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Abstillen nach 1 Monat?

12. Oktober 2004 um 9:37

Hallo!

Mein Sohn ist nun 1 Monat alt und ich habe oft das Gefühl, er bekommt zu wenoig Milch. Manchmal will er jede halbe Stunde trinken, bekommt aber nichts mehr raus. Die Brust ist dann schon ganz weich und ich kann mir nicht vorstellen, dass dann noch Milch drinnen ist.

Es ist wahnsinnig anstrengend ihn dauernd anzulegen, daher möchte ich ihn nun auf Flaschennahrung umstellen. Wie mache ich das am besten?

Und um ehrlich zu sein bereitet mir das Stillen keine Freude. Flascherl währe doch irgendwie angenehmer und sehr entlastend.

Ich hoffe ihr glaubt jetzt nicht, dass ich eine schlechte Mutter bin, weil ich jetzt schon abstillen will, ich liebe meinen Sohn über alles. Aber ich halte das nervlich bald nicht mehr aus. Außerdem bekomme ich nachts nicht mehr als 5 Stunden schlaf- ich kann einfach nicht mehr!

LG Vali

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14. Oktober 2004 um 9:02

Also
ich denke jeder hat mal diesen punkt wo er meint nun kommt keine milch mehr und eigentlich wäre mir die flasche lieber.ich hatte ihn zweimal nicht überwunden aber beim dritten kind schonund danach hat es prima geklappt.
wie auch immer.es ist deine entscheidung und ich kann auch raushören,dass du einfach nicht mehr möchtest...ist ja auch ok finde ich.es gibt zwei möglichkeiten...du stillst von heut auf morgen ab,da kann man vom arzt tabletten bekommen oder du erseztz die brustmahlzeiten für eine flaschenmahlzeiten.man sollte ja eigentlich langsam abstillen
aber wie du es nun halten möchtest weiss ich ja net...versuchs doch mal so,das du ihm abends zb einfach die flasche gibst...zu der zeit wo die ihn stillst und dann ins bett legen tust.und sagen wir mal nachts gibst ihm auch die flasche falls er hhunger hat.tagsüber stillst wieder und nach einer woche ersetzt wieder ein-zwei mahlzeiten an der brust ,also gibst ihm die flasche...

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17. Oktober 2005 um 10:35

Abstillen ja bitte
Hallo,
so ein quatsch, dass es irgendwann klappt mag ja vielleicht einmal als Ausnahme vorkommen.

Ich habe zwei Kinder, beim ersten habe ich 6 Monate voll gestillt und danach morgens und abends bis er 1 Jahr alt war. Wegen dem Ammenmärchen Stillen = keine Allergien. Total viele aus meiner Bekanntschaft haben gestillt und die Kinder haben Allergien und andersrum genauso. Also ich kann dir nur raten abzustillen. Denn bei mir war es auch so (Brust hat nie gespannt) und ich hatte dann 6 Monate lang ein Kind das alle 2 h Tag und Nachts gestillt werden wollte, weil ich zu wenig Milch hatte!

Als er dann die Flasche bekam alle 3 - 4 h was normal ist. Aber ich hatte dann schon das Kind so daran gewöhnt Nachts nicht durchzuschlafen, dass er heute noch sehr unruhig schläft.

Aber bei der Flasche immer auf das Kind hören, das heißt sind die Intervalle zu kurz also hat er bald wieder hunger, dann auf die nächst höhere Nahrung umsteigen statt pre dann 1 usw. Abstillen ist am besten wirklich über 1 Flaschenmahlzeit ersetzt 1 Stillen.

Denn ehrlich das Gequatsche von allen "oh gott du willst nicht mehr stillen" (auch oft beim Arzt) ist unerträglich und hilft niemandem.

Ich finde jeder so wie es für ihn gut ist und ein Kind sollte einen Rhytmus bekommen, damit es auch mal zur Ruhe kommt genauso wie die mama.

Mein 2. Kind ist ein Flaschenkind, weil es gar nicht an die Brust wollte, hat wohl gemerkt da gibts nichts zu holen, denn die Brust war wieder nicht prall gefüllt sondern schlaff.


Also

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17. Oktober 2005 um 15:31

Wenn es Dich belastet,...
...dann still ab.
Die Milchmenge wird durch das Prinzip "Angebot und Nachfrage" bestimmt - Deine Brust produziert auch während der Mahlzeit Milch und bereits nach einer Stunde hat frau wieder über 40% der Milchmahlzeit "nachproduziert". Wenn sich also Deine Brust weich anfühlt, ist das kein Zeichen dafür, daß die Milch nicht reicht.
Auch, daß Dein Kind so häufig trinkt ist dafür kein Indiz, sondern das Mittel des Säuglings, die Milchmenge und -zusammensetzung seinen Bedürfnissen anzupassen.
Mein Sohn hat teilweise wochenlang alle 1-2 Stunden getrunken. Ich weiß, was Schlafentzug bedeutet, aber mir war halt das Stillen wichtig, da er ein atopisches Ekzem hat. Ich habe gelernt, nachts im Schlaf zu stillen, mein Mann brachte mir den Kleinen und wenn er nicht selbst tief schlief, trug er ihn wieder in sein eigenes Bettchen - er schlief aber schon sehr häufig in unserem Bett.

Du mußt einfach wissen, wie wichtig es Dir ist und was Du bereit bist, dafür zu tun - Es ist nicht gesagt, daß Du, wenn Du nicht stillst mehr Schlaf bekommst...
Die Stillsituation wird jedoch nie zufriedenstellend sein und harmonisch, wenn Du Dich dabei unwohl fühlst.

LG Phyllis

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7. Dezember 2006 um 10:05

Verzweifeltes Stillen
Hallo Vali,
bei mir war das auch so, wie bei dir, dass nach einem Monat schon mal eine Flaute war. Da wollte ich aber nicht abstillen und habe alles mögliche versucht, dass es doch noch klappt. War eine harte Zeit, weil der Kleine immer Hunger hatte, nicht gut schlief und ich deswegen auch mit den Nerven schon ziemlich am Ende war. Natürlich hat man mir auch geraten, dass Stillen das Beste ist und wenn man es nur versucht, dann würde es schon klappen. Also habe ich immer brav angelegt, meinen Stilltee getrunken, außerdem habe ich ein Rezept für Milchbildungskugeln ausprobiert und nebenher noch homöopathische Globuli genommen. Nach ca. 2 Wochen wurde es besser und dann konnte ich wieder ungefähr 2 Wochen stillen, teilweise noch mit einem Fläschchen abends, weil er sonst nicht wirklich gut geschlafen hat. Als diese zwei Wochen um waren, ging es schon wieder los, wohl ein Wachstumsschub und ich habe wieder zu wenig Milch. Erst habe ich es gar nicht richtig gemerkt, weil er nur unruhig war, hat sich laufend die Hand in den Mund gesteckt und auch ein bisschen gesabbert und ich habe tatsächlich schon vermutet, es wären die Zähne, mit 2 einhalb Monate! Außerdem hatte er immer kalte Hände. Unter tags ging es eh, weil ich viel spazieren gegangen bin und er deswegen geschlafen hat, aber abends wurde es unerträglich, da wollte er am liebsten jede halbe Stunde etwas trinken und ich war mit den Nerven am Ende.
Jetzt habe ich beschlossen, dass er die Flasche bekommt, weil ich das einfach nicht mehr durchstehe, ich fühle mich jetzt schon nach drei Tagen wieder völlig am Ende. Abends habe ich ihm die Flasche gemacht und er hat zwei hintereinander getrunken, also habe ich gesehen, er hat wirklich nur Hunger und das möchte ich auf keine Fall, dass er Hunger haben muss und nicht satt wird.
Ich werde also auch abstillen, weil ich glaube, dass ein bisschen Muttermilch besser ist als gar keine.
Natürlich tut es auch weh, ich habe mir oft gedacht, das muss doch gehen, bei den Anderen geht es auch, aber ich kenne auch einige Mütter, bei denen hat es überhaupt nicht geklappt, deswegen ist das doch besser als nicht, oder?
Wünsche dir noch ganz viel Glück und Freude mit dem Sohnemann

Lg Karin

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9. Dezember 2006 um 22:43

Abstillen
Hallo,

ich denke, man sollte nicht auf Teufel komm raus am Stillen festhalten.
Das kann auch nach hinten losgehen. In unserer Nachbarschaft war ein sog. Schreikind. Nach 3 Monaten hat sich herausgestellt, dass das Kind nicht genug Muttermilch bekommen hat und fast dehydriert wäre (selbst dem Kinderarzt und der betreuenden Hebamme ist das nicht aufgefallen).

Muttermilch ist sicherlich das Beste, wenn man die Wahl hat. Wenn es aber nicht klappt, dann ist es doch super, dass es die Möglichkeit der Flaschennahrung gibt.
Da braucht man auch kein schlechtes Gewissen haben.
Alle halbe Stunde trinken wollen, hört sich nicht so gut an. Ich würde zumindest mal nach der Brustmahlzeit mit Fläschchen zufüttern. Schläft das Kleine dann ruhiger und länger, dann ist klar, dass es vorher nicht satt wurde.
Außerdem kann man an der Flasche besser sehen, wieviel es getrunken hat. Bei der Brust müsstest Du das Kleine vorher und nachher wiegen, um sicher zugehen, dass es ausreichend Flüssigkeit bekommen hat.

Heutzutage herrscht eine regelrechte Stillhysterie. Da darf man sich nicht verrückt machen lassen. Meine Geschwister und ich sind alle mit der Flasche groß geworden, weil in den Sechziger und Siebziger Jahren die Flaschenmilch propagiert wurde - und - wir sind alle gut gediehen und haben keine Allergien o. ä.

Außerdem - wenn man sicher sein kann, dass das Kind genug bekommen hat, dann kann man es auch mal schreien lassen. Die Kleinen lernen dann innerhalb von 2-3 Tagen, dass sie sich nicht jede halbe Stunde melden müssen.
Es ist schließlich auch für das Kind wichtig, dass es eine einigermaßen fitte Mutter hat. Stress reduziert den Milchfluss zudem auch.

Alles Gute
maschmit

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11. Dezember 2006 um 12:13

Bei mir genauso!
Hallo!
Du sprichst mir total aus der Seele...
In der Klinik wollte meine Tochter gar nicht an die Brust und ich fühlte mich ganz furchtbar und unter Druck gesetzt. Also wurde sie aus der Flasche gefüttert.
Zu Hause haben meine Hebamme und ich die Milchproduktion dann erstmal in Gang gebracht mit einer Milchpumpe. Es war auch reichlich vorhanden. Nach zwei Wochen konnte ich sie dann nur noch mit der Brust ernähren, was zwar immer ein kleiner Kampf war (sie war ja nur die Flasche gewohnt), aber ich habe mich trotzdem gefreut. Nach einer Woche allerdings hat ihr die Muttermilch nicht mehr gereicht und ich musste ihr wieder etwas zufüttern. Danach hat sie bei jedem Anlegen gebrüllt als wenn es kein Morgen gäbe.
Also habe ich nun die Milch immer abgepumpt und konnte genau sehen, wieviel sie trinkt und wann sie zufrieden war. Ich muss vielleicht dazu sagen, dass Johanna mit 4170g auf die Welt gekommen ist und dadurch auch ihre Ansprüche hat .
Also habe ich ihr die Muttermilch mit der Flasche gegeben und bei Bedarf noch etwas zugefüttert. Das klappt ganz gut, aber die Milchproduktion wird nicht mehr so sehr angeregt vom Abpumpen wie vom Anlegen. Ich habe mir schon totale Vorwürfe gemacht, weil ich dann gemerkt habe, dass ich den Gedanken vom Abstillen (indem ich das jetzt einfach so weiterlaufen lasse)gar nicht so schlecht finde, weil mein Kind offensichtlich zufriedener ist, als wenn es an die Brust gelegt wird.
Ich fühle mich von allem so unter Druck gesetzt (Kinderarzt, Gesellschaft), dass ich mich richtig schlecht fühle, weil mir das Stillen keinen Spaß macht (weil Johanna dabei eben immer nur schreit).
Deswegen bin ich so froh, dass ich hier Meinungen lesen kann die auch aus meiner Perspektive denken können und denen es ähnlich geht.
Auch ich wurde so gut wie gar nicht gestillt. Ich habe keine Allergien, ich bin kerngesund und werde auch nicht auffällig oft krank. Außerdem habe ich eine sehr enge Bindung zu meiner Mutter.
Nun ist meine Tochter fünf Wochen alt, schläft wirklich nachts schon sehr gut (6-7Stunden)und ist schon sehr neugierig . Ich denke, dass man Kindern auch Zuneigung und Liebe schenken kann,wenn man sie nicht an die Brust legt, wie machen das denn sonst die Väter?
Ich glaube, wir dürfen uns alle nicht so verrückt machen. Das nimmt einem nämlich total die Freude.

Liebe Grüße, Rini

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19. April 2007 um 16:43

Viel Essen und Trinken ist keine Garantie für Muttermilch!!!!!
Also ich hab mir ja auch immer gedacht, dass ich mal ganz toll schön bis zum 5/6 Monat stillen werde. Doch ich musste schon nach 1 Woche feststellen, dass meine Milch nicht ausreicht. Da fing das Zufüttern schon an. Dann musste ich 3 Wochen nach der Geburt meines Sohnes mal schnell noch ins Krankenhaus um meine Galle herausnehmen zu lassen. Da hab ich zwar abgepumpt aber ich schätze mal, dass war der entscheidende Punkt, an dem das mit der Milch aufgehört hat. Als ich wieder zu Hause war, folgten zahlreiche Nächte, mit teils gar keinem Schlaf. Er schrie und ich hab ihn angelegt, er hat auch an jeder Seite 10 Minuten getrunken und nach einer Stunde hatte er schon wieder Hunger. Da hab ich mir dann nach weiteren 2 Wochen - mit täglich ca. 2-3 Stunden schlaf - gedacht, jetzt pumpt ich mal ab um zu sehen, wie viel Milch er denn überhaupt von mir bekommt. Ich war regelrecht erschrocken, als ich sah, dass ich nach 4 Stunden des "Nichtstillens" gerademal 35 ml (gesamt, von beiden Seiten)hatte. Da war mir dann aber auch alles klar. Und da hab ich dann auch entschlossen, dass ich diesem Chaos jetzt ein Ende setze, denn meinem kleinen Sonnenschein tu ich mit diesem Gekäse auch keinen Gefallen. Fazit, ich habe mich 3 Wochen lang Tag für Tag rumgequält, in der Hoffnung, es wird besser. Natürlich ist es nicht schön, nicht stillen zu können. Aber ich hab eben eingesehen, dass ich nicht viel Milch habe und ich selbst an dem Geplänkel Nacht für Nacht kaputt gehen würde. Nun bekommt der kleine die Flasche und siehe da, er ist viel ruhiger und schläft jetzt schon 4 Stunden durch, was nach dieser langen Zeit ohne Shclaf eine echte Wohltat ist.

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19. April 2007 um 17:11
In Antwort auf kleene24

Also
ich denke jeder hat mal diesen punkt wo er meint nun kommt keine milch mehr und eigentlich wäre mir die flasche lieber.ich hatte ihn zweimal nicht überwunden aber beim dritten kind schonund danach hat es prima geklappt.
wie auch immer.es ist deine entscheidung und ich kann auch raushören,dass du einfach nicht mehr möchtest...ist ja auch ok finde ich.es gibt zwei möglichkeiten...du stillst von heut auf morgen ab,da kann man vom arzt tabletten bekommen oder du erseztz die brustmahlzeiten für eine flaschenmahlzeiten.man sollte ja eigentlich langsam abstillen
aber wie du es nun halten möchtest weiss ich ja net...versuchs doch mal so,das du ihm abends zb einfach die flasche gibst...zu der zeit wo die ihn stillst und dann ins bett legen tust.und sagen wir mal nachts gibst ihm auch die flasche falls er hhunger hat.tagsüber stillst wieder und nach einer woche ersetzt wieder ein-zwei mahlzeiten an der brust ,also gibst ihm die flasche...

Das...
Das ist eine Entscheidung, die man sehr gut überlegen muss. Es gibt sehr viele Frauen, die um dieses Alter herum abstillen und denen es dann später sehr leid tut.
Da ich nach drei Wochen komplett abgestillt habe, dann aber eine Relaktation (erneuter Stillbeginn)gemacht habe, kann ich wirklich auch sagen, dass ich solche Situationen wie deine sehr sehr gut kenne.

Ich würde dir dazu raten:
-wenn du nicht mehr stillen willst, weil es dir nichts bedeutet, dein Kind mit deiner eigenen Milch zu ernähren, dann ist Abstillen die richtige Entscheodung
- wenn du abstillen willst, um mehr Ruhe zu bekommen, dann ist das bestimmt keine gute Lösung. Es ist nämlich wesentlich leichter, dein Kind nachts im Hlabschlaf zu Stillen und auch unterwegs ist es einfach total praktisch. Wenn du aber Flasche gibst, musst du trotzdem nachts raus, Flasche zubereiten, warmmachen...Und beim Stillen zu Kuscheln ist einfach viiiiel viel schöner, als das Baby beim Flasche-Geben im Arm zu halten.


Alles Liebe und überleg es dir wirklich gut!
Anna

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21. April 2007 um 10:19
In Antwort auf annikat

Das...
Das ist eine Entscheidung, die man sehr gut überlegen muss. Es gibt sehr viele Frauen, die um dieses Alter herum abstillen und denen es dann später sehr leid tut.
Da ich nach drei Wochen komplett abgestillt habe, dann aber eine Relaktation (erneuter Stillbeginn)gemacht habe, kann ich wirklich auch sagen, dass ich solche Situationen wie deine sehr sehr gut kenne.

Ich würde dir dazu raten:
-wenn du nicht mehr stillen willst, weil es dir nichts bedeutet, dein Kind mit deiner eigenen Milch zu ernähren, dann ist Abstillen die richtige Entscheodung
- wenn du abstillen willst, um mehr Ruhe zu bekommen, dann ist das bestimmt keine gute Lösung. Es ist nämlich wesentlich leichter, dein Kind nachts im Hlabschlaf zu Stillen und auch unterwegs ist es einfach total praktisch. Wenn du aber Flasche gibst, musst du trotzdem nachts raus, Flasche zubereiten, warmmachen...Und beim Stillen zu Kuscheln ist einfach viiiiel viel schöner, als das Baby beim Flasche-Geben im Arm zu halten.


Alles Liebe und überleg es dir wirklich gut!
Anna

ICH KANN DICH GUT VERSTEHN
11 lange wochen hat es gedauert bis ich beim stillen keine schmerzen mehr hatte. ich hatte tage dabei da hat meine tochter blutgetrunken weil ich so offen war. jede nacht hab ich mir geschworen endlich abzustillen und es bleiben zu lassen. charlotte hat auch alle 0,5-2 stunden trinken wollen ich war fertig!!!!
ABER ich hab in der 6ten woche eine stillberaterin kontaktiert, diese hat mir viele tolle tipps gegeben und mich immer wieder motiviert es weiter zu probieren. heute; charlotte ist 16 wochen alt, klappt es.

wegen zuwenig milch.... also das stimmt so nicht dass sie irgendwann ausgeht... 70% der milch wird erst beim stillen gebildet also solange kind richtig saugt und SCHLUCKT bildet sich milch.

ich bin froh dass ich durchgehalten hab und stolz dass alles nun klappt, aber das ist keine garantie dass charlotte auch morgen noch gestillt werden will

flasche finde ich viel zu umständlich, da gehn locker 20 min drauf bis die trinkfertig ist und das mit brüllendem kind, nein danke. ausserdem nehmen nicht alle kinder den sauger an, das war unser grösstest problem

lg

nadja

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7. Mai 2007 um 17:56

Bin gerade auch dabei...
Hallo Vali!

Ich bin gerade auch am Abstillen obwohl mein Sohn erst einen Monat alt ist. Ich weiß, jeder labert einen voll wie schrecklich das doch ist, Immunschutz, Kontaktaufnahme blabla. Ich sag nur: Lassen wir uns nicht verrückt machen! Zum einen haben wir gute Gründe wenn wir uns für Nicht-Stillen bzw frühes Abstillen entscheiden und zum anderen sind in den 70ern schon ganze Jahrgänge ohne Muttermilch großgeworden, weil das Credo damals lautete, Milupa sei doch viel besser als Muttermilch...
Ich hab mich jetzt nach einer üblen Brustentzündung für`s Abstillen entschieden, weil ich eh nicht Stillen könnte bei der Sorte Antibiotika, die ich nehmen muss. Zudem war das Stillen für mich nur nervig und stressig. Nachts alle 3 Stunden und tagsüber hat die große Schwester (2 Jahre) jedesmal durchgedreht, wenn ich gestillt hab...
Jedenfalls hab ich mir von der Gynäkologin jetzt Dostinex-Tabletten verschreiben lassen (nur 2 Stück und fertig) und bisher merke ich nichts von Nebenwirkungen. Ich musste an den 2 Tagen nur recht viel abpumpen und permanent kühlen (was sicher auch an der Entzündung lag). Unterstützend hat mir meine Hebamme ein homöopathisches Mittel empfohlen (da ich sehr große Brüste habe und auch immer extrem viel Milch hatte)zur Drosselung der Milchproduktion - nämlich Phytolacca D2, dreimal täglich 5 Globuli.
Soviel zu mir.
Den Nachwuchs an die Flasche zu gewöhnen ist die andere Seite...
Mein Sohn hat schon an der Brust immer viel zu schnell und hastig getrunken und deshalb Blähungen und Bauchschmerzen gehabt und das verstärkt sich bei der Flasche jetzt noch. Wir probieren deswegen gerade verschiedene Sauger aus. Bisher leider nur mit dem Ergebnis: Mit der einen Sorte Sauger (Naturform und normale kieferorthopädische Form)trinkt er genug aber zu schnell und bekommt wieder Bauchweh, mit der anderen (kieferorthopädische Form extra breit...)trinkt er ohne Luft zu schlucken, ist aber nach 40 ml so erschöpft, dass er nicht mehr kann und einschläft (da hilft nix um ihn wachzuhalten)und entsprechend knapp jede Stunde wieder Hunger hat!
Du siehst also, das Generve und der Frust hören nicht unbedingt auf, wenn man mit Flasche füttert...
Übrigens geben wir ihm Aptamil comformil - das hat sich damals schon bei unserer Großen bewährt zur Umstellung auf Fläschchen, weil es wohl besonders gut verträglich ist...
Und noch ein Tipp - auch wenn du dich doch für`s Weiterstillen entscheiden solltest: Du bist kein wandelndes Büffet! Alle halbe Stunde Stillen, ja, das hätte unserer Großen damals auch gefallen... Aber dann trinken sie sich nie wirklich satt. Meine Tochter hat damals hauptsächlich an der Brust nuckeln wollen und nur wenig getrunken - so wie Chips knabbern beim Fernsehen... Ihr Saugbedürfnis war einfach sehr groß. Erst mit dem Einsatz eines Schnullers und 3 Tagen hart bleiben (Alle 4 Stunden was zu trinken, vorher nicht!)hat sie sich das abgewöhnt und von da ab kräftig getrunken so daß es auch locker 4 Stunden vorhielt...
Egal wie du nun weitermachen möchtest mit dem Füttern - lass dir von anderen nichts Blödes einreden von wegen schlechte Mama oder dich bequatschen wie toll und sinnvoll doch das eine oder andere ist. So oder so ist das ganze Thema schwierig und kann einen nervlich fertigmachen. Ein schlechtes Gewissen zusätzlich braucht`s wirklich nicht auch noch! Also, hör auf dein Gefühl!Seit Jahrtausenden werden von Frauen Babys großgezogen - da werden wir das doch wohl auch irgendwie hinkriegen, oder?!
Alles gute und schöne Grüße,

Cora

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22. Mai 2007 um 11:41

Bin auch ratlos...
Hallo,
meine Tochter ist nun zwei Monate alt uns seit ein paar Tagen schon habe ich das Problem, daß sie beim Stillen (bisher stille ich voll), nach wenigen Minuten anfängt zu weinen, sich wegstumpt und nicht beruhigen läßt. Erst nach einiger Zeit, manchmal schläft sie da schon vor Erschöpfung, kann ich sie wieder anlegen, damit sie trinkt... Möchte auch evtl. abstillen und werde ihr heute die nächste Mahlzeit mit der Flasche geben. Habe ich das richtig verstanden? Dann stille ich sie aber abends wieder?? Und wann kann ich zwei Mahlzeiten mit der Flasche ersetzen?
Danke für Eure Hilfe.
LG
Domi

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25. November 2007 um 7:56

Huhu
Mir ging es ähnlich. Meine Kleine hatte im Alter von ca. 6 Wochen in immer kürzer werdenden Abständen Hunger. Bis vor 2 Wochen etwas hatte sich das so zugespitzt, daß sie alle halbe Stunde gestillt werden und nicht richtig zunehmen wollte. Mich hatte das so fertig gemacht, daß ich einfach zwischen durch mal eine Flasche mit pre Nahrung angeboten habe.(im Wechsel) Das ging 3 Tage gut. Aber jetzt mit der 1er Nahrung kommt sie alle 3 Stunden in etwa, schläft nachts zwischen 7 und 10 Stunden und hat ihr Gewicht in den Norm-Bereich gebracht. Abends vor dem schlafen gehen bekommt sie eine kleinere Portion aus der Flasche und ne Stillmahlzeit(naja viel ist es nicht mehr - ca.50ml) Sie ist heute ein viertel Jahr alt.
Nur mal so nebenbei. Eine schlechte Mutter ist was anderes. Das hat nix mit Stillen oder nicht zu tun!!!

Bye VWJM

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25. November 2007 um 12:02

Bin auch beim abstillen
Hallo !!!
Das Problem hatte ich jetzt im 2. Monat. Mein Sohn kam jede Stunde. Habe mir eine elektrische Pumpe zugelegt und habe mal abgepumt. Es kamen nur 40 ml raus. Als ich ihn die Flasche gegeben habe hat er 120 ml getrunken und kam ers nach knapp 4 Stunden wieder. In die Mittags- und Abendsflasche gebe ich jetzt immer ein wenig Bauchwohl-Tee von Milupa, und creme ihn mit etwas Windsalbe am Nachmittag ein. Funktioniert total super, und die Blähungen halten sich in grenzen. Auch der Stulgang für den Kleinen ist etwas einfacher.
Und das mit der "schlechten" Mutter am besten ganz vergessen. Manche Frauen stillen überhaupt nicht und haben auch kein schlechtes Gewissen.
Ich finde die Flasche jetzt auch viel besser. Habe nämlich noch zwei Söhne zu versorgen. Und wenn der Kleine immer angelegt war, mußten die Zwei jedes mal wareten wenn was war. So sehen sie wieviel schon er getrunken hat, und können die Zeit besser abschätzen wenn ich wieder für sie da bin. Ich habe meinen Sohn im Zweiflaschenrytmus umgestellt. Eine Mahlzeit stillen, zwei Flaschen geben, eine Mahlzeit stillen, usw.
Da kann man ihn auch besser an Zeiten gewöhnen.
Ich hoffe, ich hab etwas helfen können.
Muß jetzt leider zum Füttern.
Viele Grüße
pinki150

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25. August 2008 um 23:28
In Antwort auf ane27

ICH KANN DICH GUT VERSTEHN
11 lange wochen hat es gedauert bis ich beim stillen keine schmerzen mehr hatte. ich hatte tage dabei da hat meine tochter blutgetrunken weil ich so offen war. jede nacht hab ich mir geschworen endlich abzustillen und es bleiben zu lassen. charlotte hat auch alle 0,5-2 stunden trinken wollen ich war fertig!!!!
ABER ich hab in der 6ten woche eine stillberaterin kontaktiert, diese hat mir viele tolle tipps gegeben und mich immer wieder motiviert es weiter zu probieren. heute; charlotte ist 16 wochen alt, klappt es.

wegen zuwenig milch.... also das stimmt so nicht dass sie irgendwann ausgeht... 70% der milch wird erst beim stillen gebildet also solange kind richtig saugt und SCHLUCKT bildet sich milch.

ich bin froh dass ich durchgehalten hab und stolz dass alles nun klappt, aber das ist keine garantie dass charlotte auch morgen noch gestillt werden will

flasche finde ich viel zu umständlich, da gehn locker 20 min drauf bis die trinkfertig ist und das mit brüllendem kind, nein danke. ausserdem nehmen nicht alle kinder den sauger an, das war unser grösstest problem

lg

nadja

Leute, bitte richtig googeln:

-Wachstumsschübe (das Kind will alle 2 Std. Tag und Nacht an die Brust)
-Stilltecknik (wunde Brustwarzen)
-Brustschimpfphase (das Kind weint an der Brust. Schnelles an- und abdocken)

Wenn ihr wirklich nicht wollt, dann stillt bitte gar nicht. Besser liebevoll eine flasche zu geben, als das Stillen als eine lästige Zeit zu empfinden. Also wenn ihr das ausschließlich mit Stress verbindet. Sowohl stillende als auch nicht stillende Mütter sind drück vom außen ausgesetzt. Sowieso alle Mütter sind es. Wieso, weiß ich nicht. Hat jedenfalls nichts mit dem Stillen zu tun. Vermutlich weil wir Mütter schuld an die Welt sind

Wenn ihr stillen wollt, dann sei euch darüber im klaren, dass es für jede Mutter (und Kind) am Anfang stressig ist. Es dauert aber nicht lange, bis das stillen wie von selbst geht. Nur ein paar Wochen...
Was sind ein paar Wochen schon??
Sucht euch eine Hebamme (zahlt die Krankenkasse bis zu 8 Wochen nach der Geburt, in besonderen Fällen und beim Abstillen)
Häufiges Stillen verursacht oder verschlimmert "Koliken" NICHT.

Spart Geld! Muttermilch ist auch "fertig".

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1. September 2008 um 1:46

Versteh dich voll und ganz!!
Mein kleiner ist schon in der Klinik ständig an der Brust eingeschlafen und wollte ständig essen weil er nicht satt wurde nach einer woche bin ich echt am Boden gewesen sowohl körperlich als auch psychisch!!hab mir dann von meinen Arzt eine verschreiben lassen und pumpe seitdem ab.
Es ist zwar stressig aber ich habs mir zum Ziel gesetzt es durchzuziehen so lange es geht. Hatte letzte Woche zwar aufeinmal total wenig milch aber durch häuigeres abpumpen hab ich mich wieder "hochgepumpt". Musste ihm zwar dadurch schweren Herzens Prenahrung geben aber die hat er super vertragen und da kriegt er jetzt täglich eine Flasche aber nur bis die Packung leer ist, damit ich sie nicht wegschmeissen muss!!!
Wenn du denkst es ist das beste für dein Kind ihm die Flasche zu geben dann tu es! Den Stress tut euch beiden nicht gut!!

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20. September 2008 um 12:57

Kopfhoch
hallo, erstmal noch glückwunsch zum kleinen paket, lach. also die mamamilch ist eine echt tolle erfindung, ist gesund, kostet nix, macht dich schlank, ist immer da, braucht kein strom, richtet sich automatisch nach dem bedürfnis deines kindes, vertieft die bindung zu deinem kind, bringt ein unheimliches tiefes gefühl von zufriedenheit mit sich... ok das empfinde ich beim 2. kind. beim ersten war ich im dauerstress mit laden und kind und hatte nach 6 wochen keine milch mehr, konnte flasche machen!!! ewiges abkochen, die flasche war nie zum richtigen zeitpunkt fertig...... ich geniesse es jetzt, er ist fast 9 monate alt und wenn ich mir hochrechne, was ich an geld gepart habe... gib nicht so schnell auf, lass dir zeit. alles ist neu. ich weiß. das wird schon.
liebe grüße doreen.
doreen.rudolph-zernikow@freene t.de

achja nachts habe ich seit 9monaten keine 3 h am stück geschlafen und lächle immer noch, lach.

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