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2. Kind, finanzielle Situation - Meinungen bitte!

22. November 2013 um 13:40

Hallo ihr Lieben.
Für uns stand schon immer fest, dass wir ein zweites Kind wollen, die Frage war einfach nur wann... Unser Sohn ist jetzt 1 Jahr und 4 Wochen alt und nun habe ich mal genauer nachgedacht.
Theoretisch müsste ich Ende Oktober nach 2 Jahren Elternzeit (EZ) wieder anfangen zu arbeiten. Allerdings werde ich keine 40 Stunden mehr arbeiten, sondern eher auf 400 Euro Basis oder maximal 30 Stunden...
Nun meine ich es so gelesen zu haben, dass wenn wir innerhalb der EZ ein weiteres Kind bekommen, ich für das 2. Kind gleiches Elterngeld (EG) bekomme, wie für das erste Kind, da ja die letzten 12 Monate VOR der EZ Berechnungsgrundlage für das EG sind.
Wenn ich allerdings erstmal wieder arbeite (mal angenommen so ca. ein Jahr) dann haben wir für das EG ja eine neue Berechnungsgrundlage. Und dann könnte es ja sein, dass ich bei einem 400 Euro Job nur dieses Grundelterngeld von 300 Euro für ein Jahr bekomme?!

Versteht mich bitte nicht falsch, ich mache nicht anhand des Geldes fest, ob ein zweites Kind kommt oder nicht. Finanziell können wir es uns leisten, aber wenn man mehr Geld bekommen könnte, sollte man da auf jeden Fall mal drüber nachdenken.
Außerdem finde ich einen Abstand von 2 Jahre gut. Ein größerer Abstand wäre sicher auch nicht schlecher, aber ich werde ja auch nicht jünger. Möchte nicht mit 35 noch ein Kind bekommen...

Ich weiß gar nicht genau, was ich jetzt hören möchte... Zerreißt mich bitte nicht, aber ich würde eure Meinungen gerne mal hören...

Danke und Gruß von der miezko

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22. November 2013 um 13:47


Zur berechnung kann ich dir nichts sagen

aber sooooooo einfach ist es nicht mit zwei kleinen Kindern

dann sitzt man ganz schnell mit einem Säugling(der auch nicht unkompliziert ist,vielleicht sogar ein Schreibaby)und einem Kind in der Trotz-Bockphase zu hause

natürlich kann auch alles super sein,aber dennoch sollte man darüber nachdenken

wobei ich denke jedes Alter hat da so seine Hürden

wenn mein drittes Baby kommt sind meine ältesten Kinder 9 Jahre und 10 Jahre alt und der grosse ist jetzt schon in einer mega anstrengenden Vorpubertären Phase,der einizige Vorteil beide sind so selbstständig,das ich nicht rund um die Uhr ein Auge darauf haben muss

sie brauchen keine Hilfe beim Anziehen ect.dafür muss man allerdings sehr feine Fühler für andere Sorgen haben



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22. November 2013 um 13:48

Ich weiß nicht warum du zerrissen werden sollstest...
ich finde es gut, das du dir über das finanzielle Gedanken machst.
auch wenn ihr jetzt nicht unbedingt drauf angewiesen seid...

also wenn ihr euch das so oder so leisten könnt. dann würde ich nach deinem gefühl gehen.

denn wenn du auf 400 Basis arbeitest odedr den mindest satz von 300 bekommst ist es ja nicht sooo ein großer unterschied...

und wenn ihr eh ein 2 jahres abstand haben möchtet ca. dann weiß ich nicht was euch daran hindern sollte wieder anzufamngen mit dem üben

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22. November 2013 um 13:55
In Antwort auf nava_11846882

Ich weiß nicht warum du zerrissen werden sollstest...
ich finde es gut, das du dir über das finanzielle Gedanken machst.
auch wenn ihr jetzt nicht unbedingt drauf angewiesen seid...

also wenn ihr euch das so oder so leisten könnt. dann würde ich nach deinem gefühl gehen.

denn wenn du auf 400 Basis arbeitest odedr den mindest satz von 300 bekommst ist es ja nicht sooo ein großer unterschied...

und wenn ihr eh ein 2 jahres abstand haben möchtet ca. dann weiß ich nicht was euch daran hindern sollte wieder anzufamngen mit dem üben


Danke für deine Meinung...
Naja, bei einigen schrillen ja immer gleich die Alarmglocken, wenn es um Kind und Geld geht und dann geht das Gezicke los, deswegen hatte ich ein bisschen Angst zerrissen zu werden.

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22. November 2013 um 13:57
In Antwort auf oriane_11926818


Zur berechnung kann ich dir nichts sagen

aber sooooooo einfach ist es nicht mit zwei kleinen Kindern

dann sitzt man ganz schnell mit einem Säugling(der auch nicht unkompliziert ist,vielleicht sogar ein Schreibaby)und einem Kind in der Trotz-Bockphase zu hause

natürlich kann auch alles super sein,aber dennoch sollte man darüber nachdenken

wobei ich denke jedes Alter hat da so seine Hürden

wenn mein drittes Baby kommt sind meine ältesten Kinder 9 Jahre und 10 Jahre alt und der grosse ist jetzt schon in einer mega anstrengenden Vorpubertären Phase,der einizige Vorteil beide sind so selbstständig,das ich nicht rund um die Uhr ein Auge darauf haben muss

sie brauchen keine Hilfe beim Anziehen ect.dafür muss man allerdings sehr feine Fühler für andere Sorgen haben




Danke für deine Antwort!
Dass es mit 2 Kindern nicht leicht ist, glaube ich dir gerne. Aber ich denke, wirklich leicht ist es nie, egal, was für einen Abstand die Kinder haben.

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22. November 2013 um 14:02
In Antwort auf miezko


Danke für deine Meinung...
Naja, bei einigen schrillen ja immer gleich die Alarmglocken, wenn es um Kind und Geld geht und dann geht das Gezicke los, deswegen hatte ich ein bisschen Angst zerrissen zu werden.

Ach klar,
aber du kannst es niemanden recht machen.

aber es gibt ja unterschiede. zb wie in deinem fall. das Geld ist da, aber du überlegst trotzdem, wie es am besten wäre.

dann gibt es die jenigen, die eh schon sozusagen nichts haben, von h4 leben, sich nicht mal bemühen arbeit zu finden, aber arbeiten gehen können und dann ein Kind nach dem anderen bekommen, nur um zu hause bleiben zu können.

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22. November 2013 um 14:02


Also wir machen das genauso ! Ich muss erst wieder ein Jahr arbeiten um später volles ( 65 % )Elterngeld zu bekommen. Wir haben erst vor kurzem ein Haus gebaut. Der Garten muss noch gemacht werden. Wir wollen uns auch mal Urlaub erlauben. Und den Kindern wollen wir natürlich auch was bieten !!! Also geht das nicht anders.
Bei uns werden das drei Jahre unterschied für mich genau richtig.

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22. November 2013 um 14:21

Wir
Hätten den gleichen Gedanken wie du. Leider ist es nicht richtig. Wenn dein erstes Kind bei der Geburt des zweiten Kindes zwei Jahre alt ist, bekommst du nur den Mindestsatz von 300. Die Kinder dürfen vereinfacht gesagt nur ein Jahr auseinanderliegen damit du das gleiche Elterngeld bekommst. Elterngeld gibt es nur für ein Jahr und das zweite Jahr bist du ohne Einkommen. Es spielt keine Rolle wie du das Elterngeld auszahlen lässt!!!! Ich hab mir das von zwei elterngeldstellen erklären lassen. Reicht dir das oder brauchst du ein paar Beispiele?

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22. November 2013 um 14:22

Ich finde es gut,
wenn man sich Gedanken macht und nicht einfach Kinder in die Welt setzt!

Aber ist es nicht so, dass man in deinem Fall "nur" die 300 Grundbetrag bekommt? Um am Lohn berechnetes Elterngeld zu bekommen, müsstest du zwischendrin wieder arbeiten, oder?

Wir möchten irgendwann auch ein zweites Kind, aber ich habe für mich schon jetzt beschlossen, dass ich vorher wieder arbeiten möchte. Am liebsten Vollzeit, damit das Elterngeld dann entsprechend ausfällt. Vollzeit sind bei mir aber auch nur 30Std/Woche, den Rest von zuhause!

Werden warten bis unser Sohn mindestens 2,5 ist, damit er dann Fremdbetreut werden kann. Möchte ihn jünger ungern täglich mehrere Stunden weggeben. Dann arbeite ich wieder und irgendwann fangen wir dann das Üben an

Stelle es mir auch leichter mit 2 Kindern vor, wenn eines schon aus dem Gröbsten raus ist, alleine isst, ggf. trocken ist, halbtags in den KiGa geht usw. Natürlich wird's trotzdem anstrengend, aber ich denke damit könnte ich besser umgehen, als mit zwei kleinen Zwergen.

Das ist aber nur MEINE persönliche Einstellung, das muss schon jeder selbst entscheiden!

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22. November 2013 um 14:28

Elterngeld beim zweiten Kind
Hi, das stimmt leider nicht ganz, dass man beim zweiten Kind das gleiche Elterngeld bekommt, wenn man es in der Elternzeit des ersten Kindes bekommt. Berechnungsgrundlage sind immer die 12 Monate vor der Geburt und die Monate, in denen du Elterngeld bezogen hast, werden übersprungen. Wenn du also 2 Jahre Elternzeit machst und zum Ende der Elternzeit dein zweites Kind bekommst, dann ist dieses zweite Jahr die Berechnungsgrundlage für das Elterngeld! Es nützt auch nichts, wenn du dir das Elterngeld über 2 Jahre auszahlen lässt! Wie erkläre ich das am besten??

Fiktives Beispiel:
Kind A wird am 01.01.2012 geboren, du nimmst dir 2 Jahre Elternzeit und lässt dir das Elterngeld gestreckt auszahlen. Am 01.01.2014 wird Kind B geboren. Jetzt ist der 01.01.2013-31.12.2013 die Berechnungsgrundlage vom Elterngeld für Kind B! Bei der Berechnung zählt die verlängerte Auszahlung nicht, es wird dann so getan, als ob du 12 Monate Elterngeld bezogen hast (also 2 Monate Muschu plus 10 Monate Elterngeld). Wenn Kind B jetzt schon am 01.07.2013 geboren wird, Dann ist die Berechnungsgrundlage 01.01.2013-30.06.2013 UND 01.07.2011-31.12.2011.

Du kannst das hier ganz gut nachlesen: http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/Service/Publikationen/publikationsliste,did=194764.html

Dort guck mal auf Seite 19, ist recht gut erläutert.


Im Übrigen finde ich es sehr löblich, dass du dir im Vorfeld Gedanken über die Finanzen machst! Denn wenn man es geschickt anstellt, muss man in der Elternzeit so nicht auf viel verzichten. Ich befinde mich in der gleichen Situation. Mein Sohn ist im August 2 geworden, ich hatte 2 Jahre Elternzeit und arbeite jetzt seit August wieder. Wir möchten ein zweites Kind und für dieses Kind möchte ich natürlich Elterngeld bekommen. Da macht es sich gut, wenn man vorher ein volles Jahr gearbeitet hat. Für Kind Nr. 2 sind wir gerade ins Trainingslager eingezogen, wenn es jetzt also gleich fruchten sollte, wäre der ET Mitte August und ich würde volles Elterngeld bekommen...die Steuerklasse hab ich auch schon gewechselt (in die 3), das macht auch ne Menge aus (in Klasse 5 würde ich 350 EUR pro Monat weniger Elterngeld bekommen). Soweit das Wunschdenken...wer weiß, wie lange wir auf Nr. 2 warten müssen. Aber zumindest sind wir finanziell vorbereitet

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22. November 2013 um 14:35


Oh wie gut, dass es hier Expertinnen gibt!
Da hab ich ja eindeutig falsch gelesen... Gut, dass ihr mich aufgeklärt habt!
Danke, danke, danke! An euch alle für eure Beiträge!

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22. November 2013 um 14:40

Super erklärt nerdischbynature
Aber könntest du mir das mit den Steuerklassen erklären? Wenn ich wegen dem Elterngeld in klasse 3 Wechsel dann muss mein zukünftiger Mann (sind noch nicht verheiratet) doch in klasse 5 und verdient viel weniger. Was bringen mir "300" euromehr elterngeld, wenn er "700" euro weniger verdient? Dann könnten wir uns ja garnicht mehr über Wasser halten. wie funktioniert das?

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22. November 2013 um 14:58

Ihr
müsst die Steuerklassen aber 7 Monate vor dem Termin gewechselt haben sonst zählt der Wechseln nicht mehr. Ab 2013 wird nämlich nicht mehr der Nettolohn für die Berechnung genommen sondern der Bruttolohn und es wird die Lohnsteuer nur noch in der Steuerklasse berücksichtigt, die in den 12 Monaten am längsten vorhanden war.
Also wer z.b. vor der Geburt nicht verheiratet ist, müsste das in den ersten 3 Monaten der SS noch tun und dann sofort die Steuerklasse wechseln.

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22. November 2013 um 15:04
In Antwort auf krista_11865535

Super erklärt nerdischbynature
Aber könntest du mir das mit den Steuerklassen erklären? Wenn ich wegen dem Elterngeld in klasse 3 Wechsel dann muss mein zukünftiger Mann (sind noch nicht verheiratet) doch in klasse 5 und verdient viel weniger. Was bringen mir "300" euromehr elterngeld, wenn er "700" euro weniger verdient? Dann könnten wir uns ja garnicht mehr über Wasser halten. wie funktioniert das?

Jetzt hatte ich grad nen riesen Text geschrieben...
...und nu isser weg Ich antworte dir heute Abend nochmal, ich muss erstmal meinen Sohn abholen

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22. November 2013 um 15:09
In Antwort auf krista_11865535

Super erklärt nerdischbynature
Aber könntest du mir das mit den Steuerklassen erklären? Wenn ich wegen dem Elterngeld in klasse 3 Wechsel dann muss mein zukünftiger Mann (sind noch nicht verheiratet) doch in klasse 5 und verdient viel weniger. Was bringen mir "300" euromehr elterngeld, wenn er "700" euro weniger verdient? Dann könnten wir uns ja garnicht mehr über Wasser halten. wie funktioniert das?

Das mit der Steuer...
ist genau genommen so:
Du hast 3 und dein Mann 5. Damit hast du auf deinem Lohnzettel mehr Brutto ( weil weniger Abzüge) und er umgekehrt.
Dadurch bekommst du unterm Strich mehr Elterngeld raus, weil das anhand deines Beuttolohns berechnet wird, der mit Lohnsteuerklasse 3 steigt.
Dass dein Mann dadurch weniger verdient, ist de facto nicht so. Natürlich hat er erst mal die größeren Abzüge, aber das wird bei der Steuererklärung am Ende des Jahres berücksichtigt, da bekommt er dann mehr raus bzw muss nichts/ nicht so viel rückzahlen

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22. November 2013 um 15:11
In Antwort auf sinchenlinchen

Das mit der Steuer...
ist genau genommen so:
Du hast 3 und dein Mann 5. Damit hast du auf deinem Lohnzettel mehr Brutto ( weil weniger Abzüge) und er umgekehrt.
Dadurch bekommst du unterm Strich mehr Elterngeld raus, weil das anhand deines Beuttolohns berechnet wird, der mit Lohnsteuerklasse 3 steigt.
Dass dein Mann dadurch weniger verdient, ist de facto nicht so. Natürlich hat er erst mal die größeren Abzüge, aber das wird bei der Steuererklärung am Ende des Jahres berücksichtigt, da bekommt er dann mehr raus bzw muss nichts/ nicht so viel rückzahlen

Sorry, Handy war zu schnell
Es ist ein großer Irrglaube, dass man durch einen andere Steuerklasse mehr/weniger verdient bzw. steuern bezahlt. Es ist nur einfach anders umverteilt, was aber am Jahresende in der Steuererklärung wieder ausgeglichen wird! Du hast auf dem Papier mehr Brutto ( später mehr Elterngeld) , aber deine Erstattung wird dadurch auch geringer ggf musst du nachzahlen.

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22. November 2013 um 15:17
In Antwort auf sinchenlinchen

Das mit der Steuer...
ist genau genommen so:
Du hast 3 und dein Mann 5. Damit hast du auf deinem Lohnzettel mehr Brutto ( weil weniger Abzüge) und er umgekehrt.
Dadurch bekommst du unterm Strich mehr Elterngeld raus, weil das anhand deines Beuttolohns berechnet wird, der mit Lohnsteuerklasse 3 steigt.
Dass dein Mann dadurch weniger verdient, ist de facto nicht so. Natürlich hat er erst mal die größeren Abzüge, aber das wird bei der Steuererklärung am Ende des Jahres berücksichtigt, da bekommt er dann mehr raus bzw muss nichts/ nicht so viel rückzahlen

Man
hat mehr NETTO mit der Steuerklasse 3. Das Brutto ändert sich nie, das ist der Betrag der oben steht, Netto ist das was man aufs Konto bekommt.

Sonst stimmts, man hat unterm Jahr nur mehr, wenn der Gehaltsunterschied größer ist. Mein Mann und ich hätten kaum mehr Geld unterm Strich, wenn wir 3/5 hätten egal wer von beiden die 3 hätte. Aber für das Elterngeld, wie gesagt, wenn man früh genug wechselt, lohnt sich das schon, wenn man es sich halt mit dem Gehalt unterm Strich leisten kann.

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22. November 2013 um 15:23
In Antwort auf toniama

Man
hat mehr NETTO mit der Steuerklasse 3. Das Brutto ändert sich nie, das ist der Betrag der oben steht, Netto ist das was man aufs Konto bekommt.

Sonst stimmts, man hat unterm Jahr nur mehr, wenn der Gehaltsunterschied größer ist. Mein Mann und ich hätten kaum mehr Geld unterm Strich, wenn wir 3/5 hätten egal wer von beiden die 3 hätte. Aber für das Elterngeld, wie gesagt, wenn man früh genug wechselt, lohnt sich das schon, wenn man es sich halt mit dem Gehalt unterm Strich leisten kann.

Danke für die Korrktur,
du hast vollkommen Recht! Das Netto verändert sich durch die Höhe der Abzüge!
Sorry und danke

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22. November 2013 um 22:04
In Antwort auf krista_11865535

Super erklärt nerdischbynature
Aber könntest du mir das mit den Steuerklassen erklären? Wenn ich wegen dem Elterngeld in klasse 3 Wechsel dann muss mein zukünftiger Mann (sind noch nicht verheiratet) doch in klasse 5 und verdient viel weniger. Was bringen mir "300" euromehr elterngeld, wenn er "700" euro weniger verdient? Dann könnten wir uns ja garnicht mehr über Wasser halten. wie funktioniert das?

So, jetzt aber
Du musst dir die Steuer auf das Jahr gerechnet ansehen. Vereinfacht gesagt heißt das, die Steuerlast ist im Prinzip als großes Ganzes einmal im Jahr fällig. Das, was monatlich an das Finanzamt abgeführt wird, ist eine Vorauszahlung, du zahlst quasi Steuern auf Raten Abgerechnet wird am Schluss, bei der Steuererklärung! Dort prüft das Finanzamt dann, ob zu viel oder zu wenig Steuern für das Kalenderjahr gezahlt wurden. Wenn man Steuerklasse 3 und 5 wählt, muss auch eine Steuererklärung gemacht werden, bei 4 und 4 nicht unbedingt. Üblicherweise lässt man sich als Ehepaar gemeinsam versteuern. D.h. sämtliches Einkommen, das eure eheliche Gemeinschaft hat, wird zusammen gerechnet und aus der Summe der Bruttoeinkünfte wird der Steuersatz ermittelt (die Tabellen dazu findet man auch im Internet). Wenn du jetzt in die 3 wechselst und dein Mann in die 5, obwohl er viel mehr verdient, dann führt ihr ja (durch die höhere Belastung in der 5) auf das Jahr gesehen viel zu viel Steuern an den Staat ab. Das zu viel gezahlte Geld erhaltet ihr dann später vom Finanzamt zurück. Man muss dann halt temporär auf Geld verzichten, um mehr Elterngeld zu erhalten. Das verzichtete Geld gibt's im nächsten Jahr wieder.

Für die Berechnung des Elterngeldes ist das Nettogehalt neuerdings nicht mehr relevant. Es werden vom Bruttogehalt prozentuale Pauschalen für Sozialbeiträge und Steuern abgezogen, für Werbungskosten noch eine Extrapauschale. Hier wird jetzt die Steuerklasse interessant. Für die Berechnung wird die Steuerklasse verwendet, die in dem Jahr vor der Geburt von dir überwiegend genutzt wurde. D.h. du musst mindestens 7 Monate vor der Geburt in die 3 wechseln (siehe dazu auch mein Link weiter unten, Seite 25)

ACHTUNG! Für viele könnte folgendes zum Problem werden:
Das Elterngeld ist zwar steuerfrei, steht aber unter Progressionsvorbehalt, d.h. vereinfacht, dass es den Steuersatz deines Haushaltseinkommens beeinflusst.

Ein kleinen Beispiel:
Es ist 2013, ihr habt ein Kind bekommen und du bist in Elternzeit, beziehst Elterngeld, bist in Steuerklasse 5. Dein Mann geht weiterhin arbeiten, hat Steuerklasse 3. Nehmen wir an, dein Mann verdient 50.000 Euro, du hast 10.000 Euro Elterngeld erhalten. Euer Haushaltseinkommen beträgt also für 2013 60.000 Euro. Für diese 60.000 sind 23 Prozent an Steuern fällig (alles fiktive Werte, ich hab keine Ahnung, wie viel da fällig ist). Dein Mann hat aber monatlich nur 20% Steuern gezahlt, weil für 50.000 Euro nur 20 Prozent gezahlt werden müssen (die genauen Werte stehen in den erwähnten Tabellen). Aber abgerechnet wird hier wieder am Schluss: auf die Einkünfte deines Mannes müsst ihr nun 23 Prozent zahlen, weil das Elterngeld zwar steuerfrei ist, aber für die Bestimmung des Steuersatzes auf das Einkommen deines Mannes angerechnet wird! D.h. für das Jahr, in dem du Elterngeld bezogen hast, ist eine saftige Nachzahlung an das Finanzamt zu erwarten! Das sagt einem meist keiner und liest sich auch erstmal harmlos, da kommt aber verdammt viel Geld zusammen! Auf die gesamte Bezugsdauer des Elterngeldes kann man grob sagen, dass ein Monat Elterngeld für die Nachzahlung drauf geht.

Ich hoffe, ich konnte etwas helfen

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22. November 2013 um 23:02
In Antwort auf nerdischbynature

So, jetzt aber
Du musst dir die Steuer auf das Jahr gerechnet ansehen. Vereinfacht gesagt heißt das, die Steuerlast ist im Prinzip als großes Ganzes einmal im Jahr fällig. Das, was monatlich an das Finanzamt abgeführt wird, ist eine Vorauszahlung, du zahlst quasi Steuern auf Raten Abgerechnet wird am Schluss, bei der Steuererklärung! Dort prüft das Finanzamt dann, ob zu viel oder zu wenig Steuern für das Kalenderjahr gezahlt wurden. Wenn man Steuerklasse 3 und 5 wählt, muss auch eine Steuererklärung gemacht werden, bei 4 und 4 nicht unbedingt. Üblicherweise lässt man sich als Ehepaar gemeinsam versteuern. D.h. sämtliches Einkommen, das eure eheliche Gemeinschaft hat, wird zusammen gerechnet und aus der Summe der Bruttoeinkünfte wird der Steuersatz ermittelt (die Tabellen dazu findet man auch im Internet). Wenn du jetzt in die 3 wechselst und dein Mann in die 5, obwohl er viel mehr verdient, dann führt ihr ja (durch die höhere Belastung in der 5) auf das Jahr gesehen viel zu viel Steuern an den Staat ab. Das zu viel gezahlte Geld erhaltet ihr dann später vom Finanzamt zurück. Man muss dann halt temporär auf Geld verzichten, um mehr Elterngeld zu erhalten. Das verzichtete Geld gibt's im nächsten Jahr wieder.

Für die Berechnung des Elterngeldes ist das Nettogehalt neuerdings nicht mehr relevant. Es werden vom Bruttogehalt prozentuale Pauschalen für Sozialbeiträge und Steuern abgezogen, für Werbungskosten noch eine Extrapauschale. Hier wird jetzt die Steuerklasse interessant. Für die Berechnung wird die Steuerklasse verwendet, die in dem Jahr vor der Geburt von dir überwiegend genutzt wurde. D.h. du musst mindestens 7 Monate vor der Geburt in die 3 wechseln (siehe dazu auch mein Link weiter unten, Seite 25)

ACHTUNG! Für viele könnte folgendes zum Problem werden:
Das Elterngeld ist zwar steuerfrei, steht aber unter Progressionsvorbehalt, d.h. vereinfacht, dass es den Steuersatz deines Haushaltseinkommens beeinflusst.

Ein kleinen Beispiel:
Es ist 2013, ihr habt ein Kind bekommen und du bist in Elternzeit, beziehst Elterngeld, bist in Steuerklasse 5. Dein Mann geht weiterhin arbeiten, hat Steuerklasse 3. Nehmen wir an, dein Mann verdient 50.000 Euro, du hast 10.000 Euro Elterngeld erhalten. Euer Haushaltseinkommen beträgt also für 2013 60.000 Euro. Für diese 60.000 sind 23 Prozent an Steuern fällig (alles fiktive Werte, ich hab keine Ahnung, wie viel da fällig ist). Dein Mann hat aber monatlich nur 20% Steuern gezahlt, weil für 50.000 Euro nur 20 Prozent gezahlt werden müssen (die genauen Werte stehen in den erwähnten Tabellen). Aber abgerechnet wird hier wieder am Schluss: auf die Einkünfte deines Mannes müsst ihr nun 23 Prozent zahlen, weil das Elterngeld zwar steuerfrei ist, aber für die Bestimmung des Steuersatzes auf das Einkommen deines Mannes angerechnet wird! D.h. für das Jahr, in dem du Elterngeld bezogen hast, ist eine saftige Nachzahlung an das Finanzamt zu erwarten! Das sagt einem meist keiner und liest sich auch erstmal harmlos, da kommt aber verdammt viel Geld zusammen! Auf die gesamte Bezugsdauer des Elterngeldes kann man grob sagen, dass ein Monat Elterngeld für die Nachzahlung drauf geht.

Ich hoffe, ich konnte etwas helfen

Auch
Hier wird wieder brutto mit netto verwechselt. Es wird der Steuersatz auf die nettoeinkünfte gerechnet und nicht auf die bruttoeinnahmen.

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22. November 2013 um 23:06
In Antwort auf toniama

Auch
Hier wird wieder brutto mit netto verwechselt. Es wird der Steuersatz auf die nettoeinkünfte gerechnet und nicht auf die bruttoeinnahmen.

Blödsinn!
Netto ist netto, NACH Steuern! Wo wird denn bitte ein Steuersatz auf Netto angewendet??

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22. November 2013 um 23:10
In Antwort auf toniama

Auch
Hier wird wieder brutto mit netto verwechselt. Es wird der Steuersatz auf die nettoeinkünfte gerechnet und nicht auf die bruttoeinnahmen.

Der Mann verdient in dem Beispiel
übrigens 50000 BRUTTO, ich dachte das wäre klar...

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23. November 2013 um 11:10
In Antwort auf nerdischbynature

Blödsinn!
Netto ist netto, NACH Steuern! Wo wird denn bitte ein Steuersatz auf Netto angewendet??

Wenn du schreibst
dass das Haushaltseinkommen 60000 sieht das nunmal aus wie es Brutto ist, vorallem wenn du schreibst " der Mann verdient 50000"
Dann schreibst du selber das die 50000 Brutto sind, somit ist es falsch das man auf diesen Betrag den Steuersatz rechnet!

Ähm ich weiß ja nicht ob du jemals nen Steuerbescheid von hinten gesehen hast, aber es wird dort berechnet

Einkünfte (was nunmal die Bruttoeinkünfte sind) abzüglich Werbungskosten, dann werden noch Sonderausgaben und Versicherungen und evt. außergewöhnliche Belastungen abgezogen und dann hat man das zu versteuernde Einkommen und das ist nunmal eher Netto wie Brutto! Und auf das zu versteuernde Einkommen wird dann der Steuersatz gerechnet bzw. wird dazu das Elterngeld gerechnet und dann geschaut was der Steuersatz ist, den man dann auf das zu versteuernde Einkommen anwendet.

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23. November 2013 um 11:56
In Antwort auf toniama

Wenn du schreibst
dass das Haushaltseinkommen 60000 sieht das nunmal aus wie es Brutto ist, vorallem wenn du schreibst " der Mann verdient 50000"
Dann schreibst du selber das die 50000 Brutto sind, somit ist es falsch das man auf diesen Betrag den Steuersatz rechnet!

Ähm ich weiß ja nicht ob du jemals nen Steuerbescheid von hinten gesehen hast, aber es wird dort berechnet

Einkünfte (was nunmal die Bruttoeinkünfte sind) abzüglich Werbungskosten, dann werden noch Sonderausgaben und Versicherungen und evt. außergewöhnliche Belastungen abgezogen und dann hat man das zu versteuernde Einkommen und das ist nunmal eher Netto wie Brutto! Und auf das zu versteuernde Einkommen wird dann der Steuersatz gerechnet bzw. wird dazu das Elterngeld gerechnet und dann geschaut was der Steuersatz ist, den man dann auf das zu versteuernde Einkommen anwendet.

Du hast den Sinn eines anschaulichen Beispiels nicht begriffen...
Es ging allein darum, dass das Elterngeld den Steuersatz beeinflusst! Warum sollte ich in einem Rechenbeispiel sämtliche Individualitäten berücksichtigen, dadurch wird es nicht anschaulicher. Aber dir merkt man halt deinen Beamtenstatus an, Korinthenkackerei und bloß nichts von sich geben, was andere auch verstehen. Ich lass mir nicht von jemandem den Unterschied zwischen Brutto und Netto erklären, der nicht mal alleine rausbekommt, wie viel Beihilfe ihm für's Kind zusteht.

Noch mal für dich zum Verständnis, damit du mein einfaches, fiktives Beispiel besser verstehst: Brutto-Steuern=Netto. Sch**** auf Sonderausgaben und Versicherungen, darum geht es hier nicht. Adressatengerechter Ausdruck wurde mir während meines Beamtenstudiums fortwährend eingetrichtert, aber in Bayern ist man wohl noch nicht so weit.

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23. November 2013 um 12:41
In Antwort auf nerdischbynature

Du hast den Sinn eines anschaulichen Beispiels nicht begriffen...
Es ging allein darum, dass das Elterngeld den Steuersatz beeinflusst! Warum sollte ich in einem Rechenbeispiel sämtliche Individualitäten berücksichtigen, dadurch wird es nicht anschaulicher. Aber dir merkt man halt deinen Beamtenstatus an, Korinthenkackerei und bloß nichts von sich geben, was andere auch verstehen. Ich lass mir nicht von jemandem den Unterschied zwischen Brutto und Netto erklären, der nicht mal alleine rausbekommt, wie viel Beihilfe ihm für's Kind zusteht.

Noch mal für dich zum Verständnis, damit du mein einfaches, fiktives Beispiel besser verstehst: Brutto-Steuern=Netto. Sch**** auf Sonderausgaben und Versicherungen, darum geht es hier nicht. Adressatengerechter Ausdruck wurde mir während meines Beamtenstudiums fortwährend eingetrichtert, aber in Bayern ist man wohl noch nicht so weit.

Ich
wüsste zwar nicht was die Beihilfe die ich selber bekomme mit dem zutun hat was ich gelernt hab aber nun gut, nicht jeder verträgt Kritik Und für Laien ist es eben verwirrend wenn Brutto und Netto nicht richtig unterschieden wird!

Und dann noch deinen dämlichen Satz mit Bayern, kannste dir sparen, blöd das ich nämlich nicht aus Bayern komm

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23. November 2013 um 13:00
In Antwort auf toniama

Ich
wüsste zwar nicht was die Beihilfe die ich selber bekomme mit dem zutun hat was ich gelernt hab aber nun gut, nicht jeder verträgt Kritik Und für Laien ist es eben verwirrend wenn Brutto und Netto nicht richtig unterschieden wird!

Und dann noch deinen dämlichen Satz mit Bayern, kannste dir sparen, blöd das ich nämlich nicht aus Bayern komm

Och du...
für Kritik bin ich prinzipiell offen, aber nur wenn diese berechtigt ist. Du schreibst ICH würde alle verwirren, weil ich angeblich Brutto und Netto nicht richtig unterscheide, schreibst aber, dass das zu versteuernde Einkommen = Nettoeinkommen ist. Das ist ja wohl absoluter Bullshit! Der Begriff Netto bedeutet "von Steuern bereinigt" und dies ist beim zu versteuernden Einkommen wohl kaum der Fall. Also ist das zu versteuernde Einkommen eher als Brutto zu bezeichnen!

Ich verstehe nicht, wie man ein einfaches Beispiel so dermaßen zerpflücken kann, bis es niemand mehr begreift.

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23. November 2013 um 13:14
In Antwort auf toniama

Wenn du schreibst
dass das Haushaltseinkommen 60000 sieht das nunmal aus wie es Brutto ist, vorallem wenn du schreibst " der Mann verdient 50000"
Dann schreibst du selber das die 50000 Brutto sind, somit ist es falsch das man auf diesen Betrag den Steuersatz rechnet!

Ähm ich weiß ja nicht ob du jemals nen Steuerbescheid von hinten gesehen hast, aber es wird dort berechnet

Einkünfte (was nunmal die Bruttoeinkünfte sind) abzüglich Werbungskosten, dann werden noch Sonderausgaben und Versicherungen und evt. außergewöhnliche Belastungen abgezogen und dann hat man das zu versteuernde Einkommen und das ist nunmal eher Netto wie Brutto! Und auf das zu versteuernde Einkommen wird dann der Steuersatz gerechnet bzw. wird dazu das Elterngeld gerechnet und dann geschaut was der Steuersatz ist, den man dann auf das zu versteuernde Einkommen anwendet.

Häh?
Das zuversteuernde Bruttoeinkommen ist definitiv nicht eher netto als brutto. Ich weiß ja nicht was du für Werbungskosten abziehen kannst, aber bei mir ist das zuversteuernde Einkommen eher am brutto.andersrum wärs schöner

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