Forum / Mein Baby

8 Tage nach Geburt - nur Vorwürfe

29. Dezember 2020 um 11:48 Letzte Antwort: 7. Januar um 22:14

Hallo Mamas! Ich muss mich dringend mal auskotzen und ein paar Meinungen und eventuell Erfahrungen einholen. Vor 8 Tagen habe ich unseren kleinen Jakob zur Welt gebracht. Er ist ein absolut geplantes Wunschkind. Sowohl die SS als auch die Geburt liefen leider nicht ganz so wie erhofft. Erst vorzeitige Wehen, dann Blasensprung, dann keine ausreichende WTK, mehrere Einleitungen, höllisch starke aber unregelmäßige Wehen, zwei Anläufe PDA (die erste traf einen Nerv), Wehentropf, viel Gedrücke und Hektik weil alles zu lang dauerte, dann die Nabelschnur zweimal um den Hals, Nachwehen mit schwallartigem Blutverlust (gut ein Liter), Ausschabung von Plazentaresten mit Teilnarkose (die ich nicht wirklich vertragen hab), erhöhte Entzündungswerte beim Baby und deshalb Aufenthalt in der Kinderklinik, ich selbst konnte die ersten drei Tage nicht aus dem Bett (Kreislauf) ... Und nachdem ich schon dachte alles sei geschafft, kam jetzt raus, dass meine Gebärmutter entzündet ist und eventuell noch Plazentareste vorhanden sind. Nehme zweimal am Tag Antibiotika und jeden Abend Cytotec. In Folge dessen blute ich jede Nacht wie Sau (sorry für die Wortwahl). Bin total schlapp und hab fast durchweg Kopfschmerzen. Trotzdem stille ich (in Absprache mit meinem FA).Kurz gesagt: Ich gehe auf dem Zahnfleisch.  Mein Mann war bei allem hautnah mit dabei. In der Klinik hat er mich noch voll unterstützt. Seitdem wir zuhause sind, hat er plötzlich voll den Rappel. Gestern abend zB hat er eine Pizza in den Ofen (wahnsinnig schwierig), während ich den Kleinen gestillt hab. Außerdem zwei Teller, Gläser und ein paar Servietten auf den Tisch. Nachdem Jakob satt war, hab ich ihn in seine Wiege und wir haben gegessen. Anschließend hat er den Tisch abgeräumt und ich wieder gestillt (Jakob ist ein Vielfraß. Eine Stunde später fängt mein Mann plötzlich an von wegen ich mache nichts, ich liege nur rum oder esse oder stille, ich wisse nicht zu schätzen was er alles für uns täte. Ich versuche ernsthaft seinen Standpunkt zu verstehen, aber es gelingt mir nicht. Ich fühle mich durch seine Vorwürfe nur unverstanden, alleingelassen und traurig. Jetzt lieg ich auf dem Sofa, mein Bauch tut weh (wahrscheinlich die Entzündung, was ja auch nicht ganz ungefährlich ist) und weine. Jakob schläft endlich wieder. Und mein Mann... Tja, der ist wahrscheinlich wieder in seiner Werkstatt und drechselt was oder so. Keine Ahnung. Reden ist ja nicht mehr wirklich. Und dabei waren wir so glücklich und verliebt. Im Krankenhaus haben ihn alle gelobt und mich um ihn beneidet. Ich hab Angst, dass die Erfahrung dazu geführt hat, dass er mich nicht mehr attraktiv findet oder so.  Kennt hier jemand so eine Situation? Hat es sich irgendwann gebessert? Wie soll ich damit umgehen? Hat mein Mann am Ende recht? Muss ich die Zähne zusammen beißen und irgendwie trotzdem alles schaffen? Eigentlich sehe ich das nicht ein. Immerhin ist er zur Zeit auch zuhause (Urlaub)... Liebe Grüße Katharina (31)mit Jakob (8 Tage) 

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29. Dezember 2020 um 18:22

Liebe Katharina, was du schreibst tut mir so unendlich leid zu lesen. Du hast vor ACHT Tagen entbunden.. das ist gar nichts!! Man ist nicht umsonst 8 Wochen im Mutterschutz, es heißt auch nicht Stundenbett sondern Wochenbett. 
Hast du irgendwas gesagt, dass dein Mann sich nicht gewertschätzt fühlt oder hast du vorher immer alles gemacht, sodass es ihm jetzr achon zuviel ist?

Ich finde das Verhalten deines Mannes unmöglich!! Du musst jetzt vorallem heilen, dich in die neue Mamarolle einfinden ... gut er sicher auch in die neue Paparolle.. aber du gehörst vorallem ins Bett Gebährmutterentzündung.

Meine Tochter ist 14 Tage alt und mein drittes Kind. Mein Mann dürfte sich ordentlich was anhören würde er mir mit so einem Mist kommen!! Der kümmert sich hier ganz lieb um die Kinder, geht einkaufen, kocht, putzt und hält mir den Rücken frei und wenn ich hier sitze und weine, weil die Hormone noch verrückt spielen und ich das Gefühl habe ich bin völlig nutzlos gerade tröstet er mich und zeigt mir auf wie klein die Maus noch ist und was ich gerade leiste.. den ganzen Tag nur Stillen etc ist nämlich auch nicht nur einfach. Ich wette du bist auch ordentlich erschöpft, wenn auch sicher schwer verliebt in euer Baby. 

Dein Mann sollte sich was schämen und evtl mal den Einen oder anderen Artikel zum Wochenbett durchlesen....

Ganz viel Kraft dir und erhol dich,den Haushalt tip top machen kannst duspater wieder die Mäuse wachsen so schnell und die Energie kommt auch früh genug wieder ❤️

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29. Dezember 2020 um 20:58

Also meine Hebi hat mich immer sofort ins Bett zurückgeschickt, wenn ich beim Wickeln dabei sein wollte. Sie hat meinen Mann dazu verdonnert und mich daran erinnert, dass ich noch im Wochenbett bin und mich in meinem eigenen Interesse die ersten Wochen schonen soll und mein Mann jetzt ran muss. Es geht ja unter anderem auch um den Beckenboden, der wieder fester werden muss.
Was dein Mann da macht ist wirklich unmöglich. War ihm denn nicht vorher klar, dass er ganz besonders in der ersten Zeit Haushalt und Co erst mal alleine wuppen muss? Das ist jetzt echt nicht deine Aufgabe für einen perfekten Haushalt zu sorgen. Gerade nach einer Geburt mit so großem Blutverlust und Entzündung musst du dich schonen (ich würde dir auch dringend Eisentabletten empfehlen), damit du wieder fit wirst. Und das Wochenbett geht ja 8 Wochen, da kann sich dein Mann schon mal darauf einstellen. Und danach wird er auch mehr helfen müssen als vorher. 

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30. Dezember 2020 um 11:31
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Liebe Katharina, was du schreibst tut mir so unendlich leid zu lesen. Du hast vor ACHT Tagen entbunden.. das ist gar nichts!! Man ist nicht umsonst 8 Wochen im Mutterschutz, es heißt auch nicht Stundenbett sondern Wochenbett. 
Hast du irgendwas gesagt, dass dein Mann sich nicht gewertschätzt fühlt oder hast du vorher immer alles gemacht, sodass es ihm jetzr achon zuviel ist?

Ich finde das Verhalten deines Mannes unmöglich!! Du musst jetzt vorallem heilen, dich in die neue Mamarolle einfinden ... gut er sicher auch in die neue Paparolle.. aber du gehörst vorallem ins Bett Gebährmutterentzündung.

Meine Tochter ist 14 Tage alt und mein drittes Kind. Mein Mann dürfte sich ordentlich was anhören würde er mir mit so einem Mist kommen!! Der kümmert sich hier ganz lieb um die Kinder, geht einkaufen, kocht, putzt und hält mir den Rücken frei und wenn ich hier sitze und weine, weil die Hormone noch verrückt spielen und ich das Gefühl habe ich bin völlig nutzlos gerade tröstet er mich und zeigt mir auf wie klein die Maus noch ist und was ich gerade leiste.. den ganzen Tag nur Stillen etc ist nämlich auch nicht nur einfach. Ich wette du bist auch ordentlich erschöpft, wenn auch sicher schwer verliebt in euer Baby. 

Dein Mann sollte sich was schämen und evtl mal den Einen oder anderen Artikel zum Wochenbett durchlesen....

Ganz viel Kraft dir und erhol dich,den Haushalt tip top machen kannst duspater wieder die Mäuse wachsen so schnell und die Energie kommt auch früh genug wieder ❤️

Auch hier schließe ich mich an.

Das Verhalten Deines Mannes ist nicht "normal". Er sollte Dich unterstützen und Dir keine Vorwürfe machen!

Unsere Tochter ist nun drei Wochen alt und mein Mann kümmert sich auch größtenteils um alles andere - er macht den Haushalt größtenteils allein und bespaßt unsere große Tochter größtenteils allein. Und das, wo ich eine gute Geburt und keine Komplikationen hatte. Ich muss ehrlich sagen, ich bin mit Stillen und Schlafmangel momentan einfach bedient, da bleibt keine Energie für viel anderes. Und ich mag mir gar nicht vorstellen, wie sich das anfühlen muss, wenn man körperlich (und sicher auch psychisch) so angeschlagen ist, wie Du es gerade bist.

(Im Übrigen hat mein Mann trotz allem noch genug Zeit für sich, zum Lesen und zum Zocken - so wahnsinnig viel Arbeit ist der Haushalt nämlich auch nicht, oder lebt Ihr in einem Schloss? :P Zur Not bleibt halt mal was liegen.)

Ich weiß, das hilft Dir jetzt nicht, ich will nur sagen, dass Du nicht zu viel von Deinem Mann verlangst. Ich finde das normal.

Allerdings ist es bei uns auch schon das zweite Kind und beim ersten Kind war es für ihn auch etwas schwieriger. Er hat mir zwar auch damals keine Vorwürfe gemacht, aber er war sehr viel gestresster. Die Umstellung ist halt auch für die Männer groß. Damals hatte ich auch eine etwas traumatische Geburt und es ging mir sehr schlecht, das war für ihn nicht leicht.

Ich will sein Verhalten jetzt nicht runterspielen, aber er ist ja sicher kein totaler A*sch, Du schreibst ja selbst, dass Du ihn so nicht kennst.

Kann es sein, dass er ein leichtes Trauma von der Geburt hat? Ist bestimmt auch schlimm, den geliebten Partner so leiden zu sehen.

Im Übrigen finde ich es übel, dass Du Dir Sorgen machst, nicht mehr attraktiv genug für ihn zu sein. Acht Tage nach der Geburt sollte das echt das letzte sein, worüber Du Dir Gedanken machst.

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30. Dezember 2020 um 22:52

Da sollte dein Mann aber ganz schnell mal klar kommen!
Ich kenne das leider auch, mein Ex war genauso und leider hat er sich nie wieder so richtig eingekriegt, ich dachte immer zeitweise hat er es verstanden wie sich das leben mit Baby nunmal ändert, aber im Endeffekt hat er nie den Sprung zum Vater geschafft.

Aber bei dir hoffe ich doch sehr, das dein Mann versteht was für eine Herausforderung die Geburt für eine Frau ist. Natürlich ist es auch als Paar eine Prüfung, aber im Endeffekt geht es die erste Zeit eben nunmal um den kleinen neuen Menschen und wenn man miteinander redet, sollte das ja auch funktionieren.

Ich drücke dir die Daumen

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7. Januar um 7:39
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Hallo Mamas! Ich muss mich dringend mal auskotzen und ein paar Meinungen und eventuell Erfahrungen einholen. Vor 8 Tagen habe ich unseren kleinen Jakob zur Welt gebracht. Er ist ein absolut geplantes Wunschkind. Sowohl die SS als auch die Geburt liefen leider nicht ganz so wie erhofft. Erst vorzeitige Wehen, dann Blasensprung, dann keine ausreichende WTK, mehrere Einleitungen, höllisch starke aber unregelmäßige Wehen, zwei Anläufe PDA (die erste traf einen Nerv), Wehentropf, viel Gedrücke und Hektik weil alles zu lang dauerte, dann die Nabelschnur zweimal um den Hals, Nachwehen mit schwallartigem Blutverlust (gut ein Liter), Ausschabung von Plazentaresten mit Teilnarkose (die ich nicht wirklich vertragen hab), erhöhte Entzündungswerte beim Baby und deshalb Aufenthalt in der Kinderklinik, ich selbst konnte die ersten drei Tage nicht aus dem Bett (Kreislauf) ... Und nachdem ich schon dachte alles sei geschafft, kam jetzt raus, dass meine Gebärmutter entzündet ist und eventuell noch Plazentareste vorhanden sind. Nehme zweimal am Tag Antibiotika und jeden Abend Cytotec. In Folge dessen blute ich jede Nacht wie Sau (sorry für die Wortwahl). Bin total schlapp und hab fast durchweg Kopfschmerzen. Trotzdem stille ich (in Absprache mit meinem FA).Kurz gesagt: Ich gehe auf dem Zahnfleisch.  Mein Mann war bei allem hautnah mit dabei. In der Klinik hat er mich noch voll unterstützt. Seitdem wir zuhause sind, hat er plötzlich voll den Rappel. Gestern abend zB hat er eine Pizza in den Ofen (wahnsinnig schwierig), während ich den Kleinen gestillt hab. Außerdem zwei Teller, Gläser und ein paar Servietten auf den Tisch. Nachdem Jakob satt war, hab ich ihn in seine Wiege und wir haben gegessen. Anschließend hat er den Tisch abgeräumt und ich wieder gestillt (Jakob ist ein Vielfraß. Eine Stunde später fängt mein Mann plötzlich an von wegen ich mache nichts, ich liege nur rum oder esse oder stille, ich wisse nicht zu schätzen was er alles für uns täte. Ich versuche ernsthaft seinen Standpunkt zu verstehen, aber es gelingt mir nicht. Ich fühle mich durch seine Vorwürfe nur unverstanden, alleingelassen und traurig. Jetzt lieg ich auf dem Sofa, mein Bauch tut weh (wahrscheinlich die Entzündung, was ja auch nicht ganz ungefährlich ist) und weine. Jakob schläft endlich wieder. Und mein Mann... Tja, der ist wahrscheinlich wieder in seiner Werkstatt und drechselt was oder so. Keine Ahnung. Reden ist ja nicht mehr wirklich. Und dabei waren wir so glücklich und verliebt. Im Krankenhaus haben ihn alle gelobt und mich um ihn beneidet. Ich hab Angst, dass die Erfahrung dazu geführt hat, dass er mich nicht mehr attraktiv findet oder so.  Kennt hier jemand so eine Situation? Hat es sich irgendwann gebessert? Wie soll ich damit umgehen? Hat mein Mann am Ende recht? Muss ich die Zähne zusammen beißen und irgendwie trotzdem alles schaffen? Eigentlich sehe ich das nicht ein. Immerhin ist er zur Zeit auch zuhause (Urlaub)... Liebe Grüße Katharina (31)mit Jakob (8 Tage) 

Herzlichen Glückwunsch!

Bin schwanger mit dem dritten Kind und kann dein Problem so gar nicht verstehen. Wenn du eine Entzündung hast, geh nochmal zum Arzt. Dann brauchst du evtl ein anderes Schmerzm. oder Anbiotika.

Wenn du mit dem Stillen nicht klarkommst, dann lass es doch einfach. Gib ihm die Flasche und fertig aus. Man muss sich aufs Stillen nicht mords was einbilden. 

So könntest du das Baby auch mal abgeben und dich gesund schlafen, wenn du so überfordert bist. 

Und du machst dir jetzt selber so nen Stress, ob er dich attraktiv findet? Ja wahrscheinlich sieht man nicht attraktiv aus nach der Entbindung. Fett, Schwabbelbauch, Schlafentzug. Aber wen interessiert das? Niemand! Du bist jetzt Mama. Nicht mehr und nicht weniger.

Du solltest deine Ansprüche runterschrauben. Dann gehts dir auch besser. 

Und ne Spülmaschine aus und einräumen, ne Nudelsuppe kochen oder den Tisch abräumen kriegt man auch im Wochenbett hin. 

Das kriegst du schon hin!

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7. Januar um 12:04
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Herzlichen Glückwunsch!

Bin schwanger mit dem dritten Kind und kann dein Problem so gar nicht verstehen. Wenn du eine Entzündung hast, geh nochmal zum Arzt. Dann brauchst du evtl ein anderes Schmerzm. oder Anbiotika.

Wenn du mit dem Stillen nicht klarkommst, dann lass es doch einfach. Gib ihm die Flasche und fertig aus. Man muss sich aufs Stillen nicht mords was einbilden. 

So könntest du das Baby auch mal abgeben und dich gesund schlafen, wenn du so überfordert bist. 

Und du machst dir jetzt selber so nen Stress, ob er dich attraktiv findet? Ja wahrscheinlich sieht man nicht attraktiv aus nach der Entbindung. Fett, Schwabbelbauch, Schlafentzug. Aber wen interessiert das? Niemand! Du bist jetzt Mama. Nicht mehr und nicht weniger.

Du solltest deine Ansprüche runterschrauben. Dann gehts dir auch besser. 

Und ne Spülmaschine aus und einräumen, ne Nudelsuppe kochen oder den Tisch abräumen kriegt man auch im Wochenbett hin. 

Das kriegst du schon hin!

So können nur Frauen reden, die bisher nur Glück hatten.

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7. Januar um 14:32
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Herzlichen Glückwunsch!

Bin schwanger mit dem dritten Kind und kann dein Problem so gar nicht verstehen. Wenn du eine Entzündung hast, geh nochmal zum Arzt. Dann brauchst du evtl ein anderes Schmerzm. oder Anbiotika.

Wenn du mit dem Stillen nicht klarkommst, dann lass es doch einfach. Gib ihm die Flasche und fertig aus. Man muss sich aufs Stillen nicht mords was einbilden. 

So könntest du das Baby auch mal abgeben und dich gesund schlafen, wenn du so überfordert bist. 

Und du machst dir jetzt selber so nen Stress, ob er dich attraktiv findet? Ja wahrscheinlich sieht man nicht attraktiv aus nach der Entbindung. Fett, Schwabbelbauch, Schlafentzug. Aber wen interessiert das? Niemand! Du bist jetzt Mama. Nicht mehr und nicht weniger.

Du solltest deine Ansprüche runterschrauben. Dann gehts dir auch besser. 

Und ne Spülmaschine aus und einräumen, ne Nudelsuppe kochen oder den Tisch abräumen kriegt man auch im Wochenbett hin. 

Das kriegst du schon hin!

Finde deinen Beitrag auch echt daneben. Sie hat nicht "nur ne Entzündung" sondern ziemlich viele heftige Komplikationen geschildert und das beim ersten Kind. Selbst wenn du auch beim ersten Kind solche Komplikationen hattest, sowas lässt sich nie vergleichen, nicht jeder Körper leidet und heilt gleich! 

Und nach acht Tagen quasi abstillen vorzuschlagen, ist auch echt nicht nachvollziehbar. 

Wie wäre es mit etwas mehr Emphatie oder sich den Kommentar zu sparen? Nicht jede Frau kommt als Supermami zur Welt. 

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7. Januar um 22:14

Gegenfrage: Warum muss denn bitte schön eine frisch gebackene Mami im Wochenbett abstillen, damit sie doch besser die Spühlmaschine ausräumen und Nudelsuppe kochen kann. Und wo bleibt denn bitte der Mann? Hat er das eigene Kind 9 Monate ausgetragen? Hat er es geboren? Hat er Verletzungen und Probleme dadurch? Nein, nein und wieder nein! Da wird er doch jetzt mal seinen Arsch bewegen können und seine Frau unterstützen können! Er soll nur zeitweise den Haushalt alleine wuppen, um seiner Frau den Rücken freizuhalten, damit sie sich erholen und ums kleine Baby kümmern kann.
Selbst früher hat man den Frauen die Zeit im Wochenbett gegönnt und die Arbeit wurde von Schwestern, Tanten oder der eigenen Mutter erledigt. Heute müssen eben die Männer ran und das bringt sie jetzt auch nicht um.
Wie kann man denn nach 3 Kindern immer noch so wenig Ahnung von Sinn und Nutzen des Wochenbett haben? 

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