Home / Forum / Mein Baby / 2. Klasse überspringen? Hat jemand Erfahrung?

2. Klasse überspringen? Hat jemand Erfahrung?

31. Januar 2018 um 13:53

Hallo ihr Lieben!

Unsere Großer besucht gerade die 1. Klasse und ist, insbesondere in Mathe, deutlich weiter als seine Klassenkameraden. Die Klassenlehrerin ist der Meinung, dass er auch in Deutsch schon sehr weit ist und bietet an, ihm im 2. Halbjahr Materialien für die 2. Klasse zu geben, um dann nach den Sommerferien den Sprung in die 3. Klasse zu machen.
Ich bin unsicher, ob das für ihn der richtige Weg wäre. Ich habe nicht den Eindruck, dass e in Deutsch tatsächlich auch viel weiter ist. Er kann noch nicht richtig lesen. Er ist zwar sehr interessiert und blättert in der Fiebel gerne mal vor. Bisher hatte ich ihn da aber etwas gebremst, weil ich nicht wollte, dass er sich beim wiederholen langweilt.

Er geht sehr gerne in die Schule und hat auch im sozialen Bereich einen riesigen Sprung gemacht. In der Kita war er noch sehr schüchtern und hat sich kaum getraut etwas zu sagen. In der Schule meldet er sich dagegen fleißig und ist voll dabei. Er ist auch hilfsbereit und hilft gerne schwächeren Schülern. Körperlich gehört er allerdings zu den kleinsten und zartesten Kindern und ist auch sehr zart besaitet und fängt schnell an zu weinen.
Zur Zeit ist er in seiner Klasse sehr beliebt und hat viele Freunde. Meine Befürchtung ist, dass sich das durch den Sprung ändern könnte. Die Lehrerin gibt allerdings auch zu bedenken, dass bei vielen Kindern, die in der Schule unterfordert sind, sich auch das Verhalten negativ verändert.

Mein Mann hat das alles schon durch. Er hat ebenfalls eine Mathebegabung und ist im 2. Halbjahr der 2. Klasse in die 3. Klasse gewechselt. Das hatte allerdings nicht gut funktioniert. Er konnte in Deutsch nicht mithalten und ist nach einem halben Jahr wieder zurück in seine alte Klasse gekommen. Allerdings kann er sich nicht daran erinnern, auf den Sprung vorbereitet worden zu sein. Die Klassenlehrerin unseres Großen scheint jedenfalls sehr engagiert zu sein und sie würde J. natürlich unterstützen und entsprechend vorbereiten. Einiges müsste er sich aber auch zuhause erarbeiten. Mein Mann sagt, dass er sich rückblickend gewünscht hätte, früher hätte spingen können, denn er hatte immer vor allem dadurch Schwierigkeiten, dass er nie gelernt hatte sich anzustrengen und sich etwas zu erarbeiten, weil ihm immer alles in den Schoß gefallen ist.

Außerdem empfiehlt uns die Lehrerin einen Besuch im SPZ. Ich habe gerade mal angerufen. Die Wartezeiten liegen bei mind. 6 Monaten. Als kurzfristige Entscheidungshilfe fällt das also aus.

Eine andere Möglichkeit wäre es noch, dass J. nur in Mathe in eine höhere Klasse kommt. Das ginge allerdings nur, wenn die Lehrpläne entsprechend angepasst werden würden.

Mehr lesen

31. Januar 2018 um 16:30

Hallo,

Auf der kognitiven Ebene wär es wohl keine schlechte Idee, deinen Sohn eine Klasse überspringen zu lassen. Aber so wie du die soziale Ebene schilderst, würde ich auch davon abraten. Du hast ein recht gutes Bild von ihm gezeichnet, und dass er körperlich klein ist und sich eigentlich echt wohl in seiner aktuellen Klasse ist, wären für mich gewichtige Gründe, ihn in der jetztigen Klasse zu lassen. Schließlich ist die dritte Klasse nochmal eine ganz andere Kategorie als die erste! Je nach Bundesland ist das unterschiedlich, in Bayern ist es ja so, dass es in der dritten die ersten "richtigen" Noten und Proben gibt. In der zweiten Klasse werden die Schüler durch ganz leichte Tests da hin geführt und diese Hinführung würde ihm "fehlen". Und Referate z.B. müsste er dann auch schon halten.

Mir ist in der Grundschule auch alles zugeflogen und ich hab mich streckenweise auch gelangweilt. Aber ich hab es auch genossen, oft die beste zu sein, immer als schnellste fertig usw.! Mit der weiterführenden Schule hat sich das dann geändert, da musste ich mich dann anstrengen wie alle anderen Schüler auch . Ich hätte als Kind keine Klasse überspringen wollen!

Ich würde mit der Klassenlehrerin ausmachen, dass er speziell in Mathe anspruchsvolle Aufgaben bekommt.
Macht er denn neben der Schule noch etwas anderes? Ein Instrument könnte eine tolle Sache für ihn sein, oft haben "Mathematiker" auch ein gutes Gespür für Musik.

Was sagt denn dein Sohn dazu? Der kann sich doch sicher auch schon äußern   Will er denn in eine andere Klasse?

3 LikesGefällt mir

31. Januar 2018 um 16:39

Wie sieht denn dein Sohn die ganze Sache? Wurde mit ihm schon mal darüber gesprochen? Äußert er sich zur Schule bezüglich Langeweile a la das sind ja Babyaufgaben, viiel zu leicht usw.
Also ich als Lehrerin kenne ein paar Kinder, die das gemacht haben und wo es auch funktioniert hat, aber es war nicht immer leicht. Als Streber wurden sie nicht abgestempelt, waren sie in der neuen Klasse auch nicht unbedingt, sondern nur noch "Mittelmaß". Fast immer kommt der Wunsch zum Überspringen von den Eltern, die dann fleißig mit dem Kind üben. Wie ist denn eure Schule aufgebaut? 1. und 2. Klasse einzeln oder Jahrgangsübergreifend? In Jahrgangsübergreifenden Klassen ist ein Überspringen für die Kinder meistens einfacher, da sie mit ihren älteren Mitschülern in die neue Klasse kommen.

Mein Rat aus der Ferne: Wenn du wirklich glaubst, dass dein Kind nur in Mathe so stark ist und er sonst nicht komplett unterfordert ist: Ihn erstmal in der Klasse lassen mit Zusatzfutter in Mathe und ggf. dann Mathe einer höheren Klasse besuchen wenn es möglich ist.
Besonders wenn es körperlich zart ist und emotional noch nicht ganz so reif, könnte er sich in einer höheren Klasse irgendwann unwohl fühlen. Das kann auch passieren, wenn es jetzt schon eher zu den jüngeren gehört.

Wenn ihr oder die Lehrerin aber weiterhin meinen, er ist total unterfordert: Ihn auf Klasse 3 vorbereiten und gucken wie es sich entwickelt. Dem Kind klar machen, dass es auf jeden Fall auch einen Weg zurück gibt, wenn man z.B. merkt, dass er mit dem Material der Klasse 2 oder später in Klasse 3 nicht klar kommt. Klassenwechseln dann erstmal zur Probe.

1 LikesGefällt mir

31. Januar 2018 um 16:48
In Antwort auf blaetterrascheln

Hallo ihr Lieben!

Unsere Großer besucht gerade die 1. Klasse und ist, insbesondere in Mathe, deutlich weiter als seine Klassenkameraden. Die Klassenlehrerin ist der Meinung, dass er auch in Deutsch schon sehr weit ist und bietet an, ihm im 2. Halbjahr Materialien für die 2. Klasse zu geben, um dann nach den Sommerferien den Sprung in die 3. Klasse zu machen.
Ich bin unsicher, ob das für ihn der richtige Weg wäre. Ich habe nicht den Eindruck, dass e in Deutsch tatsächlich auch viel weiter ist. Er kann noch nicht richtig lesen. Er ist zwar sehr interessiert und blättert in der Fiebel gerne mal vor. Bisher hatte ich ihn da aber etwas gebremst, weil ich nicht wollte, dass er sich beim wiederholen langweilt.

Er geht sehr gerne in die Schule und hat auch im sozialen Bereich einen riesigen Sprung gemacht. In der Kita war er noch sehr schüchtern und hat sich kaum getraut etwas zu sagen. In der Schule meldet er sich dagegen fleißig und ist voll dabei. Er ist auch hilfsbereit und hilft gerne schwächeren Schülern. Körperlich gehört er allerdings zu den kleinsten und zartesten Kindern und ist auch sehr zart besaitet und fängt schnell an zu weinen.
Zur Zeit ist er in seiner Klasse sehr beliebt und hat viele Freunde. Meine Befürchtung ist, dass sich das durch den Sprung ändern könnte. Die Lehrerin gibt allerdings auch zu bedenken, dass bei vielen Kindern, die in der Schule unterfordert sind, sich auch das Verhalten negativ verändert.

Mein Mann hat das alles schon durch. Er hat ebenfalls eine Mathebegabung und ist im 2. Halbjahr der  2. Klasse in die 3. Klasse gewechselt. Das hatte allerdings nicht gut funktioniert. Er konnte in Deutsch nicht mithalten und ist nach einem halben Jahr wieder zurück in seine alte Klasse gekommen. Allerdings kann er sich nicht daran erinnern, auf den Sprung vorbereitet worden zu sein. Die Klassenlehrerin unseres Großen scheint jedenfalls sehr engagiert zu sein und sie würde J. natürlich unterstützen und entsprechend vorbereiten. Einiges müsste er sich aber auch zuhause erarbeiten. Mein Mann sagt, dass er sich rückblickend gewünscht hätte, früher hätte spingen können, denn er hatte immer vor allem dadurch Schwierigkeiten, dass er nie gelernt hatte sich anzustrengen und sich etwas zu erarbeiten, weil ihm immer alles in den Schoß gefallen ist.

Außerdem empfiehlt uns die Lehrerin einen Besuch im SPZ. Ich habe gerade mal angerufen. Die Wartezeiten liegen bei mind. 6 Monaten. Als kurzfristige Entscheidungshilfe fällt das also aus.

Eine andere Möglichkeit wäre es noch, dass J. nur in Mathe in eine höhere Klasse kommt. Das ginge allerdings nur, wenn die Lehrpläne entsprechend angepasst werden würden.

oh je...ich bin selber zwei klassen gesprungen. von der ersten bzw. danach gleich in die dritte und dann von seiben auf acht...und was hat es mir gebracht? nix! ich habe nie wirklich freunde und anschluss gefunden, war bei klassenfahrten und wandertagen immer irgendwie außen vor ich war ja jünger und da haben die lehrer leider immer besonders auf die "kleine" geschaut (toll!!!!), leherliebling halt und streber (wer mag die schon ?!) und war (noch ein paar tage) 16 als ich mit dem abi fertig war und durfte nicht gleich mit dem studium beginnen. um mal nur die wichtigsten eckdaten zu nennen... ich war aber in allen fächern sehr gut und nicht nur mathe.

ich finde die beurteilung der lehrerin viel zu einseitig. nur wer in mathe gut ist, ist noch lange nicht in anderen fächern gut. mein sohn geht auch grad in die erste klasse. er ist super in mathe und deutsch, aber sachkunde, musik nunja, schweigen wir drüber...und gerade in den ersten klassen werden auch hierfür die grundlagen gelegt die ihm dann fehlen würden.
ich würde ihn nicht springen lassen, vorbereitung hin oder her, dann soll er anders gefördert werden, aber nicht so. das soziale drumherum ist ernom wichtig!

7 LikesGefällt mir

31. Januar 2018 um 17:31

Ich würde auch davon abraten. Mein Neffe ist hochbegabt und besucht trotzdem ganz normal die Grundschule. Er bekommt von seiner Lehrerin Zusatzaufgaben wenn er schon fertig ist und macht einiges außerschulisch. Wie dein Sohn ist er klein und zart, er wäre wohl ziemlich untergegangen wenn er eine Klasse übersprungen hätte. Wie viele sehr intelligente Menschen hat er ab und zu Schwierigkeiten im sozialen, er hat auch einfach die Zeit gebraucht um Freundschaften zu schließen. 

2 LikesGefällt mir

31. Januar 2018 um 17:34
In Antwort auf blaetterrascheln

Hallo ihr Lieben!

Unsere Großer besucht gerade die 1. Klasse und ist, insbesondere in Mathe, deutlich weiter als seine Klassenkameraden. Die Klassenlehrerin ist der Meinung, dass er auch in Deutsch schon sehr weit ist und bietet an, ihm im 2. Halbjahr Materialien für die 2. Klasse zu geben, um dann nach den Sommerferien den Sprung in die 3. Klasse zu machen.
Ich bin unsicher, ob das für ihn der richtige Weg wäre. Ich habe nicht den Eindruck, dass e in Deutsch tatsächlich auch viel weiter ist. Er kann noch nicht richtig lesen. Er ist zwar sehr interessiert und blättert in der Fiebel gerne mal vor. Bisher hatte ich ihn da aber etwas gebremst, weil ich nicht wollte, dass er sich beim wiederholen langweilt.

Er geht sehr gerne in die Schule und hat auch im sozialen Bereich einen riesigen Sprung gemacht. In der Kita war er noch sehr schüchtern und hat sich kaum getraut etwas zu sagen. In der Schule meldet er sich dagegen fleißig und ist voll dabei. Er ist auch hilfsbereit und hilft gerne schwächeren Schülern. Körperlich gehört er allerdings zu den kleinsten und zartesten Kindern und ist auch sehr zart besaitet und fängt schnell an zu weinen.
Zur Zeit ist er in seiner Klasse sehr beliebt und hat viele Freunde. Meine Befürchtung ist, dass sich das durch den Sprung ändern könnte. Die Lehrerin gibt allerdings auch zu bedenken, dass bei vielen Kindern, die in der Schule unterfordert sind, sich auch das Verhalten negativ verändert.

Mein Mann hat das alles schon durch. Er hat ebenfalls eine Mathebegabung und ist im 2. Halbjahr der  2. Klasse in die 3. Klasse gewechselt. Das hatte allerdings nicht gut funktioniert. Er konnte in Deutsch nicht mithalten und ist nach einem halben Jahr wieder zurück in seine alte Klasse gekommen. Allerdings kann er sich nicht daran erinnern, auf den Sprung vorbereitet worden zu sein. Die Klassenlehrerin unseres Großen scheint jedenfalls sehr engagiert zu sein und sie würde J. natürlich unterstützen und entsprechend vorbereiten. Einiges müsste er sich aber auch zuhause erarbeiten. Mein Mann sagt, dass er sich rückblickend gewünscht hätte, früher hätte spingen können, denn er hatte immer vor allem dadurch Schwierigkeiten, dass er nie gelernt hatte sich anzustrengen und sich etwas zu erarbeiten, weil ihm immer alles in den Schoß gefallen ist.

Außerdem empfiehlt uns die Lehrerin einen Besuch im SPZ. Ich habe gerade mal angerufen. Die Wartezeiten liegen bei mind. 6 Monaten. Als kurzfristige Entscheidungshilfe fällt das also aus.

Eine andere Möglichkeit wäre es noch, dass J. nur in Mathe in eine höhere Klasse kommt. Das ginge allerdings nur, wenn die Lehrpläne entsprechend angepasst werden würden.

Mein Großer (10, Gymnasium 5. Klasse) war in allen Fächern sehr weit, vor allem auch in Mathe. Er ging in der 2. Klasse in Mathe in die 3. und hat es einfach genossen, sehr gut zu sein. In Mathewettbewerben erhielt er 3mal einen der ersten beiden Plätze auf Schulhausebene

Ich muss sagen, dass der Sprung Grundschule auf Gymnasium krass ist (Bayern)
Mein Sohn kommt mittlerweile gut klar und interessiert sich auch für vieles, aber am Anfang war die Lernerei schon heftig 😳
 
Noch früher würde ich ihm diesen Druck nicht geben wollen, ehrlich gesagt. Lieber Unterforderung als Überforderung

1 LikesGefällt mir

31. Januar 2018 um 17:45

Nö, würde ich nicht.
Mein Großer getestet HB machte in der 2. Klasse im Matheunterricht der 3. mit. Er war bei Mathewettbewerben Bester auf Schulhausebene. Naturwissenschaften sind sein Spezialgebiet.
Jetzt ist er in der 5. Gymnasium (Bayern) und es wird den Kindern wirklich einiges abverlangt. An die Lernerei hat er sich gewöhnt, aber ein Jahr früher hätte ich ihm diesen Stress nicht zumuten wollen😳

Gefällt mir

31. Januar 2018 um 18:04

Sorry, wollte  nur einmal posten 😉

Gefällt mir

31. Januar 2018 um 19:58

Hui! Hier sind sich ja alle einig. Danke euch!

Tatsächlich sagt mir mein Gefühl das gleiche. J. ist im Moment zufrieden und geht gerne in die Schule. Deshalb sehe ich da im Moment auch keinen großen Handlungsbedarf - zumindest nicht gleich die Notwendigkeit eine komplette Klasse zu überspingen. Er sagte oft, dass ihm die Aufgaben in Mathe zu langweilig sind (aber nur in Mathe!). Es ist jetzt schon so, dass er in Mathe Zusatzaufgaben bekommt. Wenn er diese auch schon erledigt hat, darf er Sudokus lösen. Er scheint sich damit nicht unwohl zu fühlen. Ich denke schon, dass es früher oder später sinnvoll sein könnte, dass er in Mathe bei den Größeren mitmacht. Leider gibt es bei uns (Brandenburg) kein Jahrgangsübergreifendes Lernen. Aber die Lehrerin sagte, dass in der Schule schon einmal ein Kind nur in Mathe ein Jahr übersprungen hat, dies also durchaus eine Option wäre.

Wir haben mit J. noch nicht darüber gesprochen, weil wir uns selbst erstmal Gedanken machen wollten, was wir für sinnvoll halten. Letztlich ist es natürlich in erster Linie J.s Entscheidung.

Neben der Schule besucht J. zur Zeit einen Schwimmkurs. Bis letztes Jahr war er in der musikalischen Früherziehung, was ihm auch viel Spaß gemacht hat. Er konnte sich nur noch nicht so recht entscheiden, welches Instrument er lernen möchte. Aber da werde ich auf jeden Fall mal schauen, dass er da nochmal drüber nachdenkt.

Gefällt mir

31. Januar 2018 um 20:12

Die Aussage meines Mannes ist evtl. falsch rübergekommen. Er denkt, dass es einfacher ist früher zu springen bzw. früher eingeschult zu werden, weil der Stoff der 2. Klasse weniger komplex ist, als in der 3. Klasse. Dass er Schwierigkeiten hatte sich anzustrengen und sich etwas zu erarbeiten liegt nicht unbedingt daran, dass er das früher hätte lernen müssen. Er war eben so ein Kind, das aufgrund von Unterforderung aufmüpfig wurde, sich mit den Lehrern angelegt hat und irgendwann keine Lust mehr auf Schule hatte und aufgehört hat Hausaufgaben zu machen. Das muss bei J. natürlich nicht zwangsläufig auch so kommen. Aber wir müssen auf jeden Fall ein Auge darauf haben!

Gefällt mir

31. Januar 2018 um 20:32
In Antwort auf blaetterrascheln

Hallo ihr Lieben!

Unsere Großer besucht gerade die 1. Klasse und ist, insbesondere in Mathe, deutlich weiter als seine Klassenkameraden. Die Klassenlehrerin ist der Meinung, dass er auch in Deutsch schon sehr weit ist und bietet an, ihm im 2. Halbjahr Materialien für die 2. Klasse zu geben, um dann nach den Sommerferien den Sprung in die 3. Klasse zu machen.
Ich bin unsicher, ob das für ihn der richtige Weg wäre. Ich habe nicht den Eindruck, dass e in Deutsch tatsächlich auch viel weiter ist. Er kann noch nicht richtig lesen. Er ist zwar sehr interessiert und blättert in der Fiebel gerne mal vor. Bisher hatte ich ihn da aber etwas gebremst, weil ich nicht wollte, dass er sich beim wiederholen langweilt.

Er geht sehr gerne in die Schule und hat auch im sozialen Bereich einen riesigen Sprung gemacht. In der Kita war er noch sehr schüchtern und hat sich kaum getraut etwas zu sagen. In der Schule meldet er sich dagegen fleißig und ist voll dabei. Er ist auch hilfsbereit und hilft gerne schwächeren Schülern. Körperlich gehört er allerdings zu den kleinsten und zartesten Kindern und ist auch sehr zart besaitet und fängt schnell an zu weinen.
Zur Zeit ist er in seiner Klasse sehr beliebt und hat viele Freunde. Meine Befürchtung ist, dass sich das durch den Sprung ändern könnte. Die Lehrerin gibt allerdings auch zu bedenken, dass bei vielen Kindern, die in der Schule unterfordert sind, sich auch das Verhalten negativ verändert.

Mein Mann hat das alles schon durch. Er hat ebenfalls eine Mathebegabung und ist im 2. Halbjahr der  2. Klasse in die 3. Klasse gewechselt. Das hatte allerdings nicht gut funktioniert. Er konnte in Deutsch nicht mithalten und ist nach einem halben Jahr wieder zurück in seine alte Klasse gekommen. Allerdings kann er sich nicht daran erinnern, auf den Sprung vorbereitet worden zu sein. Die Klassenlehrerin unseres Großen scheint jedenfalls sehr engagiert zu sein und sie würde J. natürlich unterstützen und entsprechend vorbereiten. Einiges müsste er sich aber auch zuhause erarbeiten. Mein Mann sagt, dass er sich rückblickend gewünscht hätte, früher hätte spingen können, denn er hatte immer vor allem dadurch Schwierigkeiten, dass er nie gelernt hatte sich anzustrengen und sich etwas zu erarbeiten, weil ihm immer alles in den Schoß gefallen ist.

Außerdem empfiehlt uns die Lehrerin einen Besuch im SPZ. Ich habe gerade mal angerufen. Die Wartezeiten liegen bei mind. 6 Monaten. Als kurzfristige Entscheidungshilfe fällt das also aus.

Eine andere Möglichkeit wäre es noch, dass J. nur in Mathe in eine höhere Klasse kommt. Das ginge allerdings nur, wenn die Lehrpläne entsprechend angepasst werden würden.

Wir standen vor dem selben Problem.  Im November schlug uns seine Klassenlehrerin vor, ihm in die 3. KLASSE zu versetzen.  Das hat mich wirklich aus den Latschen gewippt. Er hat auch ein super Gefühl für Zahlen,  auch in Deutsch ist er gut dabei. Er war/ist allerdings sozial etwas auffallig,  sicher ein Zeichen der Unterforderung. 
Wir entschieden uns dennoch dagegen.  Der Hauptgrund liegt ganz klar darin, dass er für uns kein 3.klässler ist. Und es nimmt wieder ein Jahr Kindheit. Der Anspruch an ein so begabtes Kind ist hoch und es hängen Freunde daran. Er füllt sich so wohl im KlassenVerband,  mit der Lehrerin und der Hortnerin. Das würde sich alles ändern und für unseren Sohn wäre das kontraproduktiv. Wir entschieden uns ihn, gerade naturwissenschaftlich, zu fördern und damit ist er echt zufrieden. 
Es ist wirklich eine schwierige Entscheidung

3 LikesGefällt mir

1. Februar 2018 um 7:42
In Antwort auf blaetterrascheln

Hui! Hier sind sich ja alle einig. Danke euch!

Tatsächlich sagt mir mein Gefühl das gleiche. J. ist im Moment zufrieden und geht gerne in die Schule. Deshalb sehe ich da im Moment auch keinen großen Handlungsbedarf - zumindest nicht gleich die Notwendigkeit eine komplette Klasse zu überspingen. Er sagte oft, dass ihm die Aufgaben in Mathe zu langweilig sind (aber nur in Mathe!). Es ist jetzt schon so, dass er in Mathe Zusatzaufgaben bekommt. Wenn er diese auch schon erledigt hat, darf er Sudokus lösen. Er scheint sich damit nicht unwohl zu fühlen. Ich denke schon, dass es früher oder später sinnvoll sein könnte, dass er in Mathe bei den Größeren mitmacht. Leider gibt es bei uns (Brandenburg) kein Jahrgangsübergreifendes Lernen. Aber die Lehrerin sagte, dass in der Schule schon einmal ein Kind nur in Mathe ein Jahr übersprungen hat, dies also durchaus eine Option wäre.

Wir haben mit J. noch nicht darüber gesprochen, weil wir uns selbst erstmal Gedanken machen wollten, was wir für sinnvoll halten. Letztlich ist es natürlich in erster Linie J.s Entscheidung.

Neben der Schule besucht J. zur Zeit einen Schwimmkurs. Bis letztes Jahr war er in der musikalischen Früherziehung, was ihm auch viel Spaß gemacht hat. Er konnte sich nur noch nicht so recht entscheiden, welches Instrument er lernen möchte. Aber da werde ich auf jeden Fall mal schauen, dass er da nochmal drüber nachdenkt.

ich kann Dir keinen Tip geben, aber ich kann Dir sagen, wie es bei uns lief. Unser Kind ist auch mathematisch hochbegabt und ansonsten kein dummer, es wurde uns auch angetragen, eine Klasse zu springen (2 nach 3). Wir haben uns auch aus den genannten Gründen dagegen entschieden. Er bekam Zusatzaufgaben, ist aber stinkend faul, also hat er sich extra in seinem Tempo an die anderen angepasst bzw. so getan, damit er keine Extra-Aufgaben mehr bekommt (ist ja Mehrarbeit). Er war immer sehr ruhig und fiel daher auch nie negativ auf. Aber er hat nie gelernt zu lernen. Er kam bis zur 4.Klasse  mit einem 1er und 2er Zeugnis, ohne jemals irgendeinen Finger gekrümmt zu haben, nach Hause. Aber OhGott, ab der 5./6. Klasse im Gymmi MUSS man lernen. Kann er aber nicht, hat er nie gelernt. So, nun haben wir das Dilemma. Versuche mal einen pubertierenden Teenie, der Schule hasst (wie jeder andere auch), dazu zu motivieren etwas zu tun, was man noch nie tun musste, jetzt auch gar nicht mehr will, und es auch nicht kann. SEEEHR schwer.
Aber das ist EINE Sicht, ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn wir in hätten springen lassen, evtl. noch schlimmer (*Jammern auf Hohem Niveau*)

Gefällt mir

1. Februar 2018 um 8:16

joah, wie gesagt, man weiß ja nie, was passiert wäre wenn. Es tut mir nur so leid, dass es ihm langweilig ist und war.
Aber gut, selbst gewähltes Übel, er hätte ja mehr Aufgaben machen können.

Gefällt mir

1. Februar 2018 um 10:08
In Antwort auf blaetterrascheln

Hallo ihr Lieben!

Unsere Großer besucht gerade die 1. Klasse und ist, insbesondere in Mathe, deutlich weiter als seine Klassenkameraden. Die Klassenlehrerin ist der Meinung, dass er auch in Deutsch schon sehr weit ist und bietet an, ihm im 2. Halbjahr Materialien für die 2. Klasse zu geben, um dann nach den Sommerferien den Sprung in die 3. Klasse zu machen.
Ich bin unsicher, ob das für ihn der richtige Weg wäre. Ich habe nicht den Eindruck, dass e in Deutsch tatsächlich auch viel weiter ist. Er kann noch nicht richtig lesen. Er ist zwar sehr interessiert und blättert in der Fiebel gerne mal vor. Bisher hatte ich ihn da aber etwas gebremst, weil ich nicht wollte, dass er sich beim wiederholen langweilt.

Er geht sehr gerne in die Schule und hat auch im sozialen Bereich einen riesigen Sprung gemacht. In der Kita war er noch sehr schüchtern und hat sich kaum getraut etwas zu sagen. In der Schule meldet er sich dagegen fleißig und ist voll dabei. Er ist auch hilfsbereit und hilft gerne schwächeren Schülern. Körperlich gehört er allerdings zu den kleinsten und zartesten Kindern und ist auch sehr zart besaitet und fängt schnell an zu weinen.
Zur Zeit ist er in seiner Klasse sehr beliebt und hat viele Freunde. Meine Befürchtung ist, dass sich das durch den Sprung ändern könnte. Die Lehrerin gibt allerdings auch zu bedenken, dass bei vielen Kindern, die in der Schule unterfordert sind, sich auch das Verhalten negativ verändert.

Mein Mann hat das alles schon durch. Er hat ebenfalls eine Mathebegabung und ist im 2. Halbjahr der  2. Klasse in die 3. Klasse gewechselt. Das hatte allerdings nicht gut funktioniert. Er konnte in Deutsch nicht mithalten und ist nach einem halben Jahr wieder zurück in seine alte Klasse gekommen. Allerdings kann er sich nicht daran erinnern, auf den Sprung vorbereitet worden zu sein. Die Klassenlehrerin unseres Großen scheint jedenfalls sehr engagiert zu sein und sie würde J. natürlich unterstützen und entsprechend vorbereiten. Einiges müsste er sich aber auch zuhause erarbeiten. Mein Mann sagt, dass er sich rückblickend gewünscht hätte, früher hätte spingen können, denn er hatte immer vor allem dadurch Schwierigkeiten, dass er nie gelernt hatte sich anzustrengen und sich etwas zu erarbeiten, weil ihm immer alles in den Schoß gefallen ist.

Außerdem empfiehlt uns die Lehrerin einen Besuch im SPZ. Ich habe gerade mal angerufen. Die Wartezeiten liegen bei mind. 6 Monaten. Als kurzfristige Entscheidungshilfe fällt das also aus.

Eine andere Möglichkeit wäre es noch, dass J. nur in Mathe in eine höhere Klasse kommt. Das ginge allerdings nur, wenn die Lehrpläne entsprechend angepasst werden würden.

Hallo Blätter,

wir haben ja schon oft festgestellt, dass unsere Kinder sich sehr ähnlich sind und das lese ich auch hier wieder aus dem Thread heraus.

Ich würde es nicht machen.
Mein Sohn ist ja auch in der ersten Klasse, ließt flüssig und begreift auch den gelesenen Text. Er saugt den Schulstoff in Mathe und Deutsch regelrecht auf und liebt es in die Schule zu gehen. Er hat einen Biss entwickelt, den ich ungern unterstütze, weil sich bei ihm alles nur noch um die Schule dreht und immer darauf aus ist bei jedem Test und bei jeder Hausaufgabe Stempel und Sticker mit nach Hause zu bringen. Er muss dafür nichts machen, aber manchmal macht ihm seine Schnelligkeit (darunter leidet dann manchmal die Sauberkeit) einen Strich durch die Rechnung. Er hat sich in eine Richtung entwickelt, die mir fast schon Angst macht, weil ich ihn so nicht kenne. Mein Sohn hätte sich vor 6 Monaten niemals freiwillig gemeldet um etwas vor der Gruppe vorzutragen. Vor 2 Wochen haben sie die Aufgabe bekommen ein relativ schweres Gedicht zu lernen. Ich hatte es ihm 1x vorgelesen, dann hat er es sich 1x selbst durchgelesen und er konnte es. Letzte Woche Mittwoch war der Termin. Montag hatte die Lehrerin gefragt, ob schon jemand das Gedicht kann. Mein Sohn hatte sich gemeldet und wollte es vortragen. Durfte er auch und kam ganz stolz mit einem super Eintrag inklusive Stempel im Hausaufgabenheft heim. Das wäre vor einem halben Jahr nicht mal im Ansatz denkbar gewesen.
Viele sagen "Sei doch froh. Besser so als anders.". Ich finde seinen Biss aber extrem und versuche ihn zu bremsen, weil er schon gar nicht mehr abschalten kann. Selbst Zuhause spielt er Schule.
Letztens ist ihm die Hausaufgabe in Schreibschrift nicht so gelungen und er bakam dafür keinen Stempel. Da hat er sich an dem Tag Zuhause hingesetzt und hat weitere 2 Zeilen Schreibschrift gemacht bis er es ordentlich konnte, hat es am nächsten Tag der Lehrerin gezeigt und hat einen Stempel bekommen. Da war er dann zufrieden.
Das ist echt nicht schön und darüber bin ich alles, aber nicht froh.

Seine Klassenlehrerin und ich, wir hatten auch dieses Gespräch, ob er bereits Stoff aus der 2. Klasse parallel bekommen sollte. Am Ende des Gesprächs waren wir uns einig, dass wir das nicht machen werden und er auch keine Klasse überspringen soll.
Er hat so viele Freunde in der Klasse (hatte er ja in der Kita kaum) und er hat so einen sozialen Sprung gemacht, dass ich ihn definitiv nicht aus dieser Klasse nehmen werde. Mein Sohn ist glücklich in dieser Klasse und ich würde erst reagieren, wenn er sich wirklich langweilen und deswegen auffallen würde. Übers Knie brechen muss man nichts. Da ist die Gefahr zu groß, dass dieser Schritt Probleme macht.

Ich würde es mir an deiner Stelle ganz genau überlegen, aber mein Rat lautet: Lass ihn in die 2. Klasse gehen.

Gefällt mir

1. Februar 2018 um 10:15
In Antwort auf sisasausemaus

Mein Großer (10, Gymnasium 5. Klasse) war in allen Fächern sehr weit, vor allem auch in Mathe. Er ging in der 2. Klasse in Mathe in die 3. und hat es einfach genossen, sehr gut zu sein. In Mathewettbewerben erhielt er 3mal einen der ersten beiden Plätze auf Schulhausebene

Ich muss sagen, dass der Sprung Grundschule auf Gymnasium krass ist (Bayern)
Mein Sohn kommt mittlerweile gut klar und interessiert sich auch für vieles, aber am Anfang war die Lernerei schon heftig 😳
 
Noch früher würde ich ihm diesen Druck nicht geben wollen, ehrlich gesagt. Lieber Unterforderung als Überforderung

Das habe ich auch bei der Nichte von meinem Mann beobachtet. Ihr ist in der Grunsschule alles zugeflogen. Für die Mutter war klar: Gymnasium. Die Lehrerin hatte da Bauchschmerzen, weil sie wirklich nie gelernt hat und die Lehrerin Angst hatte, dass sie dann damit überfordert ist. So war es dann auch. Der Wechsel aufs Gymnasium hat ihr das Genick gebrochen. Im ersten Jahr war sie bereits versetzungsgefährdet und jetzt im 2. Jahr steht fest, dass sie auf die Oberschule abgeht. Sie hat den Sprung nicht geschafft. Sie hat es nicht verstanden, dass sie jetzt lernen muss und sie ist mit dem lernen total überfordert und sagt heute noch "Ich musste aber nie lernen.".

Gefällt mir

1. Februar 2018 um 20:12
In Antwort auf blaetterrascheln

Hallo ihr Lieben!

Unsere Großer besucht gerade die 1. Klasse und ist, insbesondere in Mathe, deutlich weiter als seine Klassenkameraden. Die Klassenlehrerin ist der Meinung, dass er auch in Deutsch schon sehr weit ist und bietet an, ihm im 2. Halbjahr Materialien für die 2. Klasse zu geben, um dann nach den Sommerferien den Sprung in die 3. Klasse zu machen.
Ich bin unsicher, ob das für ihn der richtige Weg wäre. Ich habe nicht den Eindruck, dass e in Deutsch tatsächlich auch viel weiter ist. Er kann noch nicht richtig lesen. Er ist zwar sehr interessiert und blättert in der Fiebel gerne mal vor. Bisher hatte ich ihn da aber etwas gebremst, weil ich nicht wollte, dass er sich beim wiederholen langweilt.

Er geht sehr gerne in die Schule und hat auch im sozialen Bereich einen riesigen Sprung gemacht. In der Kita war er noch sehr schüchtern und hat sich kaum getraut etwas zu sagen. In der Schule meldet er sich dagegen fleißig und ist voll dabei. Er ist auch hilfsbereit und hilft gerne schwächeren Schülern. Körperlich gehört er allerdings zu den kleinsten und zartesten Kindern und ist auch sehr zart besaitet und fängt schnell an zu weinen.
Zur Zeit ist er in seiner Klasse sehr beliebt und hat viele Freunde. Meine Befürchtung ist, dass sich das durch den Sprung ändern könnte. Die Lehrerin gibt allerdings auch zu bedenken, dass bei vielen Kindern, die in der Schule unterfordert sind, sich auch das Verhalten negativ verändert.

Mein Mann hat das alles schon durch. Er hat ebenfalls eine Mathebegabung und ist im 2. Halbjahr der  2. Klasse in die 3. Klasse gewechselt. Das hatte allerdings nicht gut funktioniert. Er konnte in Deutsch nicht mithalten und ist nach einem halben Jahr wieder zurück in seine alte Klasse gekommen. Allerdings kann er sich nicht daran erinnern, auf den Sprung vorbereitet worden zu sein. Die Klassenlehrerin unseres Großen scheint jedenfalls sehr engagiert zu sein und sie würde J. natürlich unterstützen und entsprechend vorbereiten. Einiges müsste er sich aber auch zuhause erarbeiten. Mein Mann sagt, dass er sich rückblickend gewünscht hätte, früher hätte spingen können, denn er hatte immer vor allem dadurch Schwierigkeiten, dass er nie gelernt hatte sich anzustrengen und sich etwas zu erarbeiten, weil ihm immer alles in den Schoß gefallen ist.

Außerdem empfiehlt uns die Lehrerin einen Besuch im SPZ. Ich habe gerade mal angerufen. Die Wartezeiten liegen bei mind. 6 Monaten. Als kurzfristige Entscheidungshilfe fällt das also aus.

Eine andere Möglichkeit wäre es noch, dass J. nur in Mathe in eine höhere Klasse kommt. Das ginge allerdings nur, wenn die Lehrpläne entsprechend angepasst werden würden.

Eine sehr sehr gute Freundin von mir hat einen Sohn, der schon mit vier lesen und schreiben konnte und das hat er sich selbst beigebracht. Er ist immer schon am Mittwoch mit dem Wochenpensum fertig - und da lässt er sich schon Zeit, macht extra Aufgaben und hilft seinen Klassenkammeraden. Er ist jetzt in der 3. Klasse und hat keinerlei sozialkompetente Einschrenkungen trotz seiner Hochbegabung. Schon das zweite Mal wurde sie darauf angesprochen, ob er nicht auf eine besondere Schule für hochbegabte Kinder gehen möchte, oder eine Klasse überspringen, doch das möchte sie nicht. Sie hat Erziehungswissenschaften und kindliche Erziehung und Entwicklung studiert und arbeitet in einem Kindergarten, hat also von dieser Matierie Ahnung. Sie sagte wieder nein, denn das würde ihn doch sehr aus seinem wohlgefüge heraus reisen und ihm wahrscheinlich mehr schaden als es gut tun würde. Auch weil er dann ja der jüngste wäre und all seine Freunde zurück lassen müsste. Er langweilt sich nicht und sie geben ihm immer höher klassiche Aufgaben und "füttern" ihn. Sie sagt, sollte es wirklich soweit kommen, das es sich nicht einpendelt, auf dem Gymnasium, kann man immer noch handeln. Ich finde es auch sehr früh in der Grundschule und dann auch noch in der ersten Klasse. Mein Sohn ist auch ein kleines Mathegenie und im Lesen usw vielen vorraus, lt unserer Lehrerin ist er der Beste seiner Klasse, aber hier spricht keiner vom überspringen. Er darf, wenn er will, gerne aufgaben aus der 3. Klasse machen, aber das will er gar nicht wirklich. Er genießt es der Beste zu sein und auch, das er keinen Druck hat. Es läuft einfach so von der Hand.

Und wenn ihr dennoch darüber nachdenkt, oder euch unsicher seid, es gibt spezielle Psychologen, die eine Inselbegabung oder auch Hochbegabung feststellen können.

Gefällt mir

1. Februar 2018 um 20:53
In Antwort auf elisabethlilly

Eine sehr sehr gute Freundin von mir hat einen Sohn, der schon mit vier lesen und schreiben konnte und das hat er sich selbst beigebracht. Er ist immer schon am Mittwoch mit dem Wochenpensum fertig - und da lässt er sich schon Zeit, macht extra Aufgaben und hilft seinen Klassenkammeraden. Er ist jetzt in der 3. Klasse und hat keinerlei sozialkompetente Einschrenkungen trotz seiner Hochbegabung. Schon das zweite Mal wurde sie darauf angesprochen, ob er nicht auf eine besondere Schule für hochbegabte Kinder gehen möchte, oder eine Klasse überspringen, doch das möchte sie nicht. Sie hat Erziehungswissenschaften und kindliche Erziehung und Entwicklung studiert und arbeitet in einem Kindergarten, hat also von dieser Matierie Ahnung. Sie sagte wieder nein, denn das würde ihn doch sehr aus seinem wohlgefüge heraus reisen und ihm wahrscheinlich mehr schaden als es gut tun würde. Auch weil er dann ja der jüngste wäre und all seine Freunde zurück lassen müsste. Er langweilt sich nicht und sie geben ihm immer höher klassiche Aufgaben und "füttern" ihn. Sie sagt, sollte es wirklich soweit kommen, das es sich nicht einpendelt, auf dem Gymnasium, kann man immer noch handeln. Ich finde es auch sehr früh in der Grundschule und dann auch noch in der ersten Klasse. Mein Sohn ist auch ein kleines Mathegenie und im Lesen usw vielen vorraus, lt unserer Lehrerin ist er der Beste seiner Klasse, aber hier spricht keiner vom überspringen. Er darf, wenn er will, gerne aufgaben aus der 3. Klasse machen, aber das will er gar nicht wirklich. Er genießt es der Beste zu sein und auch, das er keinen Druck hat. Es läuft einfach so von der Hand.

Und wenn ihr dennoch darüber nachdenkt, oder euch unsicher seid, es gibt spezielle Psychologen, die eine Inselbegabung oder auch Hochbegabung feststellen können.

Also ich würde es nicht machen. Es zählt in der Schule nicht nur das Wissen. Denk mal weiter, wenn er älter wird- er wird immer der Jüngste und vielleicht Kleinste sein . Das kann z.b. im Sportunterricht von Nachteil sein. Dann ist Schule ja nunmal DAS Training für soziales Verhalten, DER Ort wo ganz besondere Freundschaften entstehen. Wenn dein Sohn immer jünger ist, später kn die Pubertät kommt, andere Interessen hat, einfach noch jünger ist, wird er vielleicht ausgeschlossen. Es wird noch um einiges schwerer in der weiterführenden Schule. Viele , die in der Grundschule ohne lernen super waren , müssen im Gymnasium dann erstmal anfangen richtig zu lernen .
UND - was nützt es ein Jahr eher fertig zu sein? 1 Jahr weniger Schule, ein Jahr weniger Kind... wozu? 

3 LikesGefällt mir

1. Februar 2018 um 20:59

Einer meiner Söhne war in der Grundschule auch ein Überflieger, ihm fiel alles zu, top Noten, nie Probleme. Verdacht auf Hochbegabung, er wurde gefördert, und so weiter...
dann kam das Gymnasium und die Pubertät. In der 5. ging es noch, ab der 6. dann bergab. Jetzt flog ihm nichts mehr zu, von einer evtl Hochbegabung nichts zu spüren, kein Bock hier keine Lust da, und am Ende blieb er in der 7. sitzen.  Wegen der Geschichte wäre ich so früh sehr vorsichtig und würde so lange warten wie möglich. Er kann später immer noch springen.

Abitur macht er jetzt schon, aber auf nem technischen Gymnasium. Das lag ihm besser.

2 LikesGefällt mir

1. Februar 2018 um 21:36

Wir waren vor kurzem in der selben Situation und haben uns dagegen entschieden.
unser Sohn besucht derzeit die 2.Klasse, im Kiga fand man schon raus, dass er mathematisch viel weiter ist (bei uns gehört der Kiga zum Schulsystem). Die Lehrer waren zum Schulbeginn darauf vorbereitet und ab dem Halbjahr nahm unser Sohn dann am Matheunterricht der 2.Klasse teil. 
jetzt besucht er neben dem regulären Unterricht die 3.Klasse Mathe und bekommt noch Aufgaben für die 4.Klasse Mathe.
Vielleicht wäre das ja was für euch?

wir haben uns dagegen entschieden, weil wir ihm zwar zutrauen es zu schaffen, aber er einfach noch Kind bleiben soll.

Gefällt mir

1. Februar 2018 um 21:43

Ach jetzt lese ich dass es möglich ist.
Ich kann es echt nur empfehlen.
mein Kind blüht da auf.
anfangs war er noch schüchtern wegen den älteren Kindern, aber sie haben ihn gut integriert und ihm geholfen. Mittlerweile gehört er zu den besten in der 3.Klasse Mathe und schreibt sehr gute Noten.
 

Gefällt mir

2. Februar 2018 um 20:42
In Antwort auf carpe3punkt0

Hallo Blätter,

wir haben ja schon oft festgestellt, dass unsere Kinder sich sehr ähnlich sind und das lese ich auch hier wieder aus dem Thread heraus.

Ich würde es nicht machen.
Mein Sohn ist ja auch in der ersten Klasse, ließt flüssig und begreift auch den gelesenen Text. Er saugt den Schulstoff in Mathe und Deutsch regelrecht auf und liebt es in die Schule zu gehen. Er hat einen Biss entwickelt, den ich ungern unterstütze, weil sich bei ihm alles nur noch um die Schule dreht und immer darauf aus ist bei jedem Test und bei jeder Hausaufgabe Stempel und Sticker mit nach Hause zu bringen. Er muss dafür nichts machen, aber manchmal macht ihm seine Schnelligkeit (darunter leidet dann manchmal die Sauberkeit) einen Strich durch die Rechnung. Er hat sich in eine Richtung entwickelt, die mir fast schon Angst macht, weil ich ihn so nicht kenne. Mein Sohn hätte sich vor 6 Monaten niemals freiwillig gemeldet um etwas vor der Gruppe vorzutragen. Vor 2 Wochen haben sie die Aufgabe bekommen ein relativ schweres Gedicht zu lernen. Ich hatte es ihm 1x vorgelesen, dann hat er es sich 1x selbst durchgelesen und er konnte es. Letzte Woche Mittwoch war der Termin. Montag hatte die Lehrerin gefragt, ob schon jemand das Gedicht kann. Mein Sohn hatte sich gemeldet und wollte es vortragen. Durfte er auch und kam ganz stolz mit einem super Eintrag inklusive Stempel im Hausaufgabenheft heim. Das wäre vor einem halben Jahr nicht mal im Ansatz denkbar gewesen.
Viele sagen "Sei doch froh. Besser so als anders.". Ich finde seinen Biss aber extrem und versuche ihn zu bremsen, weil er schon gar nicht mehr abschalten kann. Selbst Zuhause spielt er Schule.
Letztens ist ihm die Hausaufgabe in Schreibschrift nicht so gelungen und er bakam dafür keinen Stempel. Da hat er sich an dem Tag Zuhause hingesetzt und hat weitere 2 Zeilen Schreibschrift gemacht bis er es ordentlich konnte, hat es am nächsten Tag der Lehrerin gezeigt und hat einen Stempel bekommen. Da war er dann zufrieden.
Das ist echt nicht schön und darüber bin ich alles, aber nicht froh.

Seine Klassenlehrerin und ich, wir hatten auch dieses Gespräch, ob er bereits Stoff aus der 2. Klasse parallel bekommen sollte. Am Ende des Gesprächs waren wir uns einig, dass wir das nicht machen werden und er auch keine Klasse überspringen soll.
Er hat so viele Freunde in der Klasse (hatte er ja in der Kita kaum) und er hat so einen sozialen Sprung gemacht, dass ich ihn definitiv nicht aus dieser Klasse nehmen werde. Mein Sohn ist glücklich in dieser Klasse und ich würde erst reagieren, wenn er sich wirklich langweilen und deswegen auffallen würde. Übers Knie brechen muss man nichts. Da ist die Gefahr zu groß, dass dieser Schritt Probleme macht.

Ich würde es mir an deiner Stelle ganz genau überlegen, aber mein Rat lautet: Lass ihn in die 2. Klasse gehen.

Hallo Carpe!

Ja, unsere Jungs scheinen sich wirklich sehr ähnlich zu sein. Bei J. beobachte ich auch, dass gerade sehr großen Ehrgeiz entwickelt möglichst überall der beste zu sein. Letzte Woche erzählte er, dass einem Mädchen in der Klasse besonders viele Wörter mit dem Anfangsbuchstaben R eingefallen sind. Diese Woche war nun das H dran und J. sammelte verbissen Wöter mit H und zählte genau nach, ob es auch wirklich mehr Wörte sind, als dem Mädchen letzte Woche eingefallen sind. Sticker und Stempel in seinen Hausaufgaben zeigt er mir auch immer voller Stolz.
Ein Gedicht hatte er auch auswendig gelernt und hatte sich tatsächlich freiwillig gemeldet, es vor den Kindern der 3. Klasse vorzutragen. Für ihn wäre so etwas vor einem halben Jahr auch noch völlig undenkbar gewesen. In der Kita war er, wie gesagt, immer sehr schüchtern und traute sich kaum den Mund aufzumachen. Er hat in der letzten Zeit sehr viel Selbstvertrauen gewonnen, was ich grundsätzlich sehr positiv finde. Nur möchte ich auch vermeiden, dass er sich zu sehr über seine schulischen Leistungen definiert. Es hält sich bei ihm allerdings noch in Grenzen. Also er findet Schule zwar toll, aber er spielt auch nach wie vor gerne mit seinen jüngeren Geschwistern oder trifft sich nachmittas mit Freunden.

Gefällt mir

2. Februar 2018 um 21:08

Vielen Dank auch an die anderen, für eure Antworten!

Ich bin mir mitllerweile sicher, dass der Sprung in die 3. Klasse für ihn nicht der richtige Weg wäre. Ich sehe die Notwendigkeit nicht, weil er im Moment zufrieden ist. Zusätzliches Futter für den Kopf lässt sich auch auf andere Weise beschaffen, wenn er danach verlangt. Ich glaube auch, dass ich es rechtzeitig merken würde, wenn er sich unterfordert fühlen würde, weil ich ihn sehr gut kenne und wir ein sehr enges Vertrauensverhältnis haben. Das Risiko, dass seine soziale Entwicklung unter einem Sprung leiden würde, ist mir zu groß.

Mein Mann ist sich dagegen immer noch unsicher. Er befürchtet, dass sich J. schnell fehl am Platz fühlen könnte, wenn er sich immer dem langsameren Tempo der Klasse anpassen muss. Er meint, dass die anfängliche Begeisterung für Schule schnell in Frustration und letztlich in Verweigerung umschlagen könnte und dass es dann sehr schwer wird noch einzuwirken. Die Gedanken meines Mannes sind natürlich stark von seinen eigenen Erfahrungen geprägt. Er ist davon überzeugt, dass eine frührere Einschulung bzw. ein früherer Sprung für ihn damals besser gewesen wäre. Er weiß natürlich auch selber, dass J. nicht er ist und sich ganz anders entwickeln kann. Trotzdem tendiert sein Bauchgefühl eher in die Richtung J. springen zu lassen, während mein Bauchgefühl ganz klar in die andere Richtung zeigt.

Und nun?

Gefällt mir

2. Februar 2018 um 23:38

Ja, so denke ich das auch. Wir wollen auf jeden Fall morgen mal mit ihm sprechen und mal schauen, was er selbst darüber denkt.

Gefällt mir

3. Februar 2018 um 11:43

Mich wundert es, dass der Vorschlag kam, obwohl er nur in einem der Fächer ein Überflieger ist. Wie alt ist er denn im Verhältnis zu seinen jetzigen Klassenkameraden?

2 LikesGefällt mir

3. Februar 2018 um 11:45

Ja, wir haben heute vormittag mit ihm gesprochen. Er möchte noch darüber nachdenken, aber ich habe den Eindruck, dass er lieber in seiner Klasse bleiben möchte.

Gefällt mir

3. Februar 2018 um 11:52
In Antwort auf waldmeisterin1

Mich wundert es, dass der Vorschlag kam, obwohl er nur in einem der Fächer ein Überflieger ist. Wie alt ist er denn im Verhältnis zu seinen jetzigen Klassenkameraden?

Er ist im November geboren, gehört also eher zu den älteren Kindern. Ich war auch überrascht, während mein Mann wohl schon irgendwie damit gerechnet hatte. In der Kita würde bei einer ärztlichen Untersuchung auch schon der Verdacht auf Hochbegabung geäußert. Trotzdem stand es nie wirklich zur Debatte ihn früher einschulen zu lassen, weil er im sozialen und emotionalen Bereich noch große Defizite hatte.

Gefällt mir

3. Februar 2018 um 12:26
In Antwort auf blaetterrascheln

Vielen Dank auch an die anderen, für eure Antworten!

Ich bin mir mitllerweile sicher, dass der Sprung in die 3. Klasse für ihn nicht der richtige Weg wäre. Ich sehe die Notwendigkeit nicht, weil er im Moment zufrieden ist. Zusätzliches Futter für den Kopf lässt sich auch auf andere Weise beschaffen, wenn er danach verlangt. Ich glaube auch, dass ich es rechtzeitig merken würde, wenn er sich unterfordert fühlen würde, weil ich ihn sehr gut kenne und wir ein sehr enges Vertrauensverhältnis haben. Das Risiko, dass seine soziale Entwicklung unter einem Sprung leiden würde, ist mir zu groß.

Mein Mann ist sich dagegen immer noch unsicher. Er befürchtet, dass sich J. schnell fehl am Platz fühlen könnte, wenn er sich immer dem langsameren Tempo der Klasse anpassen muss. Er meint, dass die anfängliche Begeisterung für Schule schnell in Frustration und letztlich in Verweigerung umschlagen könnte und dass es dann sehr schwer wird noch einzuwirken. Die Gedanken meines Mannes sind natürlich stark von seinen eigenen Erfahrungen geprägt. Er ist davon überzeugt, dass eine frührere Einschulung bzw. ein früherer Sprung für ihn damals besser gewesen wäre. Er weiß natürlich auch selber, dass J. nicht er ist und sich ganz anders entwickeln kann. Trotzdem tendiert sein Bauchgefühl eher in die Richtung J. springen zu lassen, während mein Bauchgefühl ganz klar in die andere Richtung zeigt.

Und nun?

Wenn sein Verstand ausgiebig gefüttert wird, er sich nicht dem Tempo der Klasse anpassen muss, dürfte das doch kein Problem werden. Heute haben doch alle Grundschulen das System der offenen Klassen. Vielleicht könnte man ihn gerade in Mathe da anders fördern. Ihm entweder die höherklassigen Aufgaben zukommen lassen, oder ihm während der Stunde (wenn es in den zeitplan passt) für dieses Fach in die höhere Klasse gehen lassen. Es gibt soviele Möglichkeiten ohne ihn aus seinem souzialen Wohlumpfeld zu reisen. Und hat dein Mann nicht darunter gelitten, das er der Jüngste war. Ich finde es in der Grundschule wirklich zu früh. Später, in der Weiterführendenschule, wenn es so bleibt, warum nicht. Da fällt ein Jahr älter oder Jünger auch weniger auf, in der Grundschule sind die körperlichen und emotionalen Schritte von einem sieben Jährigen zu einem acht jährigen doch sehr gewaltig.
 

Gefällt mir

3. Februar 2018 um 14:43
In Antwort auf blaetterrascheln

Er ist im November geboren, gehört also eher zu den älteren Kindern. Ich war auch überrascht, während mein Mann wohl schon irgendwie damit gerechnet hatte. In der Kita würde bei einer ärztlichen Untersuchung auch schon der Verdacht auf Hochbegabung geäußert. Trotzdem stand es nie wirklich zur Debatte ihn früher einschulen zu lassen, weil er im sozialen und emotionalen Bereich noch große Defizite hatte.

Bei uns eine ähnliche Ausgangslage, auch wenn Junior erst 4 ist. Ich lese mal interessiert weiter mit.

Gefällt mir

21. Februar 2018 um 20:27

Ich wollte mal ein kurzes Update geben.

Mein Mann und ich haben uns darauf geeinigt, dass J. erstmal in seiner Klasse bleibt. Er bekommt aber in Mathe Materialien der 2. Klasse und kann dann evtl. nach den Sommerferien in Mathe in die 3. Klasse wechseln. Sollte er sich so entwickeln, dass später auch in anderen Fächern ein Sprung sinnvoll wäre, würde er dann die andere Klasse schon kennen, was die Sache evtl. etwas leichter machen würde.
Ich bin echt froh, dass wir uns letztlich doch einig geworden sind und dass auch J. mit dieser Lösung zufrieden ist. Wir haben auch nochmal mit der Lehrerin gesprochen. Sie ist ebenfalls einverstanden und es wird nun alles in die Wege geleitet.

Gestern hat mich die Erzieherin im Hort darauf angesprochen, dass sie J. mit Montessori-Materialien versorgt hat, nachdem er erwähnt hatte, dass ihm langweilig ist und er gerne eine Aufgabe hätte. Ich finde es toll, dass so auf ihn eingegangen wird. Ich glaube wir haben da echt Glück gehabt!

1 LikesGefällt mir

23. Februar 2018 um 18:55
In Antwort auf blaetterrascheln

Ich wollte mal ein kurzes Update geben.

Mein Mann und ich haben uns darauf geeinigt, dass J. erstmal in seiner Klasse bleibt. Er bekommt aber in Mathe Materialien der 2. Klasse und kann dann evtl. nach den Sommerferien in Mathe in die 3. Klasse wechseln. Sollte er sich so entwickeln, dass später auch in anderen Fächern ein Sprung sinnvoll wäre, würde er dann die andere Klasse schon kennen, was die Sache evtl. etwas leichter machen würde.
Ich bin echt froh, dass wir uns letztlich doch einig geworden sind und dass auch J. mit dieser Lösung zufrieden ist. Wir haben auch nochmal mit der Lehrerin gesprochen. Sie ist ebenfalls einverstanden und es wird nun alles in die Wege geleitet.

Gestern hat mich die Erzieherin im Hort darauf angesprochen, dass sie J. mit Montessori-Materialien versorgt hat, nachdem er erwähnt hatte, dass ihm langweilig ist und er gerne eine Aufgabe hätte. Ich finde es toll, dass so auf ihn eingegangen wird. Ich glaube wir haben da echt Glück gehabt!

Super Lösung.

Gefällt mir

Frühere Diskussionen
Schilddrüsenunterfunktion
Von: talias9
neu
22. Februar 2018 um 11:16
Diskussionen dieses Nutzers

Geschenkbox

Teilen
Noch mehr Inspiration?
pinterest

Das könnte dir auch gefallen