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Alleinerziehend?

28. Januar 2017 um 20:44

hey an alle alleinerziehenden

Wie habt ihr den verlust vom partner verkraften können?
wie alt waren eure kinder bei der trennung?
wie funktioniert es als alleinerziehende?
(ohne hilfe von anderen)

wie habt ihr es geschafft stark zu bleiben für eure kinder?

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28. Januar 2017 um 22:22

Mein Ex- Mann und ich haben uns vor 2 Jahren getrennt.
Da waren wir fast 15 Jahre zusammen (7 Jahre davon verheiratet)
Die Art und Weise und Zeitpunkt die er zur Trennung gewählt hat war mehr als daneben.
Wir waren mit Kind (damlas 4,5J ) und meninen Eltern im Skiurlaub... gut 800km von zu Hause weg.
Letztlich ist er einige Tage vor mir nach Hause gefahren und als ich mit Kind dann nach Hause kam war er ausgezogen.

Ich war schin ein Tag nach dem klar war, dass wir uns trennen erleichtert, man muss ehrlich sagen , dass hätten wir viel früher machen sollen.

Unsere Tochter war 4,5 Jahre alt.

Ich bin mit ihr in der Wohnung wohnen geblieben und nun ist es unsere Hexenhütte.

Ohne Hilfe würde ich es nicht schaffen.
Ich bin Krankenschwester und durch den Schichtdienst auf Oma angewiesen, aber das war ich auch als ich nicht getrennt war, sind beide in der Pflege.
Mittlerweile ist meine Tochter ,seit letzten Jahr im Sommer, in der Schule , geht dort in die OGS, aber auch da brauch ich meine Eltern.



 

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29. Januar 2017 um 3:15

Ich habe mich vor einem dreiviertel Jahr von meinem Mann getrennt, da war unsere Tochter knapp 3. Für mich war es definitiv die richtige Entscheidung, und auch meine Tochter hat es anscheinend gut verkraftet. 
Im Alltag ist es oft etwas anstrengend. Ich arbeite zwar nur 20 Stunden pro Woche, habe aber pro Strecke 2 Stunden Fahrtweg  (incl. Kind im Kindergarten abgeben). Da der Kindergarten nur bis 4 geöffnet hat, auf der Arbeit aber phasenweise von mir erwartet wird, flexibel zu sein, ist es manchmal ziemlich stressig. Unterstützung vor Ort habe ich nicht. Meine Mutter wohnt 2 Stunden entfernt, kann also auch nicht spontan einspringen. Meine Tochter ist immer sonntags für 4 Stunden bei ihrem Papa, mehr "möchte" er im Moment nicht... Ich weiß also schon gar nicht mehr, wie es ist, auszuschlafen oder mal abends wegzugehen. Trotzdem läuft es eigentlich ganz gut! Es ist Ruhe eingekehrt, wir sind inzwischen gut eingespielt und ich bereue es absolut nicht, mich getrennt zu haben. 

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29. Januar 2017 um 14:51
In Antwort auf kamasaki

Ich habe mich vor einem dreiviertel Jahr von meinem Mann getrennt, da war unsere Tochter knapp 3. Für mich war es definitiv die richtige Entscheidung, und auch meine Tochter hat es anscheinend gut verkraftet. 
Im Alltag ist es oft etwas anstrengend. Ich arbeite zwar nur 20 Stunden pro Woche, habe aber pro Strecke 2 Stunden Fahrtweg  (incl. Kind im Kindergarten abgeben). Da der Kindergarten nur bis 4 geöffnet hat, auf der Arbeit aber phasenweise von mir erwartet wird, flexibel zu sein, ist es manchmal ziemlich stressig. Unterstützung vor Ort habe ich nicht. Meine Mutter wohnt 2 Stunden entfernt, kann also auch nicht spontan einspringen. Meine Tochter ist immer sonntags für 4 Stunden bei ihrem Papa, mehr "möchte" er im Moment nicht... Ich weiß also schon gar nicht mehr, wie es ist, auszuschlafen oder mal abends wegzugehen. Trotzdem läuft es eigentlich ganz gut! Es ist Ruhe eingekehrt, wir sind inzwischen gut eingespielt und ich bereue es absolut nicht, mich getrennt zu haben. 

Ich habe auch in dem Zusammenhang mal eine Frage an die "erfahrenen" Alleinerziehenden: In den ach so schlauen Artikeln zu dem Thema steht immer, man solle sich zur Entlastung ein funktionierendes soziales Netzwerk aufbauen. Habt ihr das geschafft, und wenn ja, wie? Eine Praktikantin aus dem Kindergarten wird jetzt zum zweiten mal babysitten, und die ehemalige Tagesmutter meiner Tochter hat sich auch angeboten, sie ab und zu mal zu nehmen, aber für Krankheitsfälle  (Kind oder ich) habe ich niemanden hier in der Gegend. Zudem ist der Kindergarten auch nur mit dem Auto zu erreichen - vielleicht noch mit dem Bus - , was bedeutet, dass jemand, der sie mal im Notfall von dort abholen würde, zum Beispiel, wenn meine Bahn nicht fährt, ja auch einen entsprechenden Kindersitz bräuchte... Also, welche Notfallpläne habt ihr, wie habt ihr Euer Netzwerk aufgebaut und wie oft kommt es zum Einsatz?

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29. Januar 2017 um 18:55
In Antwort auf kamasaki

Ich habe auch in dem Zusammenhang mal eine Frage an die "erfahrenen" Alleinerziehenden: In den ach so schlauen Artikeln zu dem Thema steht immer, man solle sich zur Entlastung ein funktionierendes soziales Netzwerk aufbauen. Habt ihr das geschafft, und wenn ja, wie? Eine Praktikantin aus dem Kindergarten wird jetzt zum zweiten mal babysitten, und die ehemalige Tagesmutter meiner Tochter hat sich auch angeboten, sie ab und zu mal zu nehmen, aber für Krankheitsfälle  (Kind oder ich) habe ich niemanden hier in der Gegend. Zudem ist der Kindergarten auch nur mit dem Auto zu erreichen - vielleicht noch mit dem Bus - , was bedeutet, dass jemand, der sie mal im Notfall von dort abholen würde, zum Beispiel, wenn meine Bahn nicht fährt, ja auch einen entsprechenden Kindersitz bräuchte... Also, welche Notfallpläne habt ihr, wie habt ihr Euer Netzwerk aufgebaut und wie oft kommt es zum Einsatz?

Mein Notfallteam sind meine Eltern.
Auf mein Ex-Mann und seine Eltern würd ich mich nie verlassen.
Da kommt ehr der Papst persönlich zum betreuen oder der Weihnachtsmann.
Ansonsten hab ich noch meine beste Freundin mit ihrem Eheman und der Patenonkel der bei uns in der Nähe wohnt (der andere -mein Bruder- wohnt über 500km weit weg).
 

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3. Februar 2017 um 18:21

ich danke euch denn meiner besten freundin gehts echt dreckig wegen der trennung habe ihr die nachrichten gezeigt und sie bedankt sich dafür und wird sich nun auch aNMELDEN 

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