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3 Jährige durch den Wind

14. März um 9:01

Hallo zusammen,
ich hoffe wirklich sehr, dass ihr mir/uns helfen könnt.
Es geht um meine 3,5 jährige Tochter. (Wir sind verehiratet und haben außerdem noch eine 1jährige Tochter).
Seit einiger Zeit ist unsere Große total unausgeglichen und regelmäßig eskaliert die Situation.
Ich mache mir Sorgen. Dadurch, dass es jetzt schon solange so ist, habe ich Angst, dass es irgendetwas grundlegendes ist, was sie versucht uns zu zeigen.
Heute morgen bspw. ist sie schon weinend aufgewacht und war total verzweifelt, weil sie keine für sie passende Hose finden konnte. Das Weinen und quengeln zog sich dann weiter durch, irgendwann hat sie ihre Gefühle noch am Papa ausgelassen und hat ihn in den Hals gekniffen (mit aller Kraft).
Er kriegt ihre Wut oft ab. In dem Moment konnte er ihr noch sagen, dass er das nicht will. Später ist ihm dann alles zu viel geworden und er hat sich zurückgezogen.
Ich habe den Eindruck sie geht gerade an allem hoch, kann fast gar nicht kooperieren, sogar eher das Gegenteil: einfach nur Wut, Trauer(?), Emotionen, ich weiß gar nicht was alles, rauslassen.
Es geht, wenn wir uns 1 zu 1 mit ihr beschäftigen oder draussen oder mit anderen. Da ist sie ein Vorbildkind: offen, fröhlich, hilfsbereit... Ich versuche auch aktiv jede Sekunde mit ihr zu nutzen, wenn die kleine Schwester schläft, oder am Wochenende, wenn der Papa die kleine mal nimmt.
Unter der Woche versuche ich nachmittags mit beiden zu Toben, da geht es auch noch. 
Ganz Schwierig sind die Übergangszeiten: Schlaf-Aufwachen, Aufwachen- Kindi, Kindi-Heim, Drin-Bett...
ich verunsichert extrem, dass ich nicht weiß, was dahinter steckt. Ich weiß, es liest sich jetzt nicht mega dramatisch, aber es ist heftig für uns weil es eben schon so lange ist und durchgehend. Zur Gesamtistuation muss ich noch sagen, dass sie in einen tollen Waldkindergarten geht (vielleicht auch körperlich sehr anstrengend?) und uns ein größerer Auslandsaufenthalt bevorsteht (wir sprechen mit ihr darüber, aber vielleicht ist sie verunsichert?).
Ach ich weiß es nicht, so wie es jetzt ist, ist es jedenfalls überhaupt kein schönes Familienleben,
habt ihr Ideen woran es liegen könnte?
Erfahrungen?
Und ganz wichtig: Tipps und Ideen ihr und uns alles zu erleichtern und die Situation wieder zu verbessern?
Ich hoffe inständig auf Antworten
lieben Dank, Momo

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14. März um 11:29
In Antwort auf momo8488

Hallo zusammen,
ich hoffe wirklich sehr, dass ihr mir/uns helfen könnt.
Es geht um meine 3,5 jährige Tochter. (Wir sind verehiratet und haben außerdem noch eine 1jährige Tochter).
Seit einiger Zeit ist unsere Große total unausgeglichen und regelmäßig eskaliert die Situation.
Ich mache mir Sorgen. Dadurch, dass es jetzt schon solange so ist, habe ich Angst, dass es irgendetwas grundlegendes ist, was sie versucht uns zu zeigen.
Heute morgen bspw. ist sie schon weinend aufgewacht und war total verzweifelt, weil sie keine für sie passende Hose finden konnte. Das Weinen und quengeln zog sich dann weiter durch, irgendwann hat sie ihre Gefühle noch am Papa ausgelassen und hat ihn in den Hals gekniffen (mit aller Kraft).
Er kriegt ihre Wut oft ab. In dem Moment konnte er ihr noch sagen, dass er das nicht will. Später ist ihm dann alles zu viel geworden und er hat sich zurückgezogen.
Ich habe den Eindruck sie geht gerade an allem hoch, kann fast gar nicht kooperieren, sogar eher das Gegenteil: einfach nur Wut, Trauer(?), Emotionen, ich weiß gar nicht was alles, rauslassen.
Es geht, wenn wir uns 1 zu 1 mit ihr beschäftigen oder draussen oder mit anderen. Da ist sie ein Vorbildkind: offen, fröhlich, hilfsbereit... Ich versuche auch aktiv jede Sekunde mit ihr zu nutzen, wenn die kleine Schwester schläft, oder am Wochenende, wenn der Papa die kleine mal nimmt.
Unter der Woche versuche ich nachmittags mit beiden zu Toben, da geht es auch noch. 
Ganz Schwierig sind die Übergangszeiten: Schlaf-Aufwachen, Aufwachen- Kindi, Kindi-Heim, Drin-Bett...
ich verunsichert extrem, dass ich nicht weiß, was dahinter steckt. Ich weiß, es liest sich jetzt nicht mega dramatisch, aber es ist heftig für uns weil es eben schon so lange ist und durchgehend. Zur Gesamtistuation muss ich noch sagen, dass sie in einen tollen Waldkindergarten geht (vielleicht auch körperlich sehr anstrengend?) und uns ein größerer Auslandsaufenthalt bevorsteht (wir sprechen mit ihr darüber, aber vielleicht ist sie verunsichert?).
Ach ich weiß es nicht, so wie es jetzt ist, ist es jedenfalls überhaupt kein schönes Familienleben,
habt ihr Ideen woran es liegen könnte?
Erfahrungen?
Und ganz wichtig: Tipps und Ideen ihr und uns alles zu erleichtern und die Situation wieder zu verbessern?
Ich hoffe inständig auf Antworten
lieben Dank, Momo

Wir haben das z.Z mit unserem Mittleren...
Die Autonomiephase ist immer noch stark ausgeprägt und an der Frustrationtoleranzgrenze knabbert sie meistens immer noch, gerade bei Geschwistern.

Es wird auch mit allem, was außerhalb der Reihe läuft und nicht immer nach seinen Kopf geht noch kurz schlimmer (Erzieherin hat gekündigt).

Ich denke, sie sucht, wie unserer einfach die ungeteilte Aufmerksamkeit, was natürlich auch nicht immer funktioniert.

Uns hilft in den Arm nehmen, Gefühle benennen können oder der Hilfe dabei.
Natürlich geht auch das nicht in jeder Situation, ich hab auch noch 2 weitere Kinder und er muss einfach mal warten, ohne ignoriert zu werden.

Für die Zwerge sind die Emotionen einfach eine große Baustelle.

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14. März um 11:32

Ach, das klingt so anstrengend und tut mir leid für euch.

Ich würde das auch so interpretieren, dass es ihr in irgendeiner Weise gar nicht gut geht.
Es ist auch grad ein schweres Alter das oft von viel Frust für das Kind begleitet ist.
Und dann ist da noch da Geschwisterchen das viel Zeit und Aufmerksamkeit braucht.

Vielleicht bekommt sie gerade nicht die Zuwendung, die ihr gut tut?
Ich habe z.B. gemerkt, wenn ich ein Baby hatte, dass die großen ständig auf "später" verschoben wurden. Egal was sie wollten, meine Antwort war meist: Später, Jetzt nicht, Nacher.
Weil das Baby was wollte. Oder weil ich einfach nur mal ganz kurz meine Gedanken zuenede denken wollte, meine Tätigkeit erledigen, ohne unterbrochen zu werden, mich grad nicht schon wieder um die Bedrüfnisse eines anderen kümmern wollte.
Die großen waren dann ausgeglichener, wenn ich mir die ZEit eifnach trotzdem genommen habe.

Außerdem denke ich,d ass jeder Kind einen bestimmten Zugang braucht, der ihm hilft, sich trotz alles äußerer Umstände, geliebt zu fühlen.

Mein eines Kind z.B. möchte gerne Hilfe beim anziehen, beim Brot schmieren, beim Zähneputzen - egal. Einfach auch die Hilfe bekommen, die die kleineren bekommen. Einfach genauso wichtig sein. Dass ich mir dieselbe Arbeit mache.

Einem anderen tut es gut, wenn ich es einfach nur rumtrage. Das hat es schon als Baby und Kleinkind zur Beruhigung geliebt, und hilft auch jetzt (wenn auch auf dem Rücken mittlerweile) dass es ausgeglichener wird, wenn es sehr aufgebracht ist.
Vielleicht gibt es etwas für deine Tochter, was ihr wichtig und ihr hilft. Du kennst sie am besten. Was hat ihr immer gut getan? Was fordert sie regelmäßig ein und du gibst es ihr nicht, weil sie "groß" ist, es selber kann und du dafür grad nicht die Nerven hast?

Vielleicht reicht das schon, dass es ihr besser geht.

LG

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14. März um 11:36
In Antwort auf honey.86

Wir haben das z.Z mit unserem Mittleren...
Die Autonomiephase ist immer noch stark ausgeprägt und an der Frustrationtoleranzgrenze knabbert sie meistens immer noch, gerade bei Geschwistern.

Es wird auch mit allem, was außerhalb der Reihe läuft und nicht immer nach seinen Kopf geht noch kurz schlimmer (Erzieherin hat gekündigt).

Ich denke, sie sucht, wie unserer einfach die ungeteilte Aufmerksamkeit, was natürlich auch nicht immer funktioniert.

Uns hilft in den Arm nehmen, Gefühle benennen können oder der Hilfe dabei.
Natürlich geht auch das nicht in jeder Situation, ich hab auch noch 2 weitere Kinder und er muss einfach mal warten, ohne ignoriert zu werden.

Für die Zwerge sind die Emotionen einfach eine große Baustelle.

Bei den mittleren ist es oft ein Problem und ich habe das von einigen Seiten mitbekommen.
Ich musst damals auch zu mir ehrlich sein, dass grad das mittlere am meisten auf der Strecke bleibt.
Es sieht wie das gorße schon mehr darf und kann und gleichzeitig bekommt es aber nicht dasselbe wie das kleine. Ich glaube die mittleren werden einfach oft übersehen, weil sie imer Vergleich zu den anderen beiden irgendwie immer schlechter abschneiden. (sie sollen selbstständig sein, bekommen aber weniger/kein Taschengeld, müssen früher ins Bett, sollen sich ihr Brot selber machen und endlich anständig mit dem Besteck essen usw während Vorteile meist wie Augenwischerei daher kommen,w eil die entweder das große oder kleien Geschwisterchen auch hat und ihnen irgendwie nix exklusiv zufällt)

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14. März um 11:42
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Bei den mittleren ist es oft ein Problem und ich habe das von einigen Seiten mitbekommen.
Ich musst damals auch zu mir ehrlich sein, dass grad das mittlere am meisten auf der Strecke bleibt.
Es sieht wie das gorße schon mehr darf und kann und gleichzeitig bekommt es aber nicht dasselbe wie das kleine. Ich glaube die mittleren werden einfach oft übersehen, weil sie imer Vergleich zu den anderen beiden irgendwie immer schlechter abschneiden. (sie sollen selbstständig sein, bekommen aber weniger/kein Taschengeld, müssen früher ins Bett, sollen sich ihr Brot selber machen und endlich anständig mit dem Besteck essen usw während Vorteile meist wie Augenwischerei daher kommen,w eil die entweder das große oder kleien Geschwisterchen auch hat und ihnen irgendwie nix exklusiv zufällt)

Ja, das auch, aber gerade mit dem Wissen ignorieren wir ihn nicht und versuchen es eher über Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl: Das schaffst du, wir sind stolz auf dich....
Man spürt förmlich das Denken, ob er jetzt groß oder doch noch klein ist, er ist oft hin und hergerissen, deswegen habe ich bei Momo nur von der Autonomiephase und Frustrationstoleranzgrenze geredet.

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14. März um 12:38
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Ach, das klingt so anstrengend und tut mir leid für euch.

Ich würde das auch so interpretieren, dass es ihr in irgendeiner Weise gar nicht gut geht.
Es ist auch grad ein schweres Alter das oft von viel Frust für das Kind begleitet ist.
Und dann ist da noch da Geschwisterchen das viel Zeit und Aufmerksamkeit braucht.

Vielleicht bekommt sie gerade nicht die Zuwendung, die ihr gut tut?
Ich habe z.B. gemerkt, wenn ich ein Baby hatte, dass die großen ständig auf "später" verschoben wurden. Egal was sie wollten, meine Antwort war meist: Später, Jetzt nicht, Nacher.
Weil das Baby was wollte. Oder weil ich einfach nur mal ganz kurz meine Gedanken zuenede denken wollte, meine Tätigkeit erledigen, ohne unterbrochen zu werden, mich grad nicht schon wieder um die Bedrüfnisse eines anderen kümmern wollte.
Die großen waren dann ausgeglichener, wenn ich mir die ZEit eifnach trotzdem genommen habe.

Außerdem denke ich,d ass jeder Kind einen bestimmten Zugang braucht, der ihm hilft, sich trotz alles äußerer Umstände, geliebt zu fühlen.

Mein eines Kind z.B. möchte gerne Hilfe beim anziehen, beim Brot schmieren, beim Zähneputzen - egal. Einfach auch die Hilfe bekommen, die die kleineren bekommen. Einfach genauso wichtig sein. Dass ich mir dieselbe Arbeit mache.

Einem anderen tut es gut, wenn ich es einfach nur rumtrage. Das hat es schon als Baby und Kleinkind zur Beruhigung geliebt, und hilft auch jetzt (wenn auch auf dem Rücken mittlerweile) dass es ausgeglichener wird, wenn es sehr aufgebracht ist.
Vielleicht gibt es etwas für deine Tochter, was ihr wichtig und ihr hilft. Du kennst sie am besten. Was hat ihr immer gut getan? Was fordert sie regelmäßig ein und du gibst es ihr nicht, weil sie "groß" ist, es selber kann und du dafür grad nicht die Nerven hast?

Vielleicht reicht das schon, dass es ihr besser geht.

LG

Vielen lieben Dank für die nette Antwort!
Ich kann gut annehmen was du schreibst. Hast du auch das Buch vom "gewünschtesten Wunschkind" gelesen? Da steht das mit den Zugängen auch nochmal drin. 
Meine Tochter wird tatsächlich gerne auf dem Arm herumgetragen (18kg... Juhuu ).
 

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14. März um 12:39
In Antwort auf honey.86

Wir haben das z.Z mit unserem Mittleren...
Die Autonomiephase ist immer noch stark ausgeprägt und an der Frustrationtoleranzgrenze knabbert sie meistens immer noch, gerade bei Geschwistern.

Es wird auch mit allem, was außerhalb der Reihe läuft und nicht immer nach seinen Kopf geht noch kurz schlimmer (Erzieherin hat gekündigt).

Ich denke, sie sucht, wie unserer einfach die ungeteilte Aufmerksamkeit, was natürlich auch nicht immer funktioniert.

Uns hilft in den Arm nehmen, Gefühle benennen können oder der Hilfe dabei.
Natürlich geht auch das nicht in jeder Situation, ich hab auch noch 2 weitere Kinder und er muss einfach mal warten, ohne ignoriert zu werden.

Für die Zwerge sind die Emotionen einfach eine große Baustelle.

Jaaaa, das tut gut zu hören, dass es bei euch ähnlich ist. Es ist so schwierig wenn man gerne mehr geben würde, es aber einfach in dem Moment nicht geht

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14. März um 12:41
In Antwort auf momo8488

Hallo zusammen,
ich hoffe wirklich sehr, dass ihr mir/uns helfen könnt.
Es geht um meine 3,5 jährige Tochter. (Wir sind verehiratet und haben außerdem noch eine 1jährige Tochter).
Seit einiger Zeit ist unsere Große total unausgeglichen und regelmäßig eskaliert die Situation.
Ich mache mir Sorgen. Dadurch, dass es jetzt schon solange so ist, habe ich Angst, dass es irgendetwas grundlegendes ist, was sie versucht uns zu zeigen.
Heute morgen bspw. ist sie schon weinend aufgewacht und war total verzweifelt, weil sie keine für sie passende Hose finden konnte. Das Weinen und quengeln zog sich dann weiter durch, irgendwann hat sie ihre Gefühle noch am Papa ausgelassen und hat ihn in den Hals gekniffen (mit aller Kraft).
Er kriegt ihre Wut oft ab. In dem Moment konnte er ihr noch sagen, dass er das nicht will. Später ist ihm dann alles zu viel geworden und er hat sich zurückgezogen.
Ich habe den Eindruck sie geht gerade an allem hoch, kann fast gar nicht kooperieren, sogar eher das Gegenteil: einfach nur Wut, Trauer(?), Emotionen, ich weiß gar nicht was alles, rauslassen.
Es geht, wenn wir uns 1 zu 1 mit ihr beschäftigen oder draussen oder mit anderen. Da ist sie ein Vorbildkind: offen, fröhlich, hilfsbereit... Ich versuche auch aktiv jede Sekunde mit ihr zu nutzen, wenn die kleine Schwester schläft, oder am Wochenende, wenn der Papa die kleine mal nimmt.
Unter der Woche versuche ich nachmittags mit beiden zu Toben, da geht es auch noch. 
Ganz Schwierig sind die Übergangszeiten: Schlaf-Aufwachen, Aufwachen- Kindi, Kindi-Heim, Drin-Bett...
ich verunsichert extrem, dass ich nicht weiß, was dahinter steckt. Ich weiß, es liest sich jetzt nicht mega dramatisch, aber es ist heftig für uns weil es eben schon so lange ist und durchgehend. Zur Gesamtistuation muss ich noch sagen, dass sie in einen tollen Waldkindergarten geht (vielleicht auch körperlich sehr anstrengend?) und uns ein größerer Auslandsaufenthalt bevorsteht (wir sprechen mit ihr darüber, aber vielleicht ist sie verunsichert?).
Ach ich weiß es nicht, so wie es jetzt ist, ist es jedenfalls überhaupt kein schönes Familienleben,
habt ihr Ideen woran es liegen könnte?
Erfahrungen?
Und ganz wichtig: Tipps und Ideen ihr und uns alles zu erleichtern und die Situation wieder zu verbessern?
Ich hoffe inständig auf Antworten
lieben Dank, Momo

Noch eine Frage: Sie haut ja auch meinen Mann oder beschimpft uns als "blöde Mama, blöder Papa".
Habt ihr eine Idee, wie wir damit umgehen können, ohne sie abzustrafen?
Wir haben ihr schon gesagt, dass uns das sehr wehtut, weil wir sie so lieb haben. Ich habe aber in dem Moment das Gefühl, dass sie das bewusst will in dem Moment, weil sie so durch ist.

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14. März um 13:28
In Antwort auf momo8488

Noch eine Frage: Sie haut ja auch meinen Mann oder beschimpft uns als "blöde Mama, blöder Papa".
Habt ihr eine Idee, wie wir damit umgehen können, ohne sie abzustrafen?
Wir haben ihr schon gesagt, dass uns das sehr wehtut, weil wir sie so lieb haben. Ich habe aber in dem Moment das Gefühl, dass sie das bewusst will in dem Moment, weil sie so durch ist.

Ich halte dann immer seine Hand fest und sag ihm, dass es mir weh tut,  versuche, ob er sein Gefühl benennen kann und warum.
Manchmal übersieht man ja einfach mal was oder es ist die falsche Hose.

Ist er bspw. Wütend sage ich ihm, es ist ok wütend zu sein und es mir manchmal auch so geht und ich dann lauter rufe heute ist ein blöder Tag und ins Kissen oder aufs Sofa haue oder auch mal sage, wir schreien es jetzt raus und wie ein Löwe brüllen.

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14. März um 13:33
In Antwort auf honey.86

Ich halte dann immer seine Hand fest und sag ihm, dass es mir weh tut,  versuche, ob er sein Gefühl benennen kann und warum.
Manchmal übersieht man ja einfach mal was oder es ist die falsche Hose.

Ist er bspw. Wütend sage ich ihm, es ist ok wütend zu sein und es mir manchmal auch so geht und ich dann lauter rufe heute ist ein blöder Tag und ins Kissen oder aufs Sofa haue oder auch mal sage, wir schreien es jetzt raus und wie ein Löwe brüllen.

Ist es schlichtweg die falsche Hose sage ich ihm, kein Problem wir gehen an den Schrank und holen die Richtige.
Oder er sie suchen mit mir am Abend vorher die gewünschte Kleidung aus dem Schrank und legen sie für den nächsten Morgen an ihren Platz...

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14. März um 14:19

Warum darf sie nicht blöde Mama sagen?
Ich finde manche Menschen auch mal blöd,  sogar mal meine Kinder oder meinen Mann. Man kann sich nicht immer leiden, ich finde das völlig ok, sicher hört man das nicht gerne, aber sie mag in dem Moment einfach nur ein bestimmtes Verhalten ihrer Mama nicht und nicht die Mama an sich.

 

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14. März um 16:26

Klingt nach einem Kind mit ausgeprägter "Autonomiephase" aber durchwegs normal. Ihr seid gerade richtig am Höhepunkt des Trotzes.

Glaube mir, es geht jetzt dann bald ganz anders weiter. Dass sie sich anders verhalten kann, zeigt ja, dass es kein generelles Problem ist. Sie staut sicher auch mal etwas auf, dass sie dann eben zu Hause an euch auslässt. Zwar nicht schön, aber ganz normales soziales Verhalten. Das machst du ja sicher auch so. Du schnauzt sicher schneller mal bei Genervtsein deinen Mann an, als deinen Kollegen.


Müdigkeit, Hunger und solche Sachen führen naturgemäß dazu, dass die Kinder noch eher "austicken". Das ist auch normal. Ist auch bei uns Erwachsenen ganz genauso...


Mein Großer hat mit 3-3,5 2-3 mal so richtig einen Ausraster gehabt, inklusive auf uns los gehen, und schlagen und auch mir mal in's Gesicht geschlagen. Jetzt ist er 5 und er hat sich echt sooooo viel besser im Griff.

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14. März um 16:45
In Antwort auf momo8488

Noch eine Frage: Sie haut ja auch meinen Mann oder beschimpft uns als "blöde Mama, blöder Papa".
Habt ihr eine Idee, wie wir damit umgehen können, ohne sie abzustrafen?
Wir haben ihr schon gesagt, dass uns das sehr wehtut, weil wir sie so lieb haben. Ich habe aber in dem Moment das Gefühl, dass sie das bewusst will in dem Moment, weil sie so durch ist.

DAS würde mein Kind nur einmal zu mir sagen. Da würde sofort und auf der Stelle ne Konsequenz kommen. 

Aufmerksamkeit gestrichen, Kind müsste raus gehen und sich auf die Treppe setzen. Und wenn es der Meinung ist, sich wieder beruhigt zu haben, kann es sich entschuldigen kommen. Genauso wie mit hauen und kneifen, beissen und dergl. Das Kind versteht genau, was es tut. 

Danach kann man auch erklären, warum man das nicht macht. 

Da wäre bei mir der Ofen sowas von aus! Und geliebte Aktivitäten vom Kind wäre ich auch nicht mehr bereit, zu machen bei Uneinsichtigkeit. Kein Spielplatz, keine Spiele.

Man ist eine Familie und jeder hat sich an Regeln zu halten, auch 3,5 jährige Divas

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14. März um 18:47
In Antwort auf vorhangstange001

DAS würde mein Kind nur einmal zu mir sagen. Da würde sofort und auf der Stelle ne Konsequenz kommen. 

Aufmerksamkeit gestrichen, Kind müsste raus gehen und sich auf die Treppe setzen. Und wenn es der Meinung ist, sich wieder beruhigt zu haben, kann es sich entschuldigen kommen. Genauso wie mit hauen und kneifen, beissen und dergl. Das Kind versteht genau, was es tut. 

Danach kann man auch erklären, warum man das nicht macht. 

Da wäre bei mir der Ofen sowas von aus! Und geliebte Aktivitäten vom Kind wäre ich auch nicht mehr bereit, zu machen bei Uneinsichtigkeit. Kein Spielplatz, keine Spiele.

Man ist eine Familie und jeder hat sich an Regeln zu halten, auch 3,5 jährige Divas

Sie schrieb, sie wolle Lösungen ohne Abstrafungen!
Und was bringt dir das außer Gehorsam, funktionieren müssen?
Sie sind keine defizitären Erwachsenen...
Klar sollte es Regeln geben, aber die kleine beleidigt oder beschimpft doch niemanden..
Eure Erziehung basiert auf einem reinen Machtverhältnis und genau danach hat die Threadstellerin nicht gefragt.
Wenn man demnach nichts dazu beizutragen hat, außer überholte Erziehungsmethoden, sollte man einfach nichts schreiben.
Spätestens bei der Gleichstellung eures Machtverhältnisses wirst du richtig Spaß haben...

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14. März um 19:38
In Antwort auf vorhangstange001

DAS würde mein Kind nur einmal zu mir sagen. Da würde sofort und auf der Stelle ne Konsequenz kommen. 

Aufmerksamkeit gestrichen, Kind müsste raus gehen und sich auf die Treppe setzen. Und wenn es der Meinung ist, sich wieder beruhigt zu haben, kann es sich entschuldigen kommen. Genauso wie mit hauen und kneifen, beissen und dergl. Das Kind versteht genau, was es tut. 

Danach kann man auch erklären, warum man das nicht macht. 

Da wäre bei mir der Ofen sowas von aus! Und geliebte Aktivitäten vom Kind wäre ich auch nicht mehr bereit, zu machen bei Uneinsichtigkeit. Kein Spielplatz, keine Spiele.

Man ist eine Familie und jeder hat sich an Regeln zu halten, auch 3,5 jährige Divas

Oha, ich glaube wir sind tatsächlich aus unterschiedlichen pädagogischen Lagern. Was für dich Konsequenzen sind, sind für mich astreine Strafen. Und die Verhängung von Strafen führen meiner Meinung nach dazu, dass die Kinder sich nicht ernsthaft mit ihrem Verhalten auseinander setzen. Wahrscheinlich denkt das Kind auf der Treppe "blöde Mama, wegen der sitze ich jetzt hier".
Wir haben übrigens Regeln. Und nur weil ich nicht Strafe bedeutet das nicht, dass ich sanftmütig alles ertrage.

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14. März um 19:39
In Antwort auf honey.86

Sie schrieb, sie wolle Lösungen ohne Abstrafungen!
Und was bringt dir das außer Gehorsam, funktionieren müssen?
Sie sind keine defizitären Erwachsenen...
Klar sollte es Regeln geben, aber die kleine beleidigt oder beschimpft doch niemanden..
Eure Erziehung basiert auf einem reinen Machtverhältnis und genau danach hat die Threadstellerin nicht gefragt.
Wenn man demnach nichts dazu beizutragen hat, außer überholte Erziehungsmethoden, sollte man einfach nichts schreiben.
Spätestens bei der Gleichstellung eures Machtverhältnisses wirst du richtig Spaß haben...

Was meinst du denn mit "Gleichstellung des Machtverhältnisses"? Wenn die Kinder in die Pubertät kommen?

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14. März um 19:42
In Antwort auf kreuzunge

Klingt nach einem Kind mit ausgeprägter "Autonomiephase" aber durchwegs normal. Ihr seid gerade richtig am Höhepunkt des Trotzes.

Glaube mir, es geht jetzt dann bald ganz anders weiter. Dass sie sich anders verhalten kann, zeigt ja, dass es kein generelles Problem ist. Sie staut sicher auch mal etwas auf, dass sie dann eben zu Hause an euch auslässt. Zwar nicht schön, aber ganz normales soziales Verhalten. Das machst du ja sicher auch so. Du schnauzt sicher schneller mal bei Genervtsein deinen Mann an, als deinen Kollegen.


Müdigkeit, Hunger und solche Sachen führen naturgemäß dazu, dass die Kinder noch eher "austicken". Das ist auch normal. Ist auch bei uns Erwachsenen ganz genauso...


Mein Großer hat mit 3-3,5 2-3 mal so richtig einen Ausraster gehabt, inklusive auf uns los gehen, und schlagen und auch mir mal in's Gesicht geschlagen. Jetzt ist er 5 und er hat sich echt sooooo viel besser im Griff.

 Danke!!! Das beruhigt mich total!!!!!!!

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14. März um 19:46
In Antwort auf momo8488

Oha, ich glaube wir sind tatsächlich aus unterschiedlichen pädagogischen Lagern. Was für dich Konsequenzen sind, sind für mich astreine Strafen. Und die Verhängung von Strafen führen meiner Meinung nach dazu, dass die Kinder sich nicht ernsthaft mit ihrem Verhalten auseinander setzen. Wahrscheinlich denkt das Kind auf der Treppe "blöde Mama, wegen der sitze ich jetzt hier".
Wir haben übrigens Regeln. Und nur weil ich nicht Strafe bedeutet das nicht, dass ich sanftmütig alles ertrage.

Was ist denn hier Strafe? Dass ich mich nicht hauen oder beschimpfen lasse?

Soll man das Töchterchen noch loben für das?

Man könnte auch sagen, aus der Situation rausgehen. Dann geht eben die Mama aus dem Raum. Kommt aufs Gleiche raus. 

Wenn Töchterchen auf Papa einschlägt, dann ist die Aufmerksamkeit und Zuwendung fürs Kind beendet. Ob das Kind geht oder der Papa ist völlig egal. 

Wenn es sich eingekriegt und beruhigt hat, kann es sich entschuldigen und dann redet man drüber.

Brauchst mir nicht erzählen, dass du mit deinem Kind redest, während es auf dich eindrischt.

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14. März um 19:48

Und noch eine Frage: wie schafft ihr es nicht mitdurchzudrehen wenn es gerade so krass ist? Also sich nicht in den Strudel Emotionen reinziehen zu lassen? 
 

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14. März um 19:58
In Antwort auf momo8488

Und noch eine Frage: wie schafft ihr es nicht mitdurchzudrehen wenn es gerade so krass ist? Also sich nicht in den Strudel Emotionen reinziehen zu lassen? 
 

Rausschicken. Auf so ein Theater nichts geben ganz einfach 

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14. März um 20:16
In Antwort auf momo8488

Was meinst du denn mit "Gleichstellung des Machtverhältnisses"? Wenn die Kinder in die Pubertät kommen?

U.a. ist auch situationsabhängig.
Sobald der Machtausübende eben diese über den „Empfänger“verliert.
Das kann in der Pubertät stattfinden bis ins jungen Erwachsenenalter.
 

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14. März um 20:18
In Antwort auf vorhangstange001

Was ist denn hier Strafe? Dass ich mich nicht hauen oder beschimpfen lasse?

Soll man das Töchterchen noch loben für das?

Man könnte auch sagen, aus der Situation rausgehen. Dann geht eben die Mama aus dem Raum. Kommt aufs Gleiche raus. 

Wenn Töchterchen auf Papa einschlägt, dann ist die Aufmerksamkeit und Zuwendung fürs Kind beendet. Ob das Kind geht oder der Papa ist völlig egal. 

Wenn es sich eingekriegt und beruhigt hat, kann es sich entschuldigen und dann redet man drüber.

Brauchst mir nicht erzählen, dass du mit deinem Kind redest, während es auf dich eindrischt.

Nee, von loben habe ich doch gar nichts gesagt. Geliebte Aktivität streichen oder das Kind auf die Treppe setzen sind aus meiner Sicht Strafen. 
Erzwungene Entschuldigungen finde ich ganz furchtbar, dafür finde ich echte Entschuldigungen riesig. 
Sie drischt nicht auf uns ein, kam das so rüber in meinem Text? Sie versucht nach mir zu hauen, und ich sage, dass ich das nicht will. Das zeigt im ersten Moment schon Wirkung  nur am nächsten Tag haben wir dasselbe Problem. Daher Frage ich hier um Tipps. 

 

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14. März um 20:21
In Antwort auf vorhangstange001

Was ist denn hier Strafe? Dass ich mich nicht hauen oder beschimpfen lasse?

Soll man das Töchterchen noch loben für das?

Man könnte auch sagen, aus der Situation rausgehen. Dann geht eben die Mama aus dem Raum. Kommt aufs Gleiche raus. 

Wenn Töchterchen auf Papa einschlägt, dann ist die Aufmerksamkeit und Zuwendung fürs Kind beendet. Ob das Kind geht oder der Papa ist völlig egal. 

Wenn es sich eingekriegt und beruhigt hat, kann es sich entschuldigen und dann redet man drüber.

Brauchst mir nicht erzählen, dass du mit deinem Kind redest, während es auf dich eindrischt.

Wer lobt sie dafür?

Das Problem ist, selbst wenn du rausgeht lernt sie nicht dabei mit ihnen umzugehen oder sie besser „kontrollieren“ zu können.
Das vermittelt lediglich Mama mag mich so nicht, hat mich so nicht lieb, somit lernt sie ihre Gefühle immer besser zu verstecken und damit erzählt sie nicht mehr die wichtigen Dinge.

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14. März um 20:22
In Antwort auf honey.86

U.a. ist auch situationsabhängig.
Sobald der Machtausübende eben diese über den „Empfänger“verliert.
Das kann in der Pubertät stattfinden bis ins jungen Erwachsenenalter.
 

Bin inhaltlich ganz bei dir! Danke für deine Antworten!! Sie helfen mir sehr weiter!

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14. März um 20:31
In Antwort auf momo8488

Und noch eine Frage: wie schafft ihr es nicht mitdurchzudrehen wenn es gerade so krass ist? Also sich nicht in den Strudel Emotionen reinziehen zu lassen? 
 

Och ich werde regelmäßig wahnsinnig.
Es ist unmöglich immer cool darauf zu reagieren und das muss man auch gar nicht.
Ein paar Mal tief Durchatmen hilft mir meistens, klingt vll doof.
Ich bin dann einfach authentisch und weine auch mal oder sag ihm, dass mir das jetzt zuviel ist und ich kurz brauche, er mir sagen soll, was er braucht oder wir einfach in dem Moment zusammen kuscheln. Dabei ignoriere ich nicht oder lass ihn auch nicht alleine.

Ist der Tag echt übel, sind es die Kinder meines Mannes, sobald er zur Haustüre reinkommt und ich geh alleine duschen oder vor die Tür Atmen😉

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14. März um 20:43
In Antwort auf momo8488

Nee, von loben habe ich doch gar nichts gesagt. Geliebte Aktivität streichen oder das Kind auf die Treppe setzen sind aus meiner Sicht Strafen. 
Erzwungene Entschuldigungen finde ich ganz furchtbar, dafür finde ich echte Entschuldigungen riesig. 
Sie drischt nicht auf uns ein, kam das so rüber in meinem Text? Sie versucht nach mir zu hauen, und ich sage, dass ich das nicht will. Das zeigt im ersten Moment schon Wirkung  nur am nächsten Tag haben wir dasselbe Problem. Daher Frage ich hier um Tipps. 

 

Nein, wenn es mich wieder hauen würde, nachdem wir drüber geredet haben, dann sag ich, dass das in die andere Richtung auch geht. Dann mag ich mich auch nicht auf den Spielplatz setzen, wenn das Kind wiederholt haut. 

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14. März um 20:45
In Antwort auf honey.86

Och ich werde regelmäßig wahnsinnig.
Es ist unmöglich immer cool darauf zu reagieren und das muss man auch gar nicht.
Ein paar Mal tief Durchatmen hilft mir meistens, klingt vll doof.
Ich bin dann einfach authentisch und weine auch mal oder sag ihm, dass mir das jetzt zuviel ist und ich kurz brauche, er mir sagen soll, was er braucht oder wir einfach in dem Moment zusammen kuscheln. Dabei ignoriere ich nicht oder lass ihn auch nicht alleine.

Ist der Tag echt übel, sind es die Kinder meines Mannes, sobald er zur Haustüre reinkommt und ich geh alleine duschen oder vor die Tür Atmen😉

Oder ich schrei es raus, dabei meine ich nicht, ich schrei mein Kind.
Sondern eher ein Ahhhrghhhh.
Ich hab mich auch schon auf den Boden daneben geschmissen und gejammert, ich bräuchte erst meinen Kaffee, ob wir danach weiter machen könnten...
Das war ihm so suspekt oder peinlich, seit dem hat er sich nie wieder auf den Boden geworfen.

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15. März um 8:13

Da klappt es perfekt. Verabschiedet sich morgens fröhlich und kommt mittags anstandslos mit. Nur morgens nach dem Aufstehen jammert Sie, sie habe heute keine Zeit für den kindi. (Und das Brot ist falsch geschmiert, und.... Und...)

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15. März um 9:15

Ich hab das zweite Buch, habe aber erst den Anfang gelesen.

Also viel lässt sich bei uns vermeiden indem ich vorher frag, was das Kind will (z.B. Brot). Und wenn es was will, was mir suspekt vorkommt, frag ich lieber nochmal nach, bevor es zu spät ist.

Ist sie vielleicht auch einfach müde, dass sie zu spät ins Bett geht?

In ganz schweren Phasen stampf ich auch mal mit dem Fuß auf, um meinen Frust loszuwerden.

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15. März um 11:43
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Ich hab das zweite Buch, habe aber erst den Anfang gelesen.

Also viel lässt sich bei uns vermeiden indem ich vorher frag, was das Kind will (z.B. Brot). Und wenn es was will, was mir suspekt vorkommt, frag ich lieber nochmal nach, bevor es zu spät ist.

Ist sie vielleicht auch einfach müde, dass sie zu spät ins Bett geht?

In ganz schweren Phasen stampf ich auch mal mit dem Fuß auf, um meinen Frust loszuwerden.

Müde war auch einer meiner Gedanken, aber sie geht um 18:00 ins Bett und steht ohne Wecker um 6 oder 6:30 auf.

Mit dem Brot war es nur ein Beispiel.  An schlechten Tagen sucht sie halt regelrecht was zum explodieren...

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15. März um 12:10

Deine Worte... Diva, Theater, auf der Nase tanzen...
das ist echt nicht meine Welt.
Sie hat gerade eine Phase in der sie (und damit wir auch) es aus irgendwelchen Gründen schwer hat.

Ich denke du und ich sind so "fest" in unserer Haltung zum Kind, dass wir in dieser Diskussion nicht zusammenkommen.

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15. März um 12:39

Akzeptiere doch einfach, dass momo anderer Meinung in dieser Sache ist. Sonst bist du immer die erste, die Meinungspluralismus einfordert und jetzt machst du es selbst nicht besser. Mal ehrlich.

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15. März um 15:09

Naja und ich als MUTTER verstehe einfach nicht wie jemand der keine Kinder hat und auch keine WILL nicht verstehen kann dass Kinder keine kleinen Soldaten sind die nach Schema F zu funktionieren haben
Und nur mal so am Rande "blöde Mama", ist noch angenehm , im Vergleich zu manchem Wortschatz der ab Kindergartenbesuch aufgeschnappt wird.
Und du bist ja süss "sowas gehört verboten zu sagen!".
Dir hat man ja auch nie VERBOTEN von oben herab über Afghanen zu wettern, also was soll die Bevormundung jetzt, da waren deine Eltern ja auch nicht konsequent, also mach erst mal bei dir was.... ne 3,5 jährige weiss nicht mal die Bedeutung von manchen Ausdrücken die sie aufschnappt und verbieten geht schlecht, man kanns Kind ja daheim nicht festbinden dass es zB keinen Kontakt zu Erwachsenen hat die böse Worte vorleben oder zu gleichaltrigen. Da müsste man schon unter ne Käseglocke leben um das zu vermeiden.
Wie stellst dir das denn vor. Süss.
Und wenn Mama "böse" wird dann wirds Kind erst recht blöde Mama sagen, ist doch eigentlich logisch oder.
Herjeh, das Kind ist 3,5 steckt voll in der Trotzphase und du kommst mit schimpfen.
Typisch kinderlos.
Wobei ich konsequent bei solchen Worten tatsächlich immer den Raum verlasse und mir das nicht antue, mein Kind aber nicht böse anfahre.
Ich gehe dann einfach, mit vorherigem Hinweis sich doch bitte zu überlegen was das jetzt für ne Aussage war.
Ist aber nochmal ein Unterschied, meine ist ja schon fast 7.
Im Fall der Te bleibt nix anderes als erklären.
Auszeit etc....bringt eigentlich null.
Raum selbst verlassen, kann man eventuell, wobei die Te das als Auszeit ansehen wird denke ich, aber alles darüber wie Spielen etc...streichen, das kann man mit nem Teenie machen aber nicht mit ner knapp vierjährigen.....
 

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15. März um 15:55
In Antwort auf momo8488

Und noch eine Frage: wie schafft ihr es nicht mitdurchzudrehen wenn es gerade so krass ist? Also sich nicht in den Strudel Emotionen reinziehen zu lassen? 
 

Da habe ich leider keinen Tipp.

Gerade beim Großen habe ich das Trotzen teilweise sehr persönlich genommen. Von wegen "in der Erziehung versagt" "warum ist mein Kind so"... Jetzt bitte nicht wortwörtlich hier zerpflücken, aber ich denke, man weiß schon, wie ich mich gefühlt habe.
Ein paar mal bei seinen extremsten Ausrastern war ich auch ziemlich am Boden zerstört.

Es hilft nur auch an sich zu arbeiten. Das Kind hat in dem Moment eben eine Riesenwut und kann damit nicht umgehen. Das muss es eben noch lernen. Das habe ich dann, wenn ich das Thema mit meinem Sohn (habe einige Bücher zu Thema damsl besorgt) besprochen habe, auch mir selbst verinnerlicht.


Wichtig: Man will nicht den Charakter des Kindes ändern (das geht auch nicht!), sondern das Verhalten! Das habe ich mir dann immer vor Augen geführt.
Auch mal das Kind fragen: Was kannst du denn nächstes mal machen, damit du besser mit deiner Wut umgehen kannst?
Denn die wissen schon, dass das nicht ok ist.


Beim zweiten tue ich mir insoferne leichter, weil ich ja weiß, dass es eine Entwicklung ist und nicht das Versagen meiner Erziehung... Da kämpft man ja beim ersten mal, wo einen das Thema trifft am meisten.

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15. März um 15:58
In Antwort auf momo8488

Deine Worte... Diva, Theater, auf der Nase tanzen...
das ist echt nicht meine Welt.
Sie hat gerade eine Phase in der sie (und damit wir auch) es aus irgendwelchen Gründen schwer hat.

Ich denke du und ich sind so "fest" in unserer Haltung zum Kind, dass wir in dieser Diskussion nicht zusammenkommen.

theola hat keine Kinder...

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15. März um 16:02

der "blöde Mama" Sager. So etwas kommt für mich auf den Kontext an. Wenn das Kind gerade so richtig sauer ist...

Mein Gott, ich gehre sogar zu den bööööösen Müttern, denen gegenüber dem Kind, wenn es mal extrem nervt auch mal rausrutscht: "Bitte hör auf mich zu nerven..." oder etwas in der Art.

Bisher habe ich etwas wie "blöde Mama" entweder ignoriert, oder irgendwas drauf gesagt a la "Na, dann bin ich eben eine blöde Mama..." oder "Ich muss echt blöd sein, wenn ich mir das Drama hier antun muss..." Ich werde dem Kind doch nicht noch den Gefallen tun, mich da drüber groß aufzuregen.
Meiner sagt das auch extrem selten, wenn überhaupt. Ist anscheinend nicht interessant und effektiv genug. Er versucht inzwischen andere Sachen.

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15. März um 16:08
In Antwort auf kreuzunge

der "blöde Mama" Sager. So etwas kommt für mich auf den Kontext an. Wenn das Kind gerade so richtig sauer ist...

Mein Gott, ich gehre sogar zu den bööööösen Müttern, denen gegenüber dem Kind, wenn es mal extrem nervt auch mal rausrutscht: "Bitte hör auf mich zu nerven..." oder etwas in der Art.

Bisher habe ich etwas wie "blöde Mama" entweder ignoriert, oder irgendwas drauf gesagt a la "Na, dann bin ich eben eine blöde Mama..." oder "Ich muss echt blöd sein, wenn ich mir das Drama hier antun muss..." Ich werde dem Kind doch nicht noch den Gefallen tun, mich da drüber groß aufzuregen.
Meiner sagt das auch extrem selten, wenn überhaupt. Ist anscheinend nicht interessant und effektiv genug. Er versucht inzwischen andere Sachen.

Ich denke auch, dass man da als Mutter ein dickeres Fell haben muss und ihnen eben nicht die Bühne bieten, die sie in dem Moment haben wollen. Wenn das Kind schon Drama macht, muss man das nicht ebenfalls.
Ist auch eine gute Gelassenheitsübung für die Pubertät 🙃🙃 

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15. März um 17:52

Das Problem ist, dass du nicht verstehst, dass es hier fast nie um antiautoritäre Erziehung geht....

Dass Kinder altersgemäß sehr wohl verstehen.

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15. März um 18:35

In der Phase nützen auch Strafen oder wie du sagst konsequent sein auch nicht viel.  Autoritär erzogene Kinder reagieren genauso. Es kann auch nicht Erziehungsziel sein, alles, was das Kind macht, abzustrafen, nur damit es wie gewünscht funktioniert. Wie soll man sich so gut entwickeln können?

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15. März um 19:19
In Antwort auf cathi67

Naja und ich als MUTTER verstehe einfach nicht wie jemand der keine Kinder hat und auch keine WILL nicht verstehen kann dass Kinder keine kleinen Soldaten sind die nach Schema F zu funktionieren haben
Und nur mal so am Rande "blöde Mama", ist noch angenehm , im Vergleich zu manchem Wortschatz der ab Kindergartenbesuch aufgeschnappt wird.
Und du bist ja süss "sowas gehört verboten zu sagen!".
Dir hat man ja auch nie VERBOTEN von oben herab über Afghanen zu wettern, also was soll die Bevormundung jetzt, da waren deine Eltern ja auch nicht konsequent, also mach erst mal bei dir was.... ne 3,5 jährige weiss nicht mal die Bedeutung von manchen Ausdrücken die sie aufschnappt und verbieten geht schlecht, man kanns Kind ja daheim nicht festbinden dass es zB keinen Kontakt zu Erwachsenen hat die böse Worte vorleben oder zu gleichaltrigen. Da müsste man schon unter ne Käseglocke leben um das zu vermeiden.
Wie stellst dir das denn vor. Süss.
Und wenn Mama "böse" wird dann wirds Kind erst recht blöde Mama sagen, ist doch eigentlich logisch oder.
Herjeh, das Kind ist 3,5 steckt voll in der Trotzphase und du kommst mit schimpfen.
Typisch kinderlos.
Wobei ich konsequent bei solchen Worten tatsächlich immer den Raum verlasse und mir das nicht antue, mein Kind aber nicht böse anfahre.
Ich gehe dann einfach, mit vorherigem Hinweis sich doch bitte zu überlegen was das jetzt für ne Aussage war.
Ist aber nochmal ein Unterschied, meine ist ja schon fast 7.
Im Fall der Te bleibt nix anderes als erklären.
Auszeit etc....bringt eigentlich null.
Raum selbst verlassen, kann man eventuell, wobei die Te das als Auszeit ansehen wird denke ich, aber alles darüber wie Spielen etc...streichen, das kann man mit nem Teenie machen aber nicht mit ner knapp vierjährigen.....
 

Ich gehe tatsächlich manchmal weg, aber nicht als erzieherisches Mittel, sondern wenn ich es einfach nicht mehr aushalten kann und eine kurze Pause brauche... Das kommt schon vor...

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15. März um 19:20
In Antwort auf kreuzunge

Da habe ich leider keinen Tipp.

Gerade beim Großen habe ich das Trotzen teilweise sehr persönlich genommen. Von wegen "in der Erziehung versagt" "warum ist mein Kind so"... Jetzt bitte nicht wortwörtlich hier zerpflücken, aber ich denke, man weiß schon, wie ich mich gefühlt habe.
Ein paar mal bei seinen extremsten Ausrastern war ich auch ziemlich am Boden zerstört.

Es hilft nur auch an sich zu arbeiten. Das Kind hat in dem Moment eben eine Riesenwut und kann damit nicht umgehen. Das muss es eben noch lernen. Das habe ich dann, wenn ich das Thema mit meinem Sohn (habe einige Bücher zu Thema damsl besorgt) besprochen habe, auch mir selbst verinnerlicht.


Wichtig: Man will nicht den Charakter des Kindes ändern (das geht auch nicht!), sondern das Verhalten! Das habe ich mir dann immer vor Augen geführt.
Auch mal das Kind fragen: Was kannst du denn nächstes mal machen, damit du besser mit deiner Wut umgehen kannst?
Denn die wissen schon, dass das nicht ok ist.


Beim zweiten tue ich mir insoferne leichter, weil ich ja weiß, dass es eine Entwicklung ist und nicht das Versagen meiner Erziehung... Da kämpft man ja beim ersten mal, wo einen das Thema trifft am meisten.

Das tut gut zu lesen!! Danke!

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15. März um 19:36

Ja, ist mir erst hinterher aufgefallen! Entschuldigung, da habe ich dich mit Vorhangstange zusammengeworfen.

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15. März um 19:45

Jetzt sind wir bei einer allgemeinen Diskussion über Erziehung .
Ist auch gut und interessant!

Mir fällt auf, dass - wenn man ohne Strafen, Ängstigen, Erpressen erziehen will, automatisch so gesehen wird, als würde man nur milde sein Kind anlächeln während es mit dem Messer an einem rumsäbelt und dem kleinen Geschwister die Zähne ausschlägt.
Es gibt ja durchaus noch etwas in der Mitte.

Bei uns gibt es ganz klar Grenzen, nur keine Strafe oder konstruierte Konsequenz, wenn sie sich nicht daran hält.
Und ich kann wirklich sagen, dass das bisher (bis auf diese Stimmungstiefs) sehr gut klappt.
Wir gehen davon aus, dass unsere Kinder im Kern gut sind und grundsätzlich kooperieren wollen. Und so behandeln wir sie. 
Und in dem was wir erwarten finde ich uns sehr klar und ehrlich.

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15. März um 19:48

Hier haben aber doch jetzt schon einige Mütter geschrieben, dass ihre Kinder diese Phase auch hatten undes wurde ja offenbar bei allen besser.

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15. März um 20:35

Falsch ich halte dir lediglich den Spiegel vor dass DU selbst wohl nie Konsequenzen erfahren haben musst sonst würdest du als-anscheinend-Erwachsene die Erziehung genossen haben soll, null ein solch unerzogenes Verhalten an den Tag legen wie zB in dem Namensthread. Ich war einfach zu faul nen anderen Thread rauszukramen indem du dich so äusserst wie es Menschen machen die keine gute Kinderstube hatten.
Insofern solltest du als letzte anderen Erziehungstips geben da du selbst keine besitzt so wie du dich als wie die Axt im Walde hier verhälst.
ARGUMENTE habe ich dir zahlreiche geliefert, es ist nicht mein Problem wenn du deine Muttersprache nicht sinnerfassend lesen kannst. Ich nenne dir aber nochmal gerne meine Argumente: "Und nur mal so am Rande "blöde" Mama ist noch angenehm, im Vergleich zu manchem Wortschatz der ab Kindergartenbesuch aufgeschnappt wird. ne, 3,5 jährige weiss nicht mal die Bedeutung von manchen Ausdrücken die sie aufgeschnappt hat und verbieten geht schlecht, man kanns Kind ja daheim nicht festbinden dass es zB keinen Kontakt zu Erwachsenen hat die böse Worte vorleben oder zu gleichaltrigen. Dann müsste man schon unter ne Käseglocke leben um das zu vermeiden.
Und wenn Mama "böse" wird dann wierds Kind erst recht blöde Mama sagen, ist doch eingentlich logisch oder.
Wobei ich konsequent bei solchen Worten tatsächlich immer den Raum verlasse und mir das nicht antue, mein Kind aber nicht böse anfahre.
Ich gehe dann einfach, mit vorherigem Hinweis sich doch bitte zu überlegen was das jetzt für ne Aussage war.
Ist aber nochmal ein Unterschied, meine ist ja schon fast 7...."

Ich finde allem in allem, mehr als genug Argumente.
Wenn man natürlich nicht alles liest oder versteht muss man zu dem Schluss kommen dass ich keine Argumente hätte.
Also erst lesen, dann meckern.
Und nein, ich werde mit jemand der weder weiss was antiautoritäre Erziehung ist, noch weiss was sonstige Erziehung ist, sicherlich nicht über den Unterschied zwischen laissez-faire und antiautoritär diskutieren. Du kapierst es eh nicht.
Und nein die Te erzieht nicht laissez-faire und ich auch nicht.
Man bestraft aber kein Kind das trotzt.
Und Kinder verstehen altersgemäss, aber auch das kannst DU nicht verstehen.....

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15. März um 20:37
In Antwort auf momo8488

Ich gehe tatsächlich manchmal weg, aber nicht als erzieherisches Mittel, sondern wenn ich es einfach nicht mehr aushalten kann und eine kurze Pause brauche... Das kommt schon vor...

Das war kein Vorwurf von mir, ich mach das meist auch wenn ich mal Pause brauche....hier schrieb noch jemand was vom rausschreien, das kannst du aber auch deinem Kind angewöhnen, einfach mal im Wald oder wo laut seinen Frust rausschreien, oder aber zu Hause in Kissen hauen, etc....einfach die Energie positiv umleiten. Alles Gute. Glg

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15. März um 20:44
In Antwort auf cathi67

Das war kein Vorwurf von mir, ich mach das meist auch wenn ich mal Pause brauche....hier schrieb noch jemand was vom rausschreien, das kannst du aber auch deinem Kind angewöhnen, einfach mal im Wald oder wo laut seinen Frust rausschreien, oder aber zu Hause in Kissen hauen, etc....einfach die Energie positiv umleiten. Alles Gute. Glg

Im übrigen ist das Kind der Te immer noch ein kleines Kind und das mit den Soldaten bezieht sich auf Drill liebe Lana.
Du meinst egal was mit Kindern ist, sie wären da um gedrillt zu werden.
Nur weil man dies nicht tut-zum Glück-heißt das aber nicht dass man seinen Kindern nix sagt.
Was soll die Te deiner Meinung nach denn tun: Kind den Mund zu kleben, anschreien, hauen, Essen wegnehmen ?.....Welche Methode wäre keine AUSREDE!
Und genau das meine ich mit schlechter Kinderstube: man bezeichnet fremde Mütter nicht einfach faul und nach Ausreden suchend. Ich kenne viele kinderlose, aber die haben wenigstens Charakter und ne gute Kinderstube genossen....mon Dieu....

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15. März um 21:29
In Antwort auf cathi67

Das war kein Vorwurf von mir, ich mach das meist auch wenn ich mal Pause brauche....hier schrieb noch jemand was vom rausschreien, das kannst du aber auch deinem Kind angewöhnen, einfach mal im Wald oder wo laut seinen Frust rausschreien, oder aber zu Hause in Kissen hauen, etc....einfach die Energie positiv umleiten. Alles Gute. Glg

Habe ich auch gar nicht als Vorwurf verstanden, alles gut

Wir haben neulich einen Wutball zusammen gebastelt (solchee Luftballons mit Mehl drin), und es war herzzereissend, wie sie, als es ihr wieder schlecht ging, völlig aufgelöst angeflitzt kam und ihren Ball gesucht hat. Da dachte ich, dass sie sich ja schon sehr bemühtin ihren Möglichkeiten.
Vielleicht schaffen wir es, den Ball zu etablieren. Kissen schlagen mag sie nicht.

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16. März um 8:19
In Antwort auf momo8488

Das tut gut zu lesen!! Danke!

Einen Tipp habe ich noch: Frage doch mal im Bekannten und Freundeskreis Mütter mit Kinder in dem Alter. z.B. im Kindergarten. Du wirst merken, du bist absolut nicht alleine.

Die bravsten Kinder, sind zu Hause kleine Teufelchen, die die Eltern in den Wahnsinn treiben.
Insoferne kannst du beruhigt sein, alles "normal" bei euch.

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16. März um 8:23
In Antwort auf momo8488

Habe ich auch gar nicht als Vorwurf verstanden, alles gut

Wir haben neulich einen Wutball zusammen gebastelt (solchee Luftballons mit Mehl drin), und es war herzzereissend, wie sie, als es ihr wieder schlecht ging, völlig aufgelöst angeflitzt kam und ihren Ball gesucht hat. Da dachte ich, dass sie sich ja schon sehr bemühtin ihren Möglichkeiten.
Vielleicht schaffen wir es, den Ball zu etablieren. Kissen schlagen mag sie nicht.

Die Kinder wissen ja sehr gut, dass sie ein Problem mit ihren Emotionen haben.

Ich kann nur raten auch generell Emotionen immer zu benennen. Bei uns beim Großen war das teilweise schwierig, weil er so schrieb, aber im nachinein zumindest haben wir besprochen, dass er sehr wütend war etc. Er sagte auch selbst, dass er ein Problem mit seiner Wut hat.

Wir haben wie gesagt auch Bücher zum Thema gelesen und besprochen. Wie er sich fühlt bei Wut, was er machen könnte etc.

Ihm hat am besten gefallen "Wohin mit meiner Wut" - das Buch ist gut mit den Bildern und zum gemeinsam besprechen, finde ich -  z.B. Aber da musst du schauen, was für deine passt.

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