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Ab wann ist man nach der Geburt wieder arbeitsfähig?

24. April 2006 um 14:33

Hallo ihr Lieben! Ich hab die Frage schon mal gestellt, allerdings mit einem unpassenden Titel (nämlich: Hallo ihr Lieben!) Unter dieser Rubrik erhoffe ich mir mehr Antworten und Erfahrungen: Hier meine Frage:

Sagt mal, wie lange hat es bei euch gedauert, bis ihr wieder einsatzfähig wart für Beruf und äußere Anforderungen? Erst mal von der körperlichen und dann auch von der psychischen Komponente. Der Grund für die Frage ist folgender: Meine Niederkunft wird voraussichtlich Mitte November sein. Mein Referendariat würde bereits im April beginnen. Wir brauchen das Geld und zeitlich wird es schwierig mit den gemeinsamen Abschlüssen. Der nächste Termin, ein Referendariat anzutreten, wäre erst ein Jahr später im nächsten April. Dann haut die ganze Familienplanung nicht mehr hin. Mein Ehemann würde die andere Hälfte der Babyzeit übernehmen, sodass ich nicht doppelt belastet wäre.
Was meint ihr, kann ich ihm April schon wieder los oder ist das unschaffbar? Es kommt einer Ganztagsstlle gleich mit dem Arbeitsaufwand, der sich auch noch zu Hause ergibt. Außerdem sind die Kinder einer LB-Schule -wo das Referendariat stattfände- keine Engel, sehr häufig handelt es sich um soziale Problemfälle, oft gepaart mit aggressivem Verhalten. Ich möchte es schon gerne machen, aber es ist eben kein Zuckerschlecken und auch nichts Schonendes. Schaffe ich das schon nach 4,5 Monaten? Ich habe damit keine Erfahrung, wie sich Körper und Psyche nach einer Geburt erholen, es wird unser erster Krümel.
Ich danke Euch für Eure Hilfe und den Erfahrungsaustausch.
Liebe Grüße von der Tulpe

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24. April 2006 um 16:28

Jeder ist anders!
Hallo Tulpe!
Ich würde mal so sagen das jeder anders mit Situation klar kommt.Mein Minimann ist jetzt fast 10 Monate(wo ist die Zeit geblieben) und von Haus aus ein ganz liebes und ruhiges Engelchen.Eigentlich wollte ich nach 6 Monaten wieder arbeiten gehen und bin doch froh das ich es nicht tue .Da die Nächte recht anstrengend sind,er ist in der Regel immer 2-3 mal wach,am Anfang wars auch noch öfters und erschläft ja auch nicht immer gleich wieder ein(letzte Nacht war ich von 3.00 bis kurz nach 5.00 Uhr mit ihm ingange).Ich wäre schön fertig wenn ich dann den Tag über auch noch im Beruf meine Frau stehe. Körperlich würde ich aber sagen wenn alles okay ist,biste mit 6-8 Wochen fit.Aber wie gesagt jeder ist anders!
Notfalls würde ich es aus probieren und wenn nicht klappt es wieder abbrechen und verschieben.
Wünsche Dir eine schöne Kugelzeit und genieße die Zeit
Lg Conny74

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25. April 2006 um 6:51

Nun muss ich dir aber mal Mut machen ...
hallo gelbetulpe,
habe mich nun extra angemeldet, nachdem ich hier monatelang nur mitgelesen habe. Ich kann dir nat. nur von meinen Erfahrungen berichten, meine aber, dass du es sicher schaffen wirst. Mein sohn ist mittlerweile 4,5 Monate alt und ich bin gleich nach den 8 Wochen Mutterschutz wieder 25 h /Woche arbeiten gegangen. War überhaupt kein Problem und ich habe auch nicht geweint oder war todunglücklich. Im Gegenteil, wenn es gut organisiert ist und das Kind nicht darunter leidet, macht es auch sehr stolz, alles zu schaffen. Ich stille meinen Sohn sogar noch voll, auch das geht mit abpumpen etc.
Nebenbei mache ich noch ein Fernstudium, das aber nur in den Abendstunden wenn der Kleine schläft. Ich habe dich so verstanden, dass dein Mann dann ganztägig für das Kind da wäre. Das ist nat. sehr wichtig, dass du eine belastbare Betreuungsperson hast.
falls du noch Fragen hast, immer her damit. Aber ich würde dir sehr dazu raten, es durchzuziehen. Du schaffst das!
Viele Grüße Mila

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25. April 2006 um 9:48

Hallo tulpe
bei mir wäre es garnicht gegangen so früh wieder mit arbeiten anzufangen,wir wohnen weiter weg von der familie und meine tochter war in denn ersten 2 jahren nur krank und lag oft im krankenhaus.ich hätte auch niemanden gehabt der auf sie aufgepasst hätte.jetzt ist sie 3,5 auch noch des öfteren krank und ich habe meine arbeit aufegegebn und geh nur ein paar stunden arbeiten weil wir auch kein ganztageskindergarten haben.ich hätte es auch nicht ausgehalten mein kind denn ganzen tag nicht zu sehen.

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25. April 2006 um 11:03
In Antwort auf mila751

Nun muss ich dir aber mal Mut machen ...
hallo gelbetulpe,
habe mich nun extra angemeldet, nachdem ich hier monatelang nur mitgelesen habe. Ich kann dir nat. nur von meinen Erfahrungen berichten, meine aber, dass du es sicher schaffen wirst. Mein sohn ist mittlerweile 4,5 Monate alt und ich bin gleich nach den 8 Wochen Mutterschutz wieder 25 h /Woche arbeiten gegangen. War überhaupt kein Problem und ich habe auch nicht geweint oder war todunglücklich. Im Gegenteil, wenn es gut organisiert ist und das Kind nicht darunter leidet, macht es auch sehr stolz, alles zu schaffen. Ich stille meinen Sohn sogar noch voll, auch das geht mit abpumpen etc.
Nebenbei mache ich noch ein Fernstudium, das aber nur in den Abendstunden wenn der Kleine schläft. Ich habe dich so verstanden, dass dein Mann dann ganztägig für das Kind da wäre. Das ist nat. sehr wichtig, dass du eine belastbare Betreuungsperson hast.
falls du noch Fragen hast, immer her damit. Aber ich würde dir sehr dazu raten, es durchzuziehen. Du schaffst das!
Viele Grüße Mila

Zuallererst
danke ich euch allen für eure Antworten und finde es lieb, dass ihr euch dafür Zeit genommen habt.

@Mila: Danke für die ermutigenden Worte. Darf ich fragen, was Du arbeitest? 25h klingt nach halbtags, stimmt das?

Liebe Grüße von der Tulpe

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25. April 2006 um 16:33
In Antwort auf gelbetulpe

Zuallererst
danke ich euch allen für eure Antworten und finde es lieb, dass ihr euch dafür Zeit genommen habt.

@Mila: Danke für die ermutigenden Worte. Darf ich fragen, was Du arbeitest? 25h klingt nach halbtags, stimmt das?

Liebe Grüße von der Tulpe

@Tulpe
Ich arbeite als Projektassistentin in einem wissenschaftlichen Forschungsinstitut. Genau sind es 25,6 h pro Woche und damit eine zwei-drittel Stelle.
Klingt jetzt vielleicht erst mal recht locker, aber auch bei uns wurde in den letzten Jahren sehr viel Personal abgebaut und es gibt schon Zeiten da habe ich auch Streß pur.
Sicher wird das Referendariat sehr anstrengend für dich, aber so ein Kind kann auch sehr motivieren. Ich bin jetzt eher noch leistungsfähiger als vorher. Klar gibt es auch Tage, an denen es ziemlich heftig ist, da mein Mann ja auch noch 15 - 20 h die Woche arbeitet und wir keine Großeltern etc. vor Ort haben.
Hätte mein Mann einen super Job, wäre ich bestimmt wenigstens das erste Jahr zu Hause geblieben. Leider verdient er so wenig, dass es nicht gereicht hätte und unsicher ist die Situation bei ihm außerdem. Mittlerweile genieße ich es sogar, arbeiten zu gehen.
Und wir würden es immer wieder so machen. Für die Väter ist es auch toll. Sie bekommen einen viel engeren Bezug zum Kind, als voll arbeitende Papas.
Wirklich getroffen haben mich die vielen negativen Kommentare. Arbeitende Mutter =

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25. April 2006 um 16:34
In Antwort auf mila751

@Tulpe
Ich arbeite als Projektassistentin in einem wissenschaftlichen Forschungsinstitut. Genau sind es 25,6 h pro Woche und damit eine zwei-drittel Stelle.
Klingt jetzt vielleicht erst mal recht locker, aber auch bei uns wurde in den letzten Jahren sehr viel Personal abgebaut und es gibt schon Zeiten da habe ich auch Streß pur.
Sicher wird das Referendariat sehr anstrengend für dich, aber so ein Kind kann auch sehr motivieren. Ich bin jetzt eher noch leistungsfähiger als vorher. Klar gibt es auch Tage, an denen es ziemlich heftig ist, da mein Mann ja auch noch 15 - 20 h die Woche arbeitet und wir keine Großeltern etc. vor Ort haben.
Hätte mein Mann einen super Job, wäre ich bestimmt wenigstens das erste Jahr zu Hause geblieben. Leider verdient er so wenig, dass es nicht gereicht hätte und unsicher ist die Situation bei ihm außerdem. Mittlerweile genieße ich es sogar, arbeiten zu gehen.
Und wir würden es immer wieder so machen. Für die Väter ist es auch toll. Sie bekommen einen viel engeren Bezug zum Kind, als voll arbeitende Papas.
Wirklich getroffen haben mich die vielen negativen Kommentare. Arbeitende Mutter =

Ups, hier gehts weiter ...
Arbeitende Mutter = "RAbenmutter". Hatte ich so nicht erwartet. Aber das kommt sicher auf die Region an.
Viele Grüße
Mila

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26. April 2006 um 5:13

Hallo!
Letztendlich liegt die Entscheidung ganz bei dir. Rein theoretisch könntest du schon wenige Wochen nach der Geburt arbeiten gehen. Aber natürlich kommt es ganz auf dich an, wie du dich fühlst und wie früh du dich von deinem Kind trennen kannst oder willst.

Lebe momentan in den USA und die Mütter hier haben es lange nicht so gut wie in Dt. Mutterschaftsurlaub gibt es hier so gut wie kaum. Die Frauen gehen bis 4-6 Wochen vor der Geburt noch arbeiten und haben max. 6 Wochen Zeit nach der Geburt. Wer es sich dann nicht leisten kann, seinen Job aufzugeben (finanziell) muss nach 6 Wochen wieder arbeiten gehen. Die Kindergärten hier nehmen Kinder von 0 Jahren an auf, die jüngsten sind meistens so 3 Wochen alt.
Also muss es ja irgendwie machbar sein. Ich persönlich könnte mir sowas nie vorstellen!!

Lg Schokocat

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