Home / Forum / Mein Baby / 2jähriger zu verwöhnt?

2jähriger zu verwöhnt?

8. Oktober 2015 um 20:39

Mein Sohn ist 2 Jahre und 3 Monate alt und kommt wohl grad in die berüchtigte Trotzphase. Es wird ständig gebrüllt usw.

Im Zuge dessen hatte ich Gespräche mit meiner Mama und auch meinem Freund we man gut damit umgeht. Dabei hieß es auch, dass ich ihn zu sehr verwöhnen würde. Vll ist das gar nicht so falsch. Wo fängt das Verwöhnen an? Er darf sich eigentlich bei jedem Einkauf was aussuchen. Nicht immer Bonbons etc, eher eine Wurst- oder Joghurtsorte, ein Obst usw. Er sagt im Laden auch manchmal gezielt was er will, zB wenn ich Brot holen möchte zeigt er auf eines und sagt dass er das haben möchte. Ich kaufe ihm öfter mal Spielzeug oder Bücher zwischendurch.

Ich frage mich, was passiert wenn ich damit jetzt aufhöre. Wäre das nicht eine zu harte Umstellung. Würde er sch abgelehnt fühlen, wenn Mama plötzlich öfter nein sagt?

Er ist ein Einzekind. Auch Einzelenkelkind und wird von meinen Eltern und meinen Geschwistern viel betütelt. Er bekommt oft seinen Willen, nach dem Motto 'Er ist doch noch klein'.

Könnt ihr mir etwas raten?

LG

Mehr lesen

8. Oktober 2015 um 20:56

Ich seh grad kein großes Problem bei dir.
Er sucht sich Lebensmittel eben aus die ihm zusagen. Als erwachsener macht man es ddoch nicht anders. Nur das wwir in der lLage sind
Uns das meiste vorher zu überlegen.

Das einzige wo ich sagen würde ist das du beim Spielzeug das zwischen durch kaufen reduzieren solltest.
Wegen det Wertschätzung.
Haben bei unserem großen auch den Fehler gemacht zuviel zwischendurch gekauft.
Ok. Jetzt geht es im großen und ganzen das er es akzeptiert und Wertschätzt.

Und deine Familie sollte ihn auch nicht zu viel betuddeln.sie machen dir das leben nur schwerer.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. Oktober 2015 um 21:12


Also so wie du das beschreibst, klingt das für mich völlig normal! Ich finde es sogar wichtig, dass Kinder z.B, beim einkaufen mitentscheiden dürfen. Sie fühlen sich dadurch ernst genommen und genau das hilft ihnen auf dem Weg zur Selbstständigkeit. Ein Kind, dass mitbestimmen darf und sich ernst genommen fühlt, kann ein starkes Selbstwertgefühl entwickeln. Letztendlich fällt es ihm dann auch leichter mal ein "Nein" zu akzeptieren. Das braucht natürlich Zeit und geht nicht von heute auf morgen.

Ich versuche immer meinen Kindern möglichst viel Freiraum zu gewähren und sie auch viel mitbestimmen zu lassen. Bevor ich ein "Nein" ausspreche, überlege ich genau, ob das jetzt wirklich nötig ist. Wenn ich das "Nein" aber einmal ausgesprochen habe, bleibe ich aber auch dabei und erkläre falls gewünscht nur kurz, warum mir das wichtig ist.Geschrei und Gebocke gibt es bei uns trotzdem. Aber das gehört einfach dazu.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

8. Oktober 2015 um 22:20

Ich verstehe dich
und dass du denkst, ihn mit einbeziehen zu müssen. Allerdings habe ich festgestellt, dass genau solche Situationen das Trotzen gerade zu herausfordern. Ich habe mittlerweile gemerkt, dass meine Tochter (auch 2 J. 3 Monate) mit Entscheidungen überfordert ist. Klar möchte sie dieses oder jenes, will Dinge entscheiden die in den Einkaufswagen kommen, aber Kleinkinder in dem Alter sind lustorientiert. Was sie einpacken, kann Zuhause schon wieder völlig falsch sein. Je weniger sie sich entscheiden muss (also ich es für sie bestimme), umso entspannter ist sie im Allgemeinen! Ich frage z.b nicht mehr, möchtest du Müsli oder Brötchen zum Frühstück. Das gab jeden Morgen eine riesen Eskalation, weil sie aller paar Minuten eine andere "Lust" verspürte. Ich machte den Müsli wie gewünscht fertig und sie sah mein Brötchen und wollte das auf einmal. Dann schmeckte es ihr nicht und das Geknatsche fing an. Am Ende aß sie gar nichts vor lauter Geheule. So entscheide ich jetzt früh und sage ihr, du bekommst jetzt ein Müsli zum Frühstück. Und das klappt dann ohne Probleme! Sie ist nicht mehr überfordert, was sie denn eigentlich möchte und so läuft unser Frühstück viel entspannter ab. Ich möchte damit sagen, dass ein Kind in dem Alter einfach noch nicht in der Lage ist, langfristige Entscheidungen zu treffen und dadurch Konfliktsituationen wirklich vermieden werden können. Meine Tochter darf sich im Supermarkt auch nie etwas aussuchen, so gehe ich dem "schreienden und strampelnden Kind auf dem Supermarktboden" aus dem Weg, weil sie es von vornherein so kennt und auch gar keine Ansprüche stellt. Ich gebe ihr in die Hand was ICH kaufen möchte, sie legt es in den Wagen und ist trotzdem zufrieden mitgeholfen zu haben. Natürlich ist da auch mal was für sie dabei. Umso mehr freut sie sich drüber.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Oktober 2015 um 6:02

Hab ich
genauso gemacht.
Und mach es immer noch so.
Meine Tochter ist jetzt 4,5 und hat auch so ihre Trotzanfälle, ist ansonsten aber ein sehr entspanntes Mädchen.

Klar ist sie verwöhnt- wenn man das so nennen will, aber das stört uns nicht.

Warum sollen wir unsere Kinder denn nicht "verwöhnen"?

Sie freut sich auch über nen neuen Schlüpper, akzeptiert auch ohne Theater, wenn es beim Einkaufen mal nichts gibt (kommt nicht so oft vor )


LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Oktober 2015 um 7:10

Wenn du damut leben kannst
Passt es doch.
So habe ich es mit meiner Tochter auch gemacht...
Natürlich entdecken die kleinen ihren eigenen Willen, schau einfach, was für dich ok ist.
LG

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Oktober 2015 um 12:38

...
Also ich frage mich ja immer, was die Leute, die diese Tipps geben, für Vorstellungen haben, was aus dem kleinen Kind wird, wenn man Zugeständnisse macht, freundlich ist, mitentscheiden lässt - ein kleiner Tyrann, der allen auf der Nase herumtanzt und nie folgt ?
Bitte lass dir nicht von irgendwem reinreden- du bist die Mutter und das Vorbild für alle kommenden Beziehungen im Keven seines Sohnes. Ich finde es sehr schön, wenn du diese Beziehung freundlich , verständnisvoll und mit viel Liebe gestaltest.
Antworte doch das nächste mal einfach: ihr könnt ja euer Kind so erziehen, dass es zum Soldaten wird, ich erziehe einen Manager

Im Umgang mit den Trotzphasen empfehle ich dir das "spiegeln" schön erklärt hier:

http://www.gewuenschtestes-wunschkind.de/2013/05/autonomiephase-trotzphase-warum-immer.html?m=1

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

9. Oktober 2015 um 22:14

Danke
für die Tipps, ich werde hier einiges Mitnehmen.

Gefällt mir Hiflreiche Antwort !

Frühere Diskussionen
Diskussionen dieses Nutzers
Lust auf mehr Farbe in deinem Leben?
wallpaper