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Adoption oder Pflegekind??

6. April 2016 um 17:19

hallo! Wir (beide 37) sind seit januar 2016 im adoptions bewerberpool.durften uns auch noch bei 5 anderen jugendämtern fremdbewerben.jetzt zu meinem "problem". hatte gestern ein gespräch mit einer dame vom j.amt wegen unseres bewerberbogens sie meinte das wir mit unseren wünschen bezüglich des kindes und der bauchmama kaum eine chance auf ein kind hätten und das es bei den anderen jugendämtern wahrscheinlich auch so wäre. wir haben eine behinderung des kindes verneint und das die mutter weder alkohol oder drogenabhängig sein soll. da wir schon eine leibl.tochter von 4 j.haben wünschen wir uns einen säugling bis 1 jahr.also so wie bei vielen anderen adoptions bewerberpaaren auch.ausserdem wird bei unserem j.amt max. 1 kind im jahr vermittelt.aufgrund unseres alters und dem altersabstand zwischen unserer tochter und dem zweitem kind möchten wir auch nicht jahre warten bis es evtl.klappt.jetzt zu meiner frage. ich habe nun darüber nachgedacht ob wir nicht lieber ein dauerpflegekind aufnehmen sollen da wir auf eine adoption eh kaum eine chance haben und nicht jahre warten wollen. auserdem habe ich gelesen das man manchmal sein dauerpflegekind auch evtl.adoptieren kann.(weis natürlich das das nur selten vorkommt) . mein mann hat allerdings bedenken wegen der besuchskontakte zur herkunfts familie( wenn man mit den eltern/mutter)gar nicht klar kommt.ich sehe das etwas gelassener.unser jugendamt meinte das die besuche einmal im monat im jugendamt für eine stunde statt finden(später wenn das kind älter ist kann das halt anders sein.ich habe die befürchtung das wir 1-2 jahre vergeblich auf den "ANRUF" für ein adoptionskind warten und dann mit 39j kaum noch einen säugling zur dauerpflege bekommen würden und meine tochter dann mit 6j schon einen recht großen altersabstand hätte.ein pflegekind bekommt man ja auch nicht innerhalb weniger monate vom j.a. vermittelt.und ein älteres kind aufzunehmen können wir uns nicht vorstellen da wir es uns schwieriger vorstellen da das kind dann schon mehr "mitgemacht" hat oder die bindung zu den leibl.eltern schon größer ist als bei einem wenige tage altem baby.sorry für den laaangen text aber so könnt ihr meine situation besser verstehen und mir hoffentlich tipps geben. oder eure erfahrungen mit leiblichen und pflegekindern.
danke euch schonmal im vorraus!!!

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7. April 2016 um 21:32

Darum
ich hatte juli 2015 einen uterusriss in der 28 ssw. da der notarzt den ernst der lage nicht erkannt hatt war ich erst 1 1/2 stunden später im op und war schon fast verblutet und meine kleine hat es leider nicht überlebt. bei einer erneuten schwangerschaft würde es zu 90% wieder so enden.wir haben bereits eine 4 jährige tochter und wollten schon immer 2 kinder haben. da ich ja nun kein kind mehr bekommen darf versuchen wir es nun mit der adoption. unkompliziert und wunschkind hab ich nicht geschrieben ich weis das diese kinder ihr päckchen zu tragen haben.alle haben ja schon mindestens den beziehungsbruch zur bauchmama mitgemacht.wenn in den familien alles supi wäre würden die kinder ja auch da bleiben könne klar das bei abgebenden eltern meist was im argen ist. wir wollten halt nur alkohol/drogensucht der mutter ausschließen wegen der risiken einer geistigen behinderung beim kind.herkunft,aussehen,straffä lligkeit oder psychische krankheiten der elter,prostitution ist uns alles egal! ich könnte mir halt nur nicht vorstellen ein baby aufzunehmen was eine 24 stundenPFLEGE braucht(z.b. down syndrom) oder HIV hat.

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13. April 2016 um 16:52

Alkohol- Drogenkonsum
Hi, ich habe berufsbedingt viel mit Müttern zu tun, deren Kinder in Dauerpflege sind oder adoptiert worden. Die meisten geben dem Jugendamt gegenüber an, nie konsumiert zu haben. In der Betreuung geben Sie dann häufig den Konsum zu. Viele Schäden fallen erst im Verlauf der ersten Monate/Jahre auf. Das sollte man bedenken, akzeptieren oder besser lassen.
Es ist ja auch irgendwie nachvollziehbar, dass die Mütter lügen, da sie andernfalls verurteilt werden.
Manche Mütter (sind ja oft strukturschwache Menschen mit vielen Problemen) definieren z.B. Substitutionen (Methadonprogramm o.ä.) als clean und keinen Konsum in der Schwangerschaft..
Ich denke einen Garanten gibt es nicht und man sollte sich im Vorfeld gut informieren.

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14. April 2016 um 12:05
In Antwort auf lolaith

Darum
ich hatte juli 2015 einen uterusriss in der 28 ssw. da der notarzt den ernst der lage nicht erkannt hatt war ich erst 1 1/2 stunden später im op und war schon fast verblutet und meine kleine hat es leider nicht überlebt. bei einer erneuten schwangerschaft würde es zu 90% wieder so enden.wir haben bereits eine 4 jährige tochter und wollten schon immer 2 kinder haben. da ich ja nun kein kind mehr bekommen darf versuchen wir es nun mit der adoption. unkompliziert und wunschkind hab ich nicht geschrieben ich weis das diese kinder ihr päckchen zu tragen haben.alle haben ja schon mindestens den beziehungsbruch zur bauchmama mitgemacht.wenn in den familien alles supi wäre würden die kinder ja auch da bleiben könne klar das bei abgebenden eltern meist was im argen ist. wir wollten halt nur alkohol/drogensucht der mutter ausschließen wegen der risiken einer geistigen behinderung beim kind.herkunft,aussehen,straffä lligkeit oder psychische krankheiten der elter,prostitution ist uns alles egal! ich könnte mir halt nur nicht vorstellen ein baby aufzunehmen was eine 24 stundenPFLEGE braucht(z.b. down syndrom) oder HIV hat.

Darum
Hey
Da steht ja eine große Entscheidung an. Da ihr euch ein zweites Kind wünscht bitte ich euch zu bedenken, dass ein Pflegekind auch zurückgeführt werden kann. Als Pflegeeltern seid ihr verpflichtet auch eine Rückführung zu unterstützen und zu tragen wenn es verantwortbar ist. Das ist dann nicht nur ein weiterer Beziehungsabbruch für das Kind sondern auch für euch, aber für allem für eure Kleine, die dann ja ein Geschwisterchen verliert.
Hinzu kommt dass ich nur selten von gesunden Pflegekindern höre. Suchtprobleme spielen fast immer eine Rolle.
Wenn ihr euch dennoch auf das große Abenteuer einlassen wollt dann wünsche ich euch viel Erfolg bei einer der schönsten Aufgaben und Herausforderungen die man haben darf.
Wir hatten das große Glück alle unsere Pflegekinder aufziehen zu dürfen bis ins Erwachsenenalter. Und vor einiger Zeit haben wir mit über 40 ein gesundes Baby adoptieren dürfen.
Viel Erfolg bei der richtigen Entscheidung !

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14. April 2016 um 20:31
In Antwort auf ani19671

Darum
Hey
Da steht ja eine große Entscheidung an. Da ihr euch ein zweites Kind wünscht bitte ich euch zu bedenken, dass ein Pflegekind auch zurückgeführt werden kann. Als Pflegeeltern seid ihr verpflichtet auch eine Rückführung zu unterstützen und zu tragen wenn es verantwortbar ist. Das ist dann nicht nur ein weiterer Beziehungsabbruch für das Kind sondern auch für euch, aber für allem für eure Kleine, die dann ja ein Geschwisterchen verliert.
Hinzu kommt dass ich nur selten von gesunden Pflegekindern höre. Suchtprobleme spielen fast immer eine Rolle.
Wenn ihr euch dennoch auf das große Abenteuer einlassen wollt dann wünsche ich euch viel Erfolg bei einer der schönsten Aufgaben und Herausforderungen die man haben darf.
Wir hatten das große Glück alle unsere Pflegekinder aufziehen zu dürfen bis ins Erwachsenenalter. Und vor einiger Zeit haben wir mit über 40 ein gesundes Baby adoptieren dürfen.
Viel Erfolg bei der richtigen Entscheidung !


wir hatten ja schon ein gespräch wegen einem dauerpflegekind.der herr vom JA sagte uns das wenn das kind(0-1)schon 1-2 jahre bei uns in der familie wäre zu 95% auch bis zur volljährigkeit bleiben würden damit nicht ein erneuter beziehungsbruch entstehen würde. grad weil wir einen säugling aufnehmen möchten meinte er das es fast immer klappt im gegensatz zu älteren kindern die schon viele jahre mit ihrer familie gelebt haben. das mit der gefahr der rückführung war auch einer der gründe warum wir eigentlich adoptieren wollten.aber nach einem gespräch mit einer dame vom jugendamt erfurt ( sie meinte bei unseren wünschen bezügl. der H-Mutter keine drogen usw. wären die chancen gleich 0) wollten wir doch lieber ein dauerpflegekind bei uns aufnehmen. auserdem hat man ja manchmal die chance es später zu adoptieren( weiß das es eher selten vorkommt).danke für eure antwort.

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