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OT: zeugnis selbst schreiben

18. März um 11:52

hat sich eine von den damen hier schonmal selbst ein zeugnis geschrieben?
mich würd das grad interessieren. da gibts sicher viele seiten mit tipps im netz zu.
ich würde aber gerne mehr zu euren persönlichen gefühlen wissen: wie war es für euch, euch selbst zu benoten und welche note habt ihr euch denn dann gegeben? und wart ihr damit im reinen?
man will sich ja nicht schlecht benoten, sondern auf mögliche zukünftige arbeitgeber guten eindruck machen aber die messlatte auch nicht über den fähigkeiten anlegen (und dann enttäuschende ergebnisse liefern).

waren eure chefs mit dem zeugnis einverstanden?

lg

20. März um 20:53
In Antwort auf schnuckweide4

hat sich eine von den damen hier schonmal selbst ein zeugnis geschrieben?
mich würd das grad interessieren. da gibts sicher viele seiten mit tipps im netz zu.
ich würde aber gerne mehr zu euren persönlichen gefühlen wissen: wie war es für euch, euch selbst zu benoten und welche note habt ihr euch denn dann gegeben? und wart ihr damit im reinen?
man will sich ja nicht schlecht benoten, sondern auf mögliche zukünftige arbeitgeber guten eindruck machen aber die messlatte auch nicht über den fähigkeiten anlegen (und dann enttäuschende ergebnisse liefern).

waren eure chefs mit dem zeugnis einverstanden?

lg

Ich musste mein Ausbildung Zeugnis selbst verfassen weil mein Chef dachte es sei eine gute "Übung " für mich. Ich fand es nicht okay weil ich ja nicht mein Ausbilder war und somit auch keine objektive Sicht auf meine Leistungen hatte. Ich würde dringend davon abraten. Schön damals gab es Infos darüber dass sich Arbeitnehmer natürlich nicht so einschätzen wie es ein Chef macht. Also rein vom Gefühl her fand ich es schwer mich selbst zu beurteilen.  Lg

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20. März um 20:58
In Antwort auf schnuckweide4

hat sich eine von den damen hier schonmal selbst ein zeugnis geschrieben?
mich würd das grad interessieren. da gibts sicher viele seiten mit tipps im netz zu.
ich würde aber gerne mehr zu euren persönlichen gefühlen wissen: wie war es für euch, euch selbst zu benoten und welche note habt ihr euch denn dann gegeben? und wart ihr damit im reinen?
man will sich ja nicht schlecht benoten, sondern auf mögliche zukünftige arbeitgeber guten eindruck machen aber die messlatte auch nicht über den fähigkeiten anlegen (und dann enttäuschende ergebnisse liefern).

waren eure chefs mit dem zeugnis einverstanden?

lg

Ich hatte auch mal einen Vorgesetzen, der wollte dass ich mein eigenes Zeugnis schreibe. Ich habe mich ziemlich schwergetan, habe aber letztendlich meine Leistungen reflektiert (war nur ein Jahr Elternzeitvertretung) und mir dann eine übersetzte 1-2 gegeben. Mein ehemaliger Chef hat dann kleine Änderungen vorgenommen, die "Note" ist geblieben. 

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20. März um 21:50

Habe schon mehrmals jemanden beim Zeugnis schreiben geholfen.

Wenn man es selbst schreiben darf, gib dir doch Bestnoten. Man wird sich doch nicht selbst im Weg stehen.

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21. März um 7:51

danke ihr lieben. ich hab ein tolles programm gefunden, bei dem man für jede note 3 sätze zur auswahl hat. so konnte ich auch vergleichen was wie den unterschied macht und aussuchen, was sich für mich am passensten angefühlt hat.
ich hab versucht mich ein wenig aus der perspektive meiner chefin zu sehen. bin aber trotzdem unsicher. aber recht gut weggekommen mit meinem text.
aber ne 1 hab ich mir keine gegeben. also so unübertroffen großartig war ich nun auch nicht, dass ich das mit meinem gewissen vereinbaren könnte.

ich hätt auch die sorge dass die ansprüche an mich direkt zu hoch angelegt würden und dementsprechend die enttäuschung ausfallen würde.

man kann ja sogar fertige zeugnisse kaufen, hab ich gesehen.

aber zumindest gehts nicht nur mir so, dass man da komische gefühle bei hat.
ich wollt eben auch gern wissen, ob das mit der objektiven selbsteinschätzung bei euch geklappt hat oder ob der chef kam mit: na so toll biste aber auch nicht... oder eben eher in die andere richtung: also du darfst schon gern mehr von dir halten!

@berna:
über pünktlichkeit hab ich glaub noch in keinem arbeitszeugnis was gelesen. ich hab mal gelernt dass das nur erwähnt würde, wenn es sonst nix über den arbeitnehmer zu sagen gibt. zumindest gabs dazu jetzt auch nix bei dem programm.

@rebecca:
ja ich fänd ein zeugnis vom ag auch "ehrlicher". nur ist meine chefin verstorben und mir wurde empfohlen selbst eins zu schreiben und es vom nachlassverwalter unterschreiben zu lassen. ich hab demnächst nochmal ein beratungsgespräch und will dann nochmal besprechen, ob das mit dem selbstgeschriebenen zeugnis wirklich sinn macht, oder ob ich mehr nur eine zusammenfassung schreibe, was ich dort getan habe. (ich würd dann beide varianten mitnehmen)

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21. März um 7:53

für interessierte:
http://www.arbeitszeugnis-generator.com/arbeitszeugnis.html

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21. März um 8:09

Schnucke: Ich würde schon Einsen auch reinschreiben. Mach eine Mischung aus Einser und ein paar Zweier.

Und klar bist du großartig!

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21. März um 8:21

Das Bedauern und die Wünsche ist aber seeeeehr wichtig. Wenn das fehlt...
Und Pünktlichkeit und Co sind immer wichtig. Hast du echt nie Meetings/Termine?

Im Grunde darf in einem Zeugnis auch nichts fehlen. Fehlt eine Bewertung, sagt das auch etwas aus...

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21. März um 8:22

Wobei es stimmt, dass Pünktlichkeit auch nicht bei meinen Zeugnissätzen war... Eher die Zuverlässigkeit.

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21. März um 8:23

du musst dir mal die mangelhaften noten angucken....

@gabelung:
ja ich habs jetzt auch so gemacht, ich denk man würde das als "gute 2" bewerten können, was ich mir zusammengeschrieben habe.
 

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21. März um 8:26

Schnucke: Ernsthaft Stell dein Licht nicht unter den scheffel.

Erwartungen hin oder her. Mit Kindern kann es nie schaden, ein gutes bis sehr gutes Zeugnis zu haben

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21. März um 8:28

ging die pünktlichkeitsfrage an mich?
da meine chefin immer nach mir kam hätt sie das wohl eh nicht bewerten können.

ich hatte den satz gewählt:
Frau Musterfrau zeichnete sich stets durch Arbeitseifer und Pflichtbewusstsein aus.
oder passt das nicht, wenn man immer brav geschafft hat und auch pünktlich war?

der:
Frau Musterfrau zeichnete sich stets durch großen Arbeitseifer und sehr hohes Pflichtbewusstsein aus.
liest sich mir zu arbeitssüchtig, so als hätt ich kaum erwarten können endlich was zu schaffen. und könnt nicht stillsitzen. so war das ja nun aber auch nicht...

auch mit dem fühl ich mich nicht wohl:
Frau Musterfrau verfügte stets über eine sehr gute Leistungsbereitschaft und eine vorbildliche Pflichtauffassung.

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21. März um 8:56

"arbeitseifer" klingt für mich seltsam... wichtiger ist nicht, dass man arbeitet wie ein bienchen, sondern das ergebnis, oder?

daher sagt mir der letzte satz mehr zu. da ist "leistung" drin

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21. März um 10:59

da geh ich wohl noch mal in mich. ich dank aber das passt gut, denn für die resultate hab ich mir eh ne 1 gegeben....

derleistungssatz mit note 2 ist.
Frau Musterfrau verfügte über eine gute Leistungsbereitschaft und Pflichtauffassung.
das klingt schon im verhältnis nicht mehr ganz so soll, find ich.

das ist schon ein weites feld, das mit den arbeitszeugnissen.

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21. März um 16:10
In Antwort auf schnuckweide4

danke ihr lieben. ich hab ein tolles programm gefunden, bei dem man für jede note 3 sätze zur auswahl hat. so konnte ich auch vergleichen was wie den unterschied macht und aussuchen, was sich für mich am passensten angefühlt hat.
ich hab versucht mich ein wenig aus der perspektive meiner chefin zu sehen. bin aber trotzdem unsicher. aber recht gut weggekommen mit meinem text.
aber ne 1 hab ich mir keine gegeben. also so unübertroffen großartig war ich nun auch nicht, dass ich das mit meinem gewissen vereinbaren könnte.

ich hätt auch die sorge dass die ansprüche an mich direkt zu hoch angelegt würden und dementsprechend die enttäuschung ausfallen würde.

man kann ja sogar fertige zeugnisse kaufen, hab ich gesehen.

aber zumindest gehts nicht nur mir so, dass man da komische gefühle bei hat.
ich wollt eben auch gern wissen, ob das mit der objektiven selbsteinschätzung bei euch geklappt hat oder ob der chef kam mit: na so toll biste aber auch nicht... oder eben eher in die andere richtung: also du darfst schon gern mehr von dir halten!

@berna:
über pünktlichkeit hab ich glaub noch in keinem arbeitszeugnis was gelesen. ich hab mal gelernt dass das nur erwähnt würde, wenn es sonst nix über den arbeitnehmer zu sagen gibt. zumindest gabs dazu jetzt auch nix bei dem programm.

@rebecca:
ja ich fänd ein zeugnis vom ag auch "ehrlicher". nur ist meine chefin verstorben und mir wurde empfohlen selbst eins zu schreiben und es vom nachlassverwalter unterschreiben zu lassen. ich hab demnächst nochmal ein beratungsgespräch und will dann nochmal besprechen, ob das mit dem selbstgeschriebenen zeugnis wirklich sinn macht, oder ob ich mehr nur eine zusammenfassung schreibe, was ich dort getan habe. (ich würd dann beide varianten mitnehmen)

Oh das tut mir leid, in dem Fall ist es natürlich so geschickter, aber eine Userin schrieb hier ja schon ganz lieb, auf was du achten solltest.
Und ich war ja damals grad mal anfangs 20, hatte davon wirklich null Plan und war überfordert.
Ich hätte da auch nicht schnell googlen können (da hatte nicht jeder Internet).
Heute ist das ja alles einfacher.
Viel Glück und glg

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24. März um 19:58

vwerlange ein qualiftrtes zeugns das ist pflcht des arbeitgbers
es düfen keine ngativen frmulierungen enthalten sein.

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24. März um 21:07
In Antwort auf atze98hh

vwerlange ein qualiftrtes zeugns das ist pflcht des arbeitgbers
es düfen keine ngativen frmulierungen enthalten sein.

Das kann sie nicht ihre Chefin von damals ist Verstorben.
Und der Nachlassverwalter hat ihr deshalb empfohlen eins selbst zu schreiben.
Das mit den Negativformulierungen stimmt ja so nicht ganz.
Natürlich steht im Zeugnis nicht drin "Herr B hat seine Arbeit nicht gut verrichtet", sondern viel eher "Er hat sich bemüht seinen Anforderungen gerecht zu werden", was soviel heißt wie Herr B. war ne null.
Nennt sich Zeugnis Code Sprache die sollte man sich schon als Azubi zu Gemüte führen um jegliches ausgestelltes Zeugnis später "übersetzen" zu können.
Lg

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