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Abstillen fast 2 Jahre

15. Februar 2017 um 19:58

Hallo meine kleine Maus wird im Mai 2 Jahre, da sie immer noch zu verschiedenen Zeiten die Brust möchte weiß ich nun echt nicht was ich machen soll.
Habt Ihr Tipp wie ich meine Maus liebevoll v Brust entwöhnen kann 
lg 
 

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16. Februar 2017 um 11:16

Möchtest DU denn wirklich abstillen? Oder fühlst du dich von irgendwelchen bestimmten Personen oder gesellschaftlichen Konventionen dazu gedrängt? Weil "man" halt ein Zweijähriges nicht mehr stillt?

Falls es wirklich DEIN Wunsch ist, die nächste Frage: hast du Zeitdruck, bis wann abgestillt sein "muss", oder kannst du es entspannt angehen?

Zunächst mal (wirst du vielleicht eh schon machen): still sie nur noch, wenn sie explizit danach verlangt.
Zieh dir möglichst stillunfreundliche Kleidung an, damit sie nicht auf die Idee kommt, nur, weil die Brust so verlockend aus dem Shirt blitzt
Versuche, Situationen zu vermeiden, in denen sie erfahrungsgemäß nach der Brust verlangt. Manche Kinder wollen vor allem zu Hause an die Brust, draußen sind sie viel zu abgelenkt und denken gar nicht dran. Ist sie so eine, dann geh viel mit ihr raus.
Manche sind genau umgekehrt, die spielen zufrieden zu Hause, brauchen aber unterwegs immer wieder die Sicherheit an der Brust. In dem Fall: mehr zu Hause bleiben.

Das wären für mich erstmal die ersten Schritte.
Bei wievielen Stillmahlzeiten seid ihr denn im Moment? Und ist das Ziel, sie jetzt "in einem Rutsch" komplett abzustillen, oder wäre es für dich auch eine Option, es erstmal nur zu reduzieren und dann so noch eine Zeit weiterlaufen zu lassen?

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16. Februar 2017 um 13:36

Dafür hatten die Beiden das Erlebnis einer schönen Stillbeziehung- das Stillen hat ihr sicher einiges im bisherigen Leben mit Kind erleichtert und verbessert. 
und erzähl mir nicht, dass es einfacher ist mit 6 Monaten abzustillen- denn das kannst du gar nicht wissen, da du keinen Vergleich hast. Nur immer blöd rumlabern- "hättest  du mal" "siehste was du davon hast" und "selbst schuld" sehr hilfreich - vielen Dank ! 

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16. Februar 2017 um 13:45
In Antwort auf pipernigrum

Möchtest DU denn wirklich abstillen? Oder fühlst du dich von irgendwelchen bestimmten Personen oder gesellschaftlichen Konventionen dazu gedrängt? Weil "man" halt ein Zweijähriges nicht mehr stillt?

Falls es wirklich DEIN Wunsch ist, die nächste Frage: hast du Zeitdruck, bis wann abgestillt sein "muss", oder kannst du es entspannt angehen?

Zunächst mal (wirst du vielleicht eh schon machen): still sie nur noch, wenn sie explizit danach verlangt.
Zieh dir möglichst stillunfreundliche Kleidung an, damit sie nicht auf die Idee kommt, nur, weil die Brust so verlockend aus dem Shirt blitzt
Versuche, Situationen zu vermeiden, in denen sie erfahrungsgemäß nach der Brust verlangt. Manche Kinder wollen vor allem zu Hause an die Brust, draußen sind sie viel zu abgelenkt und denken gar nicht dran. Ist sie so eine, dann geh viel mit ihr raus.
Manche sind genau umgekehrt, die spielen zufrieden zu Hause, brauchen aber unterwegs immer wieder die Sicherheit an der Brust. In dem Fall: mehr zu Hause bleiben.

Das wären für mich erstmal die ersten Schritte.
Bei wievielen Stillmahlzeiten seid ihr denn im Moment? Und ist das Ziel, sie jetzt "in einem Rutsch" komplett abzustillen, oder wäre es für dich auch eine Option, es erstmal nur zu reduzieren und dann so noch eine Zeit weiterlaufen zu lassen?

 Dem schließe ich mich an. 
Ich denke auch, dass das Abstillen nur klappen kann, wenn DU dir wirklich sicher bist, dass es richtig und wichtig ist. Nur wenn du wirklich dahinter stehst. Dein Kind spürt sonst deinen inneren Konflikt, dass du eigentlich noch stillen würdest, aber man ja mal aufhören sollte oder was auch immer. Ich kenne deine Beweggründe für das Abstillen nicht .
Ich persönlich wollte mindestens bis zum 2. Geb. meiner Kinder stillen. Und es war einige Krankheitsphasen hindurch ein Segen, die Möglichkeit der Beruhigung und die Milch noch zu haben. Seltener würde das Stillen bei meinen Kindern von selbst- als sie nachts durchschliefen , in die Kita gingen, ich wieder arbeiten war. Wegen meines Hobbys musste ich auch im 2. und 3. LJ immer mal 1-2 Nächte vom Stillkind getrennt sein, was aber problemlos ging. 
Was wünschst du dir denn? Was erhoffst du dir vom Abstillen? Welche Ziele hast du?

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16. Februar 2017 um 14:47

Oha, das hätte ich nicht vermutet, nachdem , wie du schreibst . Wie schade, dass du mit dem Stillen jetzt anscheinend nur noch Negatives verbindest. Es anscheinend bereust. 
Du magst ja Recht haben, dass ein Kind von 6 Monaten die Brust schnell vergessen hat- aber man muss dem Kind ja etwas anderes stattdessen anbieten, dass es beruhigt , einschlafen lässt , tröstet, nährt usw. das ist auch nicht unbedingt immer leicht - gerade wenn das Kind krank ist, übermüdet ist, im Schub steckt, Zähne bekommt . So zuverlässig , wie das Stillen da hilft- einfacher und praktischer kann ich mir nichts anderes stattdessen vorstellen.

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16. Februar 2017 um 14:54

Ja, aber das löst doch das Problem nicht???

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16. Februar 2017 um 16:51

Stillen mit Suchtmitteln zu vergleichen... ich weiß gar nicht , was ich dazu sagen soll... 

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16. Februar 2017 um 16:57

DOCH - Kinder lernen erst sich  selbst zu regulieren- sie können es nicht allein. Ob man ihnen nun dabei mit herumtragen, stillen oder Übergangsobjekten wir Nuckel, Kuscheltier o.ä. hilft ist jedem selbst überlassen. Aber helfen wird man ja wohl , damit es sich regulieren lernt. Und was ist dann der Unterschied , ob ich stille? Kuschle? Herumtrage? Das Kuscheltiere gebe? Das sind deiner Meinung nach dann alles Suchtmittel 
Oder du bist der Meinung, man lässt das Kind bei jedem Unwohlsein schreien. Wenn das deine Lösung ist...? 

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16. Februar 2017 um 17:11

Ich möchte nur kurz einwerfen, dass das Abstillen bei einem fast 2-jährigen Kind durchaus nicht grundsätzlich einen Monate andauenden Kampf bedeuten muss!

Ich habe meine Tochter mit 20 Monaten abgestillt. Das klappte wunderbar und ohne viele Tränen! Es war wohl einfach der richtige Zeitpunkt! 2 Monate zuvor hatte ich schon einmal einen Versuch gestartet, diesen aber abgebrochen, weil sie sehr lange geweint hatte und sich mit nichts anderem beruhigen ließ. 2 Monate später war es dann kein Problem mehr. Sie brauchte in der Nacht einfach meine Nähe und war, anstatt gestillt zu werden, bald mit Nuckel und Rückenstreicheln zufrieden.

Also wenn du keinen Zeitdruck hast, würde ich es einfach immer versuchen ohne stillen auszukommen. Das Abstillen tagsüber war bei meinen Kindern gar kein Problem und ergab sich irgendwann von selbst. Nachts war es schon schwieriger. Da hatte ich die Abstände zwischen den Stillmahlzeiten nach und nach immer größer werden lassen, indem ich die Kleinen, wenn möglich, durch kuscheln beruhigt hatte.

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16. Februar 2017 um 17:14

1. Satz letzter Absatz: ...würde ich es einfach immer wieder versuchen ohne stillen auszukommen.

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16. Februar 2017 um 18:00

Das frage ich mich auch. Ich würde die einfach ignorieren. Sie zeigt ja doch keine einsicht...schade um die zeit!!! 

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16. Februar 2017 um 18:35

....bis 7 ! Jahre?

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16. Februar 2017 um 21:29

Kann ich nicht genau sagen, was ich in diesem Fall machen würde! Das hängt davon ab, wie stark der eigene Wunsch ist abzustillen und welche Gründe dafür sprechen. Ich selbst habe 3 Kinder im Alter zwischen 16 und 20 Monate sanft abgestillt und habe die Erfahrung gemacht, dass es sich lohnen kann auf den richtigen Moment zu warten. Bei anderen Kinder mag dieser Moment später oder gar nicht kommen. Wenn ich mich selbst zunehmend unwohler fühle, würde ich dieses Gefühl ernst nehmen und auch entsprechend handeln, wenn ich dies für richtig halte!

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17. Februar 2017 um 17:59

Hab mit 20 Monaten abgestillt.
Tagsüber schon etwas früher.
Da dann einfach nicht mehr ran gelassen., wenn sie wollte, aufgestanden, irgendetwas "dringendes" machen. Ging in 2-3 Tagen, ohne Probleme.
Nachts hab ich ihr dann eine Flasche mit ner Trinktülle und normaler Milch mit etwas Vanille angeboten.
3 Tage gab es gemecker, dann nam sie die Vanillemilch.

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