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6/7 Jährige Bockphase?

1. Juli 2013 um 14:54 Letzte Antwort: 2. Juli 2013 um 10:09

Huhu, geht um meine Große (wird im August 7 und wird jetzt eingeschult.
Es gibt Phasen, da komme ich gar nicht mehr mit ihr klar.
Sie ist von Hause aus ja sehr sensibel, weint schnell, da reicht ein falsches Wort.
Sie "tickt" auch regelmäßig aus, wenn ihr etwas nicht passt, sie schreit und heult dann, stampt auf, halt wie ein Kind in der Trotzphase.

Eben wieder. Sie dürfte am Computer spielen. Als ich dann meinte, dass es nun zu Ende sei, hieß es immer. Nein,erst das noch und das noch usw. Naja, ich hab ihn dann ausgeshalten.
Sie brüllte mich an, schubste mich vom PC weg.Rannte wütend in ihr Zimmer, Ärgerte vor Wut noch gleich ihre Schwester.

So, sie wird jetzt kein PC morgen spielen dürfen.

Ich bin manchmal so hilflos, weil wir das fast tgl. haben. Es gibt einen Auslöser und sie dreht ab, ich schimpfe, später reden wir, sie sieht es ein und am nächsten Tag gehts wieder los.

Ich kann da langsam nicht mehr.
Jeden Tag rede ich mit ihr, dass es so nicht geht.

Eben kommt sie runter, hat sich beruhigt, ich habe ihr das nochmal erklärt. Habe aber immer das Gefühl, links rein, rechts raus.

Jetzt wollte sie Malpapier ausgedruckt, da ich nicht gleich reagiert habe, fing sie wieder an rumzuheulen.

Die Luft ist hier am Brennen.
Was soll das mit 14 werden.

Lg sannie

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1. Juli 2013 um 18:37

Willkommen...
... in meiner Welt liebe Sandra

Nein im Ernst, das haben wir letztes Jahr auch gehabt. Ständig Theater, ständige Bockphasen, ständig Ärger. Und selbst ist man dann natürlich auch angespannt, weil sie ja schon in etwa wissen, was sie tun (Betonung liegt auf: In etwa)!

Andererseits war sie sehr Mama-anhänglich und in ungewohnten Situationen klebte sie an mir. Kaum fühlte sie sich sicher, schubste sie mich weg. Ich wusste nicht mehr, was ich tun sollte.

Meine Lösung war eine Ergotherapie, in der wir BEIDE lernten, miteinander umzugehen. Ich musste lernen, Grenzen und Regeln zu setzen. War nicht immer einfach.

Nach einem halben Jahr Therapie haben wir es in etwa hinbekommen, dass wir nicht mehr so einen Stress miteinander haben. Wie gesagt, auch ich musste lernen

Zudem habe ich mir noch Gesprächshilfe bei der Caritas geholt. Sie hat mir auch Lösungswege gezeigt.

Vielleicht hilft dir auch so ein Gespräch? Manchmal setzt man sich einfach selbst unter zuviel Druck?

Ich hoffe, ich konnte dir einen Ansatz geben.

Lieben Gruß

Tanja

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1. Juli 2013 um 20:54


Leider kommt mir deine Situation- zumindest in Ausschnitten- sehr bekannt vor. Es ist schon krass, hilflos vor seinem 6jährigen kind zu stehen und ne Art Kontrollverlust über das Kind erlebt. Meinen Sohn kann man momentan nicht mit der Kneifzange anfassen. Er ist total sonderlich. Wird auch nach den Ferien eingeschult und ich glaub, dass eine Unsicherheit deswegen auf jeden Fall mitspielt. Ein paar Beispiele gefällig: er isst kaum noch, lässt sich von mir nicht mehr anfassen, von meinem Mann auch fast nicht mehr. Spült sämtliches Geschirr/Besteck, bevor er es benutzt- weil ich es angefasst hab, reagiert trotzig... Ich find das total verletzend (v.a. dass er jegliche Berührung meinerseits verbietet), versuche aber, es nicht zu persönlich zu nehmen. Zum Glück kann ich mich echt auf meinen Mann verlassen, der mit mir an einem Strang zieht und wir versuchen, schon echt konsequent zu sein. Wer nicht isst, kann auch nicht zum freund spielen gehen. wer sich nicht anfassen lässt, muss sich halt allein bettfertig machen und allein ins Bett gehen... Und ich hoffe, dass v.a. die Zeit für uns arbeitet und er von seinem "Trip" mal wieder runterkommt. wenn das ne kleine Pubertät ist, hab ich Angst.
Liebe Grüße und alles Gute
Sammy

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1. Juli 2013 um 22:59
In Antwort auf melva_12089096

Willkommen...
... in meiner Welt liebe Sandra

Nein im Ernst, das haben wir letztes Jahr auch gehabt. Ständig Theater, ständige Bockphasen, ständig Ärger. Und selbst ist man dann natürlich auch angespannt, weil sie ja schon in etwa wissen, was sie tun (Betonung liegt auf: In etwa)!

Andererseits war sie sehr Mama-anhänglich und in ungewohnten Situationen klebte sie an mir. Kaum fühlte sie sich sicher, schubste sie mich weg. Ich wusste nicht mehr, was ich tun sollte.

Meine Lösung war eine Ergotherapie, in der wir BEIDE lernten, miteinander umzugehen. Ich musste lernen, Grenzen und Regeln zu setzen. War nicht immer einfach.

Nach einem halben Jahr Therapie haben wir es in etwa hinbekommen, dass wir nicht mehr so einen Stress miteinander haben. Wie gesagt, auch ich musste lernen

Zudem habe ich mir noch Gesprächshilfe bei der Caritas geholt. Sie hat mir auch Lösungswege gezeigt.

Vielleicht hilft dir auch so ein Gespräch? Manchmal setzt man sich einfach selbst unter zuviel Druck?

Ich hoffe, ich konnte dir einen Ansatz geben.

Lieben Gruß

Tanja

Tanni
Bin so erleichtert, dass es nicht nur mir so geht.ich habe den gedanken an eine art beratung schon gehabt.einfach jenand neutrales.
Ja in anderen momenten will sie kuscheln oder versteckt sich hinter mir, wenn ihr etwas unangenehm ist.
Irgenwie kann sie ihre emotionen schlecht steuern, so kommt es mir vor.

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1. Juli 2013 um 23:03
In Antwort auf xuan_12737268


Leider kommt mir deine Situation- zumindest in Ausschnitten- sehr bekannt vor. Es ist schon krass, hilflos vor seinem 6jährigen kind zu stehen und ne Art Kontrollverlust über das Kind erlebt. Meinen Sohn kann man momentan nicht mit der Kneifzange anfassen. Er ist total sonderlich. Wird auch nach den Ferien eingeschult und ich glaub, dass eine Unsicherheit deswegen auf jeden Fall mitspielt. Ein paar Beispiele gefällig: er isst kaum noch, lässt sich von mir nicht mehr anfassen, von meinem Mann auch fast nicht mehr. Spült sämtliches Geschirr/Besteck, bevor er es benutzt- weil ich es angefasst hab, reagiert trotzig... Ich find das total verletzend (v.a. dass er jegliche Berührung meinerseits verbietet), versuche aber, es nicht zu persönlich zu nehmen. Zum Glück kann ich mich echt auf meinen Mann verlassen, der mit mir an einem Strang zieht und wir versuchen, schon echt konsequent zu sein. Wer nicht isst, kann auch nicht zum freund spielen gehen. wer sich nicht anfassen lässt, muss sich halt allein bettfertig machen und allein ins Bett gehen... Und ich hoffe, dass v.a. die Zeit für uns arbeitet und er von seinem "Trip" mal wieder runterkommt. wenn das ne kleine Pubertät ist, hab ich Angst.
Liebe Grüße und alles Gute
Sammy

Sammy
Oh man, das tut mir echt leid. Das ist wirklich hart wie lange geht das schon? War das vorher komplett anders?
Ich hab immer das gefuehl, wenn sie so wuetet, hakt echt was aus.

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2. Juli 2013 um 10:09

Nee, natürlich
war das nicht immer so. Wobei er schon ziemlich lange ganz klar ein Papakind ist. Aber das ist nunmal so und damit kann ich ja auch leben. Aber das er momentan das Familienleben sprengt, ist schon echt zum ...
Liebe Grüße
Sammy

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