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Alltag: Wenn das Leben so dahinplätschert...

11. Oktober 2014 um 21:19

Ich bin wirklich kein Mensch der viel Action braucht und ich bin auch sehr dankbar (!) über jeden Tag, wo nichts schlimmes passiert und alles seinen gewohnten Gang nimmt. Aber durch Studium und dann das Kind war immer irgendwie eine "außergewöhnliche" Zeit bei mir...es gab irgendwie noch nicht so den geregelten Alltag...naja, jetzt habe ich einen 30St. Job und meine Kleine geht in den Kindergarten...normales Leben eben. Klar, gibt es noch Dinge, die in nächster Zeit anstehen..wie Wohnungssuche (wohne bei den Eltern), Partnersuche (die man ja wenger planen kann ), aber im Großen und Ganzen wars das ja jetzt erstmal...jeden Tag dasselbe...irgendwie "ängstigt" mich diese Vorstellung machmal, dass es jetzt immer "so" weitergeht, Arbeit, Kind holen, Spielplatz etc.pp. Empfindet ihr das auch manchmal so? Wie geht ihr damit um? Ich bin gar nicht so der "Freiheits"mensch..deswegen wundert es mich eigentlich, dass ich es so empfinde....

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11. Oktober 2014 um 22:26

Weil
Ich dann immer am putzen bin? Oder wieso meinst du?

Hm und wie oder wo lernst du ständig neue menschen kennen? liegts daran? ich weiß es gar nicht genau, warum ich das gefühl hab...ich find mein leben mit kind auch schöner..denke dass das gar nicht der springende punkt ist...hm schwer zu erklären

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11. Oktober 2014 um 23:00

Also ja
ich empfinde das manchmal auch so.
Mein Leben war ohne Kind ganz und gar nicht langweilig ( jetzt auch nicht, hab eigentlich mehr zu tun als früher)
Aber jetzt sind es eben viel mehr Pflichten und die Zeit für einen selber bleibt etwas auf der Strecke.
Daran bin ich teilweise selbst schuld.
Ich hätte jetzt auch noch die Möglichkeiten abends zum Beispiel mehr zu machen.....
Aber ich ertappe mich oft dabei, wenn dann alles getan ist.....ich doch keine große Lust mehr habe mich dann noch fertig zu machen und um die Häuser zu ziehen..
Obwohl genau da oft dieses Gefühl aufkommt ich würde etwas verpassen.

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12. Oktober 2014 um 10:46

Ich
gehe nicht arbeiten und meine 2 Kids sind momentan auch nicht im Kiga. Mein mann ist relativ viel arbeiten,dennoch aber flexibel. Wenn mir echt die decke auf den Kopf fällt,fahren wir spontan weg. Zb Tagesausflug nach Holland oder in eine grosse Stadt (manchmal mit Übernachtung). auch gehen wir oft mehrmals die Woche auswärts essen,das brauche ich einfach. dieser "druck"jeden tag nur kochen und Haushalt kommt mir dann weniger vor und ich kann mich auf was freuen übertags. und keine spülmaschine ausräumen danach

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12. Oktober 2014 um 20:02

Ich glaube,
Das hat in deinem Fall weniger mit Freiheitsdrang zu tun als mit der ungewohnten Ruhe und Gemütlichkeit nach dem Studium. Vorher hattest du immer ein großes Ziel vor Augen, was du jetzt ja erreicht hast. Danach ist es erst einmal ein komisches Gefühl, wenn man so eine Aufgabe beendet hat. Eine aehnliche Aufgabe wird nicht wieder kommen, zumindest nicht in absehbarer Zeit. Du musst nun das Leben an sich wieder wahrnehmen und genießen lernen, die kleinen Dinge wieder wahrnehmen, etc.
Der Alltag haelt auch genügend Herausforderungen bereit und bald wirst du es gewohnt sein, nicht mehr ständig den Studienabschluss vor Augen zu haben, sondern dich ueber kleine Inseln im Alltag zu freuen, vielleicht ein neues Hobby anfangen, etc.

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13. Oktober 2014 um 13:10
In Antwort auf paditax

Ich glaube,
Das hat in deinem Fall weniger mit Freiheitsdrang zu tun als mit der ungewohnten Ruhe und Gemütlichkeit nach dem Studium. Vorher hattest du immer ein großes Ziel vor Augen, was du jetzt ja erreicht hast. Danach ist es erst einmal ein komisches Gefühl, wenn man so eine Aufgabe beendet hat. Eine aehnliche Aufgabe wird nicht wieder kommen, zumindest nicht in absehbarer Zeit. Du musst nun das Leben an sich wieder wahrnehmen und genießen lernen, die kleinen Dinge wieder wahrnehmen, etc.
Der Alltag haelt auch genügend Herausforderungen bereit und bald wirst du es gewohnt sein, nicht mehr ständig den Studienabschluss vor Augen zu haben, sondern dich ueber kleine Inseln im Alltag zu freuen, vielleicht ein neues Hobby anfangen, etc.

Ohja
ich denke damit triffst du den Nagel mal wieder auf den Kopf. Ich bin nämlich wirklich gerne Mama und davon an sich nicht gefrustet...könnte auch öfter mal feiern gehen, wenn ich wollen würde... aber das ist es nicht...ich hab letztes und vorletztes Jahr abgeschlossen (also 2 Studien) und das waren, besonders weil ich kurz davor mein unerwartetes Babylein bekommen hatte, meine ganz großen Ziele. Ich hatte danach zwar schon einen Job, aber der war mit Befristung und da war dann halt auch wieder ein Ziel (also Ende) absehbar. Und jetzt? Dieser Job ist zwar auch wieder befristet, aber das ist noch länger hin und jetzt lebt man eben so dahin...so ziellos... Es ist ein wirklich eigenartiges Gefühl, dass da jetzt "nix" mehr kommt...hinzu kommt natürlich schon auch, dass mein soziales Umfeld kleiner geworden ist und dass mir nach der Arbeit oft Zeit oder/und Energie für manches fehlt, was mich dann wieder etwas unbefriedigt zurücklässt... heißt aber ich sollte mir wieder ein oder zwei Ziele für die nächste Zeit stecken...den Arsch wieder mehr hoch kriegen...neues Hobby klingt schonmal gut

Nur was? Muss ich dann mal rumfragen hier...

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