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Alleinerziehend was kommt auf mich zu?

14. August 2016 um 10:54

Bin jetzt also alleinerziehend. Habt ihr Tipps oder hinweise, was jetzt auf mich zukommt?

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14. August 2016 um 10:59


Oh Pole das tut mir leid. Hab das gar nicht mitbekommen, lese dich sehr gerne kann dir leider nicht helfen, wünsche dir aber ganz viel Kraft und Stärke. Alles Liebe!

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14. August 2016 um 11:28

...
Das tut mir sehr leid.

Ihr müsst eure künftige Wohnsituation klären, Unterhalt und Umgang müssen geregelt werden.
Danach wirst du dir wahrscheinlich Gedanken über die Betreuung machen müssen, wenn dein Kind/deine Kinder zum Beispiel krank werden.
Wie ist das bei den Kitabeiträgen? Das muss auch geklärt werden.

Alle gemeinsamen Versicherungen usw müssen gekündigt werden.

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14. August 2016 um 11:51

.
Ach Mensch Pole das tut mir leid. Wolltet Ihr nicht auf ein Haus sparen?

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14. August 2016 um 12:09

Danke
Umgang und Unterhalt haben wir geklärt. Gemeinsames Konto wird übernächsten Monat aufgelöst, kinderbetreuung lässt sich auch regeln ab September.

Leid tun muss ich euch nicht. Ich hab mich knall auf Fall mit haut und haar in jemand anderen verliebt und ihm nach monaten des Ringens meine Gefühle offenbart.

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14. August 2016 um 12:31

Ach Pole...
....das tut mir leid.

Wie es jetzt weitergeht hängt davon ab wie ihr miteinander umgeht.

Unterhalt:
Ihr könnt euch privat einigen und euch an der Düsseldorfer Tabelle orientieren oder es übers Jugendamt anhand seines Gehalts berechnen lassen. Sollte er zuwenig Einkommen haben oder unkooperativ sein kannst du unterhaltsvorschuss beim Jugendamt beantragen. Der Satz beträgt für Kinder unter sechs Jahren 145 Euro.

Falls du recht wenig verdienst, hast du mehrere Möglichkeiten. Dein Gehalt kann aufgestockt werden. Dabei gelten für Alleinerziehende andere Sätze und Freibeträge als bei kinderlosen. Ein Termin beim Jobcenter um das durchzurechnen lohnt sich also. Ich selbst werde auch aufgestockt werden wenn ich ab September wieder arbeiten gehe. So klein wie dein Sohn ist, wirst du auch nicht Vollzeit gehen müssen. Ich selbst werde zunächst zum Beispiel nur 25h gehen. Wenn mein kleiner Sohn zwei Jahre alt wird, 30h. Vollzeit ist meiner Meinung nach alleinerziehend für Kind(er) und Mama sehr viel Stress den ich persönlich nicht aushalten würde momentan.

Solltest du zuviel für eine Aufstockung verdienen, kannst du schauen ob du Wohngeld oder Kinderzuschlag der Familienkasse bekommen kannst. Auch da dann Anträge stellen und prüfen lassen.

Sei dir sicher, ihr werdet nicht hungern müssen solange du alle Möglichkeiten ausschöpfst.

Ich bin in eine günstigere Gegend gezogen um unsere Lebenshaltungskosten zu minimieren. Je mehr Zeit ich für meine Kinder gab, umso besser - was nützt ihnen die tolle hippe Wohngegend wenn ich dann nie zuhause bin weil ich zuviel arbeiten muss, oder wir nix unternehmen können weil das Geld fehlt....

In der Kita schlecht behandelt wurde ich noch nie, ganz im Gegenteil. Wir haben gerade die Kita gewechselt und den Platz bekam ich weil mein Sohn ihn wirklich dringend brauchte (Integrationsplatz, gab es in der alten Kita nicht), die Kita Erfahrung mit Autismus hat und weil sie mir als alleinerziehende sofort helfen wollten. Ich habe überhaupt noch nie schlechte Erfahrungen gemacht diesbezüglich mit Ämtern etc! Also nur Mut!

Willst du denn in eurer Wohnung bleiben? Oder umziehen? Wenn ja in die Nähe? Kitawechsel?

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14. August 2016 um 12:47

Öh
Nein, weil er ja nicht zu mir zieht.

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14. August 2016 um 12:50

Muss dich enttäuschen
Wir hatten noch keinen Sex. Das gebietet für mich der Anstand ggü des Kindsvaters. Sowas ist dir vielleicht nicht geläufig aber es gibt sowas wie Gefühle und die kann man auch ohne Sex entwickeln. Manchmal - ich wollte es nicht glauben - tritt eine Person in dein Leben und es funkt sofort.

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14. August 2016 um 12:52
In Antwort auf 000ashni000

Ach Pole...
....das tut mir leid.

Wie es jetzt weitergeht hängt davon ab wie ihr miteinander umgeht.

Unterhalt:
Ihr könnt euch privat einigen und euch an der Düsseldorfer Tabelle orientieren oder es übers Jugendamt anhand seines Gehalts berechnen lassen. Sollte er zuwenig Einkommen haben oder unkooperativ sein kannst du unterhaltsvorschuss beim Jugendamt beantragen. Der Satz beträgt für Kinder unter sechs Jahren 145 Euro.

Falls du recht wenig verdienst, hast du mehrere Möglichkeiten. Dein Gehalt kann aufgestockt werden. Dabei gelten für Alleinerziehende andere Sätze und Freibeträge als bei kinderlosen. Ein Termin beim Jobcenter um das durchzurechnen lohnt sich also. Ich selbst werde auch aufgestockt werden wenn ich ab September wieder arbeiten gehe. So klein wie dein Sohn ist, wirst du auch nicht Vollzeit gehen müssen. Ich selbst werde zunächst zum Beispiel nur 25h gehen. Wenn mein kleiner Sohn zwei Jahre alt wird, 30h. Vollzeit ist meiner Meinung nach alleinerziehend für Kind(er) und Mama sehr viel Stress den ich persönlich nicht aushalten würde momentan.

Solltest du zuviel für eine Aufstockung verdienen, kannst du schauen ob du Wohngeld oder Kinderzuschlag der Familienkasse bekommen kannst. Auch da dann Anträge stellen und prüfen lassen.

Sei dir sicher, ihr werdet nicht hungern müssen solange du alle Möglichkeiten ausschöpfst.

Ich bin in eine günstigere Gegend gezogen um unsere Lebenshaltungskosten zu minimieren. Je mehr Zeit ich für meine Kinder gab, umso besser - was nützt ihnen die tolle hippe Wohngegend wenn ich dann nie zuhause bin weil ich zuviel arbeiten muss, oder wir nix unternehmen können weil das Geld fehlt....

In der Kita schlecht behandelt wurde ich noch nie, ganz im Gegenteil. Wir haben gerade die Kita gewechselt und den Platz bekam ich weil mein Sohn ihn wirklich dringend brauchte (Integrationsplatz, gab es in der alten Kita nicht), die Kita Erfahrung mit Autismus hat und weil sie mir als alleinerziehende sofort helfen wollten. Ich habe überhaupt noch nie schlechte Erfahrungen gemacht diesbezüglich mit Ämtern etc! Also nur Mut!

Willst du denn in eurer Wohnung bleiben? Oder umziehen? Wenn ja in die Nähe? Kitawechsel?

Danke
Er will mir unterhalt nach DD Tabelle zahlen und beim Kita-Beitrag noch einiges unternehmen.

Für irgendwelche staatlichen Unterstützungen verdiene ich zuviel.

Ich hab auch gar nicht so die Angst vorm Finanziellen, sondern vor dem Alleinsein mit Kind ich stell es mir schwierig vor, wenngleich ich schon 90 prozent der Kinderbetreuung übernommen hatte.

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14. August 2016 um 13:57

Hallo Pole,
schade, dass es bei euch dann doch nicht geklappt hat. Aber zum GLück klingt es so, als hättet ihr momentan einen vern+nftigen Umgangs mit einander gefunden und das ist jetzt erst einmal das Wichtigste.
Was ich aus meiner AE-Zeit dir mitgeben kann ist:
Es ist alles gar nicht so schlimm, wie viele denken. Du hast doch eh schon das meiste alleine gemacht, Kind versorgen, Haushalt etc. Ohne Partner fällt ein ganzer Teil an Arbeit weg (weniger kochen, weniger waschen und auch weniger Dreck).
Dafür bleibt dir vielleicht weniger Zeit, aber durch eine gute Organisation kann man da vieles hinbekommen.

Was für mich das Schlimmste war, waren die Abende alleine zu hause. Mir hat einfach ein Gesprächspartner gefehlt - jemand mit dem ich meinen Arbeitstag und die Erlebnisse mit meinem Kleinen teilen kann. Schau mal, ob es da in deinem Freundeskreis, Familie etc Menschen gibt, mit denen du an ein oder zwei Tagen in der Woche abends telefonieren kannst. (Wobei ich nicht genau weiß, wie das bei deinem Kind mit dem Schlafen klappt.)
An den Wochenenden habe ich bei Ausflügen immer nur Familien gesehen und mir Vorwürfe gemacht, weil mein Kind ja ohne Vater aufwachsen muss... aber dann habe ich mich an die ganzen Geschichten erinnert, die man so mitbekommt: schlagende Väter, streitende Eltern, eigentlich schon längst kaputte Familien, die nach außen heile Welt spielen. Und dann war mir klar, dass ganz viele von den Familien, die ich da gerade beneidet habe, überhaupt nicht zu beneiden sind, sondern viel mehr mein Mitleid verdient haben.

Mit Ämtern und Co habe ich übrigens überhaupt keine schlechten Erfahrungen gemacht und das obwohl ich 3 Jahre lang von Sozialhilfe bzw ALG II gelebt habe.

Wo ich ashni aber noch zustimmen kann: Vollzeit arbeiten als AE ist eine immense Belastung. Das habe ich 3 Jahre gemacht, eine Zeit, die mich beruflich weit voran gebracht hat, die aber mir und meinem Sohn nicht gut getan hat. Allerdings hatte ich auch nie "kindfrei", weil es keinen Umgang mit dem Vater gibt, dadurch musste immer alles erledigt werden, wenn mein Kleiner dabei war - egal ob Fenster putzen oder Großeinkauf...

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14. August 2016 um 14:01

Ach der Moritz...
Statt hier rumzustänkern solltest DU dir lieber mal was zum v**** suchen... Man man man du Vollpfosten!

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14. August 2016 um 14:26
In Antwort auf mistbesen

Hallo Pole,
schade, dass es bei euch dann doch nicht geklappt hat. Aber zum GLück klingt es so, als hättet ihr momentan einen vern+nftigen Umgangs mit einander gefunden und das ist jetzt erst einmal das Wichtigste.
Was ich aus meiner AE-Zeit dir mitgeben kann ist:
Es ist alles gar nicht so schlimm, wie viele denken. Du hast doch eh schon das meiste alleine gemacht, Kind versorgen, Haushalt etc. Ohne Partner fällt ein ganzer Teil an Arbeit weg (weniger kochen, weniger waschen und auch weniger Dreck).
Dafür bleibt dir vielleicht weniger Zeit, aber durch eine gute Organisation kann man da vieles hinbekommen.

Was für mich das Schlimmste war, waren die Abende alleine zu hause. Mir hat einfach ein Gesprächspartner gefehlt - jemand mit dem ich meinen Arbeitstag und die Erlebnisse mit meinem Kleinen teilen kann. Schau mal, ob es da in deinem Freundeskreis, Familie etc Menschen gibt, mit denen du an ein oder zwei Tagen in der Woche abends telefonieren kannst. (Wobei ich nicht genau weiß, wie das bei deinem Kind mit dem Schlafen klappt.)
An den Wochenenden habe ich bei Ausflügen immer nur Familien gesehen und mir Vorwürfe gemacht, weil mein Kind ja ohne Vater aufwachsen muss... aber dann habe ich mich an die ganzen Geschichten erinnert, die man so mitbekommt: schlagende Väter, streitende Eltern, eigentlich schon längst kaputte Familien, die nach außen heile Welt spielen. Und dann war mir klar, dass ganz viele von den Familien, die ich da gerade beneidet habe, überhaupt nicht zu beneiden sind, sondern viel mehr mein Mitleid verdient haben.

Mit Ämtern und Co habe ich übrigens überhaupt keine schlechten Erfahrungen gemacht und das obwohl ich 3 Jahre lang von Sozialhilfe bzw ALG II gelebt habe.

Wo ich ashni aber noch zustimmen kann: Vollzeit arbeiten als AE ist eine immense Belastung. Das habe ich 3 Jahre gemacht, eine Zeit, die mich beruflich weit voran gebracht hat, die aber mir und meinem Sohn nicht gut getan hat. Allerdings hatte ich auch nie "kindfrei", weil es keinen Umgang mit dem Vater gibt, dadurch musste immer alles erledigt werden, wenn mein Kleiner dabei war - egal ob Fenster putzen oder Großeinkauf...

Danke
Ich habe zum Glück sehr familienfreundliche Arbeitszeiten auch Vollzeit. Und dazu nur 10 minuten fahrtweg. Der Vater nimmt den Kleinen ab Samstag nach dem Mittagschlaf bis dienstag abend. Somit ist das aufräumen, auch mal unternehmen zumindest möglich. Ich hoffe es klappt wie es soll.

Ist auch keine böse Trennung, klar ist mein Ex enttäuscht, denn es lief ja super zwischen uns, bis der andere Mann in mein Leben trat. Er ist aber ein vernünftiger Mann.

Leider hab ich mit der Trennung keinen Rückhalt bei der Familie mehr.

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14. August 2016 um 18:20


Ich bin mittlerweile gern Allein und wir 3 viel entspannter in Allem.

Der vater kümmert sich zwar aber ich regele Alles und es läuft nach meinen Regeln.
Ich geniesse es

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