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An alle die Postnatale Depression ohne Antidepressiva geschafft haben!

15. Februar 2010 um 19:33



Hallo!

Ich habe vor sieben wochen entbunden und einen kerngesunden jungen zur welt gebracht.
Ein Wunschkind.
Seit dem geht es mir aus gründen die total idiotisch sind schlecht ich komme nicht mehr zurecht mal mehr mal weniger..
Zu meiner person ich bin 20 glücklich verheiratet mit dem Mann den ich nun seit sieben jahren liebe mache ein fernstudium und wollte mit absicht nun eine familie gründen.
Es war alles soo schön die schwangerschaft war nicht immer leicht und ich habe mir jede minute gewünscht das, das baby doch nun endlich da sein solle.
Es kam mir unendlich vor wollte mein baby doch endlich haben.

Tja dann verlief nichts mehr so wies eigentlich sein sollte
Eine 14 stunden geburt sehr schmerzhaft mit pda und allem drum dran. Nun war er da

Der lang ersehnte moment, doch ich konnte nichts spüren lediglich hatte ich angst und dachte..
OHHHH mein gott was soll ich nur mit dem kleinen etwas !

Er wurde von mir getrennt da er eine infektion hatte und nach 8 tagen kam er nach hause ich war weder glücklich noch stolz.

Lediglich die angst war mein stätiger begleiter.
Ich hatte/habe angst vor der zukunft ,werde nie mehr allein sein habe sollch eine große verantwortung ein leben lang.
Bin jetzt mutter kann nie wieder ausschlafen.Nie mehr einfach das machen worauf ich lust habe
Was mach ich wenn er ständig schreit wie soll ich das tag für tag aushalten?Geschweige den nachts??

Ich werde verrückt breche innerlich zusammen die Müdigkeit und Erschöpfung raubt mir den letzten nerv.

Kann mittags nicht mit dem Baby schlafen habe Panik..wovor?weiß ich nicht...

Nun geht es mir seit paar tagen besser.
Es ist ein auf und ab.Es gibt stunden in denen ich denke es ist alles so schön wie ich es wollte ich bin glücklich und dies ist MEIN BABY.Doch dann wiederum Besorgnis und Angst...

Ich möchte dies alleine bewältigen ohne Antidepressiva weil ich weiß das Depressionen reine Kopfsache sind doch ich komme in manchen momenten sehr schwer durch.
Meine frauenärztin möchte das ich die pillen sofort ohne einen Psychologischen rat nehmen soll vom hausarzt!!

Was ich sehr komisch finde.
Mein anderer arzt sagt jedoch ich könne dies allein schaffen ich müsste an mich glauben..ect..
das möchte ich auch eigentlich, da mein mann und meine familie mich sehr unterstützen.
Ich weiß das ich es schaffen kann.aber wann?

was sind eure Efahrungen gibt es frauen die es ohne die pillen geschaft haben wenn ja in welchem zeitraum!

Wie lange dauert es mit pillen und gibt es welche die trotz medikamente noch so drauf sind??


Wäre um jede antwort sehr dankbar.


Liebe Grüße

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20. Februar 2010 um 10:51

Hallo, Ihr Lieben...
Es ist völlig normal was Ihr gerade empfindet. Habt keine Angst vor Euren Gefühlen. Ich selber bin Mutter von drei Jungen und habe dieses Gefühlschaos nach allen Geburten gehabt. Entspannt Euch!!! In ca. vier Wochen geht es Euch wieder besser und Ihr fangt an, darüber zu lachen. Der Hormonhaushalt muss sich erst wieder umstellen. Habe sogar beim dritten Kind gezweifelt, ob ich es genauso annehmen und lieben kann wie die anderen. Und Zweifel, warum habe ich mir das angetan und nie wieder schlafen und weggehen...das haben auch fast Alle. Beim zweiten Kind weiß man, was auf einen zukommen kann, glaube mir bitte. Meiner hat auch Tag und Nacht gebrüllt und da wurde ich auch ganz schön sauer. Dieses Chaos ist bald vorbei und Pillen habe ich nie genommen. Mir war klar das vergeht wieder. Also, entspanne Dich und nehme Deine Gefühle und Unsicherheit an. Du darfst unsicher sein, es ist eine Neue Situation. Eine schlechte Mutter bist Du auch nicht, sondern eine Gute. Nur verantwortungsvolle Mütter machen sich darüber Gedanken und Sorgen. Also...es vergeht!!! Drücke Dir die Daumen und vergesse nicht, es sind nur Hormone!!! Viel Glück an Alle...

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23. März 2010 um 15:35

Im Rückblick: Nicht lange warten,das Baby merkt alles
Hallo,
dein Problem hat sich mittlerweile ja hoffentlich schon erledigt und es geht euch gut. Jetzt sind fast 12 Wochen vorbei und die Hormone haben sich hoffentlich wieder eingependelt.

Wenn nicht, kann ich (den vorhergehenden Antworten kann ich größtenteils zustimmen) auf meiner Erfahrung im Rückblick nur den Rat geben: Nicht zu lange mit einer Behandlung egal welcher Art warten, denn meine Tochter hat glaub ich durch meine postpartale Depression sehr gelitten: Die Babys spüren, dass man Angst hat und unsicher ist und mit seinem neuen Schicksal hadert und werden dadurch selbst unsicher.
Bei mir ist es jetzt ein Jahr her und mein Baby hatte schlimme Schlafstörungen, hat viel geschrien und es hat lange gedauert, die gestörte Bindung wieder zu kitten. Klar, das Kind denkt sich: Wenn die Mama es nicht weiß, mein Fels in der Brandung, dann bin ich verloren. . .

Bei mir dauerte es eben so lange, gerade weil ich unbedingt keine Medikamente nehmen wollte, um ja nicht abstillen zu müssen. Im Nachhinein vielleicht ein Fehler, muss jeder selbst wissen, was ihm wichtiger erscheint.

Alles Gute und LG!

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23. April 2010 um 10:15


vor sieben wochen hast du entbunden... da ist es ganz normal wie du dich fühlst. das sind keine depressionen sondern der ganz normale babyblues.
ich habe eine schwere schwangerschaft durchgemacht. mir muste man unter vollnarkose nen katheter in den harnweg schieben und ich hatte 4 nierenkoliken wo es hieß mein kind wird durch die schmerzen sehr zeitig kommen und/ oder behindert sein.
gott sei dank draf das net zu. als ich dann 6 tage überfällig war lies ich die geburt einleiten! bis jetzt glaube ich das dass mein größter fehler war. hätte warten sollen bis sie vonn allein kommt. naja ich lag dann 22 stunden in den wehen.hab viele spritzen bekommen. musste mich übergeben weil ich zu schwach war. und die schmerzen hab ich noch nicht verarbeitet.
als ich nach hause kam lies mich mein freund viel alleine u ich war überfordert. naja im entefeckt leide ich seid 18 monaten an depressionen. wo ich sagen muss. ich bin auf nen weg der besserung. aber wenn du merkst es wird nicht besser such dir bitte schnell hilfe. denn allein aus den depressionen zu finden ist sehr sehr schwer. hoff du schaffst das!

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23. April 2010 um 11:54


bei mir sind es jetzt 6 wochen her wo ich entbunden habe ,nach den ich zu hause war hatte ich den babyblue ich weinte nur noch vor angst um meine tochter .ich stellte mir oft fragen was wäre wenn sie an dem kindstot sterben würde ab mir einer glaubt das ich sie nicht dafür könnte und solche dinge macht ich mir sorgen .ich bin mir immer noch am bewust machen was ich jetzt für ne verantwortung ich habe vor der ich auch irgendwo noch angst habe .ich bin stolz auf meine kleine ich bin glücklich das sie jetzt da ist , sie ist auch ein wunschkind und ich würde sie nicht mehr her geben wollen aber ich bin manchmal am überlegen ob es das richtige war und in den momend könnte ich auch anfangen zu weinen .ich habe jetzt die verantwortung und damit muss ich jetzt langen bis sie 18 ist .

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