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Alle 1 1/2 stunden!

30. Mai 2006 um 17:08

hallo zusammen,
vielleicht könnt ihr mir ja helfen.
mein sohn ist schon 12 wochen alt und will immer noch alle 1 1/2 bis zwei stunden an die brust. irgendwie ja logisch, denn er trinkt immer nur eine!!!! dass ich damit im ausleben meines wesens sehr eingeschränkt bin, brauche ich euch wahrscheinlich nicht zu sagen! dennoch: hilfeeee!
ich würde gerne entspannt schwimmen gehen, einen kaffee trinken gehen oder einfach nur in der badewanne plantschen, aber dazu fehlt mir durch das stillen die zeit!!!
ich stille gerne und möchte, wenn möglich, nochmal 3 monate stillen, aber ich muss wirklich zusehen, wo ich dabei bleibe! auch um meiner mitmenschen willen!!!
kann ich stillabstände nicht vergrößern???

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30. Mai 2006 um 18:35

"Kurze Stillabstände"...
können in dem Alter normal sein.Meine Kleine ist auch am Sonntag 12 Wochen alt geworden und trinkt vor allem ab morgens fast stündlich an der Brust.Und auch nur eine Seite.Ich habe mich mittlerweile damit abgefunden.Wenn die Abstände länger sind, dann nur wenn sie schläft.Meistens packe ich sie dann ins Tragetuch, sonst würde sie am Tag gar nicht mehr schlafen. Nachts kommt sie dann dafür alle 3 bis 4 Stunden,manchmal sogar sechs.Kommt halt darauf an, wenn die Babies nachts schon durchschlafen oder länger schlafen müssen sie das am Tage nachholen.Aber die Kleinen sind ja alle unterschiedlich. Ich wollte zwischendurch sogar schon abstillen, habs dann aber doch nicht übers Herz gebracht.Meine Hebamme hat mir empfohlen, die Stillabstände durch "vertrösten" in die Länge zu ziehen, was sich aber meiner Meinung nach nicht als so günstig erwiesen hatte, da die Kleine nur noch mehr schrie. Als ich eine Stillberaterin gefragt hatte, meinte Diese, mann selbst ißt ja auch wenn man Hunger hat, und die Stillabstände durch Zwang in die Länge zu ziehen schlaucht Mutters Nerven und Babys Urvertrauen. Meine Meinung: Hör auf Dein Gefühl in Bezihung auf dein Kind. Wenn du es akzeptieren kannst, dass Dein Sohn so oft trinkt, dann nimm ihn überall mit und stille ihn Unterwegs, aber wenn möglich ohne Steß. Und das Tragetuch hat bei uns meistens gut geholfen, da hat meine Tochter unterwegs dann doch oft länger als erwartet geschlafen.Aber Schwimmen gehen oder Baden ist manchmal wirklich problematisch Ich habe einige Bedürfnisse meinerseits ein wenig zurückgestellt, was aber nicht heißt, das ebenso tun solltest.Vielleicht könntest du dir ein bischen Unterstützung auch nach Hause holen, evtl. Hilft es schon, wenn eine andere Person Dein Baby herumträgt und vertröstest, whrend Du in der Badewanne sitzt. Oder Du pumpst Milch ab nach den Milchmalzeiten und läßt Diese dann durch eine andere Person füttern, wenn du mal was für Dich alleine tun möchtest.Oder laß dich mal beraten, geh in eine Stillgruppe.Und lass dir nicht einreden,du hättest zuwenig Milch.Evtl hat dein Kleiner auch einen Wachstumsschub, kommt mit ca. Zwölf Wochen oft vor. Da Wollen die Kleinen die Milchproduktion von sich aus anregen, weil sie mehr benötigen. Die Brust braucht aber bis zu drei Tage, bis sie sich an den Bedarf deines Sohnes angepasst hat.Wenn dir alles zuviel wird kannst du immer noch abstillen. Mir hat es geholfen wenn ich mir sage: ich möchte noch mind. 3-4 Monate voll weitersillen...denn was sind denn schon ein paar Monate gegen ein ganzes Leben, das meine Kleine noch vor sich hat? ein paar Monate vergehen dann doch recht schnell.....soviel dazuwar jetzt vielleicht ein bißchen viel Schreiberei, aber ich kann dich gut verstehen.Wenn man ein bißchen Unterstützung bekommt, ( ich habe leider fast so gut wie keine..)ist es bestimmt leichter.

LG Mimerl318

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1. Juni 2006 um 21:42
In Antwort auf mireio_12530800

"Kurze Stillabstände"...
können in dem Alter normal sein.Meine Kleine ist auch am Sonntag 12 Wochen alt geworden und trinkt vor allem ab morgens fast stündlich an der Brust.Und auch nur eine Seite.Ich habe mich mittlerweile damit abgefunden.Wenn die Abstände länger sind, dann nur wenn sie schläft.Meistens packe ich sie dann ins Tragetuch, sonst würde sie am Tag gar nicht mehr schlafen. Nachts kommt sie dann dafür alle 3 bis 4 Stunden,manchmal sogar sechs.Kommt halt darauf an, wenn die Babies nachts schon durchschlafen oder länger schlafen müssen sie das am Tage nachholen.Aber die Kleinen sind ja alle unterschiedlich. Ich wollte zwischendurch sogar schon abstillen, habs dann aber doch nicht übers Herz gebracht.Meine Hebamme hat mir empfohlen, die Stillabstände durch "vertrösten" in die Länge zu ziehen, was sich aber meiner Meinung nach nicht als so günstig erwiesen hatte, da die Kleine nur noch mehr schrie. Als ich eine Stillberaterin gefragt hatte, meinte Diese, mann selbst ißt ja auch wenn man Hunger hat, und die Stillabstände durch Zwang in die Länge zu ziehen schlaucht Mutters Nerven und Babys Urvertrauen. Meine Meinung: Hör auf Dein Gefühl in Bezihung auf dein Kind. Wenn du es akzeptieren kannst, dass Dein Sohn so oft trinkt, dann nimm ihn überall mit und stille ihn Unterwegs, aber wenn möglich ohne Steß. Und das Tragetuch hat bei uns meistens gut geholfen, da hat meine Tochter unterwegs dann doch oft länger als erwartet geschlafen.Aber Schwimmen gehen oder Baden ist manchmal wirklich problematisch Ich habe einige Bedürfnisse meinerseits ein wenig zurückgestellt, was aber nicht heißt, das ebenso tun solltest.Vielleicht könntest du dir ein bischen Unterstützung auch nach Hause holen, evtl. Hilft es schon, wenn eine andere Person Dein Baby herumträgt und vertröstest, whrend Du in der Badewanne sitzt. Oder Du pumpst Milch ab nach den Milchmalzeiten und läßt Diese dann durch eine andere Person füttern, wenn du mal was für Dich alleine tun möchtest.Oder laß dich mal beraten, geh in eine Stillgruppe.Und lass dir nicht einreden,du hättest zuwenig Milch.Evtl hat dein Kleiner auch einen Wachstumsschub, kommt mit ca. Zwölf Wochen oft vor. Da Wollen die Kleinen die Milchproduktion von sich aus anregen, weil sie mehr benötigen. Die Brust braucht aber bis zu drei Tage, bis sie sich an den Bedarf deines Sohnes angepasst hat.Wenn dir alles zuviel wird kannst du immer noch abstillen. Mir hat es geholfen wenn ich mir sage: ich möchte noch mind. 3-4 Monate voll weitersillen...denn was sind denn schon ein paar Monate gegen ein ganzes Leben, das meine Kleine noch vor sich hat? ein paar Monate vergehen dann doch recht schnell.....soviel dazuwar jetzt vielleicht ein bißchen viel Schreiberei, aber ich kann dich gut verstehen.Wenn man ein bißchen Unterstützung bekommt, ( ich habe leider fast so gut wie keine..)ist es bestimmt leichter.

LG Mimerl318

Warum nur eine Brust?
Hallo,

wieso trinkt dein Kleiner denn nur an einer Brust pro Stillen?
Ich könnte mir vorstellen, dass er deswegen schneller hungrig wird, als wenn er noch eine zweite Brust zum "Nachtisch" bekäme.
Ich habe auch mit einer Brust angefangen (war froh, dass er überhaupt trank) und dann auf zwei gewechselt. Damit das klappt, wickel ich den Kleinen (2 Wochen alt) dazwischen und dann will er auch seinen "Nachschub" haben.
Naja, wenn ich bisher eines mitbekommen habe, dann, dass jedes Kind anders ist und jede Frau ihre eigene Art von Problem mit dem Stillen hat.
Ich hoffe für dich, dass die Abstände auch mal größer werden, sodass du wieder mehr Zeit für dich hast.

Liebe Grüße,
Michi

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2. Juni 2006 um 10:13

Stillabstände vergrößern
Was ich, neben Hilfe durch Schwiegermäm oder meinen Mann, damit ich auch mal z. B. Baden kann, hin und wieder mache, um die Stillabstände zu vergrößern ist: ihn mitnehmen, wohin auch immer.
Letztens (also vor ca. 6 Wochen) war ich z. B. mit ihm meine Schwester in Düsseldorf besuchen und mit der bin ich dann in der Altstadt und auf der Kö rumgelaufen - und meinen Kleinen hatte ich dabei immer auf dem Bauch im Baby Björn. Entweder war er wach und hat mitgeguckt oder er hat tief geschlafen. Und so habe ich tagsüber Stillabstände von bis zu 4, fast 5 Stunden hingekriegt - ganz ohne vertrösten und so.
Aber wenn dann der Hunger kommt, dann aber so richtig heftig. Das muss dann wirklich schnell gehen. Entsprechend sind wir nach ca. 3 Stunden dann immer eine Stillstätte suchen gegangen. Ich hab auch n bisschen Probleme, mitten im Café meine Brust auszupacken (meine sind auch wirklich riesig geworden - um 4 Größen größer als vorher) - das geht nur, wenn Leo sofort hier und jetzt dringend gestillt werden muss (und das hatten wir erst zweimal). Also habe ich mich mit meiner Schwester in die Umkleidekabinen (z. B.) vom Kaufhof gesetzt - meine Schwester hat Sachen anprobiert und ich konnte Leo in Ruhe stillen.

Oder was auch gut geht ist Einkaufen - am besten in unterschiedlichen Läden. Die Pampers im dm, Essen im Supermarkt, noch n Croissant zwischen die Kiemen in der Lieblingsbäckerei...
Bärchen hat dann immer was Neues zum Gucken und neue Menschen zum Anstrahlen und kann während der hin-und-her-Autofahrten schlafen - und ich hab Still-Pause, bis wir wieder zu Hause sind.

Also, "einfach mal andere Sachen machen" kann sowohl dem Baby als auch der Mutter Pausen verschaffen.

Wobei ich auch sagen muss - besonders in den Entwicklungs- und Wachstumsschub-Phasen muss ich mich schon sehr zwingen, mich so lange rauszutrauen. Zumindest wähle ich meine Wege so, dass ich auch nach kurzen Abständen theoretisch stillen könnte, wenn es wirklich dringend ist.

Denn in erster Linie zählen ja natürlich doch nur die Bedürfnisse des Babys - meiner guckt zum Glück gerne neue Umgebungen und findet alles so spannend, dass er leicht vergisst, dass da doch noch was war, ach ja, hunger... wuäh

Denn so lange Bärchen unglücklich ist bin ich es auch.
Und wenn ich so richtig fertig und ausgenuckelt bin, denke ich: wann in diesem kurzen Menschenleben ist es denn eigentlich wirklich so, dass total auf einem seine Bedürfnisse eingegangen wird: doch nur im Babyalter - sobald man sich fortbewegen kann, lässt das doch immer mehr nach. Also verwöhn ich ihn noch, so lange das noch so "einfach" ist - Milch, Liebe, Spielen, Lachen = glückliches Bärchen. Und das tu ich voller Inbrunst. Und diese Gedanken bauen mich dann auch immer wieder auf.

Layla und Leo (knapp 16 Wochen)

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3. Juni 2006 um 18:59
In Antwort auf efua_12682115

Warum nur eine Brust?
Hallo,

wieso trinkt dein Kleiner denn nur an einer Brust pro Stillen?
Ich könnte mir vorstellen, dass er deswegen schneller hungrig wird, als wenn er noch eine zweite Brust zum "Nachtisch" bekäme.
Ich habe auch mit einer Brust angefangen (war froh, dass er überhaupt trank) und dann auf zwei gewechselt. Damit das klappt, wickel ich den Kleinen (2 Wochen alt) dazwischen und dann will er auch seinen "Nachschub" haben.
Naja, wenn ich bisher eines mitbekommen habe, dann, dass jedes Kind anders ist und jede Frau ihre eigene Art von Problem mit dem Stillen hat.
Ich hoffe für dich, dass die Abstände auch mal größer werden, sodass du wieder mehr Zeit für dich hast.

Liebe Grüße,
Michi

Vielleicht weil sein magen klein ist?
ja, also erstmal danke für die antwort und...das ist echt ne gute frage!!! er trinkt einfach nicht mehr! er dreht seinen kopf weg, wenn er satt ist, nichts zu machen!!! und geduldig ist er auch nicht!!! aber ich versuch es mal mit nem wickel-boxenstopp! danke für den tip
und alles gute noch für euch!!!

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