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An alle, die schon mal abgetrieben haben

8. Juli 2005 um 20:21

Ich (26) habe am 30.6. abtreiben lassen, war damals in der 8. Woche von meinem Freund schwanger. Im I-net begegnen einem ja immer so Horrorgeschichten über Abtreibungen und solcher Unsinn, wie dass ein toter Embryo noch Berichte schreibt... Meine Eltern sind selber beide Ärzte und können über solchen Schwachsinn auch nur mit dem Kopf schütteln. Es ist praktisch nicht möglich, sich im I-net professionelle Infos durchlesen zu können. Ich selbst habe nach dem Eingriff eigentlich keinerlei Schmerzen gehabt, da ich sehr gute Medikamente bekommen hab. 3 Tage später konnte ich sogar schon wieder auf Arbeit gehen. Wie war das bei euch? Bereut ihr die Entscheidung? Ich bereue sie kein bisschen und bin sehr froh, mich so entschieden zu haben. Ach, und noch etwas: Wir haben verhütet! Es gab Probleme mit der Pille.

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12. August 2005 um 1:35

Stimme dir zu
Hallo, ich bin auch 26 und stimme dir in jedem Punkt zu. Mir steht nächste Woche eine Abtreibung in der dann 6.SSW bevor. Es wird mit der Absaugmethode unter Vollnarkose geschehen, denn Schmerzen möchte ich natürlich keine spüren. Ich bin schon jetzt glücklich mit dieser Entscheidung und werde nichts bereuen. Für mich ist die Abtreibung eine Erleichterung. Im I-Net begenet einem, wie du ja auch schon festgestellt hast, fast ausschließlich hanebüchener, sentimentaler, jeglicher Wissenschaftlichkeit entbehrender Kokolores, den fanatische Möchtegern-Gutmenschen (auch Abtreibungsgegner genannt...) unter dem Deckmäntelchen des "Lebensrechts" verbreiten...

Wenn sie wirklich solche Gutmenschen wären,als die sie sich darstellen, würden sie sich für bereits geborenes Leben tatkräftig stark machen und zum beispiel nach Brasilien gehen, um ihr Leben dort den Straßenkindern zu widmen. Aber das Wettern gegen Abtreibung ist ja ein viel bequemerer, einfacherer Weg, sich vor anderen und sich selbst als vermeintlicher Gutmensch zu profilieren.

Für mich ist das Ungeborene erst dann schützenswert, wenn es fähig ist, getrennt vom mütterlichen Körper zu überleben. Alles davor ist für mich nur die unfertige Vorstufe eines Menschen, eine Ansammlung von Zellen.


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12. August 2005 um 1:37
In Antwort auf sternchen6662

Stimme dir zu
Hallo, ich bin auch 26 und stimme dir in jedem Punkt zu. Mir steht nächste Woche eine Abtreibung in der dann 6.SSW bevor. Es wird mit der Absaugmethode unter Vollnarkose geschehen, denn Schmerzen möchte ich natürlich keine spüren. Ich bin schon jetzt glücklich mit dieser Entscheidung und werde nichts bereuen. Für mich ist die Abtreibung eine Erleichterung. Im I-Net begenet einem, wie du ja auch schon festgestellt hast, fast ausschließlich hanebüchener, sentimentaler, jeglicher Wissenschaftlichkeit entbehrender Kokolores, den fanatische Möchtegern-Gutmenschen (auch Abtreibungsgegner genannt...) unter dem Deckmäntelchen des "Lebensrechts" verbreiten...

Wenn sie wirklich solche Gutmenschen wären,als die sie sich darstellen, würden sie sich für bereits geborenes Leben tatkräftig stark machen und zum beispiel nach Brasilien gehen, um ihr Leben dort den Straßenkindern zu widmen. Aber das Wettern gegen Abtreibung ist ja ein viel bequemerer, einfacherer Weg, sich vor anderen und sich selbst als vermeintlicher Gutmensch zu profilieren.

Für mich ist das Ungeborene erst dann schützenswert, wenn es fähig ist, getrennt vom mütterlichen Körper zu überleben. Alles davor ist für mich nur die unfertige Vorstufe eines Menschen, eine Ansammlung von Zellen.


Ergänzung
Es ist dann die 6. Woche ab Empfängnis, also die 8. SSW...komme da immer durcheinander.

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24. August 2005 um 17:04

Abtreibung
Ich wurde letztes Jahr auch trotz Verhütung schwanger, was für mich definitiv der falsche Zeitpunkt war. Diskussionen über den richtigen Zeitpunkt möchte ich hier gar nicht führen. Ich war schlichtweg überfordert, wollte kein Kind und hatte das Gefühl, dass mir sogar mein Körper diesbezüglich zustimmt, ich fühlte mich fremdgesteuert und war körperlich auf dem Tiefpunkt. Habe dann alle "Formalitäten" innerhalb einer Woche schnellstmöglich hinter mich gebracht, sodass ich das "Schwangersein" nur kurz erlebe. Als ich aus der Narkose aufwachte, wir lagen zu dritt in diesem Raum, hatte ich sofort den Gedanken: "So, jetzt ist dieser Alptraum endlich vorbei". Dieser Gedanke bestätigte mich auch in meiner Entscheidung, die ja ohnehin nicht mehr rückgängig zu machen war. Ich muss sagen, dass dieser Schritt für mich der richtige war, zumindest zum damaligen Zeitpunkt. Dennoch geht es mir heute, ca. ein Jahr später so, dass ich das ungute Gefühl habe, vielleicht war das meine einzige Chance, schwanger zu werden. Ein schlechtes Gewissen habe ich nicht, dennoch geht man mit solch einer Erfahrung auch nicht hausieren. Wie ist das bei dir? Man kann nicht mit jedem über dieses ja sehr heikle und diskussionswürdige Thema reden, doch den Menschen, denen ich mich anvertraut habe, haben mich unterstützt und tun es immer noch. Von meinem Freund hätte ich mir damals mehr Unterstützung erhofft, doch wenn ich objektiv bin, hat er eigentlich genau das richtige getan, mir konnte man damals eh nichts recht machen, weil ich womöglich hormonell total neben der Spur lief. Ich wollte nur meine Ruhe haben, sogar von ihm. Ich bin zwei Tage später auch wieder zur Arbeit gegangen, ohne mir eine Pause zu gönnen, was beruflich leider nicht möglich war. Schmerzen hatte ich zum Glück nicht

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31. August 2005 um 17:54
In Antwort auf sternchen6662

Ergänzung
Es ist dann die 6. Woche ab Empfängnis, also die 8. SSW...komme da immer durcheinander.

Hm
Ich habe vor 5 Jahrem im Juli 2000 abgetrieben. Ich war in der 6SSW.
Ob ich es bereue? Die Abtreibung selber wahrscheinlich nicht, allerdings bereue ich dass ich vielleicht die falschen Gründe dafür hatte. Es ist für mich immer noch belastend. Nicht mehr so schlimm seit ich meinen neuen Freund und heutigen Ehemann im Jahre 2002 kennengelernt habe.
Ich wollte es erst ambulant machen lassen. Aber das war wahrscheinlich der grösste Fehler meines Lebens. Ich bekam eine Pille die ich davor einnehmen sollte, ich dachte es wäre so ne art schmerztablette, mein Arzt klärte mich nicht auf. Am Tag als es geschehen sollte erfuhr ich, dass es sich um eine Tablette gehandelt hatte, die den Gebärmuttermund öffnet. Nichts mit Schmerztablette. Problem war allerdings, dass sie überhaupt keine Wirkung gezeigt hatte. Ich lag also auf dem Stuhl und bekam diese Instrumente unten reingelegt. Die schmerzen könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Mein damaliger Freund stand nur daneben und meinte ich solle mich nicht so anstellen. Ich hab am ganzen Leib gezittert und geheult vor Schmerzen. Mein Arzt gab mir mit jedem Wort das Gefühl als wäre Ich eine Mörderin und ich würde übertreiben.
Um es kurz zu machen, ich musste abbrechen. Ich bin dann in eine Frauenklinik gegangen. Da waren sie alle sehr lieb und haben meinen Bericht mit Fassungslosigkeit aufgenommen. Der Arzt meinte, das wäre tiefstes Mittelalter. Es hat ungefähr 15 minuten gedauert, denk ich, keine Ahnung, ich war ja in Narkose . Danach bin ich gleich von meinem damaligen Freund zu ihm nach Hause gefahren und bekam einen Zuckerschock. Ich musste ihn ne knappe Stunde anbetteln in der Frauenklinik anzurufen und zu fragen was los ist. Naja ich musste halt zucker zu mir nehmen und es ging dann auch besser. Ich konnte schnell wieder zur Arbeit. Aber ich möchte gerne an alle Frauen appelieren, überlegt es euch gut, und wenn Ihr euch entscheidet, dann nur unter Vollnarkose in einer Frauenklinik oder bei dem Arzt eures Vertrauens.

Ich bedanke mich übrigens hiermit bei meinem ehemaligen Frauenarzt für die erfolgreiche Vernichtung jeglichen Vertrauens in Ihn.

Gruss

Mel

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8. Dezember 2005 um 11:02
In Antwort auf urania_12703708

Hm
Ich habe vor 5 Jahrem im Juli 2000 abgetrieben. Ich war in der 6SSW.
Ob ich es bereue? Die Abtreibung selber wahrscheinlich nicht, allerdings bereue ich dass ich vielleicht die falschen Gründe dafür hatte. Es ist für mich immer noch belastend. Nicht mehr so schlimm seit ich meinen neuen Freund und heutigen Ehemann im Jahre 2002 kennengelernt habe.
Ich wollte es erst ambulant machen lassen. Aber das war wahrscheinlich der grösste Fehler meines Lebens. Ich bekam eine Pille die ich davor einnehmen sollte, ich dachte es wäre so ne art schmerztablette, mein Arzt klärte mich nicht auf. Am Tag als es geschehen sollte erfuhr ich, dass es sich um eine Tablette gehandelt hatte, die den Gebärmuttermund öffnet. Nichts mit Schmerztablette. Problem war allerdings, dass sie überhaupt keine Wirkung gezeigt hatte. Ich lag also auf dem Stuhl und bekam diese Instrumente unten reingelegt. Die schmerzen könnt ihr euch gar nicht vorstellen. Mein damaliger Freund stand nur daneben und meinte ich solle mich nicht so anstellen. Ich hab am ganzen Leib gezittert und geheult vor Schmerzen. Mein Arzt gab mir mit jedem Wort das Gefühl als wäre Ich eine Mörderin und ich würde übertreiben.
Um es kurz zu machen, ich musste abbrechen. Ich bin dann in eine Frauenklinik gegangen. Da waren sie alle sehr lieb und haben meinen Bericht mit Fassungslosigkeit aufgenommen. Der Arzt meinte, das wäre tiefstes Mittelalter. Es hat ungefähr 15 minuten gedauert, denk ich, keine Ahnung, ich war ja in Narkose . Danach bin ich gleich von meinem damaligen Freund zu ihm nach Hause gefahren und bekam einen Zuckerschock. Ich musste ihn ne knappe Stunde anbetteln in der Frauenklinik anzurufen und zu fragen was los ist. Naja ich musste halt zucker zu mir nehmen und es ging dann auch besser. Ich konnte schnell wieder zur Arbeit. Aber ich möchte gerne an alle Frauen appelieren, überlegt es euch gut, und wenn Ihr euch entscheidet, dann nur unter Vollnarkose in einer Frauenklinik oder bei dem Arzt eures Vertrauens.

Ich bedanke mich übrigens hiermit bei meinem ehemaligen Frauenarzt für die erfolgreiche Vernichtung jeglichen Vertrauens in Ihn.

Gruss

Mel

Und dann???
ich hätte da mal ein paar fragen, an euch, die ihr schonmal abgetrieben habt. Hattet ihr denn vorher keine zweifel? Wart ihr von anfang an komplett von dieser entscheidung überzeugt?

und, wie ist das eigentlich, man hört ja immer mal wieder, dass man nach einer abtreibung evtl. keine kinder mehr kriegen kann. was meint ihr dazu?

grüsse

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8. Dezember 2005 um 19:23

Ich
habe morgen einen termin zum abbruch. danke für eure berichte. ich bin mir auch sicher, dass ich es nicht bereuen werde, weil ich z.Z. einfach noch kein Kind will. Ich will arbeiten gehen und mir was aufbauen. Und wir haben auch verhütet. Ist also nicht immer die schuld der frau.

und ja das internet ist eine schreckliche info quelle. mir haben viele sachen sehr große angst gemacht. nach dem gespräch mit dem frauenarzt und der narkoseärztin wurde ich jedoch ruhiger. es ist gar kein baby, dass man tötet, sondern sich gerade entwickelndes leben. in der geschichte der menschheit war es zudem so, dass immer der stärkere überlebt hat. und so wird es auch immer bleiben.

wie meine frauenärztin sagte, es ist schade, dass diese eizelle keine chance bekommen wird sich zu einem leben zu entwickeln. ja es ist schade, aber es ist nun mal so und die welt wird sich auch ohne dieses sich entwickelndes leben weiterdrehen. auch wenn es morgen abend nicht mehr da ist.

musstet ihr auch vor der op tabletten nehmen ???

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8. Dezember 2005 um 19:49

Erklärt es mir bitte
Ich lese immer wieder in anderen Threads von gegenseitigen Vorwürfen zwischen Abtreiberinnen und den Gegnerinnen. Euch wird vorgeworfen, eure wehrlosen Kinder kaltherzig zu ermorden und den Gegnerinnen wirft ihr vor, das sie eh keine Ahnung hätten und lieber die Klappe halten sollten. Für beide Seiten verständlich.

Aber, was ich nicht ganz verstehe ist folgendes: Ihr redet hier über dieses Thema in einem Forum, in dem nicht nur Frauen herkommen, die Mord an ihrem eigenen Kind begangen haben oder es vorhaben, hier sind auch andere Frauen und Männer unterwegs, die sich mit anderen Themen befassen.

Klar, man liest gegenseitig in den Threads und spontan kommt es zu einer Stellungnahme. Jetzt denkt ihr bestimmt, ein Amöbenartiger Abtreibungsgegner spamt den Thread voll, aber ich will es erklärt haben.

In jedem zweiten Beitrag wird geschrieben, Verhütung hätte nicht funktioniert, nun frage ich mich, "wissen die überhaupt was das ist oder wurde das aus einer Talk-Show aufgeschnappt", aber das bei jeder zweiten Schwangerschaft die Verhütung versagen soll??? Wie geht das?

Warum wehrt ihr euch mit einem dermassen schlechten Gewissen, das aus euren Beiträgen hier raus schreit, gegen die Gegner? Wenn ihr es nicht hättet, würdet ihr da eigentlich ganz cool drüber stehen und noch nicht mal drüber reden, weil es euch nicht kratzt. Aber das macht ihr nicht und macht den Frauen auch noch zum Vorwurf, hier hätten sie nichts zu suchen. Wieso, habt ihr das Forum gepachtet?

Und wieso werft ihr ihnen vor, sie hätten keine Ahnung? Manch eine hat von der Materie mehr Ahnung wie ihr und weit mehr Erfahrungen. Punkt eins und Punkt zwei ist folgender: ihr beschäftigt euch mit dem sehr heiklen Thema in einem nicht-rein-Abtreibungsforum. Ihr müsst mit massiver Kritik rechnen, je kaltschnäuziger ihr seid.

Dann ist mir an eurem Thread nochmal was übles aufgefallen: Die allermeisten von euch sind über 20. Aber keine von euch macht mir den Eindruck, das sie am Hungertuch nagen würde. Wieso mussten dann eure Babys sterben?

Und an Nachtfee. Ist vielleicht kein feiner Zug von mir, aber Du wirst dieses Baby niemals vergessen, das Du auf dem Gewissen und getötet hast, keine von euch, denn ihr seid ihre Mörderinnen.

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8. Dezember 2005 um 20:49
In Antwort auf ute_11846293

Ich
habe morgen einen termin zum abbruch. danke für eure berichte. ich bin mir auch sicher, dass ich es nicht bereuen werde, weil ich z.Z. einfach noch kein Kind will. Ich will arbeiten gehen und mir was aufbauen. Und wir haben auch verhütet. Ist also nicht immer die schuld der frau.

und ja das internet ist eine schreckliche info quelle. mir haben viele sachen sehr große angst gemacht. nach dem gespräch mit dem frauenarzt und der narkoseärztin wurde ich jedoch ruhiger. es ist gar kein baby, dass man tötet, sondern sich gerade entwickelndes leben. in der geschichte der menschheit war es zudem so, dass immer der stärkere überlebt hat. und so wird es auch immer bleiben.

wie meine frauenärztin sagte, es ist schade, dass diese eizelle keine chance bekommen wird sich zu einem leben zu entwickeln. ja es ist schade, aber es ist nun mal so und die welt wird sich auch ohne dieses sich entwickelndes leben weiterdrehen. auch wenn es morgen abend nicht mehr da ist.

musstet ihr auch vor der op tabletten nehmen ???

Ähm......
"in der geschichte der menschheit war es zudem so, dass immer der stärkere überlebt hat. und so wird es auch immer bleiben."
- wenn es in der Geschichte der Menschheit schon immer so gewesen wäre, dass Mütter ihre eigenen Kinder für nicht lebenswert halten, würde es die Menschheit nicht mehr geben....
Aber ich bin sicher deine Welt wird sich ohne Probleme weiterdrehen, nur die deines Babies nicht - ach ja ist ja gar keines , wie bequem...

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9. Dezember 2005 um 18:33
In Antwort auf troffelchen

Erklärt es mir bitte
Ich lese immer wieder in anderen Threads von gegenseitigen Vorwürfen zwischen Abtreiberinnen und den Gegnerinnen. Euch wird vorgeworfen, eure wehrlosen Kinder kaltherzig zu ermorden und den Gegnerinnen wirft ihr vor, das sie eh keine Ahnung hätten und lieber die Klappe halten sollten. Für beide Seiten verständlich.

Aber, was ich nicht ganz verstehe ist folgendes: Ihr redet hier über dieses Thema in einem Forum, in dem nicht nur Frauen herkommen, die Mord an ihrem eigenen Kind begangen haben oder es vorhaben, hier sind auch andere Frauen und Männer unterwegs, die sich mit anderen Themen befassen.

Klar, man liest gegenseitig in den Threads und spontan kommt es zu einer Stellungnahme. Jetzt denkt ihr bestimmt, ein Amöbenartiger Abtreibungsgegner spamt den Thread voll, aber ich will es erklärt haben.

In jedem zweiten Beitrag wird geschrieben, Verhütung hätte nicht funktioniert, nun frage ich mich, "wissen die überhaupt was das ist oder wurde das aus einer Talk-Show aufgeschnappt", aber das bei jeder zweiten Schwangerschaft die Verhütung versagen soll??? Wie geht das?

Warum wehrt ihr euch mit einem dermassen schlechten Gewissen, das aus euren Beiträgen hier raus schreit, gegen die Gegner? Wenn ihr es nicht hättet, würdet ihr da eigentlich ganz cool drüber stehen und noch nicht mal drüber reden, weil es euch nicht kratzt. Aber das macht ihr nicht und macht den Frauen auch noch zum Vorwurf, hier hätten sie nichts zu suchen. Wieso, habt ihr das Forum gepachtet?

Und wieso werft ihr ihnen vor, sie hätten keine Ahnung? Manch eine hat von der Materie mehr Ahnung wie ihr und weit mehr Erfahrungen. Punkt eins und Punkt zwei ist folgender: ihr beschäftigt euch mit dem sehr heiklen Thema in einem nicht-rein-Abtreibungsforum. Ihr müsst mit massiver Kritik rechnen, je kaltschnäuziger ihr seid.

Dann ist mir an eurem Thread nochmal was übles aufgefallen: Die allermeisten von euch sind über 20. Aber keine von euch macht mir den Eindruck, das sie am Hungertuch nagen würde. Wieso mussten dann eure Babys sterben?

Und an Nachtfee. Ist vielleicht kein feiner Zug von mir, aber Du wirst dieses Baby niemals vergessen, das Du auf dem Gewissen und getötet hast, keine von euch, denn ihr seid ihre Mörderinnen.

Troffelchen
was machst du beruflich ???

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10. Dezember 2005 um 14:49
In Antwort auf ute_11846293

Troffelchen
was machst du beruflich ???

Warum?
Ich weis zwar nicht, was das hier beitragen soll, aber ich arbeite als medizinisch-technische Assistentin.

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10. Dezember 2005 um 14:55
In Antwort auf troffelchen

Warum?
Ich weis zwar nicht, was das hier beitragen soll, aber ich arbeite als medizinisch-technische Assistentin.

MTA
Was für eine Erfüllung. Geiler Job, nicht wahr. Hattest du nie den Wunsch etwas höheres anzustreben?

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10. Dezember 2005 um 15:11
In Antwort auf ute_11846293

MTA
Was für eine Erfüllung. Geiler Job, nicht wahr. Hattest du nie den Wunsch etwas höheres anzustreben?

Lol
Sag mal Mädchen, hast Du überhaupt eine Ahnung, was für ein Job das ist?

http://www.mta-labor.info/layout/index.php

Ein kleiner (!) Überblick. Dann sag mir bitte, ob die "Vorarbeiterin" eines medizinischen Fachlabors immer noch etwas niederes ist. Ja, ich habe mich hochgearbeitet und nicht hochgepoppt, geil ne?

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10. Dezember 2005 um 15:14
In Antwort auf troffelchen

Lol
Sag mal Mädchen, hast Du überhaupt eine Ahnung, was für ein Job das ist?

http://www.mta-labor.info/layout/index.php

Ein kleiner (!) Überblick. Dann sag mir bitte, ob die "Vorarbeiterin" eines medizinischen Fachlabors immer noch etwas niederes ist. Ja, ich habe mich hochgearbeitet und nicht hochgepoppt, geil ne?

Hey
ruhig trottelchen. kanns ja auch gaaanz böse werden. ja. wirst du auch gleich zur mörderin gell?

für mich ist die vorarbeiterin eines medizinischen fachlabors etwas niederes. tut mir leid. was willst du mit dem hochgepoppt eindeuten? war das persönlich gemeint???

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10. Dezember 2005 um 15:31
In Antwort auf ute_11846293

Hey
ruhig trottelchen. kanns ja auch gaaanz böse werden. ja. wirst du auch gleich zur mörderin gell?

für mich ist die vorarbeiterin eines medizinischen fachlabors etwas niederes. tut mir leid. was willst du mit dem hochgepoppt eindeuten? war das persönlich gemeint???

Ne nicht persönlich
Ne das war nicht persönlich gemeint, aber es herrscht ein Klischee vor, dem wollte ich vorbeugen.

Ja manchmal wäre ich hier schon gerne zur Mörderin geworden.

OK, ich versuchs mal so, ich weis nicht, was für einen Berufszweig Du als "wertvoll" erachtest, aber diesen medizinischen Fachlabors ist es zu verdanken, das die meisten schlimmen Krankheiten diagnostiziert werden können. Und das Leuten wie Dir eine Abtreibung ermöglicht wird.

Aber wenn Du eine Verkäuferin in einer Boutique als etwas besseres siehst, bitte Machst Dich damit nur selber lächerlich

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10. Dezember 2005 um 15:33
In Antwort auf troffelchen

Ne nicht persönlich
Ne das war nicht persönlich gemeint, aber es herrscht ein Klischee vor, dem wollte ich vorbeugen.

Ja manchmal wäre ich hier schon gerne zur Mörderin geworden.

OK, ich versuchs mal so, ich weis nicht, was für einen Berufszweig Du als "wertvoll" erachtest, aber diesen medizinischen Fachlabors ist es zu verdanken, das die meisten schlimmen Krankheiten diagnostiziert werden können. Und das Leuten wie Dir eine Abtreibung ermöglicht wird.

Aber wenn Du eine Verkäuferin in einer Boutique als etwas besseres siehst, bitte Machst Dich damit nur selber lächerlich

..
was hat das bitte mit einer verkäuferin zu tun.

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10. Dezember 2005 um 15:34

Scarysacred
war die frage an mich gestellt. ich habe nämlich nicht mit der pille verhütet.es gab also keine probleme mit der pille.

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10. Dezember 2005 um 22:35

Also
ich verhüte immer doppelt (gummi und pille) aber sag mir mal, welche beziehung das wirklich auf dauer mitmacht. Realistisch gesehen wird der mann früher oder später fragen, ob man das kondom nicht weg lassen könnte, weil man ja schon länger zusammen ist. und die Pille ist nunmal nicht hundertprozentig sicher, dessen sollte man sich klar sein. Auf sex zu verzichten ist dabei auch keine alternative. Also muss man wohl oder übel das risiko in kauf nehmen. Ich hab mal Tabletten gegen eine Pilzinfektion bekommen durch welche sich meine periode um einen halben monat verschoben hat... und das noch etwa für 3 darauffolgende monate. Habe die Periode also immer mitte des eigentlichen zykluses bekommen anstatt dann, wenns sein sollt Und das war nichteinmal ein antibiotikum!

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12. Dezember 2005 um 2:19

Nur
mit kondom zu verhüten wäre mir zu riskant (ist mir auch mal geplatzt *gg*, aber ja, doppelt zu moppeln ist in solchen situationen wirklich beruhigend ). und wenn man dann dem Mann sagt, man nimmt ja die Pille, versteht kaum einer, dass man trotzdem das Kondom dazu benützen möchte (ist ja ohne soooo viel besser - von wegen, macht gar keinen Unterschied). Mit meinem letzten Freund war ich sechs monate zusammen und war soooo froh, dass er nicht vorgeschlagen hat ohne Kondom zu po**en. Ich habe nämlich wirklich total die Angst schwanger zu werden, zumal ich keine Kinder haben möchte. Und daher müsste ich dann abtreiben, will es aber eigentlich gar nicht darauf ankommen lassen

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12. Dezember 2005 um 16:24

Ja
die pille danach gibt es noch, aber die ist mir schon zu sehr in richtung gefahr und abtreibung, zumal sie auch nicht sehr sicher ist. AUßerdem bekommt man die pille auch nicht einfach so, sondern muss zumindest hier in Österreich vorher das rezept habe. und wenn das dann noch am Wochenende passieren würde... naja
Aber es stimmt, ich stelle es mir eigentlich auch nicht gerade genüsslich vor, wenn das ganze dann auch noch rausläuft. Ich habe mal zwar mit einem mann ohne Kondom geschlafen, der ist jedoch nie gekommen. Von daher habe ich diese erfahrung noch gar nicht gemacht Aber ich stells mir blöd vor, erstens weils ja nass ist, oder man geht dann eine zeitlang duschen... und die bettwäsche kann man dann ja auch dauernd wechseln

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12. Dezember 2005 um 16:57

Pille danach
Hallo,

naja soooo schlimm ist eine Ejakulation auch wieder nicht. Und sehr viel nasser als wie man selber ist, ist man hinterher auch nicht, aber vielleicht kennt ihr andere Männer mit grösseren Ejakulationsmengen

Zur Pille danach kann ich folgendes berichten: Ich hab sie einmal genommen, weil ich morgens mit meinem Ex Sex hatte, mittags ging ich zum Doc und der hatte mir Antibiotika gespritzt. Ich hab ihn gebeten, mir die Pille danach zu verschreiben. Er meinte zwar das sei nicht nötig, aber ich drauf bestanden. Also immer drauf bestehen !!!

Und ich hab sie genommen und ich kann Dir sagen einmal und nie wieder. Weisst Du das ist so ein ekliges Gefühl wenn Dir hundeelend ist, was zwangsläufig immer bei diesem Präparat vorkommt, und Du kannst und DARFST nicht spucken, weil sie ja sonst wirkungslos ist. Naja ich lag 1 1/2 Tage mit übelsten Bauchschmerzen im Bett. So ein Horrortrip hab ich noch nie erlebt

Aber ich hatte lieber diesen Trip als den eventuellen Druck meines Ex für eine Abtreibung, die ich nicht gemacht hätte egal was gekommen wäre. Das wäre dann ein wahrer Höllentrip geworden.

Liebe Grüsse, Sandra

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12. Dezember 2005 um 22:57

*gg*
ja ich lese das auch oft, dass es viele als dazugehörend und sogar schön beschreiben... naja, wird wohl geschmackssache sein mir machts ja nichts, wenn er "woandershin" trifft *g* Ich find die vorstellung halt einfach nicht wirklich geschmackig, wenns dann rausläuft... schon alleine der Gedanke *ggg* Aber wer weis, ob sich das noch ändert, solls ja auch geben (aber ich glaub weniger *zwinker*)
Also hier in Österreich gab es vor kurzem eine Debatte, ob es die Pille danach auch ohne rezept geben könnte. Man hat es aber darauf beruhen lassen, dass sie rezeptpflichtig bleibt und nur im äußersten Notfall ohne rezept herausgegeben werden darf. Wobei das soundso Blödsinn ist, weil wenns kein Notfall wäre, bräuchte man sich ja nicht... naja, die klugen Köpfe halt...
wie es in der Praxis aussieht mit der Pille danach weis ich leider auch nicht so genau.

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9. März 2006 um 1:11
In Antwort auf troffelchen

Warum?
Ich weis zwar nicht, was das hier beitragen soll, aber ich arbeite als medizinisch-technische Assistentin.

Ist sehr wichtig
vielleicht kannst du mir ja weiter helfe!?ich hatte vor drei wochen eine abtreibung und versuch mich jetzt mit dem thema auseinanderzusetzen aber da ist eine frage in meinem kopf die ich selbst nicht lösen kann!den gößten teil muss ich sowieso mit mir selbst ausmachen, aber eine frage kann ich nicht selbst beantworten und zwar: was passiert nach dem schwangerschaftsabbruch mit dem kind?kommt das in irgendein glas in wird in die ecke gestellt oder was passiert mit meinem kind???

wäre schön wenn du mir helfen könntest!
liebe grüße von mir!!!

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30. März 2006 um 0:10

Vielleicht kannst du mir ja helfen?
Hallo!
Ich habe am 21.02.06 abgetrieben und seit dem kreist eine frage in meinem kopf rum, wo ist der embryo hingekommen nach dem eingriff?ist das einfach in den müll gekommen oder wohin!wäre echt lieb von dir wenn du mir das beantworten köntest!
um deine fragen zu beantworten, bei mir ging auch alles reibungslos!hatte keine schmerzen und bin aber schon am nächsten tag wieder auf arbeit obwohl ich einen k-schein bekommen habe,wollte aber nicht daheim bleiben sonst wäre mir die decke auf den kopf gefallen!auch so aus ärtzlicher sicht die gebärmutter hat sich schnell wieder zusammengezogen und beruhigt!

wäre schön wenn du schnell antworten könntest!!

Liebe Grüße

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5. Juni 2007 um 12:09

Abgetrieben
ich kann das nicht verstehen hat man kein herz oder was abtreiben und danach ohne probleme zu arbeit das muss man sein ganzes leben mit begleiten wen man so ein kind sein eigens kind abtreibt,das ist mord ich versteh das nicht ,sowas würde ich mein ganzes leben bereuen ,mein eigenes kind töten ,ich steh daszu wen man ins bett steigt kann man auch die verantwortung tragen ,ein kind auf die welt zu setzen ,man muss vorher überlegen ,und nicht so ,man kann verhüten ,und anderes aber nie abtreiben das ist unter aller menschenwürde ich versteh das nicht ,ich kann so frauen die sowas machen nicht verstehen es sei den wen man vergewaltigigt wurde ,dann ist das was ganz anderes ,aber nicht einen kleinen menschen töten ,das kind kann nichts dafür ,aber jeder mensch hat das recht zu leben ,also ich finde es nicht gut !!!

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27. Juli 2007 um 3:22

Auch abgetrieben
Ich habe auch vor wenigen Monaten abgetrieben. Ich habe selbst nie gedacht jemals mit diesem Gedanken konfrontiert werden zu müssen. Ich bin 18 Jahre alt und habe mir immer für die Zukunft Kinder gewünscht und habe diesen Wunsch auch immernoch. Doch leider fühlte ich mich noch nicht bereit für ein Kind. Ich will jetzt nicht auf die Mitleidstour gehen, aber ich war und bin in dieser Zeit in einer sehr schlimmen familiären Situation gewesen. Mein Verhältnis zu meinem Vater ist seit meiner Kindheit nicht das beste, da er Alkoholiker war und desöfteren die Hand gegen mich gehoben hat. Meine Mutter hingegen war das einzige, was mir immer halt gegeben hat. Als mein Vater dann einen schlimmen Herzfehler erlitt begann meine Mutter nochmal ein Studium um die Familie im Notfall alleine ernähren zu können. Das war circa wo ich 15 war. Meine Mutter begann also ihr Studium und zog 300km weit weg, das hieß für mich mit meinem naja verhassten Vater alleine zu leben. Während des Studiums trennte sich dann mein Vater von meiner Mutter, obwohl sie dieses Studium nur für ihn angefangen hatte. Somit wohnte ich dann mit 15 schon alleine in einem ganzen Haus, da mein Vater sich natürlich eine WOhnung nahm. Meine Mutter brach dann 3 wochen vor abschluss ihr studium ab(ich war 16) und begann wirres Zeug zu reden, verlief sich im Haus und vergaß alles was man ihr sagte. Dann ein paar Monate später kam die Diagnose, weil ich sie krampfhaft zum Arzt zwang. Sie hatten einen Hirntumor. AB da fiel mein Leben in sich zusammen. Meine Mutter kam ins Krankenhaus, ihr Kurzzeitgedächtnis war und ist vollkommen ausgelöscht und ihr Langzeitgedächtnis teilweise. Man sagte mir, dass sie nur noch 3 monate zu leben hatte, aber meine Familie kämpfte dagegen und schickte sie in eine andere Klinik 600 km weit entfernt von mir. ich wohnte also alleine in einer kleinen wohnung bis jetzt. Sie wird nie wieder gesund werden und ich war am boden zerstört, weil der Mensch der mir immer halt gab auf einmal nur noch körperlich existierte. Mein Abitur musste ich abbrechen, der Kontakt zu meinen Freunden wurde weniger und ich zog mich total zurück. Jetzt zu meinem eigentlichen Thema: ich lernte meine Freund kennen, der mich wieder ins Leben zurück brachte mir wieder eine Stütze gab und mich zum lachen brachte, doch dann wurde mir ständig schlecht, ich habe mich zwar nie übergeben aber ich hatte jeden tag bauchschmerzen, meine tage kamen zwar nicht aber das wunderte mich erst nicht, da ich die pille erst durch die beziehung wieder angefangen hatte und sich die tage dann, das wusste ich durch erfahrung, etwas verschieben und da ich sowieso Probleme mit dem Magen habe, dachte ich auch erstmal nicht an schwangerschaft. Doch dann kam der Zeitpunkt an dem ich spürte, dass da was ist in meinem Bauch. Etwas war anders als sonst. Also machte ich gemeinsam mit meinem freund einen test. Als ich das positive Ergebnis sah,bekam mich so ein Gefühlschaos, dass ich nur noch weinen konnte, meinem Freund ging es eben so. Ich hatte mich gerade etwas erholt von all dem anderen Stress, da kommt auch noch eine größere Belastung. Mein Freund stand mir wirklich sehr liebevoll zur Seite und hätte meine Entscheidung egal wie sie ausgefallen wäre unterstützt. Ich habe wirklich Tage überlegt, Nächte lang nicht geschlafen und wieder sehr oft geweint. Habe die Vor- und Nachteile hin und her abgewegt. Wie gesagt ich hatte immer einen Kinderwunsch, aber jetzt schon mit 18?. Ich hatte mir das immer anders vorgestellt, ich wollte eine Familie aufbauen und dem Kind alles bieten, was ich nur habe, dabei ging es jetzt nicht nur um das finanzielle. Ich selbst war psychisch und physisch durch meine restlichen Belastungen nicht stark genug dafür. Ich hatte doch nichts, was ich dem Kind geben konnte. Ich hatte die Schule abgebrochen, hätte nicht mal finanzielle Unterstützung durch meine Eltern erwarten können und mein Freund ging zu der Zeit selbst noch zur Schule und deren Eltern hätten auch nichts für uns aufwenden können. Natürlich gibt es finanzielle Unterstützungen vom Staat, aber mal ehrlich die reichen auch nicht so sehr aus um dem Kind das zu bieten was man möchte. Ich hatte mich ja gerade erst wieder ein wenig gefangen, ich war körperlich aber immernoch sehr schwach, ich wollte es meinem Kind einfach nicht antun, dass ich ihm nicht die volle Aufmerksamkeit schenken könnte, weil ich zu sehr damit beschäftigt wäre erstmal meinen normalen Tagesablauf wieder in den Griff zu kriegen. Mich hat das alles sehr mitgenommen, aber mir fiel auch eine große Last von den Schultern. Für mich war es allerdings ein sehr grausamer Eingriff. Ich habe die Tage vor dem Eingriff immer wieder meinen Bauch gestreichelt und das Kind um Entschuldigung gebeten und ihm gesagt dass, obwohl es niemals das Tageslicht erblicken wird, ich es trotzdem liebe. Als ich dann in der Praxis war hatte ich eine riesen Angst davor. Ich streichelte meinen Bauch um mich selbst zu beruhigen während mein Freund meine Hand hielt. DAnn ging es in die OP. Als ich sie wieder verließ, war ich völlig schlapp. ich hatte schrecklich stechende schmerzen von den Tabletten, die die Gebärmutter wieder zusammen ziehen sollten. Aber viel schlimmer war der Schmerz der in meinem Herzen war. ICh hatte gerade mein Kind in den Tod geschickt. Ich fühlte mich schuldig, wusste aber auf der anderen Seite dass es richtig war. Ein ständig wechselndes Gefühl machte sich in mir breit.Im Flur der Praxis brach ich dann zusammen. Ich weiß nicht, ob es durch die OP kam, oder durch meine Gedanken. Später kam ich dann wieder zu Hause an, mein Freund versorgte mich so gut wie es nur ging, kochte für mich und nahm mich in den Arm.
Ich kann nicht sagen, dass ich diesen Eingriff gar nicht bereue, weil es schließlich mein Kind war. Aber trotzdem denke ich, dass die Entscheidung, die ich getroffen habe die richtige war. Inzwischen fühle ich mich wieder besser, ich werde mein Abitur nun nachholen und erstmal mein Leben wieder richtig ordnen.Ich bin wirklich froh, dass ich so einen wundervollen Freund an meiner Seite habe, der mich so sehr unterstütuzt und mir die nötige Liebe gibt die ich brauche.
Ich will den anderen Frauen, die der Meinung sind Frauen die abtreiben wären herzlos nur zeigen, dass es garantiert nicht einfach ist für eine Frau ihr Kind aufzugeben, aber dass diese Frauen sich das wohl überlegt haben werden und schon genug damit zu kämpfen haben, also bezeichnet uns nicht als Mörder, nur weil ich meinem Kind kein Leben bieten will in dem es nicht voll und ganz glücklich werden würde.

Lieben Gruß,

Jacky

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11. Januar 2010 um 21:57
In Antwort auf liz_12946435

Ist sehr wichtig
vielleicht kannst du mir ja weiter helfe!?ich hatte vor drei wochen eine abtreibung und versuch mich jetzt mit dem thema auseinanderzusetzen aber da ist eine frage in meinem kopf die ich selbst nicht lösen kann!den gößten teil muss ich sowieso mit mir selbst ausmachen, aber eine frage kann ich nicht selbst beantworten und zwar: was passiert nach dem schwangerschaftsabbruch mit dem kind?kommt das in irgendein glas in wird in die ecke gestellt oder was passiert mit meinem kind???

wäre schön wenn du mir helfen könntest!
liebe grüße von mir!!!

"was passiert mit dem Kind"
Hallo valeskatomy.
Normalerweise kann bei einer Abtreibung das Kind nicht "im Ganzen" abgesaugt werden, sondern es wird vorher "zerstückelt". Vor allem der Kopf, denn der ist meistens schon zu groß, wird "geknackt", die Gliedmaßen des Kindes vom Körper abgetrennt. Die anschließend abgesaugten Körperteile des Kindes werden dann im Müll entsorgt.
Sorry, das klingt alles sehr brutal, ist aber die Wahrheit.

Hier kann man sich näher informieren, was bei verschiedenen Abtreibungs-Arten passiert:
http://www.youtube.com/watch?v=1npYSPb-yF4

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1. Mai 2010 um 23:29
In Antwort auf delwyn_12469546

Abgetrieben
ich kann das nicht verstehen hat man kein herz oder was abtreiben und danach ohne probleme zu arbeit das muss man sein ganzes leben mit begleiten wen man so ein kind sein eigens kind abtreibt,das ist mord ich versteh das nicht ,sowas würde ich mein ganzes leben bereuen ,mein eigenes kind töten ,ich steh daszu wen man ins bett steigt kann man auch die verantwortung tragen ,ein kind auf die welt zu setzen ,man muss vorher überlegen ,und nicht so ,man kann verhüten ,und anderes aber nie abtreiben das ist unter aller menschenwürde ich versteh das nicht ,ich kann so frauen die sowas machen nicht verstehen es sei den wen man vergewaltigigt wurde ,dann ist das was ganz anderes ,aber nicht einen kleinen menschen töten ,das kind kann nichts dafür ,aber jeder mensch hat das recht zu leben ,also ich finde es nicht gut !!!

ALLE hier, die NIE in so einer Situation waren solten sich echt mal zurückhalten!
Es macht mich so unendlich wütend, dass Frau hier wirklich so verurteilt wird und versucht wird, mit Infos wie "In der ACHTEN Schwangerschaftswoche gäbe es Händchen und Füßchen!" kauft euch doch mal das Buch: "Meine Schwangerschaft Woche für Woche" - da könnt ihr euch die genaue Entwicklung in der verschiedenen Schwangerschaftswochen durchlesen und ansehen. DANN werdet ihr sicher merken, dass es völliger Blödsinn ist, was ihr da schreibt. Außerdem ist es für keine Frau leicht diese Entscheidung zu treffen. Ich selbst habe auch immer gesagt: "Ich werde NIE abtreiben!" und am 22.03.2010 wurde mir - nach DREI Monaten ohne Menstruation - bestötigt, dass ich in der 5. Woche schwanger bin. Es war allerdings nur die Fruchthülle zu sehen und keine Herzaktivität. Die Befruchtung muss so um den 80. od. 90. Zyklustag erfolgt sein. Wir haben auch immer aufgepasst - bis uns am 22.02.2010 das Kondom geplatzt ist. Außerdem hab ich auch Mönchspfeffer genommen, um meinen zyklus einzustellen. Ich hatte ja vor meiner Schwangerschaft am 30.11.2009 das letzte Mal meine Periode. Nunja...Als ich es erfahren hab, hab ich erstmal geweint. Dann hab ich mich aber doch gefreut - auch mein Freund hat sich gefreut. Aber ich war auch irgendwie total durcheinander. ich hab mich irgendwie gefühlt, als wäre ich in einer Achterbahn meiner eigenen Gefühle. Als mein Freund und ich am Abend noch zusammensaßen, sprachen wir noch einmal über die Schwangerschaft. Mein Freund sagte, es ist noch zu früh. Er (36) hat im moment keine arbeit ist aus hessen nach klagenfurt in österreich zu mir gezogen. ich (22) studiere erziehungswissenschaften an der uni u bin von Geburt an blind. Nachdem wir das so beschlossen hatten, gings mir auch nicht besser. ich hatte, obwohl es nur so ein kleines pünktchen am ultraschall war - schon gefühle zu dem kleinen Kügelchen aufgebaut und ich war unendlich traurig. Mein Kopf sagte: "es ist die richtige entscheidung. unser leben ist im Moment sehr stressig. hier in ö fühle ich mich nicht wohl - und wir w+rden auch nicht wollen, dass unser kind in der ekelhaften stadt, wo wir ja wegen meinem studium wohnen müssen weils in uninähe ist - aufwächst. mein freund und ich sind beide vom dorf u dahin - nämlich nach deutshcland in seinen heimatort, wollen wir wieder ziehzen, wenn ich meine uni beendet hat. Außerdem hat keiner von uns - bei mir eh logisch - einen Führerschein. wenn wir also zu der familie meines freundes wollen, müssen wir zehn! Stunden mit der Bahn fahren =800 kilometer und das mit einem kleinen Baby? Das wollten wir nicht." aber mein herz hat sich bis zum Abtreibungstermin, der dann eine Woche später stattfand u noch immer kein Herzschlag zu sehen war dagegen gewehrt. ich habe in der woche davor kaum gegessen, und sehr viel geweint. Schließlich tat ich das, was unser Kopf für richtig hielt. mir ist es auchw ichtig, dass mann und frau gemeinsam entscheiden und die verantwortung nicht allein auf die frau abgeschoben wird, nur weil es ihr Körper ist. Vom Verstand her haben wir auch richtig entschieden. so kann ich meine uni fertigmachen, mein freund kann sich hier eine arbeit suchen - sich dann wenn wir in 2 Jahren wieder nach deutschland gehen nach job in ö wieder schneller bewerben u ich hab auch noch zeit kleinigkeiten im haushalt besser zu lernen. mein ziel ist es mich dann selber um das kind kümmern zu können ohnedass ich alle nase lang auf jemanden angewiesen sein muss. ich weiß auch, dass ich das schaffen werde und ich freue mich umso mehr darauf, wenn wir unserem kind später ein gutes, sicheres leben bieten können ohne Stress und hektik, wie es im moment bei uns der fall ist. an alle Frauen, die eine abtreibung hinter sich haben. es ist schwer und tut weh - ich hab jetzt auch oft noch momente, wo ich es gerne wieder hätte. ich glaub es ist wichtig, über die gefühle, die Frau hat zu reden oder zu schreiben. und nochmal: alle, die das noch nicht erlebt haben sollten sich da wirklich raushalten. nur weil einige hier einfach nur schreiben, damit sie überhaupt wahrgenommen werden und jeder ihren Senf lesen soll haben sie kein Recht frauen, die das schon erlebt haben, niederzumachen. ich weiß dass ich nie wieder abtreiben werde. denn diese zeit war und ist die Schlimmste meines bisherigen Lebens. nicht, weil ich ein "KIND GETÖTET" habe - denn das war ein kleiner Punkt - noch KEIN Herz! - sondern, weil mir die Umstände nicht erlaubt haben, das kleine Pünktchen zu einem Menschen heranwachsen zu lassen. Obwohl ich es nicht sehen kann hab ich das Ultraschallbild zu hause u halte es auch oft in der Hand. Unser kleines Pünktchen wird immer ein Teil unseres Lebens sein. Ich werde es auch nicht vergessen, wenn in ein paar jahren aus einem kleinen Pünktchen ein Mensch heranwächst.

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