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Reden wir mal über "Konsequenz"

19. April um 8:58

Aus der Rubrik: "Was mir mal wieder keiner gesagt hat..." (ein kleiner Plauderthread zum Spaßen, Ausheulen, Schimpfen, Jammern... )

Das Wort "Konsequenz" fällt ja so gerne.

Mir hätte mal einer bevor ich Kinder hatte sagen sollen, wie sich Konsequenz bei Kindern definiert:
Man muss 300mal bei einer Sache konkret Ansage machen. (und dabei sollte man drüber stehen, dass allerspätestens beim 5. mal einem jemand vorwirft, man wäre wohl nicht "konsequent" genug, sonst gäbe es das Problem nicht )
Folgendes gilt dabei:
Jede noch so kleine Inkonsequenz startet die 300mal komplett neu! (dabei ist es auch egal, ob man an einem besch$%%§ Tag mit Grippe völlig fertig auf der Couch liegt und mal "5 gerade sein lässt" )*juchu*

300 mal kann sich also im besten Fall nur um etwa ein Jahr handeln, aber auch weit länger dauern.... gefühlt ist es eeeeewig


Übrigens für Erwachsene ergaben Studien (habe ich selbst nicht gelesen, wurde mir so gesagt), dass es etwa 900mal (!)sind. Siehe unbelehrbare User. Das schafft man in einem Leben gar nicht mehr.

Ich dachte mal: ok, da sagst du einmal (maximal eben so 2-3mal bei schwierigem Kind) nein im Laden und Trotzphase erledigt. Tja... die Realität ist oft nervig.

 
Mein Tipp: Gut überlegen, bei welchen Themen man sich das antut.
Ich glaube das ist der Grund, warum Eltern mit jedem Kind "nachlässiger" werden.

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19. April um 13:20
In Antwort auf abzweigung

Aus der Rubrik: "Was mir mal wieder keiner gesagt hat..." (ein kleiner Plauderthread zum Spaßen, Ausheulen, Schimpfen, Jammern... )

Das Wort "Konsequenz" fällt ja so gerne.

Mir hätte mal einer bevor ich Kinder hatte sagen sollen, wie sich Konsequenz bei Kindern definiert:
Man muss 300mal bei einer Sache konkret Ansage machen. (und dabei sollte man drüber stehen, dass allerspätestens beim 5. mal einem jemand vorwirft, man wäre wohl nicht "konsequent" genug, sonst gäbe es das Problem nicht )
Folgendes gilt dabei:
Jede noch so kleine Inkonsequenz startet die 300mal komplett neu! (dabei ist es auch egal, ob man an einem besch$%%§ Tag mit Grippe völlig fertig auf der Couch liegt und mal "5 gerade sein lässt" )*juchu*

300 mal kann sich also im besten Fall nur um etwa ein Jahr handeln, aber auch weit länger dauern.... gefühlt ist es eeeeewig


Übrigens für Erwachsene ergaben Studien (habe ich selbst nicht gelesen, wurde mir so gesagt), dass es etwa 900mal (!)sind. Siehe unbelehrbare User. Das schafft man in einem Leben gar nicht mehr.

Ich dachte mal: ok, da sagst du einmal (maximal eben so 2-3mal bei schwierigem Kind) nein im Laden und Trotzphase erledigt. Tja... die Realität ist oft nervig.

 
Mein Tipp: Gut überlegen, bei welchen Themen man sich das antut.
Ich glaube das ist der Grund, warum Eltern mit jedem Kind "nachlässiger" werden.

folgender ratschlag von meiner mutter war und ist für mich gold wert:

"wenn ich keinen bock mehr auf diskussionen hatte, aber meine glaubwürdigkeit nicht verlieren wolllte... dann hab ich es eben einfach nicht gesehen." 

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19. April um 11:43

Also ganz ehrlich? Konsequenz ist für mich das Erziehungsunwort des Jahrhunderts. 
Alles muss immer konsequent sein. Am besten wird dann einen Strafe als "logische Konsequenz" dargestellt.  Dann heißt es nicht mehr Strafe und ist auch keine mehr 
Bitte nicht falsch verstehen,  Regeln gibt es bei uns auch, diese sind im zusammenleben als Familie sehr wichtig. Sonst würde es nicht funktionieren. Aber statt der ganzen Konsequenz, die für viele ja der heilige Gral der Erziehung, ist doch das Vorleben. Vorbild sein für seine Kinder. Und sich auf Augenhöhe begeben. Sich hineinversetzen. 


Aber da viele leider in der Erziehung viel zu sehr im Kopf haben, dass das Kind im hier und jetzt zu funktionieren hat und nicht daran denken wie sich was auf die Zukunft auswirken könnte, wundert mich nicht mehr viel 

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19. April um 11:20

Ich finde Konsequenz wichtig und finde es schade, dass sich darüber lustig gemacht wird.
Konsequenzen sind für Kinder wichtig, denn sie stecken den Rahmen ab, in dem Kinder sich weitesgehend selbstständig frei bewegen können und Konsequenzen bieten Kindern Sicherheit, denn sie erfahren, dass Mama und Papa immer gleich reagieren.
Wenn Regeln konsequent eingehalten werden und die Kinder diese verinnerlicht haben sind Ausnahmen auch kein Problem.

Und...konsequent zu sein bedarf großer Anstrengungen und sind ein Zeichen großer Liebe zum Kind.

 

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19. April um 10:30

konsequenz - inkonsequenz, hm. ich glaube übrignes nicht an diese 'theorie'. macht für mich keinen sinn, es sei denn es geht um konditionierung. das ist aber keine erziehung, sondern dressur.

erziehung hat für mich auch was mit liebe zu tun, mit halt geben und geborgenheit. da ist auch raum für inkonsequenzen. die kinder sollen sich ja später an ein liebevolles elternhaus erinnern und nicht an ein konsequentes, in dem die dressur perfektioniert wurde.

wobei aber die kernaussage richtig ist, dass man nicht bei jedem thema durchsetzen kann, was einem vorschwebt! oft macht der kindliche charakter einem einen strich durch die rechnung. die wichtigsten dinge kann man ohnehin nur vorleben - wie ernährung, soziales verhalten, umgangston.

 

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19. April um 11:05

ich finde schon dass man konsequenz braucht. beispiel nr. 1, dass ich dir nennen kann: zähneputzen.

ich bin da übrigens gegen alles brutale (festhalten und co). das kind soll j sein leben lang noch zähne putzen und nicht nur so lange mama ihm im nacken sitzt...
ich habe da immer auf endlose kobsequenz gebaut. teilweise war dann morgens echt der wurm drin  und dann sagte ich: gut, aber dann nix süßes. und das habe ich beinhart durchegezogen...

beim fernsehen würde meiner auch kein ende kennen. aber für mich ist dann auch mal schluss...
oder beim gemeinsamen essen unapettitlichen mist machen.

muss eben jeder schauen, wo man selber grenzen setzt und was einem wichtig ist.
konditionierung hin oder her... es gibt sachen, die gehen nicht.

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19. April um 11:20

Ich finde Konsequenz wichtig und finde es schade, dass sich darüber lustig gemacht wird.
Konsequenzen sind für Kinder wichtig, denn sie stecken den Rahmen ab, in dem Kinder sich weitesgehend selbstständig frei bewegen können und Konsequenzen bieten Kindern Sicherheit, denn sie erfahren, dass Mama und Papa immer gleich reagieren.
Wenn Regeln konsequent eingehalten werden und die Kinder diese verinnerlicht haben sind Ausnahmen auch kein Problem.

Und...konsequent zu sein bedarf großer Anstrengungen und sind ein Zeichen großer Liebe zum Kind.

 

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19. April um 11:21

naja, da sit eben erziehung. konsequnez ist so ein modewort. wir putzen zähne. die erklärung ist, weil sie sonst 'braun wie schokosauce' werden (ein tolles lied übrigens, danke kikaninchen). gelegentliches klagen über elterliche strenge igneoriere ich gekonnt.

dasselbe gilt für's schlafen gehen oder für's benehmen bei gemeinsamen mahlzeiten. aber es gibt auch mal ausnahmen - z.b. wenn es einen kindertisch gibt, können sie sich da auch mal mehr herausnehmen, als beim elterntisch. sie gehen am we auch mal eine stunde später schlafen oder wenn wir etwas feiern auch mal 3. davon werden sie noch lange nicht verzogen.

vielleicht liegt es (mein stäuben gegen die konsequenz) daran, dass meine größeren kinder schon älter sind (und das baby noch jenseits aller erziehbarkeit), dass es mir irgendwie normal vorkommt, kinder auch mal zu maßregeln.

letztens legte sich meine älteste im cafe hin!!! dabei legte sie ihre füße auf den rücken einer frau. die kommentierte das mit 'ist kein problem! kinder brauchen freiheiten'
ne, solche nicht. superhinweis! jetzt stehe ich wie die reaktionäre kuh da (vor den kindern), weil ich deutlich gemacht habe, dass für mich solches verhalten nicht geht! man legt sich nicht nieder im cafe, wenn man nicht schwerst krank ist. und dann ist das cafe der falsche ort... am ende kam die trulla rum und erzählte mir was von jesper juul - sie sei mit ihm auch viel entspüannter geworden!

ich bin total entspannt. aber es gibt dinge, die will ich meinen kindern mitgeben - dazu gehört, dass man sich nicht überall hinlegt (das macht meine älteste gern, zum zeichen, dass es gleichermaßen anstrengend (weil sie gerade nicht im mittelpunkt steht) wie langweilig ist:lol. wenn das konsequenz sein soll - dann bitte.

 

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19. April um 11:39
In Antwort auf pupsigel

Ich finde Konsequenz wichtig und finde es schade, dass sich darüber lustig gemacht wird.
Konsequenzen sind für Kinder wichtig, denn sie stecken den Rahmen ab, in dem Kinder sich weitesgehend selbstständig frei bewegen können und Konsequenzen bieten Kindern Sicherheit, denn sie erfahren, dass Mama und Papa immer gleich reagieren.
Wenn Regeln konsequent eingehalten werden und die Kinder diese verinnerlicht haben sind Ausnahmen auch kein Problem.

Und...konsequent zu sein bedarf großer Anstrengungen und sind ein Zeichen großer Liebe zum Kind.

 

habe es vielleicht nicht so gut rübergebracht, aber genau das meine ich mit meinem posting. hoffe, dass ich jetzt nicht als "drüber lustig machen" rüberkomme. ich habe nur galgenhumor ob des alltags mit kindern

ich wollte mal sagen:
konsequenz ist extrem anstrengend.
das ist nicht mal nur eben "nein" sagen und die kinderlein spuren.

... aber soooo notwendig.

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19. April um 11:43

Also ganz ehrlich? Konsequenz ist für mich das Erziehungsunwort des Jahrhunderts. 
Alles muss immer konsequent sein. Am besten wird dann einen Strafe als "logische Konsequenz" dargestellt.  Dann heißt es nicht mehr Strafe und ist auch keine mehr 
Bitte nicht falsch verstehen,  Regeln gibt es bei uns auch, diese sind im zusammenleben als Familie sehr wichtig. Sonst würde es nicht funktionieren. Aber statt der ganzen Konsequenz, die für viele ja der heilige Gral der Erziehung, ist doch das Vorleben. Vorbild sein für seine Kinder. Und sich auf Augenhöhe begeben. Sich hineinversetzen. 


Aber da viele leider in der Erziehung viel zu sehr im Kopf haben, dass das Kind im hier und jetzt zu funktionieren hat und nicht daran denken wie sich was auf die Zukunft auswirken könnte, wundert mich nicht mehr viel 

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19. April um 11:53

ach, ich finde es schade, wenn es jetzt nur eine diskussion wird, wie das kind heißt

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19. April um 11:57
In Antwort auf abzweigung

habe es vielleicht nicht so gut rübergebracht, aber genau das meine ich mit meinem posting. hoffe, dass ich jetzt nicht als "drüber lustig machen" rüberkomme. ich habe nur galgenhumor ob des alltags mit kindern

ich wollte mal sagen:
konsequenz ist extrem anstrengend.
das ist nicht mal nur eben "nein" sagen und die kinderlein spuren.

... aber soooo notwendig.

okay, jetzt hab ich's, sorry! stand etwas auf dem schlauch! im forum wird 'konsequenz' oft etwas inflationär als supergutes, gesundes gegenteil zu erziehung gebraucht - in der sache bin ich dann wohl völlig bei dir!

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19. April um 11:59

Ja, so einfach ist es nicht, wie es sich immer anhört. Einige kinderlose Kollegen sind da immer witzig. Die haben z.B. noch nicht verstanden, dass Kindergarten und Elternhaus völlig verschiedene Dinge sind und die Kinder teilweise extrem anders zu Hause oder eben im Kindergarten reagieren. Unabhängig davon wie konsequent die Erzieher oder die Eltern sind. Für manche ist das eben wie ein Zauberwort. Konsequentes Handeln und alles klappt!

Meine Kinder dürfen recht viel, aber natürlich gibt es Grenzen.
In anderen Dingen kann man aber auch gut mit mir reden und mich auch umstimmen. Ich glaube die Kinder wissen auch irgendwann wo ein "Erfolg" zu erringen ist und wo nicht. Bspw.: "Kann ich Zähne putzen ausfallen lassen?" Nein. Ist nicht zu ändern. Ist wichtig, weil... (und nun folgt die Erklärung, die man schon 1000000 Mal vom Stapel gelassen hat).
"Können wir ausnahmsweise noch 10 Minuten weiterlesen, bevor es ins Bett geht?" Möglicherweise ja. Vielleicht trifft man sich bei 5 Minuten, vielleicht macht man sogar 15 draus oder aber man ist selber so müde, dass man es nicht möchte. Möglich ist alles. Und auch wenn ich da vielleicht an dem Tag erstmal "eigentlich nicht" sagen würde, kann er oder sie mich möglicherweise doch umstimmen.

Aber klar ist es bis dahin auch ein (weiter) Weg. Bis sie wissen wo wirklich ein "nein" auch ein "nein" bleibt. Das Gute ist ja, dass man da lockerer werden kann, wenn die Kinder älter werden. Weil sie es einfach besser verstehen und Diskussionen einen vielleicht höheren Stellenwert erhalten.

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19. April um 12:03
In Antwort auf knopfiline

Ja, so einfach ist es nicht, wie es sich immer anhört. Einige kinderlose Kollegen sind da immer witzig. Die haben z.B. noch nicht verstanden, dass Kindergarten und Elternhaus völlig verschiedene Dinge sind und die Kinder teilweise extrem anders zu Hause oder eben im Kindergarten reagieren. Unabhängig davon wie konsequent die Erzieher oder die Eltern sind. Für manche ist das eben wie ein Zauberwort. Konsequentes Handeln und alles klappt!

Meine Kinder dürfen recht viel, aber natürlich gibt es Grenzen.
In anderen Dingen kann man aber auch gut mit mir reden und mich auch umstimmen. Ich glaube die Kinder wissen auch irgendwann wo ein "Erfolg" zu erringen ist und wo nicht. Bspw.: "Kann ich Zähne putzen ausfallen lassen?" Nein. Ist nicht zu ändern. Ist wichtig, weil... (und nun folgt die Erklärung, die man schon 1000000 Mal vom Stapel gelassen hat).
"Können wir ausnahmsweise noch 10 Minuten weiterlesen, bevor es ins Bett geht?" Möglicherweise ja. Vielleicht trifft man sich bei 5 Minuten, vielleicht macht man sogar 15 draus oder aber man ist selber so müde, dass man es nicht möchte. Möglich ist alles. Und auch wenn ich da vielleicht an dem Tag erstmal "eigentlich nicht" sagen würde, kann er oder sie mich möglicherweise doch umstimmen.

Aber klar ist es bis dahin auch ein (weiter) Weg. Bis sie wissen wo wirklich ein "nein" auch ein "nein" bleibt. Das Gute ist ja, dass man da lockerer werden kann, wenn die Kinder älter werden. Weil sie es einfach besser verstehen und Diskussionen einen vielleicht höheren Stellenwert erhalten.

ja, genau, das meinte ich mit dressur. mit absoluter konsequenz, kann man erwünschtes verhalten herandressieren, aber die kinder verinnerlichen weder die bedeutung noch macht so ein leben spaß.

auch im eibenen leben ist es ja so, dass man nicht immer nur das tut, was richtig wäre.

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19. April um 12:52

das thema hatten wir vereinzelt (alle 2bis 3 wochen fuhren wir eine schleife ab - richtig effektiv war im übrigen gummibärchen nachmittags vor seiner nase zu essen *ja hat mich schon auf der liste denke ich *)..ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber ich hatte nicht eeeendlos zeit morgens.
inzwischen ist zähneputzen schon lange normalität und kein diskussionsbedarf mehr. ich habe die 300mal geschafft *yeah*

jetzt hätte ich gerne, dass er morgens selber putzt und ich nachputze... das schaffe ich auch noch

falls es da bessere tipps gibt, immer her damit. habe ja noch kind nr2

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19. April um 12:56
In Antwort auf abzweigung

ich finde schon dass man konsequenz braucht. beispiel nr. 1, dass ich dir nennen kann: zähneputzen.

ich bin da übrigens gegen alles brutale (festhalten und co). das kind soll j sein leben lang noch zähne putzen und nicht nur so lange mama ihm im nacken sitzt...
ich habe da immer auf endlose kobsequenz gebaut. teilweise war dann morgens echt der wurm drin  und dann sagte ich: gut, aber dann nix süßes. und das habe ich beinhart durchegezogen...

beim fernsehen würde meiner auch kein ende kennen. aber für mich ist dann auch mal schluss...
oder beim gemeinsamen essen unapettitlichen mist machen.

muss eben jeder schauen, wo man selber grenzen setzt und was einem wichtig ist.
konditionierung hin oder her... es gibt sachen, die gehen nicht.

Ich seh das grad in den Dingen die du da ansprichst genauso wie du.
Und Konsequent sein heißt ja eben nicht per se etwas brutal durchzusetzen.
Sondern wie in deinem Beispiel, machen wir auch, zu sagen gut dann gibt es nix süsses wenn keine Zähne geputzt werden, der Teller kommt weg wenn nur noch Matschepampe aufm Tisch verteilt wird, etc....
Fernsehen, Wenn mal geguckt werden darf, dann hab ich da nen super Trick der wirklich (noch ) tadellos funktioniert.
Handytimer auf ne halbe Stunde gestellt, wenn das Ding klingelt sagt die Kleine schon von sich aus "Mama Fernseher ausmachen...".
Ohne den Timer würde das bei uns auch kein Ende nehmen, aber eben mit Geschrei etc....
Was mich wundert ist dass es NUR 300 Mal sind für eine konkrete Ansage, gefühlt hätte ich da auf mehr getippt.
Lg

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19. April um 13:14
In Antwort auf triceratops177

Also ganz ehrlich? Konsequenz ist für mich das Erziehungsunwort des Jahrhunderts. 
Alles muss immer konsequent sein. Am besten wird dann einen Strafe als "logische Konsequenz" dargestellt.  Dann heißt es nicht mehr Strafe und ist auch keine mehr 
Bitte nicht falsch verstehen,  Regeln gibt es bei uns auch, diese sind im zusammenleben als Familie sehr wichtig. Sonst würde es nicht funktionieren. Aber statt der ganzen Konsequenz, die für viele ja der heilige Gral der Erziehung, ist doch das Vorleben. Vorbild sein für seine Kinder. Und sich auf Augenhöhe begeben. Sich hineinversetzen. 


Aber da viele leider in der Erziehung viel zu sehr im Kopf haben, dass das Kind im hier und jetzt zu funktionieren hat und nicht daran denken wie sich was auf die Zukunft auswirken könnte, wundert mich nicht mehr viel 

Naja ich finde diese Art der Diskussion nun auch sehr schade.
3 Beispiele aus unserem Alltag: 1. Wir leben unserem Kind vor dass man nicht einfach auf die Landstraße fährt mit dem Roller, dennoch macht sie es.
Ergo Gehen wir wieder heim.
2. Wir leben unserem Kind auch vor dass wir Nicht in einem Schweinestall leben, dennoch wird mit dem Essen gespielt und rumgemanscht, je nach Lust und Laune. Ergo kommt der Teller weg.
3. Wir Eltern legen unsere Füsse niemals auf unsere Tische, schon gar nicht beim Essen, dennoch macht dies unsere Kleine hin und wieder. In so einem Fall gibt es eine Ansage.

Wir finden Vorleben ein wichtiges Fundament.
Es ist aber kein Allheilmittel und verhindert auch nicht dass durch andere Einflüsse Kinder einfach auch die zu Hause gesteckten Grenzen austesten, was sie nunmal irgendwann mal machen.
Bei uns muss kein Kind funktionieren, aber da ich während dem Essen meine nackten Sandfüsse nicht auf den Tisch lege, möchte ich auch nicht dass mein Kind das macht.
Es ist einfach unapettitlich in dem Fall.
Die Konsequenz für später ist da irrelevant.
Es gibt einfach Dinge, die gehen gar nicht.

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19. April um 13:19
In Antwort auf abzweigung

das thema hatten wir vereinzelt (alle 2bis 3 wochen fuhren wir eine schleife ab - richtig effektiv war im übrigen gummibärchen nachmittags vor seiner nase zu essen *ja hat mich schon auf der liste denke ich *)..ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber ich hatte nicht eeeendlos zeit morgens.
inzwischen ist zähneputzen schon lange normalität und kein diskussionsbedarf mehr. ich habe die 300mal geschafft *yeah*

jetzt hätte ich gerne, dass er morgens selber putzt und ich nachputze... das schaffe ich auch noch

falls es da bessere tipps gibt, immer her damit. habe ja noch kind nr2

Wir singen immer dabei. Aber keine Zahnputzlieder.
Habt ihr ne Sanduhr, meine hat da immer Konsequent (von sich aus so lange vorgeputzt bis die durchgelaufen war). Jetzt haben wir keine mehr, Ich Putze sie ihr momentan komplett weil sie dabei nur Quatsch macht und nach ner halben Minute schon fertig ist.
Sie lässt sie sich aber auch problemlos putzen....überhaupt lässt sie sich gerne ausziehen, anziehen, Hauptsache sie muss es nicht selbst....da muss ich mir auch noch Anreize überlegen wie ich ihr das Schmackhaft mache. Wäre ja nicht so dass sie nicht schon nächstes Jahr zur Schule käme.....Sie kann wenn sie Will, aber wer will schon
LG

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19. April um 13:20
In Antwort auf abzweigung

Aus der Rubrik: "Was mir mal wieder keiner gesagt hat..." (ein kleiner Plauderthread zum Spaßen, Ausheulen, Schimpfen, Jammern... )

Das Wort "Konsequenz" fällt ja so gerne.

Mir hätte mal einer bevor ich Kinder hatte sagen sollen, wie sich Konsequenz bei Kindern definiert:
Man muss 300mal bei einer Sache konkret Ansage machen. (und dabei sollte man drüber stehen, dass allerspätestens beim 5. mal einem jemand vorwirft, man wäre wohl nicht "konsequent" genug, sonst gäbe es das Problem nicht )
Folgendes gilt dabei:
Jede noch so kleine Inkonsequenz startet die 300mal komplett neu! (dabei ist es auch egal, ob man an einem besch$%%§ Tag mit Grippe völlig fertig auf der Couch liegt und mal "5 gerade sein lässt" )*juchu*

300 mal kann sich also im besten Fall nur um etwa ein Jahr handeln, aber auch weit länger dauern.... gefühlt ist es eeeeewig


Übrigens für Erwachsene ergaben Studien (habe ich selbst nicht gelesen, wurde mir so gesagt), dass es etwa 900mal (!)sind. Siehe unbelehrbare User. Das schafft man in einem Leben gar nicht mehr.

Ich dachte mal: ok, da sagst du einmal (maximal eben so 2-3mal bei schwierigem Kind) nein im Laden und Trotzphase erledigt. Tja... die Realität ist oft nervig.

 
Mein Tipp: Gut überlegen, bei welchen Themen man sich das antut.
Ich glaube das ist der Grund, warum Eltern mit jedem Kind "nachlässiger" werden.

folgender ratschlag von meiner mutter war und ist für mich gold wert:

"wenn ich keinen bock mehr auf diskussionen hatte, aber meine glaubwürdigkeit nicht verlieren wolllte... dann hab ich es eben einfach nicht gesehen." 

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19. April um 13:22

@vorbild:
meiner hat gestern seinen kakao geschlürft und wieder in die tasse gespuckt... nein, wir erwachsenen machen das hier nicht. und nach einer ermahnung war hier schluss. experientierfreude hin oder her (soll er bei baden oder sonstwo machen), bei tisch ist da bei mir der ofen aus. einen schönen wutanfall gab's dann vom sohn als zugabe oben drauf

klar erkläre ich auch warum... aber was kommt davon bei einem 3 jährigen an

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19. April um 13:24
In Antwort auf sarah23461

folgender ratschlag von meiner mutter war und ist für mich gold wert:

"wenn ich keinen bock mehr auf diskussionen hatte, aber meine glaubwürdigkeit nicht verlieren wolllte... dann hab ich es eben einfach nicht gesehen." 

anz ehrlich: bei manchen sachen mache ich das auch mal... beschränkt sich bei mir nicht nur auf die augen... manchmal höre ich auch schon schlecht

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19. April um 13:34

ich riech auch nix

ne, ernsthaft, man muss den kindern schon raum lassen für quatsch - wenn man immer auf der lauer liegt, klappt da nix. aber ich red jetzt von kindern 5+

 

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19. April um 13:51

dancehorse:
Ist es dein erstes Kind?
Du klingst wie ich vor 4 Jahren.

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