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3-jähriger spricht wenig. Ist das normal?

5. September 2017 um 9:27

Hallo, ich bin eine junge Mama, die ein bisschen Angst vor dem Kindergartenbesuch ihres Sohnes hat. Mein Sohn ist letzten Monat 3 Jahre alt geworden. Die meisten halten ihn für älter weil er größer ist als die meisten Kinder in seinem Alter. Und nun steht der Kindergarten vor der Tür. Heute haben wir einen Kennenlernnachmittag da und ich bin sehr nervös. Er spricht nur ein paar Wörter (Hallo, Tschüss, Danke, Papa, Mama, Opa, Oma, Schuhe, Dusche, Pipi, Ja, Nein, Okay, Warte, er zählt bis 10 & kann das abc aufsagen egal welchen Buchstaben ich ihm zeige und er sagt seinen Namen wenn man fragt wir er heißt). Ist das nicht viel zu wenig für einen 3-Jährigen? Ich hab versucht ihm was vorzulesen aber er ist kein Kind das mal sitzen bleibt. Immer am toben. Was ist wenn der Kindergarten ihn nicht aufnehmen will deshalb? Könnt ihr mir was dazu sagen? Übertreibe ich? Oder ist meine Sorge gerechtfertig?

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5. September 2017 um 9:59

Mach dir keinen Kopf, meine schwester war auch so mit 3. Sie war total redefaul, wir haben uns damals den kopfzervrochen wie es wird wenn sie in den kiga kommt. Nach sehr kurzerzeit hat sie nicht aufgehört zu reden.
Evtl braucht er zur zekt nicht mehr, damit man ihn versteht und kommt auch so gut zurecht.
Im kindergarten, werden ihn die andeeen kinder nicht verstehen, bzw er ist ja iwo gezwungen mit ihnen zu quatschen.

Mach dir darüber keinen kopf ♡
Liebe grüße

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5. September 2017 um 10:07

Ich hab mit dem KIA bisjetzt noch nicht darüber gesprochen,weil mir das nie richtig aufgefallen ist und der KIA hat von selbst auch nie gesagt das er sehr wenig spricht. Ich werd einen Termin bei ihm machen. Er hört sehr gerne das Abc lied. Und ich soll immer die Buchstaben auf ein Zettel schreiben während er sie aufsagt. Er zählt seine kleinen Autos durch aber eher selten. Er zählt meistens einfach so bis 10 ohne was zu zählen dabei. Er spricht keine Sätze. Seitdem ich die Sorge habe, spreche ich wirklich über alles mit ihm. Ich erkläre alles egal ob beim Kochen, im Bus, auf dem Spielplatz. Er hat eigentlich alles an Spiel was man nur haben kann. Er spielt gerne mit den Bausteinen, hat eine kleine Gitarre, ganz viele Autos, Lkws, usw weil er alles liebt was Reifen hat. Malen tut er nicht so gerne wird ihm schnell langweilig. Er hat eine Zahlenmatte wo er die Zahlen einfügen muss was er gerne macht. Ich hab ihm so eine Art Tablet für Kleinkinder gekauft damit er das zählen und buchstabieren richtig lernt. Er benutzt das Tablet auch sehr gerne. Und ansonsten spielen wir draußen .. roller fahren kann er, das Fahrrad fahren kann er noch nicht so richtig. Zu hause spielt er mit seinen Autos alleine und beim bauen immer mit mir. Er entscheidet eigentlich immer selbst ob er mit mir spielen will, was wir auch meistens zusammen machen. Ich hab gemerkt das er wenn wir auf den Spielplatz gehen immer die anderen Kinder beobachtet beim spielen statt selbst zu spielen. Er taucht die anderen auf der Schaukel lieber an als selbst zu schaukeln und beim Ball spielen holt er den Ball für die anderen statt mitzuspielen. 

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5. September 2017 um 10:16
In Antwort auf mrsbreakdown

Mach dir keinen Kopf, meine schwester war auch so mit 3. Sie war total redefaul, wir haben uns damals den kopfzervrochen wie es wird wenn sie in den kiga kommt. Nach sehr kurzerzeit hat sie nicht aufgehört zu reden.
Evtl braucht er zur zekt nicht mehr, damit man ihn versteht und kommt auch so gut zurecht.
Im kindergarten, werden ihn die andeeen kinder nicht verstehen, bzw er ist ja iwo gezwungen mit ihnen zu quatschen.

Mach dir darüber keinen kopf ♡
Liebe grüße

Ich hoffe das wird bei ihm auch so sein. Ich hatte schon den Gedanken das die anderen Kinder nicht mit ihm spielen könnten weil er nicht spricht.. Das ist alles andere als schön. Danke für deine Worte. Liebe Grüße💕

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5. September 2017 um 10:29

Sowas ähnliches hat meine Mutter mir auch schon gesagt. Ich werde das Tablet wegräumen. Er möchte auch immer wieder mein Handy haben was ich ihm aber nie gebe. 

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5. September 2017 um 10:39

Ich werde mir das mal anschauen.  
Ich werde sowieso nicht aufhören mit dem vorlesen. Irgendwann wird es ihm schon Spaß machen. Meiner macht noch seinen Mittagsschlaf, dass ist dann die Zeit in der ich auch entspannen kann oder meine Serie schauen kann. 

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5. September 2017 um 11:03
In Antwort auf liana0

Hallo, ich bin eine junge Mama, die ein bisschen Angst vor dem Kindergartenbesuch ihres Sohnes hat. Mein Sohn ist letzten Monat 3 Jahre alt geworden. Die meisten halten ihn für älter weil er größer ist als die meisten Kinder in seinem Alter. Und nun steht der Kindergarten vor der Tür. Heute haben wir einen Kennenlernnachmittag da und ich bin sehr nervös. Er spricht nur ein paar Wörter (Hallo, Tschüss, Danke, Papa, Mama, Opa, Oma, Schuhe, Dusche, Pipi, Ja, Nein, Okay, Warte, er zählt bis 10 & kann das abc aufsagen egal welchen Buchstaben ich ihm zeige und er sagt seinen Namen wenn man fragt wir er heißt). Ist das nicht viel zu wenig für einen 3-Jährigen? Ich hab versucht ihm was vorzulesen aber er ist kein Kind das mal sitzen bleibt. Immer am toben. Was ist wenn der Kindergarten ihn nicht aufnehmen will deshalb? Könnt ihr mir was dazu sagen? Übertreibe ich? Oder ist meine Sorge gerechtfertig?

Hallo

Vor ein paar Tagen gab es hier schonmal eine Mama, dessen 3-jähriges auch nicht viel spricht. Ist vielleicht hilfreich, wenn du dir da mal die Antworten durchliest.
Dort habe ich auch zu unserer Geschichte ausführlich geschrieben.

Meine Tochter, mittlerweile in ein paar Tagen schon 4, hatte eine starke Sprachentwicklungsverzögerung auf mehreren Ebenen (hat sie auch jetzt noch, auch wenn sich natürlich in der Zwischenzeit einiges verbessert hat im Vergleich zu zB noch vor einem Jahr) - aber hierzu am besten den anderen Thread mal durchlesen, wird sonst zu viel wenn ich hier nochmal alles dazu schreibe

Er ist also mittlerweile 3 Jahre alt, dann hattet ihr sicher auch schon die U7a? Dort wird, genau wie zur U7 im Alter von zwei Jahren, ein Sprachtest gemacht, der Aufschluss auf eventuelle Verzögerungen geben soll. Also, eigentlich hätte er ja sowohl zur U7 als auch bei der U7a hinsichtlich der Sprachentwicklung bereits auffällig werden müssen? Oder wurden bei euch diese Tests nicht gemacht?

Ich empfehle auf jedenfall dringend den Kinderarzt aufzusuchen, lass dich dort nicht vertrösten und bestehe auf ein Rezept für Logopädie. Die sind vom Fach und können am besten einschätzen, inwieweit dein Kind hinsichtlich der Sprachentwicklung verzögert ist oder ob sich das alles noch im Rahmen aufhält (wonach es sich meiner Meinung nach nicht anhört). Bei dem Erstrezept gibt es 11 Verordnungen (bei jedem weiteren 10 Verordnungen), eine Sitzung reicht meistens nicht um die "Problematik" genau einzuschätzen. Und im Endeffekt könnt ihr bei dem Rezept eh nur gewinnen: wenn dein Kind Hilfe braucht, wird das der Logopäde feststellen und es wird alles in die Wege geleitet. Braucht er keine Hilfe, auch nicht schlimm, dann wird euch der Logopäde das (auch bevor alle Verordnungen eingelöst wurden) wissen lassen und ihr werdet wohl erleichtert über diese Kenntnis sein. Auch euer Kind hat in diesem Fall ja kein Nachteil, denn spielen tut jedes Kind gerne

Wichtig, noch vor dem ersten Termin bei der Logopädie das Hörvermögen prüfen lassen -> der Kinderarzt wird euch bevor ihr das Rezept für die Logopädie bekommt eine Überweisung zum HNO ausstellen, was ja durchaus sinnvoll ist. Also das wären so die beiden Wege, die ich schnellstmöglich einschlagen würde: 1. HNO 2. Logopädie

Ansonsten finde ich hier einige Aussagen etwas unpassend, zB "Mach dir keinen Kopf meine Schwester war auch so[...]redefaul" Natürlich ist es gut gemeint, keine Frage! Aber eine Mutter merkt am ehesten wenn das Kind Probleme hat, die nicht mehr im Rahmen sind. Mutterinstinkt ist nicht zu vernachlässigen.. und klar gibt es Late-talker, sogenannte Sammler oder was es da noch für Begriffe für gibt. Aber das ist nicht vergleichbar mit einer Sprachentwicklungsverzögerung und gerade bei dieser ist es wichtig es nicht zu lange hinauszuzögern. Lieber einmal mehr prüfen lassen als sinnlos wertvolle Zeit verstreichen zu lassen
Auch "er ist ja irgendwo gezwungen mit ihnen zu quatschen" würde ich nicht so einfach sagen.. Kinder werden schnell frustriert, wenn sie nicht verstanden werden bzw. merken, dass sie sich nicht so ausdrücken können wie sie gerne wollen.. bei manch einem Kind wirkt sich das vielleicht positiv aus, mag sein, aber allzu oft hört man eben auch das Gegenteil - hauen, kneifen, schubsen usw. kann eben auch eine Reaktion sein..

Noch zu deiner Sorge mit dem Kindergarten, der wird deinem Kind nicht mangels Sprachvermögen die Aufnahme verweigern (Diskriminierung). Es ist ja auch nicht so, das er gar nicht spricht, und viele Erzieher sehen das (so zumindest meine Erfahrung) eher gelassen. Denn gerade durch den Kindergarten tut sich hinsichtlich der Sprache sehr viel und schnell etwas.

Des Weiteren kannst du dein Kind auch gut unterstützen Lesen, viel erzählen, viel zeigen und benennen, ihn im Alltag teilhaben lassen bei zB Haushalt, kochen usw: erzählen was du wie warum usw. machst Auch viel raus in die Natur gehen bietet dem eine hervorragende Grundlage. Es gibt auch viele Spiele die die Sprachentwicklung fördern (da fällt mir ein ich wollte in dem anderen Thread längst eine Liste für die betroffene Mama machen ), Haba hat da einige gute. Den Obstgarten zB und viele viele mehr (ich werde mich gleich mal an die Liste setzen^^).
Achso, was mir noch einfällt: meine war anfangs auch nie so fürs Bücher anschauen zu begeistern, sie wollte zwar und hat sich immer wieder welche gegriffen, aber ich kam nie dazu etwas vorzulesen oder zu den Bildern zu erzählen, da sie immer ganz ganz fix umblättern wollte (davon war sie nicht abzubringen). Das hat sich dann aber zum Glück schnell gelegt und sie fing an Bücher zu liiiiiiieben Auch Hörspiele sind empfehlenswert, wenn er wirklich so gar nichts von Büchern hält. Und immer gut, CD´s mit Kinderliedern. Bei meiner war das sehr fördernd, denn es animierte sie zum mitsingen und dadurch natürlich auch zum sprechen

Wovon ich aber auch abraten würde, ebenso wie meine Vorrednerin, lass das Tablet weg und konzentrier dich auf die Dinge, die in seinem Alter wirklich wichtig sind. Natürlich ist es schön, wenn er schon das ABC aufsagen kann und er Interesse daran hat. Aber ein Tablet "damit er es richtig lernt" hat da nix zu suchen. Das geht auch ohne mit zB Puzzle, Memory & Co - das ist auch wesentlich hilfreicher beim Erlernen bzw. Verfeinern der Motorik als das simple hin- und herwischen auf dem Tablet (welche Auswirkungen sowas zudem auf das kindliche Gehirn hat wurde ja auch schon erwähnt).

Hier hast du noch den Link für den anderen Thread, alles Gute für euch und bei Fragen kannst du dich gerne jederzeit bei mir melden wenn du magst

http://baby.gofeminin.de/forum/3-jahriger-spricht-kaum-fd967913

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5. September 2017 um 11:51

Hallo, mich fteut das sehr das du als Erzieherin das so siehst. Du hast mir da echt Mut gemacht.  

LG

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