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Alleinerziehend - findet Ihr das gerecht?

4. Februar 2017 um 11:32

Wenn ein Mann 3100 Euro NETTO herausbekommt und davon für 2 Kinder nur knapp 900 Euro bezahlen muss, also eigentlich weniger (nämlich wenn das halbe Kindergeld abgezogen wir), nur etwas mehr als 700 Euro. D.h. er hat für sich ALLEINE 2400 Euro auf der Hand und kann sich nen Lenz machen.

Die Alleinerziehende muss von dem Geld + ihrem Verdienst (in einem typischen "Frauenjob" - gut qualifiziert, viele Weiterbildungen in der Tasche etc. - schlechtbezahlt bei 60% nur 1200 Euro brutto), dann eine ausreichend große Wohnung für 3 Leute, Nebenkosten, Essen, Kleidung, Ausflüge + Urlaub (sofern überhaupt möglich), Musikschule, Turnen, Geschenke etc. eben alles finanzieren + das Kümmern um die Kinder, den Haushalt etc.

Dann kommt der Mann und will die Kinder doch öfter sehen jedes Wochenende (nein, logischerweise nicht unter der Woche, wo man sich um Hausaufgaben, Fahren zur Musikschule etc. kümmern muss....) mit einem Koffer voll gebügelter Wäsche - und dafür noch weniger bezahlen....findet Ihr das gerecht????

Gibt es eigentlich so etwas wie einen Verband für alleinerziehende Mütter, die sich mal für uns in der Politik stark machen?

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4. Februar 2017 um 12:02

Naja,was ist heutzutage schon gerecht???Mein Ex muss für unsere 3 Kinder 1400 zahlen,wird im Sommer hochgesetzt da meine große mit dann 6 Jahren mehr bekommt...Er heiratet einen sehr sehr gut verdienenden Mann dieses Jahr,mein Ex verdient selber auch nicht gerade wenig,hat dafür auch einen hohen Anspruch wo ich sage sowas muss nicht sein als Vater...Uns gehts nicht schlecht mit Unterhalt,Kindergeld und wenn ich im Herbst wieder arbeiten gehe...
 Ich denke auch dass es darauf ankommt wo man wohnt,die Wohnungs bzw Häuserpreise variieren da ja sehr stark...
Er beschwert sich immer soooooooo viel Unterhalt zu zahlen und die Kinder vorläufig nur beim Jugendamt unter betreuter Aufsicht zu sehen...Dass wir Mütter auch arbeiten gehen müssen und nebenbei die Kinder erziehen,Haushalt schmeißen etc sehen die Männer einfach nicht

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4. Februar 2017 um 12:24

Und hast du mal mit ihm darüber gesprochen auch unter der Woche die Kinder aufzunehmen also sagen wir mal Mo-Do du, Do- So er und dann wechseln, so das jeder mal ein Wochenende mit den Kids hat. Wechselmodell.

 

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4. Februar 2017 um 13:08
In Antwort auf caputschino

Und hast du mal mit ihm darüber gesprochen auch unter der Woche die Kinder aufzunehmen also sagen wir mal Mo-Do du, Do- So er und dann wechseln, so das jeder mal ein Wochenende mit den Kids hat. Wechselmodell.

 

Sowas möchte mein Ex auch bzw hat es beim Jugendamt angesprochen...Selbst die sagen dass so ein Wechselmodell meistens daran scheitert,dass man nicht im selben Ort wohnt,unterschiedliche Ansichten von Erziehung hat usw....Wir wohnen ca ne Stunde voneinander entfernt und schon alleine wegen Kindergarten,Kita,Krippe oder Schule garnicht machbar....Ich finde auch die Väter sollten die gleiche"Arbeit" haben mit Erziehung und allem was dazugehört wie die Mütter. ...So sieht er die 3 momentan bis auf weiters nur alle 2 Wochen für 2 Stunden beim Jugendamt 

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4. Februar 2017 um 13:29
In Antwort auf singlemum25

Sowas möchte mein Ex auch bzw hat es beim Jugendamt angesprochen...Selbst die sagen dass so ein Wechselmodell meistens daran scheitert,dass man nicht im selben Ort wohnt,unterschiedliche Ansichten von Erziehung hat usw....Wir wohnen ca ne Stunde voneinander entfernt und schon alleine wegen Kindergarten,Kita,Krippe oder Schule garnicht machbar....Ich finde auch die Väter sollten die gleiche"Arbeit" haben mit Erziehung und allem was dazugehört wie die Mütter. ...So sieht er die 3 momentan bis auf weiters nur alle 2 Wochen für 2 Stunden beim Jugendamt 

deswegen finde ich das wechselmodell ganz gut. da beide an der erziehung und am alltag der kinder beteiligt sind. Aber ja, das funktioniert nur, wenn die Eltern im selben Ort wohnen und einigemaßen miteinander klar kommen.

Ich finde das immer etwas kompliziert, weil man Geld nie mit Zeit vergleichen kann. Und was gerecht ist und was nicht.
@ TE findest du es ungerecht, dass dein EX mehr Geld im Monat übrig hat als du? Oder dass 700 Euro Unterhalt zu wenig sind und nicht ausreichen für Verpflegung und Teilkosten von Freizeitaktivitäten
( dann würde ich mit ihm nochmal über gemeinsame Kosten reden, wie z.b dass ihr Musikschule und Schulausflüge ect. aufteilt)
oder findest du es ungerecht, dass er die Kinder nur alle zwei Wochen sieht und du kaum Zeit mal für dich hast? ( dann solltet ihr über Zeiten reden- wohnt er im selben Ort oder weiter weg? Könnte er die Kids auch mal nachmittags von der Schule abholen usw)

Ist natürlich die Frage, wie eure Beziehung nach der Trennung ist, wenn ihr euch gar nicht mehr leiden könnt und ständig streitet ist das natürlich schwierig Vereinbarungen zu treffen. Ansonsten, kann man vieles auch untereinander klären.

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4. Februar 2017 um 23:34

Nein, es ist im Vergleich natürlich nicht gerecht. 
Ich muss aber auch ehrlich sagen, dass ich mit einem Unterhaltspflichtigen nicht tauschen möchte. 
Ja, ich verdiene mehr als du und komme auch aus einer günstigen Gegend mit günstigen Mieten (120qm 600 Euro warm), aber ich würde wirklich nicht tauschen wollen, denn meine Zeit mit meinem Sohn ist mir um einiges wichtiger als 2400 Netto. Ich war lange AE und habe noch nie Unterhalt oder Unterhaltsvorschuss bekommen. 
Es kommt wahrscheinlich auf die Region an, aber bei uns kommt z.B. eine AE mit AlgII sehr gut klar und das ist nun wirklich nicht viel. Einige Schülerinnen an meiner alten Arbeitsstelle hatten 1200 Euro monatlich und bei unserem günstigen Mietspiegel war das sehr gut machbar. Da hatten einige von geschwärmt, dass sie mit ALGII besser dran waren als mit dem Bafög. 

Was ich damit sagen möchte...natürlich ist das nicht gerecht, wenn man überlegt was eine Mutter für Zeit investiert, aber ich würde wirklich nicht tauschen wollen...für kein Geld der Welt. 
Es ist nunmal so, dass man von einer AE auch eine komplette Stelle verlangen kann, wenn das Kind alt genug ist. Du gehst 60% und könntest (rein theoretisch) auch 100% gehen. So kann man auch einen Unterhaltspflichtigen dazu zwingen die Stunden aufzustocken, wenn er nicht voll arbeiten geht. 
Gesetzlich machst du das freiwillig und könntest auch mehr arbeiten gehen um deine Kinder besser zu versorgen. So ist es leider. Da wird die Zeit mit den Kindern, der Haushalt etc. nicht mit berechnet.

Aber mal eine Frage: Bekommst du zu dem Musikunterricht nicht extra was gezahlt? Der Unterhalt ist ja nur für die Versorung etc. 
Aktivitäten etc. werden doch gesondert gezählt, zu denen der Vater beitragen muss.

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5. Februar 2017 um 7:14
In Antwort auf singlemum25

Sowas möchte mein Ex auch bzw hat es beim Jugendamt angesprochen...Selbst die sagen dass so ein Wechselmodell meistens daran scheitert,dass man nicht im selben Ort wohnt,unterschiedliche Ansichten von Erziehung hat usw....Wir wohnen ca ne Stunde voneinander entfernt und schon alleine wegen Kindergarten,Kita,Krippe oder Schule garnicht machbar....Ich finde auch die Väter sollten die gleiche"Arbeit" haben mit Erziehung und allem was dazugehört wie die Mütter. ...So sieht er die 3 momentan bis auf weiters nur alle 2 Wochen für 2 Stunden beim Jugendamt 

Ja, ich weiß auch nicht, ob das in unserem Fall gut wäre.... Warum mit Jugendamt?

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5. Februar 2017 um 7:15

😄Hab ich auch gedacht- gibt's halt wohl auch!

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5. Februar 2017 um 7:22
In Antwort auf carpe3punkt0

Nein, es ist im Vergleich natürlich nicht gerecht. 
Ich muss aber auch ehrlich sagen, dass ich mit einem Unterhaltspflichtigen nicht tauschen möchte. 
Ja, ich verdiene mehr als du und komme auch aus einer günstigen Gegend mit günstigen Mieten (120qm 600 Euro warm), aber ich würde wirklich nicht tauschen wollen, denn meine Zeit mit meinem Sohn ist mir um einiges wichtiger als 2400 Netto. Ich war lange AE und habe noch nie Unterhalt oder Unterhaltsvorschuss bekommen. 
Es kommt wahrscheinlich auf die Region an, aber bei uns kommt z.B. eine AE mit AlgII sehr gut klar und das ist nun wirklich nicht viel. Einige Schülerinnen an meiner alten Arbeitsstelle hatten 1200 Euro monatlich und bei unserem günstigen Mietspiegel war das sehr gut machbar. Da hatten einige von geschwärmt, dass sie mit ALGII besser dran waren als mit dem Bafög. 

Was ich damit sagen möchte...natürlich ist das nicht gerecht, wenn man überlegt was eine Mutter für Zeit investiert, aber ich würde wirklich nicht tauschen wollen...für kein Geld der Welt. 
Es ist nunmal so, dass man von einer AE auch eine komplette Stelle verlangen kann, wenn das Kind alt genug ist. Du gehst 60% und könntest (rein theoretisch) auch 100% gehen. So kann man auch einen Unterhaltspflichtigen dazu zwingen die Stunden aufzustocken, wenn er nicht voll arbeiten geht. 
Gesetzlich machst du das freiwillig und könntest auch mehr arbeiten gehen um deine Kinder besser zu versorgen. So ist es leider. Da wird die Zeit mit den Kindern, der Haushalt etc. nicht mit berechnet.

Aber mal eine Frage: Bekommst du zu dem Musikunterricht nicht extra was gezahlt? Der Unterhalt ist ja nur für die Versorung etc. 
Aktivitäten etc. werden doch gesondert gezählt, zu denen der Vater beitragen muss.

Nee, momentanen nicht. Muss da aber was machen.

Du hast schon recht die Zeit mit den Kindern ist Gold wert! 
Ich möchte auch nicht, dass er soviel Einfluss auf sie hat. Er hat sich selbst nicht so im Griff (leichtes Alkoholproblem- jeden Abend ca. 6 Flaschen Bier - so war's zumindest als wir noch zusammen waren, er wird auch schnell aggressiv...etc.)

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5. Februar 2017 um 8:06

Ich finde den Unterhalt ausreichend! Und wenn er dir schon anbietet dir Kinder öfters zu nehmen,  dann nimm es doch an. Einige Väter  bieten es an und die Frau lehnt es ab, da können die Väter ja nichts für.  Er kann ja auch nichts dafür dass du nur einen "typischen " schlecht bezahlten Frauenberuf hast.Und wenn die Kinder gut betreut sind bzw. alt genug ist doch sicher ne Stundenerhöhung drin. Du hättest ja auch studieren können etc.
Solltest du irgendwann wieder einen Partner haben und ggf. mit ihm zusammen wohnen stehst du finanziell sehr gut da. Im deutschen Recht ist alles sehr gut geregelt, in anderem Ländern sieht es da ganz anders aus!

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5. Februar 2017 um 8:41
In Antwort auf utek73

Nee, momentanen nicht. Muss da aber was machen.

Du hast schon recht die Zeit mit den Kindern ist Gold wert! 
Ich möchte auch nicht, dass er soviel Einfluss auf sie hat. Er hat sich selbst nicht so im Griff (leichtes Alkoholproblem- jeden Abend ca. 6 Flaschen Bier - so war's zumindest als wir noch zusammen waren, er wird auch schnell aggressiv...etc.)

So typisch, der Vater soll keinen Einfluss haben, aber zahlen darf er. 

Schließe mich Kirschtraum an, finde den Unterhalt ausreichend, mit deinem Teilzeitgehalt und den kindergeldern hast du genauso viel, wie dein Ex-Mann. Und er kümmert sich doch, was willst du mehr. 

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5. Februar 2017 um 8:53
In Antwort auf kirschtraum

Ich finde den Unterhalt ausreichend! Und wenn er dir schon anbietet dir Kinder öfters zu nehmen,  dann nimm es doch an. Einige Väter  bieten es an und die Frau lehnt es ab, da können die Väter ja nichts für.  Er kann ja auch nichts dafür dass du nur einen "typischen " schlecht bezahlten Frauenberuf hast.Und wenn die Kinder gut betreut sind bzw. alt genug ist doch sicher ne Stundenerhöhung drin. Du hättest ja auch studieren können etc.
Solltest du irgendwann wieder einen Partner haben und ggf. mit ihm zusammen wohnen stehst du finanziell sehr gut da. Im deutschen Recht ist alles sehr gut geregelt, in anderem Ländern sieht es da ganz anders aus!

Da kann ich die TE aber auch verstehen. Ihr Ex will die Kinder nur am Wochenende. Unter der Woche lehnt er es ab und gerade da könnte der Mann Einsatz zeigen und sie entlasten...statt sich die Rosinen rauszulesen und nur am Wochenende den Umgang zu pflegen und dann auch noch Unterhalterleichterung fordern, obwohl er in der Zeit nicht mal die Wäsche wäscht. Der Mann hat 2400 Euro auf der Hand. Wenn es ihm um die Kinder geht, dann pfeift er auf die Minderung vom Unterhalt, weil er sie am Wochenende hat. Schließlich beteiligt er sich nicht an Aktivitäten etc.
Die TE hat trotzdem ihre Fixkosten, die sie monatlich tragen muss und die sind bei 3 Personen eben um einiges höher...ob nun die Kinder anwesend sind oder nicht.
Natürlich muss der Mann sich auch an Sonderausgaben beteiligen, die über den normalen Unterhalt hinausgehen z.B. die Musikschule, Klassenfahrten und die Kitakosten. Da kommt es auf den Verdienst beider Elternteile an und nach dem Verdienst zu urteilen, müsste der Ex der TE 2/3 und die TE 1/3 der Sonderausgaben übernehmen. Da sieht das mit dem gerechten Unterhalt gleich ganz anders aus. 
Da macht ihr Ex es wirklich geschickt, wenn er die Kinder am Wochenende haben möchte und dafür auch noch den Unterhalt drücken will. Er zeigt zwar Einsatz, aber will sich den auch noch bezahlen lassen, obwohl er schon weniger zahlt als er eigentlich müsste.

 

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5. Februar 2017 um 9:05
In Antwort auf missesq

So typisch, der Vater soll keinen Einfluss haben, aber zahlen darf er. 

Schließe mich Kirschtraum an, finde den Unterhalt ausreichend, mit deinem Teilzeitgehalt und den kindergeldern hast du genauso viel, wie dein Ex-Mann. Und er kümmert sich doch, was willst du mehr. 

Das hat sie doch gar nicht gesagt.
Sie hätte nicht mal was dagegen, wenn er die Kinder unter der Woche nimmt. 
Ja, der Mann ist Vollzeit arbeiten und sie nur Teilzeit, aber nur weil sie getrennt sind, heißt das doch nicht, dass er mit den Kinder unter der Woche nichts mehr am Hut haben muss. 
Mich würde meinem Mann einen Vogel zeigen, wenn er mir sagen würde "Ich kümmere mich nur noch am Wochenende um das Kind. Schließlich bin ich Vollzeit arbeiten und du nur Teilzeit. Da kannst du dich auch allein um das Kind kümmern.".
Bei Gofem wäre ein riesiges Geschreib, wenn eine verheiratete Frau einen Thread eröffnet, dass der Mann sich nur am Wochenende um das Kind kümmert. Warum kriegen dann getrennte Väter diesen Bonus? Weil sie eine eigene Wohnung haben? Ernsthaft? Deswegen sind es doch trotzdem ihre Kinder, um die sie sich nicht weniger kümmern müssen, wie Väter, die mit den Kindern unter einem Dach leben. Mein Mann muss den Großen auch zum Sport fahren und ab August mit ihm Hausaufgaben machen...davor kann er sich auch nicht drücken. Warum ist das dann einem getrennten Mann gestattet? Es wäre doch zumindest möglich, wenn er das 1-2x in der Woche macht. Sind doch auch seine Kinder. Also rückt er sich doch selbst in das Licht des Zahlers und nicht des Vaters...zumal er sich eben nicht an den Sonderausgaben beteiligt. 
Demnach sucht er sich nur die besten Stücke für seine Rolle raus und das kann es doch nicht sein. Entweder ganz oder gar nicht.

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5. Februar 2017 um 9:49

Ja hast du richtig verstanden...Mit diesem Mann hatte er während unserer Beziehung lange eine Affaire

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5. Februar 2017 um 9:52
In Antwort auf utek73

Ja, ich weiß auch nicht, ob das in unserem Fall gut wäre.... Warum mit Jugendamt?

Weil er momentan nur betreuten Umgang haben darf,da einiges vorgefallen war 

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5. Februar 2017 um 9:53
In Antwort auf carpe3punkt0

Da kann ich die TE aber auch verstehen. Ihr Ex will die Kinder nur am Wochenende. Unter der Woche lehnt er es ab und gerade da könnte der Mann Einsatz zeigen und sie entlasten...statt sich die Rosinen rauszulesen und nur am Wochenende den Umgang zu pflegen und dann auch noch Unterhalterleichterung fordern, obwohl er in der Zeit nicht mal die Wäsche wäscht. Der Mann hat 2400 Euro auf der Hand. Wenn es ihm um die Kinder geht, dann pfeift er auf die Minderung vom Unterhalt, weil er sie am Wochenende hat. Schließlich beteiligt er sich nicht an Aktivitäten etc.
Die TE hat trotzdem ihre Fixkosten, die sie monatlich tragen muss und die sind bei 3 Personen eben um einiges höher...ob nun die Kinder anwesend sind oder nicht.
Natürlich muss der Mann sich auch an Sonderausgaben beteiligen, die über den normalen Unterhalt hinausgehen z.B. die Musikschule, Klassenfahrten und die Kitakosten. Da kommt es auf den Verdienst beider Elternteile an und nach dem Verdienst zu urteilen, müsste der Ex der TE 2/3 und die TE 1/3 der Sonderausgaben übernehmen. Da sieht das mit dem gerechten Unterhalt gleich ganz anders aus. 
Da macht ihr Ex es wirklich geschickt, wenn er die Kinder am Wochenende haben möchte und dafür auch noch den Unterhalt drücken will. Er zeigt zwar Einsatz, aber will sich den auch noch bezahlen lassen, obwohl er schon weniger zahlt als er eigentlich müsste.

 

Naja was heißt Rosinen rauslesen; der Mann arbeitet unter der Woche, bei dem Verdienst sicher nicht weg, da wird er wohl kaum groß Zeit haben, die Kinder unter der Zeit zu nehmen. 

Zum Thema gerechter Untehalt, also bei der Summe sollte Musikunterricht drinne sein, ohne dass die TE am Hungertuch nagt. 

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5. Februar 2017 um 9:58

Er wollte Kinder haben,er war mit dem Mann schon vor unserer Beziehung mal zusammen...Leider hab ich während unserer Beziehung nichts gemerkt..

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5. Februar 2017 um 10:00
In Antwort auf carpe3punkt0

Das hat sie doch gar nicht gesagt.
Sie hätte nicht mal was dagegen, wenn er die Kinder unter der Woche nimmt. 
Ja, der Mann ist Vollzeit arbeiten und sie nur Teilzeit, aber nur weil sie getrennt sind, heißt das doch nicht, dass er mit den Kinder unter der Woche nichts mehr am Hut haben muss. 
Mich würde meinem Mann einen Vogel zeigen, wenn er mir sagen würde "Ich kümmere mich nur noch am Wochenende um das Kind. Schließlich bin ich Vollzeit arbeiten und du nur Teilzeit. Da kannst du dich auch allein um das Kind kümmern.".
Bei Gofem wäre ein riesiges Geschreib, wenn eine verheiratete Frau einen Thread eröffnet, dass der Mann sich nur am Wochenende um das Kind kümmert. Warum kriegen dann getrennte Väter diesen Bonus? Weil sie eine eigene Wohnung haben? Ernsthaft? Deswegen sind es doch trotzdem ihre Kinder, um die sie sich nicht weniger kümmern müssen, wie Väter, die mit den Kindern unter einem Dach leben. Mein Mann muss den Großen auch zum Sport fahren und ab August mit ihm Hausaufgaben machen...davor kann er sich auch nicht drücken. Warum ist das dann einem getrennten Mann gestattet? Es wäre doch zumindest möglich, wenn er das 1-2x in der Woche macht. Sind doch auch seine Kinder. Also rückt er sich doch selbst in das Licht des Zahlers und nicht des Vaters...zumal er sich eben nicht an den Sonderausgaben beteiligt. 
Demnach sucht er sich nur die besten Stücke für seine Rolle raus und das kann es doch nicht sein. Entweder ganz oder gar nicht.

Seh ich anders. Wie oft wird hier geschrieben, dass der Mann erst spät abends kommt, weil beruflich stark eingespannt oder die Kinder maximal ins Bett bringen kann, das ist dann okay aber in der Konstellation nicht?! Finde es vollkommen okay, dass er sich dann halt "nur" am We kümmern kann. Bei meinem Bruder zB ist das genauso, weil er unter der Woche viel beruflich unterwegs ist, ist für alle betroffenen vollkommen okay. 

BTW, würde ich gerne mal das Gesicht der TE sehen, wenn der Ex-Mann seine Stunden runterschraubt, um mehr Zeit für die Kids zu haben, aber dann nur noch die Hälfte zahlen kann.

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5. Februar 2017 um 10:06

Ohja der Schock war groß...Momentan wird eigentlich nur noch übers Jugendamt kommuniziert...Ich bin mit den Kindern im Dezember zurück in meine Geburtsstadt gezogen wo ich meine Familie hab,ist aber nur ne knappe Stunde von meinem Ex entfernt...Nächsten Monat ist Taufe meiner kleinen und da graust es mir schon sehr ihn,seinen Partner und Familie zu sehen...

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5. Februar 2017 um 10:45

Ja ich hab gesagt nachdem es rauskam im Sommer ,dass ich keinen Mann mehr will,nie wieder...Aber wie das Schicksal so will hab ich im Dezember bzw Januar einen so lieben Alleinerziehenden Papa kennengelernt ,der auch sehr viel mut seiner Ex mitgemacht hat,unsere Babys sind nur 2 Wochen altersmäßig auseinander und sein Sohn geht sogar in die gleiche Kiga Gruppe wie meine große...Schmetterlinge sind ganz wild am flattern im Bauch 

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5. Februar 2017 um 12:01

Dankeschön,ja manchmal schlägt das Schicksal unverhofft positiv zu

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5. Februar 2017 um 17:53
In Antwort auf utek73

Wenn ein Mann 3100 Euro NETTO herausbekommt und davon für 2 Kinder nur knapp 900 Euro bezahlen muss, also eigentlich weniger (nämlich wenn das halbe Kindergeld abgezogen wir), nur etwas mehr als 700 Euro. D.h. er hat für sich ALLEINE 2400 Euro auf der Hand und kann sich nen Lenz machen.

Die Alleinerziehende muss von dem Geld + ihrem Verdienst (in einem typischen "Frauenjob" - gut qualifiziert, viele Weiterbildungen in der Tasche etc. - schlechtbezahlt bei 60% nur 1200 Euro brutto), dann eine ausreichend große Wohnung für 3 Leute, Nebenkosten, Essen, Kleidung, Ausflüge + Urlaub (sofern überhaupt möglich), Musikschule, Turnen, Geschenke etc. eben alles finanzieren + das Kümmern um die Kinder, den Haushalt etc.

Dann kommt der Mann und will die Kinder doch öfter sehen jedes Wochenende (nein, logischerweise nicht unter der Woche, wo man sich um Hausaufgaben, Fahren zur Musikschule etc. kümmern muss....) mit einem Koffer voll gebügelter Wäsche - und dafür noch weniger bezahlen....findet Ihr das gerecht????

Gibt es eigentlich so etwas wie einen Verband für alleinerziehende Mütter, die sich mal für uns in der Politik stark machen? 

Mein Exmann zahlt artig seinen Unterhalt.
Daneben zahlt er 50% der Vereinsbeiträge.
Und im Frühjahr wird Tochter für Frühjahr/Sommer und im Herbst für Herbst/Winter eingekleidet.
Er 50% ich 50%

Urlaub den ich mit ihr mache klar zahle ich.ansobsten sind die Ferien geteilt
 

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5. Februar 2017 um 18:20
In Antwort auf missesq

Seh ich anders. Wie oft wird hier geschrieben, dass der Mann erst spät abends kommt, weil beruflich stark eingespannt oder die Kinder maximal ins Bett bringen kann, das ist dann okay aber in der Konstellation nicht?! Finde es vollkommen okay, dass er sich dann halt "nur" am We kümmern kann. Bei meinem Bruder zB ist das genauso, weil er unter der Woche viel beruflich unterwegs ist, ist für alle betroffenen vollkommen okay. 

BTW, würde ich gerne mal das Gesicht der TE sehen, wenn der Ex-Mann seine Stunden runterschraubt, um mehr Zeit für die Kids zu haben, aber dann nur noch die Hälfte zahlen kann.

Und ich sehe das auch so - es kann nicht angehen, dass Frauen ständig darauf Rücksicht nehmen müssen, dass die werten Herren "mehr" arbeiten und keine Zeit haben . Wie im Fall der TE - sie muss sich um die Freizeit, Hausübung usw. kümmern, weil er die Kinder nur am Wochenende haben möchte . Er soll sich Zeit für den Alltag nehmen und nicht nur die Rosinen rauspicken - das die meisten Männer liebend gerne machen .

​Wie viele Männer kennst du denn - die dafür Verständnis haben, dass das alles Arbeit ist und ein Hick-Hack Arbeit, Kinder, Kinderbetreuungszeiten, Erziehung, Freizeitgestaltung und noch ein paar andere Unnahmlichkeiten, wie Krankheit der Kinder usw. unter Dach und Fach bekommen .

​Ich finde Frauen, die sich auf die Seite der Männer schlagen auch etwas befremdlich . Oder offensichtlich "ahnungslos" - was geht die Frau an - wie der Mann Arbeit und seine Kinder unter den Hut bringt - ihn interessiert es ja auch nicht . Wir alle wissen aber auch - dass Geld nicht alles gut macht !

​Und das was er bezahlt - tja, darüber lässt sich streiten, ob es viel oder wenig ist . Viell. wäre es ja tatsähclich eine Alternative dass die Männer weniger arbeiten, weniger in die Pensionskassa einbezahlen, das von den Frauen selbstverständlich erwartet wird !

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5. Februar 2017 um 18:25
In Antwort auf kirschtraum

Ich finde den Unterhalt ausreichend! Und wenn er dir schon anbietet dir Kinder öfters zu nehmen,  dann nimm es doch an. Einige Väter  bieten es an und die Frau lehnt es ab, da können die Väter ja nichts für.  Er kann ja auch nichts dafür dass du nur einen "typischen " schlecht bezahlten Frauenberuf hast.Und wenn die Kinder gut betreut sind bzw. alt genug ist doch sicher ne Stundenerhöhung drin. Du hättest ja auch studieren können etc.
Solltest du irgendwann wieder einen Partner haben und ggf. mit ihm zusammen wohnen stehst du finanziell sehr gut da. Im deutschen Recht ist alles sehr gut geregelt, in anderem Ländern sieht es da ganz anders aus!

Was heißt ausreichend ?
​Den hat die TE sich nicht ausgesucht - der wird berechnet und niemand hat darauf Einfluss - lediglich derjenige der verdient in diesem Fall der Mann .

​Wer sagt, er reicht aus ? Du ? Mit welchem Recht, weil andere weniger bis gar nichts bekommen ?

​Es spielt keine Rolle was er verdient und was er bezahlt . Die TE möchte, dass er seine Kinder unter der Woche nimmt und nicht nur am Wochenende - sie hätte auch gerne Zeit nehme ich an für ihre Kinder - das unter der Woche bei Schulbetrieb leider nicht so gut möglich ist !

​Was redet ihr euch da immer raus - dass es in Deutschland gut geregelt ist - muss die TE jetzt noch dankbar sein, weil sie dort wohnt und sozusagen auf die Butterseite gefallen ist ?
​In einem zivilisieren Land sollte das auch so sein, also dafür muss man nicht dankbar sein !

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6. Februar 2017 um 7:31
In Antwort auf xgusx

Was heißt ausreichend ?
​Den hat die TE sich nicht ausgesucht - der wird berechnet und niemand hat darauf Einfluss - lediglich derjenige der verdient in diesem Fall der Mann .

​Wer sagt, er reicht aus ? Du ? Mit welchem Recht, weil andere weniger bis gar nichts bekommen ?

​Es spielt keine Rolle was er verdient und was er bezahlt . Die TE möchte, dass er seine Kinder unter der Woche nimmt und nicht nur am Wochenende - sie hätte auch gerne Zeit nehme ich an für ihre Kinder - das unter der Woche bei Schulbetrieb leider nicht so gut möglich ist !

​Was redet ihr euch da immer raus - dass es in Deutschland gut geregelt ist - muss die TE jetzt noch dankbar sein, weil sie dort wohnt und sozusagen auf die Butterseite gefallen ist ?
​In einem zivilisieren Land sollte das auch so sein, also dafür muss man nicht dankbar sein !

Der Unterhalt ist ausreichend, da er der Düsseldorfer Tabelle entspricht (vlt. kann die TS noch kurz erwähnen, wie alt die beiden Kinder sind und wie viel er genau zahlt, dann kann man es auch bis auf den letzten Cent ausrechnen und nachvollziehen). Sie klagt über ihren schlecht bezahlten Job (tut eigentl nix zur Sache, wir haben in D. freie Berufswahl), sollte aber eigentl. froh sein, dass ihr Ex ziemlich gut verdient und ihr mehr, als nur den Mindestunterhalt zahlen kann. Was ist daran verkehrt? Da die Kinder bei ihr leben, leistet sie Betreuungsunterhalt, ihr Ex - Barunterhalt. Wenn er mehr Pflichten unter der Woche übernimmt, ist sie dann ihrerseits bereit, auf einen Teil des Geldes zu verzichten (hätte dann die Möglichkeit mehr als 60% zu arbeiten). Hört sich nicht so an.

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6. Februar 2017 um 8:45

In der Einkommensklasse 2701-3100 hat er dem 3j. Kind 411,- und dem 6j. 472,- zu zahlen, Kindergeld zieht man zur Hälfte ab. D.h. 411 + 472 - (96x2) = 691,-
In der Einkommensklasse 3101-3500 wären es 750,-
Der Mann zahlt also brav seinen Unterhalt. Nimmt man das Kindergeld noch dazu, sollte eigentl. auch Musikunterricht für die Kids drin sein.

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6. Februar 2017 um 8:53
In Antwort auf xgusx

Und ich sehe das auch so - es kann nicht angehen, dass Frauen ständig darauf Rücksicht nehmen müssen, dass die werten Herren "mehr" arbeiten und keine Zeit haben . Wie im Fall der TE - sie muss sich um die Freizeit, Hausübung usw. kümmern, weil er die Kinder nur am Wochenende haben möchte . Er soll sich Zeit für den Alltag nehmen und nicht nur die Rosinen rauspicken - das die meisten Männer liebend gerne machen .

​Wie viele Männer kennst du denn - die dafür Verständnis haben, dass das alles Arbeit ist und ein Hick-Hack Arbeit, Kinder, Kinderbetreuungszeiten, Erziehung, Freizeitgestaltung und noch ein paar andere Unnahmlichkeiten, wie Krankheit der Kinder usw. unter Dach und Fach bekommen .

​Ich finde Frauen, die sich auf die Seite der Männer schlagen auch etwas befremdlich . Oder offensichtlich "ahnungslos" - was geht die Frau an - wie der Mann Arbeit und seine Kinder unter den Hut bringt - ihn interessiert es ja auch nicht . Wir alle wissen aber auch - dass Geld nicht alles gut macht !

​Und das was er bezahlt - tja, darüber lässt sich streiten, ob es viel oder wenig ist . Viell. wäre es ja tatsähclich eine Alternative dass die Männer weniger arbeiten, weniger in die Pensionskassa einbezahlen, das von den Frauen selbstverständlich erwartet wird !

Und wie soll das gehen ??? Mein Ex muss wenn betreuter Umgang ist extra Urlaub nehmen,weil er was normal ist bis 18 uhr arbeitet...Die Kinder gehen zwischen 19 und 20 Uhr ins Bett ubd ich denke das ist bei den meisten so,darum ist das Wochenende als Umgangszeit die einzige Möglichkeit

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6. Februar 2017 um 9:44
In Antwort auf xgusx

Und ich sehe das auch so - es kann nicht angehen, dass Frauen ständig darauf Rücksicht nehmen müssen, dass die werten Herren "mehr" arbeiten und keine Zeit haben . Wie im Fall der TE - sie muss sich um die Freizeit, Hausübung usw. kümmern, weil er die Kinder nur am Wochenende haben möchte . Er soll sich Zeit für den Alltag nehmen und nicht nur die Rosinen rauspicken - das die meisten Männer liebend gerne machen .

​Wie viele Männer kennst du denn - die dafür Verständnis haben, dass das alles Arbeit ist und ein Hick-Hack Arbeit, Kinder, Kinderbetreuungszeiten, Erziehung, Freizeitgestaltung und noch ein paar andere Unnahmlichkeiten, wie Krankheit der Kinder usw. unter Dach und Fach bekommen .

​Ich finde Frauen, die sich auf die Seite der Männer schlagen auch etwas befremdlich . Oder offensichtlich "ahnungslos" - was geht die Frau an - wie der Mann Arbeit und seine Kinder unter den Hut bringt - ihn interessiert es ja auch nicht . Wir alle wissen aber auch - dass Geld nicht alles gut macht !

​Und das was er bezahlt - tja, darüber lässt sich streiten, ob es viel oder wenig ist . Viell. wäre es ja tatsähclich eine Alternative dass die Männer weniger arbeiten, weniger in die Pensionskassa einbezahlen, das von den Frauen selbstverständlich erwartet wird !

Was heißt nur am We haben möchte? Anders geht es halt arbeitsbedingt nicht immer. Was daran Rosinen rauspicken ist, erschließt sich mir nicht. Ein Kind 2 volle Tage am We zu bespaßen, ist nicht unbedingt die leichtere Aufgabe. Zumal auch da oft Vereinsaktivitäten, Hausaufgaben, lernen etc. ansteht. Ganz ehrlich, ich beneide meine Alleinerziehenden Freundinnen gelegentlich um ihre freie Zeit am Papa Wochenende. Aber zu erwarten, dass der Papa sich unter der Woche zeitlich genauso einbringt, wie die teilzeitarbeitende Mama, auf der anderen Seite aber einen vernünftigen Verdienst erwarten, um die Hand aufzuhalten, geht leider selten konform. 

Und ob du's glaubst oder nicht, ich kenne viele Männer, die wissen, dass die von dir aufgezählten Dinge Arbeit sind, sie verrichten sie nämlich auch selbst  

Im übrigen finde ich Frauen befremdlich, die sich stets in der Opferrolle sehen und alle Männer über einen Kamm scheren.

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6. Februar 2017 um 12:41

Also, da muss ich jetzt auch meinen Senf dazu geben.
Gerade bei anspruchsvolleren Jobs ist es nicht möglich, die Stunden runter zu schrauben.
Mein Mann hat z.B. eine Anstellung als Area Sales Manager gefunden, das heißt, er ist oft unter der Woche tagelang nicht da. Würde er zu seinem Chef gehen und sagen, er wolle weniger arbeiten, wäre er seine Anstellung schnell los.
So einfach, wie sich das manche vorstellen, ist es nun mal nicht

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6. Februar 2017 um 13:46
In Antwort auf missesq

Was heißt nur am We haben möchte? Anders geht es halt arbeitsbedingt nicht immer. Was daran Rosinen rauspicken ist, erschließt sich mir nicht. Ein Kind 2 volle Tage am We zu bespaßen, ist nicht unbedingt die leichtere Aufgabe. Zumal auch da oft Vereinsaktivitäten, Hausaufgaben, lernen etc. ansteht. Ganz ehrlich, ich beneide meine Alleinerziehenden Freundinnen gelegentlich um ihre freie Zeit am Papa Wochenende. Aber zu erwarten, dass der Papa sich unter der Woche zeitlich genauso einbringt, wie die teilzeitarbeitende Mama, auf der anderen Seite aber einen vernünftigen Verdienst erwarten, um die Hand aufzuhalten, geht leider selten konform. 

Und ob du's glaubst oder nicht, ich kenne viele Männer, die wissen, dass die von dir aufgezählten Dinge Arbeit sind, sie verrichten sie nämlich auch selbst  

Im übrigen finde ich Frauen befremdlich, die sich stets in der Opferrolle sehen und alle Männer über einen Kamm scheren.

Warst Du schon mal Alleinerziehende Mama?
ich verstehe was Du meinst mit beneiden Deiner Freundinnen, wen sie Kinderei haben. Aber das ist sowas von kurzsichtig... Wenn die Kinder krank sind, kümmern sich meistens die Mamas. Der Schieß unter Woche, das machen die Mamas. Und das Alleinesein mit den Kindern ist heftig: Der Man kann jeden Abend einfach spontan machen, was er will. Rumfahren, ausgehen, oder nicht? Er hat die Wahl. Die Mama nicht. Die sitzt Zuhause mit den Kindern. Alleine. Nix mit spontan. 
Und das raffen so viel Männer nicht, was das bedeutet. Und das verstehen auch so viele Frauen nicht, die es nicht leben: hast was vergessen beim Einkaufen? Der Mann ist Zuhause, Du kannst schnell noch mal ins Auto springen und einkaufen, was fehlt. 
Ah, der Mann ist nicht Zuhause, weil es keinen Mann mehr Zuhause gibt? Das kurz ins Auto springen um schnell noch was zu besorgen wird ne ganz andere Nr.
am Wochenende also kinderfrei haben ist da nicht immer beneidenswert. Den der Rest der Woche ist meist etwas komplizierter...

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6. Februar 2017 um 14:11
In Antwort auf gruenspan

Warst Du schon mal Alleinerziehende Mama?
ich verstehe was Du meinst mit beneiden Deiner Freundinnen, wen sie Kinderei haben. Aber das ist sowas von kurzsichtig... Wenn die Kinder krank sind, kümmern sich meistens die Mamas. Der Schieß unter Woche, das machen die Mamas. Und das Alleinesein mit den Kindern ist heftig: Der Man kann jeden Abend einfach spontan machen, was er will. Rumfahren, ausgehen, oder nicht? Er hat die Wahl. Die Mama nicht. Die sitzt Zuhause mit den Kindern. Alleine. Nix mit spontan. 
Und das raffen so viel Männer nicht, was das bedeutet. Und das verstehen auch so viele Frauen nicht, die es nicht leben: hast was vergessen beim Einkaufen? Der Mann ist Zuhause, Du kannst schnell noch mal ins Auto springen und einkaufen, was fehlt. 
Ah, der Mann ist nicht Zuhause, weil es keinen Mann mehr Zuhause gibt? Das kurz ins Auto springen um schnell noch was zu besorgen wird ne ganz andere Nr.
am Wochenende also kinderfrei haben ist da nicht immer beneidenswert. Den der Rest der Woche ist meist etwas komplizierter...

Unter der Woche, also Mo. bis Fr. rumfahren, ausgehen usw. wenn man Vollzeit arbeitet? Wie stellt du dir das eigentl. vor? Wenn man morgens früh raus muss, ist da nicht mehr viel mit weggehen am Vorabend nach einem stressigen Tag auf der Arbeit. Für sowas ist Wochenende da (im Normalfall, da auch Freunde meist nur am WE mitgehen können, da sie logischerweise auch arbeiten). Nun ist es aber so, dass s. g. WE-Papas ihre freien Tage den Kindern widmen, statt Party zu machen. Ich muss auch gestehen, manchmal meine alleinerziehende Bekannte um ihre freien Wochendenen zu beneiden, denn so viel weggehen kann ich mir zeitlich mom. nicht leisten. Einkaufen, wenn Papa daheim ist? In 99% der Fälle leider nicht, da dieser entweder auf der Arbeit oder auf der Baustelle ist (wir ziehen bald um). Es muss also auch so gehen.  Der einzige Unterschied ist wirklich, dass ich nicht weiß, vor wie vielen Jahren ich das letzte Mal ein WE nur für mich hatte

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6. Februar 2017 um 14:22
In Antwort auf gruenspan

Warst Du schon mal Alleinerziehende Mama?
ich verstehe was Du meinst mit beneiden Deiner Freundinnen, wen sie Kinderei haben. Aber das ist sowas von kurzsichtig... Wenn die Kinder krank sind, kümmern sich meistens die Mamas. Der Schieß unter Woche, das machen die Mamas. Und das Alleinesein mit den Kindern ist heftig: Der Man kann jeden Abend einfach spontan machen, was er will. Rumfahren, ausgehen, oder nicht? Er hat die Wahl. Die Mama nicht. Die sitzt Zuhause mit den Kindern. Alleine. Nix mit spontan. 
Und das raffen so viel Männer nicht, was das bedeutet. Und das verstehen auch so viele Frauen nicht, die es nicht leben: hast was vergessen beim Einkaufen? Der Mann ist Zuhause, Du kannst schnell noch mal ins Auto springen und einkaufen, was fehlt. 
Ah, der Mann ist nicht Zuhause, weil es keinen Mann mehr Zuhause gibt? Das kurz ins Auto springen um schnell noch was zu besorgen wird ne ganz andere Nr.
am Wochenende also kinderfrei haben ist da nicht immer beneidenswert. Den der Rest der Woche ist meist etwas komplizierter...

außerdem: wer nur 60% arbeitet hat genug Zeit für's Einkaufen, Termine etc. unter der Woche, am WE kann sie spontan alles machen was sie möchte, von so viel Luxus können manche nur träumen.

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6. Februar 2017 um 15:52

Was soll denn die Frau machen, wenn sie mehr Geld verdienen möchte ?
Ach ja, die Kinder und die Betreuung bleiben ja an ihr hängen .

​Tja, wir sehen Richtung nordische Länder und wissen, dort funktioniert es . Da arbeitet Mann auch nur Teilzeit - wie die Frau - weil er sich 50:50 einbringt .

 

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6. Februar 2017 um 16:32
In Antwort auf sisasausemaus

Also, da muss ich jetzt auch meinen Senf dazu geben.
Gerade bei anspruchsvolleren Jobs ist es nicht möglich, die Stunden runter zu schrauben.
Mein Mann hat z.B. eine Anstellung als Area Sales Manager gefunden, das heißt, er ist oft unter der Woche tagelang nicht da. Würde er zu seinem Chef gehen und sagen, er wolle weniger arbeiten, wäre er seine Anstellung schnell los.
So einfach, wie sich das manche vorstellen, ist es nun mal nicht

Vielleicht möchte manche alleinerziehende Mutter aber genau solche anspruchsvolleren Jobs auch machen, kann aber aufgrund der Kinder nicht und schraubt daher die beruflichen Ansprüche runter. Beim geschiedenen Mann ist es aber per se tabu, ähnliches zu fordern?

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6. Februar 2017 um 16:44
In Antwort auf waldmeisterin1

Vielleicht möchte manche alleinerziehende Mutter aber genau solche anspruchsvolleren Jobs auch machen, kann aber aufgrund der Kinder nicht und schraubt daher die beruflichen Ansprüche runter. Beim geschiedenen Mann ist es aber per se tabu, ähnliches zu fordern?

Dann würde der Unterhalt wegfallen bzw. drastisch schrumpfen.
Ob das gefallen würde?

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6. Februar 2017 um 16:54

mal ein anderer aspekT : jedes WE frei= lange Ausschlafen, faulenzen, mit Freunden sich treffen, Party machen, Wochenendausflug mit dem neuen Partner

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6. Februar 2017 um 17:01
In Antwort auf caputschino

mal ein anderer aspekT : jedes WE frei= lange Ausschlafen, faulenzen, mit Freunden sich treffen, Party machen, Wochenendausflug mit dem neuen Partner

Weiter oben steht, die TS wolle den Einfluss bzgl der Erziehung seitens des Vaters gering halten, da er ihnen nicht gut tun würde. Klingt nicht so, als verlange sie, dass er ihr die Kinder abnehmen soll.
Zudem hat er sie an Wochenenden. Klingt auch nicht nach feiern, faulenzen und co

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6. Februar 2017 um 17:07

Ich kenne Fälle, in denen der Vater seinen Job gewechselt hat, um nicht viel Unterhalt zahlen zu müssen. Auch wollen manche dieKinder nicht nehmen.
Dagegen klingt der Kinder der TS mehr als vernünftig und verantwortungsvoll

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6. Februar 2017 um 17:30
In Antwort auf sisasausemaus

Weiter oben steht, die TS wolle den Einfluss bzgl der Erziehung seitens des Vaters gering halten, da er ihnen nicht gut tun würde. Klingt nicht so, als verlange sie, dass er ihr die Kinder abnehmen soll.
Zudem hat er sie an Wochenenden. Klingt auch nicht nach feiern, faulenzen und co

also das mit dem freien WOchenenden bezog ich auf die TE. Ich war kurze Zeit alleinerziehnd und fand es auch sehr positiv 2-3 Tage in der Woche ( auch mal am WE) nur für mich alleine zu haben. Wegen der Frage nach der Gerechtigkeit.
Also die TE KÖNNTE auch für sich ein Vorteil sehen, wenn der Ex die Kinder öfters am WE zu sich nehmen möchte.

 

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6. Februar 2017 um 17:45
In Antwort auf alissa08

außerdem: wer nur 60% arbeitet hat genug Zeit für's Einkaufen, Termine etc. unter der Woche, am WE kann sie spontan alles machen was sie möchte, von so viel Luxus können manche nur träumen.

Gei.l. Alleinerziehend sein ist jetzt Luxus. Jetzt ist aber echt mal gut. Ich wollte nur zeigen, dass ich dieses Beneiden seltsam finde. Ich verstehe zwar, wie es gemeint ist, aber dafür hat man keinen Partner. Man muss auch nicht immer alles Eispiele so beim Wort nehmen, als ob es nur darum gehen würde. Ich finde halt dieses vergleichen hinkt hinten wie vorne.

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6. Februar 2017 um 18:07

Ich frage mich aber trotzdem, was hier in diesem Fall ungerecht ist bzw. was der TE ungerecht scheint.
Tatsächlich schrieb sie, dass sie nicht möchte dass der Vater viel Einfluss auf die Erziehung der Kinder hat (S.1) und dass zB ein Wechselmodell in ihrem Fall  eher schwierig sein wird. ( weil sie ein schwieriges Verhältniss haben, er in einer anderen Stadt wohnt, zu lange Arbeitszeiten hat? Das wissen wir nicht, dazu hat sie nichts geschrieben)
Dass ist doch ein Widerspruch, wenn sie anscheinend möchte, dass er die Kids auch unter der Woche mal nehmen soll ( obwohl sie das nicht geschrieben hat, dass sie das will)

Sie bekommt 700Euro + Kindergeld. Ich persönliche finde das nicht wenig. Ist natürlich die Frage was ist mit den 700 euro gedeckt? Für mich wäre es selbstverständlich, dass Kosten, die für Bildung und Hobbys der Kinder anfallen gemeinsam getragen werden. Aber Urlaub und Freizeitaktivitäten unter oder am WE das jeweilige Elternteil alleine zahlt.

Es ist nicht gerecht, wenn ein Elternteil nach der Trennung Karriere macht oder mehr verdient, weil dieser mehr Zeit hat und der andere Elternteil mit den Kids alleine ist. Wenn der Partner die Familie einfach verlässt und sich nicht mehr um die Kinder kümmert und der andere somit im Regen steht, dann istdas kacke.
Aber wenn ein Elternteil für sich entschieden hat- die Kinder bleiben nach der Trennung auf jeden Fall  bei mir , dann kann er dem anderen nicht immer ein Vorwurf machen, dass er nun mehr Zeit hat.
Viele Mütter können sich ein anderes Rollenmodell gar nicht vorstellen ( also Kinder leben beim Vater und Mutter zahlt Unterhalt und sieht ihre Kinder nur am WE)
Es gibt auch Väter, die gerne ihre Kinder öfters sehen möchten, es aber nicht möglich ist, weil sie in anderen Städten wohnen, die Arbeitszeiten nicht mit den Kindern vereinbar sind. Dann bleibt eigentlich nur das Wochenende. ALso vllt ist das ja auch unfair, dass die Mutter viel mehr Zeit mit den Kindern verbringt, am Alltag beteiligt ist, ein wesentlichen Beitrag zu ihrer Erziehung leistet usw. Wie schonmal geschrieben Geld ist nicht immer mit Zeit zu vergleichen.
Was bringt vllt dem Vater 2400 Euro mehr, wenn er seine Kinder kaum sieht?

Also die Frage nach Findet ihr das gerecht? Ist nicht immer einfach so zu beantworten.


 

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6. Februar 2017 um 18:13
In Antwort auf caputschino

also das mit dem freien WOchenenden bezog ich auf die TE. Ich war kurze Zeit alleinerziehnd und fand es auch sehr positiv 2-3 Tage in der Woche ( auch mal am WE) nur für mich alleine zu haben. Wegen der Frage nach der Gerechtigkeit.
Also die TE KÖNNTE auch für sich ein Vorteil sehen, wenn der Ex die Kinder öfters am WE zu sich nehmen möchte.

 

Das ist allerdings richtig. Kinder sind anstrengend und das nicht zu knapp

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7. Februar 2017 um 7:55

es gibt doch auch vorteile.... viele maenner benehmen sich fordender als kinder,mitunter hat man mehr arbeit als ohne.
stinkige socken ,vollgepinkelte wc deckel,versiffte waschbecken vom rasieren,jeden sonntag 5 gaenge menue fuer ihn und seine eltern auftischen,unter der woche zumindest 3 geaenge usw. gibt natuerlich maenner die sich einbringen und helfen. aber dein ex ,wird waehrend der beziehung sicher kein traummann gewesen sein,sonst waerd ihr sicher noch zusammen. was genau willst da wieder haben? sei froh ,das du ihn los bist und lach dir bloss nicht wieder so ein exemplar an.die sind in der regel haeufiger,als die fuersorglichen familinvaeter. finanziel stehst du auch nicht sooo schlecht. als ihr noch verheiratet ward,hattest du die schlechtere steuerkl.,er die bessere. hattest du da mehr geld zur verfuegung? du wuerdest dir ein wechselmodel wuenschen,wenn er ein besserer vater waer? und dann? waers finanziel dann nicht auch weniger? also nur die haelfte vom jetzigen unterhalt. arbeiten muss heutzutage die mehrzahl der muetter. alles andere ist schon fast naiv,wenn man bedenkt,wieviele ehen scheitern.klar manchmal fehlt der partner fuer gewisse sachen ,aber das wars doch schon. 

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7. Februar 2017 um 8:51

Egal wie man es machen würde, es gäbe immer was zu meckern.
Würde ein Mann statt 100%nur noch 70% arbeiten gehen um so die Kinder auch unter der Woche nehmen zu können,würde man sich beschweren weil ja dann der Unterhalt logischerweise weniger wird...Arbeitet er 100% und kann so die Kinder nur am WE nehmen ist es auch nicht recht und zu wenig
 

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7. Februar 2017 um 9:24
In Antwort auf sisasausemaus

Dann würde der Unterhalt wegfallen bzw. drastisch schrumpfen.
Ob das gefallen würde?

Überleg mal: Wenn Papa teilweise unter der Woche betreut und die Mutter dadurch mehr arbeiten könnte, insb. In den Abendstunden, auch mal mehr arbeiten bei Projektspitzen, ist sicherlich ein anspruchsvollerer Job drin, der den wegfallenden Unterhalt mehr als aufwiegt. Der Vater ist in den Alltag miteingebunden und hat statt Wochenendausflügen auch z.B. Hausaufgabenhilfe aif seinem Plan.Zusätzlich mehr Rente im Alter. Fänd ich persönlich ein gewinngeschäft. Sehe nur ich das so?

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7. Februar 2017 um 11:31
In Antwort auf waldmeisterin1

Überleg mal: Wenn Papa teilweise unter der Woche betreut und die Mutter dadurch mehr arbeiten könnte, insb. In den Abendstunden, auch mal mehr arbeiten bei Projektspitzen, ist sicherlich ein anspruchsvollerer Job drin, der den wegfallenden Unterhalt mehr als aufwiegt. Der Vater ist in den Alltag miteingebunden und hat statt Wochenendausflügen auch z.B. Hausaufgabenhilfe aif seinem Plan.Zusätzlich mehr Rente im Alter. Fänd ich persönlich ein gewinngeschäft. Sehe nur ich das so?

Es kommt darauf an, was Frau will.
Ganz ehrlich, ich kenne nicht viele, die aus karrieretechnidchen Gründen bei der Zeit mit Kind zurückstecken möchten.
Die TS schreibt auch, sie wolle den Vatet möglichst aus der Erziehung raus haben. Gerade wenn Eltern zerstritten sind, kommen solche Aussagen häufig vor

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7. Februar 2017 um 14:55

Bei mir ist es so, dass ich seit 9 Monaten alleinerziehend bin. Mein Noch-Ehemann verdient etwa 5.000 netto im Monat, wohnt in einem inzwischen abbezahlen Haus (in das ich in den vergangenen Jahren alles übrige Geld mitinvestiert habe - dafür auch eine "Abfindung" bekommen habe, meiner Meinung nach allerdings zu wenig). Im Moment bekomme ich noch Trennungsunterhalt, aber sobald der ausläuft, wird es eng.. 
Ich arbeite 20 Stunden pro Woche, habe aber incl. Kind im Kindergarten abgeben 2 Stunden Fahrtweg pro Strecke. Damit ist die Betreuungszeit voll ausgereizt. Jobs in meinem Berufsfeld sind hier in der Nähe wie ein Sechser im Lotto, gerade wenn man spätestens um 16 Uhr das Kind abholen muss. Da geht eigentlich nur Teilzeit, 30-35 Stunden, um den Spagat zwischen Zeit und Finanzen zu schaffen. Mein Tag ist von 6 bis 4 minutengenau getaktet, um alles unter einen Hut zu bringen. Am Wochenende nimmt der Herr Papa seun Kind sonntags für 4 Stunden, natürlich zwischen den Essenszeiten. Bald hat er 3 Wochen Urlaub und war total erstaunt, als ich ihn gefragt habe, ob er un der Zeit irgendwas mit seiner Tochter machen will. Äh, nee, er muss sich doch um den Garten kümmern... Ich habe seit Monaten nicht mehr ausgeschlafen. Abends kann ich nur weggehen, wenn ich nochmal 20 € für einen Babysitter drauflege. Einkaufen immer mit Kind - gerade nach einem anstrengenden Kindergartentag eine "Freude" für alle Beteiligten. Und dann bald auch noch die Sorgen, ob ich finanziell über die Runden komme. Was ich damit sagen möchte ist, dass es sich manche Väter schon ziemlich einfach machen und die Belastung des alleinerziehenden Elternteils nicht zu unterschätzen ist. Klar ist, ich würde die Rollen nicht tauschen und auf meine Tochter verzichten wollen. Aber eine etwas gerechtere Verteilung würde ich mir wünschen. Nur geht das eben nicht gegen den Willen des anderen Elternteils. 

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7. Februar 2017 um 15:13
In Antwort auf kamasaki

Bei mir ist es so, dass ich seit 9 Monaten alleinerziehend bin. Mein Noch-Ehemann verdient etwa 5.000 netto im Monat, wohnt in einem inzwischen abbezahlen Haus (in das ich in den vergangenen Jahren alles übrige Geld mitinvestiert habe - dafür auch eine "Abfindung" bekommen habe, meiner Meinung nach allerdings zu wenig). Im Moment bekomme ich noch Trennungsunterhalt, aber sobald der ausläuft, wird es eng.. 
Ich arbeite 20 Stunden pro Woche, habe aber incl. Kind im Kindergarten abgeben 2 Stunden Fahrtweg pro Strecke. Damit ist die Betreuungszeit voll ausgereizt. Jobs in meinem Berufsfeld sind hier in der Nähe wie ein Sechser im Lotto, gerade wenn man spätestens um 16 Uhr das Kind abholen muss. Da geht eigentlich nur Teilzeit, 30-35 Stunden, um den Spagat zwischen Zeit und Finanzen zu schaffen. Mein Tag ist von 6 bis 4 minutengenau getaktet, um alles unter einen Hut zu bringen. Am Wochenende nimmt der Herr Papa seun Kind sonntags für 4 Stunden, natürlich zwischen den Essenszeiten. Bald hat er 3 Wochen Urlaub und war total erstaunt, als ich ihn gefragt habe, ob er un der Zeit irgendwas mit seiner Tochter machen will. Äh, nee, er muss sich doch um den Garten kümmern... Ich habe seit Monaten nicht mehr ausgeschlafen. Abends kann ich nur weggehen, wenn ich nochmal 20 € für einen Babysitter drauflege. Einkaufen immer mit Kind - gerade nach einem anstrengenden Kindergartentag eine "Freude" für alle Beteiligten. Und dann bald auch noch die Sorgen, ob ich finanziell über die Runden komme. Was ich damit sagen möchte ist, dass es sich manche Väter schon ziemlich einfach machen und die Belastung des alleinerziehenden Elternteils nicht zu unterschätzen ist. Klar ist, ich würde die Rollen nicht tauschen und auf meine Tochter verzichten wollen. Aber eine etwas gerechtere Verteilung würde ich mir wünschen. Nur geht das eben nicht gegen den Willen des anderen Elternteils. 

Ja das kenn ich.
Seit gut 2 Jahren getrennt, Ex-Mann zahlt den Unterhalt und die Hälfte der Vereinskosten.
Ebenso wird sie 2 mal im Jahr eingekleidet und der Betrag geteilt.

Ansonsten habe ich unsere Tochter (6,5 J) 24 Std - 7 Tage - 52 Wochen
Er bemüht sich so ums Kind , dass sie nicht mehr zu ihm möchte.
Er kümmert sich so, dass Aussenstehende einen sich kümmernden Papa sehen, wenn man hinter die Fassade schaut sieht man dass da nichts als heisse Luft ist.
Er war auch erstaunt, dass die Schulferien geteilt werden
"3 Woche im Sommer? Soviel Urlaub hab ich nicht! Ich möchte mit meiner Freundin auch noch wegfahren.!"
Die Sommerferien sind jeder 3 Woche
und das eine Jahr hat einer die Herbstferien und der andere die Osterferien und dann wechselt das.
Die Weihnachtsferien habe ich.

Er hat sie das letzte Mal am 26.12.16 für nicht mal nen halben Tag bei sich gehabt. das nächste Mal Zeit hat er am 11.3.
Er fährt schliesslich im Februar 2 Wochen in Urlaub, da ist der Monat dann auch schon um.

Ich erwarte mittlerweile nichts mehr, meine Tochter auch immer weniger.
Er versteht es nicht, weil er meint er macht doch alles.
Alle Gespräche verliefen so, dass er keinen Anteil bei sich sieht. Dann ist das eben so.
Ich arbeite als Krankenschwester in Teilzeit (50%), bekomme fürs Kind Unterhalt und Kindergeld.


So richtig weiss ich nicht was die TE für Probleme hat, zumindest finanziell.
ich kann keine risigen finazielen Sprünge machen. Aber ich kann mit meinem Kind in den Urlaub fahren und auch zu Hause was unternehmen.
Wenn ich mal kindfrei möchte, frag ich meine Eltern, die mir bei der Betreuung helfen.

Ja ich mach alles alleine für mein Kind, wer denn sonst?
Und dabei spielt es für mich keine Rolle ob es fair ist oder nicht. Es ist für mein Kind.
Klar hat er den einfacheren Part.
Arbeiten, anschliessend sich seine Zeit so einteilen wie man will, er braucht keine Rücksicht zunehmen, vielleicht auf die Freundin aber das ist ja sein Ding.
Aber er hat mittlerweile keine wirkliche Beziehung zu seinem Kind. Ich habe eine tolle Beziehung.
Klar ärger ich mich über seine Art und sicherlich auch das er sich nicht kümmert. Aberw enn ich dann mitbekomme, was für ein scheiss er ihr erzählt "Schule ist doof"und dabei geht sie liebend gerne in die Schule und hat Spass.
Dann bin ich über jeden Tag den sie ihn nicht sieht happy, sicherlich auch, weil er sie bei jedem Treffen enttäuscht.

Mach das beste aus der Situation.

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8. Februar 2017 um 0:59

Tja, ich versuche ja, das zu ändern. Aber Bürojobs sind bei uns in der Gegend wirklich rar. Auch beim Arbeitsamt hat man mir keinerlei Hoffnung gemacht. Und wenn es eine freie Stelle gibt, dann passen die Arbeitszeiten nicht zur Betreuungszeit oder das Gehalt reicht hinten und vorne nicht. 
Eine Option wäre, an meinen Arbeitsort zu ziehen, aber dort sind wiederum die Wohnung knapp und extrem teuer... Außerdem würde meine Tochter ihren Vater dann vermutlich noch seltener sehen und müsste sich in einem neuen Kindergarten eigewöhnen.
 Im Moment habe ich eine Bewerbung laufen für einen Job, der wirklich ideal wäre: interessante Aufgaben, 35 Stunden und 80 Meter vom Kindergarten entfernt. Es wäre soooo klasse, wenn das klappen würde!

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9. Februar 2017 um 0:21
In Antwort auf kamasaki

Bei mir ist es so, dass ich seit 9 Monaten alleinerziehend bin. Mein Noch-Ehemann verdient etwa 5.000 netto im Monat, wohnt in einem inzwischen abbezahlen Haus (in das ich in den vergangenen Jahren alles übrige Geld mitinvestiert habe - dafür auch eine "Abfindung" bekommen habe, meiner Meinung nach allerdings zu wenig). Im Moment bekomme ich noch Trennungsunterhalt, aber sobald der ausläuft, wird es eng.. 
Ich arbeite 20 Stunden pro Woche, habe aber incl. Kind im Kindergarten abgeben 2 Stunden Fahrtweg pro Strecke. Damit ist die Betreuungszeit voll ausgereizt. Jobs in meinem Berufsfeld sind hier in der Nähe wie ein Sechser im Lotto, gerade wenn man spätestens um 16 Uhr das Kind abholen muss. Da geht eigentlich nur Teilzeit, 30-35 Stunden, um den Spagat zwischen Zeit und Finanzen zu schaffen. Mein Tag ist von 6 bis 4 minutengenau getaktet, um alles unter einen Hut zu bringen. Am Wochenende nimmt der Herr Papa seun Kind sonntags für 4 Stunden, natürlich zwischen den Essenszeiten. Bald hat er 3 Wochen Urlaub und war total erstaunt, als ich ihn gefragt habe, ob er un der Zeit irgendwas mit seiner Tochter machen will. Äh, nee, er muss sich doch um den Garten kümmern... Ich habe seit Monaten nicht mehr ausgeschlafen. Abends kann ich nur weggehen, wenn ich nochmal 20 € für einen Babysitter drauflege. Einkaufen immer mit Kind - gerade nach einem anstrengenden Kindergartentag eine "Freude" für alle Beteiligten. Und dann bald auch noch die Sorgen, ob ich finanziell über die Runden komme. Was ich damit sagen möchte ist, dass es sich manche Väter schon ziemlich einfach machen und die Belastung des alleinerziehenden Elternteils nicht zu unterschätzen ist. Klar ist, ich würde die Rollen nicht tauschen und auf meine Tochter verzichten wollen. Aber eine etwas gerechtere Verteilung würde ich mir wünschen. Nur geht das eben nicht gegen den Willen des anderen Elternteils. 

habt ihr das haus in eurer ehe gekauft? wenn ja gehoert es dir ,soviel ich weiss zur haelfte. hast du das von einem anwalt pruefen lassen? alles was in der ehe angeschafft wurde ,gehoert auch dir!!

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9. Februar 2017 um 10:54
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