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Abendliche Einschlafprobleme beim Kleinkind-bin am Ende mit meinem Latein

16. Mai 2011 um 9:06

Hallo Mädels,
ich hoffe, ihr habt vielleicht mal ähnliches erlebt und könnt mir Tipps und Tricks verraten.
Ich werde hier etwas ausholen... um möglichst detailliert zu beschreiben... um so besser ist es euch vielleicht möglich, mir mit Rat und Tat zur Seite zu stehen - hoffe auf viele Antworten.

Mein Sohn ist nun 23 Monate alt und wir hatten noch nie Probleme beim Einschlafen... also ich habe vielleicht (als er unter 10 Monate war) ein paar Mal an seinem Bett gestanden, bis er eingeschlafen ist... ansonsten kenn ich das gar nicht, ihn großartig in den Schlaf schaukeln zu müssen oder daneben zu stehenetc. - Ich konnte ihn wie gesagt fast immer einfach nur hin legen und ab und zu mal hin, Nuckel rein und wieder Spieluhr an und er ist alleine eingeschlafen - von daher sind wir jetzt vielleicht auch ein wenig verwöhnt

Wir haben aber auch NUR abends Probleme mit dem Einschlafen, zum Mittagsschlaf (hier sowie bei der Tagesmutter) gibt es nie Probleme, da schläft er immer sofort ein, obwohl es im Zimmer (haben ausrollbare Verdunkelungsrollos, die aber nicht sooooo viel bringen) ja dann genauso "hell" noch ist, wie jetzt abends zur Sommerzeit.
Die letzten Wochen hat er mittags gut 2 Stunden geschlafen, aber seit Ostern wecken wir (auch die Tagesmutter) ihn nun nach einer Stunde, weil wir die Hoffnung hatten, das es abends besser wird... aber der Erfolg ließ / lässt zu wünschen übrig....

Eric geht so gegen 19.30 Uhr ins Bett... immer mit demselben Ritual, Abendessen, Sandmännchen, Umziehen, Zähne putzen, Buch angucken/vorlesen, Jalousie mit ihm zusammen runtermachen, ins Bett legen: 1 Nuckel im Mund, 1 Nuckel in der Hand, Kuschelkissen und Kuscheltier griffbereit im Bett und Spieluhr an (die er sich auch selber aufziehen kann). Dann raus.
Vor 21 Uhr ist er NIE eingeschlafen... alle 2 Tage sogar erst 21.30 Uhr (gestern 21.40 Uhr)... Er weint nicht im Bett, sondern erzählt, macht die Beine an seinen Gitterstäben hoch (oder steckt sie durch), spielt mit seinen Nuckeln etc.
Er braucht also 1,5-2 Stunden zum Einschlafen und das bestimmt schon seit Januar!
Bis jetzt konnte ich das immer noch ganz gut hinnehmen, da er nicht weint im Bett... nur ab und zu rief er, weil sein Nuckel (ups, ganz aus Versehen...) hinters Bett gefallen ist...d.h. man musste ab und zu reingehen, aber nichts dramatisches....
Seit gut 2 Wochen kommt aber hinzu, dass er im Bett "rumkreischt", also ziemlich laut ist... In Anbetracht der Tatsache, dass ich das mittlerweile, nach so vielen Monaten, schon ziemlich anstrengend finde, bekommen wir in knapp 7 Wochen ein Baby, welches dann bei uns im Schlafzimmer (Nachbarraum, sehr hellhörig) schlafen soll... - Wie soll das nur werden? Ich hab eh schon Bammel davor, dass die beiden sich gegenseitig wecken, bzw. das Baby nachts ihn, aber mittlerweile hab ich auch Sorge, dass er sie abends wecken wird... Wenn ich erst ab 22 Uhr "Ruhe" habe und wer weiß, welchen Rhythmus die Kleine haben wird, dann kriech ich echt bald aufm Zahnfleisch.
Ich muss mich schon immer richtig zusammen reißen, nicht bei ihm ins Zimmer zu stürzen und zu schimpfen... Denn ich sage natürlich jedes Mal, wenn ich reingehe, dass er liegen bleiben soll (macht er auch meistens), leise sein soll und sich seine Spieluhr wieder aufziehen soll.... Außerdem denke ich auch, dass er mich mit seinem Gekreische provozieren will: "Mama sagt, leise sein und wenn ich kreische, kommt sie bald wieder rein"...Ich kann das Gekreische aber auf Dauer nicht "aushalten" bzw. akzeptieren...Deshalb geh ich irgendwann wieder rein! Hab ihm jetzt auch schon ein paar Mal "gedroht", wenn er den Nuckel nochmals hinters Bett schmeißt, dann hol ich ihn nicht mehr vor und er muss ohne schlafen... Aber natürlich zieht das nicht (noch nicht...)
Mein Eindruck von ihm ist, das er einfach hellwach ist im Bett... (seit der Zeitumstellung, wos jetzt noch länger heller ist in seinem Zimmer ist es - zumindest gefühlt - noch schlimmer).
Ich versteh das gar nicht... auch wenn wir z.B. am WE mal einen Ausflug machen und er dadurch nur 20 Min. Mittagsschlaf kriegt, dauert es abends trotzdem so ewig...
Den Mittagsschlaf ganz ausfallen lassen möchte ich aber auch nicht, ich merke doch, dass er das braucht... zumal manchmal (wie gestern) ist er total eklig mittags, weil müde...
Wenn er dann abends so spät einschläft, wacht er trotzdem - gerade am WE bevorzugt - gegen 7 Uhr (+/-15 Min.) auf... in der Woche schläft er dann meistens sogar bis 7.30 Uhr oder 8 Uhr (so wie heute)... Ich meine auch, die Tendenz festgestellt zu haben, desto früher er abends schläft, desto länger schläft er am nächsten Morgen und umgekehrt....

Ich sehe es auch nicht ein (weil er ja scheinbar nicht müde ist), ihn erst 21 Uhr hinzulegen... Er soll ja diesen Rhythmus wieder finden...

Ich wusste, dass es sehr lang werden wird, aber ich musste das jetzt mal "rauslassen" und vielleicht habt ihr ja wirklich noch Tipps für mich (außer, dass ich ihm seinen Mittagsschlaf klauen soll bzw. ihn erst später ins Bett legen soll - denn diese beiden Sachen wollte ich vermeiden)

Das kann doch so nicht weiter gehen? Zumal, wenn erst das Baby dann auch noch da ist...
Ich finde, 4-5 Monate jetzt diesen "Spaß" ist genug!

Danke für eure Antworten.

Lg
Katharina mit Krümel und Liliana tief im Herzen und Eric fest an der Hand + Babygirl inside 32+1

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16. Mai 2011 um 9:25

@Mittagsschlaf weglassen / nicht ausgelastet sein
Ausgelastet müsste er schon sein... gerade wenn er bei der Tagesmutter in der Woche ist mit den anderen Kids und die machen viel... am Wochenende bei uns... wir gehen eigentlich viel raus in den Garten, auf den Spielplatz oder machen Ausflüge...
Am Muttertag waren wir beispielsweise am 12 Uhr zur Jugendweihe bei meinem Cousin... erst wollt ich Mittagsschlaf ausfallen lassen, aber da er vormittags schon 2x sagte, "bin müde" hab ich ihn dann doch dort hingelegt und nach einer Stunde geweckt...
Wir waren dann noch bis 20 Uhr dort und er konnte den ganzen Tag dort draußen im Garten mit anderen Kindern spielen... Beim Bettfertigmachen war auch dann auch schon müde - merkte man daran, dass er quengelig war beim Umziehen und Zähne putzen... gegen 20.30 Uhr war er dann todmüde im Bett... und was war?? Gegen 21 Uhr ist er dann erst eingeschlafen...

Mittagsschlaf ganz ausfallen lassen möchte ich eigentlich nicht... erstens für ihn (ich denke, er braucht einfach den Schlaf und er ist ja gegen Mittag auch müde)... und außerdem brauch ich die Stunde am Wochenende auch mal für mich.... gerade, wenn das Baby da ist (hab ich ja die Hoffnung, dass beide dann zeitgleich schlafen), sonst muss ich ja immer parat stehen... und das, wo er auch noch den ganzen August zuhause sein wird... Ab Sept. gehts dann auch in die Kita und dort MUSS zwar nicht geschlafen werden, aber ich denke, da wird er dann noch mehr ko sein und den Schlaf brauchen... oder dann wieder anfangen mit MIttagsschlaf? Ach ich weiß auch nicht...

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16. Mai 2011 um 9:30

@summerspring...
Mensch, unsere Mäuse haben fast dasselbe Alter... meiner ist am 11.6.09 geboren...
Mit dem Nuckel nervt extrem... ich denke auch, dass er ihn absichtlich runter schmeißt... ich meine, für mich ist es hochschwanger auch körperlich anstrengend, jedes Mal das Bett vorzurücken, der drunter zu krauchen...
Anfangs, als wir ganz frisch ihn nach 1h Mittagsschlaf geweckt haben, hatte ich das Gefühl, dass es abends besser war... zumindest ist er dann durchschnittlich schon nach einer Stunde eingeschlafen... aber seit einigen Tagen auch das nicht mehr...
Es frustet auch so voll, wenn man den Mittagsschlaf kürzt oder gar ausfallen lassen würde und es abends dann doch nichts bringt...

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16. Mai 2011 um 9:52


Diese Schlafgeschichte kenne ich....nur das sie bei uns immer wieder durch die ganze Babyzeit ging und zwischendurch immer noch besteht.....
Ich erinnere mich, dass wir auch so eine Phase hatten....so wie du es beschrieben hast, konnte auch nicht der fehlende Mittagsschlaf zur Besserung der Situation beitragen noch gesteigerte Aktivität tagsüber....

Wir haben gelernt, dass wenn man die müde Zeit verpasst, dass Kind wieder aufdreht und nicht zur Ruhe findet. Gerade gestern saßen wir beim Mittagsessen und unsere Tochter hatte schon kleine Augen und ihren Kopf auf die Hand gestützt. Aber da sie aß und ich sie nicht hungrig ins Bett schicken wollte, liess ich sie sitzen. Wir haben sie dann sofort ins Bett gelegt, aber dann war die Müdigkeit weg und sie ist er nach einer Stunde eingeschlafen.

Bei uns war es genauso...ohne Mittagsschlaf ging es nicht, aber mit findet sie abends nicht zur Ruhe....ich erinnere mich nur, dass wir verschiedenes ausprobiert haben und schlussendlich ging diese Phase vorüber und sie schlief wieder normal wie sonst immer ein und der Mittagsschlaf wurde auch beibehalten.
Also durchhalten.....

LG

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16. Mai 2011 um 10:26

Hey
Deine Beschreibung könnte fast von mir sein

Bei uns fing das ganze Drama mit etwa 17 Monaten an und zog sich über 5 Monate hingweg!
Erst ist sie zwar abends noch in ihrem Bett eingeschlafen, dann aber nachts wach geworden und hat wie am Spieß geschriehen. Sie ließ sich durch nichts, aber auch gar nichts beruhigen, außer, wenn wir sie aus dem Bett genommen und gekuschelt haben. Dann war sie aber hellwach und hätte 2 Std kuscheln können Da wir selber aber auch mal wieder schlafen wollten, haben wir sie zu uns ins Bett geholt Meine Nerven haben das sonst nicht mitgemacht...ständig dieses Gebrüll und Gekreische...schrecklich!

Tja, und das war wohl unser großer Fehler. Innerhalb der folgenden Wochen ist sie nachts immer früher aufgewacht, bis sie irgendwann gar nicht mehr einschlafen wollte und es dann soweit kam, dass einer von uns gegen 21 Uhr (nach ewigem Probieren, sie zum Schlafen zu bringen) mit ihr ins Bett gegangen ist, weil es anders nicht möglich war.

Ich hab diese Phase einfach nur als ganz furchtbar empfunden. Ich kann selber nicht wirklich schlafen, wenn sie bei uns im Bett liegt..das macht mich ganz unruhig und nervös. Hatte die Hoffnung, dass es irgendwann aufhört, schon fast aufgegeben.

Und stell dir vor? Von einem Tag auf den anderen war es vorbei! Sie hat wieder durchgeschlafen (von ca. 20 Uhr bis 10 Uhr)

Mittlerweile denk ich, dass das vielleicht eine Art Schub war, denn ich hab schon von vielen Eltern gehört, dass es bei ihnen ähnlich abläuft/ablief. Selbst, wenn die Kinder vorher nie Probleme hatten, kam irgendwann ein Punkt, an dem sie einfach nicht mehr (alleine) einschlafen wollten.

Die Sache mit "zu spät ins Bett bringen" bzw. erst dann, wenn sie eigentlich über die Müdigkeit hinaus sind und dann wieder fit, kann ich auch bestätigen. Gestern z.B. hab ich den Zeitpunkt leider wieder verpasst und sie kam zu spät ins Bett. Erst war Ruhe, aber dann hat sie geweint. Mittlerweile mach ich das so, dass wenn sie doch mal wach wird, ich ganz ruhig zu ihr ins Zimmer geh. Dann sag ich, dass ich noch ein bisschen mit ihr Kuschel, sie dann aber wieder in ihr Bett muss (sie ist mittlerweile 24 Monate) Das klappt meistens sehr gut. Gestern haben wir zwar zwei Versuche gebraucht, aber dann ist sie wirklich eingeschlafen. Allerdings war es dann schon 21.45 Uhr und heute war sie schon um 07.45 Uhr wach! Das ist extrem früh für sie. Normalerweise schläft sie bis 09.30/10.00 Uhr. Mir kommt es manchmal auch so vor, dass sie, wenn sie später ins Bett geht, dafür dann früher wach wird. Je früher sie schlafen geht, desto länger schläft sie

Ach ja, und sie macht noch täglich Mittagschlaf. Meist 1,5-2 Std.

Ich weiß nicht, ob dir nun damit wirklich helfen konnte, aber ich denke, es tut einem zumindest schon mal gut, zu wissen, dass man mit seinem Problem nicht allein ist. Ich kann dich wirklich verstehen! Wahrscheinlich ist es bei euch auch "nur" eine Phase und eines Tages wird Eric wieder ganz friedlich und ohne Geschrei einschlafen.

Ich wünsch dir alles Gute. Auch für die Bevorstehende Geburt und die aufregende Zeit danach

LG

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16. Mai 2011 um 10:39

Ich
glaube , ich würde es mal mit Globulis versuchen. Und zwar mit Chamonilla. Oder du gehst in die Apo und lässt dich mit den Globulis beraten. Oder abends baden mit Kamille. Und Eric kommt mit seinen 2 jahren auch noch bald in einen Schub rein.
Ich kann mich erinnern, daß wir mit der Zeitumstellung mal ne Phase hatten, wo mein Sohn mal um 4Uhr oder auch früher wach wurde und das ging fast ein halbes Jahr so. Bin am Krückstock gegangen.
Was deine Bedenken mit dem Nachwuchs betrifft, kann ich verstehen. Wir 2 sind ja fast zeitgleich dran. Wobei ich immer wieder höre, wenn das Baby schläft, stört auch der Lärm nicht mehr. Ich lasse es alles auf mich zu kommen.
Ach ja, wir gehen gar nicht mehr ins Zimmer, egal, wie lange er labbert. WEr redet sich quasi in den Schlaf.

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16. Mai 2011 um 11:05

Auch meine tochter
schlief in dem alter schlechter abends ein- v.a. in den hellen monaten war sie abends ewig wach. im urlaub haben wir den mittagsschlaf weggelassen und dadurch war sie abends viel ruhiger und schlief gegen 20:00 uhr schwupsdiwups ein. für uns war das viel entspannter und die kleine war den tag über auch fit.
leider ist im kindergarten immernoch mittagsschlaf pflicht und so schläft die kleine abends weiterhin spät ein man gewöhnt sich dran

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16. Mai 2011 um 11:09

Antworten / Kommentare
Erstmal danke, dass schon so viele geantwortet haben.
Hier nun noch einige Anmerkungen zu den Gesagtem:

@Eifersucht: Das kann eigentlich nicht sein, denn es geht ja schon seit Jan. so und ich glaube, wir haben vor ca. 6 Wochen ihm erst gesagt (da fing der Bauch langsam an zu wachsen), dass da ein Baby kommt...Außerdem realisiert er das ja eh noch nicht...

@nur ne Phase: Ich denke auch, das es sich früher oder später von alleine wieder umstellen wird und es nur ne Phase ist... aber wie definiert man "Phase"... ich meine, 4-5 Monate ist schon echt lang und ich möchte dieses SPielchen ja nicht den ganzen Sommer über haben, bis es wieder früher dunkel wird... *grr*

@Müdigkeitspunkt überwunden: Ich weiß, dass es - gerade bei Babys bzw. jüngeren Kindern als Eric - oft so ist, dass wenn der Müdigkeitspunkt überwunden ist, sie nicht mehr zur Ruhe kommen... Das Problem: Er zeigt KEINERLEI Anzeichen von Müdigkeit abends... nur nachmittags manchmal, nach der Tagesmutter, wenn ich bei ihm im Zimmer saß, kam er öfters an kuscheln... aber da bin ich mir auch nicht sicher, ob es nur ums Kuscheln geht oder ob er tätsächlich müde ist... Überhaupt hat unser Sohn schon Monate lang (und früher auch kaum) keine Müdigkeitsanzeichen, die man sieht... also er gähnt weder (hab ich erst gaaanz selten bei ihm gesehen), noch reibt er sich die Augen oder sonst was... ab und zu ist er mal quengelig und nörgelig und weinerlich, dann weiß ich, das er müde ist... aber selbst da dauerts manchmal ewig mit Einschlafen abends (siehe die Jugendweihe-Geschichte)

Mal sehen, wie die Zeit mit Baby wird... Ich freue mich schon wahnsinnig, hab aber auch Bammel davor!

lg

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