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An die Mamas mit "HNO-Kindern"

15. November 2013 um 8:48 Letzte Antwort: 4. Dezember 2013 um 14:07

Guten Morgen,

mein Sohn ist seit kurzem ein "HNO-Kind"!

Er hatte am 1.11. früh nach dem Aufstehen gemeint, dass sein Ohr wehtut. Reinschauen konnte ich nicht, klar.. aber ich sah eine Flüssigkeit rauslaufen und wenn er mit seinem Finger ans Ohr ging, dann "gurgelte" es iwie.. komisch.

Wir sind, nachdem es ja Feiertag war, zum Notdienst. Vorher habe ich ihm noch Ibuprofen Saft gegen die Schmerzen gegeben. Beim Arzt angekommen war er total aufgekratzt, wie wenn er nie Schmerzen hatte. Haben ihn aber natürlich trotzdem anschauen lassen. Der Arzt, der Notdienst hatte, meinte, dass er auf der rechten Seite eine angehende Mittelohrentzündung hat. Er wollte uns aber kein AB geben, deswegen gab es was gegen den Husten und Nasentropfen.

Nachdem mein Sohn dann die nächste Tage keine Schmerzen mehr zeigte, ging ich die Woche drauf nochmal zum Hausarzt, damit er seine Ohren nochmal kontrolliert.

Super, der meinte dass sich das Sekret auf beiden Seiten hinterm Trommelfell sammelt und fragte mich, ob ich nicht mal das Gefühl hatte, dass er schlecht hört?! Ähhh.. ja, wir haben ehrlich gesagt schon länger das Gefühl dass er schlecht hört, aber wir dachten ehrlich gesagt, dass er uns dann nicht hören will! An sowas denkt man doch nicht gleich..

Wir haben eine Überweisung zum HNO bekommen, wo wir dann Freitag waren. Es wurde ein Trommelfelltest gemacht und es kam raus, dass er auf der einen Seite fast nichts und der anderen minimal etwas hört.. wohl zurückzuführen auf die Flüssigkeit hinter dem Trommelfell. Sie meinte aber auch dass sie denkt, er hätte schon sehr lange Probleme mit den Ohren und hört seit Geburt schlecht! Klar, werden nach der Geburt und der U7a diese "Hörtests" gemacht, aber iwie ist das ja auch für die Katz, oder?! Da sie nicht op-wütig ist, hat sie uns Globuli gegeben damit diese Flüssigkeit hoffentlich verschwindet! Wenn nicht, dann wird überlegt ihm Paukenröhrchen setzen zu lassen und die Polypen rauszunehmen!

Mal schauen.. Habe in dem Bereich HNO leider gar keine Ahnung, vorallem weiß ich nicht was auf mich zukommt!

Damit der Schnupfen besser abfließt haben wir Sinupret bekommen, als Saft. Ich persönlich finde den super, aber mein Kleiner bekommt davon Durchfall! Und schleimigen Husten hat er auch wieder/immer noch!

Aaaach man...

Da jetzt das Wochenende vor der Tür steht, lass ich ihn heute Mittag nochmal anschauen bzw. abhören!

LG und danke fürs Ausheulen..

Caro

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15. November 2013 um 9:06


Skeiten? Sorry, steh aufm Schlauch..

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15. November 2013 um 11:58


Mein Sohn wurde vor ein paar Wochen wegen Hodenhochstand und zu enger Vorhaut operiert. Ist super gelaufen! Die Narbe an der Leiste sieht man noch, aber sonst ist alles wunderbar und er hat in Zukunft keine Probleme mehr.

Wie alt ist deiner?

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15. November 2013 um 12:18

Also
Mein Sohn ist 2 3/4 und wenn ich du wäre, würde ich nicht mehr lange mit der OP warten. Bei meinem Neffen wurde auch die Vorhaut operiert (+ Leiste; ambulant), der war auch "schon" 4 und ich habe das Gefühl, je jünger die Kinder, desto besser stecken sie es weg. Und macht auf jeden Fall beides auf einmal!

Bei uns war es so, dass wir eine Nacht im KH bleiben mussten. Uns wurde aber ganz ehrlich gesagt, das ist nur wegen der Krankenkasse, damit die Kosten der OP von der KK abgedeckt werden. War medizinisch also nicht nötig.

Die "Haupt-OP" war bei uns der Hoden. Da wurde an der Leiste und am Hoden ein kleiner Einschnitt gemacht und der Hoden unten fixiert. Zur Vorhaut meinte der Arzt, "die 10 min hängt er einfach hinten noch dran." Das schaute erst komisch aus, denn im ersten Moment hat man das Gefühl, dass vom Penis gar nichts mehr übrig ist. Oder vielleicht war das auch nur bei unserem Sohn so.

Mein Sohn hat die Narkose schlecht vertragen und brauchte nach dem Eingriff erst mal eine Stunde kuscheln mit Mama und Papa, um wieder einigermaßen den Durchblick zu bekommen. Er musste sich auch öfter übergeben. Das ist scheinbar alles normal und nach ein paar Stunden ging es ihm schon so gut, dass er ins Spielzimmer durfte.

Zu Hause mussten wir dann nur noch aufpassen, dass er nicht allzu wild herumtobt und er durfte ca. 2 Wochen lang nicht baden und nicht rittlings irgendwo sitzen (Hüpftier, Bobbycar, etc.) Und ich hab ihn eine Woche lang wieder gewickelt, obwohl er eigentlich schon trocken war. Er war es noch nicht gewohnt, mit dem "neuen" Penis zu pinkeln und da ging öfter was daneben und den Stress wollte ich ihm nicht antun.

Fazit: Ich hab mir das alles viel schlimmer vorgestellt, als es wirklich war. Wie gesagt, ich würde euch empfehlen, nicht mehr lange zu warten, besonders, wenn eh feststeht, dass die Vorhaut gemacht werden muss.

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15. November 2013 um 15:21


Hallo,

erstmal finde ich es irgendwie schade, dass hier mehrere Beiträge stehen OHNE dass irgend jemand richtig auf die Frage der TE eingegangen wäre...

Aber jetzt zum Thema: Mein Kleiner hatte mit 2 3/4 (frisch im KiGa) mehrere Infekte auf einen Schlag, war über einen Monat fast durchgehend krank.
Kurz danach haben wir auch festgestellt, dass er schlecht hört - und ja, wir dachten erst auch, dass er nicht hören WILL. Ein Besuch beim HNO hat auch ergeben, dass er kaum etwas hören kann, wir mussten ihn regelrecht anschreien, damit er uns versteht.
Zu dem Zeitpunkt hat er auch wieder sehr schlecht gesprochen, er hat ja erst ein paar Monate zuvor angefangen richtig zu sprechen, und dann wurde alles sooooo undeutlich, dass wir ihn kaum verstehen konnten. Logisch, wenn er nichts hört...

Der erste HNO hat uns auch homüopathische Sachen verschrieben und das sollten wir ein paar Monate versuchen, bevor eine OP in Erwägung gezogen wird. Da er jedoch so extrem unter seinem Hörproblem gelitten hat und gleichzeitig auch noch Polypen und somit Schlafstörungen und sogar Atemaussetzer im Schlaf hatte, hat uns der KiA zu einem anderen HNO überwiesen.
Zwei Tage später hatten wir den Termin bei ihm, am selben Tag den OP-Termin, und eine Woche später wurde der Zwerg operiert: Polypen raus und Paukenröhrchen rein.

Das war eine absolut richtige Entscheidung! Sogar der Kleine war total dankbar "Doktor hat Ohren wieder gut gemacht, ich kann wieder hören" - das haben wir wochenlang täglich von ihm gesagt bekommen.

LG
Judit

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15. November 2013 um 16:56

War bei uns das gleiche
Die Hausärztin bzw. Kinderärztin hat uns auch nie auf die Hoden angesprochen und uns eigentlich wegen der Vorhaut zum Urologen geschickt. "Eilt aber nicht." Bin froh, dass wir dann doch gleich gegangen sind. Für den war das mit dem Hoden nämlich vorrangig.

Bei einem Verwandten von mir ist der Pendelhoden in die Leiste gewandert und dort abgestorben. Musste dann entfernt werden. Von daher war es mir schon wichtig, dass das gemacht wird!

Ja, Bobbycar und Laufrad waren bei uns auch ein Problem bzw. er hat immer wieder danach gefragt. Wir haben ihm dann erklärt, dass die in der Werkstatt sind. Das hat er akzeptiert.

Die OP hat so eine Stunde gedauert. Wenn man das ambulant macht, kann man scheinbar auch dabei bleiben. Wir mussten uns am Fahrstuhl zum OP verabschieden und durften dann erst wieder zu ihm, als er aufgewacht ist. Das war für mich persönlich das Schwerste vom Ganzen. Dass er alleine aufwachen musste.

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15. November 2013 um 20:37

Hallo
Wie alt ist denn dein Sohn und wie sieht es mit der Sprachentwicklung aus? Schlechtes Hören beinträchtigt ja die Sprachentwicklung!
Ist dir das auch schon vor dem schmerzenden Ohr aufgefallen, dass er schlecht hören könnte? Das die Flüssigkeit schon länger vorhanden ist?
Dann wurde beim Arzt wohl getestet ob das Trommelfell belüftet ist? Ich würde das auf jeden Fall im Auge behalten, wenn dort Flüssigkeit ist dann muss man dagegen etwas machen, vor allem wenn diese Flüssigkeit dort praktisch chronisch ist und nicht gerade krankheitsbedingt.
Gegebenfalls vielleicht auch einen Termin in der Uniklinik ausmachen! Wurde bei deinem Sohn nach der Geburt ein Neugeborenen Screening (OAE Test) durchgeführt?

Alles Gute und liebe Grüße

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15. November 2013 um 20:50
In Antwort auf blablabla174


Hallo,

erstmal finde ich es irgendwie schade, dass hier mehrere Beiträge stehen OHNE dass irgend jemand richtig auf die Frage der TE eingegangen wäre...

Aber jetzt zum Thema: Mein Kleiner hatte mit 2 3/4 (frisch im KiGa) mehrere Infekte auf einen Schlag, war über einen Monat fast durchgehend krank.
Kurz danach haben wir auch festgestellt, dass er schlecht hört - und ja, wir dachten erst auch, dass er nicht hören WILL. Ein Besuch beim HNO hat auch ergeben, dass er kaum etwas hören kann, wir mussten ihn regelrecht anschreien, damit er uns versteht.
Zu dem Zeitpunkt hat er auch wieder sehr schlecht gesprochen, er hat ja erst ein paar Monate zuvor angefangen richtig zu sprechen, und dann wurde alles sooooo undeutlich, dass wir ihn kaum verstehen konnten. Logisch, wenn er nichts hört...

Der erste HNO hat uns auch homüopathische Sachen verschrieben und das sollten wir ein paar Monate versuchen, bevor eine OP in Erwägung gezogen wird. Da er jedoch so extrem unter seinem Hörproblem gelitten hat und gleichzeitig auch noch Polypen und somit Schlafstörungen und sogar Atemaussetzer im Schlaf hatte, hat uns der KiA zu einem anderen HNO überwiesen.
Zwei Tage später hatten wir den Termin bei ihm, am selben Tag den OP-Termin, und eine Woche später wurde der Zwerg operiert: Polypen raus und Paukenröhrchen rein.

Das war eine absolut richtige Entscheidung! Sogar der Kleine war total dankbar "Doktor hat Ohren wieder gut gemacht, ich kann wieder hören" - das haben wir wochenlang täglich von ihm gesagt bekommen.

LG
Judit


Mein Sohn ist gerade 3 geworden und ist sprachlich noch etwas zurück!

Dein Text liest sich echt schön! Danke dir!

Wahnsinn woran man eigentlich denken muss..!

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4. Dezember 2013 um 13:37

Bei einem vierjährigen
ist es ganz normal, wenn die Vorhaut eng ist!
Solange er keine ernsten Probleme hat, BITTE NICHT OPERIEREN!!!
Das ist nur für den Arzt ein kleiner Schnitt. Für den Jungen und vor allem für den Mann kann das ein Riesenproblem werden. Bei der Vorhautamputation wird der größte Teil des empfindlichen Gewebes am Penis weggeschnitten. Die Innenseite der Vorhaut hat z.B. mehr als doppelt so viele Nervenenden als die Eichel. Für manche Männer ist das kein Problem, aber für andere ein sehr großes. Sexuelle Probleme sind keine Seltenheit!
Schau mal auf www.beschneidungsforum.de. Dort schreiben Männer, die als Kind diese "harmlose, kleine Operation" durchmachen mussten. Heute haben viele ihnen - ich übrigens auch - massive sexuelle Probleme.
Hier ist ein Flyer der Deutschen Kinderärzte, der das Thema auch nochmal beschreibt.
Deinem Sohn zuliebe: Solange keine Probleme durch die enge Vorhaut entstehen: Nichts machen.
Wenn er Probleme hat, kann die enge Vorhaut mit Salben geweitet werden. Die Erfolgsaussichten sind hier sehr gut.
Und wenn doch operiert werden muss, gibt es die vorhauterhaltende Plastik, bei der die Vorhaut geweitet wird, aber nicht entfernt wird.
Die Vorhaut hat Sinn, ist wichtig und ist vor allem Teil des Körpers Deines Sohnes. Er und nur er darf entscheiden, ob er sie behalten will. Außer es besteht wirklich dringender Handlungsbedarf. Aber das glaube ich ehrlich gesagt nicht.

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4. Dezember 2013 um 13:38
In Antwort auf smart2012

Bei einem vierjährigen
ist es ganz normal, wenn die Vorhaut eng ist!
Solange er keine ernsten Probleme hat, BITTE NICHT OPERIEREN!!!
Das ist nur für den Arzt ein kleiner Schnitt. Für den Jungen und vor allem für den Mann kann das ein Riesenproblem werden. Bei der Vorhautamputation wird der größte Teil des empfindlichen Gewebes am Penis weggeschnitten. Die Innenseite der Vorhaut hat z.B. mehr als doppelt so viele Nervenenden als die Eichel. Für manche Männer ist das kein Problem, aber für andere ein sehr großes. Sexuelle Probleme sind keine Seltenheit!
Schau mal auf www.beschneidungsforum.de. Dort schreiben Männer, die als Kind diese "harmlose, kleine Operation" durchmachen mussten. Heute haben viele ihnen - ich übrigens auch - massive sexuelle Probleme.
Hier ist ein Flyer der Deutschen Kinderärzte, der das Thema auch nochmal beschreibt.
Deinem Sohn zuliebe: Solange keine Probleme durch die enge Vorhaut entstehen: Nichts machen.
Wenn er Probleme hat, kann die enge Vorhaut mit Salben geweitet werden. Die Erfolgsaussichten sind hier sehr gut.
Und wenn doch operiert werden muss, gibt es die vorhauterhaltende Plastik, bei der die Vorhaut geweitet wird, aber nicht entfernt wird.
Die Vorhaut hat Sinn, ist wichtig und ist vor allem Teil des Körpers Deines Sohnes. Er und nur er darf entscheiden, ob er sie behalten will. Außer es besteht wirklich dringender Handlungsbedarf. Aber das glaube ich ehrlich gesagt nicht.

Link vergessen
http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/contentkin/psfile/pdf/27/Bvkj_com_0515d782931fde.pdf

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4. Dezember 2013 um 14:07


wir sind auch ab und an mal beim HNO, bzw. mehr beim Pädaudiologen.

allerdings haben wir keine probleme mit krankheiten.. also mittelohr geschichten und dergleichen.

sie ist halt sprachentwicklungsverzögert. und so sind wir in den strudel aus ärzten geraten.
einmal war auch verdacht auf sekret hinterm trommelfell. warscheinlich war sie vorher einfach erkältet.

haben dann auch homöopatische tropfen bekommen. ob sie geholfen haben, ka. hab sie eher vergessen als gegeben.

vergrößerte polypen hatte sie auch. die wurden vor etwa 1 1/2 monaten entfernt. dabei wurde gleich nochmal ein schnitt ins trommelfell gemacht um genauer zu gucken. aber da war alles ok.

mit polypen hat sie immer durch den mund geatmet und geschnarcht ohne ende. jetzt ist ruhe im bett.

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