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Unerzogen oder Grenzen-austesten-Phase?

17. Februar um 10:34

Meine 2 sind 3 und 5. Im Moment hören sie sehr schlecht.
Hier ein paar Beispiele:

Gestern waren wir unterwegs. Überall Pfützen und ich sage: nicht in die Pfützen springen, die Schuhe sind nicht wasserdicht. Wird natürlich trotzdem gemacht

Morgens frag ich was sie frühstücken wollen, mach ein paar Vorschläge. Keiner antwortet. Erst nach paar mal nachfragen und dann ist nur noch kurz Zeit zum frühstücken

wir wollen irgendwohin und ich ruf sie zum anziehen, gefühlte 100 mal

Das regt mich echt auf. Wir sind immer konsequent, ein nein bleibt ein nein. Wenn sie abends sich nicht bettfertig machen, ist es eben zu spät für eine Gute-Nachtgeschichte.

Manchmal habe ich das Gefühl das nur meine so sind und andere Kinder so brav sind und frage mich, ob ich was falsch mache.

Bitte sagt mir, das eure auch so sind!
 

Top 3 Antworten

17. Februar um 10:47

Nein, also andere Kinder sind sicher nicht nur brav wobei, wie definiert man brav? Und ist es überhaupt gut wenn ein Kind immer nur schön brav ist?

Mein Sohn ist acht und springt noch gerne in Pfützen und wenn ich mich so zurückerinnere, ja, auch ich habe das gerne getan. Ich liebte es auch im Matsch zu spielen, und ich finde das man sowas einem Kind auch bieten soll. Die Verführung in eine Pfütze zu springen ist in dem Moment einfach zu groß um auf Mamas "nein" zu hören. Bei uns ist das auch so, deshalb gibts nur mehr wasserdichte Schuhe und wenn es regnet Matschkleidung.

Vorschläge gibt es bei mir nicht, nur Sonntags sie dürfen dann wählen ansonsten habe ich da wirklich einen strikten Plan und daran wird sich gehalten. Probleme gibt es diesbezgl nicht. Wenn du keine Antwort bekommst, dann stell ihnen einfach etwas hin. Bei zwei ist es meist doch ohnehin so dass jeder was anderes möchte, wäre mir persönlich zu stressig.

Beim Anziehen bin ich dabei, richte Kleidung raus. Mein Großer ist damit auch gleich fertig, bei meiner 3jährigen dauerts länger aber ich habe Glück, sie zieht sich gerne um. Ich erinnere mich aber dass mein Sohn im Alter von fünf auch immer angetrieben werden musste. Vergeht, keine Angst. Ansonsten mach ein Spiel daraus, "wer ist schneller beim Anziehen" klappt bei uns wunderbar wenn wir wenig Zeit zur Verfügung haben.

Deine Kinder sind brav, sie sind aber auch Kinder, keine kleinen Erwachsenen. Sie müssen nicht funktionieren wie eine Maschine. Mach dir keine Gedanken, sooooviele Phasen vergehen und man hat sich ganz unnötig verrückt gemacht. Du machst das schon

LG

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17. Februar um 10:47

Nein, also andere Kinder sind sicher nicht nur brav wobei, wie definiert man brav? Und ist es überhaupt gut wenn ein Kind immer nur schön brav ist?

Mein Sohn ist acht und springt noch gerne in Pfützen und wenn ich mich so zurückerinnere, ja, auch ich habe das gerne getan. Ich liebte es auch im Matsch zu spielen, und ich finde das man sowas einem Kind auch bieten soll. Die Verführung in eine Pfütze zu springen ist in dem Moment einfach zu groß um auf Mamas "nein" zu hören. Bei uns ist das auch so, deshalb gibts nur mehr wasserdichte Schuhe und wenn es regnet Matschkleidung.

Vorschläge gibt es bei mir nicht, nur Sonntags sie dürfen dann wählen ansonsten habe ich da wirklich einen strikten Plan und daran wird sich gehalten. Probleme gibt es diesbezgl nicht. Wenn du keine Antwort bekommst, dann stell ihnen einfach etwas hin. Bei zwei ist es meist doch ohnehin so dass jeder was anderes möchte, wäre mir persönlich zu stressig.

Beim Anziehen bin ich dabei, richte Kleidung raus. Mein Großer ist damit auch gleich fertig, bei meiner 3jährigen dauerts länger aber ich habe Glück, sie zieht sich gerne um. Ich erinnere mich aber dass mein Sohn im Alter von fünf auch immer angetrieben werden musste. Vergeht, keine Angst. Ansonsten mach ein Spiel daraus, "wer ist schneller beim Anziehen" klappt bei uns wunderbar wenn wir wenig Zeit zur Verfügung haben.

Deine Kinder sind brav, sie sind aber auch Kinder, keine kleinen Erwachsenen. Sie müssen nicht funktionieren wie eine Maschine. Mach dir keine Gedanken, sooooviele Phasen vergehen und man hat sich ganz unnötig verrückt gemacht. Du machst das schon

LG

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17. Februar um 10:50
In Antwort auf susi271185

Meine 2 sind 3 und 5. Im Moment hören sie sehr schlecht.
Hier ein paar Beispiele:

Gestern waren wir unterwegs. Überall Pfützen und ich sage: nicht in die Pfützen springen, die Schuhe sind nicht wasserdicht. Wird natürlich trotzdem gemacht

Morgens frag ich was sie frühstücken wollen, mach ein paar Vorschläge. Keiner antwortet. Erst nach paar mal nachfragen und dann ist nur noch kurz Zeit zum frühstücken

wir wollen irgendwohin und ich ruf sie zum anziehen, gefühlte 100 mal

Das regt mich echt auf. Wir sind immer konsequent, ein nein bleibt ein nein. Wenn sie abends sich nicht bettfertig machen, ist es eben zu spät für eine Gute-Nachtgeschichte.

Manchmal habe ich das Gefühl das nur meine so sind und andere Kinder so brav sind und frage mich, ob ich was falsch mache.

Bitte sagt mir, das eure auch so sind!
 

Ich weiss jetzt nicht ob du es ehrlich wissen möchtest oder Zuspruch willst. Ich schreibe dir jetzt meine ehrliche Meinung... ich will nicht stänkern. Wenn es dich nervt überlese es bitte.

Meine jungs sind auch gerade 5 und 3. Ich bin streng, sehr konsequent und aber auch sehr liebevoll. Ausserhalb klappt es meist mit einem nein. Sie wissen aber auch wir gehen sonst nach hause oder es gibt auch auf der Straße sehr deutliche ansagen UND  Zuhause eine konsequenz.

Das mit dem ausziehen oder anziehen hatten wir auch. Den grossen habe ich dann mit Schlafanzug hose mit ins Treppenhaus genommen.  Daraufhin panik... geschrei... er bekam noch eine letzte Chance.  Seit da klappt es mit der Konsequenz ansage. 

Was mich eher gerade nervt ist das gestreite untereinander.  Entweder sie lieben sich oder könnten sich gift geben... zum glück ist ersteres doch viel öfter der fall. 

Wenn du schon konsequent bist wie du schreibst... überlege dir vielleicht mal eine konsequenz die eventuell etwas mehr wehtut. Ich meine nicht schlagen... weisst du was ich meine 

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17. Februar um 10:59

Hallo...

Die phasen gibts überall. Ist ja ganz klar.
ich muss sagen, dass ich eine Mama bin, die bestimmte Dinge 1-3x sagt und dann handelt.
Ich rufe zum aanziehen und wenn es nicht klappt stelle ich den Wecker... bis zum Klingeln nicht fertig... gehts eben im Schlafanzug zum Kindergarten oder eben ohne Geschichte ins Bett.
ich hab die Erfahrung gemacht, dass das wwiederholte Ansagen gar nichts bringt, außer dass die Kinder nicht mehr zuhören. 
beim Pfützen springen kannst du abwägen, ob du learning by doing zulässt, also die Kleinen den Rest der Strecke in nassen Schuhen gehen und du dich beim Jammern taub stellst oder (wenn es gute, neue Schuhe sind, die dadurch ruhiniert sind) sogar die Schuhe ausziehst. Hab ich auch schon gemacht. Tochter (gut 4, 5 Jahre) hat im spätem Winter ohne Schnee dauernd absichtlich mit guten winterschuhen geschlürft... sie wollte nach widerholter Ansage nicht hören,  daraufhin zog ich die schuhe aus... war kalt... nach 10 Metern. ...Problem gelöst. Kam nie mehr vor.

So laufts teilweise bei uns. Ich rede nnicht lange und bin manchmal echt fies... aber es wird besser, finde ich.

viel Glück und starke Nerven

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17. Februar um 11:02
In Antwort auf heuel1

Hallo...

Die phasen gibts überall. Ist ja ganz klar.
ich muss sagen, dass ich eine Mama bin, die bestimmte Dinge 1-3x sagt und dann handelt.
Ich rufe zum aanziehen und wenn es nicht klappt stelle ich den Wecker... bis zum Klingeln nicht fertig... gehts eben im Schlafanzug zum Kindergarten oder eben ohne Geschichte ins Bett.
ich hab die Erfahrung gemacht, dass das wwiederholte Ansagen gar nichts bringt, außer dass die Kinder nicht mehr zuhören. 
beim Pfützen springen kannst du abwägen, ob du learning by doing zulässt, also die Kleinen den Rest der Strecke in nassen Schuhen gehen und du dich beim Jammern taub stellst oder (wenn es gute, neue Schuhe sind, die dadurch ruhiniert sind) sogar die Schuhe ausziehst. Hab ich auch schon gemacht. Tochter (gut 4, 5 Jahre) hat im spätem Winter ohne Schnee dauernd absichtlich mit guten winterschuhen geschlürft... sie wollte nach widerholter Ansage nicht hören,  daraufhin zog ich die schuhe aus... war kalt... nach 10 Metern. ...Problem gelöst. Kam nie mehr vor.

So laufts teilweise bei uns. Ich rede nnicht lange und bin manchmal echt fies... aber es wird besser, finde ich.

viel Glück und starke Nerven

Deine Einstellung und handlungsweise 10 Daumen hoch 

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17. Februar um 11:06
In Antwort auf kristall310

Nein, also andere Kinder sind sicher nicht nur brav wobei, wie definiert man brav? Und ist es überhaupt gut wenn ein Kind immer nur schön brav ist?

Mein Sohn ist acht und springt noch gerne in Pfützen und wenn ich mich so zurückerinnere, ja, auch ich habe das gerne getan. Ich liebte es auch im Matsch zu spielen, und ich finde das man sowas einem Kind auch bieten soll. Die Verführung in eine Pfütze zu springen ist in dem Moment einfach zu groß um auf Mamas "nein" zu hören. Bei uns ist das auch so, deshalb gibts nur mehr wasserdichte Schuhe und wenn es regnet Matschkleidung.

Vorschläge gibt es bei mir nicht, nur Sonntags sie dürfen dann wählen ansonsten habe ich da wirklich einen strikten Plan und daran wird sich gehalten. Probleme gibt es diesbezgl nicht. Wenn du keine Antwort bekommst, dann stell ihnen einfach etwas hin. Bei zwei ist es meist doch ohnehin so dass jeder was anderes möchte, wäre mir persönlich zu stressig.

Beim Anziehen bin ich dabei, richte Kleidung raus. Mein Großer ist damit auch gleich fertig, bei meiner 3jährigen dauerts länger aber ich habe Glück, sie zieht sich gerne um. Ich erinnere mich aber dass mein Sohn im Alter von fünf auch immer angetrieben werden musste. Vergeht, keine Angst. Ansonsten mach ein Spiel daraus, "wer ist schneller beim Anziehen" klappt bei uns wunderbar wenn wir wenig Zeit zur Verfügung haben.

Deine Kinder sind brav, sie sind aber auch Kinder, keine kleinen Erwachsenen. Sie müssen nicht funktionieren wie eine Maschine. Mach dir keine Gedanken, sooooviele Phasen vergehen und man hat sich ganz unnötig verrückt gemacht. Du machst das schon

LG

Das mit den Pfützen versteh ich ja auch. Aber er hatte gestern versehentlich in die Hose gepinkelt und die Schuhe wurden auch nass. Und sein 2. Paar war dann von den Pfützen auch nass.

Frühstück gibts zur Auswahl Müsli, toast/Brot oder Joghurt. Wenn ich einfach was hinstellen würde, wäre es eh das falsche und es würde stehenbleiben

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17. Februar um 11:08
In Antwort auf susi271185

Meine 2 sind 3 und 5. Im Moment hören sie sehr schlecht.
Hier ein paar Beispiele:

Gestern waren wir unterwegs. Überall Pfützen und ich sage: nicht in die Pfützen springen, die Schuhe sind nicht wasserdicht. Wird natürlich trotzdem gemacht

Morgens frag ich was sie frühstücken wollen, mach ein paar Vorschläge. Keiner antwortet. Erst nach paar mal nachfragen und dann ist nur noch kurz Zeit zum frühstücken

wir wollen irgendwohin und ich ruf sie zum anziehen, gefühlte 100 mal

Das regt mich echt auf. Wir sind immer konsequent, ein nein bleibt ein nein. Wenn sie abends sich nicht bettfertig machen, ist es eben zu spät für eine Gute-Nachtgeschichte.

Manchmal habe ich das Gefühl das nur meine so sind und andere Kinder so brav sind und frage mich, ob ich was falsch mache.

Bitte sagt mir, das eure auch so sind!
 

Ich finde die Vorstellung immer etwas schräg, dass Kinder immer "hören" sollen.
Wir reden hier schließlich nicht von (gut) dressierten Hunden, sondern von eigenständigen kleinen Persönlichkeiten!
Sagst du deinem Partner auch so oft, was er tun soll? Und macht er das dann auch immer? Selbst, wenn es völlig absurde Dinge sind?
Für ein Kind, das gerade in sein Spiel vertieft ist, ist nämlich der Termin, den (vermutlich) DU vereinbart hast, weswegen ihr los müsst, völlig nebensächlich! Nur mal so als Beispiel.

Zu den konkreten Situationen:
Lass dir Kinder doch in die Pfütze springen! Im "schlimmsten" Fall kriegen sie nasse Füße und wissen vielleicht beim nächsten Mal, warum du ihnen nahe legst, es zu unterlassen.

Wenn du etwas von deinen Kindern wissen willst, frag nicht einfach "in den Raum hinein", sondern geh hin, sprich ein Kind ganz konkret an, fass es vllt am Arm, schau ihm in die Augen, damit ihm klar ist, dass du mit IHM redest. Und damit du sicher sein kannst, dass du seine Aufmerksamkeit hast.
In einer solchen Situation kann ich mir kaum vorstellen, dass ein Kind auf die Frage "was möchtest du frühstücken?" einfach gar nicht reagiert. Und wenn doch - auch gut, gibt es eben das, was DU aussuchst, fertig.

Genauso mit dem Anziehen: erstmal hingehen, sicherstellen, dass die Kinder dir zuhören (und dich nicht nur am Rande als "Nebengeräusch" wahrnehmen), konkret sagen, was du erwartest: "Ich will mit euch los zum ... Bringt euer Spiel zu Ende, und dann möchte ich, dass ihr kommt und Schuhe und Jacken anzieht." Ggf die Sachen schon rauslegen, fragen ob sie Hilfe brauchen etc.
Und natürlich genug Zeit einplanen, dass sie auch WIRKLICH vorher noch zu Ende bringen können, womit sie gerade beschäftigt sind.

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17. Februar um 11:12
In Antwort auf susi271185

Meine 2 sind 3 und 5. Im Moment hören sie sehr schlecht.
Hier ein paar Beispiele:

Gestern waren wir unterwegs. Überall Pfützen und ich sage: nicht in die Pfützen springen, die Schuhe sind nicht wasserdicht. Wird natürlich trotzdem gemacht

Morgens frag ich was sie frühstücken wollen, mach ein paar Vorschläge. Keiner antwortet. Erst nach paar mal nachfragen und dann ist nur noch kurz Zeit zum frühstücken

wir wollen irgendwohin und ich ruf sie zum anziehen, gefühlte 100 mal

Das regt mich echt auf. Wir sind immer konsequent, ein nein bleibt ein nein. Wenn sie abends sich nicht bettfertig machen, ist es eben zu spät für eine Gute-Nachtgeschichte.

Manchmal habe ich das Gefühl das nur meine so sind und andere Kinder so brav sind und frage mich, ob ich was falsch mache.

Bitte sagt mir, das eure auch so sind!
 

Konsequent ist dein beschriebenes Verhalten aber leider nicht 

Wenn es draußen regnet und du weißt, dass sie in Pfützen springen, dann ziehe ihnen Gummistiefel an, die sind wasserdicht. Habt ihr einen Termin, wo Gummistiefel nicht zum Outfit passen, dann machst du deine Ansage und wenn sie nicht hören, dann müssen sie an deiner Hand laufen. Einer links, der andere rechts. 

Zum Frühstück würde ich keine Vorschläge machen. Ich würde das vorbereiten, was sie sonst essen. Das weißt du ja sicher. Und wenn sie das dann nicht wollen, aber auch keine Gegenvorschläge machen, dann gibt's eben kein Frühstück. Da kannst du es so handhaben wie mit der Gute-Nacht-Geschichte am Abend - wenn getrödelt oder nicht reagiert wird, dann ist es eben zu spät für Frühstück. Davon nehmen sie schon keinen Schaden.

100 Mal zum Anziehen würde ich gewiss nicht rufen. Höchstens zwei Mal und wer dann nicht kommt, der will wohl im
Schlafanzug gehen. Und dann wird das so durchgezogen, Alternativ kannst du zu den Kindern gehen bzw. sie dir holen. Ein 5 jähriges Kind kann sich schon allein anziehen.

Reg dich nicht auf, setze logische Konsequenzen durch. Wer sich nicht anzieht, geht im Schlafanzug, wer nicht zum Frühstückstisch kommt, der hat eben keinen Hunger und wer ständig mit den guten Schuhen in Pfützen springt, der muss an der Hand laufen. 

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17. Februar um 11:13
In Antwort auf kiwu2011

Ich weiss jetzt nicht ob du es ehrlich wissen möchtest oder Zuspruch willst. Ich schreibe dir jetzt meine ehrliche Meinung... ich will nicht stänkern. Wenn es dich nervt überlese es bitte.

Meine jungs sind auch gerade 5 und 3. Ich bin streng, sehr konsequent und aber auch sehr liebevoll. Ausserhalb klappt es meist mit einem nein. Sie wissen aber auch wir gehen sonst nach hause oder es gibt auch auf der Straße sehr deutliche ansagen UND  Zuhause eine konsequenz.

Das mit dem ausziehen oder anziehen hatten wir auch. Den grossen habe ich dann mit Schlafanzug hose mit ins Treppenhaus genommen.  Daraufhin panik... geschrei... er bekam noch eine letzte Chance.  Seit da klappt es mit der Konsequenz ansage. 

Was mich eher gerade nervt ist das gestreite untereinander.  Entweder sie lieben sich oder könnten sich gift geben... zum glück ist ersteres doch viel öfter der fall. 

Wenn du schon konsequent bist wie du schreibst... überlege dir vielleicht mal eine konsequenz die eventuell etwas mehr wehtut. Ich meine nicht schlagen... weisst du was ich meine 

Vielen Dank für deine Antwort. Das mit dem Anziehen werde ich dann mal so probieren. Es ist zur Zeit eben wieder schlimmer, das zehrt unheimlich an den Nerven, vor allem wenn beide so sind

Ich werde mir andere Konsequenzen überlegen. 
Mir ist auch klar, das es eben Kinder sind und nicht wie ein Roboter funktionieren müssen.

das mit dem Streiten kommt mir bekannt vor. Da gibts dauernd Schlägerei und Gebrüll aber meistens gehts

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17. Februar um 11:13
In Antwort auf susi271185

Das mit den Pfützen versteh ich ja auch. Aber er hatte gestern versehentlich in die Hose gepinkelt und die Schuhe wurden auch nass. Und sein 2. Paar war dann von den Pfützen auch nass.

Frühstück gibts zur Auswahl Müsli, toast/Brot oder Joghurt. Wenn ich einfach was hinstellen würde, wäre es eh das falsche und es würde stehenbleiben

Hattest du eine kurze Strecke vor dir also kurz vom Kiga heim oder seid ihr spazieren gewesen?

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17. Februar um 11:16
In Antwort auf pipernigrum

Ich finde die Vorstellung immer etwas schräg, dass Kinder immer "hören" sollen.
Wir reden hier schließlich nicht von (gut) dressierten Hunden, sondern von eigenständigen kleinen Persönlichkeiten!
Sagst du deinem Partner auch so oft, was er tun soll? Und macht er das dann auch immer? Selbst, wenn es völlig absurde Dinge sind?
Für ein Kind, das gerade in sein Spiel vertieft ist, ist nämlich der Termin, den (vermutlich) DU vereinbart hast, weswegen ihr los müsst, völlig nebensächlich! Nur mal so als Beispiel.

Zu den konkreten Situationen:
Lass dir Kinder doch in die Pfütze springen! Im "schlimmsten" Fall kriegen sie nasse Füße und wissen vielleicht beim nächsten Mal, warum du ihnen nahe legst, es zu unterlassen.

Wenn du etwas von deinen Kindern wissen willst, frag nicht einfach "in den Raum hinein", sondern geh hin, sprich ein Kind ganz konkret an, fass es vllt am Arm, schau ihm in die Augen, damit ihm klar ist, dass du mit IHM redest. Und damit du sicher sein kannst, dass du seine Aufmerksamkeit hast.
In einer solchen Situation kann ich mir kaum vorstellen, dass ein Kind auf die Frage "was möchtest du frühstücken?" einfach gar nicht reagiert. Und wenn doch - auch gut, gibt es eben das, was DU aussuchst, fertig.

Genauso mit dem Anziehen: erstmal hingehen, sicherstellen, dass die Kinder dir zuhören (und dich nicht nur am Rande als "Nebengeräusch" wahrnehmen), konkret sagen, was du erwartest: "Ich will mit euch los zum ... Bringt euer Spiel zu Ende, und dann möchte ich, dass ihr kommt und Schuhe und Jacken anzieht." Ggf die Sachen schon rauslegen, fragen ob sie Hilfe brauchen etc.
Und natürlich genug Zeit einplanen, dass sie auch WIRKLICH vorher noch zu Ende bringen können, womit sie gerade beschäftigt sind.

Super, genau! Das mit der Zeitplanung find ich auch wichtig.

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17. Februar um 11:18
In Antwort auf kristall310

Hattest du eine kurze Strecke vor dir also kurz vom Kiga heim oder seid ihr spazieren gewesen?

Wir waren bei meiner Mutter zu Besuch und auf nem Spielplatz. Auf dem Parkplatz waren dann Pfütze.

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17. Februar um 11:21
In Antwort auf heuel1

Hallo...

Die phasen gibts überall. Ist ja ganz klar.
ich muss sagen, dass ich eine Mama bin, die bestimmte Dinge 1-3x sagt und dann handelt.
Ich rufe zum aanziehen und wenn es nicht klappt stelle ich den Wecker... bis zum Klingeln nicht fertig... gehts eben im Schlafanzug zum Kindergarten oder eben ohne Geschichte ins Bett.
ich hab die Erfahrung gemacht, dass das wwiederholte Ansagen gar nichts bringt, außer dass die Kinder nicht mehr zuhören. 
beim Pfützen springen kannst du abwägen, ob du learning by doing zulässt, also die Kleinen den Rest der Strecke in nassen Schuhen gehen und du dich beim Jammern taub stellst oder (wenn es gute, neue Schuhe sind, die dadurch ruhiniert sind) sogar die Schuhe ausziehst. Hab ich auch schon gemacht. Tochter (gut 4, 5 Jahre) hat im spätem Winter ohne Schnee dauernd absichtlich mit guten winterschuhen geschlürft... sie wollte nach widerholter Ansage nicht hören,  daraufhin zog ich die schuhe aus... war kalt... nach 10 Metern. ...Problem gelöst. Kam nie mehr vor.

So laufts teilweise bei uns. Ich rede nnicht lange und bin manchmal echt fies... aber es wird besser, finde ich.

viel Glück und starke Nerven

Danke für deine Antwort. Ich gebe dir Recht, ich muss schneller mit "härteren" Konsequenzen handeln

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17. Februar um 11:25
In Antwort auf pipernigrum

Ich finde die Vorstellung immer etwas schräg, dass Kinder immer "hören" sollen.
Wir reden hier schließlich nicht von (gut) dressierten Hunden, sondern von eigenständigen kleinen Persönlichkeiten!
Sagst du deinem Partner auch so oft, was er tun soll? Und macht er das dann auch immer? Selbst, wenn es völlig absurde Dinge sind?
Für ein Kind, das gerade in sein Spiel vertieft ist, ist nämlich der Termin, den (vermutlich) DU vereinbart hast, weswegen ihr los müsst, völlig nebensächlich! Nur mal so als Beispiel.

Zu den konkreten Situationen:
Lass dir Kinder doch in die Pfütze springen! Im "schlimmsten" Fall kriegen sie nasse Füße und wissen vielleicht beim nächsten Mal, warum du ihnen nahe legst, es zu unterlassen.

Wenn du etwas von deinen Kindern wissen willst, frag nicht einfach "in den Raum hinein", sondern geh hin, sprich ein Kind ganz konkret an, fass es vllt am Arm, schau ihm in die Augen, damit ihm klar ist, dass du mit IHM redest. Und damit du sicher sein kannst, dass du seine Aufmerksamkeit hast.
In einer solchen Situation kann ich mir kaum vorstellen, dass ein Kind auf die Frage "was möchtest du frühstücken?" einfach gar nicht reagiert. Und wenn doch - auch gut, gibt es eben das, was DU aussuchst, fertig.

Genauso mit dem Anziehen: erstmal hingehen, sicherstellen, dass die Kinder dir zuhören (und dich nicht nur am Rande als "Nebengeräusch" wahrnehmen), konkret sagen, was du erwartest: "Ich will mit euch los zum ... Bringt euer Spiel zu Ende, und dann möchte ich, dass ihr kommt und Schuhe und Jacken anzieht." Ggf die Sachen schon rauslegen, fragen ob sie Hilfe brauchen etc.
Und natürlich genug Zeit einplanen, dass sie auch WIRKLICH vorher noch zu Ende bringen können, womit sie gerade beschäftigt sind.

Naja mein Partner kommt aber dann auch wenn wir weiter wollen

Termine haben wir weniger, aber Kiga eben. 
Das mit dem hingehen und direkt ansprechen klingt sinnvoll und werde ich umsetzen. Man ruft eben mal schnell rüber, als das man hinläuft, aber da hast du recht.

Danke

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17. Februar um 11:27
In Antwort auf fusselbine1

Konsequent ist dein beschriebenes Verhalten aber leider nicht 

Wenn es draußen regnet und du weißt, dass sie in Pfützen springen, dann ziehe ihnen Gummistiefel an, die sind wasserdicht. Habt ihr einen Termin, wo Gummistiefel nicht zum Outfit passen, dann machst du deine Ansage und wenn sie nicht hören, dann müssen sie an deiner Hand laufen. Einer links, der andere rechts. 

Zum Frühstück würde ich keine Vorschläge machen. Ich würde das vorbereiten, was sie sonst essen. Das weißt du ja sicher. Und wenn sie das dann nicht wollen, aber auch keine Gegenvorschläge machen, dann gibt's eben kein Frühstück. Da kannst du es so handhaben wie mit der Gute-Nacht-Geschichte am Abend - wenn getrödelt oder nicht reagiert wird, dann ist es eben zu spät für Frühstück. Davon nehmen sie schon keinen Schaden.

100 Mal zum Anziehen würde ich gewiss nicht rufen. Höchstens zwei Mal und wer dann nicht kommt, der will wohl im
Schlafanzug gehen. Und dann wird das so durchgezogen, Alternativ kannst du zu den Kindern gehen bzw. sie dir holen. Ein 5 jähriges Kind kann sich schon allein anziehen.

Reg dich nicht auf, setze logische Konsequenzen durch. Wer sich nicht anzieht, geht im Schlafanzug, wer nicht zum Frühstückstisch kommt, der hat eben keinen Hunger und wer ständig mit den guten Schuhen in Pfützen springt, der muss an der Hand laufen. 

So schnell war ich leider nicht, sie an die Hand zu nehmen

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17. Februar um 11:27
In Antwort auf susi271185

Wir waren bei meiner Mutter zu Besuch und auf nem Spielplatz. Auf dem Parkplatz waren dann Pfütze.

Nun, wenn ich  um diese Jahreszeit auf den Spielplatz gehe dann nur mit Matschkleidung. Es ist Mitte Februar, der Schnee schmilzt und das Wetter ist eben dementsprechend. Konsequenz wäre das heimfahren und das Verbringen innerhalb der Wohnung. Kinder mögen das meist nicht.

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17. Februar um 11:27

Meine Zwillinge sind 3 und auch so. Bzw eine meiner beiden hört schon, spätestens dann, wenn ich nochmal nachfrage. Bei der anderen Tochter hat man aber manchmal das Gefühl, dass man an eine Wand redet. Wah! 
Bei ihr helfen manchmal nur klare Ansagen und Konsequenzen. Wenn sie in Pfützen springt, muss sie an def Hand laufen. Wenn sie sich beim frühstück nicht entscheiden kann, gibts eben einfach etwas, dass ich aussuche, oder sie isst halt nix. Beim Anziehen bleibe ich meist solange dabei, bis sie es dann macht.
das regt mich manchmal auch auf. Vor allem weil die eine so, die andere so... Man könnte eigentlich meinen, dass bei zwei Kindern, die man tupfengleich aufzieht, die Verhaltensweisen sich wenigstens etwas ähneln. Aber nun ja...

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17. Februar um 11:30

also ich bin weder was man "konsequent" nennt, meine kinder können (fast) immer mit mir verhandeln und das will ich auch.
und bestraft werden sie auch nicht.

ich finde, dass man es sich auch unnötig schwer machen kann.
wenns draußen nass ist gehen wir nur mit gummistiefeln vor die tür.

ich find auch nicht dass das nachfragen beim frühstück so lange dauert, dass dann keine zeit mehr bleibt.
so schwammig "was willst du frühstücken?" überfrodert glaub die meisten kinder in dem alter.
hier wird gefragt: "wollt ihr heute ei frühstücken?!" und wenn sie unkonzentriert sind,w eil grad am wuseln, dann frag ich nochmal nach: "wollt ihr ei? ja oder nein?!"
so viel auswahl gibts hier ja nicht. ei oder brot oder vielleicht mal reste von gestern.

anziehen ist ne andere sache, ich glaub aber auch ein allgemeines problem.
bei meiner großen läufts ganz gut, wenn ich ihr helfe. sie macht es nicht gern alleine, es ist aber kein problem für sie wenn ichs mache und mich stört es auch nicht. im gegenteil ist das ein bisschen zeit die ich morgens mit ihr verbringe.

ansonsten find ich auch den ansatz gut, dass man kinder auch erfahrungen machen lässt.
ist es nicht mehr weit bis nach hause und das kind steigt in ne pfütze ist es ja kein drama. aber es merkt halt warum es nicht sinnvoll ist, mit ungeeigneten schuhen in pfützen zu laufen.

lg

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17. Februar um 11:31
In Antwort auf susi271185

Meine 2 sind 3 und 5. Im Moment hören sie sehr schlecht.
Hier ein paar Beispiele:

Gestern waren wir unterwegs. Überall Pfützen und ich sage: nicht in die Pfützen springen, die Schuhe sind nicht wasserdicht. Wird natürlich trotzdem gemacht

Morgens frag ich was sie frühstücken wollen, mach ein paar Vorschläge. Keiner antwortet. Erst nach paar mal nachfragen und dann ist nur noch kurz Zeit zum frühstücken

wir wollen irgendwohin und ich ruf sie zum anziehen, gefühlte 100 mal

Das regt mich echt auf. Wir sind immer konsequent, ein nein bleibt ein nein. Wenn sie abends sich nicht bettfertig machen, ist es eben zu spät für eine Gute-Nachtgeschichte.

Manchmal habe ich das Gefühl das nur meine so sind und andere Kinder so brav sind und frage mich, ob ich was falsch mache.

Bitte sagt mir, das eure auch so sind!
 

Ich möcht nochmal sagen, das ich nicht brave, dressierte Kinder möchte.
Wenn ich aber z.B. Heimgehen möchte und sage noch einmal rutschen und dann los, dann möchte ich das auch. Kündige auch vorher immer an, damit sie Bescheid wissen.
Gestern war eben so ein Tag, an dem ich nur meckern musste. Das nervt mich. Ich möchte nicht so eine Meckertante sein... Heute ist bestimmt ein besserer Tag

Vielen Dank für eure ehrlichen Antworten und Tips!

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17. Februar um 11:36
In Antwort auf susi271185

Ich möcht nochmal sagen, das ich nicht brave, dressierte Kinder möchte.
Wenn ich aber z.B. Heimgehen möchte und sage noch einmal rutschen und dann los, dann möchte ich das auch. Kündige auch vorher immer an, damit sie Bescheid wissen.
Gestern war eben so ein Tag, an dem ich nur meckern musste. Das nervt mich. Ich möchte nicht so eine Meckertante sein... Heute ist bestimmt ein besserer Tag

Vielen Dank für eure ehrlichen Antworten und Tips!

Bei uns war eben trocken, es waren nur noch die Pfützen von der Nacht. Hätte er nicht das andere Paar morgens nass gepinkelt, hätte er auch wasserdichte gehabt...

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