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5. Arbeitstag & Schwanger...

16. August 2018 um 19:54

Hallo, meine Bekannte und ich sind gerade etwas ratlos. Sie hat vor 5 Tagen hat einen Arbeitsvertrag unterschrieben und heute einen positiven Test gehabt. Da sie in einer Branche Arbeitet, in der man sofort ein BV bekommt, musste Sie ihrer Chefin direkt bescheid sagen. Nun fragen wir uns, da sie gerade mal 5 Tage beschäftigt war, bekommt Sie dennoch ihr volles Gehalt weiter? Kündigungsschutz besteht ja ab Tag 1 oder? Wäre dankbar für hilfreiche Antworten.

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17. August 2018 um 8:07
In Antwort auf kreuzunge

Ich persönlich kenne es nicht, dass man bei Einstellung sofort einen unbefristeten Vertrag bekommt. Immer nur zuerst halbes oder ganzes Jahr befristet, dann erst unbefristet.Etwas anderes ist sehr ungewöhnlich...

Finde ich überhaupt nicht ungewöhnlich. Im Gegenteil kenne wenige Firmen, die sich in der heutigen Zeit des Fachkräftemangels einen befristeten Vertrag leisten können. Kenne aus meinem persönlichen Umfeld (viele Berufsanfänger/Quereinsteiger) auch niemanden, der  mit einem befristeten Vertrag gestartet ist. In meiner Firma auch überhaupt nicht usus.

Und wenn es so wäre, hätte die TE diesen nicht ganz unwichtigen Fakt sicher angegeben.

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17. August 2018 um 7:15

Was meinst du damit das der Vertrag mit Ende der Probezeit auslaufen wird? Sofern nicht befristet ist das doch nicht korrekt. Auch sind Schwangere während der Probzeit vor einer Kündigung geschützt.

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16. August 2018 um 21:58

Ja, hoffentlich ist der Vertrag auf ein Jahr und nicht ein halbes Jahr, sonst müsste die Firma sehr sozial eingestellt sein, dass der Vertrag nicht einfach ausläuft.

Ist eben blöd gelaufen und am besten jetzt das beste draus machen...

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16. August 2018 um 22:21

Hä, da steht doch gar nichts von befristetem Vertrag?! 

Kündigungsschutz, BV und volles Gehalt, alles richtig gemacht aus eurer Sicht

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17. August 2018 um 7:15

Was meinst du damit das der Vertrag mit Ende der Probezeit auslaufen wird? Sofern nicht befristet ist das doch nicht korrekt. Auch sind Schwangere während der Probzeit vor einer Kündigung geschützt.

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17. August 2018 um 7:53

Ich persönlich kenne es nicht, dass man bei Einstellung sofort einen unbefristeten Vertrag bekommt. Immer nur zuerst halbes oder ganzes Jahr befristet, dann erst unbefristet.Etwas anderes ist sehr ungewöhnlich...

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17. August 2018 um 8:07
In Antwort auf kreuzunge

Ich persönlich kenne es nicht, dass man bei Einstellung sofort einen unbefristeten Vertrag bekommt. Immer nur zuerst halbes oder ganzes Jahr befristet, dann erst unbefristet.Etwas anderes ist sehr ungewöhnlich...

Finde ich überhaupt nicht ungewöhnlich. Im Gegenteil kenne wenige Firmen, die sich in der heutigen Zeit des Fachkräftemangels einen befristeten Vertrag leisten können. Kenne aus meinem persönlichen Umfeld (viele Berufsanfänger/Quereinsteiger) auch niemanden, der  mit einem befristeten Vertrag gestartet ist. In meiner Firma auch überhaupt nicht usus.

Und wenn es so wäre, hätte die TE diesen nicht ganz unwichtigen Fakt sicher angegeben.

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17. August 2018 um 8:09

Ok. Kenne ich ernsthaft nicht und ich arbeite in einer Branche mit absolutem Fachkräftemangel, wo echt quasi alles eingestellt wird.
Aber Unbefristet von Beginn an, kenne ich nicht. Haben alle befristete Verträge, die automatisch dann in unbefristet übergehen...

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17. August 2018 um 8:23

Sie hat keine Probezeit vereinbart? Dann hat Sie wirklich großes Glück. Wobei ich keinen Vertrag ohne Probezeit kenne. Fachkräfte hin oder her, aber das ist ja wie die Katze im Sack kaufen...

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17. August 2018 um 9:29
In Antwort auf rubbygold

Sie hat keine Probezeit vereinbart? Dann hat Sie wirklich großes Glück. Wobei ich keinen Vertrag ohne Probezeit kenne. Fachkräfte hin oder her, aber das ist ja wie die Katze im Sack kaufen...

Du verwechselt gerade was. Probezeit hat überhaupt nichts mit einer Vertragsbefristung zu tun. Und die Probezeit ist mit der Schwangerschaft hinfällig

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17. August 2018 um 9:49
In Antwort auf missesq

Du verwechselt gerade was. Probezeit hat überhaupt nichts mit einer Vertragsbefristung zu tun. Und die Probezeit ist mit der Schwangerschaft hinfällig

Ja Probezeit ist noch mal etwas anderes. Das ist meistens der "Probemonat", wo man beiderseitig ohne Angabe von Gründen den Vertrag quasi gleich lösen kann.
Das ist mit der Schwangerschaft kein Thema mehr.

Dennoch, dass jemand einfach einen unbefristeten Vertrag von Beginn weg bekommt, halte ich weiterhin für exotisch...

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17. August 2018 um 10:28

Eben. z.B. in meinem Vertrag steht eine Klausel sinngemäß: "das Arbeitsverhältnis ist auf ein Jahr befristet, geht dann automatisch in unbefristet über..". genauen Wortlaut schaue ich jetzt nicht nach.
Also ohne neuen Vertrag - vielleicht daher ein Missverständnis?

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17. August 2018 um 10:29

Achja, ich wurde "unbefristet" eingestellt. Aber eben diese Klausel haben echt alle! Von wegen Katze im Sack...

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17. August 2018 um 11:58
In Antwort auf kreuzunge

Eben. z.B. in meinem Vertrag steht eine Klausel sinngemäß: "das Arbeitsverhältnis ist auf ein Jahr befristet, geht dann automatisch in unbefristet über..". genauen Wortlaut schaue ich jetzt nicht nach.
Also ohne neuen Vertrag - vielleicht daher ein Missverständnis?

Nein kein Missverständnis - ich kenne den Unterschied zwischen befristet und unbefristet ganz gut 

Hier sind unbefristete Verträge Standard (Ausnahmen bestätigen die Regel). Mit einer Befristung schießt sich der AG selber ins Aus - wo unterschreibt der händeringend gesuchte AN wohl eher - bei einem befristeten oder unbefristeten Vertrag bei sonst gleichen Rahmenbedingungen? Befristung rückt  den AG mMn auch eher ins schlechte Licht - liegt der Vorteil doch klar beim AG. Zum beschnuppern reicht die Probezeit, meistens 3 Monate.

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17. August 2018 um 13:25

Naja das kenne ich so überhaupt nicht.

Für den AG bringt das genau was?
Wer gehen will geht - Kündigungsfrist 3 Monate und fertig. Egal, ob befristet oder unbefristet.
Wenn ich als AG jemanden "loswerden" will, geht das mit der Befristung aber um einiges leichter. Da lasse ich den Vertrag auslaufen und Sache fertig... Siehe den Fall der TE unbefristet hat man da ein "kleines Problem" als AG.

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17. August 2018 um 13:50
In Antwort auf kreuzunge

Naja das kenne ich so überhaupt nicht.

Für den AG bringt das genau was?
Wer gehen will geht - Kündigungsfrist 3 Monate und fertig. Egal, ob befristet oder unbefristet.
Wenn ich als AG jemanden "loswerden" will, geht das mit der Befristung aber um einiges leichter. Da lasse ich den Vertrag auslaufen und Sache fertig... Siehe den Fall der TE unbefristet hat man da ein "kleines Problem" als AG.

Eben, das waren meine Worte Befristung dient i.d.R. nur dem AG. Wenn jemand erst die Probezeit überstanden hat, bekomme ich ihn nicht mehr so schnell raus 

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19. August 2018 um 21:32

Wir stellen alle neuen Mitarbeiter unbefristet ein, ansonsten würden wir überhaupt keine neuen Kollegen mehr bekommen. Zum Kennenlernen ist ja immer noch die Probezeit da. Und nun zur Ursprungsfrage: sofern keine Befristung im Arbeitsvertrag festgelegt ist, dann ist mit der Schwangerschaft auch sofort die Probezeit hinfällig und das volle Gehalt muss bei Beschäftigungsverbot bis zum Mutterschutz gezahlt werden, außer natürlich evtl. Zuschläge für Sonn- und Feiertagsarbeit bzw. Nachtarbeit, die dann logischerweise wegfallen. Dem Arbeitgeber entstehen dadurch auch keine finanziellen Nachteile, da er durch die U2-Umlage alles von der KK zurückbekommt. Das einzig Blöde für den Chef ist natürlich, dass er jetzt wieder jemand neuen suchen und einarbeiten muss. Aber wenn deine Bekannte erst 5 Tage da war kann das mit de Einarbeitung ja auch nicht so umfangreich gewesen sein.

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