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Alleine mit 2 Kindern. Wie schafft man das?

4. März 2010 um 14:37

Hallo!
Ich habe mich nach langem hin und her für das Baby entschieden, welches im August zur Welt kommt.

Da ich nicht nur ohne Partner, sondern auch völlig ohne Familienanschluss bin, frage ich mich wie ich das schaffen werde.
Gibt es Jemanden, der das kennt?
Ich würde mich sehr über Tipps und Ratschläge freuen.
L.G. Angie

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Top 3 Antworten

10. März 2010 um 22:33

Superwoman...
...schafft alles. Aber nur die. Wir anderen kriegen es halt so hin. Es geht tatsächlich, bin seit knapp zwei Jahren auch allein mit meinen zweien (3 und 6), alles eine Frage der Einstellung und der Organisation.
Konkret:
1. Einstellung: Nicht grübeln und hadern, sondern sich mit der Situation arrangieren. Ich fand die Phase, als der Vater der Kinder noch da war und ständig Streit im Haus herrschte, viel anstrengender als jetzt alleine. Klar, manchmal ist es schon frustrierend oder nervig, die Alleinzuständigkeit, aber besser als eine schlechte Partnerschaft allemal. Ein guter Partner macht das Leben leichter und schöner, ein schlechter Partner aber macht nur Arbeit und schlechte Laune. Außerdem gibt es ohne Partner wenigstens keinen Streit über die richtige Erziehung, das wissen auch die Kinder. Sie müssen sich nach der Mama richten.
2. Organisation: Möglichst selten einkaufen gehen, lieber einmal mehr Sachen mitnehmen. Das spart Zeit und Geld, weil man nicht so oft in Versuchung kommt, unnötiges Zeug zu kaufen. Vorräte anlegen: Brot/Toast kann man prima einfrieren, Milch auch, Fleisch und Gemüse sowieso. Da verhungert keiner.
Ansprüche an Perfektion runterschrauben - Bügeln oder Putzen nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Vorkochen: wenn man eh schon am Schnippeln ist, kann man auch gut zwei Gerichte kochen, eines für heute und eines für den nächsten Tag.
3. Nein sagen, wenn es zusätzlich Kraft kostet. Das gilt Freundinnen genauso wie für angereiste Familienmitglieder. Menschen, die die Laune heben und keine zusätzliche Arbeit machen oder sogar mit anpacken, sind willkommen. Aber nur die.
4. Verbündete suchen. Ich hab auch keine Familie am Ort und meine guten Freundinnen wohnen nicht gerade um die Ecke. Aber meine schon etwas ältere Nachbarin, enkellos, hat sich begeistert auf meine Kinder gestürzt. Weniger begeistert war am Anfang ich, weil unsere Ernährungs- und Erziehungsstile ziemlich auseinandergingen. Inzwischen haben wir das geklärt und die Kinder lieben ihre Leihoma. Für mich ist sie ein Glücksfall, vor allem wenn es brennt: Sie nimmt die Kinder schon mal, wenn ich arbeiten muss und die Kinder (noch) krank sind. Umgekehrt lass ich mir öfter mal ein Ohr von ihr abquatschen. Meinen Babysitter hab ich auch in der Nachbarschaft gesucht, doppelter Vorteil: kurze Wege und wenn die 16jährige doch mal mit meinen Kleinen überfordert sein sollte, ist deren Mutter schneller da als ich.
5. Du schaffst das!
Alles Gute!

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8. März 2010 um 18:08

Hallo laura9895
mir geht es genauso, bin auch alleinerziehend und habe 2 Kinder!

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10. März 2010 um 22:33

Superwoman...
...schafft alles. Aber nur die. Wir anderen kriegen es halt so hin. Es geht tatsächlich, bin seit knapp zwei Jahren auch allein mit meinen zweien (3 und 6), alles eine Frage der Einstellung und der Organisation.
Konkret:
1. Einstellung: Nicht grübeln und hadern, sondern sich mit der Situation arrangieren. Ich fand die Phase, als der Vater der Kinder noch da war und ständig Streit im Haus herrschte, viel anstrengender als jetzt alleine. Klar, manchmal ist es schon frustrierend oder nervig, die Alleinzuständigkeit, aber besser als eine schlechte Partnerschaft allemal. Ein guter Partner macht das Leben leichter und schöner, ein schlechter Partner aber macht nur Arbeit und schlechte Laune. Außerdem gibt es ohne Partner wenigstens keinen Streit über die richtige Erziehung, das wissen auch die Kinder. Sie müssen sich nach der Mama richten.
2. Organisation: Möglichst selten einkaufen gehen, lieber einmal mehr Sachen mitnehmen. Das spart Zeit und Geld, weil man nicht so oft in Versuchung kommt, unnötiges Zeug zu kaufen. Vorräte anlegen: Brot/Toast kann man prima einfrieren, Milch auch, Fleisch und Gemüse sowieso. Da verhungert keiner.
Ansprüche an Perfektion runterschrauben - Bügeln oder Putzen nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Vorkochen: wenn man eh schon am Schnippeln ist, kann man auch gut zwei Gerichte kochen, eines für heute und eines für den nächsten Tag.
3. Nein sagen, wenn es zusätzlich Kraft kostet. Das gilt Freundinnen genauso wie für angereiste Familienmitglieder. Menschen, die die Laune heben und keine zusätzliche Arbeit machen oder sogar mit anpacken, sind willkommen. Aber nur die.
4. Verbündete suchen. Ich hab auch keine Familie am Ort und meine guten Freundinnen wohnen nicht gerade um die Ecke. Aber meine schon etwas ältere Nachbarin, enkellos, hat sich begeistert auf meine Kinder gestürzt. Weniger begeistert war am Anfang ich, weil unsere Ernährungs- und Erziehungsstile ziemlich auseinandergingen. Inzwischen haben wir das geklärt und die Kinder lieben ihre Leihoma. Für mich ist sie ein Glücksfall, vor allem wenn es brennt: Sie nimmt die Kinder schon mal, wenn ich arbeiten muss und die Kinder (noch) krank sind. Umgekehrt lass ich mir öfter mal ein Ohr von ihr abquatschen. Meinen Babysitter hab ich auch in der Nachbarschaft gesucht, doppelter Vorteil: kurze Wege und wenn die 16jährige doch mal mit meinen Kleinen überfordert sein sollte, ist deren Mutter schneller da als ich.
5. Du schaffst das!
Alles Gute!

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11. März 2010 um 1:06
In Antwort auf regenbogen67

Superwoman...
...schafft alles. Aber nur die. Wir anderen kriegen es halt so hin. Es geht tatsächlich, bin seit knapp zwei Jahren auch allein mit meinen zweien (3 und 6), alles eine Frage der Einstellung und der Organisation.
Konkret:
1. Einstellung: Nicht grübeln und hadern, sondern sich mit der Situation arrangieren. Ich fand die Phase, als der Vater der Kinder noch da war und ständig Streit im Haus herrschte, viel anstrengender als jetzt alleine. Klar, manchmal ist es schon frustrierend oder nervig, die Alleinzuständigkeit, aber besser als eine schlechte Partnerschaft allemal. Ein guter Partner macht das Leben leichter und schöner, ein schlechter Partner aber macht nur Arbeit und schlechte Laune. Außerdem gibt es ohne Partner wenigstens keinen Streit über die richtige Erziehung, das wissen auch die Kinder. Sie müssen sich nach der Mama richten.
2. Organisation: Möglichst selten einkaufen gehen, lieber einmal mehr Sachen mitnehmen. Das spart Zeit und Geld, weil man nicht so oft in Versuchung kommt, unnötiges Zeug zu kaufen. Vorräte anlegen: Brot/Toast kann man prima einfrieren, Milch auch, Fleisch und Gemüse sowieso. Da verhungert keiner.
Ansprüche an Perfektion runterschrauben - Bügeln oder Putzen nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Vorkochen: wenn man eh schon am Schnippeln ist, kann man auch gut zwei Gerichte kochen, eines für heute und eines für den nächsten Tag.
3. Nein sagen, wenn es zusätzlich Kraft kostet. Das gilt Freundinnen genauso wie für angereiste Familienmitglieder. Menschen, die die Laune heben und keine zusätzliche Arbeit machen oder sogar mit anpacken, sind willkommen. Aber nur die.
4. Verbündete suchen. Ich hab auch keine Familie am Ort und meine guten Freundinnen wohnen nicht gerade um die Ecke. Aber meine schon etwas ältere Nachbarin, enkellos, hat sich begeistert auf meine Kinder gestürzt. Weniger begeistert war am Anfang ich, weil unsere Ernährungs- und Erziehungsstile ziemlich auseinandergingen. Inzwischen haben wir das geklärt und die Kinder lieben ihre Leihoma. Für mich ist sie ein Glücksfall, vor allem wenn es brennt: Sie nimmt die Kinder schon mal, wenn ich arbeiten muss und die Kinder (noch) krank sind. Umgekehrt lass ich mir öfter mal ein Ohr von ihr abquatschen. Meinen Babysitter hab ich auch in der Nachbarschaft gesucht, doppelter Vorteil: kurze Wege und wenn die 16jährige doch mal mit meinen Kleinen überfordert sein sollte, ist deren Mutter schneller da als ich.
5. Du schaffst das!
Alles Gute!


Na das nenne ich einmal eine Aufmunterung. War sogar richtig amüsiert. Hier in Kärnten ist die Kinderbetreuung nicht gerade optimal, da ist die Idee von Verbündeten , vielleicht Leihoma, geradezu genial.
Alles liebe dir und deinen Kindern.

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2. Februar um 11:29
In Antwort auf regenbogen67

Superwoman...
...schafft alles. Aber nur die. Wir anderen kriegen es halt so hin. Es geht tatsächlich, bin seit knapp zwei Jahren auch allein mit meinen zweien (3 und 6), alles eine Frage der Einstellung und der Organisation.
Konkret:
1. Einstellung: Nicht grübeln und hadern, sondern sich mit der Situation arrangieren. Ich fand die Phase, als der Vater der Kinder noch da war und ständig Streit im Haus herrschte, viel anstrengender als jetzt alleine. Klar, manchmal ist es schon frustrierend oder nervig, die Alleinzuständigkeit, aber besser als eine schlechte Partnerschaft allemal. Ein guter Partner macht das Leben leichter und schöner, ein schlechter Partner aber macht nur Arbeit und schlechte Laune. Außerdem gibt es ohne Partner wenigstens keinen Streit über die richtige Erziehung, das wissen auch die Kinder. Sie müssen sich nach der Mama richten.
2. Organisation: Möglichst selten einkaufen gehen, lieber einmal mehr Sachen mitnehmen. Das spart Zeit und Geld, weil man nicht so oft in Versuchung kommt, unnötiges Zeug zu kaufen. Vorräte anlegen: Brot/Toast kann man prima einfrieren, Milch auch, Fleisch und Gemüse sowieso. Da verhungert keiner.
Ansprüche an Perfektion runterschrauben - Bügeln oder Putzen nur, wenn es sich nicht vermeiden lässt. Vorkochen: wenn man eh schon am Schnippeln ist, kann man auch gut zwei Gerichte kochen, eines für heute und eines für den nächsten Tag.
3. Nein sagen, wenn es zusätzlich Kraft kostet. Das gilt Freundinnen genauso wie für angereiste Familienmitglieder. Menschen, die die Laune heben und keine zusätzliche Arbeit machen oder sogar mit anpacken, sind willkommen. Aber nur die.
4. Verbündete suchen. Ich hab auch keine Familie am Ort und meine guten Freundinnen wohnen nicht gerade um die Ecke. Aber meine schon etwas ältere Nachbarin, enkellos, hat sich begeistert auf meine Kinder gestürzt. Weniger begeistert war am Anfang ich, weil unsere Ernährungs- und Erziehungsstile ziemlich auseinandergingen. Inzwischen haben wir das geklärt und die Kinder lieben ihre Leihoma. Für mich ist sie ein Glücksfall, vor allem wenn es brennt: Sie nimmt die Kinder schon mal, wenn ich arbeiten muss und die Kinder (noch) krank sind. Umgekehrt lass ich mir öfter mal ein Ohr von ihr abquatschen. Meinen Babysitter hab ich auch in der Nachbarschaft gesucht, doppelter Vorteil: kurze Wege und wenn die 16jährige doch mal mit meinen Kleinen überfordert sein sollte, ist deren Mutter schneller da als ich.
5. Du schaffst das!
Alles Gute!

Dein Beitrag ist zwar eine Weile her und wahrscheinlich sind deine Kinder jetzt schon in einem Alter, wo sie selbstständig sind und die Situation viel einfacher geworden ist als zu der Zeit, als sie klein waren, aber ich muss dir sagen, dass ich seit Monaten schon auf der Suche nach einem Beitrag bin, der mich mal ein bisschen aufbaut und mir gute Tipps geben kann. Dein Beitrag hat mir da sowas von Mut gemacht! Sehr hilfreich wirklich! Vielen Dank! 

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2. Februar um 12:06

Vielleicht hilft dir auch die Seite "Mütter brauchen Mütter" um ein bisschen ein Netzwerk aufzubauen?

Ansonsten schon jetzt um den Kiga-platz kümmern und mal bei Tagesmüttern anfragen.

Wie alt ist denn das große Kind?

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3. Februar um 19:03
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Vielleicht hilft dir auch die Seite "Mütter brauchen Mütter" um ein bisschen ein Netzwerk aufzubauen?

Ansonsten schon jetzt um den Kiga-platz kümmern und mal bei Tagesmüttern anfragen.

Wie alt ist denn das große Kind?

Der Große ist 3 und der Kleine ist 10 Monate. Ja, der Große ist ja schon lange im Kiga angemeldet, aber bekommt wahrscheinlich dieses Jahr erst nen Platz. 

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3. Februar um 20:52
In Antwort auf zweigestreifte_quelljungfer

Vielleicht hilft dir auch die Seite "Mütter brauchen Mütter" um ein bisschen ein Netzwerk aufzubauen?

Ansonsten schon jetzt um den Kiga-platz kümmern und mal bei Tagesmüttern anfragen.

Wie alt ist denn das große Kind?

Da ich auch gerade in einer ähnlichen Situation bin (alleine mit drei Kindern im Alter von 0-5 Jahren, keine Verwandtschaft  in der Nähe) hatte ich mal auf die Seite "Mütter für Mütter" geguckt. Sieht aber ziemlich tot aus und bei mir in der Gegend war auch weit und breit keine andere Mutter registriert.
Hier gibt es sogenannte "Familienpaten", also Leute, die sich als Paten für eine zugezogene Familie verstehen. Nur leider warte ich immer noch darauf, dass sich jemand meldet. Anscheinend gibt es viel mehr suchende Familien als Paten
Letztendlich habe ich ein notdürftiges Netzwerk aus Freunden aufgebaut, eben alles Leute die ebenfalls nicht von hier sind. Die freuen sich nämlich eher über neue Kontakte als Alteingesessene mit jeder menge Verwandtschaft vor Ort

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