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An die Not -Kaiserschnitt Mamis

13. Oktober 2010 um 20:05

Ich hatte am 12.8 einen Notkaiserschnitt mit Vollnarkose wegen einer plazenta ablösung. Hab ein extremes Problem damit, bin immer noch im Babyblues. Geht es hier jemanden ähnlich?

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13. Oktober 2010 um 20:20

Ich hatte zwar keinen notkaiserschnitt
aber ich hab den Ks (geplant) bis heute noch nicht verkraftet mein kleiner kam wg. einer infektion sofort auf intensiv. Ich weine heut noch sehr viel weil ich das gefühl habe mir fehlt was

Ich wünsche Dir viel kraft, ich hoffe du hast jemand mit dem du viel reden kannst, das hilft.
LG Corinna und Nico 27 Wochen

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13. Oktober 2010 um 20:32
In Antwort auf pepita_12042809

Ich hatte zwar keinen notkaiserschnitt
aber ich hab den Ks (geplant) bis heute noch nicht verkraftet mein kleiner kam wg. einer infektion sofort auf intensiv. Ich weine heut noch sehr viel weil ich das gefühl habe mir fehlt was

Ich wünsche Dir viel kraft, ich hoffe du hast jemand mit dem du viel reden kannst, das hilft.
LG Corinna und Nico 27 Wochen


Ohje das tut mir leid. Aber ohne vollnarkose? Kannst du echt darüber sprechen?Ich kann das überhaut nicht, noch nicht mal dran denken ohne einen tränenausbruch. Das war so schrecklich als ich wach wurde und er war auf einmal da, wie rausgerissen aus meinem bauch.Und dann noch diese schmerzen.... ohh gott .

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13. Oktober 2010 um 20:37

Hey kopf hoch
ich hatte ne einleitung . .36 stunden wehen ... und dann doch KS... ich wollte nie einen .. war insg. 11 tage im KH mit deppression. hab 3 tage nur gebrochen (psyche) und wurde mit sehr harten Medikamenten behandelt bekam dann Hormon pflaster und es wurde besser... zumindest für die KH zeit... zu hause hing es mir noch fast 4 moante nach ... heute schau ich immer noch mit einem traurigen auge hinter her ... aber muss nicht mehr weinen. mittlerweile sind aber auch fast 8 moante um ! ... hatte immer das gefühl ichkonnte nicht für ihn da sein etc...

ich hoffe es legt sich auch für dich . ich wünsch dir kraft !

Ganz liebe grüße eva

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13. Oktober 2010 um 21:10


ja ich ein bisschen! es war alles so unreal - der bauch war weg, aber wo ist das baby? ich hab ihn erst 9 stunden nach dem KS gesehen, ich wusste auch nichts mit ihm anzufangen mich hat auch alles fertig gemacht nach dem KS, hatte immer wieder fieber und musste 11 tage drinne bleiben...erst nach ein paar wochen war alles wieder i.o.

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13. Oktober 2010 um 21:46


kann dich absolut verstehen...
Ich könnte auch viel viel weinen, aber ich erlaube es mir nicht.

Es ist fast einen MOnat her, ich wurde eingeleitet wegen vorzeitigen Blasensprung eingeleitet, lag die komplette Nacht in den Wehen, bekam zwar die PDA, aber sie saß falsch sprich hat nichts gebraucht außer meine Beine betäubt.
Nach 3 Stunden Presswehen mit offenen Mumu haben sie festgestelt, dass ihr Kopf zu steil liegt und nicht durchkommt und ich war vollkommen am Ende.
Also ab in den OP und sie wollten versuchen die PDA aufzuspritzen und ich hatte so angst, dass sie anfangen und ich alles spüre...nach 15 min mit Wehen und extremen zitteranfällen, bekam ich die Vollnrakose.
Als ich aufgewacht bin, war der Bauch weg.. Mein Kind wurde mit anpassungsschwierigkeiten ( musste beatmet werden) in eine andere klinik auf die Intensiv verlegt.
Allein das ließ die Tatsache, dass sie mit eine Lippenkiefergaumenspalten auf die Welt kam, vollkommen nebensächlich erscheinen.
Den ersten Tag konnte ich nicht aufstehen, ich bekam keine Luft, erst am zweiten Tag konnte ich hin, für kurze Zeit und unter Schmerzmitteln...
Ich wurde zwar schon am vierten tag entlassen, aber meine Kleine wurde wegen dem Verdacht auf eine Neugeboreneninfektion mit Antibiotika behandelt und erst 2 Wochen nach ihrer Geburt entlassen.
jetzt hat sich die Wundflüssigkeit unter der Narbe gesammelt und es stand im Raum ob ich nicht ins KH muss, damit sie alles nochmal aufschneiden, bevor es aufplatzt.
Das heißt ich darf nur rumliegen, vlt mal das Baby füttern, habe noch Schmerzen und die Angst nochmal unters Messer zu müssen...

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13. Oktober 2010 um 21:57


Ohje Schreckliche geschichten eine schlimmer als die andere .

Das schlimme ist aber das mir jetzt erst klar geworden ist wie es mir geht. ICH BIN MITTEN IN EINER DEPRESSION.
Hab alles verdrängt. Ich rede mit niemanden da drüber. Es würde alles immer runtergespielt sogar von meiner Hebamme. Tja "passiert" halt. Ich kann froh sein das es so ausgegangen ist (naja stimmt auch) .
Meinem Baby gings zum Glück gut.
Ich kann mich noch genau an diesen schrecklichen tag erinnern.
Wie schnell das alles ging. Und wie sie mir die beatmungsmaske auf den mund gedrückt haben und ich keine luft bekommen hab. Habe in panik die ärztin angeschaut . Und dann auf einmal zeigt mir mein Mann mein Baby!Wo kommt das bloss her.
Und dann noch der Krankenhaus aufendhalt... diese ätzenden schwestern... wie sie können ihr kind nicht wickeln?Ich bin am 2 tag erst aufgestanden. Meine wunde hatt geitert. Ich war fix und fertig und musste mich mit den schwestern rumplagen. Mein Mann kannte ihn besser von anfang an... ich wusste nix mit ihm anzufangen wollte nichts kaputt machen.
Ich glaube der ausbruch kommt jetzt erst weil ich keine zeit hatte zum denken. Am 1.10 habe ich geheiratet. Hatte den kopf die ganze zeit voll.
Jetzt bricht es aber aus....

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13. Oktober 2010 um 22:16

Sandra
OHH MEIN GOTT.

Wie lange ist das jetzt her?
Ja das ist auch der hammer das man darüber nachdenken muss das man echt hätte tot sein können.

Bei meiner vollständigen plazenta ablösung gings auch um sekunden. Die ist schon stücke weiße rausgekommen.

Es nützt tatsächlich nichts. Ich muss auf jeden fall zum arzt alleine kann ich das nicht bewältgen.
Ist eine von euch in behandlung?

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14. Oktober 2010 um 11:51

Hatte zwar keinen Not-KS, aber am nächsten Tag wärs einer geworden
wenn die versucht hätten, weiter Einzuleiten. Die Kleine wurde bei ET+14 geholt, da sich beim Einleiten nix tat. Ging auch nicht, sie hatte die Nabelschnur so saublöd um den Hals, daß sie nicht durchs Becken konnte. Wäre vor 100 Jahren auch tödlich gewesen. Mein Mann findet das immernoch shclimm, wenn er da dran denkt, daß er jetzt ohne Frau un Kind wäre. Ich hatte ungefähr 2 Stunden Zeit, um mich mit dem KS abzufinden....stört mich jetzt so im Großenund Ganzen auch nicht, nur hab ich nicht das Gefühl, ein Kind bekommen zu haben, sondern ich hatte ne OP und danach war der Körper wieder eher wie früher.

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14. Oktober 2010 um 12:26

Ich kann garnicht verstehen
dass ihr alle so depri seit, dass ihr eure kinder nicht auf normalem weg zur welt bringen konntet.

ohne diese op würden doch eure mäuse vermutlich garnicht mehr leben .
also ich habe zu meinem not kaiserschnittbaby eine ganz besonders innige beziehung.

ich wußte, dass er zu klein war und nicht besonders gut versorgt wurde. Deshalb wurde ich engmaschig überwacht. am 25.8.08 bin ich morgens zum fa, weils mir nicht gut ging, bluthochdruck, kopfschmerzen, keine kindsbewegungen mehr. ich kam zum glück sofort dran, er machte ultraschall und guckte sehr ernst. ich fragte ob das herz noch schlägt, er ja aber nur noch mit einer frequenz von 80. ich muss sofort in die klinik. er hat mir ein mittel gespritzt, dass die durchblutung ankurbelt und mir herzrasen verursacht. er rief einen rettungswagen. ich wurde mit blaulicht ins krankenhaus gebracht. er informierte auch die ärzte, so stand das op-team schon bereit als ich ankam. dann wurde ich abgeschossen und sofort operiert. keine 10 min später war der kleine da. er mußte allerdings reanimiert werden. seine werte waren so schlecht, dass eine schädigung nicht ausgeschlossen werden konnte. das hab ich natürlich erst später erfahren.
meinen mann konnte ich erst nach aufwachen der narkosse anrufen. er saß ahnungslos zu hause und wartete, dass ich vom fa wieder kam.
6h nach der geburt konnten wir ihn dass erste mal sehen. zu diesem zeitpunkt war er schon nicht mehr beatmet.
wir hatten ganz viel glück. er hat sich sehr schnell erholt und ganz schnell an gewicht zugelegt. nach fünf wochen durften wir ihn mit nach hause nehmen. heute ist er gut drauf und selbst ein frühchenspezialist würde nicht erkennen, was für ein schweren start er hatte.

mein zweiter sohn wurde dieses jahr auch per ks geholt. zum glück nicht ganz so notfallmäßig. aber er hatte sich komplett mit der nabelschnur umwickelt, hals beine etc und durch seine turnerei einen echten nabelschnurknoten hingezaubert, dass er unter umständen eine normale geburt auch nicht überstanden hätte. somit traure ich nicht um die nicht gemachte erfahrung einer vaginalen geburt sondern bin froh und dankbar zwei gesunde söhne zu haben.
es hat sogar jeder seine eigene narbe bekommen, die ich ihnen später zeigen kann, da sie bei der zweiten op nich t die alte narbe getroffen haben....

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14. Oktober 2010 um 12:36


Ja ich werd auf jeden fall zum Arzt, das geht garnicht anders. Heute hab ich mir erstmal einen termin bei meinen hausarzt gemacht der ist auch psychoterapolt.

Eig sollte man sowas schon im krankenhaus so eine betreung anbieten. Aber in der super Uni Lübeck arbeiten nur idioten. Am nächsten tag kam die Oberarztin zu mir und sagte das ich nur 1 eierstock hab . Das kam mir schon recht eigenartig vor. War dann zur nachuntersuchung bei meinem arzt.und es stimmte nicht... ich hab 2 . Eig müsste er mal einen brief schreiben, das geht doch garnicht sowas .

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14. Oktober 2010 um 12:40

Hallo,
erst einmal @Oktuba, sicher, wir sind alle froh das unsere Kinder gesund sind, und wir lieben unsere Kinder über alles...Und trotzdem sind wir, die Mütter auch Menschen die alle eine unterschiedliche Psyche haben...Und jede geht damit anders um...

Ich persönlich hatte einen so genannten Schnellschnitt...Ich lag schon ca. 16 Std. in den Wehen, plötzlich wurden die Herztöne meines Sohnes immer schlechter...Die Ärzte und Hebamme wurden dann auf einmal sehr schnell...Mein Kind hat nicht geschrien und war nicht mehr blau sondern lila... Ich habe fast zwei Std. auf meine Muckelmaus warten müssen...Bis heute weiß ich nicht genau, was eigentlich wirklich los war, weiß nur, wenn sie ihn nicht geholt hätten wäre sein Gehirn nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt worden.

Ich selbst leide heute psychisch auch noch immer darunter, aber nicht weil ich mir Selbvorwürfe mache, sondern weil ich diese ganze Prozedur ganz schrecklich fand. Konnte mein Kind nur eine Sekunde sehen und dann wurde er mir gleich weg genommen..Ich kam mir vor wie auf einer Schlachtbank...Hört sich hart an, aber so habe ich es nun mal empfunden...

Ich liebe meinen Sohn über alles und bin sehr glücklich darüber, das die Medizin heute so viel möglich machen kann, aber die Geburt war für mich das Schrecklichste was ich je erlebt habe.

Liebe Grüße, Nanak

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14. Oktober 2010 um 13:09

Hallo liebe Mamis,
es tut mir leid, wenn ich eure traurigen Berichte höre...
So stellt sich keiner seine Geburt vor.

Eine Mutter hatte mal in diesem Forum einen ganz schönen Satz gesagt: "Die Geburt ist kein Selbsterfahrungstrip."
Wenn ihr auch das Kind nicht mit eigener Kraft hinausbefördern durftet, so habt ihr trotzdem die größte Arbeit geleistet, damit euer Kind auf die Welt kommen konnte...
Ihr habt es monatelang in euch getragen, ihr habt die Wehen ausgehalten, habt alles getan was ihr konntet, damit euer Kind einen schönen Start ins Leben bekommt....leider läuft es nicht immer nach Plan...aber durch diese Geburtsform ist euch anderes Leid erspart worden...

Ihr seid trotzdem "richtige" Mütter, definiert euch nicht darüber, wie die Geburt abgelaufen ist...dafür trägt ihr keine Schuld...und wie Kiki schon schrieb, ihr dürft auch traurig sein und solltet auch die Trauer über den unglücklichen Geburtsverlauf verarbeiten....

Ich wünsche euch, dass ihr mit diesem Zeitabschnitt abschließen könnt und euch keine Vorwürfe macht...

LG

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14. Oktober 2010 um 13:51

Babyblues
Immer mehr lese ich davon und bin froh das ich nicht alleine darin bin. Ich habe mir sehr schrecklich ein Baby gewünscht, und durch liebe ist er mein - kleiner entstanden.

Schwangerschaft ist super schnell vergangen und war ohne probleme. Mein Baby ist über dem ET kommen - und durch das einleiten von Wehen ... naja ... dannach mit Kaiserschnitt, nach dem ich nach 30 Stunden Wehen und PDA sich immer noch nicht der Muttermund weit genug geöffnete ... Ich mit PDA und Voll Bewußt bei der OP - dachte ich ersticke weil ich so nervös war ... nach dem das Baby draußen war - hat man mir es nicht gezeigt - aus Zeitmangel ... ich dachte ich werde verrückt ... und es dauerte immer noch einige Stunden bis ich mein Baby richtig in arm halten konnte.

Jetzt ist mein kleiner 5 Wochen alt und vor zwei Wochen schrieb mir ne Cousine und frgate mich wie ich mich den als Mutter fühle und willkommen im Club. Ich musste immer wieder an diese Frage denken, ... wo sind die überschwänglichen Gefühle und das Herz klopfen - das angeblich ist wenn man sein Baby hält - noch dazu muss ich sagen fühlte ich mich überfordert mit dem ganzen Nacht nicht durch geschlaffen und dem das mein Baby gerne viel schreit ...

Aber ich weiß ich habe mir mein Baby gewünscht und in zwischen lese ich viel und weiß ich bin nicht alleine, ich versuche geduldiger zu sein zum kleinen und versuche die Situation zu meistern und auch das es bald besser wird. Ich genisse die moment wo mein kleiner schläft - da sieht er am süssesten aus und warte darauf das mein kleiner ruhiger wird und anfängt zu lächeln.

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