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8 jährige treibt mich in den Wahnsinn

10. Mai 2017 um 22:28

Ich muss das hier mal los werden.
Ich kann mich auch nicht erinnern, dass es mir schon mal so ging. Ich hab absolut keine Nerven und Geduld mehr mit meiner Tochter und befürchte das ich es ihr nicht gerade leicht mache mit meinem, schon etwas genervten Unterton den ich mittlerweile an den Tag lege.
Jeden Tag Probier ich aufs neue es gelassen anzugehen, zu vergessen was den Tag zuvor war. Aber sie schafft es wirklich diesen Optimismus innerhalb von Minuten zu zerstören. 
Sie ist verdammt frech, sowas von laut, haut auf einmal, hält sich an keine einzige Abmachung. Folgt dann die Konsequenz, gibt es dennoch so einTheater das ich echt manchmal von meinem eigenen Kind denke, das es nicht alle Tassen im Schrank hat.
Vor allem der rotzfreche Ton und diese Lautstärke, dass man selbst am liebsten schreiend wegrennen würde macht mir zu schaffen.
Heute ist mir dann auch rausgeplatzt das mich ihr Verhalten dermaßen ankotzt und das nicht normal sein kann. Ja ich hab ihr das auch so gesagt. Da gab es nix mehr zum schön reden. Ich fühl mich so mies jetzt wo sie endlich schläft.
Sie merkt ja sicher auch das sie mich tatsächlich nervt mit ihrem Getue.
Aber ich komm mir immer mehr vor als hätte ich eine 3 jährige daheim. Redet man ernsthaft mit ihr und versucht ihr in ruhigen Gesprächen zu erklären was gerade falsch läuft, dann macht sie nur Unsinn und benimmt sich sowas von daneben das ich schon wieder aus der Haut fahren könnte.
Was ist das? Die Vorstufe zur Pubertät? 
Es ist echt grässlich. Als hätte es hier noch nie irgendwelche Regeln gegeben.
Der Umgangston macht mir echt zu schaffen.
Kennt ihr sowas in dem Alter? Ich hab das Gefühl die komplette Erziehung entgleitet mir. 

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11. Mai 2017 um 6:32

Handy besitzt sie keins. Hausarrest in dem Sinne bekommt sie nicht, aber ich hab durchaus schon mal das verbot ausgesprochen sich dann nachmittags mit Freunden zu treffen. Sieht sie natürlich absolut nicht ein und obwohl ich meine Konsequenz mehrmals ankündige ignoriert sie das und ist hinterher trotzdem beleidigt und (ich zitiere) eine scheiß mama....
Ich vermeide es derzeit auch mit ihr was zu spielen, da auch das immer im Chaos endet und ich ehrlich gesagt so auch gar keine Lust habe.
Die Phase dauert jetzt schon eine Weile an und ich hoffe sie verschwindet einfach bald wieder! Meistens ist ihr ätzendes verhalten auch auf zu Hause beschränkt, so das man draußen trotzdem Spaß zusammen hat. Aber man hat es immer im Hinterkopf.

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11. Mai 2017 um 8:27

Willkommen in meiner Welt!!

So kämpfe ich täglich mit unserer 7-jährigen Tochter. Rotzfrech, aufsässig und laut....

Konsequenzen werden teilweise von ihr ausgesessen...Spielverbot mit Freunden, Ausflüge am WE gestrichen usw usw...dann kommt ein: mir doch egal!

Wir wissen teilweise auch nicht weiter und harren der Dinge die da kommen...es gibt Gott sei Dank auch Tage, wo es mal ganz ruhig und gesittet abläuft...dann lobe ich sie, und sage ihr, dass ich den Tag sehr genossen habe und das es total schön ist, so mit ihr den Tag zu verbringen.

Erkläre ihr auch oft, dass mich ihr Verhalten traurig macht, und sie mir erklären soll, woran es liegt das sie so reagiert. Gibt es Probleme in der Schule? Ärger mit Freunden...??

Kommt auch nichts bei rum....

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11. Mai 2017 um 9:07
In Antwort auf xxAmarulaxx

Ich muss das hier mal los werden.
Ich kann mich auch nicht erinnern, dass es mir schon mal so ging. Ich hab absolut keine Nerven und Geduld mehr mit meiner Tochter und befürchte das ich es ihr nicht gerade leicht mache mit meinem, schon etwas genervten Unterton den ich mittlerweile an den Tag lege.
Jeden Tag Probier ich aufs neue es gelassen anzugehen, zu vergessen was den Tag zuvor war. Aber sie schafft es wirklich diesen Optimismus innerhalb von Minuten zu zerstören. 
Sie ist verdammt frech, sowas von laut, haut auf einmal, hält sich an keine einzige Abmachung. Folgt dann die Konsequenz, gibt es dennoch so einTheater das ich echt manchmal von meinem eigenen Kind denke, das es nicht alle Tassen im Schrank hat.
Vor allem der rotzfreche Ton und diese Lautstärke, dass man selbst am liebsten schreiend wegrennen würde macht mir zu schaffen.
Heute ist mir dann auch rausgeplatzt das mich ihr Verhalten dermaßen ankotzt und das nicht normal sein kann. Ja ich hab ihr das auch so gesagt. Da gab es nix mehr zum schön reden. Ich fühl mich so mies jetzt wo sie endlich schläft.
Sie merkt ja sicher auch das sie mich tatsächlich nervt mit ihrem Getue.
Aber ich komm mir immer mehr vor als hätte ich eine 3 jährige daheim. Redet man ernsthaft mit ihr und versucht ihr in ruhigen Gesprächen zu erklären was gerade falsch läuft, dann macht sie nur Unsinn und benimmt sich sowas von daneben das ich schon wieder aus der Haut fahren könnte.
Was ist das? Die Vorstufe zur Pubertät? 
Es ist echt grässlich. Als hätte es hier noch nie irgendwelche Regeln gegeben.
Der Umgangston macht mir echt zu schaffen.
Kennt ihr sowas in dem Alter? Ich hab das Gefühl die komplette Erziehung entgleitet mir. 

Meine wird ja nun bald 7 Jahre alt, aber ich finde uns in deinem Text gut wieder.

Ende der Osterferien hat es bei uns auch dann mal laut geknallt (verbal). Seitdem geht es , mal wieder.
Helfen? - Nö, kann Mama alles alleine machen.
Und ich war so sauer , dass ich ihr dann klipp und klar geeagt habe, dass man so nicht zusammen leben kann.
Wir sind ja nur , wir zwei, da alleinerziehend.
Und das ich das nicht mehr mit mache.
Sie zickte dann und wurde frech. Sie könne eh alles alleine.
Madame hat sich dann den Schlafanzug angezogen und wollte dann ins Bett maschieren, ala Bettdecke über den Kopf, dann bekomm ich von allem nix mit.
NIx, wenn sie mich nicht braucht, sollte sie sich flott wieder anziehen und zum Supermarkt laufen, denn sonst habe sie nichts morgen zum Frühstück.
Ich war so sauer. Ich hab ihr dann nur gesagt, wenn sie meint sie braucht mich nicht, dann müsse sie sich auch um alles selber kümmern. Es flog die Zimmertür zu, aber ne kurzer Zeit kam sie dann wieder raus.
Das wäre nicht so gemeint. Da
war dann die Luft bei beiden raus.
Und man konnte sich dann mit ihr normal unterhalten.
Und auch ihr erklären , was mich nervt und auch sie konnte mir sagen was sie an mir nervt (kann sie ja sonst auch)
Handy, TV- Verbote hab ich noch nie ausgesprochen, denn der TV läuft sowas von selten und ihr Handy hat sie eh nur zum spielen und das nimmt sie eh nur it, wenn wir essen gehen und wir Erwachsenen uns unterhalten.
Also wüsste ich nicht was ihr da verbieten soll.
Hausarrest, find ich absolut blöd, sprich halte ich nichts von.

Wenn sie sich aber so verhält, dass man sich nicht normal mit ihr unterhalten kann etc, kann sie sich gerne in ihrem Zimmer abreagieren. Wie schon einige schrieben , sie kann sich dann alleine beschäftigen . Ich stehe dann nicht zur Verfügung.

 

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11. Mai 2017 um 11:14

Ich sehe das etwas anders als schnuckweide. Mir ist es auch wichtig respektvoll und wertschätzend mit meinen Kindern umzugehen. Unsere Vorbildfunktion ist da die wichtigste Voraussetzung. Dennoch vergleiche ich meinen Umgang und Reaktionen im Hinblick auf die Erziehung nicht mit dem Zusammenleben meines Partners. Mein Partner und ich leben auf Augenhöhe und einigen uns. Auch mit Kindern kann man sich einigen und Regeln festlegen......aber nicht auf Augenhöhe.  Ich bin nicht der Freund meiner Kinder sondern die Mutter. Meine Kinder haben viele Freunde, die teilweise austauschbar sind.  Aber nur eine Mutter!
Wenn eins meiner Kinder mich "scheiss Mama" nennen würde, hätte das sehr wohl Konsequenzen. Bei mir käme die große Verzweiflung meines Kindes an, dass es sich derart im Ton vergreift. Wenn hinzukommt, dass alle Regeln in Frage gestellt werden und jeder Tag mit Zoff beginnt und auch so endet, geht das irgendwann auf Kosten der innigen Mutter Kind Beziehung.
Vielleicht geht da in der Entwicklung grade etwas rauf und runter. Man kann ja nie wirklich wissen, was grade so stattfindet. Evtl. würde hier Ergotherapie greifen. Da wird viel geboten um soziale Kompetenzen zu erwarten, es wird gespiegelt und Eltern werden einbezogen.
Nicht immer müssen wir Eltern etwas falsch gemacht haben, wenn es nicht rund läuft, es geht dabei nie um Schuld sondern einfach einen Blick von Aussen zu nutzen.
ICh wünsche dir,  dass sich die Situation bald entspannt.

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