dem Land) bleiben lange zuhause, als Alleinerziehende lebt man praktisch am Existenzminimum. Kindergärten sind auch schier unbezahlbar. Ich weiß, dass es in manchen anderen Ländern genau andersrum ist und Kinder schon sehr früh in Betreuung gehen.

Es gibt noch viel mehr, was mir auffällt, aber das ist jetzt alles zu viel und mir fällt grad auch gar nicht alles ein.

Mich würde einfach mal interessieren, wie es bei Euch ist. Wo könnt Ihr große Unterschiede zu Deutschland feststellen, gerade was das Kind und die Familie betrifft?

USA:

zwischen Deutschland und Den USA liegen, was Kinder und Erziehung betrifft, Welten.

Sauberkeitserziehung: die Kinder müssen quasi mit spätestens dem 3.geburtstag trocken sein, ansonsten verliert man den Kita Platz.
dieser kostet, wenn man eine gute Einrichtung wählt, für 5 Tage, je 5 Stunden bei Kindern unter 3 rund 1000$ und ab 3 dann etwa 800$ 
das letzte Kita Jahr ist Pflicht und kostenfrei.

ab 3 lernen die Kinder bereits Buchstaben und Zahlen. Schreiben und erste Wörter lesen, können sie dann mit 4 Jahren... wie es dann weiter geht, weiß ich persönlich nicht, weil wir wieder zurück nach Deutschland kamen.

erziehung: einmischen von außen ist absolut unerwünscht. Es wird auch geklapst. Allgemein werden Kinder schon strenger erzogen, besonders im Umgang mit anderen. Dort gabs keine Spielplatz-streitereien, wie Sandburgen kaputt treten... schaukeln ewig besetzen... o.ä. 
Wenn sich Kinder in der Kita öfter daneben benehmen, wird der Platz gekündigt.

fersehen: wie bei dir... TV-Nation eben.
überall und ständig ( i-Pad)

kinderfreundlichkeit: um Längen besser als hier. Sie sind quasi Könige und Prinzessinen... und werden auch von den Eltern entsprechend verwöhnt.
normale kinderanzahl der Familien sind 3 und mehr. Und ziemlich kleine Abstände. Kinderwagen für 3 Kinder sind überhaupt kein Thema.

auf gesunde Ernährung wird wenig(er) geachtet. Was schmeckt, wird gegessen.

bildung ist alles, daher fangen sie sehr früh an. 
Mütter bleiben, wenn sie es sich leisten können 5 Jahre zu Hause, geben aber auch nach 8 Wochen schon ihre Babies in den Kindergarten, wenn es finanziell nicht anders geht, oder die gute Stellung weg ist. Mutterschutz gibt es nur nach der Geburt für 8 Wochen. Bis zum wehenbeginn kann und wird teilweise gearbeitet. Wenn man eher aufhören möchte, dann auf eigene Kosten.

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26. Januar um 17:45
In Antwort auf nikita4534

...hier gibt's ja ein paar (NY habe ich schon gelesen, Mallorca und natürlich Schweiz und Österreich) - Mich würde mal interessieren, ob Ihr in Eurem Land verglichen mit Deutschland irgendwelche großen Unterschiede feststellen könnt, was Kinder und Erziehung betrifft.

Ich wohne jetzt fast ein Jahr in Dublin und mir fallen immer wieder Sachen auf, die ich aus Deutschland so nicht kenne.

- Kinder- und Familienfreundlichkeit. Das ist hier irgendwie echt ganz anders. Wir werden überall freundlich begrüßt, noch nie hat hier jemand genervt auf mein Kind reagiert (auch wenn sie mal etwas anstrengender war) - Als wir mal einen Pipiunfall hatten und keinen Wickelraum gefunden haben, wurde uns in einem Restaurant eine Bank "freigeräumt" - Die Leute, die dort saßen, sind bereitwillig umgezogen und wir durften dort wickeln (wo alle gegessen haben) und keiner hat sich beschwert. Ähnliches ist mir in Deutschland auch schon passiert, aber da war schon Stillen im Restaurant nicht gerne gesehen...

- Was mir momentan arg auffällt ist, dass die Kinder hier ziemlich viel fernsehen dürfen. Ich kenne es von deutschen Freunden eher so, dass man sich an die empfohlenen Zeiten hält. Die meisten Kinder ab 3 (oder teilweise noch jünger) kennen hier schon alle möglichen Disneyfilme (auch welche, die erst ab 6 oder so empfohlen sind) und gucken auch regelmäßig Filme an, die scheinen es hier nicht so eng zu sehen.

- Kindergarten. In Dublin geht es, aber sonst ist es hier eher eine Ausnahme. Die meisten Mütter (vor allem auf dem Land) bleiben lange zuhause, als Alleinerziehende lebt man praktisch am Existenzminimum. Kindergärten sind auch schier unbezahlbar. Ich weiß, dass es in manchen anderen Ländern genau andersrum ist und Kinder schon sehr früh in Betreuung gehen.

Es gibt noch viel mehr, was mir auffällt, aber das ist jetzt alles zu viel und mir fällt grad auch gar nicht alles ein.

Mich würde einfach mal interessieren, wie es bei Euch ist. Wo könnt Ihr große Unterschiede zu Deutschland feststellen, gerade was das Kind und die Familie betrifft?

Wie du weißt wohnen wir ja in NY. Ich war zwar schon in Deutschland und habe da Verwandte, aber dort gelebt hab ich noch nie. Ich versuche aber mal so gut wie es geht zu vergleichen

- Mein Sohn ist erst 2 und schaut noch kaum Fernseher, ihn interessiert das auch noch nicht so. Wenn ich von mir ausgehe, war ich als Kind auch eher draußen, hatte aber kein Limit wieviel Fernseher ich schauen durfte. Nicht altersgerechte Filme habe ich auch geschaut. Mit 3 kannte ich jetzt noch nicht so viel, mit 4 kannte ich dann aber schon viele Disneyfilme. Wir haben außer auf dem Spielplatz noch nicht viel Kontakt zu anderen Müttern, sehe aber in der Öffentlichkeit schon viele Kinder mit iPad oder iPhone.

- Hier gibt es daycares ab dem Babyalter, man kann sein Kind aber auch erst ab 3 Jahren in den Kindergarten (heißt hier Pre-school) geben. Die kosten schnell 800$ , die Preise sind aber sehr unterschiedlich und teurer heißt nicht gleich besser. In die Schule kommt man mit 5, das ist dann zwar ein Vorschuljahr (heißt hier Kindergarten, ich weiß verwirrend) aber trotzdem im gleichen Gebäude wie die Grundschule. Die Grundschule geht bis Klasse 5, Klasse 6-8 ist dann Middle School und Klasse 9-12 High School. Es gibt auch Schulen an denen man bis zur 8. Klasse bleiben kann oder welche an denen man sogar bis zur 12. bleiben kann. Eine unterteilung in Gymnasium oder so gibt es nicht, nur in manchen Fächern wie z.B. Mathe werden die Schüler aufgeteilt. Die Tests und das A-Level ist hier einfacher wie das Abi in Deutschland, allerdings hat man auch ab dem Vorschuljahr bis Nachmittagsschule und der Druck gute Noten oder in einer Sportart besonders gut zu sein ist, würde ich zumindest behaupten, höher, da viele auf Stipendium fürs folgende Studium angeweisen sind.

- Ich glaube in den Vorstädten gibt es noch mehr Mütter die Ganztags, auch wenn die Kinder schon älter als 3 sind zu Hause bleiben. In den Städten dürfte es gleich sein. 

- Von verwöhnt bis gar nicht verwöhnt gibt es hier eigentlich alles

- Die Kinderfreundlichkeit ist hier sehr groß

 

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26. Januar um 22:26

Schweiz

kindererziehung: ist dem in Deutschland recht ähnlich. Es gibt Eltern die verwöhnen und welche die streng sind.

im Restaurant sitzen viele Kinder ruhiggestellt mit Tablet am Tisch. In so gut wie keinem Restaurant gibt es einen Wickelraum.

Ehrlich gesagt finde ich Deutschland kinderfreundlicher. Dort kann man ungestört stillen. Darf sogar auf der Essbank oder dem Tisch wickeln wenn man nett fragt und ein schreiendes Baby wird noch von fremden geschunkelt.

Zwischenmenschlich sind Schweizer eher reserviert. Sie sind immer baff wenn man etwas nettes von sich aus ohne Gegenleistung macht.

Mutterschutz gibt es in der Schweiz nicht. Man geht arbeiten bis man wirft oder lässt sich vorher Krank schreiben. Nach der Geburt hat man 12-16 Wochen zu Hause. Entweder man bleibt danacg unbezahlt zu Hause, kündigt oder geht halt wieder arbeiten.

Kinder kann man ab 3 Monaten in Kitas geben. Das kostet allerdings je nach Einkommen bis zu 1400 CHF pro Monat und Kind. 
Ab dem 4. Jahr gehen Kinder hier in den kleinen Kindergarten und ab 5 in den großen. Das ist Pflicht und gratis. Dafür Mo-Fr und man darf auch nur noch in den Ferien verreisen. Ist so eine Art Vorschule.
Ab 6 geht es dann in die Schule.

Wenn man in Deutschland, speziell im Osten, nicht so schlecht verdienen würde wären wir sicher schon zurück gegangen.

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27. Januar um 2:12

Ich lebe auf Mallorca, schon so ewig, mit familiärem Hintergrund. Bin eigt nur ein 1/4 Deutsche.
Man kann hier einfach einen Fremden ansprechen wegen Feuer oder so und dann ohne Bedenken weiterreden. Da denkt sich keiner was. Auch zu Kindern ist man nett, mal genervte doofe Blicke sieht man klar, aber die hat man ja überall immer wieder mal. 

Der Tourismus bringt da a ber auch nochmal ne extraLadung mit rein an Kinderfreundlichkeit, dafür sind ja schliesslich bekannt und das muss bleiben, da MÜSSEN die Kellner mit den Kindern witzeln, die Damen anflirten, naja....Wenn das jemand von Herzen macht, noch besser (-für den Chef).

"Elternzeit" hat man hier 4 Monate, dann müsste man quasi wieder arbeiten gehen. Kindergarten gibts ab 0-3, von der Gemeinde mit Kernzeit von 9-13h, ging aber auch ab 7:30 -15h ( wir als Grossverdiener haben damals 70€ bezahlt) und auch privat, da gibts natürlich bessere Zeiten, kostet aber auch um ein Vielfaches mehr. Ab 3 geht dann die Vorschule los, das ist quasi Kindergarten mit etwas lernen...Meine Kleine konnte mit 4 dan schon fast komplett schreiben...DAS konnten dann etwa 2-3 von 40.
Mit 6 geht die richtige Grundschule los, Schulzeit von 9-14h, Fr¨uhdienst ab 7:30 abgeben möglich, dann nach 14h bis 16 Mensa mit Essen... Also eigt alles ganz ok.
In der Schule meiner Tochter sind auch 3 sehr Schwerbehinderte Kinder, die werden da mit eigenen Betreuern so mitgezogen, damit sie ne normale Schulzeit haben, die speziellen Förderungen fúr werden währen Klassen gemacht, in die man sie schwer integrieren kann, Sport etc. Find ich total gut, meine Kleine ist zu dem einem Jungen immer total lieb und empathisch.

Erziehung hab ich das Gefühl ist hier lascher und auch unbesorgter, Familie erzieht hier viel mit, tw werden die Kinder von Grosseltern quasi grossgezogen, TV und Junkfood, Cola Fanta ist doch alles icht so schlimm, jetzt lass sie doch... Anna ist hier da ne totale Ausserirdische mit keinen Fernsehen daheim, kein Tablet oder Konsole um Daddeln zur Verfügung und trinkt keine Cola oder Fanta (ganz selten man im Restaurant Fanta)
Ommas und Opas faren hier auch die Kinder ohne Kindersitze rum, da sagt keine SAu was...

Ich empfinde auch, dass die Kinder hier schlechter angezogen werden, überall wird hier polyesterscheiss von de Schinesen gekauft und den Kindern angezogen. Da wäre KIK Zeugs echt der Hammer dagegen. Deswegen kann man hier auch kaum gebrauchtes Zeugs kaufen...

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27. Januar um 4:20

Kanada

Hi,
ich misch mich auch mal dazu, ich wohne im wunderschoenen British Columbia im Westen Kanadas. Meine Maeuse sind 1 und 3.

Kinderfreundlich find ich hier viel mehr als in Deutschland. Es wird auch viel gmeacht, Spielschule und und und fuer 0-4 jaehrige. Ab 5 gehts in den "Kindergarten" was eigentlich wie erste Klasse Grundschule ist.

Fehrnsehen find ich hier ganz schlimm, in vielen Haushalten laeuft der Kasten den ganzen Tag! Auch vom essen her, richtig gekocht wird selten.

Erziehgung hier ist schwierig. Klaps geben wuerd ich hier oeffentlich lieber nicht. Kinder duerfen auch bis sie 13 sind nicht allein zu Hause gelassen werden.

Schule faengt hier zwar schon mit 5 an, und da sollen sie auch schon ihren Namen schreiben koennen und so weiter, aber im allgemeinen find die Bildung hier sehr niedrig. Auf Rechtschreibung wird so gar nicht geachtet.
Day-care ist sehr teuer, also fuer viele Frauen rentiert es sich nicht arbeiten zu gehen und die meisten Eltern, zumindest hier in meiner Gegend kommen auch ok mit einem Gehalt aus.

Mit 3, 4 Jahren noch in Windeln sein ist hier auch normal....
Ich falle hier mit den meisten Sachen aus der Reihe, TV gibts vielleicht nur mal am Abend, so wies bei mir auch war, tagsueber ueberhaupt nicht. Ich haben mein eigenes Gemuese und Fleisch und koche gesund.
Aber, ich wohne auch auf dem Land und wir haben ne eigene Ranch, in Ballungsgebieten wie Vancouver oder so siehts wahrscheinlich auch wieder anders aus.

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27. Januar um 9:24

Ich kann dich schon verstehen. 

Es gibt viele die nach einem Besuch in Vientnam völlig entsetzt sind von dem Land.



​Was mich aber interessieren würde ist, wie es in den anderen Ländern mit der Schuluniform aussieht.
​Bei uns ist sie Pflicht.
Gibt es das in Kanada oder in den U.S.A auch? 

​Lg. Vanessa 

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27. Januar um 9:31
In Antwort auf sanpferd

Kanada

Hi,
ich misch mich auch mal dazu, ich wohne im wunderschoenen British Columbia im Westen Kanadas. Meine Maeuse sind 1 und 3.

Kinderfreundlich find ich hier viel mehr als in Deutschland. Es wird auch viel gmeacht, Spielschule und und und fuer 0-4 jaehrige. Ab 5 gehts in den "Kindergarten" was eigentlich wie erste Klasse Grundschule ist.

Fehrnsehen find ich hier ganz schlimm, in vielen Haushalten laeuft der Kasten den ganzen Tag! Auch vom essen her, richtig gekocht wird selten.

Erziehgung hier ist schwierig. Klaps geben wuerd ich hier oeffentlich lieber nicht. Kinder duerfen auch bis sie 13 sind nicht allein zu Hause gelassen werden.

Schule faengt hier zwar schon mit 5 an, und da sollen sie auch schon ihren Namen schreiben koennen und so weiter, aber im allgemeinen find die Bildung hier sehr niedrig. Auf Rechtschreibung wird so gar nicht geachtet.
Day-care ist sehr teuer, also fuer viele Frauen rentiert es sich nicht arbeiten zu gehen und die meisten Eltern, zumindest hier in meiner Gegend kommen auch ok mit einem Gehalt aus.

Mit 3, 4 Jahren noch in Windeln sein ist hier auch normal....
Ich falle hier mit den meisten Sachen aus der Reihe, TV gibts vielleicht nur mal am Abend, so wies bei mir auch war, tagsueber ueberhaupt nicht. Ich haben mein eigenes Gemuese und Fleisch und koche gesund.
Aber, ich wohne auch auf dem Land und wir haben ne eigene Ranch, in Ballungsgebieten wie Vancouver oder so siehts wahrscheinlich auch wieder anders aus.

"Klaps geben wuerd ich hier oeffentlich lieber nicht"

Ich hoffe mal auch zu Hause nicht...! Ist ja wohl mehr als richtig dass das nicht gerne gesehen wird?!

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27. Januar um 12:36

Also, ich finde mich selber eigentlich schon recht tolerant und misch mich selten in Sachen ein. Bin auch sicher nicht die Übermutter und meine Tochter schaut auch gerne mal was im Fernsehen und kriegt täglich Süßigkeiten. Das mit dem Fernsehen finde ich hier bei uns aber schon echt krass. Die Kiste läuft da auch teilweise den ganzen Tag, Kinder werden immer und überall vor dem Tablet geparkt... In Deutschland bringt man sowas eher mit ungebildeteren Familien in Verbindung, das ist hier definitiv nicht so. Es sind eigentlich gut gebildete Leute, die den ganzen Tag die Glotze laufen haben. Daran hab ich mich noch nicht gewöhnt. Auch mit den Süßigkeiten find ich's teilweise extrem, viele Kinder haben ganz schlechte Zähne...

Womit ich nicht leben könnte, wenn es normal wäre, dass Kinder geschlagen werden. Ich weiß schon, andere Länder andere Sitten und so, aber das ist dermaßen tief in mir verwurzelt (auch durch eigene negative Erfahrungen) und ist für mich einfach sowas von grundverkehrt, dass ich da nicht drüber hinwegsehen könnte. Ist aber in einigen asiatischen Ländern recht normal, wie ich von asiatischen Freunden weiß.

Wieso ist Vietnam so schrecklich, Lana und Vanessa? Ich war noch nie dort, aber die Landschaftsbilder sind ja echt traumhaft.

Das mit dem Familienzusammenhalt in manchen Ländern stelle ich mir einserseits schon sehr anstrengend vor (weil das halt auch immer eher kollektivistische Kulturen sind und das meiner Erziehung und Lebensweise komplett widerspricht), andererseits ist es irgendwie auch schön, wenn niemand alleine sein muss und man immer auf den Rückhalt der Familie vertrauen kann. Aber auf Dauer wäre das wahrscheinlich auch nix für mich.

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27. Januar um 13:27
In Antwort auf nikita4534

Also, ich finde mich selber eigentlich schon recht tolerant und misch mich selten in Sachen ein. Bin auch sicher nicht die Übermutter und meine Tochter schaut auch gerne mal was im Fernsehen und kriegt täglich Süßigkeiten. Das mit dem Fernsehen finde ich hier bei uns aber schon echt krass. Die Kiste läuft da auch teilweise den ganzen Tag, Kinder werden immer und überall vor dem Tablet geparkt... In Deutschland bringt man sowas eher mit ungebildeteren Familien in Verbindung, das ist hier definitiv nicht so. Es sind eigentlich gut gebildete Leute, die den ganzen Tag die Glotze laufen haben. Daran hab ich mich noch nicht gewöhnt. Auch mit den Süßigkeiten find ich's teilweise extrem, viele Kinder haben ganz schlechte Zähne...

Womit ich nicht leben könnte, wenn es normal wäre, dass Kinder geschlagen werden. Ich weiß schon, andere Länder andere Sitten und so, aber das ist dermaßen tief in mir verwurzelt (auch durch eigene negative Erfahrungen) und ist für mich einfach sowas von grundverkehrt, dass ich da nicht drüber hinwegsehen könnte. Ist aber in einigen asiatischen Ländern recht normal, wie ich von asiatischen Freunden weiß.

Wieso ist Vietnam so schrecklich, Lana und Vanessa? Ich war noch nie dort, aber die Landschaftsbilder sind ja echt traumhaft.

Das mit dem Familienzusammenhalt in manchen Ländern stelle ich mir einserseits schon sehr anstrengend vor (weil das halt auch immer eher kollektivistische Kulturen sind und das meiner Erziehung und Lebensweise komplett widerspricht), andererseits ist es irgendwie auch schön, wenn niemand alleine sein muss und man immer auf den Rückhalt der Familie vertrauen kann. Aber auf Dauer wäre das wahrscheinlich auch nix für mich.

Vietnam hat wunderschöne Landachaften und Sehenswürdigkeiten.

Die andere Seite sieht leider so aus: Armut, Dreck,kaum Hygiene, Ungeziefger und Kinderarbeit, Diebstahl. 

​Es gibt viele Touristen die als Andenken an Vietnam eine Lebensmittelvergiftung mit nach Hause nehmen. 
​Die Lebensmittel  (auch Fisch, Fleich und Eier) liegen oft von frühmorgens bis spätabends ohne Kühlung in der Sonne. 
Aktuell haben wir immer noch 30Grad.  Die Einheimischen können so etwas problemlos essen. Toruisten liegen allerdings schnell flach. 

​Lg. Vanessa 

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27. Januar um 13:49
In Antwort auf vanessa732011

Vietnam hat wunderschöne Landachaften und Sehenswürdigkeiten.

Die andere Seite sieht leider so aus: Armut, Dreck,kaum Hygiene, Ungeziefger und Kinderarbeit, Diebstahl. 

​Es gibt viele Touristen die als Andenken an Vietnam eine Lebensmittelvergiftung mit nach Hause nehmen. 
​Die Lebensmittel  (auch Fisch, Fleich und Eier) liegen oft von frühmorgens bis spätabends ohne Kühlung in der Sonne. 
Aktuell haben wir immer noch 30Grad.  Die Einheimischen können so etwas problemlos essen. Toruisten liegen allerdings schnell flach. 

​Lg. Vanessa 

Hört sich jetzt wahrscheinlich total überheblich und blöd an, aber wenn ich Vietnam höre oder lese, denke ich an ein dritte Welt Land, ganz brutal gesagt... bitte nicht falsch auffassen, aber so schön es da sein mag, assoziiere ich es hauptsächlich mit Armut. Schon immer.

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27. Januar um 13:57

Schuluniform gibt es in den USA nicht. An Privatschulen dagegen schon. 
In den Schulen wird sehr auf Disziplin geachtet. Nachsitzen für Zu-spät-kommen und bei übleren vergehen, wie prügeleien fliegt man schnell aus der Schule. 

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27. Januar um 14:13
In Antwort auf miezekatzerl

Hört sich jetzt wahrscheinlich total überheblich und blöd an, aber wenn ich Vietnam höre oder lese, denke ich an ein dritte Welt Land, ganz brutal gesagt... bitte nicht falsch auffassen, aber so schön es da sein mag, assoziiere ich es hauptsächlich mit Armut. Schon immer.

Ist immer noch so.
​Die Kluft zwischen arm und reich könnte nicht größer sein. 

​Wir wohnen in Ho-chi-minh.
​In den Stadviertenl wo die Reichen wohnen und die für die Augen der Touristen bestimmt sind scheint die Welt in Ordnung. 
​In den restlichen Stadtbezirken herrscht wirklich Not und Elend. 

​Auf dem Land ist es oft noch schlimmer. 
 

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27. Januar um 17:29
In Antwort auf kruemel862

Schweiz

kindererziehung: ist dem in Deutschland recht ähnlich. Es gibt Eltern die verwöhnen und welche die streng sind.

im Restaurant sitzen viele Kinder ruhiggestellt mit Tablet am Tisch. In so gut wie keinem Restaurant gibt es einen Wickelraum.

Ehrlich gesagt finde ich Deutschland kinderfreundlicher. Dort kann man ungestört stillen. Darf sogar auf der Essbank oder dem Tisch wickeln wenn man nett fragt und ein schreiendes Baby wird noch von fremden geschunkelt.

Zwischenmenschlich sind Schweizer eher reserviert. Sie sind immer baff wenn man etwas nettes von sich aus ohne Gegenleistung macht.

Mutterschutz gibt es in der Schweiz nicht. Man geht arbeiten bis man wirft oder lässt sich vorher Krank schreiben. Nach der Geburt hat man 12-16 Wochen zu Hause. Entweder man bleibt danacg unbezahlt zu Hause, kündigt oder geht halt wieder arbeiten.

Kinder kann man ab 3 Monaten in Kitas geben. Das kostet allerdings je nach Einkommen bis zu 1400 CHF pro Monat und Kind. 
Ab dem 4. Jahr gehen Kinder hier in den kleinen Kindergarten und ab 5 in den großen. Das ist Pflicht und gratis. Dafür Mo-Fr und man darf auch nur noch in den Ferien verreisen. Ist so eine Art Vorschule.
Ab 6 geht es dann in die Schule.

Wenn man in Deutschland, speziell im Osten, nicht so schlecht verdienen würde wären wir sicher schon zurück gegangen.

Hallo

Ich bin Schweizerin und lebe auch da. Das ist ja ein schreckliches Bild, das du von uns Schweizer hast. Aber du hast schon recht

Und mit 1400.- hast du günstig gerechnet. Hier bei uns ist es 100.- pro Kind pro Tag. Wenn ich arbeite, bezahle ich mehr für die Kinderbetreuung als ich verdienen würde. Ausserdem haben die Kinder sehr unregelmässig Unterricht am Nachmittag. Organisatorisch ist es überhaupt nicht möglich für mich zu arbeiten, da wir auf dem Land wohnen mit sehr langem Schulweg.

Aber es gibt auch nette, kinderfreundliche Schweizer...

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