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2 Wochen nach der Entbindung war die Muttermilch weg

1. Juni 2018 um 1:28

Hallöchen liebe Muttis
Mein Kleiner ist jetzt 3 Monate alt und er bekommt das Fläschchen da ich leider nach 2 Wochen schon keine Milch mehr hatte 😪.
Ich war am Boden zerstört als mein Arzt meinte dass ich nichts mehr machen konnte um wieder Milch zu bekommen.
Also bekam er dann Pre Nahrung jedoch wurde er nach einem Monat nicht mehr satt und wollte gleich nach dem Fläschchen schon das nächste.
Dann stieg ich um auf die 1er Nahrung die man auch ab der Geburt geben kann.
Jedoch wurde dann ein Refluxproblem festgestellt und er bekommt jetzt AR (Anti Reflux) Nahrung.

Hatt jemand von euch auch diese Erfahrung gemacht? Und wie ging es euch dabei?
Wollte so gerne mind. 1 Jahr stillen 😞

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2. Juni 2018 um 13:29
In Antwort auf minniemous

Hallöchen liebe Muttis
Mein Kleiner ist jetzt 3 Monate alt und er bekommt das Fläschchen da ich leider nach 2 Wochen schon keine Milch mehr hatte 😪.
Ich war am Boden zerstört als mein Arzt meinte dass ich nichts mehr machen konnte um wieder Milch zu bekommen.
Also bekam er dann Pre Nahrung jedoch wurde er nach einem Monat nicht mehr satt und wollte gleich nach dem Fläschchen schon das nächste.
Dann stieg ich um auf die 1er Nahrung die man auch ab der Geburt geben kann. 
Jedoch wurde dann ein Refluxproblem festgestellt und er bekommt jetzt AR (Anti Reflux) Nahrung.

Hatt jemand von euch auch diese Erfahrung gemacht? Und wie ging es euch dabei? 
Wollte so gerne mind. 1 Jahr stillen 😞

Ich hatte bei meinen beiden Kindern genau das selbe Problem wie du. 2-4 Wochen ging es mit dem Stillen (inkl. Dauerabpumpen, Daueranlegen, Dauerstress) und dann war die Milch weg. Meine Brüste waren weich, klein und leer. Wie gesagt: bei BEIDEN Kindern. Meine Hebamme verglich mich mit ner schlechten Milchkuh ausm Stall: "wenn die wenig Milch geben, kommen sie in die Wurst. Du wärst also sicher auch ein leckeres Steak." Also bekamen beide Kinder Pre und haben KEINE Allergien, Krankheiten oder sonstige Mangelerscheinungen. Mach dir nichts draus......die Natur entscheidet manchmal eben anders als WIR das gerne hätten. 

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1. Juni 2018 um 10:50

Naja, in deinem Posting tun sich viele Fragen - zumindest für mich auf:

Wer hat wie festgestellt, dass die "Milch weg" ist? Nach 2 Wochen kommt die Produktion ja gerade erst auf das entsprechende Level und man sitzt dauerstillend auf der Couch.
Hat das Kind so stark abgenommen?

Wer hat dir geholfen? Wurden dir stillfreundliche Zufütterungsalternativen zur Flasche wie Brusternährungsset, Bechern, Spritze etc. gezeigt?

Ich weiß jetzt auch nicht wie ernst dein Stillwunsch ist (oft ist die Kraft einfach anfangs wegen Überforderung einfach nicht da und man will in Wahrheit doch lieber Fläschchen geben - ist ok, man sollte es sich nur eingestehen, damit man wie ich jetzt gerade, nicht versucht in die falsche Richtung zu helfen ), wäre dieser wirklich sehr stark, du sehr unglücklich und willst alles dran setzen, könntest du mit einer Stillberaterin eine Relaktation anstreben. Vollstillen wird wahrscheinlich nicht mehr drin sein, aber viele machen ihren Frieden und sind glücklich überhaupt noch zu stillen.


Ansonsten: Du bist sicher nicht alleine. Ist eher ganz klassisch. Meistens drängen schon die Hebammen im KH zum Zufüttern, man bekommt Stillhütchen verpasst und man hat über das Stillen zu wenig Wissen (ging mir genauso!). Dazu noch Tipps von Groß-/Müttern, die selbst nie erfolgreich gestillt haben. Dann nehmen die Dinge ihren Lauf und man stillt sehr schnell ab ohne es so wirklich zu wollen.

Es ist aber total ok, wenn das Kind die Flasche bekommt. Gib ihm eben viel Körperkontakt. Und mache dir nicht selbst Vorwürfe - das bringt doch keinem etwas.

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3. Juni 2018 um 8:47

Stimmt ja, den Druck sollte es nicht geben, denn Stillen ist absolut nicht einfach! Man kann an vielen Hürden scheitern.

Was aber verärgert sind die vielen schlechten Beratungen durch Hebammen. z.B. Abpumpen zum Milchflussanregen! Da muss es ja schief gehen, denn das ist der absolute Stress und dann regt es nicht so toll an.
Man sitzt dauernd mit der Pumpe und worstcase kommt nicht mal etwas raus egal, welche Verrenkungen man dazu macht und man denkt, man kann echt nicht stillen. Da muss ja die Milch wegbleiben!
Und ich kenne echt viele denen das geraten wird, mir inklusive.
(Anmerkung: Abpumpen hat sicher bei Frühchen seine Berechtigung - das ist aber was anderes)

Mich wundert es wirklich nicht, warum es bei so vielen Frauen nicht klappt (jetzt abgesehen von einigen, wo es wirklich niemals ginge). Es kenne nur Frauen mit supermieser Beratung rundum.

Wenn man es dann schafft mal erfolgreich zu stillen:
Auch Ärzte, die zu faul (will mal nicht unterstellen zu dumm) sind mal nachzuschlagen, was stillverträgliche Medikamente sind, sind ein Faktor, der mich echt total ärgert. Was ich da schon erlebt habe.

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1. Juni 2018 um 10:50

Naja, in deinem Posting tun sich viele Fragen - zumindest für mich auf:

Wer hat wie festgestellt, dass die "Milch weg" ist? Nach 2 Wochen kommt die Produktion ja gerade erst auf das entsprechende Level und man sitzt dauerstillend auf der Couch.
Hat das Kind so stark abgenommen?

Wer hat dir geholfen? Wurden dir stillfreundliche Zufütterungsalternativen zur Flasche wie Brusternährungsset, Bechern, Spritze etc. gezeigt?

Ich weiß jetzt auch nicht wie ernst dein Stillwunsch ist (oft ist die Kraft einfach anfangs wegen Überforderung einfach nicht da und man will in Wahrheit doch lieber Fläschchen geben - ist ok, man sollte es sich nur eingestehen, damit man wie ich jetzt gerade, nicht versucht in die falsche Richtung zu helfen ), wäre dieser wirklich sehr stark, du sehr unglücklich und willst alles dran setzen, könntest du mit einer Stillberaterin eine Relaktation anstreben. Vollstillen wird wahrscheinlich nicht mehr drin sein, aber viele machen ihren Frieden und sind glücklich überhaupt noch zu stillen.


Ansonsten: Du bist sicher nicht alleine. Ist eher ganz klassisch. Meistens drängen schon die Hebammen im KH zum Zufüttern, man bekommt Stillhütchen verpasst und man hat über das Stillen zu wenig Wissen (ging mir genauso!). Dazu noch Tipps von Groß-/Müttern, die selbst nie erfolgreich gestillt haben. Dann nehmen die Dinge ihren Lauf und man stillt sehr schnell ab ohne es so wirklich zu wollen.

Es ist aber total ok, wenn das Kind die Flasche bekommt. Gib ihm eben viel Körperkontakt. Und mache dir nicht selbst Vorwürfe - das bringt doch keinem etwas.

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1. Juni 2018 um 10:52

Achso, welcher Warzt war das?

War es ein Kinder- oder Frauenarzt? Die haben zu 99% absolut keine Ahnung vom Stillen. Bei solchen Problemen echt an Experten wenden und das sind in solchen Fälle medizinische (!) Stillberaterinnen. Die können das meistens gut einschätzen.

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1. Juni 2018 um 21:18

Vieles wurde schon geschrieben - wenn du gerne stillen möchtest, ist es in der Regel noch nicht zu spät. Eine Relaktation macht viel Mühe, ist aber möglich. Wende dich am besten an die Stillberaterinnen im Stillforum von stillen-und-tragen.de oder an eine (kostenlose) Stillberaterin der La leche liga- die gibt’s nahezu überall. Auf Ärzte sollte man in Sachen Stillen nahezu nie hören - die meisten haben absolut keine Ahnung, da das auch nicht Bestandteil des Studiums ist. Zur Milchbildung gibt es ein Medikament (Domperidon), das wissen selbst die meisten Ärzte nicht. Bei Fragen immer an die Stillberaterin wenden. Mich würde auch interessieren, wer wie festgestellt hat, dass du „keine Milch“ mehr gehabt haben sollst? Wollte dein Baby andauernd an die Brust und war nie richtig zufrieden? Konntest du kaum was abpumpen? Das ist völlig normal und es dauert einige Wochen bis sich die Milchmenge einpendelt. Hat dein Baby nicht zugenommen/abgenommen? Wie wurde das festgestellt? Nicht einmal Hebammen mit Federwiegen können das sicher feststellen... Und wie äußerte sich, dass dein Baby nach einer Flasche direkt noch eine wollte? Der Flaschensauger löst einen Schluckreflex aus, so dass das Baby automatisch „über den Durst“ trinkt. Wenn das Kind normal zunimmt und das sollte es mit PRE definitiv, muss man das unzufriedene Kind eben anders (Tragetuch, Federwiege etc.) besänftigen. Nicht jedes meckern bedeutet Hunger. 

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1. Juni 2018 um 21:53

La Leche League ist gut für prinzipiell rund um's Stillen, aber hier würde ich eher zur IBCLC raten. Das sind die medizinischen Stillberaterinnen. Ich meine, die können sogar Domperidon verschreiben... bin aber nicht ganz sicher.

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1. Juni 2018 um 22:10

Also, wenn wir ehrlich sein wollen:

LLL ist für mich so das Einsingen auf das Stillen und das Dranbleiben - so mehr, das selische und Rückenstärken.

Ansonsten IBCLC - ich selbst war nur bei einer IBCLC Beraterin. Allerdings hatte ich mittelprächtige Stillprobleme KS, Mundprobleme beim Säugling und damit schlechtes Stillverhalten samt zu geringer Zunahme beim Kind inklusive deutlichem Perzentillenknick.

Also zur LLL kann ich im Endeffekt gar nicht mal so viel sagen...

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1. Juni 2018 um 22:51
In Antwort auf kreuzunge

La Leche League ist gut für prinzipiell rund um's Stillen, aber hier würde ich eher zur IBCLC raten. Das sind die medizinischen Stillberaterinnen. Ich meine, die können sogar Domperidon verschreiben... bin aber nicht ganz sicher.

Aber die meisten IBCLC-Beraterinnen verlangen Geld (legitimerweise), die LLL arbeiten völlig ehrenamtlich und sind somit für jede Frau zugänglich. Meine LLL-Beraterin hat mich wegen ganz massiver Probleme (Gedeihstörung, inferiores Zungenband etc.) an eine IBCLC verwiesen - die war zwar mega professionell, hat aber auch einiges gekostet. Domperidon wird ja im off-label-use  verschrieben und das dürfen nur Ärzte. Also verschreibungspflichtige Medis verschreiben. Es gibt ja aber auch wenige Ärzt_innen die IBCLC sind. 

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2. Juni 2018 um 9:30
In Antwort auf pinguin122

Aber die meisten IBCLC-Beraterinnen verlangen Geld (legitimerweise), die LLL arbeiten völlig ehrenamtlich und sind somit für jede Frau zugänglich. Meine LLL-Beraterin hat mich wegen ganz massiver Probleme (Gedeihstörung, inferiores Zungenband etc.) an eine IBCLC verwiesen - die war zwar mega professionell, hat aber auch einiges gekostet. Domperidon wird ja im off-label-use  verschrieben und das dürfen nur Ärzte. Also verschreibungspflichtige Medis verschreiben. Es gibt ja aber auch wenige Ärzt_innen die IBCLC sind. 

ok, ich habe den absoluten Luxus, dass unsere Gemeinde eine IBCLC Beraterin unterhält, an die man sich wenden kann.
Einmal die Woche hat sie einen Termin in der Gemeinde, dort ist ansonsten dann an einem anderen Tag die "normale Mütterberatung" und ansonsten kann man sie auch jederzeit anrufen. Sie ist wirklich sehr engagiert (was ich bewundere, weil es ist kein so dankbarer Job oft...).
Im KH wird bei uns auch etwas ähnliches angeboten und ich denke, so etwas sollte es in den meisten KHs hoffentlich geben?

Ich würde dann mal schauen, ob es so einen Termin irgendwo gibt.

Eine Relaktation wäre schon eine Sache für IBCLC. Aber da die TE sich gar nicht mehr meldet, ist ohnehin die Frage, ob das von Interesse wäre.
Aber vielleicht für andere interessant.

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2. Juni 2018 um 13:29
In Antwort auf minniemous

Hallöchen liebe Muttis
Mein Kleiner ist jetzt 3 Monate alt und er bekommt das Fläschchen da ich leider nach 2 Wochen schon keine Milch mehr hatte 😪.
Ich war am Boden zerstört als mein Arzt meinte dass ich nichts mehr machen konnte um wieder Milch zu bekommen.
Also bekam er dann Pre Nahrung jedoch wurde er nach einem Monat nicht mehr satt und wollte gleich nach dem Fläschchen schon das nächste.
Dann stieg ich um auf die 1er Nahrung die man auch ab der Geburt geben kann. 
Jedoch wurde dann ein Refluxproblem festgestellt und er bekommt jetzt AR (Anti Reflux) Nahrung.

Hatt jemand von euch auch diese Erfahrung gemacht? Und wie ging es euch dabei? 
Wollte so gerne mind. 1 Jahr stillen 😞

Ich hatte bei meinen beiden Kindern genau das selbe Problem wie du. 2-4 Wochen ging es mit dem Stillen (inkl. Dauerabpumpen, Daueranlegen, Dauerstress) und dann war die Milch weg. Meine Brüste waren weich, klein und leer. Wie gesagt: bei BEIDEN Kindern. Meine Hebamme verglich mich mit ner schlechten Milchkuh ausm Stall: "wenn die wenig Milch geben, kommen sie in die Wurst. Du wärst also sicher auch ein leckeres Steak." Also bekamen beide Kinder Pre und haben KEINE Allergien, Krankheiten oder sonstige Mangelerscheinungen. Mach dir nichts draus......die Natur entscheidet manchmal eben anders als WIR das gerne hätten. 

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3. Juni 2018 um 8:47

Stimmt ja, den Druck sollte es nicht geben, denn Stillen ist absolut nicht einfach! Man kann an vielen Hürden scheitern.

Was aber verärgert sind die vielen schlechten Beratungen durch Hebammen. z.B. Abpumpen zum Milchflussanregen! Da muss es ja schief gehen, denn das ist der absolute Stress und dann regt es nicht so toll an.
Man sitzt dauernd mit der Pumpe und worstcase kommt nicht mal etwas raus egal, welche Verrenkungen man dazu macht und man denkt, man kann echt nicht stillen. Da muss ja die Milch wegbleiben!
Und ich kenne echt viele denen das geraten wird, mir inklusive.
(Anmerkung: Abpumpen hat sicher bei Frühchen seine Berechtigung - das ist aber was anderes)

Mich wundert es wirklich nicht, warum es bei so vielen Frauen nicht klappt (jetzt abgesehen von einigen, wo es wirklich niemals ginge). Es kenne nur Frauen mit supermieser Beratung rundum.

Wenn man es dann schafft mal erfolgreich zu stillen:
Auch Ärzte, die zu faul (will mal nicht unterstellen zu dumm) sind mal nachzuschlagen, was stillverträgliche Medikamente sind, sind ein Faktor, der mich echt total ärgert. Was ich da schon erlebt habe.

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14. Juni 2018 um 9:25
In Antwort auf minniemous

Hallöchen liebe Muttis
Mein Kleiner ist jetzt 3 Monate alt und er bekommt das Fläschchen da ich leider nach 2 Wochen schon keine Milch mehr hatte 😪.
Ich war am Boden zerstört als mein Arzt meinte dass ich nichts mehr machen konnte um wieder Milch zu bekommen.
Also bekam er dann Pre Nahrung jedoch wurde er nach einem Monat nicht mehr satt und wollte gleich nach dem Fläschchen schon das nächste.
Dann stieg ich um auf die 1er Nahrung die man auch ab der Geburt geben kann. 
Jedoch wurde dann ein Refluxproblem festgestellt und er bekommt jetzt AR (Anti Reflux) Nahrung.

Hatt jemand von euch auch diese Erfahrung gemacht? Und wie ging es euch dabei? 
Wollte so gerne mind. 1 Jahr stillen 😞

Also das mit dem Stillen kann ich nachvollziehen, bei mir ging nach 4 Wochen trotz Abpumpen etc. nichts mehr mit stillen. Du bist also nicht alleine. Mein Kleiner trinkt zum Glück die Pre Nahrung und deshalb kann ich dir leider ansonsten nicht weiterhelfen. Aber bitte bitte mache dir keine Vorwürfe, dass du nicht länger stillen konntest!

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15. Juni 2018 um 9:31

Ich konnte auch bei beiden Kindern nicht stillen, hatte keinen Milcheinschuss - war eben so - ordentlich groß geworden sind sie dennoch

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