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2. Schwangerschaft und keine Freude

20. Januar 2012 um 8:37

Hallo,
ich hoffe hier kann mir einer helfen oder seine Erfahrung schildern, denn im Moment weiß ich nicht was mit mir los ist.
Ich bin geplant zum 2. Mal schwanger.
Meine Tochter von knapp 3 Jahren war total ungeplant, und ein Kind hatte zu diesem Zeitpunkt gar nicht gepasst, aber ich habe mich von der ersten Minute gefreut und hatte sogar Angst vor dem ersten Termin beim FA, dass ich evtl. doch nicht schwanger sein könnte, ich hatte Ängste, dass etwas nicht stimmt und sofort eine Bindung aufgebaut.
Wir haben alles super geschafft und sind eine glückliche Familie. Wir haben uns schon lange für ein 2. entschieden, es stand von Anfang an fest, dass ein geschwisterchen her soll.

Nun ist es soweit und ich habe überhaupt nicht die Gefühle wie damals... ich habe bitterlich geweint als ich den Test in der Hand hielt und war geschockt. Diese Freude und Euphorie, dieser Stolz über eine Schwangerschaft, es nichts davon da. Nur negative Ängste, Panik davor es nicht zu schaffen mit 2 Kindern. Angst davor, dass sich in meiner Beziehung etwas ändert, weil noch weniger Zeit für Zweisamkeit ist. Ich habe Angst, dass meine Tochter sich vernachlässigt fühlen könnte usw.
Ich weiß, dass man sich diese Gedanken macht bevor man schwanger wird. Aber das habe ich. Ich weiß nicht was mit mir los ist und wieso solche negativen Gedanken im Kopf habe. Ich schäme mich dafür, und habe Angst mich nie darüber freuen zu können und es evtl. sogar bereuen werde.

Hat jemand vielleicht eine Ähnliche Erfahrung gemacht??
Ich möchte mich freuen können, so wie damals bei meiner Tochter.
Ich hoffe keiner Verurteilt mich, denn das tue ich schon selber genug!!

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20. Januar 2012 um 10:41


Mein Mann freut sich total!! Der war richtig happy und als er merkte, dass das bei mir nicht der Fall war hat er gesagt, ich soll ihm mit meiner negativ Laune die Freude nicht verderben.
Später haben wir dann nochmal in Ruhe geredet und er hat mich auch aufgemuntert und mich gestärkt. Das macht es auch leichter für mich die Schwangerschaft zu akzeptieren aber diese Negativgedanken sind nicht weg.
Ich habe große Zweifel. Ich weiß, dass ich die erste zeit mit meiner Tochter für sehr anstrengend empfunden habe und überhaupt keine Freude hatte. Das stillen klappte nicht gut und sie wollte 24/7 getragen werden. Ich konnte mich nicht frei bewegen und sobald ich sie ablegte schrie sie bitterlich.
Später war sie sehr Pflegeleicht, schlief schon früh durch, machte beim Zahnen keine Problemen, und auch nie nach dem Impfungen.
Man gewöhnt sich schnell an diesen "Luxus" ein pflegeleichtes kind zu haben und ich weiß das sehr zu schätzen. Auch wenn mich die Trotzuphase derzeit hin und wieder an meine Grenzen bringt, aber das ist okay.
Ich habe Ängste wie "anders" das zweite Kind sein wird und ob ich es nicht schaffen würde, mit einem anstrengenderem Baby. Das ist total verrückt, aber solche Gedanken kommen plötzlich in mir auf und dämpfen meine Freude enorm.

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20. Januar 2012 um 11:14


Danke für deine lieben Worte und, dass du deine Erfahrung geschildert hast. Das stärkt mich sehr!!
Ich denke mir auch, dass die Große ja in der Kita ist und ich dann unter der Woche am Vormittag nicht von Anfang an diese "Doppelbelastung" mit zwei kleinen Kindern habe, sondern die Zeit und Ruhe habe mich voll und ganz auf das Kleine zu konzentrieren bis die Große am Mittag aus der Kita kommt. Das ermutigt mich auch ein Stück weit wieder.
Ich habe bisher nichtmal getraut einen Termin beim Frauenarzt zu machen. Seit 5 Tagen, weiß ich von der SS und müsste jetzt anfang 6. Woche sein. Vielleicht ändert sich die gefühlslage ja auch, wenn ich auf dem US das Herzchen schlagen sehen!! Ich werde für nächste Woche einen Termin machen.
Ich werde versuchen alles optimistischer zu sehen, andere schaffen es doch auch

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