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3. Kind... ja? Nein? Vielleicht?

7. Juli 2018 um 17:58

Hallo zusammen...

ich möchte mal alle 3-fach (oder auch mehr)-Mamas fragen, wie ihr den Alltag mit 3 Kindern empfindet, erlebt, wuppt... überlebt?

wir haben bereits 2 Kinder, Mädchen und Junge, 7 und 3 Jahre alt.
seit der Geburt unseres Sohnes wünsche ich mir ein 3. Kind. Der Wunsch ist täglich präsent, obwohl mich meine beiden hin und wieder so richtig zur Weißglut treiben (können).
an solchen Tagen denke ich schon: „2 reichen“. 
Doch dann... keimt wieder das Gefühl, dass noch ein paar Kinderfüße fehlen.

ich kann es gar nicht beschreiben... 

momentan bin ich hin und her gerissen.
ich hab schon auch Angst mit dreien überfordert zu sein. Das bin ich jetzt z.t. Schon. 

Meinem Mann würden eigentlich unsere beiden reichen, ich müsse aber bedenken, dass der Löwenanteil an mir „hängen bleiben würde“.
er arbeitet viel und unter der Woche bin ich quasi den gesamten Tag allein mit den Kindern. 
Ich brauche deswegen auch Zeit für mich, die ich mir oft zu wenig nehme.

also... wie ist es denn? Was verändert sich? Hat sich viel verändert? Wie hoch ist der Stresslevel? Ist es überhaupt machbar, mit Mann der praktisch nur am Wochenende da ist, und ohne weitere Familie in der Nähe?
Seid ihr oft unter dauerspannung?
welche Charakterzüge haben eure Kinder? Was war / ist so richtig anstrengend/ nervig und natürlich schön?
schreibt bitte ungeschönt drauf los

liebe Grüße 😊

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7. Juli 2018 um 21:35

Vielen Dank für deine Antwort. 
Kannst du den letzten Absatz mal genauer erläutern? 
Wie leben denn Freundinnen und userinnen? 
Genau so, wie du es beschreibst, geht es mir manchmal. 
 

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7. Juli 2018 um 21:36

So ähnlich war es hier auch. 
Mein Mann will und wollte auch immer nur zwei, ich hatte zeitweise den Wunsch nach nem dritten. 
Aber während der Unterschied zwischen einem und zwei nicht wirklich groß ist, wird es bei drei schwieriger. 
Das geht schon mit dem Auto los, in das keine drei sitze passen würden, über Urlaub und Hotels die zwei Kinder problemlos mit ins elternzimmer nehmen lassen, drei aber nicht, hin zu dreifachem krankheits-Ausfall-Risiko für die Arbeit, mehr Kosten und schwierigeren Betreuungsmöglichkeiten. Alle drei bei den Omas ist schon ne Hausnummer...
dazu kam irgendwie die Angst „es ist zweimal alles gut gegangen, warum sein Glück herausfordern“ was Schwangerschaft, Geburt und auch Behinderungen angeht. 
Also ich habe mich rational davon verabschiedet, vor allem als ich nach einem Jahr wieder zur Arbeit bin und da halt auch erst das ganze Organisatorische sichtbar wurde...
auch wenn ich manchmal bei so kleinen Babys etwas sehnsüchtig werde, ich genieße doch meine langsam besser werdenden Nächte und die zunehmende Selbständigkeit der Kinder. 

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8. Juli 2018 um 0:02

Würde sagen, das kommt neben dem eigenen auch ganz stark auf den Charakter der Kinder an.
Meine beiden großen finde ich eigentlich ganz pflegeleicht. Nur aktuell taub und schlampig.
Nr 3 ist erst 6 Wochen alt. Da besteht das Leben eh noch aus schlafen, pupsen, Tragetuch. Harte Fakten kommen da vermutlich erst auf den Tisch, wenn er groß genug ist, um sich Spielzeug der großen unter den Nagel zu reißen.

Also, bis jetzt ist die Veränderung noch nicht so groß. 
Die beiden großen können sich auch schon mal selber helfen. Da muss ich nicht für jedes "Ich will ein Brot" hinterher springen und wenn die Katze im Bad ne Atombombe baut, um die Weltherrschaft an sich zu reißen, tangiert mich das auch erstmal nicht. 
Ich habe allerdings auch ein anderes Lebensmodell, als wohl die meisten hier, da ich freiberuflich Zuhause arbeite und so eigentlich von Arbeit bis Familie alles ineinander greift. 

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8. Juli 2018 um 7:48
In Antwort auf heuel1

Hallo zusammen...

ich möchte mal alle 3-fach (oder auch mehr)-Mamas fragen, wie ihr den Alltag mit 3 Kindern empfindet, erlebt, wuppt... überlebt?

wir haben bereits 2 Kinder, Mädchen und Junge, 7 und 3 Jahre alt.
seit der Geburt unseres Sohnes wünsche ich mir ein 3. Kind. Der Wunsch ist täglich präsent, obwohl mich meine beiden hin und wieder so richtig zur Weißglut treiben (können).
an solchen Tagen denke ich schon: „2 reichen“. 
Doch dann... keimt wieder das Gefühl, dass noch ein paar Kinderfüße fehlen.

ich kann es gar nicht beschreiben... 

momentan bin ich hin und her gerissen.
ich hab schon auch Angst mit dreien überfordert zu sein. Das bin ich jetzt z.t. Schon. 

Meinem Mann würden eigentlich unsere beiden reichen, ich müsse aber bedenken, dass der Löwenanteil an mir „hängen bleiben würde“.
er arbeitet viel und unter der Woche bin ich quasi den gesamten Tag allein mit den Kindern. 
Ich brauche deswegen auch Zeit für mich, die ich mir oft zu wenig nehme.

also... wie ist es denn? Was verändert sich? Hat sich viel verändert? Wie hoch ist der Stresslevel? Ist es überhaupt machbar, mit Mann der praktisch nur am Wochenende da ist, und ohne weitere Familie in der Nähe?
Seid ihr oft unter dauerspannung?
welche Charakterzüge haben eure Kinder? Was war / ist so richtig anstrengend/ nervig und natürlich schön?
schreibt bitte ungeschönt drauf los

liebe Grüße 😊

Joa, organisiertes Chaos würde ich es mal nennen, wenn man Talent hat es organisiert zu bekommen.
Ich glaube, ganz viel hängt von der Mutter ab, wie entspannt sie in stressigen Situationen sein kann, wie es vorher schon mit zwei Kindern läuft usw.
Dem Charakter meiner Kinder nach hätte hier wohl weder eine Nr. 3 noch eine Nr. 4 kommen „dürfen“. Davon kann man das aber nicht abhängig machen.
Meine beiden Großen (9,5J. & 6J.) sind Autisten. Ja! Zeitweise wirklich sehr anstrengend. Der Älteste hat noch andere gesundheitliche Baustellen die auch mal mit Facharztbesuchen einhergehen und dazu hat er noch eine Darmerkrankung die oft viel Arbeit für mich und Frustration für ihn bedeutet.
Man da rein sag ich immer. Es sind ja nicht alle Kinder auf einmal da und wenn dann eins dazukommt wird es langsam groß und wächst in die Familie.
Der Sprung zum dritten ist anfangs im Babyalter gefühlt nicht so groß, entwickelt sich aber nach und nach zu einer kleinen Herausforderung.
Man sollte sich dem schon gewachsen fühlen.
Unser dritter Sohn hat sich eingeschlichen, daher konnten wir vorher nicht darüber nachdenken.
Im Juni ist er gerade 2 Jahre geworden und er ist echt goldig, lässt sich aber von seinen Geschwistern auch nicht die Butter vom Brot nehmen 😅
Im Dezember bekommen wir unseren 4. Sohn und ich habe echt keine Angst das nicht zu schaffen.
Bei den Großen ist alles geregelt. Beim Ältesten war es von Anfang an alles immer komplizierter als bei Gleichaltrigen und auch wesentlich aufwendiger, aber die beiden sind in der Schule (der noch mittlere wird jetzt eingeschult), beide haben ihre feste Autismustherapie, ihre Schulbegleitung usw.
Ich habe da kaum Sorge.
Die Zeit für sich MUSS man sich dann eben nehmen, dafür braucht es eben oben besagte Organisation im Chaos.
Wir haben übrigens auch keine Großeltern oder sonst irgendwen der uns unterstützt oder mal die Kinder abnimmt.
Haus und Garten wollen auch bewirtschaftet werden und mein Mann kommt unter der Woche auch erst abends.

Ich bin wirklich gespannt wie ihr euch entscheidet 😊

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8. Juli 2018 um 7:50
In Antwort auf die2tekekslosekeksdose

Joa, organisiertes Chaos würde ich es mal nennen, wenn man Talent hat es organisiert zu bekommen.
Ich glaube, ganz viel hängt von der Mutter ab, wie entspannt sie in stressigen Situationen sein kann, wie es vorher schon mit zwei Kindern läuft usw.
Dem Charakter meiner Kinder nach hätte hier wohl weder eine Nr. 3 noch eine Nr. 4 kommen „dürfen“. Davon kann man das aber nicht abhängig machen.
Meine beiden Großen (9,5J. & 6J.) sind Autisten. Ja! Zeitweise wirklich sehr anstrengend. Der Älteste hat noch andere gesundheitliche Baustellen die auch mal mit Facharztbesuchen einhergehen und dazu hat er noch eine Darmerkrankung die oft viel Arbeit für mich und Frustration für ihn bedeutet.
Man da rein sag ich immer. Es sind ja nicht alle Kinder auf einmal da und wenn dann eins dazukommt wird es langsam groß und wächst in die Familie.
Der Sprung zum dritten ist anfangs im Babyalter gefühlt nicht so groß, entwickelt sich aber nach und nach zu einer kleinen Herausforderung.
Man sollte sich dem schon gewachsen fühlen.
Unser dritter Sohn hat sich eingeschlichen, daher konnten wir vorher nicht darüber nachdenken.
Im Juni ist er gerade 2 Jahre geworden und er ist echt goldig, lässt sich aber von seinen Geschwistern auch nicht die Butter vom Brot nehmen 😅
Im Dezember bekommen wir unseren 4. Sohn und ich habe echt keine Angst das nicht zu schaffen.
Bei den Großen ist alles geregelt. Beim Ältesten war es von Anfang an alles immer komplizierter als bei Gleichaltrigen und auch wesentlich aufwendiger, aber die beiden sind in der Schule (der noch mittlere wird jetzt eingeschult), beide haben ihre feste Autismustherapie, ihre Schulbegleitung usw.
Ich habe da kaum Sorge.
Die Zeit für sich MUSS man sich dann eben nehmen, dafür braucht es eben oben besagte Organisation im Chaos.
Wir haben übrigens auch keine Großeltern oder sonst irgendwen der uns unterstützt oder mal die Kinder abnimmt.
Haus und Garten wollen auch bewirtschaftet werden und mein Mann kommt unter der Woche auch erst abends.

Ich bin wirklich gespannt wie ihr euch entscheidet 😊

Man WÄCHST da rein - sollte das heißen 😁

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8. Juli 2018 um 9:20

Das musst du für dich entscheiden.
Ich hatte erst den Wunsch, aber mich jetzt bewusst dagegen entschieden.

Ab 3 Kindern wird eben alles schwieriger. Da bekommt man auch nicht mehr so schnell jemanden organisiert, der die Kinder beaufsichtigt. Das ist mit 2 schon nicht leicht, aber 3 nimmt einem dann wirklich fast niemand mehr ab.

Wenn du zusätzlich mehr oder weniger alles alleine machen musst und jetzt schon manchmal an deine Grenzen kommst, würde ich mir das wirklich gut überlegen.


Bei mir war es auch so, dass ich einfach nochmal gerne schwanger wäre und ein Baby hätte. Aber Babies sind ja vor allem anstrengend und ein bisschen eben süß.

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8. Juli 2018 um 11:18

Achso noch etwas:

In meinen Überlegungen spielte auch eine Rolle, was wenn ich durch welchen Schicksalsschlag auch immer, die Kinder alleine aufziehen muss.
3 traue ich mir alleine nicht ohne wirklich großen Stress für mich zu...

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8. Juli 2018 um 13:10

Vielen Dank für eure sehr realistischen Antworten.
ich werde weiterhin in mich kehren und über die eine und auch andere Anmerkung nachdenken. 
Auch dein Beitrag @kreuzunge.... was ist, wenn einer von uns, warum auch immer, alleine für die Kinder da sein müsste. 

Haaaaccch.... wenn man nur wüsste, was man nicht weiß.

an die jenigen, die sich bewusst für 3 entschieden haben.... war immer klar dass es drei und mehr sein sollen, oder hattet ihr auch mal Zweifel, so wie ich gerade?

bei der Planung für ein zweites, waren null Zweifel bei uns. Einzig der Ort machte mir anfangs Bammel.... ich bekam sohnemann in den USA... als ich schwanger war, war ich einfach nur glücklich, ohne jeden Zweifel.

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8. Juli 2018 um 14:37
In Antwort auf heuel1

Vielen Dank für eure sehr realistischen Antworten.
ich werde weiterhin in mich kehren und über die eine und auch andere Anmerkung nachdenken. 
Auch dein Beitrag @kreuzunge.... was ist, wenn einer von uns, warum auch immer, alleine für die Kinder da sein müsste. 

Haaaaccch.... wenn man nur wüsste, was man nicht weiß.

an die jenigen, die sich bewusst für 3 entschieden haben.... war immer klar dass es drei und mehr sein sollen, oder hattet ihr auch mal Zweifel, so wie ich gerade?

bei der Planung für ein zweites, waren null Zweifel bei uns. Einzig der Ort machte mir anfangs Bammel.... ich bekam sohnemann in den USA... als ich schwanger war, war ich einfach nur glücklich, ohne jeden Zweifel.

Tja, nachdem bei uns in der erweiterten Familie jemand genau das Problem (Mann gestorben, bei anderen Scheidung - beide male 3 Kinder) hatte, finde ich das schon ein realistisches Szenario... Leider.

Klar, ist das nicht der Hauptgrund, eher einer nebenbei.

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8. Juli 2018 um 15:44

Ich möchte noch die Überlegung einwerfen, dass Du diese Entscheidung noch ein paar Jahre vertagen könntest, also bewusst auf großen Abstand der Geschwister planen - falls das alterstechnisch bei Euch hin kommt.

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8. Juli 2018 um 18:37
In Antwort auf heuel1

Hallo zusammen...

ich möchte mal alle 3-fach (oder auch mehr)-Mamas fragen, wie ihr den Alltag mit 3 Kindern empfindet, erlebt, wuppt... überlebt?

wir haben bereits 2 Kinder, Mädchen und Junge, 7 und 3 Jahre alt.
seit der Geburt unseres Sohnes wünsche ich mir ein 3. Kind. Der Wunsch ist täglich präsent, obwohl mich meine beiden hin und wieder so richtig zur Weißglut treiben (können).
an solchen Tagen denke ich schon: „2 reichen“. 
Doch dann... keimt wieder das Gefühl, dass noch ein paar Kinderfüße fehlen.

ich kann es gar nicht beschreiben... 

momentan bin ich hin und her gerissen.
ich hab schon auch Angst mit dreien überfordert zu sein. Das bin ich jetzt z.t. Schon. 

Meinem Mann würden eigentlich unsere beiden reichen, ich müsse aber bedenken, dass der Löwenanteil an mir „hängen bleiben würde“.
er arbeitet viel und unter der Woche bin ich quasi den gesamten Tag allein mit den Kindern. 
Ich brauche deswegen auch Zeit für mich, die ich mir oft zu wenig nehme.

also... wie ist es denn? Was verändert sich? Hat sich viel verändert? Wie hoch ist der Stresslevel? Ist es überhaupt machbar, mit Mann der praktisch nur am Wochenende da ist, und ohne weitere Familie in der Nähe?
Seid ihr oft unter dauerspannung?
welche Charakterzüge haben eure Kinder? Was war / ist so richtig anstrengend/ nervig und natürlich schön?
schreibt bitte ungeschönt drauf los

liebe Grüße 😊

Ich kann dich soo gut verstehen.
Wir haben sehr lange gebraucht, um die Frage nach einem drittenKind für uns zu klären.
Wir haben uns dagegen entschieden.
Hauptsächlich weil mir das Risiko zu groß ist. Dass das Kind nicht gesund ist, dass meine Gesundheitleidet, dass ich nicht allen gerecht werde, dass es mich als Mensch nicht mehr gibt.
Je älter meine Kinder werden, desto größer auch die Sorgen, zumindest bei uns. 
Die vielen Herausforderungen, das Organisieren von Terminen, mein Beruf, der Haushalt, meine Paarbeziehung...
es sprechen zu viele Gründe dagegen.
Wir würden 3 Kinder hinbekommen, klar, aber zu welchem Preis.
Uns ist er zu hoch.

Ich wünsche dir eine Entscheidung, die dir Frieden bringt. 

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10. Juli 2018 um 8:39

Wir haben uns klar gegen ein drittes Kind entschieden. Wir haben 2 tolle gesunde Kinder (wobei das Kleinere ganz große Startschwierigkeiten hatte und sein Leben am seidenen Faden hing). Sie werden immer selbstständiger und wir erlangen wieder mehr Freiheiten dadurch. Wir können tolle Ausflüge unternehmen, können durchschlafen (WENN die Kinder denn malnun eingeschlafen sind) und ich kann arbeiten gehen. Die beiden sind nun 5 und 8 Jahre alt, jetzt nochmal alles von vorn zu beginnen, dazu habe ich keine Lust. Und je älter die Kinder werden, desto größer werdenist die Ansprüche. Sei es Hobbies oder Freunde einladen. Das alles neben Job, Haushalt, Zweisamkeit, Arztterminen, Friseurbesuchen etc. zu koordinieren ist mir mit 2 Kindern schon genug

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10. Juli 2018 um 14:14

Huhu,
bei uns war von Anfang an klar, dass wir mindestens 2 und höchstens 4 wollen.
Als wir die ersten beiden hatten fiel die Überlegung wegen eines 3. schon schwer. Größeres Auto, wieder von vorne anfangen. Wir hatten uns dann gesagt, dass ich es 3 Monate versuche, wenn es klappt ist es toll und wenn nicht bleiben wir bei zwei Kindern.

im 3. Monat hat es dann geklappt. Wir haben uns natürlich sehr gefreut. Gedanken darüber ob ich allen gerecht werde habe ich mir ehrlich gesagt noch nie gemacht. Ich gebe einfach mein bestes für alles gleich da zu sein.

Bereits Mitte der Schwangerschaft mit dem 3. war plötzlich der Wunsch nach einem 4. da. Zuerst dachte ich es sind die Hormone. Aber auch die stressige babyzeit hat daran nichts geändert. Meine kleine ist aktuell 6 Monate alt und ich bin schwanger mit dem 4. und letzten.
Zur Zeit läuft es recht easy. Klar nerven mich die Kinder mal und treiben mich zur Weißglut. Aber das ist normal und damit sollte man rechnen.

wegen den Ferien. Viele reiseanbieter haben online nur die Möglichkeit 3 Kinder einzugeben. Aber wir sind da recht anspruchslos. Ferienhäuser oder Camping kann man immer machen und ist auch für Kinder toll.

wenn Kind NR 4 geboren wird sind die anderen gerade 5 geworden, 3,5 geworden und 1 geworden.
es wird sicher stressig, aber mal ehrlich. Wie schnell vergeht die Zeit. Wie schnell sind 4 Jahre um und man hat wieder mehr Zeit für sich.

unsere Partnerschaft leidet weder am 3. noch am 4. Kind. 

Die beiden großen gehen mo-mi in die Kita während ich auf Arbeit bin an den Tagen. Dann haben wir 4 Tage Wochenende. Ab August geht auch das Baby in die Kita. Ich arbeite im Zweischichtsystem mo-mi in gegenschicht zu meinem Mann. Wenn ich auf Arbeit bin übernimmt er also alles zu Hause.

wir müssen nicht jeder einem Hobby nachgehen, ins fitnessstudio oder zum Fußball. Klar würden wir gerne mal abends nur zu zweit essen gehen oder ins Kino. Aber das geht, wenn man 800km von der ganzen Familie lebt eben nicht.
wir sind schon glücklich und zufrieden wenn wir mit den Kindern durch den Wald spazieren.

es kommt, finde ich, immer ganz darauf an, was man selber und der Mann für Erwartungshaltungen an das eigene leben hat. Was man braucht zum glücklich sein. Für uns sind das Kleinigkeiten und unsere Familie.

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10. Juli 2018 um 19:20

nunja, wenn deine Kinder immer so brav schlafen gehen. Meine nicht immer  ...und pro Kind steigt die Wahrscheinlichkeit, dass um 20:00 nicht Feierabend ist, finde ich.
 Außerdem ist das verschieden. Aber mein Mann und ich sind abends mit den Kindern oft müde und viel können wir dann nicht mehr die Zeit richtig nutzen. Vor allem, da man ja noch so für sich das eine oder andere erledigen will/muss. Bei uns ist die Beziehung mit Kindern auch einfach nicht so intensiv und harmonisch wie vorher. Liebevolle Gesten ja, aber dauernd wuselt wer rum, oder schreit, oder will was, oder... ... ... wir kommen teilweise, wenn es geht extra zwischendrin früher heim, wenn die Kinder im KiGa sind und genießen das dann richtig. Ich gehöre also auch eher in die Kategorie, die auch die Arbeit und Probleme mit Kindern sieht.  

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10. Juli 2018 um 19:40

Naja, aber es gibt auch Männer, die schichten und nicht um Punkt 20 Uhr daheim sind. Lebt nicht jeder so wie ihr


Also mir fehlt die Paarzeit tatsächlich. Mir reichen nicht nur "liebevolle Gesten" (weil das sollte selbstverständlich sein), ich will mit meinem Mann auch reden, alleine sein, mal in Ruhe mit ihm kuscheln, austauschen, Zeit mit ihm verbringen und ja, auch einfach mal ausgehen, Erwachsenendinge tun, jenseits vom allabendlichen TV-Programm und Trott daheim, ohne ständig die Kinder im Hintergrund zu haben, oder auch mal ein Wochenende wegfahren und Zeit miteinander zu haben, ohne Kinder.
Er schichtet aber und wenn er dann mal daheim ist, sind meistens die Kinder da. Mit zwei Kindern ging es noch, aber jetzt mit 3en ist immer irgendwas und immer jemand da, und jemand zu finden, der auf alle aufpasst, ist ehr schwierig.
Damit bin ich aber sicher nicht alleine, wenn man sieht, wie oft es hier im Forum genau darum geht.

Genauso ist es bei Hobbys. Die Zeit allein brauchen manche einfach... Das hat nichts mit "anspruchsvoll" zu tun. Nur ist eben nicht jeder glücklich und zufrieden damit, sich jahrelang 24/7 nur um Kind und Kegel und um nichts anderes zu kümmern, sich selbst alles zu verbieten und auf alles zu verzichten. Ja, vielleicht ist in deinen Augen sowas schlimm, aber jeder Mensch ist anders gestrickt, Bedürfnisse sind unterschiedlich. Und auch den Kindern reichen evtl irgendwann mal Kleinigkeiten nicht mehr aus. 

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10. Juli 2018 um 19:42
In Antwort auf kreuzunge

nunja, wenn deine Kinder immer so brav schlafen gehen. Meine nicht immer  ...und pro Kind steigt die Wahrscheinlichkeit, dass um 20:00 nicht Feierabend ist, finde ich.
 Außerdem ist das verschieden. Aber mein Mann und ich sind abends mit den Kindern oft müde und viel können wir dann nicht mehr die Zeit richtig nutzen. Vor allem, da man ja noch so für sich das eine oder andere erledigen will/muss. Bei uns ist die Beziehung mit Kindern auch einfach nicht so intensiv und harmonisch wie vorher. Liebevolle Gesten ja, aber dauernd wuselt wer rum, oder schreit, oder will was, oder... ... ... wir kommen teilweise, wenn es geht extra zwischendrin früher heim, wenn die Kinder im KiGa sind und genießen das dann richtig. Ich gehöre also auch eher in die Kategorie, die auch die Arbeit und Probleme mit Kindern sieht.  

Mein Feierabend ist auch nicht 20 Uhr... Evtl 21 Uhr... Oft auch 22 Uhr... und was will man da noch groß pflegen, wenn beide Partner einfach müde und geschafft sind von Tag...

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10. Juli 2018 um 19:57

Ich denke, wieviele Kinder man noch schafft, ist individuell.

Aber ab 2 ist eben schon eine magische Grenze. Wie gesagt, eines bekommt man noch leicht mal betreut. Zwei werden schwierig. Ab drei kann man schon fast von unmöglich sprechen.
Außerdem 2 sind eben der Kompromiss, wenn man kein Einzelkind will und das finden dann viele auch schon anstrengend, aber machbar.

Und ja, nach Jahren mit Babies und Kleinkindern will man vielleicht hin und wieder Zeit für sich als Paar. 


Also mit 3 sehe ich es auch noch als möglich an, dass man alles recht gut schafft, darum wäre das meine absolute Obergrenze gewesen.

Finanziell wäre es aber auch schwierig bei uns. Größeres/teureres Auto, andere Wohnung... und die Betreuungskosten!!! Dann könnte ich nicht mehr Teilzeit arbeiten und müsste wieder Vollzeit arbeiten, damit ich unseren "Standard" halten kann.
Damit geht Zeit für die Kinder... aber vor allem wieder für mich drauf. Das ist eben auch ein Punkt. So richtig teuer werden die Kinder aber ja, wenn sie größer werden. Hier reden ja viele mit, die eher Kleinkinder oder junge Schulkinder haben. Die Kinder werden aber immer teurer. Später 3 oder gar mehr Kindern ein Studium z.B. finanzieren. Das geht bei mir eben mal nicht so locker und das wo ich echt gut verdiene.
Ich frage mich echt öfters, wie andere das mal so nebenbei machen. 

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10. Juli 2018 um 20:04

Nja, doch, ich finde bzw der direkte Vergleich hat mir gezeigt, dass es einen großen Unterschied gibt zwischen 2 und 3 Kindern in Bezug auf die Beziehung.
Ich mein - Irgendwo muss die Zeit ja herkommen, die man fürs dritte Kind aufwenden muss. Wir haben in der Hinsicht auf jeden Fall verzichten müssen und das finde ich schon sehr schade. Ich mag meinen Mann schon sehr und genieße die Zeit mit ihm, nur leider haben wir diese immer weniger.
Ich weiß ja nicht, evtl hattet ihr schon immer wenig Zeit füreinander oder braucht das nicht. deshalb fällt es auch nicht weiter auf, was ja völlig okay ist. Aber uns fehlt die Zeit schon sehr. 

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10. Juli 2018 um 20:06

Mit 3 Kindern steigt die Wahrscheinlichkeit je Abend, dass es nicht entsprechend Feierabend gibt.
Da gibt's ja schon den Unterschied 1 vs 2 Kinder. Ist doch klar, oder?

Bei mir z.B. ist der Große schon immer schwierig mit schlafen. Geht aber so. Dann gibt's Abende, wo er um 21:30 nochmal antrabt. 
Und der Kleine hat auch hin und wieder einen Tag, wo er einfach nicht einschlafen kann und wir machen und tun dann teilweise bis 22:00, dass er mal schläft.
Und diese Tage machen die mal gemeinsam, oft aber nicht - so dass es in Summe mehr so blöde Tage ohne Feierabend gibt, als mit einem Kind. 

Ja, auch ich schicke sie in's Bett und mache, aber dennoch gibt es immer wieder diese Tage. Und die nerven.

Und morgens früher aufstehen. Nunja, Mann muss um 6:00 raus und ich möchte auch etwas schlafen vor der Arbeit. Und von munter kann ich dann auch nicht sprechen, denn ich bin einfach kein Morgenmensch und mein Mann auch nicht.
Außerdem ist morgens irgendwie alles an Todos des Tages präsent. Wie ich die Kinder fertig machen muss und was in der Arbeit absteht... also entspannt, finde ich das auch nicht.

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10. Juli 2018 um 20:09

Hm naja, du hast auch ein Schulkind, da muss ich dir nicht erzählen wie früh dann der Tag beginnt. Also um 4 aufstehen, um mit meinem Mann Zweisamkeit zu verbringen ist mir dann doch zu viel und das wäre nach 5-6h Schlaf auch nicht unbedungt schön
Das war es evtl auch bei uns: Schulkind und Kleinkind - da hat man auch mal tagsüber freie Zeit. Aber jetzt mit 2 Kleinkindern ist das schwieriger. Unser K3 ist auf jeden Fall pflegebedürftiger als K2 und nimmt mehr Zeit in Anspruch. Zudem k1 größer wird und auch mehr Zeit brauchr... Es wird ja mit zunehmenden Alter nicht leichter...

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10. Juli 2018 um 20:16

Ach naja, du musst mir das als Betroffene einfach mal so glauben, dass ich vor 2 Jahren mit 2 Kindern mehr Zeit übrig hatte als jetzt mit 3 Kindern...
scheinbar bin ich dann wohl doch einfach nur zu "anspruchsvoll"... 🤷


 

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10. Juli 2018 um 20:19

Naja, er trabt an, muss auf's WC oder will kuscheln und schläft dann wieder. Dennoch knapst das Feierabendzeit ab.Kuscheln kostet im blödesten Fall eine Viertel Stunde der wertvollsten Tageszeit.  Dabei bin ich froh, dass der Große wenigstens alleine einschlafen kann und auch in seinem Zimmer schläft. Dennoch, ich will die Kinder nach 20:00 am besten weder hören noch sehen.

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10. Juli 2018 um 20:29

Hmmm, also beim Geld kommt es ja auf andere Sachen an - zumindest bei mir.

Betreuung - der KiTa ist echt ein Großteil der monatlichen Kosten. 

Dann essen wir einfach gerne gut (saisonal und regional und gerne ohne, dass jemand ausgebeutet wird) und lassen uns das etwas kosten. Das ist ein großer Brocken.

Ich habe keine teuren Hobbies - außer meinen Kindern. 
Wir geben nicht so viel Geld für Reisen aus.
Ausflüge kosten uns meistens nichts oder nicht viel. 

Also ich könnte das Geld momentan nur bei meinen Kindern oder der Pensionsvorsorge abzwacken beziehungsweise müsste ich beim Essen dann auf "billig" umsteigen.
Für mich gebe ich sonst nicht viel aus. Ich habe nicht viel Kleidung oder so was...
 

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10. Juli 2018 um 20:36

Also ich gestehe schon, dass mein Mann und ich seeeeehr viel Zeit in die Kinder investieren.
Insoferne mag ich ja auch nicht mehr.

Ich bin außerdem gerade dabei, dass der Kleine mal abgestillt wird. Und ich glaube, ich bin dann froh, wenn ich wieder ein "freier Mensch" bin.

Und ja, das liegt an dem, wie ich die Zeit in die Kinder stecke. Das reicht bei mir eben für ein drittes nicht mehr.
Genau wissen tue ich das, seit ein Kind im KH war und das andere zu Hause krank. Nebenbei mussten mein Mann und ich noch unsere Arbeit (beziehungsweise einer dann Pflegeurlaub etc.) organisieren.
Das was der Moment, wo ich mir dachte: Nein, ein drittes noch und ich gehe unter.


Andere machen das eben locker, weil sie andere Nerven haben und vielleicht besser mit Kindern können. Ich eben nicht.

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10. Juli 2018 um 20:54

Aber ich fände es auch nicht okay, wenn hier jetzt 3 Kinder als locker und easy hingestellt werden würden. So einfach ist es dann auch nicht, so ehrlich sollte man schon sein.
wir haben 3 und auch wenig Zeit für alles außer den Kindern. Das muss man schonnvon ganzem Herzen wollen

Das letzte Mal ein paar h am Stück alleine und wach mit meinem Mann ist lange her. Das letzte Mal ganz alleine für mich noch länger. Hobbys? Was ist das? Ach, es fehlt mir schon alles ein wenig, das muss ich ehrlich zugeben, auch wenn es sehr schön ist mit unserer Bande.

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10. Juli 2018 um 21:06

Also wir haben ja nur eins, und er ist ein Wenigschläfer. Wir Erwachsenen sind Vielschläfer. Er geht auch oft erst um 9 ins Bett und braucht teilweise bis um 10, um eingeschlafen zu sein. Ich war als Kind noch extremer. Bei der Veranlagung will ich nicht wissen, wie es bei uns mit einem 2. abends wäre. Und mit mehr Kindern fällt ja auch mehr  Haushaltsarbeit an, die oft abends gemacht und von der Paarzeit abgezwackt wird.

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10. Juli 2018 um 21:28

Manche fühlen sich aber direkt auf den Schlips getreten, wenn man sagt, dass man mit Kleinigkeiten glücklich ist. Dass 3 einen nicht mehr abverlangen als zwei. 

Das ist doch wie alles bei jedem verschieden. Mein Beitrag war kein Angriff an Frauen, sondern lediglich meine Sicht. Wie es bei uns läuft. Was uns wichtig ist und was eben nicht.

und ich bin eben wie Schnuck...mit ganz wenig glücklich. Wenn man im Urlaub am Meer sitzt und den Kindern zuschaut beim Sand spielen. Das macht mich glücklich. Und wenn mein Mann neben mir sitzt , dann ist das schöne Paarzeit. 

ich habe wirklich Verständnis dafür wenn Familien nach einem sagen, dass es reicht oder nach zwei oder 3. Aber dann habt doch auch ihr Verständnis, dass ich es aktuell mit den 3 recht easy finde.

und wegen dem, dass manche Männer nicht ab 20 Uhr da sind. Ich geh früh 4.30 Uhr auf Arbeit und komme 13.30 Uhr heim. Lasse mir von meinem Mann das wichtigste mitteilen und dann geht er 13.45 Uhr bis 23 Uhr auf Arbeit. Einer von uns ist also abends alleine mit den Kindern. Das macht doch aber nichts. Deswegen ist man doch nicht weniger paar.

ich finde, dass sich an dem Rhythmus den man mit zwei Kindern hat auch nichts durch ein 3. Kind ändert. Mal abgesehen von der Anfangszeit. Aber irgendwann gibt es für alle Frühstück, Mittag, Abendbrot und schlafenszeit.

und wenn ich abends genervt bin weil jedes Kind mind 6 mal nach mir gerufen hat vor dem einschlafen, wegen pullern, trinken, kuscheln, vorsingen, Gespenster raus jagen...dann ist das sofort vorbei wenn Ruhe ist. Aus dem Auge aus dem Sinn quasi

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10. Juli 2018 um 21:40
In Antwort auf kruemel862

Manche fühlen sich aber direkt auf den Schlips getreten, wenn man sagt, dass man mit Kleinigkeiten glücklich ist. Dass 3 einen nicht mehr abverlangen als zwei. 

Das ist doch wie alles bei jedem verschieden. Mein Beitrag war kein Angriff an Frauen, sondern lediglich meine Sicht. Wie es bei uns läuft. Was uns wichtig ist und was eben nicht.

und ich bin eben wie Schnuck...mit ganz wenig glücklich. Wenn man im Urlaub am Meer sitzt und den Kindern zuschaut beim Sand spielen. Das macht mich glücklich. Und wenn mein Mann neben mir sitzt , dann ist das schöne Paarzeit. 

ich habe wirklich Verständnis dafür wenn Familien nach einem sagen, dass es reicht oder nach zwei oder 3. Aber dann habt doch auch ihr Verständnis, dass ich es aktuell mit den 3 recht easy finde.

und wegen dem, dass manche Männer nicht ab 20 Uhr da sind. Ich geh früh 4.30 Uhr auf Arbeit und komme 13.30 Uhr heim. Lasse mir von meinem Mann das wichtigste mitteilen und dann geht er 13.45 Uhr bis 23 Uhr auf Arbeit. Einer von uns ist also abends alleine mit den Kindern. Das macht doch aber nichts. Deswegen ist man doch nicht weniger paar.

ich finde, dass sich an dem Rhythmus den man mit zwei Kindern hat auch nichts durch ein 3. Kind ändert. Mal abgesehen von der Anfangszeit. Aber irgendwann gibt es für alle Frühstück, Mittag, Abendbrot und schlafenszeit.

und wenn ich abends genervt bin weil jedes Kind mind 6 mal nach mir gerufen hat vor dem einschlafen, wegen pullern, trinken, kuscheln, vorsingen, Gespenster raus jagen...dann ist das sofort vorbei wenn Ruhe ist. Aus dem Auge aus dem Sinn quasi

Ich glaube es ging einzig um den Kommentar, warum manche die Paarzeit ab 20:00 nicht nutzen können. Niemand will Dir oder Schnucke die Kinder madig machen. Im Gegenteil finde ich das sogar toll, wie manche die Energie für eine große Kinderschar aufbringen.
Und ganz persönlich gesprochen: Ja, ich selbst brauche das, mit meinem Mann auszugehen, und wenn es nur ein gemeinsamer Spaziergang ist. Es ist für uns ein großer Unterschied zum abendlichen daheim sitzen.

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10. Juli 2018 um 21:50

Siehst du und wenn wir mit den Kindern spazieren gehen rennen unsere Kinder 10-20m vor oder hinter uns und wir sind zu zweit, kuscheln und genießen die Ruhe

zu Hause ist das tatsächlich was anderes. Da hört man alle 2 min Mama hier und Mama da und es ist immer ein Kind um einen herum.

deswegen sind wir ja schon glücklich und zweisam wenn alle Kinder gleichzeitig mit irgend etwas beschäftigt sind

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10. Juli 2018 um 21:54

Ich komme aus einer Familie mit 4 Geschwistern und fands nicht so toll. Deshalb habe ich es bei einem Kind belassen...

Meine Eltern waren immer gestresst, hatten nie ausreichend Zeit für jeden einzelnen für uns geschweige denn für sich als Paar, das hat man aber auch gemerkt, der Umgang untereinander war oft lieblos. meine Mutter war auch immer leicht überfordert und immer etwas "angefasst" - ein richtiges Nervenbündel, dass sich zwischen Kindern, Mann, Haushalt und Job ständig aufgerieben hat. Urlaube waren grundsätzlich immer Campingurlaube auf dem Stammstellplatz, Ausflüge gabs auch nur einmal im Jahr. Als Kind ist das noch irgendwo okay, aber es wird auch schnell langweilig, und wenn man dann mitbekommt, wo die Freunde überall hingehen und urlauben, macht das schon neidisch. Ging später auch so weiter... Geld fürs Studium musste ich mir selbst verdienen weil selbst der Eigenanteil beim Bafög zu viel war.
ich habe auch nur noch zu einem Bruder richtig Kontakt, zu allen anderen eher weniger. Wir sind einfach zu verschieden...

Dies nur mal als kurzen Bericht einer Betroffenen. Ich denke mir, lieber 2 Kinder gut aufziehen statt 4 irgendwie mitziehen. Meine Eltern hätten das lieber auch so gemacht...

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10. Juli 2018 um 21:59
In Antwort auf kruemel862

Siehst du und wenn wir mit den Kindern spazieren gehen rennen unsere Kinder 10-20m vor oder hinter uns und wir sind zu zweit, kuscheln und genießen die Ruhe

zu Hause ist das tatsächlich was anderes. Da hört man alle 2 min Mama hier und Mama da und es ist immer ein Kind um einen herum.

deswegen sind wir ja schon glücklich und zweisam wenn alle Kinder gleichzeitig mit irgend etwas beschäftigt sind

Klappt bei uns beim Spazierengehen nicht so. Da stimmt die Laufgeschwindigkeit nicht überein, oder das Kind will dennoch Aufmerksamkeit, oder hier und da stehenbleiben, wird müde etc

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10. Juli 2018 um 22:06
In Antwort auf kruemel862

Siehst du und wenn wir mit den Kindern spazieren gehen rennen unsere Kinder 10-20m vor oder hinter uns und wir sind zu zweit, kuscheln und genießen die Ruhe

zu Hause ist das tatsächlich was anderes. Da hört man alle 2 min Mama hier und Mama da und es ist immer ein Kind um einen herum.

deswegen sind wir ja schon glücklich und zweisam wenn alle Kinder gleichzeitig mit irgend etwas beschäftigt sind

Ich fands einfach nicht gut, dass man hier nicht ehrlich sein und schreiben darf, dass es einem selbst nicht reicht und es mit weniger Kindern mehr war. Da darf man sich auch auf den Schlips getreten fühlen.
Mir verlangen drei Kinder einfach mehr ab als ein oder zwei. Wenn man das so nicht sagen darf, weil andere das nicht kennen... Naja.. das ist dann auch nicht mehr wirklich ehrlich. Dann kann man solche Threads auch sein lassen.

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10. Juli 2018 um 22:08

Ach doof ja, dann nehmt euch die Zeit nur zu zweit die Hauptsache ist ja man findet eine Möglichkeit glücklich zu sein. Ob mit einem oder zwei oder 5 Kindern. Ob nur mit dem Partner oder als Familie.
glückliche und entspannte Eltern..glückliche Familie

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10. Juli 2018 um 22:13

Annimima: darfst du doch, oder wer hat dir das verboten ?
ich kann ja auch nicht sagen wie es mir in einigen Jahren gehen wird. Ob sich das ändert oder nicht.

ich glaube ich fände es wahrscheinlich auch stressiger wenn ich ein Kind in der Pubertät (mit 14 oder so), eins in der Grundschule (mit 7 oder so) und ein Baby hätte. Einfach weil dann die Interessen der Kinder weiter auseinander liegen..die große was anderes spannend findet als die mittlere.

meine sind aber so nah zusammen das sich bisher noch beide über das gleiche freuen. Und da sie klein sind muss es nichts anspruchsvolles sein. Und dem Baby ist es eh Wurst was wir machen. Heute waren wir 2 Stunden Fahrrad fahren. Beide hatten freude, konnten sich auspowern und ich bin mit Baby spazieren gegangen.

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10. Juli 2018 um 22:19

Ich habe ja auch nicht gesagt, dass das alles ist. Eben nur dass wir solche Momente auch genießen

und wegen dem verständbis fühle ich mich jetzt mal nicht gemeint, denn ich habe keinen angegriffen und mehrfach geschrieben dass ich Verständnis dafür haben wenn anderen eben 1 oder 2 oder 3 reichen

und das eben jedes Paar anderes benötigt um glücklich zu sein und das ist doch auch gut so.

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10. Juli 2018 um 23:00

Puuuh also ich finde 3 schon eine Hausnummer, die man keineswegs nebenbei schafft. Fand auch den Sprung von 2 auf 3 am schlimmsten, vielleicht weil wir dann auch 2 kleine Kinder hatten
Ohne meinen Mann würde ich das auch nicht schaffen. Das klassische Modell wollten wir nicht, wir teilen uns Arbeit/Care-Arbeit 50:50 auf. So klappt es ganz gut.

Aber ja, Zeit hat man wenig und es ist auch einfach mehr Arbeit, es ist eben nicht "nur" ein weiteres süßes Baby. Wer was anderes sagt, redet sich das schön. 
Dafür muss man bereit sein... Wenn du das nicht bist, dann lass es lieber und genieße deine zwei Kinder. 

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10. Juli 2018 um 23:52

Vielen lieben Dank für eure sehr ehrlichen Beiträge.

ich finde es gut und richtig zu sagen, dass Kinder Arbeit bedeuten. 
Eine von euch schrieb „lieber 2 Kinder aufziehen, statt 4 Kinder mitziehen“
genau ihr Beispiel (aus der Sicht von jemandem mit 3 Geschwistern) nimmt mir die rosa rote Brille und zeigt mir... dass es eben einfach nicht unbedingt einfach(er) wird.

derzeit arbeite ich Teilzeit, Familie zum unterstützen haben wir keine in der Nähe. 
Ferienzeiten wären planbar gewesen.

aber ich denke immer mehr, dass es eine zu große Nummer für mich wäre.

an euch, die sich trotz eigentlichem Kinderwunsch gegen ein weiteres entschieden haben.... wie lange hat es gedauert, bis ihr euch wirklich vom Gedanken an ein Baby lösen konntet?

wann war es für euch wirklich gänzlich gut, so wie es ist?

 

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11. Juli 2018 um 8:26
In Antwort auf heuel1

Vielen lieben Dank für eure sehr ehrlichen Beiträge.

ich finde es gut und richtig zu sagen, dass Kinder Arbeit bedeuten. 
Eine von euch schrieb „lieber 2 Kinder aufziehen, statt 4 Kinder mitziehen“
genau ihr Beispiel (aus der Sicht von jemandem mit 3 Geschwistern) nimmt mir die rosa rote Brille und zeigt mir... dass es eben einfach nicht unbedingt einfach(er) wird.

derzeit arbeite ich Teilzeit, Familie zum unterstützen haben wir keine in der Nähe. 
Ferienzeiten wären planbar gewesen.

aber ich denke immer mehr, dass es eine zu große Nummer für mich wäre.

an euch, die sich trotz eigentlichem Kinderwunsch gegen ein weiteres entschieden haben.... wie lange hat es gedauert, bis ihr euch wirklich vom Gedanken an ein Baby lösen konntet?

wann war es für euch wirklich gänzlich gut, so wie es ist?

 

Ganz ehrlich, das dauert wahrscheinlich eine ganze Weile.
Bei mir hat es über zwei Jahre gedauert bis ich ohne große Traurigkeit sagen konnte, ich bin zufrieden und dankbar für meine zwei gesunden Kinder.
Eine Entscheidung zu treffen, die wehtut kann trotzdem richtig sein. 
Auf uns trifft das zu.
Ich investiere meine Liebe und Energie und Zeit in meine beiden Kinder und erinnere mich daran, dass dies in dem Umfang bei dreien nicht möglich wäre.
Und weil ich weiß, dass dies der Wahrheit entspricht, tröstet mich das in den Momenten, in denen unsere getroffene Entscheidung einen kleinen, meist situationsabhängigen (süßes Baby gesehen) Zweifelsriss bekommt.
Was ich mit den vielen Worten eigentlich sagen möchte...Ich denke, die Entscheidung zu fällen ist das Eine, sie anzunehmen wohl eher ein Prozess. 

Lg

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11. Juli 2018 um 9:14
In Antwort auf heuel1

Vielen lieben Dank für eure sehr ehrlichen Beiträge.

ich finde es gut und richtig zu sagen, dass Kinder Arbeit bedeuten. 
Eine von euch schrieb „lieber 2 Kinder aufziehen, statt 4 Kinder mitziehen“
genau ihr Beispiel (aus der Sicht von jemandem mit 3 Geschwistern) nimmt mir die rosa rote Brille und zeigt mir... dass es eben einfach nicht unbedingt einfach(er) wird.

derzeit arbeite ich Teilzeit, Familie zum unterstützen haben wir keine in der Nähe. 
Ferienzeiten wären planbar gewesen.

aber ich denke immer mehr, dass es eine zu große Nummer für mich wäre.

an euch, die sich trotz eigentlichem Kinderwunsch gegen ein weiteres entschieden haben.... wie lange hat es gedauert, bis ihr euch wirklich vom Gedanken an ein Baby lösen konntet?

wann war es für euch wirklich gänzlich gut, so wie es ist?

 

Ich muss auch ganz ehrlich sagen... Würden mein Mann und ich nicht so gut zusammenarbeiten und wäre der Abstand zwischen den ersten beiden Kindern nicht so groß, hätten wir kein drittes bekommen sondern es bei 2 gelassen und die Zeit genossen. Zudem das dritte Baby bei uns das anstrengendste war und ist, auch schon in der Schwangerschaft (die schwerste und anstrengendste bisher). 
Ist eben nicht immer alles Gold mit Kindern 😉

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11. Juli 2018 um 9:24
In Antwort auf djangojane

Ich muss auch ganz ehrlich sagen... Würden mein Mann und ich nicht so gut zusammenarbeiten und wäre der Abstand zwischen den ersten beiden Kindern nicht so groß, hätten wir kein drittes bekommen sondern es bei 2 gelassen und die Zeit genossen. Zudem das dritte Baby bei uns das anstrengendste war und ist, auch schon in der Schwangerschaft (die schwerste und anstrengendste bisher). 
Ist eben nicht immer alles Gold mit Kindern 😉

Aber es gibt natürlich auch positive seiten. ZB verreisen oder Ausflüge, das machen wir auch mit allen dreien. Da wir meistens die Schwiegereltern oder meine Mutter mit im Schlepptau haben, ist das nichtmal wirklich anstrengend

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11. Juli 2018 um 10:14

Wieso? Auch da schlafen die Kinder ab spätestens 9 Uhr abends. 

Wieso wird es immer so dargestellt, dass es so sein wird. Dass man keine Zeit mehr für den Partner hat ab 3.
Oder das es ab 3 extrem anstrengend wird und wer was anderes sagt es sich schön redet.

darf doch wohl auch Ausnahmen geben, oder nicht? Nicht alles fällt allen immer gleich schwer.

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11. Juli 2018 um 11:02
In Antwort auf kruemel862

Wieso? Auch da schlafen die Kinder ab spätestens 9 Uhr abends. 

Wieso wird es immer so dargestellt, dass es so sein wird. Dass man keine Zeit mehr für den Partner hat ab 3.
Oder das es ab 3 extrem anstrengend wird und wer was anderes sagt es sich schön redet.

darf doch wohl auch Ausnahmen geben, oder nicht? Nicht alles fällt allen immer gleich schwer.

@ Krümel....
nimm die Meinungen der anderen bitte nicht persönlich.

ich liebe meine Kinder über alles. Ich würde jederzeit sofort ins Feuer für sie springen. 
Aber es kostet eben wirklich Nerven und auch viel Arbeit, Kinder zu vernünftigen Menschen groß zu ziehen.

ich hab halt immer wieder mal Gedanken, ob dieser Wunsch das Wunder einer Schwangerschaft und die Geburt, Baby und die vielen schönen Momente die ein Kind mit sich bringt, am Ende nicht doch zu viel für mich persönlich sind. Es gibt viele tolle Mütter, die das super Händeln. Aber ich denke, dass ich doch zu ungeduldig und zu wenig gelassen bin, für 3.
da ich eben auch viel selber machen muss. Und auch viel auf mich allein gestellt bin.

ja... ich denke, dass wir es bei 2en lassen und ich mich jetzt allmählich abnable, von meinem Wunsch. 

Danke an an euch alle, für eure sehr ehrlichen Antworten. Das hat mir sehr zur Entscheidungsfindung geholfen.
vielleicht mach ich auch in drei Monaten einen hibbelthreat auf.... aber ich denke eher, dass es so wie es jetzt ist, gut ist wie es ist.

danke euch allen!

ach und @ pupsigel... schön dich mal zu lesen 

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11. Juli 2018 um 11:15
In Antwort auf heuel1

Hallo zusammen...

ich möchte mal alle 3-fach (oder auch mehr)-Mamas fragen, wie ihr den Alltag mit 3 Kindern empfindet, erlebt, wuppt... überlebt?

wir haben bereits 2 Kinder, Mädchen und Junge, 7 und 3 Jahre alt.
seit der Geburt unseres Sohnes wünsche ich mir ein 3. Kind. Der Wunsch ist täglich präsent, obwohl mich meine beiden hin und wieder so richtig zur Weißglut treiben (können).
an solchen Tagen denke ich schon: „2 reichen“. 
Doch dann... keimt wieder das Gefühl, dass noch ein paar Kinderfüße fehlen.

ich kann es gar nicht beschreiben... 

momentan bin ich hin und her gerissen.
ich hab schon auch Angst mit dreien überfordert zu sein. Das bin ich jetzt z.t. Schon. 

Meinem Mann würden eigentlich unsere beiden reichen, ich müsse aber bedenken, dass der Löwenanteil an mir „hängen bleiben würde“.
er arbeitet viel und unter der Woche bin ich quasi den gesamten Tag allein mit den Kindern. 
Ich brauche deswegen auch Zeit für mich, die ich mir oft zu wenig nehme.

also... wie ist es denn? Was verändert sich? Hat sich viel verändert? Wie hoch ist der Stresslevel? Ist es überhaupt machbar, mit Mann der praktisch nur am Wochenende da ist, und ohne weitere Familie in der Nähe?
Seid ihr oft unter dauerspannung?
welche Charakterzüge haben eure Kinder? Was war / ist so richtig anstrengend/ nervig und natürlich schön?
schreibt bitte ungeschönt drauf los

liebe Grüße 😊

Ich hatte 3 kinder.sehr unpraktisch.alles ist nur auf 4 personen ausgelegt.ich hätte nur ne gerade anzahl an kindern.
1 ist bei 3 immer über...das wechselte sich ab bei meinen 3 .aber wenn ihr 3 kinder wollt.bitte legt los

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11. Juli 2018 um 11:22

Das hast du schön geschrieben heuel

dann genieße die Zeit mit deinen beiden in vollen Zügen und ich bin gespannt ob man sich hier im Kinderwunsch noch mal liest

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11. Juli 2018 um 11:22
In Antwort auf kruemel862

Wieso? Auch da schlafen die Kinder ab spätestens 9 Uhr abends. 

Wieso wird es immer so dargestellt, dass es so sein wird. Dass man keine Zeit mehr für den Partner hat ab 3.
Oder das es ab 3 extrem anstrengend wird und wer was anderes sagt es sich schön redet.

darf doch wohl auch Ausnahmen geben, oder nicht? Nicht alles fällt allen immer gleich schwer.

Und ich verstehe nicht, warum sich hier manche so persönlich angegriffen fühlen, wenn andere schreiben, dass sie es eben doch nicht so easy finden. Dann kanns wohl auch nicht so locker laufen, wie man hier schreibt, wenn einen das dann so aus der Fassung bringt  

Und ja, ich finde, dass sich Mütter oft alles schöner reden als es ist. Ich weiß auch was manche Userinnen woanders geschrieben haben und wie es plötzlich hier ist. Aber ist auch nicht mein Bier... Hier sollte aber auch kein Wettkampf entstehen wer jetzt weniger gestresst ist und wer abends mehr Zeit hat

Ich hab abends meist keine Zeit, drei Kinder ins Bett bringen, stillen, noch den retlichen Haushalt machen, mein Mann arbeitet dann noch.m.. Aber wenns bei anderen gut läuft , tangiert mich das wenig. Bei uns wirds auch irgendwann mal anders laufen.

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11. Juli 2018 um 12:03

Ach das ist doch immer schön, wenn man ganz ruhig, ohne Rage einen Text schreibt. Extra noch mit Smileys damit andere verstehen, dass man es locker und eventuell spaßig meint und dann trotzdem alles falsch verstanden wird. 

Ich glaube im persönlichen Gespräch ohne störendes Internet hätte sich niemand falsch verstanden gefühlt. Aber man interpretiert eben immer nach dem eigenen empfinden Sachen in die Texte anderer.

und auch wenn ich das jetzt zum 10. mal schreiben muss. Ist doch egal ob es mit 3 für einen selber einfach läuft oder man sich das eben gar nicht vorstellen kann.
die Hauptsache ist doch, dass man es als Familie so macht wie man glücklich ist.

1 Kind ist schön, 2 oder 3 oder 5. Je nach eigener Auffassung. Und auch wenn sich Paare bewusst gegen ein Kind entscheiden und zu zweit bleiben, dann ist das doch auch völlig ok.
Egal wie, am Ende vom Leben sollte man mit dem wie man sich entschieden hat glücklich sein.

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11. Juli 2018 um 13:14

Ich kann das auch nicht. Ständig eiei und dudu und Fingerreime. Ich gebe meinem Baby Spielzeug, setz mich daneben und schau ihr zu.
Und immer Programm muss man Kindern auch nicht bieten sie können ruhig auch mal lernen mit Ruhe umzugehen.
oder eben selber kreativ zu werden ohne das mama vorgibt was gespielt wird.

aber ich habe es auch lieber ab 1,5/2 Jahre, wenn man mit denen raus auf einen Spielplatz gehen kann oder ein bisschen in den Wald. 

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11. Juli 2018 um 15:08
In Antwort auf heuel1

Hallo zusammen...

ich möchte mal alle 3-fach (oder auch mehr)-Mamas fragen, wie ihr den Alltag mit 3 Kindern empfindet, erlebt, wuppt... überlebt?

wir haben bereits 2 Kinder, Mädchen und Junge, 7 und 3 Jahre alt.
seit der Geburt unseres Sohnes wünsche ich mir ein 3. Kind. Der Wunsch ist täglich präsent, obwohl mich meine beiden hin und wieder so richtig zur Weißglut treiben (können).
an solchen Tagen denke ich schon: „2 reichen“. 
Doch dann... keimt wieder das Gefühl, dass noch ein paar Kinderfüße fehlen.

ich kann es gar nicht beschreiben... 

momentan bin ich hin und her gerissen.
ich hab schon auch Angst mit dreien überfordert zu sein. Das bin ich jetzt z.t. Schon. 

Meinem Mann würden eigentlich unsere beiden reichen, ich müsse aber bedenken, dass der Löwenanteil an mir „hängen bleiben würde“.
er arbeitet viel und unter der Woche bin ich quasi den gesamten Tag allein mit den Kindern. 
Ich brauche deswegen auch Zeit für mich, die ich mir oft zu wenig nehme.

also... wie ist es denn? Was verändert sich? Hat sich viel verändert? Wie hoch ist der Stresslevel? Ist es überhaupt machbar, mit Mann der praktisch nur am Wochenende da ist, und ohne weitere Familie in der Nähe?
Seid ihr oft unter dauerspannung?
welche Charakterzüge haben eure Kinder? Was war / ist so richtig anstrengend/ nervig und natürlich schön?
schreibt bitte ungeschönt drauf los

liebe Grüße 😊

Ich kann zu der 3-Kind-Problematik nun gar nichts beitragen, weil das hier nicht zur Debatte steht (stünde)... mein Mann und ich dachten, als wir noch kinderlos waren, dass es mal drei werden sollen. Dann kam unser highneed-baby und nach nun 3,5 Jahren mit unserer Motte sind wir uns ziemlich sicher, dass sie Einzelkind bleiben wird. Für uns sind so viele Dinge (Reisen, Hobbys, Freunde, Karriere, finanzielle Sicherheit, Paarzeiten etc.) wichtig und wir freuen uns, dass sich mit einem Kind alles wunderbar vereinen lässt. Im Vergleich dazu sehen wir, wie es bei all unseren Freunden mit mehreren Kindern läuft und welche Probleme/welcher Verzicht dahintersteckt. Wie hier bereits mehrfach geschrieben, bin ich ebenso überzeugt, dass dieses Empfinden sehr individuell ist. Wenn man andere Prioritäten setzt, empfindet man mehrere Kinder sicherlich anders...
Den Artikel hier hatte ich vor einiger Zeit mal zum Thema gelesen: ">https://editionf.com/Familie-Gedoens-Kolumne-Lisa-Seelig-drei-Kinder

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11. Juli 2018 um 16:25
In Antwort auf habanera80

Ich komme aus einer Familie mit 4 Geschwistern und fands nicht so toll. Deshalb habe ich es bei einem Kind belassen...

Meine Eltern waren immer gestresst, hatten nie ausreichend Zeit für jeden einzelnen für uns geschweige denn für sich als Paar, das hat man aber auch gemerkt, der Umgang untereinander war oft lieblos. meine Mutter war auch immer leicht überfordert und immer etwas "angefasst" - ein richtiges Nervenbündel, dass sich zwischen Kindern, Mann, Haushalt und Job ständig aufgerieben hat. Urlaube waren grundsätzlich immer Campingurlaube auf dem Stammstellplatz, Ausflüge gabs auch nur einmal im Jahr. Als Kind ist das noch irgendwo okay, aber es wird auch schnell langweilig, und wenn man dann mitbekommt, wo die Freunde überall hingehen und urlauben, macht das schon neidisch. Ging später auch so weiter... Geld fürs Studium musste ich mir selbst verdienen weil selbst der Eigenanteil beim Bafög zu viel war.
ich habe auch nur noch zu einem Bruder richtig Kontakt, zu allen anderen eher weniger. Wir sind einfach zu verschieden...

Dies nur mal als kurzen Bericht einer Betroffenen. Ich denke mir, lieber 2 Kinder gut aufziehen statt 4 irgendwie mitziehen. Meine Eltern hätten das lieber auch so gemacht...

Ich habe 3 Geschwister. Und bei mir war es seeeehr ähnlich.

Ich finde auch, dass man sich sehr gut überlegen soll, ob man das schafft.
Denn nur zu sagen: Ja, auch für die Kinder toll... muss nicht so sein.... 

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