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Adoption ohne Zustimmung des leiblichen Vaters...würdet ihr das machen?

3. April 2014 um 10:52 Letzte Antwort: 4. April 2014 um 18:26

Hallo Mädels!

Die meisten von euch wissen es ja, ich schildere aber trotzdem mal kurz die Situation:

Meine grosse Tochter Amelie (wird 2 Wochen 4) ist ja nicht das leibliche Kind meines Freundes. Für sie ist er aber ihr Papa und wir leben seit 3 Jahren als Familie zusammen. Vor 3 Wochen hat unsere zweite Tochter nun das Familienglück perfekt gemacht.

Da Amelie aber ja nun rein rechtlich gesehen nichts mit meinem Freund zu tun hat, waren wir beim Jugendamt, um uns zu erkundigen, ob ich es nicht irgendwo festlegen lassen kann, das sie bei ihm und ihrer Schwester bleibt, falls mir was passiert. Ich dacht auch, wenn es ein Geschwisterkind gibt, gibts vielleicht gesonderte Regelungen.

Der Mitarbeiter dort sagte mir dann aber, das es nur sicher ist, wenn mein Freund sie adoptiert. Man könne den Wunsch zwar im Testament äussern, aber trotzdem wird immer erstmal der leibliche Vater berücksichtigt. (den sie nichtmal kennt, bzw. sich nicht erinnern wird) Nun dachte ich aber immer, das eine Adoption ausser Frage steht, weil ihr leiblicher Vater, obwohl er sich nicht interessiert/kümmert, dem nicht zustimmt. Bei der Beratung sagte man uns aber dann, das es unter den Voraussetzungen, die bei uns gegeben sind, auch möglich ist ohne die Zustimmung des leiblichen Vaters zu adoptieren.

Ich war sehr erstaunt, dass das möglich ist und wir haben uns im ersten Moment tierisch gefreut. Vor allem mein Freund, für ihn wäre es das Grösste. Für mich natürlich auch. Aber irgendwie ist es auch, obwohl er so ein A***h ist und sich echt als schlechter Vater erwiesen hat, ein komisches Gefühl, meinen Ex so aus der ganzen Sache raus zu ziehen.

Würdet ihr das machen? Eigentlich ist es ja nur was formelles...an meiner Einstellung zum Thema leiblicher Vater ändert sich ja dadurch nichts. Ich werde es ihr nicht verwehren, wenn sie ihn kennenlernen möchte und sie weiss auch jetzt schon, das da noch ein Vater ist, den sie nicht kennt. Mehr Erklärungen versteht sie noch nicht.

Bin gespannt auf eure Meinungen

Liebe Grüsse!
Cho

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3. April 2014 um 10:56


Wir hatten auch vor kurzem bei der Beistandschaft und dem Standesamt angefragt,da sagte man die Zustimmung ist erforderlich,sonst ist es rechtlich vom leiblichen Vater zu recht anfechtbar

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3. April 2014 um 10:57

Also
Mein Schwager hat vor 6monaten.ein.Kind adoptiert und das ging NICHT ohne die Zustimmung des leiblichen Vaters.
Wäre mir auch absolut neu.

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3. April 2014 um 11:08

Hmm...
Ich kann es nur so wiedergeben, wie der Typ beim Jugendamt es geschildert hat.

Der sagte, das es unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne die Zustimmung geht und als ich ihm geschildert habe wie es bei uns aussieht, sagte er das es unter diesen Umständen mit ziemlicher Sicherheit gehen würde. Er kümmert sich nicht, ist in ein anderes Land gezogen ohne sich umzumelden und verrät niemandem (nichtmal seiner Mutter) seine Anschrift, die bekommt seit Jahren Mahnbescheide, Besuche vom Gsrichtsvollzieher, etc. weil er noch bei ihr gemeldet ist und lauter Schulden hinterlassen hat. Er zahlt keinen Unterhalt, Drogen sind auch im Spiel und er hat mich damals in der Schwangerschaft bedroht um das Kind noch loszuwerden obwohl ich schon im7. Monat war.

Der Mitarbeiter des Jugendamtes gab uns dann die Nummer von der Adoptionsstelle um einen Beratungstermin zu vereinbaren. Dann kam allerdings die Geburt dazwischen und wir haben da noch nicht angerufen.

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3. April 2014 um 11:23

Hab mal gegoogelt und nen Artikel gefunden...
Es ist wohl möglich, wenn nachweisbar der Aufenthalts-/Wohnort des Vaters nicht festzustellen ist. Oder auch, wenn der leibliche Vater sich nicht kümmert, es aber jemanden gibt, der sich wie ein Vater sorgt.

http://www.adoption.de/info_zustimmung.htm

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3. April 2014 um 11:26

Nochmal kurz...
Ich möchte nochmal dazu sagen, das es uns wirklich ausschliesslich darum geht, das sie bei ihrer Familie bleiben darf. Für sie wäre es eine absolute Katastrophe, wenn sie von ihrem geliebten Papa und ihrer Schwester weg müsste.

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3. April 2014 um 11:36

Da man nie wissen kann
ob und wann einem was passiert, würde ich mich an deiner Stelle schleunigst dahinterklemmen!

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3. April 2014 um 11:37

Hey cho,
Ich persönlich bin der meinung, dass ihr das tun solltet, da die adoption ja erst einmal nichts daran ändert, wer der biologische papa ist. Und wenn du oder sogar ihr euch einig seid, dass ihr dem nicht im wege stehen würdet, sollten papa oder kind plötzlich interesse zeigen, einander kennen zu lernen, dann ist das doch evtl okay.

Vllt hast du ja Kontakt zu ihm? Dann könntest du ihm ja bescheid geben, ich bin det Meinung, er hätte das recht es zu wissen.

Ansonsten find ichs aus sicht der kleinen, das wichtigste, wenn sie dort ist, wo sie sich am wohlaten und geborgensten fühlt, bei ihrer familie. Auch wenn was mit mama passiert.

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3. April 2014 um 11:41

Da
er ja wie du schreibst nicht mal in DE is und geschweige den Unterhalt zahlt würde ich das machen. Der Vater nimmt ja weder seine Rechte wahr, geschweige den seine Pflichten und ich denke ja mal das wird sich auch in 10 Jahren nicht ändern.

So wärt ihr wenigstens für den Fall der Fälle dir passiert was, abgesichert.

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3. April 2014 um 11:46

Ich würde es tun!
Mein Papa ist ja nun auch nicht mein leiblicher Vater, früher gab es die Möglichkeit ohne Zustimmung des leiblichen Vater zu adoptieren leider nicht. Gut, meine Eltern dachten es wäre nicht schlimm, ist ja nur eine Formalität...aber darf ich ehrlich sein? Es tut weh das der Mann den ich mehr liebe als meine eigene Mutter rechtlich gesehen nichts mit mir zu tun hat. Seinen Namen hat ercmir geschenkt als meine Eltern heirateten...aber er ist trotzdem rechtlich gesehen ein Fremder.

Ich überlege mich von ihm adoptieren zu lassen...für meinen Seelenfrieden

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3. April 2014 um 11:53
In Antwort auf nesrin_12661922

Hey cho,
Ich persönlich bin der meinung, dass ihr das tun solltet, da die adoption ja erst einmal nichts daran ändert, wer der biologische papa ist. Und wenn du oder sogar ihr euch einig seid, dass ihr dem nicht im wege stehen würdet, sollten papa oder kind plötzlich interesse zeigen, einander kennen zu lernen, dann ist das doch evtl okay.

Vllt hast du ja Kontakt zu ihm? Dann könntest du ihm ja bescheid geben, ich bin det Meinung, er hätte das recht es zu wissen.

Ansonsten find ichs aus sicht der kleinen, das wichtigste, wenn sie dort ist, wo sie sich am wohlaten und geborgensten fühlt, bei ihrer familie. Auch wenn was mit mama passiert.


Die einzige Möglichkeit wie ich ihn kontaktieren könnte wäre Facebook. Er weiss auch davon, aber "er lässt sich SEIN Kind nicht wegnehmen" Tja...was soll ich dazu noch sagen. Kümmert sich n scheiss, geht lieber saufen und kiffen statt seine Tochter nochmal zu sehen, verpisst sich dann nach England...aber hauptsache es ist aufm Papier noch SEIN Kind Spinner! Ich dachte ja auch, wenn er doch so dagegen ist, vielleicht öffnet es ihm ja die Augen und er interessiert sich jetzt mal. Aber nee...er hat mich doof angemacht und das wars dann auch schon.

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3. April 2014 um 12:14

Nein...
Wir sind nicht verheiratet und laut dem Typen beim Jugendamt geht es trotzdem. Aber wir wollen uns ja in Kürze bei der Adoptionsstelle ausführlich beraten lassen. Wenn du magst, erzähl ich dir dann alle Infos ganz genau

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3. April 2014 um 12:17

Also
es geht wohl nur,wenn der Vater nicht greifbar und kontaktierbar ist

leider ist es so,das es keine rolle spielt,ob der Vater sich nicht kümmert,keinen Unterhalt zahlt oder keine aktuelle Anschrift vorweisen kann

da der vater bei cho aber zumindest auf FB zu kontaktieren ist,wird es schwierig

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3. April 2014 um 12:25
In Antwort auf matyas_11969818

Also
es geht wohl nur,wenn der Vater nicht greifbar und kontaktierbar ist

leider ist es so,das es keine rolle spielt,ob der Vater sich nicht kümmert,keinen Unterhalt zahlt oder keine aktuelle Anschrift vorweisen kann

da der vater bei cho aber zumindest auf FB zu kontaktieren ist,wird es schwierig

Hmm...
Das stimmt schon. Aber es gibt ja auch die Möglichkeit, die Zustimmung vom Gericht ersetzen zu lassen. Das geht auch, wenn er sich "nur" nicht kümmert, etc. Da muss man allerdings darauf hoffen, dass das Gericht nicht zugunsten des leiblichen Vaters entscheidet.

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3. April 2014 um 14:05

Es geht
...auch kürzlich bei einer meiner besten Freundinnen. Sie hat zwei Kinder ein Mädchen 8 einen Buben 13.
Der neue Partner hat beide adoptiert obwohl sie nicht verheiratet sind. Die Kleine hat noch nen Vater aber der ist seit Jahren nicht auffindbar nach Spanien abgehauen. Somit ging das ohne Zustimmung. Beim großen ist der Papa noch vir der Geburt bei nem Unfall umgekommen. Sie sind seit 6 Jahren zusammen, beide Kinder wissen natürlich, dass er nicht der leibliche Paps ist!

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3. April 2014 um 18:26

Oh ja!
Danke für den Hinweis, Apo! Daran hätte ich jetzt überhaupt nicht gedacht, danach zu fragen. Hab letztens erst einen Bericht darüber im TV gesehen. Finde ich auch ziemlich krass, das teilweise Leute dafür aufkommen müssen obwohl sie ihre Väter (oder Mütter) nichtmal kennen

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3. April 2014 um 19:39


Oh wow, Padma! Das finde ich wirklich toll von eurer Sachbearbeiterin. Ich wünschte, meiner von damals wäre noch da. Leider sitzt da mittlerweile ein anderer und bei dem fühle ich mich irgendwie nicht ganz so super beraten. Der hat mich auch mal ganz blöd angemacht, weil ich die Adresse von meinem Ex nicht habe. Aber da kann ich doch nun wirklich nix für.

Ich bin ja auch etwas zwiegespalten, was die ganze Sache angeht. Wenn es irgendwie anders machbar wäre, würde ich das wohl eher in Betracht ziehen. Aber der Typ (nicht der unsympathische ) hat mir leider gesagt, das es anders nicht möglich ist oder zumindest nicht 100% sicher ist, das sie bei ihm bleiben darf. Wahrscheinlich würden sie erst prüfen ob sie zu ihrem Vater kann und dann erstmal an meine Eltern heran treten. Und das möchte ich eigentlich auch nicht, obwohl sie tolle Grosseltern sind.

Mir geht es wirklich nicht darum meinem Ex eins reinzuwürgen oder ihn zu verheimlichen. Sie weiss ja auch schon von ihm (bis zu einem gewissen grad...der Wissensstand aktuell ist "Ich hab 2 Papas, einer wohnt aber ganz weit weg."). Ich bin ihm ja sogar lange wegen dem Umgang hinterher gelaufen, weil ich so verbissen darauf war, das sie nicht ohne ihn aufwächst. Aber als irgendwann dieser Spruch kam, der mir mehr als deutlich gezeigt hat, das Party,Saufen,Kiffen ihm wichtiger ist als sein Kind, wars mir von jetzt auf gleich egal. Ich hab 1 Jahr lang alles versucht...ohne Erfolg. Dennoch ist es mir immernoch total wichtig, das Amelie mit dem Wissen aufwächst, das es da noch jemand anderes gibt. Ich möchte nicht in ein paar Jahren, vielleicht im Teenageralter vor der Situation stehen, das er plötzlich Umgang möchte und ich dann erstmal erklären muss was Sache ist.

Aber für Amelie wäre es wirklich schlimm, wenn sie aus der Familie weg müsste. Sie ist ein totales Papakind und ist auch richtig vernarrt in ihre kleine Schwester. Nur aus dem Grund steht das bei uns überhaupt zur Debatte...

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3. April 2014 um 22:51

In deiner Situation würde ich nichtmals
mit der Wimper zucken, und würde es ohne Zustimmung machen...der Ar*** war nie für A da, also was will er da noch ein Theater machen, A kennt ihn nicht, und sie sieht S als Vater an, das ist er, voll und ganz!!!

( Wenn einer ein schlechtes Gefühl haben muss, dann wohl der Erzeuger von A, nicht du, du hast ein tollen Papa für deine 2 süssen Mäuse)

Geniesst euer Glück, und macht es!!!!

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4. April 2014 um 8:08


Ich wollte mal kurz von unserem JA gestern berichten

Wir waren gestern zur Vaterschaftsanerkennung ect.beim JA,lustigerweise genau bei der Dame die,die Beistandschaft für meine beiden Grossen bearbeitet

Ich hatte sie mal auf das Thema angesprochen,weil ich ja schonmal das alleinige Sorgerecht beantragt hatte und es vom Familiengericht abgelehnt wurde,weil unregelmässiges kümmern,bis hin zu gar nicht kein ausreichender Grund wäre

Sie sagt in unserem momentanen Fall stünden die Aussichten für einen Sorgerechtsentzug besser,da (sie hat extra die Akte raus gesucht)der Vater keiner seiner Pflichten nachkommt
-polizeilich nicht gemeldet
-briefe können nicht zugestellt werden,weil er keine Wohnanschrift hat
-wechselt seine Handynummer wie Unterwäsche
-zahlt keinen Unterhalt
-kommt seiner Meldepflicht bei den Ämtern nicht nach
-ist momentan wohl nirgends registriert(Ämter,Krankenkasse ect.)

man könnte wohl eine Halterermittlung für sein Auto veranlassen,aber davon hätte sowieso keiner was,da sie das Fahrzeug sowieso nicht pfänden können(zu alt und zu grosser aufwand)

Naja auf jedenfall sagte sie das ein Gericht ihn zwar anschreibt,wenn allerdings keine adresse vorliegt,wird das Schreiben ausgehängt für 4 Wochen und dann gilt es als zugestellt

In diesem Fall entscheidet dann das Gericht in Abwesenheit des anderen Elternteils,gleichzeitig können sie auch in Abwesenheit stellvertretend die Zustimmung zur Adoption beschliessen,wenn es nachweislich dem Kindeswohl dient

Eine Adoption setzt allerdings eine Heirat vorweg vorraus

Bezüglich dem Thema Tod,ich habe ein Testament handschriftlich verfasst in dem man alle wichtige Dinge regeln sollte,dieses zählt auch ohne Notar,sofern zwei unabhängige Personen(am besten ausserhalb der Familie,die aber die Situation kennen) dieses Testament zusätzlich unterschrieben haben
Das Familiengericht berücksichtigt dieses Testament genauso.
Trotz momentaner gemeinsamer Sorge,gehen die Kinder somit nicht automatisch an den eingetragenen Vater,es werden die Umstände beim Vater,als auch bei der testamentarisch erwähnten Person geprüft.Gleichzeitig werden informationen aus Schule,Kita,Jugendamt usw.bezogen.
Sollte es ein weiteres Halbgeschwisterchen geben,wird versucht die langjährige Konsterlation nicht auseinander zu reissen,da es weder dem einen noch dem anderen Kindeswohl dient.

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4. April 2014 um 8:21

Olchi
das mit der Heirat verwundert mich jz wirklich! Meine Freundin ist definitiv nicht verheiratet, und er hat trotzdem adoptieren können?

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4. April 2014 um 8:24

Die meisten männer
Stimmen dich da zu, weil sie dann keinen Unterhalt mehr zahlen müssen.
Oder lebt dein Ex im Ausland?
LG

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4. April 2014 um 8:25
In Antwort auf ximpidimpix

Olchi
das mit der Heirat verwundert mich jz wirklich! Meine Freundin ist definitiv nicht verheiratet, und er hat trotzdem adoptieren können?


Oh mann ist das alles kompliziert
Da scheint sich wohl keiner einig zu sein

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4. April 2014 um 8:28
In Antwort auf strawberryfieldxxx

Die meisten männer
Stimmen dich da zu, weil sie dann keinen Unterhalt mehr zahlen müssen.
Oder lebt dein Ex im Ausland?
LG


Sie verlieren aber auch alle rechte am Kind,und darum geht es den meissten Männern

sich nicht kümmern,aber hauptsache irgendwo steht das es sein Kind ist

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4. April 2014 um 8:32
In Antwort auf matyas_11969818


Oh mann ist das alles kompliziert
Da scheint sich wohl keiner einig zu sein

Möglicherweise
ist das auch von Bundesland zu Bumdesland anders geregelt?

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4. April 2014 um 18:06

Hach Padma...
Ich muss es jetzt einfach mal sagen: Ich bin Fan deiner Beiträge! Und seit gerade auch Fan deiner Tochter Der Brief... sowas rührt doch echt zu Tränen! Ich hoffe so sehr, das Amelie das auch mal so sehen wird.

Ein Freund von uns hat es z.b. erst mit 18 erfahren, das sein Papa nicht der leibliche Vater ist. Er hat es aber genauso gesehen wie deine Tochter...ihm war es egal, weil der "Papa" derjenige war, der sein Leben lang für ihn da war. Ich glaube aber, das es, je älter das Kind ist, auch problematischer werden könnte....so Sachen wie "16 Jahre lang habt ihr mich verarscht" oder sowas. Ausserdem würde ich es dem "Erzeuger" (ich nenne ihn mal so, weil das kürzer ist als immer "leiblicher Vater" zu schreiben) durchaus zutrauen, das er ihr erzählt ich hätte ihn all die Jahre gehindert Kontakt aufzunehmen. Im Scheisse erzählen war er schon immer ganz gross. Wir wollen einfach so gut wie möglich vorsorgen, damit sie sicher sein kann, das es nicht an uns gelegen hat, das sie ihn jahrelang nicht gesehen hat.

Das mit dem Unterhalt hab ich auch schon überlegt. Ich kanns auch echt nachvollziehen, dass du das auch deswegen nicht gemacht hast. Es ist ja oft ein nicht ganz unerheblicher Geldbetrag, der einem finanzielle Schwierigkeiten erspart. Ich hätte es in deiner Situation nicht anders gemacht. Ich bekomme ja noch Unterhaltsvorschuss bis sie 6 ist. Aber irgendwie bin ich ein echter Schisser geworden und hab Angst, nur wegen dem Unterhalt die 2 Jahre noch abzuwarten. Zu oft bin ich in letzter Zeit damit konfrontiert worden, wie schnell das Leben vorbei sein kann. (z.b. tödlicher Autounfall im entfernteren Bekanntenkreis, Mutter hinterlässt 2 kleine Kinder) Mein Vater versucht immer, mich zu bequatschen, das ich zum Anwalt gehen soll, damit der ausfindig gemacht werden kann und der Unterhalt eingeklagt wird. Da kommen dann immer so Parolen wie "Das Geld steht Amelie zu!!!" usw. Aber ganz ehrlich: Ich bin ganz froh, das ich mit all dem keinen Stress hab. Mal abgesehen davon denke ich, das bei dem eh nix zu holen ist.

Das mit den Beerdigungskosten ist ja echt krass Wenn ich mir vorstelle, ich müsste plötzlich soviel Geld für jemanden zahlen, den ich nichtmal kenne... Unfassbar! Und in vielen Fällen ist es da ja sogar vielleicht noch schwierig das nachzuweisen, das kein Kontakt bestand. Wenn man niemanden mehr hat der das bezeugen kann, dürfte das echt schwer sein.

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4. April 2014 um 18:26

Hmm...
Vielleicht ist es ja wirklich in jedem Bundesland anders geregelt. Scheinbar wäre es ja woanders auch möglich, ohne Adoption festlegen zu lassen, das sie zu ihm kommt. Wenn das hier auch möglich wäre, würden wir über diese ganze Sache vermutlich garnicht nachdenken. Ich kann mir schöneres vorstellen, als mich vermutlich vor Gericht darum zu streiten, das wir es ohne Zustimmung machen dürfen. Aber hier bei uns wird ja nichtmal das Geschwisterkind berücksichtigt. Ich dachte immer, das die schon gucken würden, das man in so einem Fall die Geschwister nicht trennt. Aber das ist wohl nicht so...

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