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An die Mehrfachmamis (3. Kind): Wie "bewältigt" ihr den Alltag?

11. Juni 2013 um 15:41

Hallo,

ich wüsste einfach gern, wie es die Mehrfachmami (3 Kinder +) im Alltag machen?

- Habt ihr viel Unterstützung von eurer Familie? (Babysitting etc.)
- Arbeitet ihr (wieder)?
- Kommt kein Kind "zu kurz"?
- Wie geht's euren Nerven?


"Kurz" zu meiner Situation. Ich habe bereits 2 Kinder (4,5 und 2,5 J.), bin selbst bereits knapp 35 J., arbeite (bin stark eingebunden) und wir wohnen von unseren Familien weit entfernt (d.h. keine Oma oder jemand anderes vor Ort).

Mein Mann hätte gern noch ein 3. Kind (er kümmert sich auch viel um die anderen beiden, auf ihn ist wirklich Verlass! ). Ich bin allerdings total unschlüssig!!! Ein weiteres Kind wäre sehr, sehr willkommen, aber mein Kopf schreit immer: "Wie willst du das schaffen? Du routierst doch so schon, wenn eins der Kinder krank wird, weil niemand in der Nähe ist, der euch unterstützen kann." Ich möchte jedem Kind gerecht werden - so wie jede andere Mutter. Aber ich habe Bedenken, dass ich mir ggf. zu viel zumute??? Oder "läuft das Dritte" so mit, wie es mir manche weismachen wollen?

Ich bin hin- und hergerissen und hätte vom Herzen her, wohl gern noch ein 3. Kind, aber mein Kopf... Ich weiß, ihr könnt mir (bzw. uns) diese Entscheidung nicht abnehmen. Ich würde gern nur wissen, wie ihr den Alltag so schafft.

Sorry, ist doch sehr lang geworden!
Ich freue mich über eure Antworten.

LG, incywincyspider

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11. Juni 2013 um 18:06

Hallo,
wir haben drei Kinder. Zwillinge 3,5 Jahre und Matz 1 Jahr.

Ich arbeite nicht. Jedenfalls nicht für Geld Da wir ein Haus gekauft haben was noch starken Sanierungsbedarf hat, habe ich aber eine zeitraubende Nebenbeschäftigung.

Hilfe haben wir keine. Wohnen alle sehr weit weg.

Was den Haushalt angeht ist es nicht wesentlich mehr geworden seit wir drei Kinder haben. Zeit für die Kinder muss natürlich etwas mehr aufgebracht werden aber das ist ja auch altersabhängig. Zu kurz kommt denke ich keiner. Ich habe halt die Zeit etwas anders eingeteilt. Die Älteren bekommen ihre Exklusivzeit wenn Matz schläft und der kleine bekommt eh immer genug Aufmerksamkeit weil er ja doch noch sehr viel Zeit meinerseits braucht. Haushalt habe ich eigentlich immer bis 10.00 erledigt. (Außer Wäsche aufhängen und zusammenlegen, das mache ich immer zwischendurch) Danach gehen wir raus. Dann Mittagessen, Matz macht Mittagsschlaf und ich spiele mit den Großen. Der Rest des Tages ist dann Launen und Wetter abhängig. Um 18.00 Uhr wird gegessen, erst Matz und dann die Großen in die Falle. Um 20.00 habe ich Feierabend. Mein Mann hilft eigentlich kaum nur beim Schlafenlegen. Haushalt mache ich.

Die Nerven liegen schon manchmal blank. Ich sage nur doppeltes Trotzalter macht keinen Spaß aber im Großen und ganzen komme ich sehr gut zurecht. So gut das ich gerade (ganz am Anfang) mit dem vierten aber auch letzten Kind schwanger bin

Trau dich. Du wirst es sonst bereuen. Die Kinder werden ja auch groß und selbst wenn es die erste Zeit anstrengend ist. Man bekommt das doch alles doppelt zurück.

LG Nischa

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11. Juni 2013 um 18:33
In Antwort auf aino_12921793

Hallo,
wir haben drei Kinder. Zwillinge 3,5 Jahre und Matz 1 Jahr.

Ich arbeite nicht. Jedenfalls nicht für Geld Da wir ein Haus gekauft haben was noch starken Sanierungsbedarf hat, habe ich aber eine zeitraubende Nebenbeschäftigung.

Hilfe haben wir keine. Wohnen alle sehr weit weg.

Was den Haushalt angeht ist es nicht wesentlich mehr geworden seit wir drei Kinder haben. Zeit für die Kinder muss natürlich etwas mehr aufgebracht werden aber das ist ja auch altersabhängig. Zu kurz kommt denke ich keiner. Ich habe halt die Zeit etwas anders eingeteilt. Die Älteren bekommen ihre Exklusivzeit wenn Matz schläft und der kleine bekommt eh immer genug Aufmerksamkeit weil er ja doch noch sehr viel Zeit meinerseits braucht. Haushalt habe ich eigentlich immer bis 10.00 erledigt. (Außer Wäsche aufhängen und zusammenlegen, das mache ich immer zwischendurch) Danach gehen wir raus. Dann Mittagessen, Matz macht Mittagsschlaf und ich spiele mit den Großen. Der Rest des Tages ist dann Launen und Wetter abhängig. Um 18.00 Uhr wird gegessen, erst Matz und dann die Großen in die Falle. Um 20.00 habe ich Feierabend. Mein Mann hilft eigentlich kaum nur beim Schlafenlegen. Haushalt mache ich.

Die Nerven liegen schon manchmal blank. Ich sage nur doppeltes Trotzalter macht keinen Spaß aber im Großen und ganzen komme ich sehr gut zurecht. So gut das ich gerade (ganz am Anfang) mit dem vierten aber auch letzten Kind schwanger bin

Trau dich. Du wirst es sonst bereuen. Die Kinder werden ja auch groß und selbst wenn es die erste Zeit anstrengend ist. Man bekommt das doch alles doppelt zurück.

LG Nischa

Danke nischa
Hallo Nischa,

dein Text macht wirklich Mut! Danke, dass du so ausführlich geantwortet hast.
Vielleicht sollte ich einfach so mutig sein und auf meinen Bauch / mein Herz hören und nicht so verkopft sein.

Dir ganz, ganz herzlichen Glückwunsch zur neuen Schwangerschaft! Genieß diese kleine Wunderzeit.

Alles Gute, incywincyspider

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11. Juni 2013 um 18:55

Ich hab
drei Kinder imAlter von 4, 3 und 1 Jahren und finde es meistens ganz toll . Manchmal bricht allerdings das Chaos aus und ich frage mich, wie ich es schaffen soll -aber das war mit zwei kleinen Kindern auch nicht anders.

Wir haben hier keine Familie und ich arbeite wieder mit einer halben Stelle. Vormittags sind die drei in der Krippe oder im Kindergarten, wenn ich nachmittags arbeiten muss (meistens nur 1x pro Woche), dann kommt eine Kinderfrau für 10 Euro pro Stunde. Zusätzlich haben wir noch eine junge Babysitterin, falls wir abends mal weggehen wollen.

Mein Mann hilft viel, kommt aber frühestens um 7 abends nach Hause, so dass alles mit den Kindern von mir gemacht wird. dafür übernimmt er die Wochenendschicht und das Bügeln...

Der Mittlere kommt manchmal zu kurz, er ist das typische Sandwichkind. Ich muss mich oft bremsen und darf nicht zu viel von ihm verlangen. Dafür spielen alle drei toll miteinander!

Ich bin fühle mich schon manchmal ziemlich fertig, finde aber Kinder und große Familien so toll, dass ich das gerne in Kauf nehme ( und auch ab und zu den Wunsch nach Kind Nr. 4 verspüre).

Du hast ja auch noch Zeit. Vielleicht ist es einfacher, wenn der Abstand größer ist...

Lg
Troceratips

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11. Juni 2013 um 19:03

Hab auch 3...
6,5 und 6 Monate alt.

Kein Familie in der Nähe.
Das Baby ist das Beste was mir passieren konnte.
Allesamt müssen wir uns natürlich auch arrangieren.
Von Vollzeitberufstätig auf Vollzeit-Hausfrau/Mutter umstellen, war schon eine gute Erfahrung. Und ich bin voll ausgelastet.
Und trotzdem ist unsere Reinigungsfrau aus Arbeitstagen noch erhalten geblieben... Es ginge sicher auch ohne, aber was man hat... Gibt man nicht so leicht wieder her... Hab trotzdem noch ausreichend im Haushalt zu erledigen.
Babysitter haben wir dafür keinen. Gehen nicht zusammen weg oder ohne die Kinder. Wenn der Kleine was älter ist, kommt die Oma von weiter her mal.
Wann ich wiedr arbeiten gehe? Weiß nicht.. Erst mal Elternzeit und nebenbei mach ich mich grad ein bisschen selbstständig.

LG Lebensflieger

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12. Juni 2013 um 21:43

DANKE an alle
Vielen lieben Dank an euch alle! Toll, dass ihr so ehrlich seid. Vielleicht mache ich mir echt zu viele Sorgen... wie wir Mamis nunmal so sind.

Liebe Grüße, incywincyspider

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