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Alleinerziehend und Vollzeit arbeiten

20. September 2016 um 19:37

Nicht mehr lange, dann endet meine 1jährige Elternzeit Meine Kleine wird im Dezember 1, spätestens bis Februar muss ich mich entschieden haben, ab dann reicht das Geld nicht mehr, weil mein Elterngeld ausläuft.
Fakt ist, dass ich in meinen bisherigen Beruf nicht wirklich zurück möchte. Das Aufgabengebiet gefällt mir, aber der Arbeitsort und die -weise... nein... das reizt mich gar nicht mehr und ich finde, wenn ich schon alleine meine Familie versorgen muss, dann wenigstens so, dass es mir auch ein bisschen Spaß macht.
Also bin ich ein wenig auf Stellensuche gegangen, aber leider finde ich keinen Teilzeitjobs, die mich interessieren bzw mir ausreichend Geld bringen Wenn ich mich also verändern möchte, dann Vollzeit.
Nur: ist ein 40h-Job mit zwei Kindern (dann 2 und 1 Jahr alt) überhaupt zu schaffen? Ich habe Krippenplätze und die Oma als Betreuungs-back-up im Haus. Wie realistisch ist es, dass das klappt, was meint ihr?

LG!

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20. September 2016 um 19:41

Wenn du Gleitzeit hast
Und familiären Rückhalt, geht das schon, aber es ist echt stressig.
Vielleicht kannst du "fast" Vollzeit, also 35h oder so arbeiten? Dann kannst du wenigstens ein bis zwei Tage pro Woche nachmittags daheim sein.

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20. September 2016 um 19:42

Es klappt
Ich habe meine 3-jährige Ausbildung in Vollzeit und als Alleinerziehende mit 2 Kindern absolviert ohne jemanden zu haben der mir im Notfall helfen kann.
Ich ging 39 Stunden die Woche arbeiten und nebenher musste ich noch lernen.

Es war keine leichte Zeit, aber ich habe alles so organisiert, dass es passt. Man muss seine Prioritäten neu ordnen. Ein perfekt geputzter Haushalt? Kann man sich von verabschieden kaum waren wir Heim wurde geknuddelt und nicht geputzt. Die kurze gemeinsame Zeit wurde immer intensiv genutzt.

Auch zukünftig möchte ich wieder in Vollzeit arbeiten gehen, einfach um mir mein Leben mit den Kids leisten zu können.

Du hast noch die Oma in der Hinterhand, also fällst di weniger aus bei Krankheit. Das ist super und wichtig!

Alles ist also möglich, wenn man es will.

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20. September 2016 um 20:17
In Antwort auf khaleesidaenerys

Es klappt
Ich habe meine 3-jährige Ausbildung in Vollzeit und als Alleinerziehende mit 2 Kindern absolviert ohne jemanden zu haben der mir im Notfall helfen kann.
Ich ging 39 Stunden die Woche arbeiten und nebenher musste ich noch lernen.

Es war keine leichte Zeit, aber ich habe alles so organisiert, dass es passt. Man muss seine Prioritäten neu ordnen. Ein perfekt geputzter Haushalt? Kann man sich von verabschieden kaum waren wir Heim wurde geknuddelt und nicht geputzt. Die kurze gemeinsame Zeit wurde immer intensiv genutzt.

Auch zukünftig möchte ich wieder in Vollzeit arbeiten gehen, einfach um mir mein Leben mit den Kids leisten zu können.

Du hast noch die Oma in der Hinterhand, also fällst di weniger aus bei Krankheit. Das ist super und wichtig!

Alles ist also möglich, wenn man es will.

Wow
Resepkt!!!

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20. September 2016 um 20:26

.
Ist die oma (noch) berufstätig? Kümmert sie sich gern? Wie lang wären sie bei deiner mutter oder holt sie sie nur im notfall ab? Ich werde auch vollzeit arbeiten u durch den familiären rückhalt geht das. Habe aber auch das glück, dass meine tochter kaum krank war bisher *klopfaufholz* das macht es zusätzlich leichter..später kann man dann ja vielleicht mal ein paar stunden runterschrauben, wer weiß.

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20. September 2016 um 20:26

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Ist die oma (noch) berufstätig? Kümmert sie sich gern? Wie lang wären sie bei deiner mutter oder holt sie sie nur im notfall ab? Ich werde auch vollzeit arbeiten u durch den familiären rückhalt geht das. Habe aber auch das glück, dass meine tochter kaum krank war bisher *klopfaufholz* das macht es zusätzlich leichter..später kann man dann ja vielleicht mal ein paar stunden runterschrauben, wer weiß.

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21. September 2016 um 9:18
In Antwort auf mrsgofem

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Ist die oma (noch) berufstätig? Kümmert sie sich gern? Wie lang wären sie bei deiner mutter oder holt sie sie nur im notfall ab? Ich werde auch vollzeit arbeiten u durch den familiären rückhalt geht das. Habe aber auch das glück, dass meine tochter kaum krank war bisher *klopfaufholz* das macht es zusätzlich leichter..später kann man dann ja vielleicht mal ein paar stunden runterschrauben, wer weiß.

Die Oma
ist seit 2 Jahren in Rente, ist also auch voll verfügbar. Ich hab mir auch schon überlegt, ob sie dann auch einfach die Kinder früher aus der Kita holen und sie dann daheim weiter betreuen kann, damit die beiden nicht ewig dort bleiben müssen. Aber das müssten wir dann nat. im Falle des Falles genauer besprechen.

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21. September 2016 um 9:34

Das geht schon
Ich habe zwar nur ein Kind, aber habe mein duales Studium als AE durchgezogen und war nach dem Studium eben auch Vollzeit arbeiten.
Es geht. Ich hatte noch den Opa und er hat den Kleinen nachts betreut, weil ich überwiegend Nachtschichten in meiner praktischen Phase gemacht habe, damit ich ab Mittag bis zum Abend mit meinem Sohn zusammen sein konnte. Er hat ihn auch am Wochenende betreut, wenn ich arbeiten war.
Man muss Prioritäten setzen. Mein Haushalt war nie perfekt. Den habe ich an meinen freien Tagen erledigt. Da lag dann zwischenzeitlich eben an den anderen Tagen was rum. Ist eben so, denn wenn man Zeit mit dem Kind hat, dann sollte man die auch nutzen und wenn er im Bett war, dann habe ich gelernt.
Es war anstrengend, aber okay. Ich hatte noch das Glück, dass der Tagesvater sehr flexibel zwischen 5 und 21 Uhr gearbeitet hat. Sonst hätte das alles auch nicht hingehauen, weil mein Vater auch noch arbeiten war.

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21. September 2016 um 10:19
In Antwort auf mockingjay01

Die Oma
ist seit 2 Jahren in Rente, ist also auch voll verfügbar. Ich hab mir auch schon überlegt, ob sie dann auch einfach die Kinder früher aus der Kita holen und sie dann daheim weiter betreuen kann, damit die beiden nicht ewig dort bleiben müssen. Aber das müssten wir dann nat. im Falle des Falles genauer besprechen.

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hört sich doch gut an. Frag deine Mutter, inwiefern sie dir helfen möchte/kann. Zwei so kleine Kinder kann natürlich ziemlich anstrengend sein. Aber für 1-2 Stunden täglich oder zumindest ein paar Mal in der Woche macht sie es ja vielleicht trotzdem gerne! Schwerer ist es natürlich, wenn die Mutter dann mal wegfällt, weil natürlich jeder mal erkranken kann. Aber wenn der Kiga so lange offen hat, dann sollte das trotzdem gehen...

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21. September 2016 um 10:21
In Antwort auf mrsgofem

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hört sich doch gut an. Frag deine Mutter, inwiefern sie dir helfen möchte/kann. Zwei so kleine Kinder kann natürlich ziemlich anstrengend sein. Aber für 1-2 Stunden täglich oder zumindest ein paar Mal in der Woche macht sie es ja vielleicht trotzdem gerne! Schwerer ist es natürlich, wenn die Mutter dann mal wegfällt, weil natürlich jeder mal erkranken kann. Aber wenn der Kiga so lange offen hat, dann sollte das trotzdem gehen...

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und dadurch, dass die Oma ja sogar im Haus ist (wie bei uns) ists nochmal leichter, weil du nicht mehr irgendwo hinfahren musst um die Kids abzuholen oder die Oma nicht extra anreisen muss, sollten die Kinder mal krank sein und du zur Arbeit müssen.

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21. September 2016 um 17:05
In Antwort auf khaleesidaenerys

Es klappt
Ich habe meine 3-jährige Ausbildung in Vollzeit und als Alleinerziehende mit 2 Kindern absolviert ohne jemanden zu haben der mir im Notfall helfen kann.
Ich ging 39 Stunden die Woche arbeiten und nebenher musste ich noch lernen.

Es war keine leichte Zeit, aber ich habe alles so organisiert, dass es passt. Man muss seine Prioritäten neu ordnen. Ein perfekt geputzter Haushalt? Kann man sich von verabschieden kaum waren wir Heim wurde geknuddelt und nicht geputzt. Die kurze gemeinsame Zeit wurde immer intensiv genutzt.

Auch zukünftig möchte ich wieder in Vollzeit arbeiten gehen, einfach um mir mein Leben mit den Kids leisten zu können.

Du hast noch die Oma in der Hinterhand, also fällst di weniger aus bei Krankheit. Das ist super und wichtig!

Alles ist also möglich, wenn man es will.

Wahnsinn!!!
Meinen vollen Respekt und Anerkennung!

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21. September 2016 um 19:41

Das
Kann schon klappen, gerade wenn die Oma noch da ist. Das ist wirklich Gold wert , meine Eltern haben sich immer die Kids gegriffen und somit konnt ich vollzeit arbeiten. Jetzt ohne Background geht es nimmer, aber für dich : probier es

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23. September 2016 um 13:08

Ich arbeite seit
kurzem Vollzeit - hat sich so ergeben - vorher habe ich nur 20h gearbeitet, aber das hatvfinanziell nicht gereicht. meine Mutter und ich wohnen auch zusammen. Sie bringt die Kleine in die Kita und holt sie auch ab. So muss sie nicht den ganzen Tag dort bleiben. Das macht schon viel aus und dieses Back up gibt mir auch Sicherheit, sodass ich mich voll und ganz auf die Arbeit konzentrieren kann.

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23. September 2016 um 13:21

Ae vollzeit
Hallo,

Ich bin AE und arbeite vollzeit seit mein sohn 1 jahr alt ist.

Habe keinerlei familiäre unterstützung. Manchmal stressig, aber anders leider bicht möglich.

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25. September 2016 um 11:39

Ist ja aber auch eine Frage, ob es sich überhaupt lohnt zu arbeiten
und dass ist dann auch eine Frage, wieviel der Krippenplatz kostet.

Bei uns sehr viel. Wenn ich 500 Euro (incl. Essen) für die Krippe zahle, muss ich schon sehr gut verdienen, damit sich da rentiert.

Leider Fakt.

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25. September 2016 um 12:00
In Antwort auf villeneuve78

Ist ja aber auch eine Frage, ob es sich überhaupt lohnt zu arbeiten
und dass ist dann auch eine Frage, wieviel der Krippenplatz kostet.

Bei uns sehr viel. Wenn ich 500 Euro (incl. Essen) für die Krippe zahle, muss ich schon sehr gut verdienen, damit sich da rentiert.

Leider Fakt.

Das ist kein Problem
Ich würde für beide Kinder zusammen ca 250 Euro Beitrag zahlen und wenn die Kleine 2 wird, sogar noch weniger.

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25. September 2016 um 12:00
In Antwort auf villeneuve78

Ist ja aber auch eine Frage, ob es sich überhaupt lohnt zu arbeiten
und dass ist dann auch eine Frage, wieviel der Krippenplatz kostet.

Bei uns sehr viel. Wenn ich 500 Euro (incl. Essen) für die Krippe zahle, muss ich schon sehr gut verdienen, damit sich da rentiert.

Leider Fakt.

Das ist kein Problem
Ich würde für beide Kinder zusammen ca 250 Euro Beitrag zahlen und wenn die Kleine 2 wird, sogar noch weniger.

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25. September 2016 um 12:16
In Antwort auf mockingjay01

Das ist kein Problem
Ich würde für beide Kinder zusammen ca 250 Euro Beitrag zahlen und wenn die Kleine 2 wird, sogar noch weniger.

Wow
na dann... ist eigentlich schon sehr ungerecht, wie unterschiedlich das ist.

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