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10 Gründe, mit dem Baby zusammen im Familienbett zu schlafen

24. Juni 2007 um 17:04

10 Gründe, mit dem Baby zusammen im Familienbett zu schlafen

von Jan Hunt

übersetzt aus dem Englischen von eulalie für Rabeneltern.org

1. Zusammen mit dem Baby im Familienbett zu schlafen, hat den großen Vorteil das Stillen für die Mutter während der Nacht zu erleichtern, weil sie nicht aufstehen muss, sondern ihr Kind im Halbschlaf anlegen kann, um danach einfach wieder einzuschlafen. Auf diese Weise sind die Zeiten unterbrochener Nachtruhe weniger anstrengend für die Mutter, denn sie kommt trotzdem in den Genuss eines erholsamen Schlafs. Das Schlafen im Familienbett fördert somit eine längere Stillbeziehung mit allen Vorteilen die diese für Mutter und Kind hat.

2. Der Schlafforscher James McKenna ist der Überzeugung, das gemeinsame Schlafen im Familienbett versetze Eltern in die Lage, ihr Kind aktiv vor dem plötzlichen Kindstod zu bewahren. Er betont, dass so die besten Voraussetzungen vorhanden seien, damit umgehend die richtigen Maßnahmen getroffen werden können, ehe das Kind in eine unangenehme oder gar lebensbedrohliche Notlage gerät.

3. Atemstillstände in den ersten Lebensmonaten sind normal und es ist wahrscheinlich, dass die Atemgeräusche der Mutter/Eltern die kindliche Atmung stimulieren und es so an das weiter Atmen "erinnert" wird. Selbst wenn dieser Mechanismus nicht funktionieren sollte, die Mutter ist in unmittelbarer Nähe und kann das Kind gegebenenfalls aufwecken. Bei stillenden Müttern, die mit ihrem Kind zusammen schlafen, gleichen sich die Phasen des tiefen Schlafs und des Traumschlafs einander an, so dass die Mütter, selbst während sie schlafen spüren, wenn ihr Baby Probleme hat und sofort erwachen, um es zu versorgen. Wenn das Baby alleine schläft, ist eine solche, vielleicht lebensrettende Maßnahme nicht möglich.

4. Jede Gefahr für das Kind, die während der Nacht entsteht, ist vermindert, wenn ein Erwachsener in der Nähe ist. Babys und Kinder sind verbrannt, sexuell missbraucht worden von Verwandten, die zu Besuch waren, sind aus dem Bett entführt worden, wurden von Haustieren attackiert, sind am eigenen Erbrochenen erstickt, sind gestorben oder wurden schwer verletzt auf die unterschiedlichste Art und Weise. All dies hätte verhindert werden können, wenn ihre Eltern in unmittelbarer Nähe gewesen wären, um ihnen zu helfen.

5. Das gemeinsame Schlafen im Familienbett wird häufig als Ursache für den Tod durch Erstickung verantwortlich gemacht. Diese Gefahr ist nur real unter zwei Voraussetzungen: ein junger Säugling schläft im Wasserbett, was den Säugling daran hindert sich aus einer bedrängten Lage aufrichten zu können oder die Eltern stehen unter dem Einfluss von Drogen (Nikotin, Alkohol, und anderen), die sie daran hindern, für ihr Kind zu sorgen. Außer Frage steht, ein Kind, das droht zu ersticken aus welchem Grund auch immer (Schlaufe eines Kleidungsstücks, die sich um den Hals zuzieht, Erbrechen im Schlaf, Asthmaanfall) wird sehr viel eher einen Erwachsenen wecken, der gleich neben ihm schläft, als einen Schlafenden in einem getrennten Raum.

6. Das gemeinsame Schlafen im Familienbett wird häufig mit sexuellem Missbrauch der Kinder durch ihre Eltern in Verbindung gebracht. Tatsächlich ist das Gegenteil der Fall. Eltern, die eine innige Bindung zu ihren Kindern entwickelt haben, weil sie sich sowohl nachts, als auch tagsüber liebevoll um ihre Kinder kümmern, sind weniger gefährdet, gewalttätig in jeglicher Form gegenüber ihren Kindern zu werden. Umgekehrt, die Tatsache, dass Kinder in ihrem eigenen Zimmer schlafen, war noch nie ein angemessener Schutz vor sexuellem Missbrauchs durch ein Elternteil, sondern macht es für diesen eher einfacher, sein Tun zu verheimlichen.

7. Darüber hinaus kann das gemeinsame Schlafen im Familienbett Kinder vor gewalttätigen Eltern schützen, weil auf diese Weise am ehesten gewährleistet ist, dass alle ausreichend Schlaf bekommen und somit nicht unter permanenten Erschöpfungszuständen leiden, was im allgemeinen die Toleranzschwelle für Gewaltbereitschaft sinken lässt. Das Kind braucht nicht unnötig zu leiden oder zu schreien, damit seine Mutter nach ihm sieht und die Mutter kann es im Halbschlaf stillen und umsorgen. Die ganze Familie erwacht erholt, ohne negative Gefühle dem Kind gegenüber, das nicht durchschläft. Ein überfordertes Familienmitglied ist die größte Gefahr für ein Kind, Opfer von elterlicher Gewalt zu werden. Ein/e gut ausgeschlafene/r Mutter oder Vater genießen das gemeinsame Schlafen, erfreuen sich an ihrem friedlich schlummernden Kind neben ihnen.

8. Das Schreien ist die einzige Möglichkeit für das Baby, sich bemerkbar zu machen, um seinen Eltern zu signalisieren, dass es sie braucht. Endloses Schreien bedeutet Stress für alle Familienmitglieder. Je eher die Bedürfnisse des Kindes gestillt werden, desto eher bekommen alle die Erholung, die sie dringend brauchen und umso mehr Energie ist für den Tag vorhanden. Eine junge Mutter, die zusammen mit ihrem Kind schläft, verinnerlicht die sensiblen Antennen, die zunächst alle Mütter für ihre Neugeborenen haben, und versetzt sie in die Lage, das Kind schneller zu beruhigen, ihm und allen Familienmitgliedern somit unnötigen Stress zu ersparen.

9. Geschwister, die zusammen schlafen, entwickeln häufiger eine tiefere emotionale Bindung zueinander, was sich auch auf ein friedlicheres Miteinander während des Tages auswirken kann. Geschwister, die Tag und Nacht zusammen sind, haben eher die Gelegenheit ein inniges und dauerhaftes Verhältnis zueinander aufzubauen. Babys und Kinder, die während des Tages von ihrer Familie getrennt sind (Eltern arbeiten, Geschwister in der Schule) tanken das Bedürfnis nach Nähe während der Nacht wieder auf.

10. Studien über Patienten im Koma, beweisen, dass die Anwesenheit von einer anderen Person im Raum, Herzschlagfrequenz, Herzrhythmus und Blutdruck des Patienten positiv beeinflussen. Es erscheint vernünftig anzunehmen, dass bei Babys und Kindern ähnliche gesundheitliche Vorteile hervorgerufen werden, wenn sie mit vertrauten Personen im selben Raum sind.

Ein Kind, das Tag und Nacht umsorgt wird, fühlt sich in seinem Glauben an die Liebe und Unterstützung seiner Eltern bestätigt, anstatt mit Gefühlen wie Angst, Ärger und Einsamkeit Nacht für Nacht zurechtkommen zu müssen. Kinder, die sich während der Nacht dicht neben ihren Müttern und/oder Vätern sicher fühlen durften, wachsen zu Erwachsenen heran, die besser mit unausweichlichen Stresssituationen, die das Leben nun mal mit sich bringt, zurecht kommen. John Holt bringt es auf den Punkt, wenn er sagt: "Liebe und Geborgenheit in der frühen Kindheit erfahren zu haben, hat nichts mit Verwöhnen gemein, sondern ist wie ein dickes Bankkonto: ein Fundament aus Selbstachtung und Selbstsicherheit, von dem das Kind zehren und die Herausforderungen des Lebens meistern kann."

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26. Juni 2007 um 8:18

Also....
ich könnte gar nicht beruhigt schlafen, wenn mein Kind mit im Bett liegen würde, weil ich dann immer Angst hätte es zu erdrücken.
Ausserdem vertraue ich meinem Mann wenig.
Er dreht und wendet sich häufig im Schlaf....rutscht zu mir rüber und ist recht unruhig.
Ich kenne auch einen Fall, da hat das KInd immer im eigenen Bettchen im Zimmer geschlafen...bis die erste Nacht im Elternbett...und ist dann nicht mehr aufgewacht.
Also...das ist doch sehr kritisch zu sehen.
Ausserdem gibts Angelcare.
Der weckt bei Atemstillständen und den Alarm kann selbst der größte Tiefschläfer nicht überhören!

LG,
Jolene75

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26. Juni 2007 um 16:52

Toller beitrag,
vielen dank! passieren kann immer und überall etwas, aber ich finde es wunderschön wenn mausi neben uns liegt und das stillen ist so praktisch! kann nicht verstehen wieso ich mich jede nacht stundenlang mit gebrüll quälen soll, nur weil sie nicht alleine schlafen will???

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27. Juni 2007 um 12:00

Re: Familienbett
Juppiduh, endlich weiß ich, warum ich INTUITIV unsere Kleine nicht in unserem Bett schlafen lasse - wir haben ein Wasserbett!!!

Nee ehrlich, ich bin der Meinung, man tut sich selber und dem Kind nix Gutes, wenn man zusammen in einem Bett schläft (in diesem Zusammenhang mal die Frage nach den Dimensionen eines solchen "Familienbetts"... normal groß kann das doch nicht sein, eher raumfüllend, sonst hat ja keiner ausreichend Platz!). Es soll ja sogar Ehepaare geben, die getrennte Schlafzimmer haben, sei es nun, weil der Mann schnarcht oder die Frau sich im Bett rumschmeißt, was auch immer.... (ich betone ausdrücklich, daß WIR, also mein Mann und ich (und NUR wir beide, auch das sei ausdrücklich betont) in EINEM Bett schlafen).

Außerdem finde ich es sehr an den Haaren herbeigezogen, Babys mit Komapatienten zu vergleichen...

Aber, auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: JEDEM DAS SEINE!!!

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27. Juni 2007 um 13:30

Meine Gründe, mein Baby NICHT im Elternbett schlafen zu lassen
1. dann kann ich nicht schlafen
2. die Kleine wird ständig wach -> ich kann nicht schlafen
3. der große Bruder will aus Eifersucht auch noch mit ins Bett
4. 4 Personen im Doppelbett sind definitiv zu viel
5. Wir wollen auch noch Sex haben
6. ich kann mich besser um meine Kinder kümmern, wenn ich AUSGESCHLAFEN bin
7. die Kinder werden nicht vom Wecker wach
8. Ich höre durch 3! geschlossene Türen, wenn irgendwas nicht stimmt, selbst wenn ich tief schlafe
9. Irgendwann will ich auch mal Ruhe, auch wenn mich das jetzt vielleicht als Rabenmutter abstempelt
10. Wenn mein Sohn bei uns im Bett schläft, bin ich morgens mit blauen Flecken überseht, weil es so unruhig schläft

Die einzige Ausnahme, wann unsere Kinder zu uns ins Bett dürfen ist, wenn sie krank sind.
Es soll ja jeder seine Kinder mit ins Bett nehmen, der kein Bedürfnis nach erholsamen Schlaf oder einfach mal Zeit für 2 hat, aber tut uns anderen einen Gefallen:
Laßt unsere Kinder bitte in Ruhe, die so schön, gut, tief und lang im eigenen Bett schlafen und keine Anzeichen einer psychisch gestörten Persönlichkeit erkennen lassen

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27. Juni 2007 um 13:43
In Antwort auf roshna_12705084

Meine Gründe, mein Baby NICHT im Elternbett schlafen zu lassen
1. dann kann ich nicht schlafen
2. die Kleine wird ständig wach -> ich kann nicht schlafen
3. der große Bruder will aus Eifersucht auch noch mit ins Bett
4. 4 Personen im Doppelbett sind definitiv zu viel
5. Wir wollen auch noch Sex haben
6. ich kann mich besser um meine Kinder kümmern, wenn ich AUSGESCHLAFEN bin
7. die Kinder werden nicht vom Wecker wach
8. Ich höre durch 3! geschlossene Türen, wenn irgendwas nicht stimmt, selbst wenn ich tief schlafe
9. Irgendwann will ich auch mal Ruhe, auch wenn mich das jetzt vielleicht als Rabenmutter abstempelt
10. Wenn mein Sohn bei uns im Bett schläft, bin ich morgens mit blauen Flecken überseht, weil es so unruhig schläft

Die einzige Ausnahme, wann unsere Kinder zu uns ins Bett dürfen ist, wenn sie krank sind.
Es soll ja jeder seine Kinder mit ins Bett nehmen, der kein Bedürfnis nach erholsamen Schlaf oder einfach mal Zeit für 2 hat, aber tut uns anderen einen Gefallen:
Laßt unsere Kinder bitte in Ruhe, die so schön, gut, tief und lang im eigenen Bett schlafen und keine Anzeichen einer psychisch gestörten Persönlichkeit erkennen lassen

Und noch ein Grund:
Es soll Kinder geben, die wollen gar nicht im Elternbett schlafen (2 von meinen dreien zum Beispiel). Wir haben sie nicht dazu gezwungen. Allerdings ist in unserer Familie die Missbrauchsgefahr auch klein und unsere Kinder liegen nicht im Koma (*kopfschüttel*)

Einige Argumente des Original-Threads mögen ja ganz schön sein, aber manche sind mir doch zu sehr an den Haaren herbeigezogen - warum muss man sich ständig voreinander rechtfertigen?

Hmm. Tiny

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28. Juni 2007 um 8:29
In Antwort auf roshna_12705084

Meine Gründe, mein Baby NICHT im Elternbett schlafen zu lassen
1. dann kann ich nicht schlafen
2. die Kleine wird ständig wach -> ich kann nicht schlafen
3. der große Bruder will aus Eifersucht auch noch mit ins Bett
4. 4 Personen im Doppelbett sind definitiv zu viel
5. Wir wollen auch noch Sex haben
6. ich kann mich besser um meine Kinder kümmern, wenn ich AUSGESCHLAFEN bin
7. die Kinder werden nicht vom Wecker wach
8. Ich höre durch 3! geschlossene Türen, wenn irgendwas nicht stimmt, selbst wenn ich tief schlafe
9. Irgendwann will ich auch mal Ruhe, auch wenn mich das jetzt vielleicht als Rabenmutter abstempelt
10. Wenn mein Sohn bei uns im Bett schläft, bin ich morgens mit blauen Flecken überseht, weil es so unruhig schläft

Die einzige Ausnahme, wann unsere Kinder zu uns ins Bett dürfen ist, wenn sie krank sind.
Es soll ja jeder seine Kinder mit ins Bett nehmen, der kein Bedürfnis nach erholsamen Schlaf oder einfach mal Zeit für 2 hat, aber tut uns anderen einen Gefallen:
Laßt unsere Kinder bitte in Ruhe, die so schön, gut, tief und lang im eigenen Bett schlafen und keine Anzeichen einer psychisch gestörten Persönlichkeit erkennen lassen

Re: 10 Argumente GEGEN das Familienbett
Vollste Zustimmung zu Punkt 1-10!!!!

Besonders zu Punkt 5 würde mich doch SEEEHR interessieren, wie alle Familienbett-Verfechter(innen) das handhaben - also bitte, die Damen, wie geht das???

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28. Juni 2007 um 12:53

Neenee, schildmaid,
kessa meinte Punkt 5 in der Liste, die rennerchen in ihrer Antwort aufzählt *grins über so viele Listen und Punkte*

Tiny

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28. Juni 2007 um 13:13
In Antwort auf lilou_12090907

Re: 10 Argumente GEGEN das Familienbett
Vollste Zustimmung zu Punkt 1-10!!!!

Besonders zu Punkt 5 würde mich doch SEEEHR interessieren, wie alle Familienbett-Verfechter(innen) das handhaben - also bitte, die Damen, wie geht das???

Hallo kessa,
dann müssten ja alle kinder, die im fambett schlafen, einzelkinder sein, oder? aber genau das gegenteil ist meistens der fall, oder?

nachdenkliche grüße

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28. Juni 2007 um 19:17
In Antwort auf birgit_11892245

Neenee, schildmaid,
kessa meinte Punkt 5 in der Liste, die rennerchen in ihrer Antwort aufzählt *grins über so viele Listen und Punkte*

Tiny

Hihihiiiii...
Danke Tiny!!

Genau, ich meinte Punkt 5 auf rennerchen's Liste - also auf gut deutsch: SEX! Mich würde echt interessieren, wie das mit Kind nebendran funktioniert... kommt da überhaupt die richtige Stimmung auf???? Und kommt man sich da nicht beobachtet vor???

ICH könnte das nicht und mein Mann hatte ja schon Skrupel, ES zu tun, als unsere Kleene noch in unserem Schlafzimmer geschlafen hat....

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29. Juni 2007 um 9:46
In Antwort auf lilou_12090907

Hihihiiiii...
Danke Tiny!!

Genau, ich meinte Punkt 5 auf rennerchen's Liste - also auf gut deutsch: SEX! Mich würde echt interessieren, wie das mit Kind nebendran funktioniert... kommt da überhaupt die richtige Stimmung auf???? Und kommt man sich da nicht beobachtet vor???

ICH könnte das nicht und mein Mann hatte ja schon Skrupel, ES zu tun, als unsere Kleene noch in unserem Schlafzimmer geschlafen hat....

Ihr habt wohl alle nur Blümchensex?
Natürlich haben wir kein Sex neben unserem Kind. Auf was für ein Tripp bist du denn? Sex kann man doch auch wohl woanders haben,als im Familienbett.
Mein lieber scholli, muss für euch der Sex aber wichtig sein. Aber naja jedem das seine. Ich stelle meine Bedürfnisse nach den Bedürfnissen unseres Kindes.
Wenn die Kleine tief und fest schläft, haben wir die Zeit für uns und die verbringen wir ja nicht nur neben der Kleinen im Familienbett und gleich mit zuschlafen! So einfach geht das, und man hat drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Ich bin meinem Kind mir selbst, und unserer Partnerschaft gerecht geworden. Ich muss aber dazu sagen, das das erst sich so mit der Zeit eingependelt hat. Anfangs, nach der Geburt unserer Maus lief das noch nicht so einfach.

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29. Juni 2007 um 11:08
In Antwort auf lilou_12090907

Hihihiiiii...
Danke Tiny!!

Genau, ich meinte Punkt 5 auf rennerchen's Liste - also auf gut deutsch: SEX! Mich würde echt interessieren, wie das mit Kind nebendran funktioniert... kommt da überhaupt die richtige Stimmung auf???? Und kommt man sich da nicht beobachtet vor???

ICH könnte das nicht und mein Mann hatte ja schon Skrupel, ES zu tun, als unsere Kleene noch in unserem Schlafzimmer geschlafen hat....

Macht euch um unser sexleben mal keine gedanken.
mein mann hatte sogar schon skrupel, es zu tun, als meine kleine noch in meinem bauch war . aber mal ernsthaft, du hattest keine hemmungen neben deiner tochter? ich weiß schon, ihr im bett, die kleine daneben in ihrem bett, aber trotzdem. selbst da käme bei mir keine stimmung auf.

wie auch immer. stellt euch doch nicht so an. ihr wisst doch genau, dass es da noch andere möglichkeiten gibt. aber mami2009 hat diesbezüglich ja schon alles gesagt. seh ich ganz genauso.

auch bei uns lief anfangs nichts, weil 1. die kleine mich total gefordert hat, 2. da unten erstmal alles richtig verheilen musste und ich 3. infolgedessen überhaupt keine lust hatte.

was red' ich hier...

gruß anett

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29. Juni 2007 um 15:50
In Antwort auf mio_12501087

Ihr habt wohl alle nur Blümchensex?
Natürlich haben wir kein Sex neben unserem Kind. Auf was für ein Tripp bist du denn? Sex kann man doch auch wohl woanders haben,als im Familienbett.
Mein lieber scholli, muss für euch der Sex aber wichtig sein. Aber naja jedem das seine. Ich stelle meine Bedürfnisse nach den Bedürfnissen unseres Kindes.
Wenn die Kleine tief und fest schläft, haben wir die Zeit für uns und die verbringen wir ja nicht nur neben der Kleinen im Familienbett und gleich mit zuschlafen! So einfach geht das, und man hat drei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Ich bin meinem Kind mir selbst, und unserer Partnerschaft gerecht geworden. Ich muss aber dazu sagen, das das erst sich so mit der Zeit eingependelt hat. Anfangs, nach der Geburt unserer Maus lief das noch nicht so einfach.

Blümchensex?????
Was hat denn das mit Blümchensex zu tun?????

Und naja, ganz ehrlich, MIR bzw. uns ist Sex schon wichtig - zwar nicht, is ja klar, das ALLERwichtigste in einer Beziehung, aber gehört doch schon dazu, oder?

Und zum Thema woanders als im Bett: ja klar, kann man sicher, solange man nur ein Kind hat, das noch brav dort liegenbleibt, wo man es hinlegt. Wenn man allerdings u.a. noch einen 9jährigen zu Hause hat, der sich vielleicht abends noch mal schnell was zu trinken holen will und Du bist dann auf dem Sofa grade "bei der Sache" - stell ich mir auch nicht so prickelnd vor... Klar schläft der dann auch irgendwann, aber wenn ich immer mit einem Ohr horche, kommt da vielleicht wer, das ist ja wohl DER Abtörner!
Mein Schlafzimmer kann ich absperren und gut isses!

Und nein, ganz ehrlich gesagt, hab ich mich da auch von unserer Tochter (im Tiefschlaf im Stubenwagen) NICHT stören lassen, die paar Wochen am Anfang, die sie bei uns im Zimmer geschlafen hat (jetzt hat sich das Thema eh erledigt)!!!

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29. Juni 2007 um 17:04
In Antwort auf lilou_12090907

Blümchensex?????
Was hat denn das mit Blümchensex zu tun?????

Und naja, ganz ehrlich, MIR bzw. uns ist Sex schon wichtig - zwar nicht, is ja klar, das ALLERwichtigste in einer Beziehung, aber gehört doch schon dazu, oder?

Und zum Thema woanders als im Bett: ja klar, kann man sicher, solange man nur ein Kind hat, das noch brav dort liegenbleibt, wo man es hinlegt. Wenn man allerdings u.a. noch einen 9jährigen zu Hause hat, der sich vielleicht abends noch mal schnell was zu trinken holen will und Du bist dann auf dem Sofa grade "bei der Sache" - stell ich mir auch nicht so prickelnd vor... Klar schläft der dann auch irgendwann, aber wenn ich immer mit einem Ohr horche, kommt da vielleicht wer, das ist ja wohl DER Abtörner!
Mein Schlafzimmer kann ich absperren und gut isses!

Und nein, ganz ehrlich gesagt, hab ich mich da auch von unserer Tochter (im Tiefschlaf im Stubenwagen) NICHT stören lassen, die paar Wochen am Anfang, die sie bei uns im Zimmer geschlafen hat (jetzt hat sich das Thema eh erledigt)!!!

*kicher*
du hast völlig Recht, Kessa, aber das ist wahrscheinllich ein spezielles Problem von Familien mit mehreren verschieden alten Kindern. Wir haben zu unserem Kleinen auch noch zwei "Große" *grins über die herumwandernden Gummiohren* --- aber, mal ehrlich, warum sich so aufregen?

Tiny

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9. Juli 2007 um 22:47
In Antwort auf roshna_12705084

Meine Gründe, mein Baby NICHT im Elternbett schlafen zu lassen
1. dann kann ich nicht schlafen
2. die Kleine wird ständig wach -> ich kann nicht schlafen
3. der große Bruder will aus Eifersucht auch noch mit ins Bett
4. 4 Personen im Doppelbett sind definitiv zu viel
5. Wir wollen auch noch Sex haben
6. ich kann mich besser um meine Kinder kümmern, wenn ich AUSGESCHLAFEN bin
7. die Kinder werden nicht vom Wecker wach
8. Ich höre durch 3! geschlossene Türen, wenn irgendwas nicht stimmt, selbst wenn ich tief schlafe
9. Irgendwann will ich auch mal Ruhe, auch wenn mich das jetzt vielleicht als Rabenmutter abstempelt
10. Wenn mein Sohn bei uns im Bett schläft, bin ich morgens mit blauen Flecken überseht, weil es so unruhig schläft

Die einzige Ausnahme, wann unsere Kinder zu uns ins Bett dürfen ist, wenn sie krank sind.
Es soll ja jeder seine Kinder mit ins Bett nehmen, der kein Bedürfnis nach erholsamen Schlaf oder einfach mal Zeit für 2 hat, aber tut uns anderen einen Gefallen:
Laßt unsere Kinder bitte in Ruhe, die so schön, gut, tief und lang im eigenen Bett schlafen und keine Anzeichen einer psychisch gestörten Persönlichkeit erkennen lassen

@rennerchen @kessa 3
meine güte was müßt ihr prüde sein, nur sex im Ehebett zu haben, wahrscheinlich noch mit licht aus!!!

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11. Juli 2007 um 19:06
In Antwort auf terra_12730955

@rennerchen @kessa 3
meine güte was müßt ihr prüde sein, nur sex im Ehebett zu haben, wahrscheinlich noch mit licht aus!!!

@rorygil
Hat nichts mit prüde zu tun, aber ich hab nicht nur ein Kind, sondern 2, und der große wandert nachts auch schon mal.
Und ich kann mir stimulierenderes vorstellen, als meinen Sohn im Zimmer stehen zu haben, während wir dabei sind.
Und jetzt komm nicht mit, man kann Sex ja auch tagsüber haben, na klar - wenn man Kinder hat, die Mittagsschlaf machen, oder die Zwerge nicht da sind.
Aber mein Mann würde sich bedanken, wenn er nur einmal im monat dürfte, wenn die Kinder mal bei ihrer Oma sind...

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2. September 2007 um 14:18

Wahrscheinlich...
...lesen wir in ein paar Monaten von den Verfechterinnen des"Baby-im-Familienbett-schlafen"folgendes:
"Wie bekomme ich mein Kind in sein eigenes Bett in sein eigenes Zimmer?"
Ich denke ja immer,jeder wie er mag!Ich möchte mir das Geschrei und den "Kampf" nicht antun.Habe ich hier schon oft gelesen!Vorallem fängt dann direkt die Inkonsequenz an:Baby rein ins eigene Bett und ins eigene Zimmer.Baby brüllt,also wieder raus und ins Elternbett!
Außerdem finde ich müssen Kinder lernen,daß das Ehebett das Reich der Eltern ist!Genauso wie sie abends lernen müssen, daß "Kinderzeit" vorbei ist und die Eltern zeit für sich haben wollen!Das Kind hat ja auch sein Reich!Natürlich gibt es Ausnahmen!Aber auch wenn mein Sohn krank ist, will er nicht bei uns schlafen!

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2. September 2007 um 20:18

Was ist denn hier für Kinderfeindliche Zone?
finde es total egoistisch nur an das Sexleben zu denken,dass wie ich bestätigen kann,überhaupt nicht darunter leidet. Man hat doch nicht nur ein Bett für den Sex...Eltern sollten sich auch nachts um ihr Kind kümmern und das geht beim gemeinsamen Schlafen nunmal optimal! Lasst euch von neimenaden einreden,dass man das Kind erdrücken oder verwöhnen könnte! Es stimmt einfach nicht,denn man passt automatisch auf und in einem gut gemachten Bett besteht auch keine Gefahr!

www.stillen-und tragen.de
www.inliebewachsne.de

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