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An die Reboarder-Erfahrenen hierher bitte

7. Mai 2015 um 21:02

Hätte da mal zwei Fragen an euch

Zum einen..
Wir hatten heute eine etwas längere Autofahrt (2h) und meine Tochter (19M) hat sich dabei erbrochen, aber wie Das gesamte Frühstück kam in einem einzigen Schwall heraus..
Ich kenne das so gar nicht von ihr, wir sind dieselbe Strecke schon mehrfach gefahren und P. hat das immer super vertragen, nie auch nur annähernd Übelkeit dabei verspürt. Verdorbene Lebensmittel können auch nicht der Grund dafür gewesen sein, ihr Frühstück sowie die Getränke waren frisch. Infekt würde ich auch ausschließen.
Jetzt wüsste ich gerne, ob eure Kinder im Reboarder auch von Reiseübelkeit geplagt sind/waren? Wenn ja, was habt ihr dagegen unternommen? Kann ja schlecht einen neuen Sitz kaufen, der vorwärtsgerichtet ist (zum einen weil ich es zu unsicher finde sie jetzt schon in Fahrtrichtung sitzend fahren zu lassen und zum anderen, weil ich bezweifle dass die Übelkeit vom Rückwärtsfahren kommt bzw. es ja nicht auszuschließen ist, dass sie auch vorwärtsgerichtet Reiseübelkeit bekommt...)
Und dann bräuchte ich dringend einen Schutz fürs Auto... die Sitze sehen nun aus Das Auto muss jetzt definitv erstmal in die Reinigung... es gibt doch Trittschutz für Reboarder - ob die ausreichen für weitere Übelkeitunfälle und die Sitze vor dem Gröbsten bewahren??

Zum anderen...
meine Tochter schwitzt in ihrem Reboarder so dermaßen.. Haare immer (auch bei kurzen Fahrten von ca. 30min) komplett nass geschwitzt obwohl das Auto gut klimatisiert ist und ihre Kleidung auch den Temperaturen entsprechend... ob das wohl am Sitz liegt? (Haben den BeSafe iZi Kid X3) Habt ihr Ideen wie ich das ändern kann? Zb spezielle Überzüge für die Kopfstütze, die nicht ganz so schlecht Luft durchlassen??

Wäre über Ratschläge wirklich sehr dankbar! LG

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7. Mai 2015 um 21:08

Hallo
Mir ist auch aufgefallen das die kleinen bei Reboardern mehr schwitzen. Selbst mit Klimaanlage. Irgendwie ist es hinten drinn dann immer so stickig.... Übel war meinem Kind nicht desswegen, er kennt es seit Geburt nicht anders. Hatte Deine Tochter mit der Übelkeit auch in der Babyschale zu kämpfen?

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7. Mai 2015 um 21:18

Huhu
Ich hab für unsern BeSafe ein Sommerbezug/Schutzbezug gekauft und muss sagen seit dem schwitzt mein Sohn nicht mehr sooo viel darin. Und so ein Bezug ist auch schnell gewaschen wenn es beschmutzt wird. Zu der Übelkeit kann ich dir leider nix sagen. lg

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7. Mai 2015 um 21:21
In Antwort auf hildur_12077590

Hallo
Mir ist auch aufgefallen das die kleinen bei Reboardern mehr schwitzen. Selbst mit Klimaanlage. Irgendwie ist es hinten drinn dann immer so stickig.... Übel war meinem Kind nicht desswegen, er kennt es seit Geburt nicht anders. Hatte Deine Tochter mit der Übelkeit auch in der Babyschale zu kämpfen?

Nein
sie hatte vorher noch nie mit Übelkeit beim Autofahren zu kämpfen, weder in der Babyschale, noch im Reboarder... Lg

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7. Mai 2015 um 21:22
In Antwort auf joy_12482338

Huhu
Ich hab für unsern BeSafe ein Sommerbezug/Schutzbezug gekauft und muss sagen seit dem schwitzt mein Sohn nicht mehr sooo viel darin. Und so ein Bezug ist auch schnell gewaschen wenn es beschmutzt wird. Zu der Übelkeit kann ich dir leider nix sagen. lg

Gibt es
diesen Sommerbezug direkt von BeSafe? Oder habt ihr da einen Noname genommen? Lg

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7. Mai 2015 um 21:36
In Antwort auf jungemami2013

Gibt es
diesen Sommerbezug direkt von BeSafe? Oder habt ihr da einen Noname genommen? Lg

Wir
haben einen von Besafe. lg

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7. Mai 2015 um 22:08

Das mit der übelkeit
Ist nicht ungewöhnlich...
Ab ca. einem Jahr entwickelt sich der gleichgewichtssinn von kindern deutlich weiter.
Reiseübelkeit tritt bei den meisten kindern ab ca. 15-16 monaten, manchmal auch erst mit 24 monaten los und kommt recht plötzlich.

Einer der gründe, weshalb ich es eine frechheit finde, das rückwärts fahren verpflichtend zu machen. Wer unter reiseübelkeit und erbrechen leidet, weiss nämlich wie schrecklich schlecht es einem da geht.

Vorwärts fahren löst das problem oft, aber leider auch nicht immer.
Ein versuch ist es aber wert bevor man das kind quasi zwingt sich ständig erbrechen zu müssen.

Reboarder sind ne super tolle sache und definitiv das sicherste, aber eben lange nicht für jedes kind geeignet.

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7. Mai 2015 um 22:17
In Antwort auf yve98

Das mit der übelkeit
Ist nicht ungewöhnlich...
Ab ca. einem Jahr entwickelt sich der gleichgewichtssinn von kindern deutlich weiter.
Reiseübelkeit tritt bei den meisten kindern ab ca. 15-16 monaten, manchmal auch erst mit 24 monaten los und kommt recht plötzlich.

Einer der gründe, weshalb ich es eine frechheit finde, das rückwärts fahren verpflichtend zu machen. Wer unter reiseübelkeit und erbrechen leidet, weiss nämlich wie schrecklich schlecht es einem da geht.

Vorwärts fahren löst das problem oft, aber leider auch nicht immer.
Ein versuch ist es aber wert bevor man das kind quasi zwingt sich ständig erbrechen zu müssen.

Reboarder sind ne super tolle sache und definitiv das sicherste, aber eben lange nicht für jedes kind geeignet.

Finde
du hast teilweise recht, aber in einigen Punkten muss ich doch widersprechen. Ich selbst hatte als Kind auch Reiseübelkeit, jedoch störte mich das rückwärts fahren im Bus nie Würde das also wirklich nicht zwingend von der Fahrtrichtung abhängig machen.. zumal der Reboarder teuer war und für mich die Sicherheit vorgeht.. zumal ich ja auch Pech haben könnte, einen neuen vorwärts gerichteten Sitz zu kaufen in dem sich dann raus stellt, dass die Übelkeit weiter besteht... so dicke hab ich es dann leider doch nicht. Aber vielen Dank für die Erläuterung bzgl. der plötzlich auftretenden Übelkeit, wusste ich noch nicht Werde wohl mal in der Apotheke mich nach Helferchen gegen Reiseübelkeit erkundigen.. Lg

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7. Mai 2015 um 22:41

Übelkeit
gibt es bei uns zum Glück nicht. Drücke euch die Daumen, dass es etwas einmaliges war. vom sommerbezug wurde ja schon erzählt. als "Kotzschutz" dient er nicht unbedingt, aber besser als nichts. um die Autositze zu schützen haben wir die Rückbank mit einem kompletten Überzug versehen und so eine Spiel/Schmutztitel (die ganz normale vom aldi) an der Lehne vom Autositz befestigt. Im Winter war vorallem der Überzug Gold wert. Sohnemann steigt immer selbst ein und wenn ich sehe welche Matschigen da immer hängen, bin ich sehr froh, dass es nicht direkt den Sitz trifft.

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7. Mai 2015 um 22:50
In Antwort auf jungemami2013

Finde
du hast teilweise recht, aber in einigen Punkten muss ich doch widersprechen. Ich selbst hatte als Kind auch Reiseübelkeit, jedoch störte mich das rückwärts fahren im Bus nie Würde das also wirklich nicht zwingend von der Fahrtrichtung abhängig machen.. zumal der Reboarder teuer war und für mich die Sicherheit vorgeht.. zumal ich ja auch Pech haben könnte, einen neuen vorwärts gerichteten Sitz zu kaufen in dem sich dann raus stellt, dass die Übelkeit weiter besteht... so dicke hab ich es dann leider doch nicht. Aber vielen Dank für die Erläuterung bzgl. der plötzlich auftretenden Übelkeit, wusste ich noch nicht Werde wohl mal in der Apotheke mich nach Helferchen gegen Reiseübelkeit erkundigen.. Lg

Nein,
Deshalb schrieb ich ja, oft ist die vorwärts gerichtete position besser, aber leider nicht immer.
Nichts desto trotz ist reiseübelkeit von einigen faktoren abhängig und z.b bei rückwärtsfahrten deutlich häufiger.
Auch wird sie meist schlimmer wenn man seitlich aus dem fenster schaut, als wenn man nach vorn heraus schaut.
Hinten im bus ist es meist schlimmer als vorn etc. pp.

Habt ihr vielleicht eine babyone filiale in der nähe? Dort kann man sich reboarder und fangkörpersitze gegen eine pfandzahlung leihen und probieren ob der sitz für das kind geeignet ist. So muss man nicht x sitze kaufen um den richtigen zu finden.

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7. Mai 2015 um 23:42

Ich will dich nicht entmutigen...
...aber wir haben tatsächlich unseren Reboarder deswegen verkauft.... Er fing schon mit etwas über einem Jahr an zu brechen im Auto. Im Reboarder.

Es ist vorwärts aber nur geringfügig besser geworden.

Er ist jetzt dreieinhalb und wir vermeiden Autofahren, und wenn dann sollte er vorn sitzen. Also all das was man besser nicht macht. Er bricht andernfalls aber nach spätestens 15min. fahrt und vorne kann man es wenigstens nich etwas länger hinauszögern. Er hört im übrigen einmal angefangen auch nicht mehr auf. Er bricht sogar im Schlaf....

Fazit, ich habe eh selbst keinen Führerschein und bin alleinerziehend weswegen es nicht so schlimm ist....aber auch alle anderen(Oma, Opa, papa) vermeiden wo es geht das Autofahren. Es hat einfach keinen Sinn....

Er wird ja auch immer panischer, er hasst Autofahren mittlerweile, man muss ihm wenn dann wirklich versprechen das es nur kurz dauert ....

LG

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7. Mai 2015 um 23:47
In Antwort auf 000ashni000

Ich will dich nicht entmutigen...
...aber wir haben tatsächlich unseren Reboarder deswegen verkauft.... Er fing schon mit etwas über einem Jahr an zu brechen im Auto. Im Reboarder.

Es ist vorwärts aber nur geringfügig besser geworden.

Er ist jetzt dreieinhalb und wir vermeiden Autofahren, und wenn dann sollte er vorn sitzen. Also all das was man besser nicht macht. Er bricht andernfalls aber nach spätestens 15min. fahrt und vorne kann man es wenigstens nich etwas länger hinauszögern. Er hört im übrigen einmal angefangen auch nicht mehr auf. Er bricht sogar im Schlaf....

Fazit, ich habe eh selbst keinen Führerschein und bin alleinerziehend weswegen es nicht so schlimm ist....aber auch alle anderen(Oma, Opa, papa) vermeiden wo es geht das Autofahren. Es hat einfach keinen Sinn....

Er wird ja auch immer panischer, er hasst Autofahren mittlerweile, man muss ihm wenn dann wirklich versprechen das es nur kurz dauert ....

LG

Es ist übrigens schlichtweg unmöglich...
..ein etwas älteres kind in den sitz zu zwingen, also dazu zu zwingen einzusteigen.... Und die Abneigung wird mit jeder Negativerfahrung größer....

Das ist pure Folter, wenn es also vorwärts besser wird, dann ist das definitiv die bessere Alternative oder man verzichtet eben bis auf Ausnahmen aufs Autofahren, so wie wir....

Hilfsmittel due wirksam sind, die aber das kind nicht "ausknocken" sind mir nicht bekannt....

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8. Mai 2015 um 8:06

Ich
Besafe hat im Facebook mal folgendes geschrieben:

Typische Vorbehalte zum Thema Reboard:

Teil 4 - Meinem Kind wird rückwärts schlecht

Einige Eltern haben die Befürchtung, ihren Kindern könnte während der Autofahrt schlecht werden.
Wer sich allerdings über das Thema Reisekrankheit (Kinetose) informiert hat, der kann aufatmen. Die sogenannte Reisekrankheit kommt daher, dass das Gehirn zur eigenen Bestimmung im Raum ständig mittels verschiedener Sinnesorgane diverse Bewegungen koordiniert. Der Gleichgewichtssinn im Innenohr und die Augen geben Feedback, dass Fortbewegung stattfindet, während die Muskeln und Gelenke still sitzen registrieren. Stehen diese also im Widerspruch (Bewegung <-> Stillstand), kann das Gehirn kein für sich sinnvolles dreidimensionales Bild zusammensetzen und es kommt zum Gefühl der Reisekrankheit.
Die gute Nachricht ist: Der Gleichgewichtssinn entwickelt sich erst im Vorschul- bzw. Grundschulalter vollständig. Das ist ungefähr dann, wenn euer Kind sicher ohne Stützräder Fahrrad fahren kann. Aus diesem Grund ist es äußerst unwahrscheinlich, dass eure kleinen Kinder an Reisekrankheit leiden. Und selbst wenn dies der Fall sein sollte, so ist hierfür in der Regel nicht die Fahrtrichtung ausschlaggebend.
Falls eurem Kind tatsächlich regelmäßig bei der Autofahrt übel wird, so ist dies vermutlich der vorübergehenden Reizüberflutung auf Grund der vielen neuen Eindrücke (u.A. aus dem Seitenfenster) geschuldet. Diesen bieten viele vorwärtsgerichtete Kindersitze tatsächlich nicht, was dazu beiträgt, dass Reboarder den Ruf haben für Reisekrankheit verantwortlich zu sein.
Für dieses Problem gibt es in der Regel aber eine ganz simple Lösung und zwar, dass ihr die Seitenfenster eures Autos vorübergehend abhängt und so die Sicht einschränkt. Dies kann ganz simpel mit Spucktüchern erfolgen; es gibt aber auch professionellere Lösungen, die zum Teil gleichzeitig auch Schutz gegen Sonneneinstrahlung bieten wie beispielsweise Window Sox, Sonniboy oder Solarplexius.
Weitere allgemeine Ursachen für Übelkeit und Erbrechen bei kleinen Kindern sind oft vermeidbar und könnten Folgende sein:
- Verzehr von Milchprodukten/-getränken kurz vor der Fahrt
- Geruch des Autos ( neu )
- Hitze, besonders im Winter bei zu warmen Klamotten

Also beobachtet eure Kinder, versucht im Zweifelsfall das ein oder andere an Gewohnheiten etwas zu ändern und ganz wichtig lasst euch nicht verunsichern. Ihr macht Alles richtig damit eure Kinder rückwärts fahren zu lassen.

Ich weiß nicht ob das so stimmt, wir haben das Problem nicht.

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8. Mai 2015 um 10:48

Hallo
Für die Besafe-Sitze gibt es Sommerbezüge aus Baumnwolle, die gehen auch über die Kopfstütze.

Resiübelkeit habe ich leider keine Ahnung, habe aber letztens den Tip bekommen Kokkulus-Globulis (keien Gewähr für die richtige Schreibweise) zu geben. Das werde ich mal testen, der Minimuas wird auch ab und zu übel.

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8. Mai 2015 um 10:52
In Antwort auf 000ashni000

Ich will dich nicht entmutigen...
...aber wir haben tatsächlich unseren Reboarder deswegen verkauft.... Er fing schon mit etwas über einem Jahr an zu brechen im Auto. Im Reboarder.

Es ist vorwärts aber nur geringfügig besser geworden.

Er ist jetzt dreieinhalb und wir vermeiden Autofahren, und wenn dann sollte er vorn sitzen. Also all das was man besser nicht macht. Er bricht andernfalls aber nach spätestens 15min. fahrt und vorne kann man es wenigstens nich etwas länger hinauszögern. Er hört im übrigen einmal angefangen auch nicht mehr auf. Er bricht sogar im Schlaf....

Fazit, ich habe eh selbst keinen Führerschein und bin alleinerziehend weswegen es nicht so schlimm ist....aber auch alle anderen(Oma, Opa, papa) vermeiden wo es geht das Autofahren. Es hat einfach keinen Sinn....

Er wird ja auch immer panischer, er hasst Autofahren mittlerweile, man muss ihm wenn dann wirklich versprechen das es nur kurz dauert ....

LG

Mut mach
Eine Klassenkameradin meiner Tochter hatte das auch, aber anscheinend hat es sich etwas verwachsen. Nach eigenen Worten hat sie gelernt,d ass ihr nciht merh übel wird (was ich cniht ganz glaube). Die Mutter hatte mir mal erzählt das es so schlimm ist udn als ich sie letztens bei nem Klassenausflug mitnehmen musste habe ich sie extra nach vorne gesetzt deshalb udn da hat sie mir das gesagt mit dem gelernt. Ihr war auch offensichtlich nicht übel auf der Fahrt (2 mal ca. 45 Minuten mit durchaus Kurven).

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8. Mai 2015 um 11:51
In Antwort auf toniama

Ich
Besafe hat im Facebook mal folgendes geschrieben:

Typische Vorbehalte zum Thema Reboard:

Teil 4 - Meinem Kind wird rückwärts schlecht

Einige Eltern haben die Befürchtung, ihren Kindern könnte während der Autofahrt schlecht werden.
Wer sich allerdings über das Thema Reisekrankheit (Kinetose) informiert hat, der kann aufatmen. Die sogenannte Reisekrankheit kommt daher, dass das Gehirn zur eigenen Bestimmung im Raum ständig mittels verschiedener Sinnesorgane diverse Bewegungen koordiniert. Der Gleichgewichtssinn im Innenohr und die Augen geben Feedback, dass Fortbewegung stattfindet, während die Muskeln und Gelenke still sitzen registrieren. Stehen diese also im Widerspruch (Bewegung <-> Stillstand), kann das Gehirn kein für sich sinnvolles dreidimensionales Bild zusammensetzen und es kommt zum Gefühl der Reisekrankheit.
Die gute Nachricht ist: Der Gleichgewichtssinn entwickelt sich erst im Vorschul- bzw. Grundschulalter vollständig. Das ist ungefähr dann, wenn euer Kind sicher ohne Stützräder Fahrrad fahren kann. Aus diesem Grund ist es äußerst unwahrscheinlich, dass eure kleinen Kinder an Reisekrankheit leiden. Und selbst wenn dies der Fall sein sollte, so ist hierfür in der Regel nicht die Fahrtrichtung ausschlaggebend.
Falls eurem Kind tatsächlich regelmäßig bei der Autofahrt übel wird, so ist dies vermutlich der vorübergehenden Reizüberflutung auf Grund der vielen neuen Eindrücke (u.A. aus dem Seitenfenster) geschuldet. Diesen bieten viele vorwärtsgerichtete Kindersitze tatsächlich nicht, was dazu beiträgt, dass Reboarder den Ruf haben für Reisekrankheit verantwortlich zu sein.
Für dieses Problem gibt es in der Regel aber eine ganz simple Lösung und zwar, dass ihr die Seitenfenster eures Autos vorübergehend abhängt und so die Sicht einschränkt. Dies kann ganz simpel mit Spucktüchern erfolgen; es gibt aber auch professionellere Lösungen, die zum Teil gleichzeitig auch Schutz gegen Sonneneinstrahlung bieten wie beispielsweise Window Sox, Sonniboy oder Solarplexius.
Weitere allgemeine Ursachen für Übelkeit und Erbrechen bei kleinen Kindern sind oft vermeidbar und könnten Folgende sein:
- Verzehr von Milchprodukten/-getränken kurz vor der Fahrt
- Geruch des Autos ( neu )
- Hitze, besonders im Winter bei zu warmen Klamotten

Also beobachtet eure Kinder, versucht im Zweifelsfall das ein oder andere an Gewohnheiten etwas zu ändern und ganz wichtig lasst euch nicht verunsichern. Ihr macht Alles richtig damit eure Kinder rückwärts fahren zu lassen.

Ich weiß nicht ob das so stimmt, wir haben das Problem nicht.

Und das ist schlichtweg
Nicht richtig.
Frag mal einen hno arzt.

Das gleichgewichtsorgan bildet sich bei kindern ab etwa einem jahr weiter aus. Durch die unvollständige ausreifung lässt sich das system schneller und stärker irritieren.
Daher tritt reiseübelkeit bei kindern im alter von 2-12 jahren am häufigsten auf. Danach hat es sich meist "verwachsen".
Das betrifft allerdings sowohl die vorwärts als auch die rückwärts gerichtete position.

Die rückwärts gerichtete position irritiert darauf empfindliche menschen in den meisten fällen allerdings noch mehr,weil der körper die vorwärtsbewegung (in dem falle rückwärtsbewegung) wahrnimmt, das auge aber eine nicht dazu passende information erhält.

Ich möchte reboarder absolut nicht schlecht machen! Sind sind definitiv die sicherste variante sein kind im auto zu transportieren. Dennoch aber eben nicht für jedes kind geeignet, auch wenn die hersteller gern etwas anderes behaupten.

Ich finde man muss da schon abwägen, ob man seinem kind wirklich zumuten möchte, dass es sich bei jeder autofahrt schlecht fühlt und übergeben muss.
Man darf da nicht vergessen, dass man mit solchen dingen den grundstein für grosse ängste legen kann, die unter umständen das ganze leben beeinflussen und psychisch tief verankert sind.

Wenns so oder so kotzt, macht es keinen unterschied und man sollte vielleicht das autofahren generell vermeiden so gut es geht.
Aber sein kind kotzen lassen weils so sicherer ist... Ich weiss ja nicht! Der zweck heiligt nicht alle mittel!

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8. Mai 2015 um 12:22
In Antwort auf yve98

Und das ist schlichtweg
Nicht richtig.
Frag mal einen hno arzt.

Das gleichgewichtsorgan bildet sich bei kindern ab etwa einem jahr weiter aus. Durch die unvollständige ausreifung lässt sich das system schneller und stärker irritieren.
Daher tritt reiseübelkeit bei kindern im alter von 2-12 jahren am häufigsten auf. Danach hat es sich meist "verwachsen".
Das betrifft allerdings sowohl die vorwärts als auch die rückwärts gerichtete position.

Die rückwärts gerichtete position irritiert darauf empfindliche menschen in den meisten fällen allerdings noch mehr,weil der körper die vorwärtsbewegung (in dem falle rückwärtsbewegung) wahrnimmt, das auge aber eine nicht dazu passende information erhält.

Ich möchte reboarder absolut nicht schlecht machen! Sind sind definitiv die sicherste variante sein kind im auto zu transportieren. Dennoch aber eben nicht für jedes kind geeignet, auch wenn die hersteller gern etwas anderes behaupten.

Ich finde man muss da schon abwägen, ob man seinem kind wirklich zumuten möchte, dass es sich bei jeder autofahrt schlecht fühlt und übergeben muss.
Man darf da nicht vergessen, dass man mit solchen dingen den grundstein für grosse ängste legen kann, die unter umständen das ganze leben beeinflussen und psychisch tief verankert sind.

Wenns so oder so kotzt, macht es keinen unterschied und man sollte vielleicht das autofahren generell vermeiden so gut es geht.
Aber sein kind kotzen lassen weils so sicherer ist... Ich weiss ja nicht! Der zweck heiligt nicht alle mittel!

Das
man sein Kind kotzen lassen soll auf Teufel komm raus, hauptsache rückwärs, hab ich auch nie gesagt. Ich hab lediglich kopier was der Hersteller geschrieben hat. Wir haben ja das Problem nicht.

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8. Mai 2015 um 12:26
In Antwort auf toniama

Das
man sein Kind kotzen lassen soll auf Teufel komm raus, hauptsache rückwärs, hab ich auch nie gesagt. Ich hab lediglich kopier was der Hersteller geschrieben hat. Wir haben ja das Problem nicht.

Der letzte absatz
War auch nicht persönlich an dich gerichtet.
Sorry wenns so rüber kommt.

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8. Mai 2015 um 12:33
In Antwort auf yve98

Und das ist schlichtweg
Nicht richtig.
Frag mal einen hno arzt.

Das gleichgewichtsorgan bildet sich bei kindern ab etwa einem jahr weiter aus. Durch die unvollständige ausreifung lässt sich das system schneller und stärker irritieren.
Daher tritt reiseübelkeit bei kindern im alter von 2-12 jahren am häufigsten auf. Danach hat es sich meist "verwachsen".
Das betrifft allerdings sowohl die vorwärts als auch die rückwärts gerichtete position.

Die rückwärts gerichtete position irritiert darauf empfindliche menschen in den meisten fällen allerdings noch mehr,weil der körper die vorwärtsbewegung (in dem falle rückwärtsbewegung) wahrnimmt, das auge aber eine nicht dazu passende information erhält.

Ich möchte reboarder absolut nicht schlecht machen! Sind sind definitiv die sicherste variante sein kind im auto zu transportieren. Dennoch aber eben nicht für jedes kind geeignet, auch wenn die hersteller gern etwas anderes behaupten.

Ich finde man muss da schon abwägen, ob man seinem kind wirklich zumuten möchte, dass es sich bei jeder autofahrt schlecht fühlt und übergeben muss.
Man darf da nicht vergessen, dass man mit solchen dingen den grundstein für grosse ängste legen kann, die unter umständen das ganze leben beeinflussen und psychisch tief verankert sind.

Wenns so oder so kotzt, macht es keinen unterschied und man sollte vielleicht das autofahren generell vermeiden so gut es geht.
Aber sein kind kotzen lassen weils so sicherer ist... Ich weiss ja nicht! Der zweck heiligt nicht alle mittel!

Sehe ich auch so....
...ich bin wirklich von Reboardern überzeugt. Aber es stimmt einfach nicht das es Reiseübelkeit so früh nicht gibt.

Komischerweise ging es sowohl bei meinem Neffen als auch meinem Sohn mit ca. 14-18 Monaten los. es geht vorwärts aber etwas besser, ubd auch das zählt. Meine schwester hatte keinen Reboarder, ich ja. Ich hab meinen verkauft deswegen. wenn man das nicht erlebt kann man das nicht nachvollziehen und es sagt sich leicht "Sicherheit geht vor". übrigens litten sie und ich auch darunter. Es verschwand als wir so 12 oder 13 waren. Ich kann mich noch erinnern wie meine Eltern meiner schreienden schwester, noch ein Kleinkind, die Tabletten gegen Reiseübelkeit vor Urlaubsreisen einflößten. Ich habe jahrelang ihre Tüte gehalten Im Auto. Und meine. Bei fast jeder fahrt.

Prima das es Reboarder gibt, ich bin sogar für die Pflicht zum rückwärts fahren, aber es ist andersherum einfach unmenschlich ein kind so noch mehr zu quälen. Ich erinnere mich noch gut an eine Szenerie als mein sohn zweieinhalb war, alt genug um zu verstehen das Autofahren ihm nicht gut tut, aber zu jung um zu verstehen das es manchmal sein muss. Als ich von Freunden mit Auto vom Bahnhof abgeholt wurde, und zu ihnen mit Auto mit fahren musste.... Sie wohnen ländlich.... Ich habe meinen zweieinhalb Jahre alten sohn mit roher Gewalt in den sitz zwingen müssen, er hat gebrüllt, geweint sich durchgedrückt es war fast unmöglich ihn anzuschnallen... wir haben es am Ende zu zweit machen müssen, einer hielt ihn unten, der andere zurrte die gurte fest.... Er hat nur noch gewimmert... Wir sind danach monatelang nicht mehr Auto gefahren.... Es hat mir das Herz gebrochen..

Mittlerweile ist er dreieinhalb und er erträgt kurze Strecken, versteht auch das es an und zu sein muss und steigt auch ein...aber es fällt ihm schwer....aber es geht nur mit viel Ablenkung, Dinge draußen zeigen etc.

Das mit der Reizüberflutung schließe ich aus, in zug und s-Bahn sind mehr reize.... Da geht es ihm prächtig.... Guckt ständig aus dem Fenster... Er bricht im Auto übrigens auch im Schlaf....

Vorher nichts essen hatten wir schon oft, das ist auch nicht besser. Dann bricht er eben nur Flüssigkeit ....

...

Also Vorsicht mit "da muss man durch der Sicherheit wegen"

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8. Mai 2015 um 12:46

Danke an euch für die vielen antworten
Ich werde mich mal nach diesen Sommerbezügen erkundigen, vielen Dank für den Tipp. Dadurch wird das schwitzen hoffentlich etwas besser werden Was die Übelkeit angeht, hoffe ich dass es nicht unbedingt Reiseübelkeit war und es bei diesem einen Vorfall bleibt.. Falls nicht, werde ich natürlich nicht auf Teufel komm raus meine Tochter ständig erbrechen lassen, ist ja klar Natürlich werde ich mich bemühen, es ihr so angenehm wie möglich zu gestalten! Dass ich allerdings den Reboarder gegen einen vorwärtsgerichteten Autositz umtausche, wird der letzte Weg sein. Ich habe wie gesagt keine Garantie, dass die Übelkeit dann besser wird oder gar verschwindet, zumal es mir übertrieben gesagt immernoch lieber ist, ein hin und wieder von Übelkeit geplagtes anstatt ein querschnittsgelähmtes Kind zu haben... (bitte nicht falsch verstehen, ich möchte keine Diskussion über Pro und Contra von Reboardern entfachen, für mich persönlich sind sie einfach am sichersten) Erstmal werde ich alles andere ausprobieren, wie z.b. ... gegen Reiseübelkeit, u.a. auch die bereits erwähnten Globuli. Ich habe eh kein Auto und die Fahrten bei Opa, Tante & Co. sind ja auch nicht sooo oft. LG; -)

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8. Mai 2015 um 12:49
In Antwort auf jungemami2013

Danke an euch für die vielen antworten
Ich werde mich mal nach diesen Sommerbezügen erkundigen, vielen Dank für den Tipp. Dadurch wird das schwitzen hoffentlich etwas besser werden Was die Übelkeit angeht, hoffe ich dass es nicht unbedingt Reiseübelkeit war und es bei diesem einen Vorfall bleibt.. Falls nicht, werde ich natürlich nicht auf Teufel komm raus meine Tochter ständig erbrechen lassen, ist ja klar Natürlich werde ich mich bemühen, es ihr so angenehm wie möglich zu gestalten! Dass ich allerdings den Reboarder gegen einen vorwärtsgerichteten Autositz umtausche, wird der letzte Weg sein. Ich habe wie gesagt keine Garantie, dass die Übelkeit dann besser wird oder gar verschwindet, zumal es mir übertrieben gesagt immernoch lieber ist, ein hin und wieder von Übelkeit geplagtes anstatt ein querschnittsgelähmtes Kind zu haben... (bitte nicht falsch verstehen, ich möchte keine Diskussion über Pro und Contra von Reboardern entfachen, für mich persönlich sind sie einfach am sichersten) Erstmal werde ich alles andere ausprobieren, wie z.b. ... gegen Reiseübelkeit, u.a. auch die bereits erwähnten Globuli. Ich habe eh kein Auto und die Fahrten bei Opa, Tante & Co. sind ja auch nicht sooo oft. LG; -)


kein Plan wieso gofem das Wort mit ... ersetzt hat das Wort war ...

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8. Mai 2015 um 12:50
In Antwort auf jungemami2013


kein Plan wieso gofem das Wort mit ... ersetzt hat das Wort war ...

Mittel
chen!

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8. Mai 2015 um 12:50
In Antwort auf yve98

Der letzte absatz
War auch nicht persönlich an dich gerichtet.
Sorry wenns so rüber kommt.

Ok
Ja kam für mich so rüber^^

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8. Mai 2015 um 13:41
In Antwort auf noah_12558413

Mut mach
Eine Klassenkameradin meiner Tochter hatte das auch, aber anscheinend hat es sich etwas verwachsen. Nach eigenen Worten hat sie gelernt,d ass ihr nciht merh übel wird (was ich cniht ganz glaube). Die Mutter hatte mir mal erzählt das es so schlimm ist udn als ich sie letztens bei nem Klassenausflug mitnehmen musste habe ich sie extra nach vorne gesetzt deshalb udn da hat sie mir das gesagt mit dem gelernt. Ihr war auch offensichtlich nicht übel auf der Fahrt (2 mal ca. 45 Minuten mit durchaus Kurven).

Das kann ich gut gebrauchen... danke....
....fahren morgen nach langem mal wieder Auto.... Erst in den Tierpark aber nur kurze Strecke.... Aber danach wollen wir mit zu denen nach hause und dort übernachten, und sie wohnen am Stadtrand im grünen....ist mit öffentlichen und s-bahnstreik echt blöd ohne Auto, und hochschwanger sowieso ....und außerdem können wir dann ja mit den Kids zusammen fahren vielleicht geht es ja auch gut....

Bin schon ganz aufgeregt....



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