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Alltag mit einem Baby - vom Berufsleben zur Hausfrau!

9. Juli 2009 um 17:42

Hallo zusammen,

ich hoffe es gibt Mütter, denen es so ähnlich geht und was dazu schreiben können.
Seit über 3 Monaten haben wir einen neuen Mitwohner - unser Töchterchen, auf die wir sehr stolz sind. Sie ist ein Sonnenschein! Leider hat sie seit 3 Monaten immer wieder massive Schwierigkeiten mit der Verdauung, was den Alltag nicht unbedingt leicht gemacht hat. Womit ich auch schon beim Thema wäre - der Alltag! Was macht man den ganzen lieben Tag alleine mit einem Baby?? Versteht mich nicht falsch, ich kümmere mich rund um die Uhr um unsere kleine Maus und mache den Haushalt. Man ist rund um die Uhr beschäftigt und hat alle Hände voll zu tun und trotzdem ist mir oft langweilig und ich fühl mich alleine. Vor dem Baby war ich voll berufstätig und habe den Haushalt, auf den ich viel Wert lege, noch zusätzlich erledigt. Im Beruf war ich sehr viel unter Leute. Bin schon eher der gesellige Typ. Und jetzt rede ich praktisch den ganzen Tag mit unserem Baby, nur ist es logischerweise eher ein Monolog Es fehlt mir die Unterhaltung mit Erwachsenen und die Anerkennung, die man im Job bekommen hat. So glücklich ich auch darüber bin mit einem süßen Baby gesegnet zu sein, so habe ich auch das Gefühl man vereinsamt zu hause schon ein wenig, als diejenige, die den Beruf aufgegeben hat.
Ich muß dazu sagen, dass wir leider keine Familie um die Ecke haben, wie es bei vielen ist, um sich für ein paar Stunden in der Woche eine Abwechslung zu gönnen. So habe ich in letzter Zeit viele Tage, an denen ich in der Früh aufstehe und mir so ziellos vorkomme. Die Veränderung vom Berufsleben zur Hausfrau fällt mir schwerer als ich dachte. Wem geht es so ähnlich? Würde mich über ein paar Sätze freuen!
Muss Schluß machen - Töchterchen schreit nach Unterhaltung

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9. Juli 2009 um 23:02

Mir geht es genauso
Hallo,

mir geht es genauso. War früher auch lange beruftstätig. Auch bei mir wohnt die eigene Familie nicht gerade um die Ecke Ich bin den ganzen lieben Tag alleine mit meiner kleinen Maus (jetzt 4 Monate alt). Es ist schon eine schwere Umstellung für mich am Anfang gewesen und eigentlich immernoch. Ok, auch ich liebe meine Kleine über alles, aber ich mag nicht gerne mein lebenlang zu Hause sitzen. Sobald sie 3 ist gehe ich sofort wieder arbeiten (da ich vorher niemanden für die Kleine habe). Also würde meine Mama um die Ecke wohnen würde ich auch früher arbeiten gehen (und sie würde liebend gerne auf meine Maus aufpassen). Mein Mann ist auch den ganzen Tag arbeiten und manchmal sogar auch Samstags Ich habe jetzt Babymassage gemacht (war gut) und demnächst PEKIP (freu mich schon drauf). Einige Hausfrauen verstehen garnicht wenn man sagt "zuhause ist es langweilig". lg

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10. Juli 2009 um 10:43

Alltag mit einem Baby - vom Berufsleben zur Hausfrau!
Juuhuuuu ich bin nicht die Einzige, die so fühlt. Es freut mich, daß es Euch auch so ergangen ist bzw. ergeht. Also nicht, daß ich schadenfroh wäre es tut nur gut auf Verständnis zu stoßen. Danke erstmal für Eure Zeilen! Es hat mich gefreut etwas lesen zu können. Aber daran merkt man ja auch schon, daß einem der Kontakt nach Außen fehlt. Und das Problem ist, man traut sich ja auch nicht diesbezüglich etwas zu äußern, weil von Außen in der Regel erwartet wird, daß man in dieser neuen Lebenssituation nur glücklich sein muß. Daß es einem fehlt, auch "geistig" gefordert zu sein, wollen glaub ich die meißten nicht hören (vorallem die Schwiegereltern nicht )
Aber von Euch habe ich jetzt einige Anregungen bekommen. Wußte erstmal gar nicht was Pekip bedeutet. Aber wofür gibts google Rückbildung konnte ich bisher noch nicht anfangen, da wie schon erwähnt unsere Kleine unter den sog. 3-Monats-Koliken leiden mußte. D.h. sie zu einem Kurs mitzunehmen wäre unmöglich gewesen. Meine Gymnastik bestand bisher darin, sie möglichst oft und möglichst lange in der Fliegerstellung zu tragen Aber es wurde mir gesagt, daß es für Rückbildung nie zu spät ist. Ich könnte demnächst anfangen, nachdem es inzwischen schon sehr gut mit ihr läuft.
Dann darf das Fräulein die Mama begleiten und zusehen! Als Fazit kann man wohl sagen, daß man auch als gute Mutter, sich selbst nicht vernachlässigen sollte. OKAY, jetzt muß ich mein schlaues Gerede nur noch in die Tat umsetzen

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