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Adoption

19. August 2013 um 13:13

Hallo ihr Lieben,

ich habe hier bereits gepostet, dass ich vermutlich keine Kinder bekommen kann, da ich meine Periode noch nie bekommen habe (bin jetzt 25).

Die Ärzte sagten mir zwar, dass ich mit Hormonen schwanger werden kann... Aber auf meine Frage, warum ich meine Periode nicht bekomme, konnte mir kein Arzt eine Antwort geben. Auf euren Rat hin werde ich demnächst zu einem Kinderwunscharzt gehen

Nun zu meiner eigentlichen Frage:
Seit ich weiss, dass mit meinem Körper etwas nicht stimmt (ca seit ich 14 bin), denke ich an Adoption. Ehrlich gesagt ist Adoption sogar nicht nur mein Plan B, sondern ein festes Vorhaben. Selbst wenn ich eigene Kinder bekommen kann, möchte ich noch ein Kind adoptieren. Ich habe leider keine Geschwister und schon als kleines Mädchen habe ich meine Eltern immer gebeten, einen kleinen Bruder für mich zu adoptieren

Wie läuft eine Adoption ab? Ich habe gehört, dass manche Kinder keine Bindung aufbauen können. Wie ist es euch ergangen?

Ich war mit 20 wegen Depressionen für 13 Wochen in der psychosomatischen Klinik und danach 4 Jahre in therapeutischer Behandlung. Jetzt bin ich ein vernünftiger, gesunder Mensch geworden und psychisch sehr stabil - würde ich mal behaupten Meint ihr das erschwert meine Chancen, ein Kind adoptieren zu können?

Bekommen allein erziehende Mütter überhaupt die Chance zu adoptieren?

Ich freue mich auf eure Erfahrungen und Antworten!

Liebe Grüße

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19. August 2013 um 22:27

Huhu ...
mir geht es ähnlich wie dir. Nur das Adoption nicht mein Plan B sondern mein "Plan A" ist. Ich habe mit 16 erfahren dass ich keine Kinder bekommen kann. Somit hab ich mich seit dieser Zeit mit dem Thema auseinander gesetzt.

Ich bin seit letztem Jahr verheiratet und seit dieser Zeit auch mit dem JA(Jugendamt) in unserer Stadt in Kontakt.

Ansich kann man auch als Einzelperson sich bewerben, aber die Chancen zu adoptieren sind gleich null. Das JA will einfach, das die Kinder in einer stabilen Beziehung, sprich Ehe aufwachsen.

Das Verfahren, um ein anerkannter Adoptionsbewerber zu werden, ist im groben bei jedem JA dasselbe: es besteht aus Gesprächen, Hausbesuchen, manchmal Seminaren, man schreibt über sich einen Lebenslauf. Und es gibt bestimmte Papiere die man einreichen muss: ärztliches Attest, Führungszeugniss, Abstammungsurkunde.

Ich kann nur von unserem Verfahren berichten, und das lief bisher problemlos und für uns sehr positiv.

Über was wir auch informiert wurden, neben der Adoption, sind Pflegekinder. Und ein Pflegekind kann man auch als Einzelperson aufnehmen, soviel wie ich verstanden habe.

UNd ein Pfelgekind wäre dann unser Plan B. Weil ich mir ein Leben ohne Kinder nämlich nicht vorstellen kann.
Vielleicht hab ich dir ja ein wenig geholfen.

Liebe grüße

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23. August 2013 um 0:21
In Antwort auf ria177

Huhu ...
mir geht es ähnlich wie dir. Nur das Adoption nicht mein Plan B sondern mein "Plan A" ist. Ich habe mit 16 erfahren dass ich keine Kinder bekommen kann. Somit hab ich mich seit dieser Zeit mit dem Thema auseinander gesetzt.

Ich bin seit letztem Jahr verheiratet und seit dieser Zeit auch mit dem JA(Jugendamt) in unserer Stadt in Kontakt.

Ansich kann man auch als Einzelperson sich bewerben, aber die Chancen zu adoptieren sind gleich null. Das JA will einfach, das die Kinder in einer stabilen Beziehung, sprich Ehe aufwachsen.

Das Verfahren, um ein anerkannter Adoptionsbewerber zu werden, ist im groben bei jedem JA dasselbe: es besteht aus Gesprächen, Hausbesuchen, manchmal Seminaren, man schreibt über sich einen Lebenslauf. Und es gibt bestimmte Papiere die man einreichen muss: ärztliches Attest, Führungszeugniss, Abstammungsurkunde.

Ich kann nur von unserem Verfahren berichten, und das lief bisher problemlos und für uns sehr positiv.

Über was wir auch informiert wurden, neben der Adoption, sind Pflegekinder. Und ein Pflegekind kann man auch als Einzelperson aufnehmen, soviel wie ich verstanden habe.

UNd ein Pfelgekind wäre dann unser Plan B. Weil ich mir ein Leben ohne Kinder nämlich nicht vorstellen kann.
Vielleicht hab ich dir ja ein wenig geholfen.

Liebe grüße

Hallo Ria,
das klingt so schön und ich wünsche euch von ganzem Herzen, dass es bei euch schnell klappt mit einem kleinen Schatz

Meine Freundin ist Sozialarbeiterin und hat ihr Jahr nach dem Studium in einer Familie mit 5 Pflegekindern gemacht. Sie hat mir auch immer viel erzählt. Allerdings würde ich nicht damit klar kommen, dass das Kind nur bei mir in Pflege ist und irgendwann wieder zurück muss Allerdings habe ich mich mit dem Thema noch nicht genug auseinander gesetzt.

Danke für die liebe Antwort

Liebe Grüße

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