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Abendliche Schreistunde - Erfahrungen oder Tipps?

24. August 2015 um 12:08

Hallo zusammen,

mein Sohn wird morgen 16 Wochen alt und ist ein unruhiger Schläfer, träumt sehr lebhaft und turnt dabei längs und quer durchs ganze Bett. Das war bisher immer gleich -- alle andren Schlafgewohnheiten ändern sich ständig, ob er allein einschlafen will oder ich ihn wiegen soll, ob ich ihn pucken darf/soll oder nicht, ob er sich tags besser ablegen lässt als abends -- alle 14 Tage ändert sich das. Von daher bin ich noch frohen Mutes, dass wir die Abendarie, die er jetzt seit ein paar Tagen singt, auch wieder hinter uns lassen -- aber vielleicht kann man ihm und uns das irgendwie erleichtern !

Zur Situation: Tags schläft er im Kinderzimmer in seinem Bettchen, zur Zeit (hoffentlich bleibt das so ...) ohne Murren und recht schnell. Abends läuft der Hase so:
Massage, Nachtzeug anziehen, letztes Fläschchen im Wohnzi. (von dem das Schlafzi. abgeht), auf der Couch noch kurz kuscheln mit Mama und Papa (aber keine Spiele mehr), dann bringt ihn einer von uns ins Schlafzi. Dort lege ich ihn auf mein Bett (oder der Papa), gehe zum Fenster, lasse Rollo runter und zieh einmal an der Spieluhr (dieselbe haben wir für tags auch im Kinderzimmer), knuddel und küsse ihn nochmal, "räume" ihn ins Beistellbett und geb ihm Schnuller und Schmusetier (wie tags) und lege mich daneben. Dann geht hysterisches Gebrüll los. Auch ,wenn ihm vorher schon die Augen zugefallen sind!

Das hatten wir vor 4 Wochen schon mal ein paar Tage, da fing er schon an, wenn man ins Schlafzimmer mit ihm ging, aber nachdem ich mit ihm auch tags mal im Schlafzi. war, dort gespielt habe, ihm gezeigt habe, dass das mit dem Rollo genauso funktioniert wie im Kinderzimmer, war der Spuk wieder vorbei. Ich habs wieder so probiert - nix. Trösten, zu Mama holen/ auf mich drauf legen, im Schlafzi. rumtragen, Rollo wieder hoch, hilft nix, habe ich die letzten Tage erst nacheinander und dann in Kombi probiert. Er beruhigt sich erst, wenn ich ihn zurück ins Wohnzi. trage. Blöd, weil ich eigentlich so konsequent sein will und den Schlafraum nicht nochmal verlassen will, bin bei dem Gebrüll dann aber doch schwach geworden. Das finde ich aber auch deshalb nicht so ideal, weil das aufmerksame Kerlchen da überall was Interessantes findet, was er fixieren kann, aber im Schlafzi. beruhigt er sich wie gesagt nicht. Dann laufe ich ne halbe Stunde hin und her, singe und summe, bis er schon ganz schlaff auf meinem Arm hängt und die Augen zufallen, und leg ihn dann wieder im Beistellbett hin. Dann ist er zu schlapp um sich nochmal richtig aufzubäumen und nach ein paar mal empört quieken ist er weggeratzt.

Also alles in allem ist es schon noch erträglich, aber es muss ja trotzdem nicht sein!

Im Moment schläft er tags immer nur kurz, findet auch mit Hilfe nicht wieder in den Schlaf und er verarbeitet sehr viel nachts im Traum. Kann es sein, dass er Angst vorm Schlafen/Träumen hat?

Und was habt ihr gegen abendliche Arien gemacht oder wie seid ihr damit umgegangen? Würde mich über Erfahrungsberichte freuen!

Viele Grüße vorerst!

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25. August 2015 um 11:48

Das dürfte der 19 Wochen Schub sein
Fängt in der 15. Woche an und geht bis zur 20. Wir merken das auch sofort am Schlafverhalten.
Meine Hebamme meinte auch damals das die Kinder ab dem 4. Monat den Tag/Nacht Rhythmus lernen.

Ich würde auf jeden Fall die Kuschelzeit ins dunkle Schlafzimmer verlegen damit der Kleine zur Ruhe kommt und nicht mehr ins Wohnzimmer mit ihm gehen. Da wird er nur wieder abgelenkt und wachgehalten.
Schübe sind in der Beziehung Sch*** aber dafür entwickeln sich die Zwerge dabei weiter und das das ist anstrengend. Halte durch, es geht vorbei!

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25. August 2015 um 17:58

Dankeschön erst mal ...
... tja, ich denke auch, dass es mit Schub und Reizverarbeitung zusammenhängt -- eben durch den Schub schläft er halt auch tagsüber zuwenig und dann kommt eben abends das dicke Ende! Und dann will er wohl auch brüllen. Vor 4 Wochen hat ihn anscheinend u.a. das Pucken und Wiegen gestört (was er vorher brauchte!), jetzt das Ablegen und Äugeln zustreicheln. Er will einfach noch mal in Ruhe nachdenken, bevor er schlafen "muss".

Gestern haben wir es immerhin geschafft, im Schlafzi. zu bleiben. Ich habe ihn ohne Rollo runterziehen abgelegt und paar Mal brüllen lassen, bevor ich ihn hochgenommen habe, dann habe ich ihn nochmal auf meinem Arm seine Meinung sagen lassen BEVOR ich mit Singen usw. angefangen hab, und dann hat er sich ordentlich ausgekotzt, aber flott! Ging viel schneller als die Tage davor und erst nach dem Beruhigen und Ablegen hab ich dunkel gemacht. Dann ist er auch schnell eingeschlafen und schlief relativ ruhig die Nacht! Also es ist echt immer spannend rauszufinden, was der junge Mann nu für ein Programm für angemessen hält ... wobei ich auch gerne mal wieder ein ganz unkompliziertes Nickerchen für uns beide hätte

Viele Grüße!

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25. August 2015 um 18:11

Hab auch so eine
Schlechtschläferrin sie wird am Samstag 17 Wochen alt
Sie Wacht wortwörtlich wegen jedem Pups auf und manchmal schreit Sie abends eine Stunde lang bis ich sie zum schlafen bringe oder sie erzählt mit ihrer Babysprache Stundenlang Geschichten bis sie mir auf dem Arm einschläft oder ich betreibe einschlafstillen
Unser ins Bett geh Ritual ist:
Wickeln Bauchmassage mit Babyöl oder Windsalbe dann bekommt sie Pupsgloblis (wenn sie wieder Blähungen hat)
Schlafanzug an Spieluhr oder leise Beruhigungsmusik dann Stillen wenn sie so einschlaft ist gut wenn nicht trag ich sie im Flieger rum und dann schreit sie oder Quatscht etwas und schlaft dann auch ein

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25. August 2015 um 19:30
In Antwort auf rosenalbe

Dankeschön erst mal ...
... tja, ich denke auch, dass es mit Schub und Reizverarbeitung zusammenhängt -- eben durch den Schub schläft er halt auch tagsüber zuwenig und dann kommt eben abends das dicke Ende! Und dann will er wohl auch brüllen. Vor 4 Wochen hat ihn anscheinend u.a. das Pucken und Wiegen gestört (was er vorher brauchte!), jetzt das Ablegen und Äugeln zustreicheln. Er will einfach noch mal in Ruhe nachdenken, bevor er schlafen "muss".

Gestern haben wir es immerhin geschafft, im Schlafzi. zu bleiben. Ich habe ihn ohne Rollo runterziehen abgelegt und paar Mal brüllen lassen, bevor ich ihn hochgenommen habe, dann habe ich ihn nochmal auf meinem Arm seine Meinung sagen lassen BEVOR ich mit Singen usw. angefangen hab, und dann hat er sich ordentlich ausgekotzt, aber flott! Ging viel schneller als die Tage davor und erst nach dem Beruhigen und Ablegen hab ich dunkel gemacht. Dann ist er auch schnell eingeschlafen und schlief relativ ruhig die Nacht! Also es ist echt immer spannend rauszufinden, was der junge Mann nu für ein Programm für angemessen hält ... wobei ich auch gerne mal wieder ein ganz unkompliziertes Nickerchen für uns beide hätte

Viele Grüße!

Dein Baby
erst ist Wochen alt, meine Güte!
" Er will noch einmal brüllen". Er brüllt doch nicht aus Spaß und auch nicht weil er will, sondern weil sein Grundbedürfnis nach Mamas Nähe nicht erfüllt ist, weil er den Tag verarbeitet etc. aber er kann gar nicht anders, weil er eben ein Baby ist! Also bitte nicht weinen lassen! Außerdem muss kein Baby allein einschlafen und alleine schlafen können!
Macht euch nicht so nen Stress. Dann schläft er halt mal im Wohnzimmer ein, ist doch kein Problem, alles was man angewöhnen kann, kann man auch wieder abgewöhnen..

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25. August 2015 um 20:28
In Antwort auf niamh_12343264

Dein Baby
erst ist Wochen alt, meine Güte!
" Er will noch einmal brüllen". Er brüllt doch nicht aus Spaß und auch nicht weil er will, sondern weil sein Grundbedürfnis nach Mamas Nähe nicht erfüllt ist, weil er den Tag verarbeitet etc. aber er kann gar nicht anders, weil er eben ein Baby ist! Also bitte nicht weinen lassen! Außerdem muss kein Baby allein einschlafen und alleine schlafen können!
Macht euch nicht so nen Stress. Dann schläft er halt mal im Wohnzimmer ein, ist doch kein Problem, alles was man angewöhnen kann, kann man auch wieder abgewöhnen..

Kann man aber auch nicht verallgemeinern
Unser Sohn ist fünf Monate alt. Die erste Zeit genoss er unsere Nähe und brauchte sie auch, schlief auch auf uns drauf gern. Das änderte sich aber so mit drei Monaten. Weinte er abends im Bettchen und ich nahm ihn direkt raus steigerte es sich zu hysterischen Geschrei mit wildem strampeln und Co., ewig lang, egal was ich machte, bis er vor Erschöpfung einschlief. Auch tagsüber schlief er nicht mehr auf unserem Arm oder Brust, nur wenn er alleine lag und völlige Ruhe hatte. Also habe ich ihn im Bettchen abends mal in Ruhe gelassen, er jammerte so zwei Minuten, weinte ein kleines bisschen und schlief ein. Er braucht zum schlafen völlige Ruhe, Dunkelheit. Untypisch für ein Baby, aber was will man machen.

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25. August 2015 um 20:30
In Antwort auf sanne1178

Kann man aber auch nicht verallgemeinern
Unser Sohn ist fünf Monate alt. Die erste Zeit genoss er unsere Nähe und brauchte sie auch, schlief auch auf uns drauf gern. Das änderte sich aber so mit drei Monaten. Weinte er abends im Bettchen und ich nahm ihn direkt raus steigerte es sich zu hysterischen Geschrei mit wildem strampeln und Co., ewig lang, egal was ich machte, bis er vor Erschöpfung einschlief. Auch tagsüber schlief er nicht mehr auf unserem Arm oder Brust, nur wenn er alleine lag und völlige Ruhe hatte. Also habe ich ihn im Bettchen abends mal in Ruhe gelassen, er jammerte so zwei Minuten, weinte ein kleines bisschen und schlief ein. Er braucht zum schlafen völlige Ruhe, Dunkelheit. Untypisch für ein Baby, aber was will man machen.

Und
aus dem Zimmer rausgehen muss man auch damit er schlafen kann. Man kommt sich da schon ein wenig seltsam vor und ich vermisse auch das auf uns und an uns dran schlafen sehr, hätte nie gedacht dass das so früh aufhören kann

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25. August 2015 um 20:44

@sanne
Kann ich bestätigen: Unsere Kleine will abends auch in ihr Bett,es muss abgedunkelt sein und die Schummerleuchte an. Sie schreit im Laufstall wo sie ja auch abends einschlafen könnte wie am Spieß, egal ob es laut um sie rum ist oder leise.Leg ich sie dann in ihr Bett ist sie meist sofort ruhig und macht die Augen zu. Sie braucht es aber echt abgedunkelt,sonst ist sie unruhig/unzufrieden.
Heute abend war das schon um 17.40 Uhr der Fall. Es ging nichts mehr,sie war satt, auf dem Arm schrie sie nur noch mehr, Laufstall auch Gebrüll und spielen wollte sie auch nicht und schrie bis ich verstand: Ah sie will in ihr Bett.

Kenn ich so von meinem Sohn auch nicht.

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25. August 2015 um 20:49
In Antwort auf pustewind79

@sanne
Kann ich bestätigen: Unsere Kleine will abends auch in ihr Bett,es muss abgedunkelt sein und die Schummerleuchte an. Sie schreit im Laufstall wo sie ja auch abends einschlafen könnte wie am Spieß, egal ob es laut um sie rum ist oder leise.Leg ich sie dann in ihr Bett ist sie meist sofort ruhig und macht die Augen zu. Sie braucht es aber echt abgedunkelt,sonst ist sie unruhig/unzufrieden.
Heute abend war das schon um 17.40 Uhr der Fall. Es ging nichts mehr,sie war satt, auf dem Arm schrie sie nur noch mehr, Laufstall auch Gebrüll und spielen wollte sie auch nicht und schrie bis ich verstand: Ah sie will in ihr Bett.

Kenn ich so von meinem Sohn auch nicht.

War für mich
erstmal sehr gewöhnungsbedürftig. Weil ich es so aus Erzählungen anderer Eltern gar nicht kannte. Das ganze hat den Nachteil dass er wenn man länger unterwegs ist lediglich im Maxi Cosi beim Autofahren schlafen kann, ansonsten kann er nicht schlafen, im Kinderwagen oder so. Dementsprechend müde ist er dann und wird nach ner gewissen Zeit verständlicherweise sehr ungehalten.

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25. August 2015 um 21:37
In Antwort auf niamh_12343264

Dein Baby
erst ist Wochen alt, meine Güte!
" Er will noch einmal brüllen". Er brüllt doch nicht aus Spaß und auch nicht weil er will, sondern weil sein Grundbedürfnis nach Mamas Nähe nicht erfüllt ist, weil er den Tag verarbeitet etc. aber er kann gar nicht anders, weil er eben ein Baby ist! Also bitte nicht weinen lassen! Außerdem muss kein Baby allein einschlafen und alleine schlafen können!
Macht euch nicht so nen Stress. Dann schläft er halt mal im Wohnzimmer ein, ist doch kein Problem, alles was man angewöhnen kann, kann man auch wieder abgewöhnen..

Jo ...
... aber ich hab ihn ja nicht stundenlang allein brüllen lassen!!! Ich hab nur erstmal zugelassen, dass er Laut gibt und nicht versucht, das Gebrüll im Keim abzuwürgen. Babys sind verschieden. Manche schreien sich schnell ein, meiner ist irritiert, wenn man sofort interveniert, und steigert sich dann erst recht. Hab auch erst mal ne Weile gebraucht, um das rauszufinden.
Gegen Nähe und Tag verarbeiten hab ich ja nix. Frage ja nur nach Erfahrungen und möchte die "Schreistunde" nicht unnötig verlängern, das ist mein ganzes Anliegen.

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25. August 2015 um 21:44
In Antwort auf sanne1178

Und
aus dem Zimmer rausgehen muss man auch damit er schlafen kann. Man kommt sich da schon ein wenig seltsam vor und ich vermisse auch das auf uns und an uns dran schlafen sehr, hätte nie gedacht dass das so früh aufhören kann

Ist bei uns auch so,
und ich fänds auch schön, aber auf uns oder aufm Arm schläft unser Sohn auch nicht mehr ein - offenbar noch zuviel Reizinput. Vermisse es auch!

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25. August 2015 um 21:47

Missverständnis
Ich lasse exakt ein paar Atemzüge lang zu, dass er seine "Meinung" sagt, ich ersticke ihn nicht gleich mit "sch", Gesang (ich singe übrigens auch falsch, manch einer mag behaupten, da verstummen alle Babys aus Protest, wenn ich loslege ) oder so, sondern versuch erstmal wieder Blickkontakt herzustellen, bevor ich ihn beruhige. Bei ihm geht das am besten so, andere Babys sind vielleicht anders.

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