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....alle Kinder gleich lieben...

19. Dezember 2009 um 11:47

Huhu!
Also die Frage klingt wohl etwas komisch, ich versuche mal zu erklären, was ich meine:
In letzter Zeit habe ich des Öfteren gehört/gesehen/gelesen/erlebt, dass Mütter und zum Teil auch Väter, die mehrere Kinder haben, ein Kind bevorzugen, "mehr lieben".
Ich mache mir so meine Gedanken drum, weil ich selbst ein kleines Kind habe (12Monate) und in drei Monaten unser zweiter Krümel zur Welt kommt. Ich liebe mein erstes Kind über alles, er war kein Wunschkind, aber mit dem Tag seiner Geburt habe ich alle meine "schlechten Vorsätze" über Bord geworfen und bin jetzt eine richtige Mama, viele nennen mich sogar "die Glucke"
Jetzt habe ich Angst, mein zweites Kind (Wunschkind) zu vernachlässigen oder nicht so sehr lieben zu können, wie mein Erstes. Ich habe für das Zweite ja garnicht die Zeit, wie beim Ersten... Kann es sein, dass die Bindung dadurch nicht so stark sein wird, wie bei meinem Erstgeborenen? Ich liebe mein Kind so sehr, dass ich mir garnicht vorstellen kann, noch jemanden so bedingungslos zu lieben wie meinen Schatz. Ich möchte aber das Zweite nicht vernachlässigen oder weniger lieben.
Versteht ihr, was ich meine?
Man hört und liest von Müttern, die die Familie verlassen und nur ein Kind mitnehmen, weil sie zum Anderen weniger Bezug haben..... Oder von älteren Geschwisterkindern, die benachteiligt werden, weil das Jüngere ja "soo süß" ist... Oder von jüngeren Geschwisterkindern, die nicht richtig gefördert werden, "quasi nebenher laufen", weil das Ältere immernoch die absolute Nr.1 ist...
Ich habe Angst, auch eine der Mütter zu werden, die ihre Kids nicht gleich behandelt und nicht gleichviel liebt.
Ich möchte hier keine Diskussion auslösen über gute und schlechte Eltern usw und auch keine zickereien!
Mich würde nur interessieren, ob vllt noch jmd diese Ängste hat/hatte, wie ihr damit umgeht, ob ihr solche Fälle kennt, wie ich sie beschrieben habe...
Ich hoffe, ich habe richtig ausdrücken können, was ich meine.
-> Sorry für den langen Text!
lg

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19. Dezember 2009 um 11:55


ich denke deine sorgen sind berechtigt aber unbegründet

ich habe 2 kinder, eins aus erster ehe (12 jahre) und einen sohn aus 2. ehe (11 monate). ich liebe beide kinder, natürlich benötigt das jüngste immer die volle aufmerksamkeit am anfang, ist doch klar!

aber des hab ich jetz noch net gehört, dass man dadurch ein kind weniger liebt. jedes auf seine weise eben

meine freundin hat vier kinder, und sie liebt sie alle bedingungslos

hast du geschwister?

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19. Dezember 2009 um 12:02


Hallo,

ich habe zwei Jungs mit einem Altersunterschied von 17 Monaten (ähnlich wie bei dir dann).

Allerdings war das zweite Kind gar nicht geplant. Ich war eher total geschockt, als ich den positiven SSTest in der Hand hielt.

Mir ging es am Anfang so, dass ich sauer auf den Jüngsten war, weil er so viel geschrieen hat, dass ich überhaupt keine Zeit für den Großen hatte. Gott sei Dank war die Oma da. Aber es war trotzdem schwer.
Dazu kommt, dass der Erste eine sehr schwere Geburt mitmachen musste und gün und blau im Gesicht war, kaum geatmet hatte und in die Kinderklinik musste. Das bleibt natürlich im Hinterstübchen und man denkt: ach der Arme, hat im Gegensatzt zu seinem jüngeren Bruder einen so schweren Start gehabt.

Andererseits erwarte ich teilweise von dem Großen, dass er Sachen und Erklärungen versteht, die er in seinem Alter noch gar nicht verstehen kann! Da musst du Vorsichtig sein: Sie sind zwar dann DIE GROßEN, aber trotzdem noch immer klein
Ich sag immer zu meinem Großen er ist mein kleiner Großer und zu dem Kleinen er ist der große Kleine.

Jetzt ist es total klasse und ich habe beide gleich lieb.

Ich wünsche dir eine schöne restliche Schwangerschaft und mach dir zu diesem Thema keine so großen Gedanken. Das spielt sich schon ein.
Schau aber, wenn du am Anfang keine oder wenig Zeit für das erste Kind hast, dass jemand für es da ist (Oma etc.). Das ist echt wichtig. Meiner hat sich als Erstatzbezugsperson die Oma ausgesucht. Das hat zwar wehgetan, aber so war es einfacher für alle.

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19. Dezember 2009 um 14:48


Ich glaube nicht, dass Deine Frage blöd ist...

Unsere Große ist ein absoluter Sonnenschein und ich kann diese Liebe nicht in Worte fassen.
Als ich mit unserer 2. Tochter schwanger war, hab ich mich total verrückt gemacht... Ich hatte Angst, dass ich die Liebe nicht teilen könnte und die kleine Motte mir nicht soooo ans Herz wächst wie meine Große...

Aber weißt Du was? Du musst die Liebe nicht teilen! Sie verdoppelt sich und ich liebe meine kleine Motte genauso extrem wie die Große

Liebe Grüße und eine tolle Zeit als 2fach Mama

die andere Glucke

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19. Dezember 2009 um 15:12
In Antwort auf audie_12144254


ich denke deine sorgen sind berechtigt aber unbegründet

ich habe 2 kinder, eins aus erster ehe (12 jahre) und einen sohn aus 2. ehe (11 monate). ich liebe beide kinder, natürlich benötigt das jüngste immer die volle aufmerksamkeit am anfang, ist doch klar!

aber des hab ich jetz noch net gehört, dass man dadurch ein kind weniger liebt. jedes auf seine weise eben

meine freundin hat vier kinder, und sie liebt sie alle bedingungslos

hast du geschwister?

Danke
für eure Antworten, das macht mir Mut! Zweifel habe ich natürlich trotzdem, ich hoffe wirklich, dass ich beide Kinder gleich lieben kann und nicht miteinander vergleiche ("sie kann das viel besser"... "er hat das damals ganz anders gemacht"...) und ich hoffe wirklich, dass ich für Beide gleich behandlen kann.
@sarina: Ja, ich habe Geschwister, ich war die Jüngste von Dreien, bis als Nachzügler meine 9Jahre jüngere Schwester kam. Ich hab mich im Großen und Ganzen nicht benachteiligt gefühlt, kleine Rivalitäten gibts ja immer mal, aber nichts ernstes bei uns. Allerdings weiß ich, dass meine älteste Schwester immer gesagt hat (auch heute noch denkt), sie wäre das schwarze Schaf in der Familie. Ich selbst habe es nicht so empfunden, aber ich bin ja auch 6Jahre jünger als sie und kann nicht beurteilen, wie sie sich damals gefühlt hat.
Jedenfalls möchte ich nicht, dass meine Kids auch mal so übereinander reden, ich hoffe sooo sehr, ihnen soviel Liebe und Gedborgenheit geben zu können, wie jeder Einzelne braucht. Ich mach mich ganz verrückt mit dem Thema....
Das fängt schon damit an, dass ich grüble, wie es wird, wenn ich im Krankenhaus bin. Voraussichtlich läufts auch diesmal wieder auf nen Kaiserschnitt hinaus und dann bin ich mindestens 5Nächte von dem Großen weg und wenn ich wieder komme, ist das Kleine dabei. Wie muss das für den Großen sein???
Meine Familie unterstützt mich wirklich sogut es eben geht bei über 40km Entfernung und Vollzeitarbeitern.
Mit meiner Schwiegerfamilie kann ich überhaupt nicht gut, dass heißt, ich werde oft auf mich alleine gestellt sein und meine Kids haben keine "Ersatzbezugsperson" außer den Papa, der erst abends vom Arbeiten kommt.
Oje oje, ich jammere hier nur rum grad...
DANKE trotzdem für eure lieben Worte und euer Verständnis!

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19. Dezember 2009 um 15:20
In Antwort auf sanne_12883130

Danke
für eure Antworten, das macht mir Mut! Zweifel habe ich natürlich trotzdem, ich hoffe wirklich, dass ich beide Kinder gleich lieben kann und nicht miteinander vergleiche ("sie kann das viel besser"... "er hat das damals ganz anders gemacht"...) und ich hoffe wirklich, dass ich für Beide gleich behandlen kann.
@sarina: Ja, ich habe Geschwister, ich war die Jüngste von Dreien, bis als Nachzügler meine 9Jahre jüngere Schwester kam. Ich hab mich im Großen und Ganzen nicht benachteiligt gefühlt, kleine Rivalitäten gibts ja immer mal, aber nichts ernstes bei uns. Allerdings weiß ich, dass meine älteste Schwester immer gesagt hat (auch heute noch denkt), sie wäre das schwarze Schaf in der Familie. Ich selbst habe es nicht so empfunden, aber ich bin ja auch 6Jahre jünger als sie und kann nicht beurteilen, wie sie sich damals gefühlt hat.
Jedenfalls möchte ich nicht, dass meine Kids auch mal so übereinander reden, ich hoffe sooo sehr, ihnen soviel Liebe und Gedborgenheit geben zu können, wie jeder Einzelne braucht. Ich mach mich ganz verrückt mit dem Thema....
Das fängt schon damit an, dass ich grüble, wie es wird, wenn ich im Krankenhaus bin. Voraussichtlich läufts auch diesmal wieder auf nen Kaiserschnitt hinaus und dann bin ich mindestens 5Nächte von dem Großen weg und wenn ich wieder komme, ist das Kleine dabei. Wie muss das für den Großen sein???
Meine Familie unterstützt mich wirklich sogut es eben geht bei über 40km Entfernung und Vollzeitarbeitern.
Mit meiner Schwiegerfamilie kann ich überhaupt nicht gut, dass heißt, ich werde oft auf mich alleine gestellt sein und meine Kids haben keine "Ersatzbezugsperson" außer den Papa, der erst abends vom Arbeiten kommt.
Oje oje, ich jammere hier nur rum grad...
DANKE trotzdem für eure lieben Worte und euer Verständnis!

Hm...
Als ich mit dem Blasensprung im Kh rum spazierte, kam meine Große(sie war bei ihrer Freundin als es passierte) und wollte nochmal nach mir schauen... Sie wusste ja, dass sie nun bald eine große Schwester ist und hat sich auch tierisch gefreut.
Als um 18h die Wehen stärker wurden und ich sie nicht mehr unterdrücken konnte, bat ich meinen Mann, Coline zu meiner Schwiemu zu bringen... Sie wohnte 3 Minuten vom KH entfernt. Sie hatte immer ein besonderes Verhältnis zur Oma und dennoch war es ganz blöd, als ich im Kh lag. Sie kam am nächsten Morgen um 10h und wich von da an nicht mehr von meiner und Caitlins Seite.
Es war schwer, als sie wieder mit ihrer Oma nach Hause musste und Mo Nachmittag ging es nicht mehr anders und mein Mann holte sie nach Hause. Dort schlief sie bis 19h und wollte dann wieder zu mir. GsD bin ich Dienstags entlassen worden und war somit wieder bei ihr...
Ich muss aber auch sagen, dass Coline schon 4 Jahre alt war.

Die Kinder meiner Freundin sind genau 13 Monate auseinander. Wir dachten alle, dass es schwieriger werden würde... Aber da kann ich dich beruhigen... ! Es war alles absolut easy ...

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19. Dezember 2009 um 15:28
In Antwort auf carole_12957545

Hm...
Als ich mit dem Blasensprung im Kh rum spazierte, kam meine Große(sie war bei ihrer Freundin als es passierte) und wollte nochmal nach mir schauen... Sie wusste ja, dass sie nun bald eine große Schwester ist und hat sich auch tierisch gefreut.
Als um 18h die Wehen stärker wurden und ich sie nicht mehr unterdrücken konnte, bat ich meinen Mann, Coline zu meiner Schwiemu zu bringen... Sie wohnte 3 Minuten vom KH entfernt. Sie hatte immer ein besonderes Verhältnis zur Oma und dennoch war es ganz blöd, als ich im Kh lag. Sie kam am nächsten Morgen um 10h und wich von da an nicht mehr von meiner und Caitlins Seite.
Es war schwer, als sie wieder mit ihrer Oma nach Hause musste und Mo Nachmittag ging es nicht mehr anders und mein Mann holte sie nach Hause. Dort schlief sie bis 19h und wollte dann wieder zu mir. GsD bin ich Dienstags entlassen worden und war somit wieder bei ihr...
Ich muss aber auch sagen, dass Coline schon 4 Jahre alt war.

Die Kinder meiner Freundin sind genau 13 Monate auseinander. Wir dachten alle, dass es schwieriger werden würde... Aber da kann ich dich beruhigen... ! Es war alles absolut easy ...


ja mach dir keine sorgen, also nicht zu viele

meine neffen sind 12 monate auseinander, und meine schwester liebt alle beide gleich. jeden auf seine weise eben

und vergleiche macht man doch immer, is aber auch nichts schlimmes. also meine tochter konnte auch schon mehr mit 11 monaten, als mein sohn jetzt

ich drück dir die daumen, wird schon alles werden!! )

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