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2. Klasse und Schwierigkeiten in Mathe

1. März um 10:05

Hallo,

meine Tochter ist jetzt in der 2. Klasse. Sie hinkt in Mathe ziemlich hinterher.

Das Ganze fing nach den Pfingstferien an. Sie konnte plötzlich nicht mehr richtig rechnen im Zehnerbereich. Wie wenn sie alles vergessen hätte... Wir übten vermehrt, es wurde auch besser, aber es wurde dann schon mit Rechnen im Zwanzigerbereich angefangen. Seitdem hinken wir irgendwie hinterher. Sie braucht länger um neue Sachen zu verstehen. Wir üben regelmäßig, ohne zu überfordern.
Jetzt ist es so, das es den einen Tag klappt und den anderen wieder nicht. Sie haben gerade wieder einen Mathetest geschrieben. Die Hälfte ist falsch. Da stehen dann so Aufgaben wie 45+15=9 oder 66-8= 72 
Also so ganz falsch... Zuhause hat sie die Verbesserung alleine gemacht, da hatte sie nur 2 Fehler!
Ich verstehe das nicht. Ist das Wissen noch nicht richtig gefestigt, das sie es deswegen zwischendurch vergisst?

So langsam weiß ich keinen Rat mehr. Ich habe ihr morgens extra nochmal erklärt, das bei plus das Ergebnis größer und bei minus kleiner sein muss...

Sorry für den langen Text 
Kann mir jemand helfen?

Liebe Grüße Susi

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1. März um 12:51

Hat sie vielleicht eine Prüfungsangst in dem Bereich? Ist nach Pfingsten irgendwas vorgefallen? Habt ihr mal mit der Lehrerin gesprochen? Dass sie vielleicht auf irgendeine Weise bloßgestellt wurde oder sich gefühlt hat?

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1. März um 13:44

Es war nichts. Die Lehrerin weiss auch woher das kommt...

Sie hat schon lange eine Brille, da ist alles ok. 
Ich veratehe eben nicht warum es mal klappt und mal nicht

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1. März um 13:59
In Antwort auf susi271185

Hallo,

meine Tochter ist jetzt in der 2. Klasse. Sie hinkt in Mathe ziemlich hinterher.

Das Ganze fing nach den Pfingstferien an. Sie konnte plötzlich nicht mehr richtig rechnen im Zehnerbereich. Wie wenn sie alles vergessen hätte... Wir übten vermehrt, es wurde auch besser, aber es wurde dann schon mit Rechnen im Zwanzigerbereich angefangen. Seitdem hinken wir irgendwie hinterher. Sie braucht länger um neue Sachen zu verstehen. Wir üben regelmäßig, ohne zu überfordern.
Jetzt ist es so, das es den einen Tag klappt und den anderen wieder nicht. Sie haben gerade wieder einen Mathetest geschrieben. Die Hälfte ist falsch. Da stehen dann so Aufgaben wie 45+15=9 oder 66-8= 72 
Also so ganz falsch... Zuhause hat sie die Verbesserung alleine gemacht, da hatte sie nur 2 Fehler!
Ich verstehe das nicht. Ist das Wissen noch nicht richtig gefestigt, das sie es deswegen zwischendurch vergisst?

So langsam weiß ich keinen Rat mehr. Ich habe ihr morgens extra nochmal erklärt, das bei plus das Ergebnis größer und bei minus kleiner sein muss...

Sorry für den langen Text 
Kann mir jemand helfen?

Liebe Grüße Susi

meine Tochter bewegt sich im Grenzbereich zur Dyskalkulie.
Das würde ich abklären lassen, bei uns kam es auch erst in der zweiten Klasse raus.

Und dann rausfinden woran es sonst liegen könnte. Manche Kinder wollen imme so rechnen wie die Lehrerin, obwohl ein anderer Rechenweg der auch ginge erlaubt wäre.

Dahingehend kann man sie unterstützen.
Mit der Lehrerin reden, fragen was sie empfehlen würde. Ob man es mal mit Hilfsmaterialien wie Stäbchen, Klötze, Steine etc versucht.

Woher haben sie denn ihre Bücher?
Wir hatten damals zusätzlich noch das Mathehaus vom Cornelsen Verlag.
Es gibt aber bestimmt auch noch von anderen Verlagen ergänzendes Material dazu.

 

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1. März um 14:10
In Antwort auf xxrabenwaldxx

meine Tochter bewegt sich im Grenzbereich zur Dyskalkulie.
Das würde ich abklären lassen, bei uns kam es auch erst in der zweiten Klasse raus.

Und dann rausfinden woran es sonst liegen könnte. Manche Kinder wollen imme so rechnen wie die Lehrerin, obwohl ein anderer Rechenweg der auch ginge erlaubt wäre.

Dahingehend kann man sie unterstützen.
Mit der Lehrerin reden, fragen was sie empfehlen würde. Ob man es mal mit Hilfsmaterialien wie Stäbchen, Klötze, Steine etc versucht.

Woher haben sie denn ihre Bücher?
Wir hatten damals zusätzlich noch das Mathehaus vom Cornelsen Verlag.
Es gibt aber bestimmt auch noch von anderen Verlagen ergänzendes Material dazu.

 

Wie klärt man denn sowas ab? Und wie erklärt man das dem Kind? 
Was macht man dann mit der "Diagnose"?

Sie dürfen mittlerweile so rechnen wie sie möchten.
Hilfsmaterialien haben sie verschiedenen zur Auswahl. 
 

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1. März um 14:14

musst du mal beim Kinderarzt fragen, ob der euch  Überweisung ausstellen kann oder in der Schule. Bei uns wurde es im Verlauf einer ADHS Testung gemacht.
Die erfolgte beim Kinder und Jugendpsychiater.

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1. März um 14:16

machen in sofern dass das Kind dann beispielsweise mehr Zeit erhält beim Rechnen und andere Methoden zur Hilfe ranziehen darf.Kommt glaube ich aufs Bundesland an.

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1. März um 14:31

wenn es so wäre musst du gar nichts groß erklären, sonst nehmen sie das irgendwann gerne mal als Ausrede um nichts zu tun.
Einfach sagen, wir probieren das jetzt mal so und so, weil du eben ein bisschen länger brauchst bis du es verstanden hast.
Das reicht.

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1. März um 15:28

könnte auch eine krankheit sein, hoffe ich aber nicht

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1. März um 22:30

Ne, auch zuhause macht sie Fehler. Genauso klappt's auch in der Schule mal gut 

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2. März um 8:52
In Antwort auf susi271185

Hallo,

meine Tochter ist jetzt in der 2. Klasse. Sie hinkt in Mathe ziemlich hinterher.

Das Ganze fing nach den Pfingstferien an. Sie konnte plötzlich nicht mehr richtig rechnen im Zehnerbereich. Wie wenn sie alles vergessen hätte... Wir übten vermehrt, es wurde auch besser, aber es wurde dann schon mit Rechnen im Zwanzigerbereich angefangen. Seitdem hinken wir irgendwie hinterher. Sie braucht länger um neue Sachen zu verstehen. Wir üben regelmäßig, ohne zu überfordern.
Jetzt ist es so, das es den einen Tag klappt und den anderen wieder nicht. Sie haben gerade wieder einen Mathetest geschrieben. Die Hälfte ist falsch. Da stehen dann so Aufgaben wie 45+15=9 oder 66-8= 72 
Also so ganz falsch... Zuhause hat sie die Verbesserung alleine gemacht, da hatte sie nur 2 Fehler!
Ich verstehe das nicht. Ist das Wissen noch nicht richtig gefestigt, das sie es deswegen zwischendurch vergisst?

So langsam weiß ich keinen Rat mehr. Ich habe ihr morgens extra nochmal erklärt, das bei plus das Ergebnis größer und bei minus kleiner sein muss...

Sorry für den langen Text 
Kann mir jemand helfen?

Liebe Grüße Susi

Gibt es kein Mathe- oder Deutschförderunterricht? Das bieten sie in unserer Grundschule an.
Da sind dann nicht so viele Schüler wie in einer Klasse und es kann anders auf einzelne Kinder eingegangen werden.

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2. März um 9:12
In Antwort auf skadiru

Gibt es kein Mathe- oder Deutschförderunterricht? Das bieten sie in unserer Grundschule an.
Da sind dann nicht so viele Schüler wie in einer Klasse und es kann anders auf einzelne Kinder eingegangen werden.

Doch haben, sie da ist sie auch. Aber sie sagt immer, das die Aufgaben so einfach sind und sie hat nur wenig Fehler...

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2. März um 9:18

Wenn das ganze quasi "plötzlich" aufgetreten ist, würde ich das so dem Kinderarzt mal schildern. Etwas ähnliches hatte eine Schulfreundin meiner Schwester und da war es dann leider eine schwere Krankheit. Daher lieber so schnell wie möglich abklären.

Ansonsten würde ich mal mit der Lehrerin reden.

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2. März um 11:24
In Antwort auf kreuzunge

Wenn das ganze quasi "plötzlich" aufgetreten ist, würde ich das so dem Kinderarzt mal schildern. Etwas ähnliches hatte eine Schulfreundin meiner Schwester und da war es dann leider eine schwere Krankheit. Daher lieber so schnell wie möglich abklären.

Ansonsten würde ich mal mit der Lehrerin reden.

Welche Krankheit war das denn?

Wir sind in Kontakt mit der Lehrerin. Es ist auch schon besser geworden.
Ich glaube es ist tagesformabhängig bzw. je nach Laune oder Müdigkeit klappt's oder eben nicht.

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2. März um 11:33

jetzt wart es doch mal ab.
Guckt wie sie am besten lernen kann, dass sie dann Mathe macht, wenn sie fit dafür ist, sofern das möglich ist.
Meine Tochter hat zb immer die Zahlen verdreht.
Statt 45 hat sie es zwar so geschrieben aber als 54 ausgesprochen.
Das ist ein Anzeichen von Dyskalkulie, wenn es das überhaupt ist.

Das ist übrigens nicht die Erkrankung die oben angesprochen wurde, ist wie Legasthenie, nur im mathematischen Bereich.
Das blöde ist, dass es nicht die Art von Nachteilsausgleich überall gibt, wie bei Legasthenie.
Aber wie gesagt erst mal warten.
Besprich dich mir den Lehrern und geht eben zum Kinderarzt und informiere dich dort.
 

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2. März um 21:08
In Antwort auf susi271185

Hallo,

meine Tochter ist jetzt in der 2. Klasse. Sie hinkt in Mathe ziemlich hinterher.

Das Ganze fing nach den Pfingstferien an. Sie konnte plötzlich nicht mehr richtig rechnen im Zehnerbereich. Wie wenn sie alles vergessen hätte... Wir übten vermehrt, es wurde auch besser, aber es wurde dann schon mit Rechnen im Zwanzigerbereich angefangen. Seitdem hinken wir irgendwie hinterher. Sie braucht länger um neue Sachen zu verstehen. Wir üben regelmäßig, ohne zu überfordern.
Jetzt ist es so, das es den einen Tag klappt und den anderen wieder nicht. Sie haben gerade wieder einen Mathetest geschrieben. Die Hälfte ist falsch. Da stehen dann so Aufgaben wie 45+15=9 oder 66-8= 72 
Also so ganz falsch... Zuhause hat sie die Verbesserung alleine gemacht, da hatte sie nur 2 Fehler!
Ich verstehe das nicht. Ist das Wissen noch nicht richtig gefestigt, das sie es deswegen zwischendurch vergisst?

So langsam weiß ich keinen Rat mehr. Ich habe ihr morgens extra nochmal erklärt, das bei plus das Ergebnis größer und bei minus kleiner sein muss...

Sorry für den langen Text 
Kann mir jemand helfen?

Liebe Grüße Susi

War sie als Baby Linkshänder? 
Ich habe auch eine Rechenschwäche, die wohl vom auf rechts polen kommt. 

Nur mal so als Idee. 

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3. März um 20:35

Danke für deine Antwort!
Ich habe verschiedene Übungshefte gekauft und werde es mit Belohnungen versuchen. Unter der Woche ist zusätzliches lernen schwierig und auch zu viel, da die Hausaufgaben ja auch gemacht werden müssen...
Am Wochenende und in den Ferien hat sie Zeit zu üben und das macht sie auch freiwillig.
Das mit den Lerntypen klingt interessant, werde ich mir näher anschauen!

Ich denke sie braucht einfach noch mehr Übung und Routine. Auch anschaulich mit verschiedenen Hilfsmitteln dargestellt, damit sie versteht, warum man das so rechnet und nicht nur den Vorgang auswendigt lernt.

LG Susi

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4. März um 16:10

Nunja, ich habe extra nicht geschrieben, was sie hatte.
Ich finde nur, man sollte auch mal organisch alles abchecken, wenn es einem plötzlich und seltsam vor kommt...

Bestenfalls ist es nur ein Vitamin Mangel (B12 oder etwas in der Art).

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6. März um 22:30

Man sollte das mit der Krankheit nicht ins Lächerliche ziehen. Es gibt auch schlimme Krankheiten wie kinderdemenz usw.

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7. März um 16:29
In Antwort auf nadu2.0

War sie als Baby Linkshänder? 
Ich habe auch eine Rechenschwäche, die wohl vom auf rechts polen kommt. 

Nur mal so als Idee. 

Wie auf rechts polen? Wer wird wie und warum auf rechts gepolt?
Ich habe zwei Linkshänder von drei Kindern, also bei Junior (4 1/2) vermute ich es zu 90%, bei meiner Großen  (9 1/2) wusste ich es bereits als sie 1 war. Da wurde und wird nichts auf rechts gepolt..... oder wie muss ich das verstehen? Klär mich bitte auf 
Oder weil sie im Heft von links nach rechts schreiben müssen? (Für Linkshänder wäre es umgekehrt ja einfacher).

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7. März um 17:35
In Antwort auf skadiru

Wie auf rechts polen? Wer wird wie und warum auf rechts gepolt?
Ich habe zwei Linkshänder von drei Kindern, also bei Junior (4 1/2) vermute ich es zu 90%, bei meiner Großen  (9 1/2) wusste ich es bereits als sie 1 war. Da wurde und wird nichts auf rechts gepolt..... oder wie muss ich das verstehen? Klär mich bitte auf 
Oder weil sie im Heft von links nach rechts schreiben müssen? (Für Linkshänder wäre es umgekehrt ja einfacher).

Früher wurden die Kinder wirklich gezwungen mit rechts zu schreiben, auch als Linkshänder. Aber das macht man schon sehr sehr lange nicht mehr. Das meinte man damit. 

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7. März um 18:50
In Antwort auf skadiru

Wie auf rechts polen? Wer wird wie und warum auf rechts gepolt?
Ich habe zwei Linkshänder von drei Kindern, also bei Junior (4 1/2) vermute ich es zu 90%, bei meiner Großen  (9 1/2) wusste ich es bereits als sie 1 war. Da wurde und wird nichts auf rechts gepolt..... oder wie muss ich das verstehen? Klär mich bitte auf 
Oder weil sie im Heft von links nach rechts schreiben müssen? (Für Linkshänder wäre es umgekehrt ja einfacher).

Ich wurde auf rechts gepolt. 
Weil links die "schlechte Hand" war. 

Ein Heilpraktiker sagte mir das wohl daher die Rechenschwäche stammt,  da dadurch die Gehirnwindungen gestört sind...  

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7. März um 20:39

Dann weiß ich, was ihr meint. Ich dachte, das wurde Anfang der 70er bereits abgeschafft oder gar noch früher! Wie schlimm, dass du es auch noch erleben musstest!

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7. März um 20:41
In Antwort auf nadu2.0

Ich wurde auf rechts gepolt. 
Weil links die "schlechte Hand" war. 

Ein Heilpraktiker sagte mir das wohl daher die Rechenschwäche stammt,  da dadurch die Gehirnwindungen gestört sind...  

So kann man sich seine Welt auch hindrehen.

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7. März um 20:51
In Antwort auf hasi2004

So kann man sich seine Welt auch hindrehen.

Nun ja, möglich ist das schon! Heute weiß man zum Glück, dass es eben nicht gut fürs Gehirn ist, wenn man jemanden zwingt mit der anderen Gehirnhälfte zu arbeiten, die für ihn nicht die richtige, quasi die zuständige ist.

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7. März um 22:11
In Antwort auf hasi2004

So kann man sich seine Welt auch hindrehen.

Ich sag nur was mir der Arzt gesagt hat.  Aber ist ja auch egal,  war nur eine Idee,  mehr nicht.

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7. März um 22:13
In Antwort auf skadiru

Dann weiß ich, was ihr meint. Ich dachte, das wurde Anfang der 70er bereits abgeschafft oder gar noch früher! Wie schlimm, dass du es auch noch erleben musstest!

Ach es gibt ja Taschenrechner

Alles halb so schlimm

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8. März um 3:09
In Antwort auf susi271185

Hallo,

meine Tochter ist jetzt in der 2. Klasse. Sie hinkt in Mathe ziemlich hinterher.

Das Ganze fing nach den Pfingstferien an. Sie konnte plötzlich nicht mehr richtig rechnen im Zehnerbereich. Wie wenn sie alles vergessen hätte... Wir übten vermehrt, es wurde auch besser, aber es wurde dann schon mit Rechnen im Zwanzigerbereich angefangen. Seitdem hinken wir irgendwie hinterher. Sie braucht länger um neue Sachen zu verstehen. Wir üben regelmäßig, ohne zu überfordern.
Jetzt ist es so, das es den einen Tag klappt und den anderen wieder nicht. Sie haben gerade wieder einen Mathetest geschrieben. Die Hälfte ist falsch. Da stehen dann so Aufgaben wie 45+15=9 oder 66-8= 72 
Also so ganz falsch... Zuhause hat sie die Verbesserung alleine gemacht, da hatte sie nur 2 Fehler!
Ich verstehe das nicht. Ist das Wissen noch nicht richtig gefestigt, das sie es deswegen zwischendurch vergisst?

So langsam weiß ich keinen Rat mehr. Ich habe ihr morgens extra nochmal erklärt, das bei plus das Ergebnis größer und bei minus kleiner sein muss...

Sorry für den langen Text 
Kann mir jemand helfen?

Liebe Grüße Susi

Für mich sieht das eher so aus als würde ihr Mathe gerade nicht so liegen. Ich finde die Tatsache, dass sie die Aufgaben zuhause lösen kann spricht klar gegen Dyskalkulie. Diese Erkrankung ist ja nicht situationsbedingt sondern permanent.
Ich glaube da wird zu viel reininterpretiert. Es ist sehr gut, dass du dir gedanken machst und lieber nachfragst aber mittlerweile wird ja wirklich alles zu einer Diagnose gemacht. 
Nicht jedes Kind lernt gleich schnell und ist überall begabt. Und nicht jedes Thema liegt einem. Es kann sein, dass deine Tochter in drei Wochen das nächste Thema sofort versteht oder einfach immer etwas mehr hilfe in Mathe brauchen wird. Bei dem einen ist es Mathe, beim nächsten Deutsch oder Englisch. Dafür liegt deiner Tochter dann vielleicht ein anderes Fach mehr. 

 

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8. März um 9:13
In Antwort auf bella171903

Für mich sieht das eher so aus als würde ihr Mathe gerade nicht so liegen. Ich finde die Tatsache, dass sie die Aufgaben zuhause lösen kann spricht klar gegen Dyskalkulie. Diese Erkrankung ist ja nicht situationsbedingt sondern permanent.
Ich glaube da wird zu viel reininterpretiert. Es ist sehr gut, dass du dir gedanken machst und lieber nachfragst aber mittlerweile wird ja wirklich alles zu einer Diagnose gemacht. 
Nicht jedes Kind lernt gleich schnell und ist überall begabt. Und nicht jedes Thema liegt einem. Es kann sein, dass deine Tochter in drei Wochen das nächste Thema sofort versteht oder einfach immer etwas mehr hilfe in Mathe brauchen wird. Bei dem einen ist es Mathe, beim nächsten Deutsch oder Englisch. Dafür liegt deiner Tochter dann vielleicht ein anderes Fach mehr. 

 

Ja, so denke ich mittlerweile auch. Man merkt an der Leistung wie ihre Laune ist, ob sie müde ist, krank ist...

Wir werden einfach weiter üben mit Hilfsmitteln, damit sies bildlich vor sich hat, dass zb. 16+5 nicht 13 sein kann.
da braucht sie wohl einfach etwas länger als andere...wir hätten wohl auch früher anfangen sollen, mehr hinter zu sein.
Aber jetzt ist es eben so und wir kriegen das auch wieder hin

Vielen Dank für eure Antworten, andere Ansichten sind immer gut! 

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9. März um 10:00

Aber bitte nicht zu eng denken:

Deiner Tochter mangelt es eventuell z.B. an Konzentration. Die kann anders schulen, als nur "Mathe lernen". z.B. Vorlesen, ausreichend Sport, Bewegung, auch die Ernährung ist für das Gehirn nicht egal und und und... Instrument lernen, Singen, Tanzen oder das Kind lernt irgendeinen Sport (Gehirnentwicklung und Motorik(!) greifen stark ineinander) - also die Liste an Sachen, die man ohnehin weiß, aber vielleicht sich bewusster machen sollte.
Kann das Kind entspannen? Wie macht es das?

Man sollte da wohl auch darauf achten, dass jetzt nicht noch eine Angst vor Mathe in's Spiel kommt mit dem berühmten "Schlange vor Karnickel" Effekt. Was ich persönlich echt als schwierig empfinde und ich schon echt mit gemischten Gefühlen diesen Dingen entgegen blicke...

Also manchmal bearbeitet man ein Problem besser woanders (mehr an der Wurzel) und hat da dann sogar mehr Erfolg vor allem langfristig.


Abgesehen davon, wunder ich mich wirklich, warum es hier so abwegig gesehen wird, mal den Kinderarzt zu fragen. Meine Erfahrung ist da auch, dass es nie schaden kann. Notfalls sagt er, dass ist alles im Rahmen. Ich sehe das nie verkehrt mir dort mal Rat zu holen. Wobei ich betonen möchte, dass ich jetzt auch nicht davon ausgehe, dass es hier jetzt um was "ernstes" geht.

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9. März um 10:01

Also eher Karnickel vor Schlange

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10. März um 9:43
In Antwort auf susi271185

Hallo,

meine Tochter ist jetzt in der 2. Klasse. Sie hinkt in Mathe ziemlich hinterher.

Das Ganze fing nach den Pfingstferien an. Sie konnte plötzlich nicht mehr richtig rechnen im Zehnerbereich. Wie wenn sie alles vergessen hätte... Wir übten vermehrt, es wurde auch besser, aber es wurde dann schon mit Rechnen im Zwanzigerbereich angefangen. Seitdem hinken wir irgendwie hinterher. Sie braucht länger um neue Sachen zu verstehen. Wir üben regelmäßig, ohne zu überfordern.
Jetzt ist es so, das es den einen Tag klappt und den anderen wieder nicht. Sie haben gerade wieder einen Mathetest geschrieben. Die Hälfte ist falsch. Da stehen dann so Aufgaben wie 45+15=9 oder 66-8= 72 
Also so ganz falsch... Zuhause hat sie die Verbesserung alleine gemacht, da hatte sie nur 2 Fehler!
Ich verstehe das nicht. Ist das Wissen noch nicht richtig gefestigt, das sie es deswegen zwischendurch vergisst?

So langsam weiß ich keinen Rat mehr. Ich habe ihr morgens extra nochmal erklärt, das bei plus das Ergebnis größer und bei minus kleiner sein muss...

Sorry für den langen Text 
Kann mir jemand helfen?

Liebe Grüße Susi

Hallo, 

ich selber war auch so ein Kanidat.
Kann es vielleicht sein, dass deine Tochter nicht Über- sondern unterfordert ist? 

Bei mir war das auch so. Am Anfang echt gut und dann mit der Zeit immer schlechter. 
Ich hatte dann später Nachhilfe in Mathe, doch da stelllte man heraus, dass ich keine Probleme hätte. 

Erst so in der Realschule, habe ich durch zufall festgestellt, dass das stätige Ansteigen der Schwierigkeit und ein zusätzliches lernen (wo man sich nur auf mich Konzentrierte und durchgehend forderte) brachte mich auf eine 1. 

Vielleicht ist es auch das. Oft schätzen Lehrer oder Eltern es erst falsch ein und der Fehler kommt erst Jahre später auf. 

Mein Ergebnis, welches durch meine Lehrerin in der Realschule raus kam war, dass ich sehr früh unterfordert, dann gelangweilt und anschließend kein Interessse mehr hatte. Deswegen die schlechten Noten.

Aufffällig ist sowas besonders dann, wenn sie Fächer hat in denen sie ABSOLUT KEINE Probleme hat. Zum Beispiel Bio oder Naturwissenschaft und in diesen muss man eigentlich sehr viel lernen.


liebe Grüße

Gamergirl

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10. März um 9:55

Es kann schon sein das es an der Konzentration liegt. Die Mathestunden hat sie ganz unterschiedlich. 

Hat jemand Ideen, um die Konzentrationsfähigkeit zu fördern?
Wenn sie bastelt, malt oder spielt ist sie sehr konzentriert... Aber das macht sie natürlich auch gerne...

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10. März um 10:09
In Antwort auf xxrabenwaldxx

meine Tochter bewegt sich im Grenzbereich zur Dyskalkulie.
Das würde ich abklären lassen, bei uns kam es auch erst in der zweiten Klasse raus.

Und dann rausfinden woran es sonst liegen könnte. Manche Kinder wollen imme so rechnen wie die Lehrerin, obwohl ein anderer Rechenweg der auch ginge erlaubt wäre.

Dahingehend kann man sie unterstützen.
Mit der Lehrerin reden, fragen was sie empfehlen würde. Ob man es mal mit Hilfsmaterialien wie Stäbchen, Klötze, Steine etc versucht.

Woher haben sie denn ihre Bücher?
Wir hatten damals zusätzlich noch das Mathehaus vom Cornelsen Verlag.
Es gibt aber bestimmt auch noch von anderen Verlagen ergänzendes Material dazu.

 

Hallo Susi.Ich habe auch 2 Töchter. Habe ihnen Mathe bildlich vermittelt.Setz dich mit deiner Tochter und 3 bis 4 puppen( nehme Puppen keine Menschen so hat deine Tochter mehr ruhe) nehme Obst und fange an mit ihr zu spielen.10 äpfel Rosi bekommt 1 wie viel bleiben und so weiter.muss mit stolz sagen das meine beiden auf dem Gym in Mathe die besten waren

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10. März um 10:24

"Unterforderung" ist sowieso ein guter Tipp. Das Kind lernt sicher motivierter, wenn es in Wahrheit zu schlau ist und sich daher langweilt und deswegen nicht mit kommt. Und die Eltern freut es nebenbei auch. 

Am Ende des Tages ist das alles aber nur ein Synonym für fehlende Konzentrationsfähigkeit in meinen Augen (denn ein schlauer Mensch muss nicht so gelangweilt sein, dass er einfache Aufgaben falsch macht, eher im Gegenteil, wenn eben die Konzentration passt). Die Wurzeln sind also sehr oft die gleichen. Auch bei Überforderung hilft die Konzentration weiter.


Generell: An der Konzentration hängt seeeeehr viel beim Lernen. Und genau die sollte man immer fördern, wenn man dem Kind gutes tun will.

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10. März um 14:11

Pauschal kann man es nicht sagen, wann es am besten klappt. Klar, abends auf keinen Fall. Wir machen die Hausaufgaben ca. 20 min nach dem Mittagessen. Das geht am besten, meistens zumindest. 

Klar, in der Schule gibts zwischen den Mädels schon manchmal Stress. Finde ich auch schlimm. Das kann man aber nicht verhindern. Heute will die freundin nicht mit mir spielen, eine andere aber auch nicht usw....

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10. März um 14:29

Ja, davor habe ich auch ein bisschen Angst. Denn wenn man mal in so einer Spirale drin ist, ist es sicher schwer wieder raus zu kommen ...

Die Lehrerin ist super, da kann man nichts sagen.

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10. März um 17:21

Hallo, bei meiner Tochter auch zweite Klasse ist es ähnlich wie bei euch. Mit dem unterschied dass unsere Lehrerin mich als Mutter völlig wuschig gemacht hat. Auch sie erwähnte die Diagnose Dyskalkulie.  Daraufhin haben wir vermehrt geübt. Immer kleine Einheiten am Wochenende, in den Ferien, oder einfach zwischendurch. Meine Tochter ist er der Lerntyp der alles begreifen muss, also viel in die Hand nehmen muss. Wenn wir dann noch Beispiele aus dem realen Leben, zum Beispiel Kuchenstücke  oder Gummibärchen oder später dann mit Geld her genommen haben, hat sie das einfach viel schneller verstanden. Wir bekamen dann nach dem Abschluss der ersten Klasse eine dicke Mappe mit haufenweise Übung Material. Da war im Endeeffekt alles enthalten  und hat den gesamten Stoff der ersten Klasse wiederholt. Davon haben wir in den Sommerferien nur einen Teil gemacht. Behandelt wurde der Zahlen Raum bis 20+ und minus. Ich hab sie zum Beispiel Lego Steine bis 20 Stück nehmen lassen Und sie schätzen lassen wie viel Stück sie in der Hand hat, hinterher musste sie zählen.   Das hat zum Beispiel sehr gut funktioniert. Sie nahm zum Beispiel 16 Stück und schätzte es seien 18. Damit war für mich klar dass es keine kein Dyskalkulie sein kann.
Seitdem hat sie immense Fortschritte gemacht. Jetzt rechnen sie in der zweiten Klasse bis 100+ und minus . Sie braucht hin und wieder ein wenig mehr Unterstützung, aber grundsätzlich versteht sie wie sie das gelernte anwenden muss. Sie rechnet auch nicht sehr schnell aber die Fehler sind überschaubar. Und das ist bei den ersten Startschwierigkeiten  ein wirklich guter Erfolg. Im übrigen hat meine Tochter ebenfalls einige Sorgen mit der Konzentration.
Wir haben einige Zeit ergo Therapie in Anspruch genommen und spielen viele Spiele  mit räumlicher Wahrnehmung wie zum Beispiel Knobelspiele, das verrückte Labyrinth, oder ubongo . Das hilft ihr ungemein. 
 was bei uns ja interessant ist, ist, dass sie sich viel mit Rechnungen beschäftigt und auch einiges sich selber beibringt, weit bevor das Thema in der Schule behandelt wurde. Kommt es in der Schule vor hat sie alles vergessen. Sie versteht teilweise die Komplizierten Lösungswege nicht.

unsere Lehrerin übt aber in gewisser Weise Druck aus und das verunsichert meine Tochter sehr.
wir üben daher das locker werden. 

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11. März um 11:00
In Antwort auf susi271185

Es kann schon sein das es an der Konzentration liegt. Die Mathestunden hat sie ganz unterschiedlich. 

Hat jemand Ideen, um die Konzentrationsfähigkeit zu fördern?
Wenn sie bastelt, malt oder spielt ist sie sehr konzentriert... Aber das macht sie natürlich auch gerne...

Ich kann dir mal aus einer Situation im Freundeskeis berichten. 
Eine Freundin von mir hat Zwillinge. Die eine ist ein super Genie in Sprache und Wissenschaft (Bio)dafür total schlecht in Mathe, wärend die andere ist dafür ein Genie in Mathe und Geschichte, dafür aber gleicht Englisch einer Folter, wenn man mit ihr lernt. 
Der Vater der beiden ist vor ein paar Monaten abgehaun ohne überhaupt mal tschüss zu sagen. Ich helfe ihr sehr viel und unterstütze sie auch oft, ich nehme die beiden auch mal bei mir auf, wenn sie mal wieder Zeit für sich benötigt. 

Die beiden machen absolut ALLES zusammen, ABER wenn es um die Hausaufgaben geht, könnten sie nicht unterschiedlicher sein.
Es ist faszinierend zu sehen wie beide genau die gleichen Aufgaben haben und jeder 
sein Fachgebiet in wenigen Minuten fertig macht, aber sobald sie das Fach machen müssen, wo sie "schlecht" sind beginnt das Chaos. Es beginnt mit Lustlosigkeit dann geht es über in Verzweiflung bis hin zum Wutanfall mit Tränen.
Ich nehme mir dann sehr viel Zeit für die beiden und erkläre es mit der Hilfe der anderen, das klappt dann meist sehr gut.

Leider sind wie in einer Gesellschaft in der Noten nun mal mer Wert sind, wie der Mensch selber. 
Der Vater der beiden ist leider auch sehr forsch mit den beiden kleinen. 
Sobald sie mal wieder bei ihm sind, die Hausaufgaben nicht klappen wollen wie er das will, werden sie angeschrieen oder es gibt auch mal eine auf die 12....

Das ganze mit der Trennung kommt auch noch dazu, weshalb sie schlecht lernen. 
Meine Freundin und ich haben jetzt gesagt, es ist uns wichtiger, dass das Zeugnis insgesamt Gut ist, anstatt sie jetzt zu zwingen perfekt zu sein, denn das ist keiner.

Ich selber habe ja porobleme in Mathe und Deutsch gehabt,  hatte immer Noten von
4-6, BIS in der 7 Klasse nur noch 1er und 2er kamen. 
Anscheinend ist da irgendwie der "Knoten" geplatzt und alles lief super. 

Wie gesagt deine Kleine ist in der 2. Klasse und nicht in der Abschlussprüfung zum Master in Physik... 
Mache für dich selber aus, was dir wichtiger ist, dass deine Tochter überrall 1er haben muss und keine Lust mehr auf Schule hat, weil alles nur noch Zwang ist. 
ODER du akzeptierst,  dass sie halt in Mathe nicht so gut ist, lernst aber mit ihr wie SIE es benötigt und akzeptierst hier und da mal eine 3 oder 4, was ja jetzt kein Welt untergang wäre.  



 

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11. März um 11:22

Da hast du sicherlich recht, und ich stimme dir auch zum Großteil zu, aber:

 in der ersten und zweiten Klasse lernen die Kinder die Basics des Rechnens. Wenn sie da schon Probleme haben und im Grunde nicht verstanden haben was sie eigentlich tun, bringt das einfach Schwierigkeiten für die gesamte Schullaufbahn mit sich. Hat ein Kind es grundsätzlich verstanden und macht zum Beispiel Leichtsinnsfehler ist das eine andere Situation als würde der Lernstoff nicht verstanden. Da muss man als Mutter einfach schon ein bisschen schauen.

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11. März um 16:22
In Antwort auf heuel1

Da hast du sicherlich recht, und ich stimme dir auch zum Großteil zu, aber:

 in der ersten und zweiten Klasse lernen die Kinder die Basics des Rechnens. Wenn sie da schon Probleme haben und im Grunde nicht verstanden haben was sie eigentlich tun, bringt das einfach Schwierigkeiten für die gesamte Schullaufbahn mit sich. Hat ein Kind es grundsätzlich verstanden und macht zum Beispiel Leichtsinnsfehler ist das eine andere Situation als würde der Lernstoff nicht verstanden. Da muss man als Mutter einfach schon ein bisschen schauen.

Stimme ich dir vollkommen zu. 

Aber was ist wenn es bei Ihr gesundheitlich oder auch psychisch nicht geht? 
Klar man soll ja nicht den Teufel an die Wand malen und um Himmelswissen sie soll kern gesund sein
Was ist aber, keine Ratschläge klappen oder Ärzte nichts rausfinden

Ich möchte nur sagen, sie ist in der 2. Klasse mach dir einfach nicht all zu große Sorgen. Hör auf deinen Mutterinstinkt, denn das ist seit Jahrzehnten schon immer der beste Weg gewesen 

Selbst wenn sie die 2. Klasse wiederholen muss, ist das nicht schlimm. 
Ich habe meinen Hauptschulabschluss wiederholt undverbessert, anschließend alle anderen Schulabschlüsse innerhalb von 4 Jahren gemacht. Verdiene so gut das ich mir jetzt mit 25 Jahren ein Haus gekauft habe 

Wie heißt es so schön bei den Kleinen...es wächst sich alles raus 

 

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11. März um 17:48

Auch da stimme ich dir größtenteils zu @gamergirl...

aber... die Zeiten haben sich sehr geändert. Ich finde es einfach nur krass, was so „kleine“ Kinder schon alles können müssen. 
Eine „1“ gibt es bei uns (Bayern) in der Grundschule nur, wenn Aufgaben im Test richtig gelöst werden, bei denen man 5x um die Ecke rum denkt.
hat meine Tochter vor 3 Wochen einen Test in HSU schreiben müssen. Thema „Kalender“ ...
Gegeben war zum Beispiel das Datum „26.6.2017“ 
es sollte  jeweils das Datum einen Tag davor und einen Tag danach sowie eine Woche zuvor und eine Woche danach aufgeschrieben werden.
und das Ganze OHNE Kalender, sondern frei aus dem Kopf. 

Oder eine gelesene Geschichte In Sätzen mit eigenen Worten nach erzählend aufschreiben.  Dabei sollten jedoch bitte schön auch verschiedene Satz Anfänge verwendet werden wie zum Beispiel „danach“ „später“ „plötzlich“ „mit einem Mal“ und so weiter.... der Inhalt musste passen, der Ausdruck und auch die Rechtschreibung.  
Und diese Anforderungen werden jedes Jahr höher.

man muss leider sehr hinterher sein, dass das Kind den Stoff grundsätzlich verstanden hat. Hat es damit aber Probleme kommt es nicht mehr mit, weil im Unterricht die Zeit zum ausgiebigen üben und wiederholen fehlt.

ich bin selbst aus einigen Wolken gefallen... aber das ist leider nicht mehr so locker 

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11. März um 18:17

Mal ehrlich, im Gymnasium wurde Wert auf das 1x1 gelegt?

Das sollte man doch in der Grundschule verinnerlicht haben und im Gymnasium sollte es dann um etwas andere Sachen gehen.

Abgesehen davon, sollte ein Lehrer andere Methoden finden seine Schüler zu motivieren.
So diese wortreiche Anekdote stimmt...

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11. März um 20:09
In Antwort auf heuel1

Auch da stimme ich dir größtenteils zu @gamergirl...

aber... die Zeiten haben sich sehr geändert. Ich finde es einfach nur krass, was so „kleine“ Kinder schon alles können müssen. 
Eine „1“ gibt es bei uns (Bayern) in der Grundschule nur, wenn Aufgaben im Test richtig gelöst werden, bei denen man 5x um die Ecke rum denkt.
hat meine Tochter vor 3 Wochen einen Test in HSU schreiben müssen. Thema „Kalender“ ...
Gegeben war zum Beispiel das Datum „26.6.2017“ 
es sollte  jeweils das Datum einen Tag davor und einen Tag danach sowie eine Woche zuvor und eine Woche danach aufgeschrieben werden.
und das Ganze OHNE Kalender, sondern frei aus dem Kopf. 

Oder eine gelesene Geschichte In Sätzen mit eigenen Worten nach erzählend aufschreiben.  Dabei sollten jedoch bitte schön auch verschiedene Satz Anfänge verwendet werden wie zum Beispiel „danach“ „später“ „plötzlich“ „mit einem Mal“ und so weiter.... der Inhalt musste passen, der Ausdruck und auch die Rechtschreibung.  
Und diese Anforderungen werden jedes Jahr höher.

man muss leider sehr hinterher sein, dass das Kind den Stoff grundsätzlich verstanden hat. Hat es damit aber Probleme kommt es nicht mehr mit, weil im Unterricht die Zeit zum ausgiebigen üben und wiederholen fehlt.

ich bin selbst aus einigen Wolken gefallen... aber das ist leider nicht mehr so locker 

Ich finde auch das zuviel verlangt wird...
Sie haben Anfang 2. Klasse in Deutsch einen Test geschrieben. Das war eine Geschichte über den Herbst, 1 Seite lang. Dazu müssten Fragen beantwortet werden. Mal zum Ankreuzen mit mehreren richtigen Antwortmöglichkeiten, mal selbst schreiben, auch ankreuzen was nicht vorkam im Text.
Und das waren 4! Blätter insgesamt...

Ich dachte, ich sehe nicht richtig... Allein bis das schon alles gelesen ist...

Ich finde das ist einfach zuviel.

In Mathe ist es so, das vieles nur angeschnitten wird. Sie haben mal in 1 1/2 Wochen minus im 100 Bereich, cm und die Uhr gemacht!

Da ist ein Thema noch gar nicht richtig gefestigt, dann kommt schon das nächste. Das ist doch verrückt!

 

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11. März um 20:13

Ich bin da auch nicht hinterher weil ich nur 1 sehen möchte. Ich bin mit einer 3 auch zufrieden. Ich möchte, das sie gerne in die Schule geht es und nicht ständigem Druck ausgeliefert ist. Das sind sie in der Schule sowieso schon genug...

Ich übe mit ihr, weil ich eben auch der Meinung bin, das die Grundlagen auf jeden Fall sitzen müssen. Das zieht sich doch durch die ganze Schulzeit... 

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11. März um 20:26
In Antwort auf susi271185

Ich bin da auch nicht hinterher weil ich nur 1 sehen möchte. Ich bin mit einer 3 auch zufrieden. Ich möchte, das sie gerne in die Schule geht es und nicht ständigem Druck ausgeliefert ist. Das sind sie in der Schule sowieso schon genug...

Ich übe mit ihr, weil ich eben auch der Meinung bin, das die Grundlagen auf jeden Fall sitzen müssen. Das zieht sich doch durch die ganze Schulzeit... 

also ihr habt in der Hinsicht noch ein bisschen Zeit, sie ist ja erst zweite Klasse und mein Kind ist bis auf dass sie auch kein Mathe- Genie ist, eine ganz andere Baustelle, aber ich möchte dir schon mal sagen wenn es soweit ist und der Schulwechsel ansteht, ihr ein passable Geanztagesschule/Gemeinschaftsschule habt-dann wählt die.

Ich bin so zufrieden. Selbst mein wirkliches kluges aber schwieriges ADHS Faultier ist da viel motivierter wie in der Grundschule.
Die Art wie sie dort lernen ist für unsere die richtige Entscheidung gewesen.

Wo du schreibst wie sie Mathe lernen, das fand ich auch immer merkwürdig. Kaum ein Thema verstanden, kam das nächste dran. Die Lehrer waren auch immer bemüht dort, das kann ich nicht anders sagen, aber es war eben eine gewisse Vorgabe. Und auch eine Gemeinschaftsschule muss ihren Lehrplan erfüllen, trotzdem haben sie ihr eigenes Konzept und das funktioniert gar nicht so schlecht.
Zumindest ein paar Schritte aus dem starren System rauszukommen.

 

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11. März um 21:21

na wenn du meinst 
Wenn man nicht weis, was jemand arbeitet und wie Teuer das Haus wahr, sollte man nicht einfach kommentieren. 
Kann schnell doof rüber kommen 

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11. März um 21:40
In Antwort auf heuel1

Auch da stimme ich dir größtenteils zu @gamergirl...

aber... die Zeiten haben sich sehr geändert. Ich finde es einfach nur krass, was so „kleine“ Kinder schon alles können müssen. 
Eine „1“ gibt es bei uns (Bayern) in der Grundschule nur, wenn Aufgaben im Test richtig gelöst werden, bei denen man 5x um die Ecke rum denkt.
hat meine Tochter vor 3 Wochen einen Test in HSU schreiben müssen. Thema „Kalender“ ...
Gegeben war zum Beispiel das Datum „26.6.2017“ 
es sollte  jeweils das Datum einen Tag davor und einen Tag danach sowie eine Woche zuvor und eine Woche danach aufgeschrieben werden.
und das Ganze OHNE Kalender, sondern frei aus dem Kopf. 

Oder eine gelesene Geschichte In Sätzen mit eigenen Worten nach erzählend aufschreiben.  Dabei sollten jedoch bitte schön auch verschiedene Satz Anfänge verwendet werden wie zum Beispiel „danach“ „später“ „plötzlich“ „mit einem Mal“ und so weiter.... der Inhalt musste passen, der Ausdruck und auch die Rechtschreibung.  
Und diese Anforderungen werden jedes Jahr höher.

man muss leider sehr hinterher sein, dass das Kind den Stoff grundsätzlich verstanden hat. Hat es damit aber Probleme kommt es nicht mehr mit, weil im Unterricht die Zeit zum ausgiebigen üben und wiederholen fehlt.

ich bin selbst aus einigen Wolken gefallen... aber das ist leider nicht mehr so locker 

ja da stimme ich dir zu 

Das Problem liegt da aber zum Glück nicht an uns oder den Kindern. 
Wir können ja nur schlecht beeinflussen was die Politik entscheidet, dies ändert sich leider nur, wenn ein einheitliches System entwickelt wurde und zwar in GANZ Deutschland. 

Ich habe einen RIESEN Respeckt, an die Leute, welche  noch eine Familie gründen wollen oder es getan haben
Wenn ich das so als Neu-Single lese, habe ich richtig bammel Kinder in die Welt zu setzen. Tolle Erfahrungen mit Kindern hin und her, ist alles ganz schön, aber
da stelle ich mir jetzt schon die Frage, wie soll das Enden? 
Sollen die, die in die 1. Klasse kommen wollen, erst einmal auf Englisch einen 100 Zeilen Aufsatz schreiben, wieso sie in die Schule wollen?! 
Wenn ich von allen ein- oder mehrfach Eltern hier lese, was ihre Sorgen und Beführtungen sind, überlege ich mir das lieber 2 mal mit Kindern. 
Denn heute ein Kind sein, das würde ich nicht mehr wollen...
Alles nur noch Zwang und Druck, da brauch man sich nicht wundern, wieso wir in so einer "Ellenbogen Gesellschaft" sind 

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