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Ab Montag arbeite ich Vollzeit

9. August 2014 um 5:23 Letzte Antwort: 16. August 2014 um 8:00

Aufgrund unserer miserablen finanziellen Situation werde ich ab Montag Vollzeit arbeiten müssen. Das bedeutet für mich: morgens ca. 06:45 aus dem Haus, abends frühestens 18/18:30 zuhause, zusätzlich 1-2 Nachtdienste pro Woche....
Mein Mann wird quasi "Hausmann".... mir tut das so unbeschreiblich weh meine beiden Mädels fast gar nicht mehr zu sehen - abends gehen sie ja kurz nach 19uhr ins Bett. Ich weiß, daß ich das machen muß, weil wir das Geld brauchen - aber mein Herz verkrampft sich total bloß bei dem Gedanken...
Kann mir jemand Zuspruch geben????
Vg, Lydia

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9. August 2014 um 6:27

Oh mensch...
Wie alt sind deine Kinder denn?

Könntest du nicht auf TZ oder mehr Nachtdienste machen? Dann wärst du zumindest morgens wach. Oder die beiden gehen etwas später ins Bett, damit sie was von der Mama haben. Wenn du nach Hause kommst, dann beschäftigst du dich ganz intensiv mit den beiden und bringst sie mit kuscheln und vorlesen ins Bett.

Könntet ihr kein Wohngeld beantragen oder Ähnliches? Kindergeldzuschlag oder so?

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9. August 2014 um 12:22

Ich kann dich total verstehen
Meine kleinen sind noch nicht da, aber ich bin jetzt schon am rechnen und werde dann nach dem ersten Jahr wieder vollzeit arbeiten müssen. Einfach weil mein Mann viel schlechter verdienen würde als ich. Er müsste vollzeit arbeiten und ich teilzeit um auf das zu kommen was ich alleine in vollzeit verdiene. Und wenn wir beide arbeiten müssten wir ja auch noch die Krippe bezahlen, somit wär der größte teil des Geldes eh wieder futsch.
Ich hab leider keine Lösung für dich... Aber ich weiss wie schrecklich es ist. Ich hab mir immer Kinder gewünscht und jetzt kann ich es dann gar nicht genießen.
Sorry musste meine Trauer darüber auch einfach mal raus lassen.

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9. August 2014 um 16:23

Tja, die Situation
verschlechterte sich ja erst NACH dem Umzug ins EIgenheim. Vorher war alles ganz gut machbar, ich 30h/Woche +Dienste, er mehr oder weniger regelmäßige Aufträge.... und dann kam Anfang des Jahres, daß ich betriebsbedingt reduzieren mußte und mein Mann keine AUfträge mehr bekam...

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9. August 2014 um 17:05

Gehen die Kinder dann trotzdem in den Kiga?
Ich bin ehrlich, ich könnte das nicht und bin froh das mein Mann so gut verdient und ich bei den Kindern bleiben kann.
Könnte dein Mann sich nicht nen 450 Euro Job suchen, damit du nicht allzulange Vollzeit arbeiten musst?

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9. August 2014 um 23:37


Der Start ist hart, aber du wirst dich daran gewöhnen. Lass dir von deinem Mann regelmäßig mal ein Bild schicken und sprecht viel über eure Sorgen. Du schaffst das und deine Kinder erst recht. Ich arbeite jetzt seit 9 Monaten voll (hab angefangen, als die Maus 10 Wochen alt war) und es ist immer noch komisch. Aber was muss das muss... Du bist deshalb keine schlechte Mama!!

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16. August 2014 um 5:32

So, nach einer Woche arbeiten...
es ist das größte Chaos überhaupt
Wenn ich um 18:30 nach Hause komme: mein Mann sagt, daß er ne Pause braucht und verzieht sich ins Shclafzimmer. Ich kann noch Essen machen, Spülmaschiene einräumen, Kinder ins Bett bringen, Wäsche machen.... dazu hat er den Schlafrhythmus der Kleinen so durcheinander gebracht, daß sie abends nicht mehr einschlafen kann, sondern von mir dann bis nach 21 Uhr bespaßt werden will....
ich habe ihm zig Mal gesagt, sie kann in einer gewissen Zeit schlafen, ansonsten bleibt sie wach bis abends.... aber nein, er kriegt das nicht hin und läßt sie nachmittags bis 4 Uhr schlafen, wundert sich dann, daß sie abends nicht pennt
Super..... und ich hab absolut keine Sekunde Pause und falle einfach abends ins Bett, damit ich morgens wieder um 5Uhr aufstehen kann...

Ich hoffe, es ändert sich bald, so werde ich das nicht lange durchhalten ohne Aufputschmittel oder Antidepressiva....

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16. August 2014 um 8:00
In Antwort auf jankoli

So, nach einer Woche arbeiten...
es ist das größte Chaos überhaupt
Wenn ich um 18:30 nach Hause komme: mein Mann sagt, daß er ne Pause braucht und verzieht sich ins Shclafzimmer. Ich kann noch Essen machen, Spülmaschiene einräumen, Kinder ins Bett bringen, Wäsche machen.... dazu hat er den Schlafrhythmus der Kleinen so durcheinander gebracht, daß sie abends nicht mehr einschlafen kann, sondern von mir dann bis nach 21 Uhr bespaßt werden will....
ich habe ihm zig Mal gesagt, sie kann in einer gewissen Zeit schlafen, ansonsten bleibt sie wach bis abends.... aber nein, er kriegt das nicht hin und läßt sie nachmittags bis 4 Uhr schlafen, wundert sich dann, daß sie abends nicht pennt
Super..... und ich hab absolut keine Sekunde Pause und falle einfach abends ins Bett, damit ich morgens wieder um 5Uhr aufstehen kann...

Ich hoffe, es ändert sich bald, so werde ich das nicht lange durchhalten ohne Aufputschmittel oder Antidepressiva....

So sollte es natürlich nicht sein,
aber auch für deinen Mann ist es eine Riesenumstellung und du solltest jetzt in der Anfangszeit nicht allzu streng zu ihm sein.
Dass er es noch nicht perfekt kann, ist nachvollziehbar, denn so einfach sind Kinder und Haushalt eben auch nicht.
Dass er, wenn du heimkommst erst einmal eine Pause sucht, ist klassisch. Geht ja vielen Hausfrauen auch so....
Klar, du musst den nötigen Betrieb aufrecht erhalten und ihn auch zeitnah dazu bekommen, sich besser zu organisieren, weil das auf Dauer so nicht geht. Aber ihn jetzt auch nicht mit Kritik überhäufen und seine Leistung schlecht machen.
In dem Fall wirklich mal am Wochenende Manöverkritik halten. Aber eben ohne Vorwürfe, sondern ein gemeinsames Revue halten über die letzte Woche.
Du bist auch noch nicht perfekt angekommen, sondern zunächst von der Arbeit auch noch extrem überfordert und platt. Das wird sich auch legen und einpendeln.
Gebt euch ein paar Wochen Zeit und verlangt nicht zuviel voneinander. Aber passt auf, dass sich keine Dreifachbelastung für dich einpendelt....

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