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Adoption

4. Dezember 2007 um 14:57 Letzte Antwort: 4. Dezember 2007 um 15:28

Ich bin ziemlich verzweifelt und suche Rat. Ich habe zwei Kinder (4 und 5). Vom leiblichen Vater lebe ich getrennt. Es war Gewalt im Spiel vom Durchrütteln und Einschließen und vermöbeln der Kinder. Seit über einem Jahr wird versucht den Umgang zu regeln. In der Gerichtsverhandlung wurde verankert: Er macht Therapie und dann be-gleiteter Umgang. Ich soll den Vertrauensvorschuss leisten. Ich werde diesem Arsch nie vertrauen und immer Angst um die Beiden haben. Noch dazu kommt, dass meine Kinder einen Kontakt ablehnen und ich nicht weiß, wie sie überreicht werden sollen. Das zerrt alles unheimlich an den Grenzen.

Ich habe einen neuen Lebenspartner. Dieser ist unheimlich lieb zu meinen Beiden. Er selber hat auch einen Sohn und da ist das nächste Problem. Der Junge hat nur Bock auf seinen Vater allein. Meine Kinder nerven ihn an, bei mir wäre alles dreckig, es ist total langweilig bei uns und und und.

Das Nächste sind die unheimlich hohen Unterhaltsbelastungen. Nach ewigem Gerichtsstreit ist jetzt angepeilt 380 Euro für den Sohn und 800 Euro für die Frau. Ihm bleibt der Selbstbehalt, also so um die 1000 Euro. Daran wird sich auch nichts ändern, denn ewig verheiratet (15 Jahre) und ab Geburt nie arbeiten gegangen, da kann sich jeder ausrechnen, in wie fern von ihr abverlangt wird, sich einen Job zu suchen. Natürlich lebt sie mit einem neu-en Scheich zusammen (BMW Cabrio undundund). Zusammenmelden tun die zwei sich natürlich nicht.

Jetzt mein eigentliches Problem. Ich bin schwanger. Das Kind haben wir uns eigentlich gewünscht. Ich muss dazu sagen, da war ich psychisch noch nicht so am Ende wie jetzt. Ich bin derzeitig als LAK tätig. Mein Vertrag wird alle halbe Jahr verlängert und auch das bringt mich um den Verstand. Ich bekomme meine Kinder jetzt gut ernährt, habe einen Nettoverdienst von 2200. Aber wenn ich in Erziehungsurlaub bin, dann ist das vorbei. Ich bin weg vom Fenster. Ich will meinen beiden Kindern was bieten und kann nicht abschätzen, was demnächst unterm Weihnachtsbaum liegen wird. Ich habe ein großes Problem damit von der Hand in den Mund zu leben und das alles wegen dem unvernünftigen Wunsch eines gemeinsamen Kindes. Auf die Unterstützung meines Freundes brauche ich nicht bauen. Er ist verpflichtet seine Ex und seinen Sohn zu ernähren. Da bleibt nicht viel.

Ich kann mir auch nicht vorstellen mit drei kleinen Würmern voll zu arbeiten. Wie soll das zu schaffen sein. Mit der jetzigen Situation bin ich schon völlig ausgelastet. Hier muss der Logopäde rein, Psychologengespräche für die Kinder. Im Job muss ich wenigstens auf meine Stunden kommen, wenn ich schon nie volle Leistung bringe. Voll arbeiten, Haushalt, Kinder, bei mir ist die Schmerzgrenze erreicht. Nur halbtags, da reicht das Geld vorne und hinten nicht und einstecken müssen meine Großen nur weil wir so egoistisch waren.

Nach dem Babyjahr einen Job zu finden mit drei kleinen Kindern stelle ich mir auch ganz famos vor. Wer nimmt mich. Ich habe verdammt große Angst vor einem sozialen Abstieg und werde die Gedanken auch nicht mehr los. Ich weis, dass alles so falsch war.

Meine Großen waren ungeplant und ich habe mich sehr auf sie gefreut. Dieses war geplant und ich habe das Gefühl alles falsch gemacht zu haben. Ich denke sogar schon über eine Adoption nach. Meine großen Kinder müssen nicht einstecken und das kleine dann genauso wenig. Keiner erleidet einen sozialen Abstieg. Ich weiß nicht was richtig oder was falsch ist.

Aber alle an der Hungersgrenze kann nicht die Lösung sein. Was soll ich tun. Ich habe das Gefühl das mich mei-ne Kräfte immer mehr verlassen. Alles erscheint so anstrengend. Ich bin nicht glücklich. Ich habe so viele offene Baustellen. Darunter leidet auch die Beziehung. Wir waren noch nie zu zweit mal schön im Theater oder Kino oder mal ein Wochenende nur wir beide. Mein ganzes Leben ist der reinste Stress und das reinste Chaos. Ich lebe nur mit Blick auf den Uhrzeiger. Ich fühle mich so ausgepowert.

Von mir wird in einer Tour nur gefordert. Aufgeregt wird sich, weil ich so selten Bock habe zu seinen Eltern zu fahren. Und das ich dann irgendwann mal wieder los will. Ist doch schließlich scheiß egal ob die Kinder tot müde im Kindergarten ankommen. Für mich sind diese Schwiegerelternbesuche einfach nur anstrengend, hat nichts mit Erholung zu tun. Beim besten Willen, wenn ich endlich das langersehnte Wochenende erreicht habe, freue ich mich auf dem Sofa zu liegen und Zeit mit meinen Kiddis und meinem Freund zu verbringen und Ruhe, Ruhe, Ruhe. Warum ist das so schwer zu verstehen. Und wenn ich was machen möchte, dann das was ich möchte und keine Zwangsveranstaltungen. Warum nehme ich mir alles so zu herzen. Leck mich am Arsch Pillen wären jetzt wohl das Beste.

Ich danke Euch fürs Zuhören und hoffe, dass irgendjemand Ratschläge hat, was ich aus dieser eingefahrenen Situation machen soll.

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4. Dezember 2007 um 15:28

@kullerkeks
also so wie ich es verstanden habe willst du das Kind weggeben ! Für mich hört sich alles so an als ginge es dir nur ums Geld um nichts anderes ! Was bitte soll dann der soziale Abstieg sein ? Das du nicht ins Theater kannst oder ins Kino ! Also bitte das können heutzutage auch nicht mehr viele !Ich finde das alles hättest du dir vorher überlegen sollen ! Was erwartest du das jetzt manche sagen och ja gib das Kind her dann ist es besser ! ? Das bewahrt dich vorm sozialen Abstieg !

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