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ALG 1 nach Elternzeit??Wie??

15. Mai 2013 um 13:08

Brauche dringend Hilfe:

Arbeitsvertrag endete mit Geburt meines Sohnes September 2012

Elternzeit bis Sept. 2013
Danach habe ich ja keinen Job und würde gern noch ein Jahr zu Hause bleiben mit meinem Kind!

Hab vor der Geburt durchgehend 5 Jahre gearbeitet also dich Anspruch auf ALG 1?!

Wie erzähl ich das dem Arbeitsamt?

Danke für eure Hilfe

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15. Mai 2013 um 13:16


das dürfte kein problem sein, denn die beim arbeitsamt (ALG1) wollen ja auch den arbeitsvertrag sehen. also ich musste damals meinen vorzeigen, hatte einen befristeten.

es gibt vom arbeitsamt vorgegebene "arbeitszeiten", woraus sich ergibt, wie lange du ALG1 beziehen wirst. bei mir war es so, dass ich 12 monate gearbeitet habe und hatte daraus nen anspruch auf 6 monate ALG1. das steigert sich dann natürlich, also ein jahr wirst du schon zu hause bleiben können. nur bist du beim bezug von ALG1 nicht von pflichten befreit, also du musst dich schon bewerben und das auch nachweisen. würde da nicht sagen, dass ich zu hause bleiben will, denn du musst dich schon dem arbeitsmarkt zur verfügung stellen.
kann dir aber leider nicht sagen, wie das ist, wenn man keinen kita-platz hat.

denke dran, du musst dich da beim arbeitsamt (nicht jobcenter) PERSÖNLICH vorstellen und zumindest mündlich anmelden. das ist total doof geregelt. ich dachte nämlich, ein anruf würde reichen aber nein, die wollen einen dann schon sehen. hat aber auch nen positiven aspekt: da sind meistens total wenige leute.

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15. Mai 2013 um 14:54

Anspruch ja
bist du aber nicht für den arbeitsmarkt verfügbar, hast also keine betreuung für dein kind, hast du keinen anspruch.
erst wenn du wieder verfügbar bist.

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15. Mai 2013 um 16:13

Wieso...
... hast du die Elternzeit nicht gleich 2 Jahre gesplittet (somit 50% Elterngeld/mtl bezogen) ? Bist du alleinerziehend?

Ich kann verstehen, dass man 2 Jahre zu Hause bleiben möchte. Habe aber wenig Verständnis dafür a) Ein Kind ohne unbefristeten Arbeitsvertrag zu bekommen und b) zu versuchen, irgendwie nach Elterngeldzeit von 12 Monaten daheim zu bleiben und dennoch Leistungen zu kassieren ...
und c) (FALLS du alleinerziehend bist) das auch noch ohne Kindsvater durchbringen willst und du somit ohne jegliche Basis (wie feste Arbeit und guter Kerl als Kindsvater) ein Kind bekommen hast. Leider wird genau solchen Damen ohnehin schon viel zu wenig in den Allerwertesten getreten. Und da, wo finanzielle Unterstützung und Ausnahmen angebracht wären (in Amtssprache ausgedrückt durch Floskeln wie "unter diesen Umständen ist abzuwägen, ob/wie/ ...") fehlts wirklich ...
Ich hoffe dennoch, dass du einen Weg findest, der für dich gut ist. Kenn einige Mütter mit den selben Absichten wie du. Letzte Lösung sind meistens langfristige Krankschreibungen durch Depressionen - damit fahren sie solange gut bis sie eine EU-Rente erreichen. Und die Masche mit den "Ohne Krippenplatz kein Job, ohne Job kein Krippenplatz" funktioniert auch recht gut.

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15. Mai 2013 um 18:12

Danke für die Antworten schonmal
Ich bin nicht allein erziehend, lebe glücklich mit dem Kindsvater zusammen!

Mein Vertrag sollte verlängert werden, da hat jemand "Wind" davon bekommen,dass ich schwanger bin.

Ich bin sicherlich alles andere als faul!
Ich war in meinem Leben nicht einen Tag arbeitslos!

Bevor mein Sohn da war hatte ich gedacht, das ich locker und auch gerne wieder nach einem Jahr losgehe, aber nun habe ich meine Meinung geändert!

Zum Thema Schmarotzer...da finde ich gibt es ganz ganz andere Leute die sich ihr leben auf Staatskosten schön machen! Mir geht es nur darum noch ein Jahr mit meinem Baby zusammen zu sein

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15. Mai 2013 um 18:38
In Antwort auf choi_11847512

Danke für die Antworten schonmal
Ich bin nicht allein erziehend, lebe glücklich mit dem Kindsvater zusammen!

Mein Vertrag sollte verlängert werden, da hat jemand "Wind" davon bekommen,dass ich schwanger bin.

Ich bin sicherlich alles andere als faul!
Ich war in meinem Leben nicht einen Tag arbeitslos!

Bevor mein Sohn da war hatte ich gedacht, das ich locker und auch gerne wieder nach einem Jahr losgehe, aber nun habe ich meine Meinung geändert!

Zum Thema Schmarotzer...da finde ich gibt es ganz ganz andere Leute die sich ihr leben auf Staatskosten schön machen! Mir geht es nur darum noch ein Jahr mit meinem Baby zusammen zu sein

Kenn ich
Hab auch gedacht das ich nach einem jahr wieder arbeiten geh. Aber die lütte war doch grad erst ein jahr alt und noch so klein. Hab es nicht übers herz gebracht. Wobei wir eh kein krippenplatz bekommen hatten.
Finanziell waren wir zwar etwas eingeschränkt, aber das war halb so wild.
Davor hab ich 10 jahre geschafft und konnt mir nie vorstellen so lange daheim zu bleiben.

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16. Mai 2013 um 5:36
In Antwort auf choi_11847512

Danke für die Antworten schonmal
Ich bin nicht allein erziehend, lebe glücklich mit dem Kindsvater zusammen!

Mein Vertrag sollte verlängert werden, da hat jemand "Wind" davon bekommen,dass ich schwanger bin.

Ich bin sicherlich alles andere als faul!
Ich war in meinem Leben nicht einen Tag arbeitslos!

Bevor mein Sohn da war hatte ich gedacht, das ich locker und auch gerne wieder nach einem Jahr losgehe, aber nun habe ich meine Meinung geändert!

Zum Thema Schmarotzer...da finde ich gibt es ganz ganz andere Leute die sich ihr leben auf Staatskosten schön machen! Mir geht es nur darum noch ein Jahr mit meinem Baby zusammen zu sein

Gut ...
Ich kann dich wirklich verstehen. 2 Jahre sind meiner Meinung aus psychologisch gesehen auch das Mindeste, was zu einer Mutter-Kind-Bindung gehört.
Bitte überlegt euch eine Möglichkeit, wir ihr zu dritt mit dem Einkommen deines Mannes/Freundes auskommen könnt. Auch ich werde es so machen, es bleibt kaum was anderes übrig.
Geh mal zu einer SSW-Beratungsstelle, die auch genau Ahnung von Leistungen haben. Mein Berater kann jeden Anspruch genau ausrechnen und ich wäre an deiner Stelle guter Dinge, dass er etwas findet, was man zu euren Gunsten hindrehen kann.
Bei uns ist noch unklar, ob wir Elterngeld auf 2 Jahre splitten oder ich es zu 100% beanspruche und mich ab dem 13. Monat schlichtweg von der Arbeit beurlauben lasse. Wir müssen dann auch zu dritt von seinem Einkommen + Kindergeld und die 100,- Betreuungsgeld leben. Er verdient zwar gut, aber ich mache mir dann schon Sorgen, ob das zu dritt gutgeht.. Rücklagenbildung ist dann nicht mehr möglich, Ansprüche haben wir, sofern die Einkommensgrenzen jetzt so bleiben wie sie sind, auch nicht. Immer ein paar Euronen drüber... Eine Hartz Familie mit 1 Kind hat dann mit Mietkostenübernahme eingerechnet mehr als wir, aber das ist Deutschland ...

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