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Alleinerziehende. angelehnt an die kita/gehaltsthreads

24. Februar 2016 um 14:21

Hi..
Da es hier ja momentan viel um das Thema "von was lebt man", "was will man dem Kind bieten", "wie lange/ab wann wird es fremdbetreut" geht eine Frage an die Alleinerziehenden.
Wie macht ihr das? Wieviel habt ihr monatlich zur Verfügung, arbeitet ihr - wenn ja wieviele Stunden, wie lange ist das Kind in Krippe/Kindergarten?

Ich finde es wirklich schwierig. Habe einen 15 Monate alten Sohn, der ab Juni in die Krippe geht - Stunden kann ich hochbuchen wie ich möchte, weis aber eben noch nicht wie ich das mache. Momentan schreib ich meine Masterarbeit. Ich möchte gerne so viel Zeit mit meinem Kleinen verbringen wie möglich ABER ob das finanziell funktioniert?!
Die Einstiegsgehälter liegen in meiner Branche ca. bei 2000 brutto.. Also nicht wirklich wahnsinnig viel. Wenn ich jetzt nur 50% oder 75% arbeiten würde, wüsste ich wirklich nicht ob wir so gut über die Runden kommen.
Wäre schön mal zu hören wie ihr das macht

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24. Februar 2016 um 14:46

.
Bin alleinerziehend kann aber noch nicht so wirklich mitreden, weil ich im Haus meiner Eltern wohne und darum die Kosten für eine Wohnung nicht tragen muss, wodurch ich sparen kann/konnte. Wurde auch im Studium (ungeplant) schwanger und vom Gehalt siehts bei mir ähnlich mies aus! Jetzt bin ich gerade wieder frisch auf Jobsuche (hatte inzwischen schon zwei befristete Stellen nach dem Studium, Tochter ist jetzt 4).

Drei Komponenten sind wesentlich: Wirst du Vollzeit arbeiten?

Bekommst du regelmäßig Unterhalt (und wenn ja, wieviel)? --> Ich muss immer mal damit rechnen, dass der Erzeuger einmal nicht mehr zahlen mag (bisher hat ers aber artig gemacht) und dann wirds natürlich schwieriger..

Und: wie teuer ist deine Wohnung? Ich bin gerade auch auf Wohnungssuche, lebe aber in einer Stadt, wo die Mieten allein wirklich fast nicht leistbar sind, nur geförderte Wohnungen - wenn ich hier was günstiges finde, dann ist es sicher besser machbar.

Ansonsten sparsam leben und immer zweimal überlegen, ob man etwas wirklich benötigt.

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24. Februar 2016 um 15:44

Huhuu
Bin seit 2,5 jahrem alleinerziehend. Gehe 80 stunden im Monat arbeiten. Verdiene ca. 1100 euro. Bekomme unterhalt für zwei kinder, kindergeld. Miete bekomme ich auch noch , aber die geht komplett für die hauslast drauf. Den rest trage ich. Wenn ich alle fixkosten bezahlt hab , dann bleibt ca. 700 euro zum leben. Also essen, trinken, sonstige ausgaben was anfällt.

Reicht mal mehr mal weniger. Je nachdem was manchmal an kosten anfällt. Sei es Geburtstage, schulsachen, kita Ausflüge usw.

Manchmal hab ich auch überstunden , dann verdiene ich etwas mehr. Und komme besser rum. Dann bleibt auch mal was übrig zum sparen.
Hoffe irgendwann meine stunden hochschrauben zu können , dass ich mehr verdiene. Denn große Sprünge sind net drin. Urlaub ist z.b. garnicht drin. Das ist schade, denn der große würde gerne mal in Urlaub fahren.

Lg

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24. Februar 2016 um 16:29

Jaaaaaa, kenn ich
Ich bin seit mehr als 10 Jahren alleinerziehend, bekomme keinen Cent Unterhalt (Vater will nicht zahlen) und musste mich und das Kind demnach immer komplett allein über Wasser halten. Schwierig und mit sehr vielen Abstrichen verbunden!

Ich hab mein Kind ab 14 Monaten fremdbetreuen lassen. Anfangs von 8 bis 16 Uhr, damit ich 30 Stunden die Woche arbeiten gehen konnte. Ich hab somit nur 1.500 EUR brutto verdient.

Irgendwann hab ich den Job gewechselt und bin dann 35 Stunden arbeiten gegangen, immerhin für 1.800 EUR brutto. Kind musste dann von 8 bis 17 Uhr im Kindergarten sein. Das hab ich ein paar Jahre so durchgezogen.

Dann hatte ich erneut einen Jobwechsel und bin hoch auf 40 Stunden Vollzeit für 2.000 EUR. Mein Glück war, dass das Unternehmen quasi nicht weit weg war, sodass meine Wegezeiten sehr kurz waren. Demnach brauchte ich keine längere Betreuung. Weiterhin 8 bis 17 Uhr. Weiterführend dann auch für den Hort in der Schule.

Inzwischen ist meine Motte schon ein großes Schulkind und wird nicht mehr fremdbetreut. Ich bin zurzeit schwanger zu Hause, mein Kind kommt also direkt nach der Schule nach Hause und dann bin ich da.


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24. Februar 2016 um 20:41

Danke..
für eure Antworten.
Ja es ist finanziell einfach kacke als Alleinerziehende!
Unterhalt bekomme ich zum Glück regelmäßig vom Papa (250 im Monat). Das Verhältnis ist soweit auch ganz okay.
Momentan wohnen wir in einer 3-Zimmer-Wohnung für 450 kalt. Sind allerdings grad auf Wohnungssuche in unserer Heimatstadt... Da möchte ich wieder hin, da ich dort dann zumindest beide Omas noch habe die je nach Arbeitszeit von mir den Kleinen auch mal früher aus der Krippe holen könnten. Sind aber auch beide noch berufstätig.
Wie oft sind denn eure Kleinen bei ihrem Papa?

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24. Februar 2016 um 20:42
In Antwort auf julala123

Danke..
für eure Antworten.
Ja es ist finanziell einfach kacke als Alleinerziehende!
Unterhalt bekomme ich zum Glück regelmäßig vom Papa (250 im Monat). Das Verhältnis ist soweit auch ganz okay.
Momentan wohnen wir in einer 3-Zimmer-Wohnung für 450 kalt. Sind allerdings grad auf Wohnungssuche in unserer Heimatstadt... Da möchte ich wieder hin, da ich dort dann zumindest beide Omas noch habe die je nach Arbeitszeit von mir den Kleinen auch mal früher aus der Krippe holen könnten. Sind aber auch beide noch berufstätig.
Wie oft sind denn eure Kleinen bei ihrem Papa?

Nachtrag
@ Fusselbine:
Eine schöne Schwangerschaft noch (:
D.h. du hast wieder einen neuen Partner oder? Klappt das gut?

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24. Februar 2016 um 22:19

Ich arbeite Vollzeit
39h pro Woche. Derzeit verdiene ich knapp 2000 Euro netto + Unterhalt für zwei Kinder. Bin auch noch Berufsanfängerin, jetzt im 3. Jahr, muss nebenher aber noch zwei Kredite (Wohnung + Studium) aus der Zeit vor den Kindern ab. Einer davon fällt nächstes Jahr weg, dann hoffe ich, ein wenig meine Stunden reduzieren zu können.

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25. Februar 2016 um 7:04

Ich hab vor dem zweiten kind 35h gearbeitet.... Wohne in Berlin....
....Und knapp unter 1500 verdient. Dazu dann Kindergeld und Unterhalt (150 Euro). Das war finanziell sehr gut machbar weil ich bewusst meine Kosten niedrig halte. Wir sind aus dem Altbau in die Platte gezogen, in einen anderen Bezirk. Das war zwar ne Umstellung aber die Miete ist einfach günstiger. Kein Auto, habe eh keinen Führerschein.

Ich war dann ja so schlau von meinem ex nochmal schwanger zu werden, und bin derzeit in Elternzeit. Ich habe nun Elterngeld, zweimal Kindergeld und immernoch 150 Euro Unterhalt. Mehr kann er nicht aufbringen. UHV möchte ich nicht beantragen, das hebe ich mir lieber auf falls ich es später brauche.

Momentan ist es echt eng, aber machbar.

Ab September gehe ich dann wieder arbeiten, erstmal 25h. Mein großer Sohn hat es etwas schwer in der kita, es ist ihm oft zuviel...es wurde Asperger Autismus diagnostiziert und auch der kleine soll nicht sofort lange gehen, sind dann durch den fahrtweg trotzdem 7h. Danach werde ich irgendwann wieder auf 30 erhöhen und wenn der kleine 3 Jahre alt ist wieder 35h....Auf Dauer ist es eben nicht anders machbar, aber dann sind die Kinder eben 9-10h fremdbetreut. Mein Sohn wird in der schule auch in den Hort müssen bis 16 Uhr. Irgendwann muss ich aber zusehen mal was anzusparen, möchte mal in den Urlaub und über kurz oder lang werden wir eine größere Wohnung brauchen, fände es schön wenn sie Kinder eigene Zimmer hätten. Momentan ist es ja eine 65qm dreuraumwohnung.



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25. Februar 2016 um 9:36
In Antwort auf fusselbine1

Jaaaaaa, kenn ich
Ich bin seit mehr als 10 Jahren alleinerziehend, bekomme keinen Cent Unterhalt (Vater will nicht zahlen) und musste mich und das Kind demnach immer komplett allein über Wasser halten. Schwierig und mit sehr vielen Abstrichen verbunden!

Ich hab mein Kind ab 14 Monaten fremdbetreuen lassen. Anfangs von 8 bis 16 Uhr, damit ich 30 Stunden die Woche arbeiten gehen konnte. Ich hab somit nur 1.500 EUR brutto verdient.

Irgendwann hab ich den Job gewechselt und bin dann 35 Stunden arbeiten gegangen, immerhin für 1.800 EUR brutto. Kind musste dann von 8 bis 17 Uhr im Kindergarten sein. Das hab ich ein paar Jahre so durchgezogen.

Dann hatte ich erneut einen Jobwechsel und bin hoch auf 40 Stunden Vollzeit für 2.000 EUR. Mein Glück war, dass das Unternehmen quasi nicht weit weg war, sodass meine Wegezeiten sehr kurz waren. Demnach brauchte ich keine längere Betreuung. Weiterhin 8 bis 17 Uhr. Weiterführend dann auch für den Hort in der Schule.

Inzwischen ist meine Motte schon ein großes Schulkind und wird nicht mehr fremdbetreut. Ich bin zurzeit schwanger zu Hause, mein Kind kommt also direkt nach der Schule nach Hause und dann bin ich da.


Hättest
Du nicht den Unterhaltsvorschuss vom Jugendamt beantragen können? Die holen es sich wieder vom Vater...
LG

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